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Test / Testbericht: Rasurbo Xange

“Wow!”, “Cool!”, “der Hammer!” waren in etwa die ersten Worte die uns beim Anblick des neuen Rasurbo Xange (ausgesprochen ExChange) durch den Kopf gingen. Hier hat sich der deutsche Hardware Entwickler etwas besonderes ausgedacht. Rasurbo steht, vor allem in der Gamerszene, schon seit langem für Qualität und gute Preise. Dies beweist der Oldenburger Entwickler auch bei unserem Testgehäuse, dem Rasurbo Xange.

Datentabelle

Format: ATX
Art: Computercase
Farbe: schwarz, austauschbare, farbige Magnetelemente
Abmessungen: 485mm (L)x 200mm (B) x 470mm (H)
Netzteilstandart: ATX:
Einbauschächte: 4 x 5.25″ Laufwerkseinschübe intern;
1 x 3.5″ Laufwerkseinschub extern;
5 x 3.5″ Laufwerkseinschub intern
Möglichkeiten für Lüfter: 120mm hinten (optional);
120mm Lüfter hinter der Front(optional);
120mm oben (vorinstalliert)
Besonderheiten: Front HD Audio, Front USB; Front e-SATA;
davon 1x 2.0 USB 1x 3.0, 2x 3,5mm Klinkenbuchse;
Power- und Resetschalter;
austauschbare Magnetelemente an den vorderen Seiten, Oben (X-Form); 3 farbige, runde, digitale Temperaturanzeigen

Verarbeitung/Handling

Das Xange beweist, dass auch ein Gehäuse für 80€ gut verarbeitet sein kann. Egal ob Bohrungen für Lüfter oder die Laufwerkseinschübe. An keiner Stelle konnten wir Ecken oder scharfe Kanten feststellen. Das Einbauen von Laufwerken und Festplatten funktioniert so sauber, dass der PC mit wenigen Handgriffen zusammen geschraubt ist. Wie man auf den Bildern erkennen kann, werden Laufwerke im Xange nicht mit Schrauben befestigt, sondern mit sehr gut verarbeiteten Klippverschlüssen.

Rasurbo-Xange-4

Mit 485 x 200 x 470 Gehäusemaß zählt das Xange eher zu den Großen unter den Midi Towern und ist mit einem Kampfgewicht von ca. 7Kg auch kein leichter Geselle für den ambitionierten LAN Gänger. Jedoch möchte man ihn trotzdem seinen Mitspielern präsentieren, denn Form und Style lassen den Xange auf jeder LAN glänzen.
Einzig und allein der Power- und Resetknopf hat uns im Test nicht gefallen, denn er drückt sich wie eine störrische Maustaste aus den 90ern. Hier hätten wir uns weichere Knöpfe gewünscht. Aber das sind nur Kleinigkeiten über die man ohne weiteres hinwegsehen kann.

Aussehen/Besonderheiten

Rasurbos Gaming Gehäuse sehen der Reihe nach alle außergewöhnlich gut aus. Nur beim Xange hat man sich besonders Mühe gegeben, auch den flexiblen Spieler und Moddingliebhaber abzudecken. Mit 7 verschiedenen Magnetdekoplatten für die Front und das Gehäusedach, kommen selbst die kreativsten Köpfe auf ihre Kosten und können das Gehäuse je nach Wunsch unterschiedlich gestalten.

Rasurbo-Xange-8

Im vorderen Bereich des Gehäusedaches befinden sich 3 digitale Temperaturanzeigen mit einem Durchmesser von etwa 4,5cm. Hier kann man sich Temperatur, Lüftergeschwindigkeit, Spannungsversorgung und Alarmfunktionen in 6 verschiedenen Farben anzeigen lassen. Somit kann man selbst die Temperaturarten prima visualisieren. So kann eine Temperaturwarnung rot leuchten und die Temperatur der CPU blau. Perfekt!
Eine weitere Besonderheit ist der USB Anschluss in der Version 3.0 in der Gehäusefront.

Erweiterbarkeit/Anschlussmöglichkeiten

Auch wenn das Gehäuse eine, im Miditower Bereich, gehobene Größenklasse hat, passen nur normal viele Laufwerke hinein. So können im vorderen Bereich insgesammt 4x 5,25″ Laufwerk angeschlossen werden. Dies ist allerdings ausreichend, denn die meisten PC Besitzer haben selten mehr als 2 Laufwerk. Klobige Lüftersteuerungen aus dem alten Gehäuse können, dank der vorinstallierten, auch getrost aussortiert werden.

Rasurbo-Xange-5

Im unteren Teil können bis zu 5x 3,5″ Laufwerke angeklemmt werden, die seitlich in die Schächte eingeschoben gehören. Diese Art von Laufwerksmontage gefällt uns bei aktuellen Gehäusen weniger, da es das Anklemmen von Strom- und SATA-Kabeln erschwert. Jedoch ist diese Bauform nicht mehr wegzudenken.
Die Lüftererweiterbarkeit ist durchdacht und mit bis zu 3 optionalen Lüftern auch ausreichend. Durch die Platzierung eines vorinstallierten 120mm Lüfters im Gehäusedach, kommt es bereits zu einem guten Airflow. Denn, wie wir wissen, steigt Wärme immer nach oben. Möchte man die Temperaturen noch ein wenig mehr senken, so empfiehlt es sich, einen weiteren Lüfter in der Front nachzurüsten.

persönliches Fazit

Mit dem Rasurbo Xange gibt es endlich einen Tower für den experimentierfreudigen Gamer. Das Gehäuse ist perfekt verarbeitet, stabil und leicht mit Hardware zu bestücken. Die Magnetdekoplatten sind ein feines Gimmick. Auch wenn wir Anfangs dachten “was soll das?”, sind sie eine super Beigabe und die Gestaltung macht eine Menge Spaß. Somit ist der heimische Tower nie mehr langweilig anzusehen. Die integrierten Lüftersteuerungen sind unserer Meinung nach die besten Entwicklungen. Somit spart man sich teure Vehikel, die ohnehin schlecht lesbar in der Front der meisten Gehäuse ihr Dasein fristen.
Leider fehlt dem Gehäuse ein durchdachtes Kabelmanagement. Hier hätte Rasurbo sich etwas ausdenken können.

Trotzdem, auf jeder LAN wird man mit dem Xange ein wahrer Magier sein. Wenn aus einem roten Dach plötzlich ein blaues wird oder die seitlichen Dekoplatten wie durch Geisterhand gänzlich verschwinden. Doch das liegt nicht am Schlafmangel, eher an der Flexibilität des Rasurbo Xange.

Mit einer UVP von 79,90€> ist das Gehäuse definitiv eine Empfehlung wert. Bei Amazon gibt es das Xange schon ab 58€.

Euer Hardbloxx Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka


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