Test / Testbericht: CPU-Kühler Genesis, Matterhorn & Freezer 13 pro

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Die Langlebigkeit eines modernen Prozessors hängt häufig von seiner Kühlung ab. Verrichten moderne Rechenknechte ihre Arbeit häufig unter enormer Hitzeeinwirkung, wird einem der Spaß am PC schnell vergehen. Darum testen wir heute 3 besondere Kühler unterschiedlicher Hersteller. Damit auch für jeden etwas dabei ist, staffelt es sich von einem Budget Modell (Arctic Cooling Freezer 13 Pro), über ein höheres Mittelklasse Modell (Alpenföhn Matterhorn), bis hin zu einem absoluten High-End „Systemkühler“ (Prolimatech Genesis). Die Testdurchläufe hielten einige Überraschungen für uns bereit, doch lest selbst!

Testsystem/Testmethodik

Unser Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

CPU: AMD Phenom II X4 955BE @ 4,0Ghz
RAM: Mushkin 4GB DDR3 1600Mhz
Mainboard: MSI 870A-G54
Grafikkarte: AMD HD6850

Wie üblich kamen keine weiteren Gehäuselüfter zum Einsatz, da diese das Ergebnis stark beeinflussen. Den Prozessor haben wir gewählt, da er über eine ansprechend hohe TDP von 125 Watt verfügt. Um noch etwas Dampf zu machen, wurde er von uns auf 4,0Ghz übertaktet. Mit Prime95 forderten wir das gute Stück, sodass er seine volle Wärme entfalten konnte. Alle Kühler durchliefen den Test komplett in Serienausstattung. Um die volle Kühlleistung auszunutzen, kamen natürlich auch Lüfter abseits der Serie zum Einsatz. Als Wärmeleitpaste nutzten wir eine von Zalman.

Alle drei Kühler finden in diesem Test ihren Platz. Im jeweiligen Abschnitt findet Ihr technische Daten und Verarbeitung sowie die Leistung im Vergleich zum Boxed Kühler. Alle Temperaturen, Größen und Lüftergeschwindigkeiten wurden von uns selbst ermittelt. Um auch keine Abweichungen zu haben, durchliefen alle Kühler am selben Tag unseren Testparcour. Im Testraum hatten wir eine konstante Temperatur von 22,7°C.

Alpenföhn Matterhorn

Datentabelle:

Maße ohne Lüfter:13,4cm x 7,5cm x 15,2cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Maße mit Lüfter:13,4cm x 9,7cm x 15,2cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Lüfter:120mm
Lüfterdrehzahl laut Hersteller:500-1500 rpm
Lüfterdrehzahl gemessen:530-1625 rpm
Luftdurchsatz108m³/h
Stromanschluss:4 PIN
Sockel:775, 1155, 1156, 1366, AM2/+/AM3
Lieferumfang:120mm Lüfter; Kühlkörper; 4x Lüfterklammern; Befestigungszubehör;
Wärmeleitpaste; Befestigungsanleitung; 1x 7V Adapter, 1x 5V Adapter


Ein Kühlkörper wie der von Alpenföhn ist uns designtechnisch noch nicht untergekommen. Der Kühler macht seinem Namen alle Ehre und steht massiv und robust vor uns – wie ein Fels in der Brandung. Immerhin bringt das Matterhorn ein stolzes Gewicht von 1067 Gramm auf die Waage. Zu verdanken hat er dies seinen enorm stabilen und sehr dicken Lamellen. Wie ein Trapez wurden sie von den Designern geschichtet, um im Inneren des Kühlkörpers einen engen Lamellenstand zu gewährleisten. An der Vorder- und Rückseite verfügen sie wiederum über eine größere Öffnung, um die Luftströmung nicht negativ zu beeinflussen. Hereinkommende Luft kann somit einwandfrei die angestaute, erwärmte Luft abtransportieren. Nicht nur praktisch ist dieses Design, sondern sieht auch noch sehr gut aus. Die Lamellen bekamen zudem ein hervorragend aussehendes Spiegeldesign. Die glatte Oberfläche soll dazu führen, die erwärmten Lamellen schneller abkühlen zu lassen. Bleiben wir doch gleich bei den Besonderheiten: Die Stirnseiten des Matterhorn wurden vom Hersteller bewusst geschlossen. Somit wird die Luft „gezwungen“ geradewegs durch die Lamellen zur anderen Seite zu strömen. Man kann es auch als Schienensystem für die Luft betrachten.

Matterhorn

Die Verarbeitung ist qualitativ hochwertig, wie man es von Alpenföhn gewohnt ist. Starke robuste und glatt polierte Lamellen zeigen die Qualität des Matterhorn. Durch die Stabilität der verbauten Materialien braucht man auch eine Verformung nicht zu fürchten. Schrauben und Muttern passen 1A in die vorgesehenen Öffnungen. Die Robustheit hat aber einen kleinen Nachteil: die Ecken der Lamellen sind sehr spitz und geben nicht nach. Zarte Hände sollten beim Einbau etwas vorsichtig sein oder gleich ein Pflaster parat haben. Mit etwas Vorsicht ist aber auch dieses kleine Manko schnell zu umgehen. Auch die sechs Heatpipes verlaufen sauber in den Kupferboden des Kühlkörpers und schließen einwandfrei ab. Auf dem „Dach“ des Körpers ragen sie nicht heraus. Somit ergibt alles ein sehr sauber verarbeitetes Gesamtbild. Lediglich die Montage der Lüfterklammern hätte besser durchdacht werden können. Alle Aluminiumlammelen haben einen speziellen Einschnitt für diese Klammern, nur die obere Alufinne wurde dabei vergessen. Nichts desto trotz hält der Lüfter fest am Kühlkörper fest.

Matterhorn

Das Montagesystem des Alpenföhn ist ein wahrer Traum. Gerne wünschen wir uns solch einen geschmeidigen Einbau bei jedem Kühler. Um einen geeigneten Druck aufzubauen, setzt das Befestigungsystem nicht auf Push-Pins oder Klammern. Durch eine Backplate wird der Kühlkörper mit dem Mainboard verschraubt. Hierzu findet sich zahlreiches Zubehör für alle erdenklichen Sockel im Lieferumfang. Auch wenn das System etwas aufwändiger ist als ein Klammersystem, ist es doch ausgeklügelt. Kleiner Tipp: Verfügt das Mainboard über eine Backplate, kann diese weiterverwendet werden. Das Mainboard muss dann nicht ausgebaut werden. Die Befestigungsschrauben erreicht man dann jedoch nur mit kleinen Händen. Nach wenigen Minuten war der Kühler fest auf dem Mainboard verschraubt und wir konnten mit dem Test beginnen.

Matterhorn

Der Kühler selbst verfügt über ein enormes Potential. Im Test mussten wir jedoch feststellen, dass der mitgelieferte Lüfter ein schlechtes Licht auf den Kühler wirft. Mit seiner maximalen Drehzahl war er sehr gut aus dem Gehäuse wahrnehmbar. Da fiel uns gleich das Sprichwort „Der Berg ruft“ ein. Von Silent keine Spur! Erst ab 70% Drehzahl wurde er leiser und flüsterte bei 50% nur noch vor sich hin. Zudem hat der Lüfter einen enormen Streufaktor. Die Luft wurde nicht, wie gewollt, durch die Lamellen hindurchgeleitet, sondern drang an den Seiten nach draußen. Beim Alpenföhn erhielten wir somit unsere erste große Überraschung. Da wir uns die schlechten Temperaturen nicht vorstellen konnten, kam noch ein weiterer Lüfter zum Einsatz: Ein Noiseblocker Multiframe M12P. Und da war er! Der typisch gute Kühleffekt von Alpenföhn Kühlern. Was der Austausch eines Lüfters bewirken kann, seht Ihr am besten auf dem zweiten Diagramm.

Arctic Cooling Freezer 13 Pro

Datentabelle:

Maße ohne Lüfter:13,0cm x 6,5cm x 15,9cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Maße mit Lüfter:13,3cm x 9,0cm x 15,9cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Lüfter:120mm
Lüfterdrehzahl laut Hersteller:120mm: 500-1500 rpm; 50mm: 2700 rpm
Lüfterdrehzahl gemessen:120mm: 810-1340 rpm
Luftdurchsatz96,8m³/h
Stromanschluss:4 PIN
Sockel:775, 1155, 1156, 1366, 754, 939, AM2/+/AM3
Lieferumfang:120mm Lüfter; Kühlkörper; Befestigungszubehör;
Befestigungsanleitung;


Der Arctic Cooling Freezer 13 Pro ist für seine Preisklasse sehr gut und sauber verarbeitet. Keine spitzen Ecken oder scharfe Kanten stören den Einbauprozess des Kühlers. Die Aluminiumfinnen sind sehr dünn, wirken durch die Größe und Ausrichtung aber keinesfalls billig. Den Preis kann man lediglich an den Übergängen von Heatpipes zum kupfernen Unterboden erkennen. Hier sind die Schweißnähte leicht identifizierbar. Der Kühler soll aber auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern gut kühlen. Und das tut er! Leider fehlt uns beim Freezer 13 die Möglichkeit, den Serienlüfter auszutauschen. Nur Bastler haben hier ihre Freude.

Freezer-13

Die Aluminiumlamellen weisen keinen großen Abstand auf, sind nicht speziell beschichtet oder haben eine besondere Form. Sie sind einfach standard. Diesen Standard sollten sich aber einige Hersteller als Vorbild nehmen. Insgesamt 4 kupferne 8mm dicke Heatpipes durchlaufen diese zarten Alufinnen und gipfeln letztendlich auf dem Kühlerdach. Dabei stehen sie zu 0,5cm nach oben hinaus, störten beim Einbau aber nicht. Bleiben wir gleich bei der Montage. Auch wenn Push-Pins nicht jedermanns Sache sind, sind sie doch einfach in der Handhabe. Kein lästiges Ausbauen, kein Rumschrauben. Schnell und mühelos sitzt der Kühler fest auf dem Prozessor. Besitzer eines AMD-Systems werden jedoch einige graue Haare beim Einbau bekommen. Der Freezer hält auf AMD Systemen nur über 2 Scharniere, die in das Retention Modul des Mainboards eingehakt werden und am Kühlkörper festgeschraubt werden müssen. Klingt einfach, ist es aber nicht! Wir verdanken es nur unserer Geduld und unserer Neugierde, dass der Kühler letztendlich auf dem Mainboard saß.

Freezer-13

Bei der verwendeten Belüftung ist AC ein besonderer Clou gelungen. Neben einem normalen 120mm PWM Lüfter, sitzt der Kühler auf einen kleinen 50mm Ventilator direkt über der Kupferplatte. Beim ersten Anblick des kleinen Quirls und unter Berücksichtigung seiner Umdrehungen von 2700 Runden pro Minute, befürchteten wir einen ohrenbetäubenden Lärm. Aber welch Wunder! AC hat es tatsächlich fertig gebracht, einen enorm leisen, kleinen Lüfter zu verbauen. Ziel des Kleinen ist, die umliegenden Komponenten, wie die Northbridge oder die Spannungswandler zu kühlen. Aber auch die Abwärme der kupfernen Grundplatte kann ohne weiteres abtransportiert werden. Grandiose Erfindung!

Freezer-13

Der 120mm PWM Lüfter hinterlässt im Test ebenso einen sehr guten Eindruck. Mit seinen 1380 Umdrehungen pro Minute entwickelt er einen angenehmen, kräftigen Luftstrom und schafft es, die kühle Luft direkt durch die Lamellen zu transportieren. Dabei bleibt er auch noch beeindruckend leise. Aus dem Gehäuse ist der große Bruder nur bei 100%iger Ansteuerung wahrnehmbar. Ab 70% wird er sehr zurückhaltend und man vernimmt lediglich ein zartes „Schnurren“ des kleinen Lüfters.
Die Kühlleistung dieses günstigen Kältespenders war die nächste Überraschung im Testverfahren.

Prolimatech Genesis

Genesis

Der Genesis hat die Besonderheit, dass er als passiver Kühler zu Euch kommt. Seine passive Kühlleistung reichte im Test jedoch nicht einmal im Idle aus. Nach dem Anschalten des Rechners hatten wir angenehme 31°C. Nach rund 10 Minuten Idle-Modus stiegen die Temperaturen auf über 50°C an, da die Wärme nicht abgeführt werden konnte. Einen Stresstest haben wir uns darum lieber gespart. Vom Versandhändler Caseking erhielten wir daraufhin zwei rot leuchtende Prolimatech Red Vortex. Mit diesen 140mm Ventilatoren konnten wir den Test schließlich durchführen.

Datentabelle:

Maße ohne Lüfter:14,6cm x 21,5cm x 16,0cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Maße mit Lüfter:14,6cm x 23,8cm x 16,9cm (B x T x H, gemessen an den breitesten Stellen)
Lüfter:Kein Lüfter Serie; 3x 120mm oder 3x 140mm optional
Lüfterdrehzahl laut Hersteller (Red Vortex):1000+-100
Lüfterdrehzahl gemessen:480-1030
Luftdurchsatz87m³/h
Stromanschluss:3/4 PIN
Sockel:775, 1155, 1156, 1366, AM2/+/AM3
Lieferumfang:Kühlkörper; Befestigungszubehör; Wärmeleitpaste
Befestigungsanleitung;


Als Prolimatech sich für den Namen Genesis entschied, wussten sie genau – Sie haben etwas erschaffen! Etwas Großes! Etwas Gewaltiges! Einen Kühler den die IT-Welt so noch nicht gesehen hat.

Prolimatech! Wenn man man diesen Namen schon hört, weiß man genau: hier steckt Qualität dahinter – und ein hoher Preis. Natürlich ist auch unser aktuelles Testexemplar – der Genesis, ein hochqualitativer CPU-Kühler der besonderen Art. Und die Betonung liegt hier tatsächlich auf „besonders“. Der neue Riese ist nicht nur ein normaler CPU Kühler, sondern schon ein Systemkühler. Durch die besondere Bauform, kühlt er zusätzlich umliegende Teile des Prozessors. So befindet sich unter dem horizontalem Kühlelement der Arbeitsspeicher. Vor allem für taktfreudige OC-Veteranen ist der Genesis geeignet, da beim Übertakten der Arbeitsspeicher eine zusätzliche Wärmequelle darstellt. Der hintere Kühlerbereich sorgt zusätzlich für eine verbesserte Abwärme, die direkt vom Prozessor abgegeben wird. Trotz seiner enormen Ausmaße schafft er es nur auf ca. 800 Gramm Körpermasse. Nicht schlecht, Prolimatech!

Genesis

Die Verarbeitung ist wieder einmal typisch Prolimatech. Die Alulamellen sind perfekt und passgenau angebracht und werden von den sechs vernickelten Kupferheatpipes durchzogen. Diese Pipes durchlaufen beide Teile des Kühlergiganten und schmiegen sich zudem perfekt in die, ebenso vernickelte, Kupfergrundplatte ein. Lediglich an den Enden der Kühlerteile ragen sie nach außen und verhelfen dem Genesis zu weiterer Größe. Schweißnähte sind, wie immer, kaum zu erkennen und lassen bereits beim ersten Anblick den Preis des reinen Kühlkörpers erkennen. Besonders gut gefällt uns, bei allen Prolimatech Kühlern, das stylische Emblem in den Alufinnen.

Genesis

Vor der ersten Installation des Genesis ahnten wir schon Schlimmes. Aber es war weniger schlimm als erwartet. Auch wenn die Montage sehr komplex ausfällt, erwies sie sich als sehr einfach – begünstigt durch die sehr gut passenden Zubehörteile. Ein Ausbau des Mainboards ist hierfür zwingend notwendig. Wie üblich wird von der Rückseite eine Backplate angesetzt. Von der Oberseite wird eine Art Retention Modul angebracht. Danach kann das Mainboard wieder eingebaut werden. Kleiner Tipp: Bevor der massive und riesige Kühlkörper auf den Prozessor gesetzt wird, solltet Ihr alle nötigen Kabel setzen. Nach der Kühlermontage ist es kaum noch möglich die Kabel vernünftig anzuschließen. Zudem solltet Ihr darauf achten, dass der Heatspreader (Kühlkörper) Eurer RAM-Module nicht zu hoch ist, ansonsten stoßen sie gegen das horizontale Kühlelement.
Jedoch ist nicht alles Gold was glänzt! Einen kleinen Makel fanden wir im Test doch noch. Die verwendete Vorrichtung für die Befestigung war leider etwas wackelig. Dem Kühlffekt wurde das aber nicht zum Verhängnis.

Genesis

Wie bereits in der kurzen Einleitung zum Genesis beschrieben, kann die passive Kühlleistung auch im Idle Modus nicht überzeugen. Aber dafür wurde der neue Prolimatech auch nicht entworfen. Seine enorme Wärmeleitung kommt durch die Montage von mindestens einem Lüfter voll zur Geltung. Für unseren Test nutzten wir 2 Modelle vom selben Hersteller. Beide Propeller drehten mit maximal 1030 Runden pro Minuten, verursachten dadurch einen sehr guten Luftstrom und blieben zudem angenehm ruhig. Aufgrund dieser geringen Umdrehungen, war es uns nicht möglich, beide Lüfter auf unter 70% zu regeln. Darum entschieden wir uns dafür, einen Lüfter vollständig abzuschalten. Der horizontal angebrachte Lüfter sorgt dafür, dass die Abwärme der Speichermodule nach oben abtransportiert wird. Der vertikale Lüfter erfasst diesen Luftstrom und leitet ihn nach hinten aus dem Gehäuse heraus.

Persönliches Fazit

Natürlich ist es schwer die drei Lüfter separat zu bewerten. Alle sind auf ihre Art und Weise einen genauen Blick wert. Natürlich sollte man aber auch den Preis der einzelnen Kühler beachten. Aber der Reihe nach!

Der Alpenföhn Matterhorn ist ein grandios verarbeiteter Kühler, der auf sehr gute Ideen und eine sehr einfache Montage setzt. Die Leistungsreserven und Kühleigenschaften des Kältespenders sind hoch angesetzt und können auch an hitzigen Sommertagen mit jedem Prozessor fertig werden. Leider kann aber die Serienbelüftung keinesfalls überzeugen. Hier sollte auf jedenfall auf einen anderen Lüfter gesetzt werden. Wie die Messwerte zeigen, kann das Matterhorn allein durch einen anderen Propeller die oberen Rangplätze erklimmen und mit Stolz den Namen Alpenföhn tragen. Das Matterhorn setzt der Hersteller mit einer UVP von 54,90€ an. Lässt man die Kühlleistung der Serienbelüftung außer acht und holt sich einen besseren Lüfter mit ins Boot, erreicht das Matterhorn eine enorm hohe Kühlleistung. Somit verdient er definitiv unseren Leistungsaward.

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Der Arctic Cooling Freezer 13 Pro ist ein wahres Kühlwunder in dieser Preisklasse. Noch nie ist uns ein solch günstiger, leistungsstarker Kühler untergekommen. Die Idee hinter dem kleinen Lüfter auf der Grundplatte war ein Geistesblitz eines schlauen Ingenieurs von AC und bringt ein enormes Leistungspotenzial mit sich. Leider ist die Montage des Kühlers auf AMD Systemen ein wahrer Graus und man sollte sich bereits frühzeitig um neue Fingernägel oder einen Baldriantee kümmern. Auf Intelsystem hingegen funktioniert die Montage „push-pin“-typisch geschmeidig. Aufgrund der sehr guten Kühlleistung und des sehr geringen Preises von 39,90€ (UVP), hat der Freezer 13 Pro unseren Preis Leistungs-Award verdient und erhält eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Bei Amazon erhaltet Ihr den Freezer 13 pr sogar ab 26€.

Der Prolimatech Genesis ist wie üblich ein Sahnehäubchen auf dem Kühlermarkt. Von Verarbeitung, über Montagesystem bis hin zur Kühlleistung gibt es nur sehr wenig zu beanstanden. Lediglich die enormen Ausmaße geben einen kleinen Funken zum Feuer bei. Aber wir wollen keinen Großbrand verursachen und können dem Prolimatech vor allem für Übertakter empfehlen, die keinen Wert auf eine Wasserkühlung legen. Im Angesicht zur Kühlleistung, erscheint einem auch der Preis von mindestens 79,90€ (UVP unserer Zusammensetzung) fair. Den reinen Kühlkörper gibt es bei Amazon ab 63€. Der Genesis hat eindeutig unseren Leistungsaward verdient.

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Euer Hardbloxx Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka


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