Test / Testbericht: Asus N73SV

Wer kennt das nicht? Am kommenden Wochenende findet die alljährliche Firmenpflichtveranstaltung statt oder ein Besuch bei der Familie steht an und wie der Zufall es will muss an diesem Wochenende ausgerechnet ein wichtiges ESL-Spiel oder ein Battleground sein. Was also tun? Tablet-PC? Geht gar nicht! Smartphone? „Bitte was?“ Nein! Für diese wichtigen Matches muss ein gutes Notebook her. Doch was brauche ich für das mobile Vergnügen bei den Großeltern? In Zeiten von UMTS, LTE und Co. Ist das Internet nicht mehr der Knackpunkt. Wichtig ist die Hardware im mobilen Begleiter. Doch welcher mobile Grafikchip kann ein Battlefield: Bad Company 2 oder ein World of Warcraft tatsächlich ausreichend beschleunigen? Doch nicht nur das ruckelfreie Spielvergnügen steht im Vordergrund. Display und Anschlüsse für die Gamingmaus müssen auch auf hohem Niveau sein. Um auf Nummer sicher gehen zu können, sollten auch die mitgelieferten und eingebauten Boxen ihren Dienst sehr gut verrichten. Somit entgeht man einer öden Unterhaltung mit der nervenden Verwandschaft. In unserem heutigen Testbericht haben wir ein Spielenotebook der Firma Asus im Parcour. Das potente und im Spielebereich günstige Notebook möchte mit einer mobilen Sandy-Bridge CPU und einer Nvidia GT 540M überzeugen. Ob unsere Games gut aussehen und dabei ruckelfrei über den Bildschirm flackern, könnt Ihr auf den folgenden Abschnitten lesen.

Technische Details/Lieferumfang:

Prozessor: Intel Core i5-2410M / 2,3Ghz/ bis 2,9Ghz via Turbo
Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 1x 4 GB DDR3 1333MHz RAM (1x Frei, erweiterbar auf 8GB)
Festplatte: Seagate ST9500325AS 500 GB 5400 rpm
Grafikprozessor: Nvidia GT 540M, 1024 VRAM,
900MHz Chiptakt, 900MHz Speichertakt
Netzwerk: 10/100/1000 LAN, 802.11b/g/n WLAN
Display: 17,3″ TFT, Max 1600 x 900, spiegelnd
Gewicht: 3,3Kg
Besonderheiten: 3in1 Kartenlesegerät (SD / MS / MMC)
2,0Mpixel Webcam, Bluetooth, 1x VGA, 1x HDMI, 3x USB 2.0, 1x USB 3.0

Bereits im Desktopbereich konnten die Sandy Bridges auf ganzer Linie überzeugen. Seit dem Start der kleinen Taktgeber, wurden sie schnell zum Shootingstar der Szene. Auch im Bereich der Notebooks erhielten sie Einzug und wirbelten den Notebook-Markt gehörig durcheinander. Im Asus N73SV steckt ein Intel Core i5 2410M mit 2,3Ghz Taktfrequenz. Wie alle Sandy Bridge Prozessoren erhält auch der kleine mobile Dual-Core einen Turbomodus und kann je nach Leistungshunger auf 2,9Ghz hochtakten. Der 32nm gefertigte Prozessor verfügt über eine maximale thermische Verlustleistung von 35 Watt.

Auch im mobilen Grafikbereich hat sich einiges getan. In unserem Testexemplar kommt eine mobile Version der Nvidia GT540 zum Einsatz und trägt zusätzlich den Suffix „M“. Der neue Chip aus dem Hause Nvidia ist eine leicht höher getaktete GT435M und basiert auf dem GF108 Kern. Als besondere Features unterstützt der Chip die Bitstream Technologie und ermöglicht die Soundübertragung über den HDMI-Anschluss. Zudem kommen einige Ausstattungen zur Dekodierung von HD-Material zum Einsatz. Zusätzlich erhält auch der kleine mobile Chip die CUDA-Technologie von Nvidia. Hiermit können Berechnungen wie Video Transcodierung oder ähnliches durchgeführt werden. Trotz ihrer mittelklassigen Eigenschaften unterstützt sie zusätzlich die Nvidia 3D Vision Technologie und könnte somit 3D-Titel wiedergeben. Dies ist im Videobereich mögich, im Spiel jedoch schlecht vorstellbar. Eine sehr nützliche Eigenschaft ist die Nvidia Optimus-Technik. Hierbei kann zwischen integrierter Prozessorgrafik und externem Grafikchip zum Strom Sparen umhergeschalten werden. Dies setzt unser Testexemplar ebenfalls ein und kann somit Temperatur und Leistungsaufnahme stark senken.

Die restlichen Komponenten wie Festplatte und Arbeitsspeicher gehören in dieser Preisklasse zum guten Ton, obwohl wir denken, dass die 500GB große HDD durch eine größere Schwester ausgetauscht werden könnte. Der 4GB große Arbeitsspeicher reicht für den Allrounder in allen Lebenslagen aus und setzt auf den DDR3 Standard. Mit einer Taktung von 1333MHz kann er sich zudem schon im Gamingbereich sehen lassen.

Die Ausstattung ist üppig. Vor allem der neuartige USB 3.0 Anschluss gefällt uns und kann den Asus N73SV ganz weit nach vorn katapultieren. Hierüber können via USB-Stick oder externe Festplatte viele Daten sehr schnell ausgetauscht werden. Sollte der USB 3.0 Steckplatz nicht ausreichen, kommen drei weitere Anschlüsse für die dringenst benötigte Gaminghardware zum Einsatz. Die Anordnung aller Steckplätze sind gut gewählt und mit ausreichend Platz bedacht. Somit haben sogar dicke und breite USB-Sticks eine Chance, am Notebook anzudocken. Doch nicht nur der USB 3.0 Anschluss ist ein Highlight. Hinzu kommt noch ein Blu-Ray Kombolaufwerk, das mit DVD-Brenn- und Blu-Ray Abspielfunktionen aufwarten kann. Hier merkt man, dass die größte Zielgruppe die der Multimedialiebhaber ist. Auch die Multimediatasten auf der linken Seite der Tastatur lassen darauf schließen. Diese dienen beim Musikhören dazu, schnell zwischen den Titeln hin- und her oder gänzlich stumm zu schalten. Für dunkle Räume sind diese Tasten zusätzlich beleuchtet. Für lange Skypesessions oder MSN-Videochats bringt der Asus N73SV zusätzlich eine hochauflösende 2.0 Megapixel Kamera mit sich. Da viele Anwender sich meistens beobachtet fühlen oder es als unangenehm empfinden, wenn die Kamera durchweg auf sie gerichtet wird, hat Asus der kleinen Linse einen „Vorhang“ spendiert. Mit einem über der Kamera befindlichen Schalter kann sie verdunkelt bzw. geöffnet werden.

Zum Lieferumfang gehört das normale Zubehör. Neben dem 6 Zellen Akku und dem Stromkabel liegt nichts weiter im Paket. Die obligatorische Software- und Windows-CD wurde bereits vor vielen vielen Monaten ausgemustert. Auf der Festplatte finden wir zusätzlich Windows 7 Home Premium in der 64 Bit Variante. Aber leider nicht nur das. Immer häufiger findet man zahlreiche herstellereigene und auch herstellerfremde Programme auf der Festplatte. So auch hier. Diese Poppen bereits nach dem ersten Windowsstart nervend auf und signalisieren uns: „Bitte kaufen Sie jetzt Norton AntiVirus“. Hier wünschen wir uns von jedem Hersteller eine individuellere Variante der Notebookgestaltung. Sollte einmal etwas schief gehen, kann mit dem Asus Ordner auf der Festplatte eine Recovery DVD erstellt werden. Oder man geht den direkten Weg und startet die Recovery Version direkt von der Festplatte. Der Vorteil ist, dass alle nötigen Treiber direkt installiert werden, aber leider auch alles Unnötige. Besonders hilfreich is die Asus Express-Gate-Funktion. Nach dem Betätigen des Power-Buttons kann ein Mini-Linux gestartet werden, das noch vor Windows die wichtigsten Funktionen bietet. Somit kann mit dem vorinstalliertem Google-Chrome gesurft, recherchiert oder gechattet werden – perfekt für Unterwegs!

Display/Tastatur/Touchpad/Sound:

Das Display hat eine enorme Diagonale von 17,3 Zoll und kann damit tatsächlich als Desktopersatz herhalten. Doch leider hat uns der Schirm im Test nicht durchweg überzeugen können. Die Helligkeit könnte etwas höher sein, die Farbtreue etwas stärker. Vor allem im Multimediabereich enttäuscht das Display und kann am Tage nicht voll überzeugen. Durch die geringe Leuchtkraft neigt der Bildschirm bei jeglicher Außenhelligkeit zum Spiegeln und erschwert das Zocken, Arbeiten und Filme Schauen. Am Abend und in der Nacht erkennt man jedoch die Vorteile, denn hier wirkt der 18“ Riese sehr angenehm und das Arbeiten und Zocken macht großen Spaß. Auch nach einer Stunde konnten wir bei völliger Dunkelheit keinerlei Augenschmerzen feststellen. Der Blickwinkel ist in Ordnung, aber ein Zuschauen von der Seite ist sehr beschwerlich.

Die Tastatur konnte uns im Test durchweg überzeugen. Die Tasten tippen sich sehr leicht und angenehm. Sie wirken nicht schwammig oder gar locker. Auch längere Texte wie der Testbericht waren ein Klacks mit der Tastatur. Vor allem im Spielebereich grault es so manchen Spieler vor einer Notebooktastatur, denn die Tasten sind oft zu klein oder zu nah beieinander. Bei der Asus-Tastatur war dies nicht der Fall. Ob Battlefield: Bad Company 2, World of Warcraft oder Far Cry 2. Alle Spiele konnten mit der Tastatur sehr gut bedient werden. Vor allem die wichtigen Pfeiltasten waren sehr gut erreichbar und nicht zu klein bemessen. Die hohe Verarbeitung des Keyboards kann ebenfalls an der Festigkeit der Unterlage erkannt werden. Oftmals biegt sich die Grundlage der Tasten bei zu starkem Druck durch. Jedoch nicht bei unserem Asus N73S. Das Tastenfeld blieb fest wie ein Fels in der Brandung.

Auch das sehr große und glatte Touchpad war eine Wohltat beim täglichen Surfen. Auch wenn sich diese Eingabemethode keinesfalls für Spieler eignet, sollte sie im Praxistest, beim Surfen und Arbeiten den Dienst angenehm verrichten. Und das tat das Pad. Angenehm rutschte der Finger über die glatte Oberfläche und übertrug das Signal ohne weitere Verzögerung auf den Mauszeiger. Auch die Linke und Rechte Maustaste konnte gut erreicht und betätigt werden. Wo man sonst nach der Betätigung ein lautes Knacken hat, vernahmen wir lediglich ein leichtes Knipsen der Tasten. Darunter befinden sich die standardisierten Diagnose-LEDs für Festplatte, W-LAN und Akkuladestatus.

Der Sound ist eine Klasse für sich. Auch wenn der Lautsprecher,der oberhalb der Tastatur sitzt, einen gewaltigen Eindruck macht und auf einen satten Bass hoffen lässt, kann er in genau diesen Bereichen nicht überzeugen. Wir testeten ihn mit verschiedenen Titeln aus dem Metal- und HipHop-Bereich. Headbanger und Rocker werden bei der Soundwiedergabe ihren Spaß haben. Stimmen sind sehr klar und deutlich und Instrumente perfekt zu verstehen. Dadurch kann man dem Text (mehr oder weniger) gut folgen. Auch das Spielgeschehen kann detailiert wiedergegeben werden. Leider fehlt der Box der satte Bass. HipHop, RnB und Elektro können nicht überzeugen. Auch Pistolenschüsse hören sich an wie Knallerbsen. Dies ist jedoch auch ein kleiner Vorteil, denn durch die geringeren Vibrationen der Box bleiben mitschwingende Tasten aus. Somit spürt man kein Zittern oder Wackeln der Tastaur oder anderer Komponenten. Doch die meisten Gamer setzen ohnehin auf ein vernünftiges Headset und verfolgen das Spielgeschehen nur selten über die eingebauten Notebookboxen.

Zur Verarbeitung des Gehäuses bleibt nicht viel zu sagen. Das Kunststoffgehäuse wurde gut verarbeitet und zusammengesetzt. Vor allem an Übergängen sieht man die hochwertige Bauweise. Es gibt keine Kanten, kein Plastik, das man durchdrücken kann oder unterschiedliche Spaltmaße. Das Display integriert sich ebenso sauber in den schwarzen Rahmen wie andere Bauteile. Um den Klavierlackrahmen des Bildschirms zu schützen, setzt der Hersteller mehrere Gummistopper ein, auf denen das Display aufliegt.

Mobilität/Temperaturen:

Was soll man zur Mobilität eines Gamerlaptops schon sagen? Das 17,3 Zoll Display und ein Gewicht von 3,3 Kilogramm laden nicht zum herumtragen ein. Ein Gamingnotebook soll auch gar nicht für den mobilen Spaß im Park oder am Strand sorgen. Doch das Durchhaltevermögen ist mit dem riesigen Akku voll in Ordnung. Satte 3 Stunden und 27 Minuten hielt der Akku im W-LAN Test aus. Ausreichend für ein paar Messestunden oder für eine Zugfahrt. Jedoch sollte man sich hier nur auf das Surfen und Lesen beschränken. Unter Vollast konnten wir lediglich 52 Minuten und 48 Sekunden messen. Ab einer Restakkukapazität von 5% schaltet der Bildschirm ab und macht ein Weiterarbeiten unmöglich. Erst nach dem Anschluss des Netzkabels kann die Arbeit bequem fortgeführt werden. Doch allein das Gewicht von 3,3KG wird jeden mobilen und flexiblen Anwender abschrecken. Zudem passt der Riese nicht in jeden Koffer bzw. in jeden Rucksack. Doch vor allem für die schnelle LAN zwischendurch kann der Asus N73S eingesetzt werden. Für Tagesbesuche auf den Zockerpartys ist das Notebook wie geschaffen. Wichtig jedoch: Ladegerät nicht vergessen! Bedenkt man, dass der N73S als Desktop-Ersatz gilt, ist die Leistungsaufnahme sehr gut. Im normalen W-LAN Modus genehmigte sich der Große nur 20 Watt und kann mit seiner sehr guten Arbeitsgeschwindigkeit vor einem Desktopmodell auftrumpfen. Lastet man den Prozessor mit verschiedenen Programmen vollständig aus, steigt die Leistungsaufnahme auf angenehme 53 Watt. Im 3D-Mark 11, in dem die Grafik auf die Probe gestellt wird, erreichte das Barometer lediglich 58 Watt. Nur in 3D-Games genehmigt sich der Asus N73SV etwas mehr und zieht in Battlefield: Bad Company 2 85 Watt aus der Steckdose. In Wow und Far Cry 2 erhielten wir gleiche Werte von 81 Watt. Die erhöhte Leistungsaufnahme resultiert aus der Auslastung von CPU und Grafikprozessor.

Die Temperaturen sind, wie bei vielen Notebooks, mit einem Desktop-PC nicht vergleichbar. Wärend der Grafikchip im Idle-Betrieb noch angenehme 41°C produziert, könnte er im Vollastbetrieb ein Hitzespender in kalten Nächten sein. Mit maximal 76°C befördert er sehr heiße Luft aus der linken Seite des Notebookgehäuses heraus. Hier sollte man aufpassen, wo man seine Hand liegen hat! Ähnlich ergeht es dem Prozessor, wobei dieser im Idle-Betrieb etwas wärmer ist als der Grafikchip. Mit 44°C befindet sich die Temperatur auf einem konstant guten Niveau. Lastet man den Prozessor jedoch stark aus, steigt die Temperatur binnen Sekunden steil an und gipfelt schließlich bei 70,5°C.

Notebooktypisch läuft der Lüfter während des Stresstests und den Spieletests unaufhaltsam. Mit einem lauten Heulen befördert er duchgehend die stark erhitzte Luft nach außen. Wir empfehlen im Spielebereich oder unter Vollast ein Headset, um sich vom Mini-Quirl im Notebook nicht den letzten Nerv rauben zu lassen. So laut er im Spielebetrieb ist, so leise arbeitet er im normalen Arbeitsmodus. Kaum hörbar flüstert er vor sich hin. Dies liegt vor allem an den Takteigenschaften der Hardware. Während der Prozessor lediglich mit ca. 800MHz läuft und die interne Grafikeinheit nutzt, schaltet der Nvidia-Chip ab und produziert kaum Wärme.

Leistung:

Das Asus N73SV ist ein Allrounder für jeden Bereich. Mit ihm kann gezockt, gearbeitet und Filme geschaut werden. Durch das große 17,3“ Display soll er auch den Desktop PC ablösen können. Im Multimediabereich macht er dadurch auch eine gute Figur. Ob hochauflösendes Material oder Videokodierung. Aber auch Multitasking steht ganz oben. Während man am Notebook arbeitet, kann eine Datei entpackt und dabei die Lieblingsmusik gehört werden. Kein Stocken, kein Hängen der Oberfläche. Hier zahlt sich die neue Sandy Bridge Architektur aus.

Benchmarks:

Um das Notebook auch ausreichend prüfen und testen zu können, schickten wir den Kandidaten durch mehrere Benchmarks und Spiele. Hierbei dürfen natürlich die Programme von Futuremark nicht fehlen. 3D Mark Vantage und 3D Mark 11 forderten unseren Testkandidaten und verlangten ihm so einiges ab. Aber auch der sehr gute Cinebench 11.5 musste von uns eingesetzt werden um die CPU-Leistung auf dem Prüfstand messen zu können. Doch nicht nur stupide Benchmarks wurden eingesetzt, das Wichtigste darf auf keinen Fall zu kurz kommen – Die Games. Mit unserem beliebten Battlefield 2: Bad Company, WoW und dem DirectX 10 Shooter Far Cry 2 haben wir dem Asus Pendant gehörig eingeheizt.

Battlefield: Bad Company 2

Den Anfang macht der beliebte Multiplayshooter Bad Company 2. Auf unserer Lieblingsmap „Heavy Metal“ wurde die Leistung des Einsteigergamers gemessen. Da Battlefield eine erhöhte Optimierung auf AMD Grafikchips aufweist, hatte das Nvidia Gegenstück gehörig zu kämpfen. Auf den höchsten Einstellungen mit 32CSAA und 16AF auf maximaler Auflösung flackerte das Bild mit durchschnittlichen 21-25 Frames über den Bildschirm. Mit der Rate war das Spiel spielbar, jedoch kein wirklicher Genuss. Vor allem wenn ein Helikopter neben dem Spieler landete und Staub aufwirbelte, sanken die Framesraten auf unter 18 Frames. Hier sollte auf jedenfall etwas an der Grafikschraube gedreht werden.
Die besten und stabilsten Werte erzielten wir mit maximalen Einstellungen und Auflösung sowie 8xCSAA und 8AF. Hier lagen die Duchschnittsframes bei 26-31 Bildern und zu Spitzenzeiten über 35 Bildern pro Sekunde.

World of Warcraft:

World of Warcraft, das beliebteste Onlinespiel seit jeher darf in unserem Testparcour nicht fehlen. Seit der Einführung von Cataclysm ist die Grafik des Kunterbunten Vergnügens erforderlich für aktuelle Hardware geworden. Vor allem der Mobile Markt kann mit den neuen Shadern noch nicht perfekt umgehen. Dies zeigt auch der Test: Bleibt in dünn besiedelten Gebieten von Sturmwind noch alles ruckelfrei, wird es vor dem Auktionshaus bereits stockender und mit unter 10 Frames sogar unerträglich. Besser sieht es nicht im Wald von Elwynn aus. Das dünn besiedelte Waldgebiet ist eine Herausforderung für die mobile Hardware. Mit unseren maximalen Einstellungen erreicht der Asus N73S maximal 14-15 Frames und ruckelt an den Waldwölfen vorbei. Erst nach dem Verändern der Einstellungen auf 4xAA und 4AF und durchweg hohen Qualitätsoptionen kann das Spiel genossen werden. Mit rund 28-32 Frames kann der nächste Battleground kommen.

Far Cry 2:

Der zweite Teil der Far Cry Serie ist unser neuer Schatz im Testparcour. Durch die DirectX 9 und 10 Unterstützung können mehrere Möglichkeiten und Modi getestet werden. Zudem ist der Shooter sehr hardwarehungrig und verspeist auf maximalen Einstellungen unseren Grafikchip zum Nachtisch. Mit lediglich 17-19 Durchschnittsframes ruckelt unser Held durch das mit Grünzeug bewachsende Gebiet. Belassen wir die Grafikeinstellung auf DirectX 10 und setzen die Details auf hohe Einstellungen, erreicht unsere Hardware schon spielbare Sphären. Jedoch reichen auch die 21-24 Frames nicht in allen Bereichen und ein Spielvergnügen kann sich nur schwer entwickeln. Erst mit der Umstellung auf DirectX 9 und maximalen Details macht die Rebellenhatz Spaß und läuft mit 24-28 Bildern auch ruckelfrei über das riesige Display.

persönliches Fazit:

Der Asus N73S ist ein Allrounder wie er im Buche steht. Seine Ausstattung kann mit USB 3.0 und einem Blu-Ray Laufwerk überzeugen und setzt sich somit vor einige andere Geräte. Zusätzlich erhält man mit der neuen Dual-Core Sandy Bridge CPU und einer GT540M Grafik einen starken Spielepartner. Selbst anspruchsvolle Games meisterte das Notebook glänzend und konnte auch unter sehr hohen Einstellungen punkten. Vor allem Multimediafans werden auf ihre Kosten kommen. Das angenehm leuchtende, jedoch nicht sehr starke Display, regt zum Filme Schauen an. Die beleuchteten Multimediatasten auf der linken Seite der Tastatur erleichtern zusätzlich die Navigation durch die Lieblingstitel in der Mediabibliothek. Hinzu kommt der große Lautsprecher unterhalb des Bildschirmes. Dieser schaffte es, die Stimmen verschiedener Musiktitel und Serienhits glanzvoll in Richtung Ohr zu befördern. Auch wenn der bassige Grund etwas auf der Strecke bleibt, können Klassikfans und Komödienfreunde zufrieden sein. Für einen solch großen und potenten Notebookkameraden wünschten wir uns lediglich einen stärkeren Akku. Der 6 Zellen Energiespender befeuert die eingebaute Hardware nur für kurze Zeit. Für eine UVP von 999€ ist das Asus N73S jedoch gut verarbeitet, schnell und bietet eine sehr gute, üppige Ausstattung. Unserer Meinung nach, könnte der Preis noch leicht nach Unten angepasst werden. Bei Amazon gibt es das Gerät bereits ab 955€.

Euer Hardbloxx Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka

2 Kommentare

  1. man richtig gut hat mir richtig geholfen hab ihn mir gekauft aber der service von asus richtig schlecht 🙁

    • Stephan

      Hi „Hi“ ;D

      schön, dass dir unser Testbericht weitergeholfen hat.

      Was den Asus-Service angeht, haben wir schon oft davon gehört, dass er nicht so berauschend sein soll. Das ist wirklich Schwierig und kaum zu bändigen. Hast du denn Probleme mit dem Gerät?

      Beste Grüße

      Stephan/Bujaka

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