LC-Power m711B

Test / Testpericht: LC-Power m711B



LC-Power ist vor allem durch seine günstigen Netzteile bekannt. Doch auch andere Peripherie und Hardware ist im Sortiment von LC-Power.  Heute testen wir für euch die LC-Power m711B Maus, ein Nager für den kleinen Geldbeutel.

Die LC-Power m711B ist eine optische kabelgebundene Maus. Sie kommt in einer einfach gestalteten Pappverpackung.
Schnell ist der kleine Nager ausgepackt.
Zusätzlichen Lieferumfang sucht man aber vergebens, auch ein Handbuch liegt der Maus nicht bei.
Viel zu erklären gibt es zu einer simplen Maus aber sowieso nicht.

 

 

 

Technische Daten:

  • Auflösung einstellbar (800 / 1000 / 1600 dpi)
  • Plug and Play mit USB-Anschluss
  • Betriebssystem: Windows 2000 / XP / Vista / 7, Mac OS, Linux
  • Maße: 111 x 69 x 35 mm
  • Gewicht Maus: 98 g
  • Gewicht retail: 129 g
  • Kabellänge: 1,45 m

Die Maus ist in modernem Design gehalten, die Oberseite strahlt in schwarzem Klavierlack, die Unterseite besteht aus mattem schwarzem Kunststoff. An den Seiten findet man Gummistreifen, die der Maus genügend Grip verleihen. Die Streifen sitzen auf weißem Untergrund.

Zusätzlich zu der linken und rechten Maustaste und dem obligatorischen Mausrad gibt es auf der Oberseite noch eine Taste zur DPI-Umschaltung. Zwischen den beiden prangert der LC-Power Schriftzug. Zusatztasten an den Seiten oder auf der Oberseite hat die m711B nicht. Dreht man die Maus um, findet man den Sensor und das Typenschild.

Die Verarbeitung hinterlässt auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Keine scharfen Kanten oder Verarbeitungsmängel haben wir an der Maus gefunden.
Die Tasten haben ein hörbares Feedback beim Drücken. Wobei sich die rechte und linke Maustaste unterschiedlich anhören. Auch lässt sich die rechte Maustaste ein wenig schwerer drücken, was aber nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr auffällt.
Das Mausrad ist jedoch leider eine kleine Fehlkonstruktion, zum Drücken ist eine ungewöhnlich hohe Kraft erforderlich. Auch ließ sich das Mausrad zuerst nur eine halbe Umdrehung bewegen. Bei genauerem Hinsehen fiel uns dann auf, dass das Mausrad nicht richtig saß. Das Gummirad lässt sich nach rechts und links verschieben, wodurch das Mausrad beim Drehen verkeilt und blockiert.
Nachdem wir das Mausrad von Hand wieder mittig ausgerichtet hatten, ließ es sich problemlos drehen, das Betätigen ging aber genauso schwer wie davor. Durch leichten seitlichen Druck auf das Mausrad verschiebt es sich jedoch wieder und möchte erneut ausgerichtet werden.
Der DPI-Umschalter lässt sich gut erfühlen und betätigen und gibt ebenfalls ein knackiges Feedback. Ein versehentliches Umschalten kam in unserem Test nicht vor.
Die Kabellänge des USB-Kabels ist mit ca 1,5m ausreichend lang bemessen, um die Maus an einen PC, der weiter entfernt oder unter dem Schreibtisch steht, anzuschließen.

In den USB-Anschluss eingesteckt wird die m711B sofort erkannt und kann binnen weniger Sekunden bedient werden. Sofort fällt auf, dass der Rand, das Mausrad und der LC-Power Schriftzug beginnen, blau zu leuchten. Leider leuchtet es auch zwischen den Maustasten und dem Mausrad heraus, wodurch ein blaues Muster vor der Maus zum Beispiel an die Wand oder auf den Monitor geworfen wird. Dies störte uns beim normalen Betrieb sehr. Bei Tageslicht fällt es aber weniger störend auf.

Auf der technischen Seite werden jedoch alle Bewegungen sehr präzise an den PC übertragen, die Empfindlichkeit lässt sich über den DPI-Umschalter auf 800, 1000 oder 1600 dpi dem Anwenderwunsch entsprechend einstellen.
Jedoch ist die gerade gewählte Abtastrate leider nicht sichtbar.
Für das kleine Spielchen zwischendurch eignet sich die Maus sehr gut. Eine Runde CS:S konnten wir sehr gut und präzise spielen.
Auch ohne Mauspad konnten wir die Maus auf dem Schreibtisch oder auf einer Papierunterlage problemlos nutzen.
Daraus schließen wir, dass der eingebaute Sensor zu den besseren gehört. Denn andere günstige Mäuse haben bei glatten Oberflächen schon ihre Probleme.

Aufgrund der geringen Abmessungen liegt die Maus nicht perfekt in der Hand. So wird bei mittelgroßen bis großen Händen das Arbeiten oder Spielen auf Dauer unangenehm.

Persönliches Fazit:

Die schicke Maus zieht dank ihrer Klavierlack-Oberfläche zahlreiche Fingerabdrücke regelrecht an. Eine matte Oberfläche wäre da besser, jedoch passt dies nicht in das elegante Design der Maus.
Sucht man eine günstige Maus für zwischendurch oder für den Zweit-PC und kann man mit einer mittelmäßigen Verarbeitung von Mausrad und Beleuchtung leben, ist die LC-Power m711B zum Preis von ca 5 Euro keine schlechte Wahl.
Auch Kindern wird die Maus aufgrund der Beleuchtung und Größe bestimmt gefallen, um den heimischen Computer zu erforschen.

Für längere, professionelle Arbeiten oder für den Dauereinsatz in Spielen empfiehlt sich jedoch eine hochwertigere Maus.

 

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Fonzy

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