Test/Testbericht: Asus Maximus VI Formula

Asus Maximus VI Formula  640x320

Ohne Fundament kein Haus, ohne Fahrwerk kein Auto und ohne Mainboard kein PC. Wie fast alles im Leben braucht auch euer PC eine Basis, auf die alles andere aufgebaut wird. Natürlich kann man auch auf ein dünnes Fundament kleine Häuser bauen. Doch möchte man hoch hinaus, ist ein dickes, kräftiges, stabiles Fundament zwingend notwendig. So auch bei einem PC. Nicht nur die CPU und GPU können hier die Leistung limitieren, sondern auch das Mainboard, welches im PC alle Komponenten miteinander verbindet. Verlangt ihr viel Leistung von eurem Rechenknecht solltet ihr auch auf ein schnelles und gutes Mainboard achten. Asus möchte euch mit seinen ROG Mainboards genau das bieten und trumpft mit allerlei technischer Finessen auf. Da gibt es besondere Kühlkonzepte, hochwertige Bauteile und abgestimmte Software. Doch bringen die in der Praxis auch das, was sie versprechen? Wir haben uns dazu das Asus Maximus VI Formula etwas näher angeschaut.

Asus Maximus VI Formula

Technische Daten

Prozessor / SockelIntel Socket 1150 for 4th Generation Core i7/Core i5/Core i3/Pentium/Celeron Processors
Unterstützt Intel 22 nm-Prozessoren
Unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
ChipsatzIntel Z87
FormfaktorATX
ArbeitsspeicherDual Channel, 4 x DIMM, Max. 32GB, DDR3 3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2500(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Steckplätze3 x PCIe 3.0/2.0 x16 (x16 or dual x8 or x8/x4/x4)
1 x mini-PCIe 2.0 x1
3 x PCIe 2.0 x1
MassenspeicherIntel Z87 chipset6 x SATA 6Gb/s ports, red

    • Support Raid 0, 1, 5, 10

1 x M.2 (NGFF) Socket 2 on mPCIe Combo II expansion card (supports PCI Express 2.0 x1 and SATA 6Gbps)

    • Supports PCI Express 2.0 and SATA 6 Gbps standards
    • Supports M.2 (NGFF) Type 2242/22670/2280/22110 SSD card (up to 110mm in length)

ASMedia ASM1061

    • 4 x SATA 6Gb/s ports red
Externe Anschlüsse
  • 1 x DisplayPort
  • 1 x HDMI
  • 1 x LAN (RJ45) port
  • 6 x USB 3.0 (blue)
  • 4 x USB 2.0
  • 1 x Optical S/PDIF out
  • 6 x Audio jack
  • 1 x Clear CMOS button
  • 1 x ROG Connect On/ Off switch
Weitere Besonderheiten
  • Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac integriert, Bluetooth V4.0 und V3.0+HS integriert
  • Beidseitige Asus ROG Armor

Zum umfangreichen Lieferumfang gehören neben dem Board selbst insgesamt acht SATA-Kabel, eine WLAN-Antenne, ein Handbuch, die Treiber-CD, das I/O-Shield, die mPCIe Combo II Erweiterungskarte, Aufkleber für Kabelmanagement, Konnektoren für das Frontpanel und eine SLI-Brücke. Zusätzlich liegt noch ein Türschild bei, mit dem ihr herannahenden Besuch vor exzessiven Zockersessions vorwarnen könnt. Verpackt wurden das Zubehör und das Board je in einem separaten schwarzen Karton. Diese beiden Schatzkisten hat Asus dann in einem großen roten Karton verstaut. Dieser wurde aufwendig gestalteten und ist aufklappbar. Das dann erscheinende Sichtfenster gibt einen Blick auf die Platine frei und daneben werden noch einmal alle Top-Features des Mainboards für euch aufgezählt. Vorfreude auf das neue Stück Hardware beim Auspacken garantiert.

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Besondere Features

ASUS Dual Intelligent Processors 4 with 4-Way OptimizationThe tuning key perfectly consolidates ASUS-exclusive DIGI+ Power Control, TPU, EPU, and Fan Xpert 2 optimize the digital power setting, system performance, power saving and whole system cooling configuration
CPU Level Up 
ASUS Wi-Fi GO!– Wi-Fi GO! Function: Cloud GO!, Media Streaming Hub, Smart Sensor Control, Remote Desktop, Remote Keyboard & Mouse, File Transfer, Capture & Send
– Wi-Fi Engine for network sharing and connection: Client Mode, AP Mode
– Wi-Fi GO! & NFC Remote for portable Smartphone/Tablet, supporting iOS & Androidsystems
ASUS Exclusive Features– GPU Boost
– USB BIOS Flashback
– AI Suite 3
– Ai Charger+
– USB Charger+
– USB 3.0 Boost
– Disk Unlocker
ASUS EZ DIY– ASUS O.C. Profile
– ASUS CrashFree BIOS 3
– ASUS EZ Flash 2
ASUS Q-Design– ASUS Q-Shield
– ASUS Q-Code
– ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
– ASUS Q-Slot
– ASUS Q-DIMM
– ASUS Q-Connector
Overclocking Protection– ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall)

Weitere Informationen findet ihr auf der Herstellerseite
http://www.asus.com/de/Motherboards/MAXIMUS_VI_FORMULA/

Aufbau

Schaut ihr euch das ausgepackte Mainboard an, fällt natürlich sofort die mächtige Kühlung der Spannungsversorgung und die Asus Armor auf. Letztere ist die Rüstung, welche Asus der nackten rot-weißen Platine auf Vorder- und Rückseite angezogen hat. Doch sie sieht nicht nur gut aus, sie hat auch noch andere durchaus nützliche Aufgaben. Zum einen sorgt sie für eine bessere Kühlung der Komponenten darunter, indem Sie entstehende Wärme über Thermalpads besser verteilt. Gleichzeitig schirmt sie die Elektronik auch gegen äußere Wärmeeinflüsse wie beispielsweise von der Grafikkarte ab und gibt auch dem gesamten Mainboard mehr Stabilität. Nutzer großer und schwerer CPU-Kühler brauchen so beim Bewegen und Transport des Gehäuses weniger Angst zu haben.

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Die Armor bedeckt natürlich nicht das komplette PCB, sondern wurde an allen wichtigen Punkten großzügig ausgeschnitten, um das problemlose Anschließen von Hardware zu ermöglichen. Darunter natürlich die roten SATA-Anschlüsse, welche allesamt gewinkelt zur Seite ausgerichtet und sehr gut erreichbar sind. Wichtig ist dies vor allem bei Verwendung großkalibriger Grafikkarten, die sonst den eingesteckten SATA-Kabeln schnell in die Quere kommen könnten.
Auch der Chipsatzkühler wird nicht von der Armor verdeckt, um den Z87 effizient kühlen zu können. Daneben sind die drei PCI-E 2.0 4x in schwarz und drei PCI-E 3.0 16x Slots in rot zu erkennen. Durch letztere könnt ihr einen Dual-SLI/Crossfire oder auch einen Triple-Crossfire-Verbund aus bis zu 3 Grafikarten aufbauen. Die Steckplätze wurden dabei so angeordnet, dass auch zwei Grafikkarten mit Tripleslot-Kühlung eingebaut werden können. Sollen jedoch insgesamt drei Grafikkarten eingebaut werden, darf aufgrund von Platzmangel maximal eine davon mit einer Tripleslot-Kühlung ausgestattet sein, falls unter dem Mainboard nicht genug Platz zum Gehäuse oder Netzteil sein sollte.
Die Supreme FX getaufte Audiotechnik befindet sich, getrennt von der restlichen Elektronik, am Rand neben den PCI-E Steckplätzen.

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Wer die Elektronik jedoch gerne als Ganzes betrachten möchte, kann den kompletten Panzer aber auch durch die Verschraubungen auf der Rückseite entfernen.

In der oberen linken Ecke des Mainboards findet dann die mPCIe Combo II Erweiterungskarte Platz, welche euch Wlan- und Bluetoothverbindungen ermöglicht und bereits vor der Mainboardmontage im Gehäuse von hinten mit dem Mainboard verschraubt werden muss.
Außerdem könnt ihr dort SSDs im Next Generation Form Factor (NGFF) in der M.2-Schnittstelle unterbringen – ebenfalls vor der Mainboardmontage zu empfehlen.

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Ein weiteres praktisches Feature ist der 4-Pin Molexanschluss am unteren Rand des Mainboards. Durch diesen könnt ihr möglicherweise auch einen Kabelstrang eures modularen Netzteils einsparen, um beispielsweise Lüfter über diesen Anschluss mit Spannung zu versorgen.

Das Layout des Asus Maximus VI Formula ist perfekt durchdacht, alle Anschlüsse und Taster sind sehr gut zu erreichen.

Verarbeitung

Hier gibt sich das Asus Maximus VI Formula keine Blöße. Das Mainboard selbst und auch das mitgelieferte Zubehör geben keinen Grund zur Beanstandung. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Auch die massive Armor kann in Sachen Verarbeitung vollends überzeugen. Die Oberseite besteht dabei aus hartem Kunststoff und die Rückseite aus massivem Stahl.

Anschlüsse

Insgesamt acht Lüfter könnt ihr direkt auf dem Mainboard anschließen, die nach anfänglicher Suche rund um die CPU und die RAM-Steckplätze sowie am unteren Rand des Mainboards zu finden sind. Praktisch, hier kommen überall 4-Pin Anschlüsse zum Einsatz. So seid ihr bei der Wahl eurer Lüfter nicht eingeschränkt.

Am Mainboard-Anschlusspanel auf der Rückseite findet ihr dann insgesamt sechs USB3.0 und vier USB2.0 Anschlüsse für externe Peripherie. Zur Verbindung von weiteren USB-Anschlüssen, beispielsweise in der Front, gibt es Konnektoren für USB2.0 und 3.0 direkt Onboard.
Zusätzlich wurde ein HDMI- und ein Display-Port Anschluss für Monitore und Fernseher verbaut. Einen DVI-Anschluss sucht ihr hier jedoch vergeblich. Zur Soundausgabe bietet das Formula einen optischen Ausgang sowie fünf 3,5 Klinke Ausgänge plus Mikrofoneingang. Nicht zu vergessen, der Gigabit-Netzwerkanschluss von Intel.
Ganz oben am Backpanel wurden noch ein Reset- und ein ROG-Connect Taster angebracht.

Innen auf dem Mainboard gibt es ebenfalls noch Taster um ohne angeschlossenes Frontpanel den PC starten oder auch neustarten zu können.

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Weitere Features

CrossChill – ein hybrides Kühldesign der Spannungsversorgung. Der Betrieb ist passiv mit Lust möglich, oder aber ihr integriert den Kühlblock in eure vorhandene Wasser-Kühlung wodurch eine Temperatursenkung der MOSFETs von bis zu 23°C möglich sein soll. Angeschlossen kann die Kühlung durch die gängigen G1/4-Gewinde.

Extreme Engine DIGI+ III – die dank Premiumkomponenten extrem leistungsfähige 8+2 Phasen Spannungsversorgung sorgt für eine hohe Stabilität und Präzision der Leistung, welche dem Prozessor zur Verfügung gestellt wird. Durch die digitalen Spannungswandler habt ihr die Möglichkeit, euren Prozessor und den Arbeitsspeicher gezielt an die Grenzen des Machbaren zu bringen und noch mehr Rechenleistung erreichen. Die verbauten MOSFETS arbeiten mit einer Effizienz von bis zu 90% im Normalbetrieb und die BlackWing-Spulen bleiben sogar angenehm kühl, wenn sie mit 60 Ampere durchflossen werden. Auch die verbauten Kondensatoren sind für extreme Aufgaben gewappnet, wodurch euch insgesamt beim Übertakten der CPU auf Mainboardseite keine Hürden in den Weg gestellt werden.

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SupremeFX Formula – die Onboard-Soundlösung, die in der Impact-Version wegen Platzmangels noch als Erweiterungskarte zum Einsatz kam, sorgt für eine weitaus bessere Audioleistung im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Um das zu erreichen, wurde sie vom restlichen PCB physisch isoliert und bekam von Asus eine eigene Erdung sowie eine Abdeckung zur Verminderung elektromagnetischer Interferenzen verpasst. Weiter wurden hochwertige Verstärker und Digital/Analog-Wandler eingesetzt um einen erstklassigen Signal-Rausch-Abstand von 120dB zu erreichen.

ROG Connect – Durch dieses Feature habt ihr die Möglichkeit mit verbundenen Geräten durch eine Art Fernwartung euer System direkt zu übertakten. Dazu greift ihr per Notebook oder auch mit einem Smartphone (entsprechende App vorausgesetzt) direkt auf den ROG-Chip zu der in Echtzeit entsprechende Änderungen im UEFI durchführt.

Benchmarks

Testsystem

CPUIntel Core i5 4670K
MainboardAsus Maximus VI Formula
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäuseFractal Design Define XL
KühlerThermalright Archon
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Zum Messen der Leistungsfähigkeit des Mainboards griffen wir auf verschiedene Programme zurück und nutzten deren Benchmark Funktionen. Zum Einsatz kamen bei uns die CPU-Tests on SiSoft Sandra, Cinebench R11.5 und R15, den WinRar und der TrueCrypt Benchmark zum Einsatz. Auch durch den Work- und Home Test von PCMark8 haben wir unser Testsystem gejagt.
Um die reine CPU-Leistung inklusive der integrierten Grafikeinheit darzustellen, haben wir unsere Asus Matrix HD7970-P ausgebaut. So wird das Ergebnis von Tests mit einfließender Grafikleistung nicht beeinflusst.

Die einfachste Art und Weise einen K-Prozessor zu übertakten, ist das Setzen des Multiplikators, ohne weitere Maßnahmen lief unser Prozessor hier stabil mit dem Multiplikator 43 bei 4,3 Ghz. Entsprechende Benchmark-Ergebnisse haben wir ebenfalls in den Diagrammen hinzugefügt.

Asus Maximus VI Formula SandraAsus Maximus VI Formula CinebenchAsus Maximus VI Formula WinRarAsus Maximus VI Formula  TrueCryptAsus Maximus VI Formula PCMark8Asus Maximus VI Formula Leistung

Mehr Overclocking

Seid ihr jedoch Enthusiasten und das reine Setzen des CPU-Multiplikators reicht euch nicht aus? Ihr wollt das letzte Quäntchen Leistung herauspressen? So gibt euch Asus mit der AI Suite und den UEFI-Funktionen sehr viel Werkzeug zur Hand um Spannungen, DRAM-Timings, BCLK-Frequenz und vieles mehr zu optimieren. Im UEFI gibt es dazu einen riesigen Spielplatz. Zu finden gibt es diese Funktionen im Reiter Extreme Tweaker und im dort liebevoll benannten „Tweakers‘ Paradise“. Denkt dabei jedoch an ein ausreichendes Kühlkonzept, um keinen teuren Elektroschrott zu produzieren.

Software

AI Suite – Die von Asus mitgelieferte Software AI Suite hat es in sich. Ihr habt dort viele Möglichkeiten, die sonst nur direkt im UEFI möglich sind. Gleichzeitig habt ihr hier einen integrierten Hardwaremonitor, der nicht nur Spannungen und Frequenzen übersichtlich darstellt, auch Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten habt ihr hier direkt im Auge. Unzählige Spannungen können hier geändert und auch in Profilen gespeichert werden, um sie bei Bedarf abzurufen. Verschiedene Performance-Modi können eingestellt und ausgewählt werden, oder ihr verzichtet darauf und lasst die Software automatisch regeln. Auch eine automatische Lüfterabstimmung wurde integriert. Diese überprüft einige Minuten lang die Drehzahlen und Eigenschaften der Lüfter und passt danach die Lüfterprofile automatisch anhand der erreichten Werte an. So könnt ihr danach zwischen den Profilen Silent, Standard, Turbo und Full Speed wählen. Im Test funktionierte das hervorragend einfach.

Asus RAMDisk – In Zeiten von schnellen SSDs und günstigem Arbeitsspeicher schreit so mancher womöglich nach noch mehr Geschwindigkeit. Falls ihr dazu zählen solltet, könnt ihr freien Arbeitsspeicher eures Systems in eine schnelle RAMDisk umwandeln und auf dem so erstellten Datenträger ganz normal arbeiten. Was heißt ganz normal? Denn hier sind immerhin Datenübertragungsraten von mehreren Gigabyte pro Sekunde keine Seltenheit, sondern durchaus an der Tagesordnung.

GameFirst II – Diese Software hilft euch dabei euren Gigabit-LAN Anschluss, den Intel I217 auf eure aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Hierzu wählt ihr einfach das gerade passende Profil wie beispielsweise Gaming oder Voice Over IP aus, die Software erledigt den Rest. Verschiedenen Programmen könnt ihr hier auch unterschiedliche Prioritäten zuweisen, um die verfügbare Bandbreite den wichtigeren Dingen zu widmen.

MemTwekIt – Ähnlich wie auch in der AI Suite könnt ihr hier anstatt der CPU den Arbeitsspeicher genau auf eure Bedürfnisse anpassen und Eingriffe tätigen, die man sonst nur direkt im UEFI machen kann.

Asus Boot Setting – Hier könnt ihr einstellen, was nach dem nächsten Neustart passieren soll. Spielt ihr mit der Übertaktung und erwartet einen eventuellen Absturz, empfiehlt es sich direkt ohne weitere Maßnahmen ins UEFI einzusteigen, um die Einstellungen wieder rückgängig machen zu können.

HD Audio und Sonic Radar – Ergänzt wird die SupremeFX Soundlösung durch die High Definition Audio-Software welche eine optimierte Geräuschunterdrückung bei Internettelefonie und einen Equalizer mit vielen Voreinstellungen bietet. Auch DTS ist integriert.
Weiter liefert Asus die Software Sonic Radar mit, welche euch in Spielen anhand eines Radar-Overlays die Richtung und Entfernung der Soundquelle anzeigt. Zurecht ist diese Software sehr umstritten, vor allem im Multiplayer können sich Spieler dadurch Vorteile gegenüber anderen verschaffen. Es ist dadurch auch nicht ausgeschlossen, dass dies bei diversen Anticheat-Programmen als ein solcher erkannt wird. Wir empfehlen: Ausgeschaltet lassen!

ROG UEFI – Viel hat sich beim UEFI von Asus nicht geändert, aber neben unzähligen Funktionen, die das Overclocker-Herz höher schlagen lassen bietet euch das noch immer übersichtlich gestaltete ROG-UEFI-BIOS noch weitere praktische Einstellungsmöglichkeiten. Beispielsweise könnt ihr oft genutzte Funktionen als Favoriten speichern, die dann direkt im ersten Reiter angezeigt werden. Die LED-Beleuchtung verschiedener Taster des Boards könnt ihr auf Wunsch deaktivieren und auch die POST-Verzögerungszeit umstellen. Ebenfalls praktisch: Nach dem Ändern einiger Einstellungen wird euch vor dem fälligen Neustart noch einmal alles aufgelistet, was ihr denn gerade umgestellt habt. So lässt sich schnell prüfen, ob nicht doch etwas Ungewolltes geändert wurde.

Doch so gut die mitgelieferte Software auch ist und was sie euch für Funktionen bietet, ihr müsst alles separat installieren und viele Programme nisten sich dabei in der Taskleiste ein. Schnell kommt ihr hier auf mehr als fünf eigenständige Programme. Nutzt ihr nur wenige, dürfte es nur ein geringeres Problem sein. Wollt ihr jedoch alle Features nutzen, wird es schnell unübersichtlich. Empfehlenswert wäre hier eine Software mit mehreren Modulen, die je nach Bedarf aktiviert werden können.

Fazit

Das Maximus VI Formula stellt neben der Extreme-Version und des Z87 Deluxe die Speerspitze der neuen Z87 Mainboards von Asus dar, auch in Sachen Preis spielt es in der Oberliga. Es eignet sich vor allem für diejenigen unter euch, die das Beste aus der Hardware herausnehmen und ohne Limits übertakten möchten. Auch das intuitive Softwarepaket, das Asus euch mit diesem Mainboard zur Verfügung stellt, kann sich durchaus sehen lassen, wobei sich hier auch schnell ein Softwarehaufen aus vielen unterschiedlichen Programmen anhäufen kann.
Wenn ihr das nötige Kleingeld für das Maximus VI Formula habt und das letzte bisschen Leistung aus CPU und RAM kitzeln möchtet, macht ihr hier nichts falsch.

Leistung und Funktionen satt haben unseren Leistungstipp ohne Zweifel verdient.

Leistungs Tipp Award

für das Asus Maximus VI Formula

Erhältlich ist das Leistungswunder ASUS Maximus VI unter anderem bei Amazon für aktuell 275€.

Positiv

– viele Möglichkeiten zur Übertaktung

– ansehnliches Design

– große Anschlussvielfalt

– perfekte Verarbeitung

– viele praktische Features

– viele softwareseitige Möglichkeiten

Negativ

– hoher Preis

– Software nicht im Paket sondern viele einzelne Programme

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Euer Hardbloxx-Team

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