Test/Testbericht: 4 CPU-Kühler im Vergleich

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Moderne Prozessoren arbeiten immer effizienter und erreichen eine immer besser werdende Leistung bei gleichzeitig sinkender Leistungsaufnahme. Dennoch sollten Prozessoren weiterhin durch starke Kühler auf niedrigen Temperaturen gehalten werden. Gerade übertaktete Prozessoren, die im Vergleich zum Standardtakt sehr viel mehr Abwärme erzeugen, müssen ausreichend gekühlt werden. Um euch die Wahl etwas leichter zu machen, haben wir uns vier aktuelle CPU-Kühler zu Preisen von etwa 35 bis 70 Euro angeschaut.

Wir testen für euch einen Prolimatech Basic 81, der ab 37,90€ zu haben ist, einen Raijintek EreBoss ab 34,90€ und mit dem NH-U12S und NH-U14S zwei Modelle von Noctua ab 59,90€ und 69,90€.

Noctua NH-U12SNoctua NH-U14SProlimatech Basic 81Raijintek EreBoss
BauartTower

Tower

Doppel TowerTower
Abmessungen125x158x71mm150x165x78mm130x158x75mm140×110,5x160mm
Gewicht

580g (755g mit Lüfter)

770g (925g mit Lüfter)

748g808g
Lüfter120x120x25mm140x140x25mm120x120x25mm140x150x13
Drehzahl300-1500 1/min300-1500 1/min600-1600 1/min650-1400
Max. Volumenstrom93,4m³/h140,2 m³/h/96,1 m³/h
Schalldruck22,4dB(A)24,6 dB(A)/28 dB(A)
Sockel1150, 1155, 1156, 2011, AM2, AM2+, AM3+, FM1, FM2, FM31150, 1155, 1156, 2011, AM2, AM2+, AM3+, FM1, FM2, FM2+1150, 1155, 1156, 2011, AMD-Sockel nur mit opt. Kit775, 1150, 1155, 1156, 1366, 2011, FM1, FM2, FM2+, AM2, AM2+, AM3, AM3+
Heatpipes5666
Garantie6 Jahre6 Jahre//

 Raijintek EreBoss

Der EreBoss wurde in Deutschland designt und stellt das Flaggschiff der Kühlerserie aus dem Hause Raijintek dar. Er möchte vor allem durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.

Raijin ist ein Gott in der japanischen Kultur und Religion, genauer gesagt handelt es sich hier um den Donnergott. Erebos entstammt hingegen der griechischen Mythologie und bezeichnet den Gott der Finsternis. Euch erwartet also aufgrund der Namensgebung allem Anschein nach ein göttlicher Kühler, der von nichts aufzuhalten zu sein scheint. Durch seine Abmessungen und sein Gewicht von 808g ohne Lüfter ist er bereits ein Monstrum, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte.
Durch sechs Kupferheatpipes, welche die 34 sehr dünnen Kühllamellen durchdringen, wird die entstehende Wärme vom Heatspreader abgeführt. Die oberste Kühllamelle ist auf ihrer gesamten Fläche lediglich an den Befestigungspunkten des Kühlers und etwa mittig unterbrochen. Durch dieses Loch erreicht ihr bei der späteren Montage die Schraube zur Befestigung des Kühlkörpers. Dieses Loch zieht sich auch durch alle der restlichen Lamellen, doch diese wurden zur Optimierung des Airflows mit 47 weiteren Löchern versehen.
Unterstützt wird dieser Kühlkoloss von einem zierlichen 13mm dünnen 140mm-Lüfter mit rotem Rahmen und weißen Rotorblättern.

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Der Kühler kommt mit allerlei Zubehör in einer optisch ansprechenden, bunten Verpackung mit vielen Produktbildern.
In Sachen Verarbeitung kann der Kühler leider nicht so ganz überzeugen. An den Rändern der Kühllamellen und den dort vorhandenen Lüfterbefestigungen besteht durch scharfe Kanten und abstehenden Grat eine leichte Verletzungsgefahr. Auch die Backplate, die zur Kühlermontage hinter dem Mainboard befestigt wird, kann nicht überzeugen. Diese besteht aus einfachem Kunststoff und hat ebenfalls leicht scharfe Kanten. Beim Einbau solltet ihr also etwas besser auf eure Finger achten, um euch nicht zu schneiden. Hier besteht seitens Raijintek also auf jeden Fall Nachholbedarf.

Wenn ihr dann zum Einbau schreitet, fallen zuerst die vielen Einzelteile auf, die im Lieferumfang des EreBoss enthalten sind. Geschuldet ist dies der Kompatibilität zu allen derzeit gängigen Sockel von AMD und Intel. Weiter liegen noch acht Befestigungsgummis bei, um neben dem mitgelieferten Lüfter auch einen weiteren optionalen Lüfter zu befestigen oder eben diesen zu ersetzen. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste reicht für maximal einen Einsatz. Da sie auch nur in einem Tütchen und nicht in einer verschließbaren Spritze beiliegt, ist eine mehrfache Nutzung ohnehin nicht möglich.

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Der eigentliche Einbau des EreBoss ist leicht fummelig zu bewerkstelligen, da die Backplate keine integrierten Gewinde oder ähnliches hat. Hier müssen die Schrauben in einer Führung gehalten werden, um dann gleichzeitig von der Oberseite des Mainboards mit Muttern befestigt zu werden. Die Platten, die im Anschluss für Intel-Sockel montiert werden müssen, haben Langlöcher, in denen die Schrauben zum Festziehen verrutschen können. Je nachdem, wie ihr diese dann festzieht, sitzt der Kühler am Ende leicht schief. Bei einem AMD-Sockel habt ihr dieses Manko hingegen nicht, da nur eine Montageposition verfügbar ist.

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Bevor ihr dann den großen Kühlkörper festschraubt, solltet ihr testen, in welcher Richtung ihr ihn montieren möchtet. Er ist frei drehbar, wobei der Kühlkörper selbst versetzt ist und nicht mittig über dem Heatspreader sitzt. So könnt ihr bei Platzmangel durch hohe Kühler des RAM oder der Spannungswandler den EreBoss gedreht montieren. Um ihn dann auch in der gewünschten Position befestigen zu können, benötigt ihr einen sehr langen Schraubenzieher, der separat im Lieferumfang enthalten sein sollte. Als letztes wird dann der Lüfter montiert, den ihr ebenfalls bei Platzmangel drehen könnt und so einen Zentimeter in der Bauhöhe spart. Natürlich könnt ihr hier jeden anderen Lüfter befestigen. Insgesamt liegen Befestigungsgummis für zwei Lüfter bei. Durch diese Gummis wird der Lüfter auch gleich vom Kühler entkoppelt, um Vibrationen zu vermeiden.

Prolimatech Basic 81

In Sachen Premium-Kühler hat sich Prolimatech schon länger bewährt und sich einen Namen gemacht. Doch das Einsteiger- oder Mittelklasse-Segment war bisher unangetastet und dies möchten die Taiwanesen mit ihrer Basic-Reihe nun nachholen. Die gute Kühlleistung der Hochleistungskühler möchten sie zu einem niedrigen Preis anbieten.

Die Basic-Reihe besteht aktuell aus fünf Modellen, wobei der von uns getestete Prolimatech Basic 81 das Topmodell darstellt. Das besondere an ihm ist seine Dual-Tower-Bauweise, durch welche die Aluminium-Kühllamellen beider Seiten physisch voneinander getrennt wurden. Die einzige Verbindung besteht durch die sechs vernickelten Kupfer-Heatpipes in U-Form.

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Im Standardlieferumfang des in schlichter schwarzen Verpackung kommenden Kühlers findet ihr neben dem ebenfalls schwarzen 120mm Lüfter und insgesamt acht Lüfterklammern lediglich das Montagezubehör für derzeit gängige Intel-Sockel. Falls ihr den Kühler auf AMD Prozessoren nutzen möchtet, müsst ihr euch das passende Retention-Modul separat mitbestellen. Acht Lüfterklammern wurden mitgeliefert, um statt zwei 120mm Lüftern auch zwei 140mm Exemplare verwenden zu können. Der mitgelieferte Lüfter dreht mit maximalen 1600 Umdrehungen pro Minute und ist so der schnellste im Testfeld. Die Wärmeleitpaste kommt in einer kleinen Spritze, wodurch bei sparsamen Umgang auch Mehrfachanwendungen möglich sind.

Die Verarbeitung des Kühlers lässt sich als akzeptabel bezeichnen, aber sie ist nicht perfekt. Denn scharfe Kanten konnten wir leider auch hier an den Kühllamellen finden. Abstehenden Grat sucht man beim Basic 81 hingegen vergeblich. Was uns bei unserem Testprobanden nicht gefiel, war die Unterseite des Heatspreaders. Diese war bereits nach dem Auspacken verkratzt, was je nach Blickwinkel mehr oder weniger auffiel. Ob dies ein Produktionsfehler ist oder ob alle Exemplare verkratzt sind, konnten wir nicht feststellen, weshalb wir von einer Ausnahme ausgehen. Insgesamt ist der Prolimatech Basic 81 ein recht kleiner und unauffälliger Kühler, dessen Gewicht mit 748g jedoch recht hoch ausfällt.

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Der Zusammenbau ist beim Prolimatech Basic 81 leider nicht selbsterklärend, weshalb auch hier die entsprechende mitgelieferte Anleitung zum Einsatz kommt. Nach etwas Gefummel und Festziehen der Schrauben bemerkten wir, dass die ganze Konstruktion doch schon recht wackelig ist. Nach mehrmaligem Bemühen der Anleitung und erneutem Zusammenbau das gleiche Resultat. Doch wenn ihr euch den Aufbau des Montagekits dann genauer anschaut, seht ihr, dass dieses Rumgewackel auch so geplant und gewollt sein könnte, denn durch das Aufsetzen und Verschrauben des Kühlers verspannt sich das Kit von selbst und alle Einzelteile stützen sich gegenseitig ab. Das Resultat: Nichts wackelt mehr und der Kühler sitzt bombenfest. Eine entsprechende Erläuterung in der Anleitung wäre hier jedoch von Vorteil gewesen.

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Noctua NH-U12S und NH-U14S

Unsere beiden Noctua-Kühler im Testfeld sind aus österreichischer Entwicklung entsprungen. Noctua gilt schon lange als einer der Top-Hersteller in Sachen Kühlleistung, Lieferumfang und Anwenderfreundlichkeit. Das und nichts anderes sollen auch unsere beiden Testprobanden NH-U12S und U14S für 120mm und 140mm Lüfter bieten. Zum üppigen Lieferumfang der beiden Kühler gehören Montagekits für nahezu alle AMD- und Intel-Sockel, die momentan erhältlich sind. Daneben liegen noch Entkopplungsgummis und Klammern für optionale Zusatzlüfter, ein Low-Noise-Adapter für niedrigere Lüfterdrehzahlen, ein Schraubendreher und die renommierte Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste bei. Angenehm ist bei beiden Noctua auch die einzelne Verpackung der unterschiedlichen Montagekits und des Zubehörs. Hier kommt ihr so schnell also nicht durcheinander und könnt AMD- und Intel-Zubehör voneinander trennen. Die mitgelieferten Lüfter sind aus eigener Produktion und auch separat im Handel erhältlich.

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Noctua NH-U14S (17)Noctua NH-U14S
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Der Aufbau beider Kühler gestaltet sich ähnlich. Beides sind Towerkühler mit vernickelten Kupfer-Heatpipes und Aluminiumlamellen. Beim U12S kommen fünf Heatpipes zum Einsatz, der U14S bietet sechs. Insgesamt ist der größere U14S mit seinen 770g auch schwerer als sein kleiner Bruder, der 560g auf die Waage bringt. Der U12S ist anhand der Abmessungen und des Gewichts der kleinste Kühler im Testfeld. Der Kühlkörper selbst ist hier nur minimal größer als der zugehörige 120mm Lüfter mit Standardabmessungen. Durch seine geringe Größe eignet er sich vor allem für kleinere Gehäuse. Der große Bruder benötigt hingegen mit seiner ähnlich schmalen Bauform etwas mehr Platz.

Bei dem mitgelieferten 120mm Lüfter des NH-U12S handelt es sich um den Noctua NF-F12 PWM mit einer maximalen Drehzahl von 1500 1/min und einem maximalen Luftdurchsatz von 93,4 m³/h. Der NH-U12S hingegen kommt mit dem größeren NF-A15 PWM 140mm Lüfter, welcher bei gleicher maximalen Drehzahl 140,2 m³ Luft pro Stunde befördert. Montiert werden die entkoppelten Lüfter bei beiden Modellen durch die mitgelieferten Klammern und können bei Bedarf durch Zusatzlüfter auf der gegenüberliegenden Seite ergänzt werden.

Noctua NH-U12S (9)Noctua NH-U12S
Noctua NH-U14S (3)Noctua NH-U14S

Die Verarbeitung der beiden Österreicher ist hervorragend. Die Kühllamellen bieten hier, wie der Rest des Kühlers, keinerlei Verletzungsrisiko. Bei dem Zubehör und auch den Lüftern setzt sich dieser Eindruck weiter fort. Eine gewohnt sehr gute Verarbeitung und hochwertige Materialien erwarten euch also auch beim Kauf eines der getesteten Noctua-Kühler.

Auch die Anwenderfreundlichkeit bei der Montage ist eines der Features, welche Noctua seinen Kunden bieten möchte. Das bewährte SecuFirm2 Montagesystem kommt auch hier zum Einsatz und der Kühler sitzt nach wenigen Handgriffen fest auf eurem Mainboard. Selbst wer wenig Übung mit der Montage von CPU-Kühlern hat, wird hier wohl keine Anleitung benötigen.

Noctua NH-U12S (10)Noctua NH-U12S
Noctua NH-U14S (15)Noctua NH-U14S
Noctua NH-U12S (12)Noctua NH-U12S
Noctua NH-U14S (14)Noctua NH-U14S

Performance

In Sachen Zusammenbau und Verarbeitung haben die Noctua-Kühler erneut überzeugt. Doch wie sieht es bei der Kühlleistung aus? Denn das ist neben dem Preis meist eines der wichtigsten Kaufargumente für euch. Und genau dort sollen die 40-50% günstigeren Modelle aus dem Hause Prolimatech und Raijintek punkten.

Um den Kühlern auch ordentlich etwas abzuverlangen, kam unser auf 4,3 Ghz übertaktetes Testsystem zum Einsatz. Unter Prime95 führten wir dann In-place Large FFTs Berechnungen durch, um die maximale Wärmeentwicklung und die maximale Leistungsaufnahme zu erreichen. Die Temperaturen wurden jeweils nach 15 Minuten Last und Leerlauf aufgezeichnet. Neben dem CPU-Lüfter war im Testsystem kein weiterer Lüfter im Einsatz, der das Messergebnis beeinflussen könnte.

CPU: Intel Core i5 4670K @4,3 Ghz
Mainboard: Asus Maximus VI Formula
Grafikkarte: Asus HD 7970-P Matrix GHz Edition
Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSD: Kingston HyperX 3K 120GB
Netzteil: Seasonic G-750 / 750 Watt Gold Zertifiziert
Gehäuse: Phobya WaCoolItBenchtable
Kühler: Standardmäßig Thermalright Archon

CPU-Kühler

Mittelwerte

Im Leerlauf nehmen sich alle unserer Kühler des Tests nicht viel, sie liegen auf einem sehr niedrigen und gleichmäßigen Niveau. Wenn wir hier dennoch einen Sieger benennen müssten, wäre es der Noctua NH-U14S, der im Temperaturmittel 0,13°C knapp vor dem Raijintek EreBoss liegt.

Unter Last setzt sich der Noctua NH-U14S von den anderen Kühlern dann etwas weiter ab. Er liegt etwa 1,3°C vor dem nächsten Konkurrenten, dem Prolimatech EreBoss. Er überholt hier auch unseren standardmäßig montierten Kühler des Testsystems. Der Herausforderer aus dem Hause Prolimatech und auch der Noctua NH-U12S können hier leider nicht mithalten. Letzterer bietet in den meisten Messungen die schlechteste Kühlleistung im Feld.

Die Lautstärke der Lüfter ist bei 5V und 7V durchweg angenehm, erst bei 12V werden sie hörbar. Am lautesten empfanden wir hier den Lüfter des Prolimatech Basic 81, der neben dem Laufgeräusch noch ein wahrnehmbares Schleifen mit sich brachte. Doch auch der Lüfter des EreBoss kann nicht gänzlich überzeugen. Bei ihm ist in leisen Umgebungen durchweg ein zartes Rattern hörbar, welches unter 12V noch deutlicher wird. Ergänzung 17.12.13: Nach Rücksprache mit Raijintek sollte das Lüfterrattern inzwischen behoben sein.
Die beiden Noctua-Lüfter sind ebenfalls beide erst ab 12V wahrnehmbar, wobei der größere NF-A15 bei der maximalen Drehzahl etwas lauter ist, dabei aber auch sehr viel mehr Luft bewegt.
Falls ihr standardmäßig die reine PWM-Regelung verwenden möchtet, werden die Lüfter aller Kühler im Test je nach Gehäuse erst unter hoher Last hörbar sein. Hier überzeugten bei Lautstärke und Kühlleistung die Exemplare von Noctua.

Persönliches Fazit

Vorweg können wir behaupten, dass jeder der getesteten Kühler eine ausreichende Kühlleistung bietet, um euren Prozessor nicht den Hitzetod sterben zu lassen. Beim Kauf solltet ihr euch also überlegen, ob ihr Wert auf Komfort legt oder ob ihr Geld sparen möchtet. Denn beides gleichzeitig bieten unsere Testprobanden leider nicht.

Die beste Leistung im Test brachte uns der Noctua NH-U14S mit seinem starken 140mm Lüfter. Ein einfacher Zusammenbau und hohe Qualität bei Verarbeitung und Material bietet euch Noctua neben einer hervorragenden Kühlleistung. Das hochwertige Zubehör rundet das Paket perfekt ab. Wenn ihr einen sehr guten Kühler sucht, keine Abstriche machen möchtet und auch der hohe Preis weniger wichtig ist, könnt ihr bedenkenlos zum Noctua NH-U14S greifen. Zu aktuell 69,90 Euro könnt ihr ihn unter anderem bei Amazon erwerben. Schade ist, dass Noctua aber nicht gleich einen zweiten Lüfter für eine noch bessere Perfomance beilegt. Beim günstigeren NH-C14 und vielen weiteren Kühlern aus eigenem Hause liegen beispielsweise zwei Lüfter bei.

Positiv

–          Einfacher und schneller Einbau

–          Beste Kühlleistung im Test

–          Angenehm leise bei 5V und 7V

–          Zubehör

Negativ

–          Preis

–          Deutlich hörbar unter 12V

Leistungs Sieger Award

für den Noctua NH-U14S

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Der kleinere Bruder, der Noctua NH-U12S, konnte in unserem Vergleich leider nicht ganz überzeugen. Er bietet zwar das gleiche Paket in Sachen Lieferumfang und Anwenderfreundlichkeit wie der Große, bei der Kühlleistung müsst ihr hier jedoch Abstriche machen. Ohne Übertaktung oder bei weniger starken Prozessoren könntet ihr jedoch auch mit ihm zufrieden sein, wenn ihr bereit seid, den Preis von aktuell etwa 59,90€ zu zahlen.

Positiv

–          Einfacher und schneller Einbau

–          Leisester Kühler im Test

–          Kleine Bauweise

–          Zubehör

Negativ

–          Preis

–          Schlechteste Kühlleistung im Test

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Der Prolimatech Basic 81 bietet eine gute Performance bei einem Preis von derzeit 37,90 Euro bei Caseking. Beim Komfort und auch bei der Qualität müsst ihr hier jedoch Abstriche machen, dafür aber nicht bei der Kühlleistung. Denn hier hat Prolimatech gezeigt, dass sie auch günstige Kühler bauen, die heißen Prozessoren Herr werden können. Doch in der normalen Version kann der Basic 81 dies leider nur auf Intel-Sockeln. Sobald ihr ein AMD-System mit dem Kühler ausstatten möchtet, wird ein passendes Retention-Modul zu einem Preis von etwa 10€ nötig. Dadurch landet der Kühler in einer höheren Preisregion, wo die bessere Konkurrenz ihm das Leben schwer macht.

Positiv

–          Preis für Intel-Sockel

–          Gute Kühlleistung

 Negativ

–          Zusatzkosten für AMD-Sockel

–          Verarbeitung

–          Montage

–          Lüfterschleifen

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Prolimatech auf Facebook.

In Sachen Preis-Leistung hat uns der Raijintek EreBoss am besten gefallen. Wer genug Platz für den mächtigen Kühler hat und auch nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann hier zuschlagen. Ihr bekommt mit dem EreBoss einen Kühler, der zwar in Sachen Verarbeitung nicht ganz überzeugt und den einen oder anderen Kratzer an euren Fingern hinterlassen kann, aber eurer CPU dennoch angenehme Temperaturen bei einer geringen Lautstärke beschert. In dieser Hinsicht liegt er nur knapp hinter dem Führenden. Für 34,90€ könnt ihr unseren Preis-Leistungssieger derzeit bei Caseking kaufen.

Positiv

–          Gute Kühlleistung

–          Günstigster Kühler im Test

 Negativ

–          Sehr groß

–          Verarbeitung

–          Montage

–          Lüfterrattern (sollte bei neuen Lieferungen behoben sein)

Preis Leistungs Tipp Awardfür den Reijintek EreBoss

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Euer Hardbloxx-Team

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