Creative SB Inferno Gaming-Headset im Test

Creative-SB-Inferno - Logo

Ein Gaming-Headset, das sowohl für die Nutzung am PC als auch für die PlayStation 4 geeignet ist, klingt zunächst einmal nach einem wirklich guten Deal. Denn mal ehrlich, nur sehr selten wird man an beiden Plattformen gleichzeitig sitzen und dann zwei verschiedene Headsets benötigten. Gerade aus diesem Grund haben wir uns das Creative SB Inferno Gaming-Headset mal genauer angeguckt und wollten wissen, ob man tatsächlich ein gutes und günstiges 2-in-1 Angebot bekommt oder ob es sich bei dem Gerät um nichts Halbes und nichts Ganzes handelt. Näheres dazu findet ihr in unserem Test.

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Verpackung & Lieferumfang

Rein optisch kann die Verpackung bereits voll überzeugen, was in erster Linie an der echt schicken Front liegt. Die Packung ist in einem schwarzen Grundton gehalten und zeigt auf der Vorderseite das ebenfalls schwarze Headset, das von roten Flammen eingefasst wird. Dazu ist natürlich das Sound Blaster und das Creative Logo sowie ein Hinweis auf die Verwendung für die PlayStation 4 vorhanden. Außerdem sind drei Bulletpoints zu sehen, die auf den „satten Klang“, den „bequemen Sitz“ und auf den „analogen Anschluss“ hinweisen. Dreht man die Verpackung auf die Rückseite, so fällt dort als erstes das Sichtfenster auf, mit dem man schon von außen einen Blick auf das Headset an sich bekommt. Außerdem ist direkt daneben eine Aussage von William „Scarra“ Li, einem League of Legends Profi, zu finden, der erneut die bereits auf der Vorderseite genannten Punkte als Vorteile nennt und darauf hinweist, dass das Headset perfekt für Gamer geeignet sein soll. Dort drunter sind ebenso wie auf der Seite weitere Bulletpoints zu finden, die die bereits genannten Punkte noch weiter ausführen und zum Beispiel auf die 40 mm Full-Spectrum-Treiber oder die „gepolsterten, ergonomisch geformten Hörmuscheln“ hinweisen.

Öffnet man dann die Verpackung und zieht das in einer Plastikschale liegende Headset heraus, so findet man dort neben dem eigentlichen Produkt außerdem ein Mikrofon, das an dem Creative SB Inferno Gaming-Headset angebracht werden kann, indem man es einfach in die passende Buchse einsteckt. Ebenso ist ein Splitterkabel zu finden, mit dem man das am Headset hängende Kabel auch in die Audio- und Mikrophon-Buchse stecken kann. Darüber hinaus sind noch drei Zettel im Lieferumfang enthalten: Einer davon weist darauf hin, dass man drei Monate zusätzliche Garantie bekommt, wenn man sein Produkt bei Creative registriert. Der zweite klärt über die Rechte und Pflichten der weltweiten Garantie auf, während der dritte einen sehr kurzen Überblick über die Funktionsweise des Headsets darstellt.

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Aussehen und Design

Leider ist bereits das Aussehen des Creative SB Inferno Gaming-Headset recht billig, was vor allem daran liegt, dass überall an Material gespart wurde. Die Kopfhörer an sich sind sehr schmal und reichen gerade so, um ein durchschnittlich großes Ohr bequem abzudecken. Für den versprochenen angenehmen Tragekomfort soll wohl die Stoffummantelung sorgen, die jedoch ebenfalls nicht besonders hochwertig wirkt und sowohl an den beiden Ohrenmuscheln sowie als Kopfschutz am Bügel benutzt wird. Der Bügel selbst ist ebenfalls wirklich sehr schmal und wirkt dadurch etwas fragil. Ganz interessant sind die Kopfhörer an sich, da sie etwas über 45 Grad schwenkbar sind und sich damit den verschiedenen Ohrenstellungen anpassen lassen. Natürlich lässt sich der Bügel auch ausfahren, um damit den verschiedenen Größen eines menschlichen Kopfes angepasst zu werden. Ganz schön wirkt allerdings die Farbgebung des Ganzen, denn während das Headset in einem schwarzen Grundton gehalten ist, sind einzelne Metallik-Rot schimmernde Highlights an der Außenseite der Hörer zu sehen. Auf der Innenseite ist die Membran mit rotem Stoff überzogen und auch das rote Kabel bietet eine farbliche Alternative zu dem Grundschwarz.

Verarbeitung und Material

Wie bereits im letzten Absatz angedeutet, ist eher weniger die Verarbeitung, sondern vor allem das Material an sich das Problem des Creative SB Inferno Gaming-Headsets: Der Stoff an den Ohrenmuscheln und am Bügel zieht nicht nur schnell Staub und andere Schmutzpartikel an, sondern franst auch leicht nach wenigen Stunden der Nutzung aus. Ansonsten besteht der Kopfhörer aus Hartplastik, das zwar einen recht stabilen, dennoch billigen Eindruck erweckt. Immerhin ist das ansteckbare Mikrophon in Ordnung und kann problemlos in die richtige, den eigenen Bedürfnissen zuträgliche, Position gebogen werden, wo es auch stabil verharrt. Das Kabel an sich ist in Ordnung, doch die Übergänge vom Kabel zum Headset und zur zwischengeschalteten Bedienung von Lautstärke und dem Mikrophon sind lediglich mit weichem Kunststoff umgeben. Das sorgt dafür, dass man dort am ehesten einen Kabelbruch bekommen wird, obwohl gerade diese Stellen wesentlich besser verstärkt und geschützt werden sollten. Die Bedienungseinheit am Kabel wirkt dafür sehr stabil und auch die Klammer zum Anklippen an das Shirt hinterlässt einen soliden Eindruck. Das Rad zur Einstellung der Lautstärke ist robust und kann präzise in beide Richtungen gedreht werden, sodass man bei der Findung der richtigen Lautstärke kein Problem bekommt.

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Ergonomie & Tragekomfort

Tatsächlich ist der Tragekomfort des Gaming-Headsets zunächst in Ordnung, doch recht schnell lässt sich ein gewisser Druck spüren, der auf den Kopf ausgeübt wird. Das liegt daran, dass die elastische Feder im Bügel zu streng eingestellt ist und nicht stark genug nachgibt, um auch größere Köpfe passend zu unterstützen. Fährt man dann jedoch den Bügel weiter aus, um für etwas Entlastung zu sorgen, so wird auch die Oberseite der Ohrmuscheln mit angehoben und sitzt nicht mehr fest auf den Ohren. Letztendlich sollte man einen eher kleinen bis durchschnittlich großen Kopf besitzen, um einen guten Sitz zu bekommen. Hat man jedoch einen etwas größeren Kopf, bekommt man schnell Schmerzen auf den Ohren. Auch sind die Ohrmuscheln einfach zu klein, um angenehm für jede Form und Größe funktionieren zu können. Wie bereits erwähnt sind die Kopfhörer um bis zu 45° drehbar, was als Pluspunkt vermerkt wird. Eine Geschmackssache ist wohl das Mikrophon, denn das kann zwar einfach ein- und ausgestöpselt werden, hängt jedoch ständig vor dem Gesicht herum, da man es nicht hoch- oder herunterklappen kann. Wer sich also an so etwas stört, muss das Mikrophon immer wieder herausziehen und auf die Seite legen, bis es wieder gebraucht wird. Leicht problematisch ist außerdem die Länge des Kabels, denn mit 1,60 Meter kann man je nach Konfiguration des Schreibtisches und des Standorts des PCs schon schnell Probleme bekommen. Da hilft dann auch oftmals das 18cm lange Splitterkabel nicht weiter. Wer das Headset sogar an die PlayStation 4 im Wohnzimmer anschließen möchte, kommt mit 1,60 Meter ebenfalls nicht sehr weit. Wenigstens ist es mit einem Gesamtgewicht von 200 Gramm recht leicht.

Technische Details

Technisch möchte das Creative SB Inferno Gaming-Headset mit größzügigen 40 Millimeter Full-Spectrum-Treibern überzeugen, die angeblich perfekt auf das Gaming abgestimmt wurden und auch kleinste Details wiedergeben sollen. So ganz funktioniert das jedoch nicht, wie ihr auch weiter unten detailliert im Soundcheck lesen könnt. Der Klang ist oft recht dumpf, davon abgesehen kann sich der Frequenzbereich jedoch sehen lassen: Zwischen 20 und 20.000 Hertz liegt dieser nämlich und gibt damit viele verschiedene Töne wieder. Ebenso reicht die Leistung aus, wenn ihr eher im Casual-Bereich unterwegs seid und nicht gerade in Counterstrike die Schritte eurer Gegner hören müsst. Immerhin kann der Klinken-Stecker sowie das Splitterkabel überzeugen, mit dem man das Headset bequem und unkompliziert anschließt. Außerdem sollen auch einige Mobilgeräte mit dem Headset nutzbar sein, eine genaue Liste ist jedoch nicht zu finden. Außerdem kann man aus dem eben genannten Grund auch mit einer etwas niedrigeren Impedanz rechnen, doch auch hier bleibt Creative einen genauen Wert schuldig.

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Soundcheck

Bitte Beachten! Sound nimmt jeder Mensch unterschiedlich wahr, weshalb ein Soundcheck immer stark subjektiv ist. Wir versuchen, unseren Eindruck der einzelnen Headsets so objektiv wie möglich zu vermitteln. Wir sind audiophil und hören verschiedene Töne sehr genau. Was für uns perfekt oder nicht perfekt klingt, kann für einen anderen das komplette Gegenteil sein!

Rock / Folk Rock: Saltatio Mortis – Eulenspiegel (295 Kbit/s)
Das Besondere an dem Rock-Folk-Song Eulenspiegel von Saltatio Mortis ist, dass ein sehr breites Spektrum an verschiedenen Instrumenten genutzt wird, um einen schönen Klang zu erzeugen. Aus diesem Grund eignet sich der Song auch perfekt, um die Schwächen des Headsets aufzuzeigen: Während das Schlagzeug, der Sänger sowie die E-Gitarre passend wiedergegeben werden, sind vor allem die hohen Töne der Dudelsäcke und der Flöten nur unsauber zu hören. Entweder sind sie zu leise oder sorgen bei höherer Lautstärke für ein Kratzen in der Musik. Außerdem dröhnen die Kopfhörer schnell, sobald man eine bestimmte Lautstärke erreicht.

Metal / Power Metal: Hammerfall – Hammerfall (Songname = Bandname) (192 Kbit/s)
Das vielleicht bekannteste Lied der Metal-Gruppe Hammerfall ist unter dem Bandnamen bekannt geworden und besitzt schnelle und harte Gitarrenriffs sowie ein prägnantes Schlagzeug. Auch hier sind die Probleme des Inferno von Creative schnell erkennbar: Die helle Stimme des Sängers ist zwar klar zu hören, doch E-Gitarre und Schlagzeug vermischen leider schnell zu einem Brei und enden in einem leichten Dröhnen.

Pop: Zaz – Je Veux (320 Kbit/s)
Zaz konnte mit Je Veux einen wunderbaren Sommerhit landen, der allein durch den Beat zum Tanzen auffordert. In Kombination mit der klangvollen Stimme und den untermalenden Instrumenten sorgt das Lied sehr schnell für gute Laune. Das Lied wird passend wiedergegeben, wenn auch hier die allgemeine Dumpfheit zu hören ist. Die verbauten Lautsprecher haben hier allerdings keine Probleme mit Höhen und Tiefen und alle Musikinstrumente sind hörbar, wirken aber eben wie durch einen Schleier gespielt.

Elektro: Flux Pavillion – Bass Cannon (216 Kbit/s)
Flux Pavillion nutzt gerade im Intro zu Bass Cannon eine schnelle Klangwiedergabe, um dann mit Bass und schrillen Tönen eine originelle Sequenz zu erschaffen. Das Lied überfordert allerdings das Headset komplett und nur wer sehr genau hinhört, kann die verschiedenen Zwischensequenzen heraushören. Leider hört man oft nur ein durchgehendes Dröhnen und wenn das Lied wieder auf das Xylophon wechselt, ist ein gewisses Nachdröhnen vorhanden.

Klassik: Beethoven – Für Elise (201 Kbit/s)
„Für Elise“ gehört auch heute noch zu den bekannteste Werken des deutschen Künstlers Beethoven und kann durch die klassische Klaviermusik immer noch überzeugen. Mit den verschiedenen Tönen und Geschwindigkeiten hat das Inferno Gaming-Headset zwar keine Probleme, allerdings muss man auch hier erneut darauf hinweisen, dass die Melodie wirkt, als ob sie hinter einem schweren Vorhang gespielt wird. Leider wirkt sich das negativ auf den Genuss des Musikstücks aus, das durch die klaren Töne auftrumpfen will.

Spiele: Counter-Strike – Global Offensive
Bereits seit einiger Zeit ist Counter Strike – Global Offensive zu einem der wichtigsten eSports-Spiele aufgestiegen. Für erfolgreiche Runden braucht man jedoch nicht nur eine gute Kommunikation mit den Teammitgliedern, sondern muss darüber hinaus auch in der Lage sein, zu identifizieren, woher Schüsse kommen. Außerdem kann man normalerweise auch Schritte von Gegnern hören, was jedoch mit dem getesteten Headset nicht immer funktioniert. Da eine ständige Dumpfheit den Sound überschattet, ist es oftmals schwer, Schritte hinter Wänden zu hören und richtig zuzuordnen. Für Casual-Runden, in denen Geräusche jedoch nicht so wichtig sind, ist das Headset geeignet.

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Mikrofon

Das Mikrofon funktioniert leider überhaupt nicht so, wie man es erwarten würde. Zumindest scheint es bei uns Fehler gegeben zu haben, die auch nicht mit den neuesten Treibern oder anderen Tricks behoben werden konnten. Denn das Mikro ist nicht nur wirklich leise, sondern verzerrt die Stimme auch sehr stark. Oftmals sogar so sehr, dass man damit seine Mitspieler nur stört und ihnen nicht mit hilfreichen Tipps zur Verfügung stehen kann. Hört euch am besten unser Soundbeispiel dazu an, um euch selbst einen Überblick zu schaffen:

Konkurrenzvergleich

Zum Vergleich nehmen wir das HS-260 von Func, das preislich gesehen zwar 30 Euro teurer ist, in der Qualität zumindest in der Theorie jedoch nicht wesentlich besser sein sollte. Allerdings ist es ganz klar das bessere Headset und kann qualitativ in jedem Bereich überzeugen: Das Headset von Creative besitzt ein wesentlich schlechteres Mikrophon und auch die Wiedergabe von Sounds ist durchgehend dumpfer, was gerade bei hellen Tönen sehr stark auffällt. Der Bass ist sehr ähnlich, dafür ist das Func in dem mittleren Bereich jedoch wieder vorne. Auch der Tragekomfort ist beim Func größer, gerade, wenn man keinen kleinen Kopf besitzt. Außerdem besitzt das Func-Headset dicke und recht weiche Ohrpolster, während Creative eher auf eine härterer Abdeckung setzt.

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Persönliches Fazit

Es ist für mich recht schwierig, das Creative SB Inferno Gaming-Headset wirklich als Gaming-Headset anzusehen, denn in allen Bereichen ist es einfach nicht gut genug, um als solches durchzugehen. Ja, man kann es an der PlayStation 4 anschließen und natürlich besitzt es ein schönes Design mit einer schicken Farbgebung, aber das reicht eben nicht. Mein Kopf ist scheinbar zu groß für angenehmen Tragekomfort und die Technik weiß auch nicht zu überzeugen. Wer keinen besonderen Wert auf ein gutes Mikrophon oder besonders guten Sound legt, der bekommt für knapp 40 Euro ein Headset, das dann gerade so befriedigend ist. Allerdings sollte man „Gaming“ dann wirklich nicht zu ernst nehmen, denn dafür reicht die Leistung beim besten Willen nur ganz schwach aus. Das Mikrophon hingegen ist eine wirkliche Enttäuschung, denn es war in unserem Test viel zu leise und verzerrte die Stimme zu stark. Wer also mit diesen Fehlern kein Problem hat und lieber ein preiswertes Headset möchte, der kann zugreifen. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.

Creative SB Inferno Gaming-Headset

Creative SB Inferno Gaming-Headset

Positiv

  • - schöne Optik
  • - Splitterkabel vorhanden
  • - kann an PS4 angeschlossen werden

Negativ

  • - extrem schlechtes Mikrofon
  • - nur für kleine Köpfe geeignet
  • - dumpfe Soundwiedergabe
  • - Ohrenpolster fühlen sich schnell unangenehm an

Ihr könnt hier die Preise vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team

Felix Rau

Veröffentlicht von

Als Chefredakteur kümmert sich Felix nicht nur um tägliche News und Tests aus dem Bereich Hardware und Videospiele, sondern kümmert sich um alles, was so anfällt. In seiner Freizeit spielt er gerne Rollen- und Action-Spiele, ist aber auch mit MOBAs, Shootern und Sportspielen vertraut. PC und PS4 sind derzeit die bevorzugten Plattformen, doch letztendlich kommt es nicht darauf an, worauf man spielt, sondern wie.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo! Mich stören ein wenig die schlechten bzw. sachlich falschen Formulierungen in diesem Test. Sie schreiben, „und natürlich besitzt es ein schönes Design“. Natürlich? Nein, ein schönes Design ist wahrlich nicht natürlich und auch nicht (was die sachlich korrekte Formulierung wäre) selbstverständlich. Weiter schreiben Sie, „Mein Kopf ist scheinbar zu groß“. Nur scheinbar? Er ist also nicht wirklich zu groß? Nein, was Sie in Wahrheit meinen, ist, dass Ihr Kopf anscheinend zu groß ist. Das macht einen erheblichen Unterschied.

    • Stephan

      Hallo,

      natürlich haben Sie scheinbar nur das Fazit gelesen. Stilistisch passen die Formulierungen natürlich und scheinbar ganz gut in den Text. Vielen Dank für das Kommentar, das wir natürlich sehr zu Herzen nehmen :) Scheinbar wünsch ich noch einen schönen Tag 😉

      Beste Grüße
      Stephan

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