Nexoc M514 II im Test

Nexoc M514II

Keine Kompromisse. Das Nexoc M514 II ist ein Performance-Notebook aus der Business-Reihe des Notebookvertriebs Nexoc. In unserer Konfiguration ist das Gerät mit einem Intel Core i7-4710MQ und einer NVIDIA GeForce GTX950M sowie 16 Gigabyte RAM ausgestattet. Ob das Notebook hält, was es auf dem Papier verspricht, findet ihr in unserem Test heraus.

Verpackung & Lieferumfang

Unser Testsample kam in einer eher schlicht gehaltenen Verpackung zu uns, und auch was Zubehör und Goodies angeht hält Nexoc an der ‚Weniger ist mehr‘-Devise fest. Im Lieferumfang enthalten sind das Notebook sowie natürlich Netzteil und das dazugehörige Kabel für die Steckdose, der zugehörige Akku sowie eine CD mit allen nötigen Gerätetreibern.

Aussehen & Design

Das Gehäuse des Nexoc M514 II ist durch und durch aus Metall gefertigt und damit einen Blick definitiv wert. Die Oberfläche ist überwiegend in Grau gehalten und hat konsistent auf der ganzen Oberfläche ein schick anzusehendes Muster. Die Hinterseite des Geräts ist höher als die Vorderseite, wodurch die Tastatur dem Benutzer leicht zugeneigt ist, wenn das Notebook auf einer geraden Oberfläche wie z.B. einem Schreibtisch steht. Das hat den angenehmen Effekt, dass die relativ spitze Vorderkante auch nach längerer Benutzung nicht auf unangenehme Art und Weise in die Handgelenke drückt.
Die Ecken des Notebooks sind abgerundet, scharfe Kanten suchen wir vergebens. Die Verarbeitung des Gehäuses ist durchweg gut und fühlt sich dem Wert entsprechend an. Dazu ist es mit einem Gewicht von 2 Kilogramm, angenehm leicht und gut zu transportieren.

 

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

 

Nexoc M514 II

Ausstattung

Die Ausstattung des Notebooks empfinden wir als angemessen. Unser Sample ist mit einem 3,5-Zoll Laufwerk für CDs und DVDs, zwei USB 3.0 sowie einem USB 2.0 Anschluss, einer eSATA/USB 3.0 Kombinationsschnittstelle, einem VGA- und HDMI 1.4-Anschluss sowie einem Kopfhörer und Mikrofonanschluss versehen. Dies ist zwar eine vernünftige Anschlussvielfalt für ein Gerät dieses Anwendungsbereich, stellenweise ist die Verteilung der Schnittstellen allerdings etwas unvorteilhaft. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der linken und rechten Seite des Notebooks, allerdings zu nah in Richtung des Nutzers verbaut. Wären die Anschlüsse etwas weiter in Richtung des Hecks realisiert worden, hätten Benutzer einer externen Maus eine Schwierigkeit weniger. So wie es jetzt ist, kann es schonmal zu kleineren Behinderungen kommen, wenn beispielsweise ein externer Monitor angeschlossen ist.

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

 

Nexoc M514 II

Eingabegeräte

Das Nexoc M514 II ist mit einer Chiclet-Tastatur mit Standard-Layout versehen. Die Tasten besitzen ein angenehmes Feedback und einen zufriedenstellenden Abstand zueinander. Auch laute Geräusche beim Tippen oder Wippen der Tasten suchen wir hier vergebens. Nach kurzer Umgewöhnungszeit ist es selbst einem Vielschreiber ein Genuss, auf dieser Tastatur zu tippen.
Das Touchpad ist leider nicht ganz so überzeugend. Es handelt sich in unserem Falle beim Nexoc M514 II um ein sogenanntes Clickpad, was bedeutet, dass sich die gesamte Oberfläche des Touchpads als eine einzige, große Maustaste verwenden lässt. Das ermöglicht zwar eine schnelle und einfache Bedienung mit einer Hand, allerdings kommen auch oft Fehleingaben zustande. Wenn man, beispielsweise, wie man von anderen, gewöhnlichen Touchpads gewohnt ist, einen Finger auf der Maustaste ruhen lässt und mit der anderen Hand eine Mausbewegung tätigen will, registriert das Touchpad dies oft als die Geste um die Zoomstufe in Anwendungen anzupassen. Noch dazu sind die beiden Maustasten nicht leicht voneinander zu unterscheiden. Wenn wir einen Rechtsklick machen wollen, müssen wir schon in die ganz untere, Rechte Ecke drücken, damit das Notebook es auch als diesen erkennt.

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

 

Nexoc M514 II

Display

Das Nexoc M514 II ist in unserer Konfiguration mit einem 15,6 Zoll IPS-Display mit FullHD-Auflösung ausgestattet. Durch die hohe Auflösung werden auch kleine Textinhalte scharf dargestellt. Die Farben sind warm und realitätsgetreu abgebildet. Auch das IPS-Panel liefert eine zufriedenstellende Funktion, die Displayinhalte sind von allen Seiten farbgetreu und nicht verzerrt abgebildet.

Die Messwerte des Displays stellen sich als zufriedenstellend heraus. Mit einem Kontrastwert von 374:1 bewegt sich das M514 II eher am unteren Ende der vergleichbaren Geräte, das haben wir beispielsweise beim XMG A305 schon deutlich besser gesehen.

Bei der Farbtemperatur bringt es das Display des M514 II auf einen satten Wert von 7154K, welcher leicht höher als der Optimalwert (6500K) ist. Damit wirken die Displayinhalte ein klein wenig kälter in der Farbdarstellung.

Die Ausleuchtung ist etwas unregelmäßig. Auf der rechten Seite ist das Display tatsächlich ein klein wenig heller. Unsere höchste Messung ergab 318 cd/m², unsere niedrigste lag bei 258 cd/m². Beim direkten Betrachten des Bildschirms, erkennt ihr den Unterschied jedoch nicht. Auch das Arbeiten im Freien ist mit dem Nexoc M514 II keine Hürde.

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

 

Nexoc M514 II

Leistung Prozessor

Als Prozessor kommt in unserer Konfiguration ein Intel Core i7-4710MQ mit einem Basistakt von 2.50 GHz zum Einsatz. Mithilfe der Turboboost-Funktion von Intel ist dieser in besonders Leistungshungrigen Situationen in der Lage, auf 3,50 GHz hochzutakten. Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz aufgrund zu hoher Temperatur) ist uns in unseren Tests nicht aufgefallen.
Der Prozessor setzt in seiner Funktionsweise auf 4 Physische Kerne. Dank Multithreading kommen noch 4 virtuelle Kerne hinzu, um eine bessere Performance beim Multitasking zu gewährleisten. Als integrierte Grafikeinheit kommt die IntelHD-Grafik 4600 zum Einsatz. Diese übernimmt dank NVIDIA-Optimus-Technologie die Grafikdarstellung bei weniger grafikaufwendigen Aufgaben, um den Stromverbrauch zu schonen. Der in unserem Sample verbaute i7 verfügt darüber hinaus noch über zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Intel Wireless Display-Technologie, wodurch sich der Bildschirminhalt auf unterstützte Geräte drahtlos übertragen lässt. Die Intel vPro-Features helfen dabei, den Schutz vor Viren und Rootkits bereits hardwareseitig deutlich zu verbessern. Die komplette Spezifikation für Technikbegeiseterte findet sich hier.

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Um die Leistung der CPU angemessen vergleichen zu können, verwenden wir im Folgenden das Benchmarking-Programm CineBench in der Version R15. CineBench rendert eine fotorealistische Szene mithilfe von verschiedensten Algorithmen, um alle Bereiche der CPU zu testen. Auf Wunsch kann das Programm auch nur einen einzelnen Prozessorkern verwenden. Am Ende des Tests wird ein Punktwert ausgegeben und mit anderen Ergebnissen aus der CineBench-Datenbank verglichen. Um selbst Vergleiche zu ziehen, bedienen wir uns hier den Testergebnissen von einigen unserer früheren Notebooktests. Dargestellt sind die Werte des Schenker XMG P505 (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Acer Aspire V15 Nitro (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Schenker XMG U705 (Intel Core i5-4690S @ 3.2GHz)Nexoc G733.Color (i7-4910MQ @ 2.90GHz) und des Schenker XMG A305 (i7-4710MQ @ 2.50GHz).

Leistung Grafikkarte

Als Grafikeinheit wird in unserem Sample, neben der integrierten IntelHD-Grafik, eine GeForce GTX 950M der Marke NVIDIA eingesetzt. Diese verfügt in unserem Fall über 2048MB DDR3-Speicher. Dank der Maxwell-Architektur ist der Chip mit 28-Nanometer-Technik gefertigt und taktet in unserer Konfiguration in einem Bereich von 914 MHz zzgl. Boost.

Nexoc M514 II

Nexoc M514 II

Um die Performance mit anderen Systemen vergleichen zu können verwenden wir den synthetischen Benchmark 3DMark in jeweils der Version 2013 und 2011.
3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedensten Verwendungsszenarien und rendert mehrere Szenen, um am Ende einen brauchbaren Punktwert auszugeben. Von diesem Wert lässt sich zwar noch keine Parallele zur direkten Leistung beim Gaming ziehen, ist jedoch wertvoll, um die allgemeine Leistung des Sytems beurteilen zu können.
Zur Veranschaulichung der Werte haben wir zusätzlich zu dem M514 II die Punktwerte des Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M)Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI) und des Schenker XMG A305 (NVIDIA GeForce GTX960M) dargestellt.

Hauptspeicher

Insgesamt sind in dem M514 II zwei Festplatten eingebaut. Das Windows 10-Betriebssystem ist standardmäßig auf der 250GB großen Samsung 850 EVO SSD installiert. Diese ist über den mSATA-Standard an das System angeschlossen und ermöglicht damit hohe Lese- und Schreibraten im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten. Diese waren in unserem Test durchweg zufriedenstellend. Mit respektiven Lese-/Schreibraten von 512,42 MB/s und 492,05 MB/s steht das M514 II schon besser dar als beispielsweise das XMG A305, in welchem eine Crucial M550 SSD verbaut ist, und schlägt dieses vor allem bei der Schreibrate um gute 170 MB/s.

Die guten Werte machen sich auch bei der Benutzung im Alltag bemerkbar. Der schnelle Speicher und die kurze Reaktionszeit ermöglichen eine flotte und angenehme Bedienung im Betriebssystem und kurze Ladezeiten bei Games.
Ähnlich gut sieht es auch bei der zweiten Festplatte aus. Es handelt sich hier in unserem Fall um eine Hitachi-Travelstar HST725050A mit einer Größe von 500 GB. Die Festplatte dreht mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und verfügt über einen Cache von 16 MB. Die Lese-/Schreibraten liegen bei dieser mit 132,7 MB/s in beiden Punkten weit über dem Durchschnitt, und schlägt damit auch hier das XMG A305 um gute 30 MB/s.

Nexoc M514 II

 Nexoc M514 II

Systemleistung

Im Folgenden testen wir das Zusammenspiel der gesamten Soft- und Hardware des Systems. Hierfür nutzen wir das Benchmarking-Tool PCMark in jeweils der Version 7 und 8. PCMark ist ein Performance-Benchmarking-Tool, welches die unterschiedlichen Bereiche des Notebooks belastet und verschiedene Verwendungsszenarien, wie beispielsweise Bildbearbeitung oder Surfen im Web durchspielt. Am Ende wird uns hier ein Punktwert ausgegeben. Um diesen zur Schau zu stellen greifen wir wieder auf die Testergebnisse unserer anderen Notebooks zurück.

Dargestellt sind das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M)Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI) und das Schenker XMG A305 (NVIDIA GeForce GTX960M).

Gaming-Performance

Um die Gamingleistung des M514 II beurteilen zu können, haben wir 13 Games aus diesem und letztem Jahr mit verschiedenen Systemeinstellungen intensiv getestet, um so die durchschnittlichen Frames pro Sekunde herauszufinden. Dieses Mal ist erstmals auch Witcher III von uns auf diesem Notebook getestet worden.
Um die Werte angemessen zur Schau stellen zu können bedienen wir uns wieder den Testergebnissen unserer früheren Notebooktests. Dargestellt werden wieder das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M)Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI) und das Schenker XMG A305 (NVIDIA GeForce GTX960M).

Lautstärke & Temperatur im Betrieb

Was die Geräuschemission angeht, macht das M514 II eine relativ durchschnittliche Figur.

Im Idle-Betrieb hält sich der Geräuschpegel bei etwa 33,4 dB/A angenehm leise und kaum hörbar. Bei Tätigkeiten, die keine große Rechenleistung erfordern, schalten die Lüfter sogar zeitweise komplett ab und das Notebook ist nicht mehr hörbar.

Bei der Belastung sieht es ein wenig anders aus. In unserem Volllast-Test mit Furmark und Prime95 erreichten die Lüfter am höchsten Punkt kräftige 53 dB/A, und ist damit nur knapp unter dem Höchstwert des Schenker XMG A305 (53,9 dB/A). Grundsätzlich ist vom menschlichen Gehör alles über 50 dB/A als störend angesehen und kann nur schwer durch Ablenkung ausgeblendet werden. Abhilfe lässt sich in diesem Fall unter Umständen mit einem guten Kopfhörer schaffen.

Im Gaming-Test mit Battlefield 4 auf hohen Grafikeinstellungen verhält es sich ähnlich. Durch die hohe Beanspruchung der Hardware regeln die Lüfter kräftig nach oben, der Geräuschpegel pendelte sich aber schließlich bei etwa 49 dB/A ein.

Um die Wärmeemmission auswerten zu können haben wir sowohl im Idle-Betrieb als auch bei Volllast Temperaturmessungen an verschiedenen Stellen der Notebookoberfläche durchgeführt und dabei auch die inneren Sensoren genau im Auge behalten.

Nexoc M514II

Oberseite bei Idle.

Nexoc M514II

Oberseite bei Last.

Nexoc M514II

Unterseite bei Idle.

Nexoc M514II

Unterseite bei Last.

Grundsätzlich können wir feststellen, dass sich das Notebook zur Mitte hin am stärksten erwärmt. Leider schließt das den Tastaturbereich und auch das Touchpad mit ein, welches die Regionen sind, an denen der Nutzer die Temperatur am schnellsten zu spüren bekommt.

Auf der Unterseite wird die linke Seite deutlich wärmer als die rechte und erreicht einen höchstwert von 52°C, was auf dem Schoß schon deutlich spürbar ist.

Die internen Temperaturen zeigen ein ähnliches Bild. Die CPU wird im Volllast-Test nach einer Stunde etwa 91°C warm und hält sich dann stabil. Das ist gerade noch im tolerierbaren Bereich. alles ab 100°C wäre hier als besorgniserregend anzusehen.

Temperaturbedingte Effekte wie Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz aufgrund zu hoher Wärmeemission) oder gar Abstürze sind während unserer Tests nicht aufgetreten.

Lautsprecher

Als Lautsprechersystem kommt im M514 II ein SoundBlaster Cinema 2 zum Einsatz. Diese ist von der Tonqualität her zwar kein Vergleich zu den Onkyo-Systemen wie bei beispielsweise dem Schenker XMG P505, tut aber dennoch das, was es soll. Die Höhen bei der Tonwiedergabe sind klar und präzise, an Tiefen mangelt es hingegen ein wenig. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass bei dem Notebook auf einen Subwoofer o.Ä. verzichtet wurde.

Scheppern oder ähnliche Tonverzerrungen bei hohen Lautstärken konnten wir in unseren Tests hingegen nicht feststellen.

Energieverwaltung & Akkuleistung

Die Leistungsaufnahme haben wir mithilfe eine BaseTech-Wattzählers für die Steckdose ermittelt. Sparsam ist es allemal: im Idle-Betrieb genehmigt sich das Notebook gerade einmal 16 Watt, was einen sehr guten Wert für Geräte dieser Leistungsklasse darstellt. Zu großen Teilen ist das wahrscheinlich der NVIDIA-Optimus-Technologie zuzuschreiben, welche die eingebaute Grafikkarte in Situationen mit geringen Grafikanforderungen abstellt um Strom einzusparen.

Bei voller Auslastung mit Furmark und Prime95 pendelt sich der Stromverbrauch bei 111 Watt ein, was in Anbetracht der verbauten Komponenten ebenfalls ein sehr guter Wert ist. Beim Gaming-Test mit Battlefield 4 zeigt sich das Notebook mit durchschnittlich 97 Watt als durchaus sparsam, verglichen mit der Konkurrenz.

Fazit

Mit dem M514 II ist Nexoc mal wieder ein sehr rundes Gerät gelungen. Das komplett aus Metall gefertigte Gehäuse ist sehr schick anzusehen und gleichzeitig auch äußerst robust. Zudem ist die Verarbeitung, wie wir es bereits von anderen Geräten des Herstellers gewohnt sind, sehr gut gelungen. Scharfe Kanten, Unreinheiten oder ungleichmäßige Spaltmaße suchen wir bei diesem Gerät vergebens.

Sehr gut hat uns auch das Display gefallen. Das IPS-Panel funktioniert hervorragend und die Farbdarstellung ist sehr gut. Noch dazu macht der Displaydeckel einen sehr robusten Eindruck und lässt sich auch bei Druck von oben nur leicht eindrücken.

Nicht gänzlich zufrieden sind wir mit dem Kühlsystem des Notebooks. Zum Einen wird es bei hoher Belastung ziemlich laut, zum Anderen erwärmt es sich gerade an den Stellen sehr stark, wo eben dieses nicht passieren sollte, wie z.B. direkt unter der Tastatur oder dem Touchpad. Auch der Unterboden erhitzt sich relativ stark, sodass die Benutzung auf dem Schoß schon leicht einmal unangenehm werden kann. Betrachten wir jedoch die schmale und kompakte Bauweise, sowie die verbaute Hardware, wird die Temperatur schnell relativ.

Die Gesamtleistung des Systems ist in Anbetracht der Tatsache, dass das Gerät aus der Business-Reihe von Nexoc stammt, äußerst zufriedenstellend. Ambitionierte Gamer, die viel Wert auf hohe Grafikeinstellungen legen, werden bei diesem Gerät jedoch wohl nicht ganz auf ihre Kosten kommen. Wie in unseren Tests ersichtlich, ließen sich die meisten von uns getesteten Games lediglich auf mittleren bis hohen Einstellungen flüssig spielen. Wir raten hier, tatsächlich auf ein Gerät der Gaming-Kategorie von Nexoc zu setzen. Das Nexoc G733.Color können wir an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen. 😉

Für die starke Arbeitsperformance, sowie die dazu passende Spieleleistung, hat sich das Nexoc M514 II jedoch unseren Preis-/LeistungsTIPP redlich verdient.

PreisLeistungsTIPP Award

Nexoc M514 II

1267,07,- EUR
Nexoc M514 II

Positiv

  • - Gute Verarbeitung
  • - Metallgehäuse
  • - Anständige Akkuleistung
  • - Gute Tastatur mit angenehmen Feedback

Negativ

  • - Touchpad anfällig für Fehleingaben
  • - Starke Erwärmung unter Last

Euer Hardbloxx-Team

 

André

Veröffentlicht von

Als angehender Fachinformatiker im Bereich Systemintegration beschäftige ich mich natürlich nicht nur während der Arbeitszeit mit Computern und allem was dazugehört. Wie in dieser Branche üblich bin ich hauptsächlich nachtaktiv und natürlich auch Zocker aus Leidenschaft - Am liebsten Strategie- und Simulationsspiele. Zusätzlich dazu bezeichne ich mich voller Stolz als Handyenthusiast, Serienjunkie und Schlafzimmergitarrist.

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