Andreas

Ist seit März 2012 bei Hardbloxx und studiert derzeit Fahrzeugtechnik an der HTW Saar. Er ist begeisterter PC-Schrauber, Zocker und ärgert seine Kollegen nebenbei gerne mal mit umherfliegenden Satzzeichen.

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Test/Testbericht: Cooler Master G550M

Kraftvoll, modular und dennoch günstig. Dies hat sich Cooler Master sicherlich gedacht, als sie die Ziele der GM-Netzteilreihe festgelegt hatten. Die GM-Reihe ist der günstigste Einstieg in die modulare Netzteilwelt von Cooler Master und bietet euch eine 80 PLUS Bronze Zertifizierung in den Leistungen 450, 550, 650 und 750 Watt, was sich natürlich im Endkundenpreis bemerkbar macht. Neben diesem Preisvorteil verspricht der Hardware-Hersteller aus Taiwan eine optimierte Luftzirkulation und stabile Spannungen. Ob diese Vorsätze auch bei beim Kunden ankommen und ob das Netzteil auch angenehm leise arbeitet, möchten wir im Test des Cooler Master G550M für euch herausfinden.

Technische Daten

BauartATX
Kabel:semi-modular
Maße:150x86x140 mm (BxHxT)
Lüfter:120mm
Effizienz:80 Plus Bronze (bis zu 88%)
+5V:20A
+3,3V:20A
5V + 3,3V kombiniert:Max. 100 W
12V42A max 504 W
-12V:0,3A, 3,6 W
+5VSB:2,5A, 12,5 W
Leistung kombiniert550 W

 Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird euch das Cooler Master G550M in einer einfachen, aber doch stabilen Pappverpackung. Diese gibt euch alle wichtigen Informationen zum Netzteil. Vorbildlich ist die Polsterung des Netzteils, hier wurde ebenfalls Pappe verwendet und auf umweltschädliches Styropor oder Schaumstoff verzichtet. Nachdem ihr das, dennoch gut gepolsterte, Netzteil ausgepackt habt, werdet ihr sofort dessen Gewicht merken, denn entgegen vieler anderer Netzteile ist das G550M ein richtiges Leichtgewicht.

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Beim weiteren Auspacken findet ihr den zusätzlichen Lieferumfang im Karton. Dieser ist zwar einfach gehalten, enthält aber alles Wichtige. Ein Netzkabel, drei modulare Kabel, vier Schrauben und eine Kurzanleitung. Praktische Kabelbinder oder ein Säckchen für nicht benötigte Kabel sind leider nicht enthalten, der Lieferumfang ist also recht knapp und auf das Nötigste reduziert.

Aussehen und Verarbeitung

Äußerlich ist das G550M recht unspektakulär, das Gehäuse ist komplett schwarz lackiert und lediglich die weißen Aufdrucke des Cooler-Master-Logos, die Aufkleber an den Seiten und die Steckerbeschriftung auf der Rückseite hellen das Gehäuse etwas auf. Der verbaute 120mm Lüfter versteckt sich hinter einem leicht nach innen versetzten eckigen Lüftergitter. Das Gitter besteht aus einer Vielzahl wabenförmiger Öffnungen, was für ein großes Verhältnis zwischen den Öffnungen und dem Gehäuse sorgt. Dadurch wird die bewegte Luft wenig gebremst und das Entstehen von Verwirbelungen sowie daraus folgenden Lärm verringert.

An festen Anschlüsse bietet das Netzteil den ATX-Stromstecker, einen 8-Pin EPS Stecker und ein PCIe-Kabel mit zwei 8-Pin Anschlüssen. Modular sind hingegen nur die Kabel für zusätzliche Komponenten wie sechs Mal Sata, drei Mal 4-Pin Molex und einen Anschluss für ein Floppy. Aufgeteilt sind diese auf drei Kabelstränge, wodurch am Netzteilgehäuse immer einer frei bleibt. Warum Cooler Master ein Kabel zu wenig mitliefert und dadurch den Eindruck erweckt, es würde etwas fehlen, können wir nicht nachvollziehen. Dennoch sollten die meisten von euch mit den vorhandenen Steckern locker auskommen. Die Stecker sitzen fest im Gehäuse und wurden von außen verschraubt, ein Vorteil des von Cooler Master verwendeten 3D-Designs. Dazu später mehr.

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Bei den nicht abnehmbaren Kabeln für CPU, Mainboard und Grafikkarte kommen entgegen dem derzeitigen Schwarztrend die Standardfarben Rot, Gelb und Schwarz für die einzelnen Leiter zum Einsatz. Die modularen Kabel hingegen folgen dem Trend und sind komplett schwarz. Zusätzlich kommen sie in flacher Ausführung ohne zusätzliche Ummantelung daher, was euch bei der Kabelverlegung zugutekommt, aber beim Verlegen etwas Vorsicht erfordert. Ohne zusätzliche Ummantelung sind sie nämlich anfälliger gegenüber scharfen Kanten und Quetschungen. Die festen Kabel wurden hingegen gewohnt mit schwarzem Stoff vollummantelt.

Im Konkurrenzvergleich liegt die Kabellänge im Mittelfeld, je nach Gehäuse kann es hier demnach etwas knapp werden, wenn ihr beispielsweise das Netzteil am Boden montiert und das CPU-Kabel sauber hinter dem Mainboardträger verlegen möchtet. Bei großen Gehäusen solltet ihr also vielleicht noch Verlängerungen der Kabel mit einplanen.

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Das Gewicht des Netzteils hat es schon angekündigt, bei der Materialwahl greift Cooler Master auf dünnen Stahl zurück. Dadurch ist es zwar leichter, macht aber auch einen etwas weniger wertigen, fast schon klapprigen Eindruck.

Bei der äußeren Verarbeitung gibt es ebenfalls leichte Mängel. An manchen Stellen ist der Gehäuselack weniger dicht und die Grundierung wird sichtbar. Da ein Netzteil aber sowieso normal in einem PC-Gehäuse steckt ist dies, genau wie das geringe Gewicht, weniger schlimm. Im Gegenteil, die wenigen LAN-Gänger unter euch wird es womöglich auch freuen, mindestens eine leichtere Komponenten im Gehäuse zu haben.

Ansonsten gibt es in Sachen Verarbeitung und Materialwahl keine Beanstandungen. Scharfe Kanten konnten wir ebenfalls keine feststellen.

Innere Werte

Im Inneren bietet Cooler Master hochwertige Komponenten und eine vorbildliche Verarbeitung. Die Elektronik basiert auf 12V Single Rail und DC/DC-Technik und bringt bis zu 504 Watt auf der 12V Schiene. Alle anderen Spannungen werden also aus der 12V Spannung umgewandelt, wodurch der Schaltungsaufwand verringert und die Effizient erhöht wird. Die bei vielen Premium-Netzteilen verwendeten japanischen Elektrolyt-Kondensatoren kommen bei unserem G550M nicht zum Einsatz, hier greift Cooler Master auf Komponenten des taiwanesischen Herstellers CapXon zurück, zumindest beim Primärkondensator.

Schlechte Lötpunkte konnten wir nach dem Öffnen des Gehäuses keine ausmachen. Vor allem die wichtigen DC/DC-Schaltungen und die Hauptversorgung sind recht massiv ohne kalte Lötstellen ausgeführt.

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Das von Cooler Master angepriesene 3D-Design des Innenaufbaus ist hier schnell zu erkennen. Denn anstatt Kabel- oder Drahtbrücken, die Schaltungskomponenten und Stecker miteinander verbinden, wurde beispielsweise der Platinenteil, der zu den modularen Steckern führt, direkt mit der Hauptplatine verlötet. So sollen der Übergangswiderstand und damit auch die Wechselwirkungen verringert werden. Ein weiterer Aspekt ist die dadurch besser werdende Luftzirkulation innerhalb des Netzteils.

Für die Luftzirkulation sorgt der D12BH-12 Lüfter von Yateloon Electronics. Dieser soll maximal 2300 Umdrehungen in der Minute schaffen und dabei bis zu 149 m³ Luft pro Stunde fördern können. Laut Cooler Master wird der Lüfter bis 50% Netzteilauslastung mit etwa 800 Umdrehungen laufen, welche sich bei steigender Auslastung proportional auf bis 2000 Umdrehungen erhöht. Zur maximalen Lautstärke werden leider keine Angaben gemacht. Ein Grund mehr, die Lautstärkeentwicklung im Leistungstest zu messen. Angeschlossen wurde der Lüfter lediglich über einen 2-Pin-Anschluss weshalb eine Drehzahlüberwachung nicht möglich ist. Der Lüfter wird deshalb über das anliegende Spannungsniveau gesteuert.

Cooler Master G550MAlle wichtigen Schutzschaltungen sind beim Cooler Master G550M verbaut, um bei Fehlfunktionen den entstehenden Schaden zu minimieren.

Überspannungsschutz (OVP)Ja
Unterspannungsschutz (UVP)Ja
Überlastschutz (OLP)Ja
Überlastschutz (OPP)Ja
Schutz vor Stromspitzen (OCP)Ja
Kurzschlussschutz (SCP)Ja
Überhitzungsschutz (OTP)Ja

 

Performance

Zur Spannungsmessung kam das Multimeter Voltcraft VC150 zum Einsatz. Die Messwerte wurden direkt an der entsprechenden Ader in den Steckern gemessen. Die Leistungsaufnahme des Testsystems ohne Monitor wurde mit dem Voltcraft Energy Check 3000 und die Lautstärke mit dem Voltcraft SL-100 erfasst. Um bei der Lautstärkemessung keine verfälschten Ergebnisse zu erhalten, wurden die Lüfter der Grafikkarte und des CPU-Kühlers kurzzeitig manuell auf Null heruntergefahren und wir führten die Messung ohne weitere Lärmquellen durch.

CPUIntel Core i5 4670K @4,3 Ghz
MainboardAsus Maximus VI Formula
GrafikkarteASUS Matrix HD 7970 Platinum
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
GehäusePhobya WaCoolIt Benchtable
KühlerThermalright Archon
BetriebssystemWindows 8.1 Professional 64bit

Cooler-Master-G550M-Spannungen

Bei den Spannungen bietet sich ein gemischtes Bild. Mal liegen sie über der Konkurrenz und mal darunter. Große und gravierende Abweichungen gibt es keine, da sich die Spannungen jederzeit innerhalb des Toleranzbereichs bewegen. Bei 5 und 3,3 Volt bietet es mitunter die stabilsten Spannungen der bisher getesteten Netzteile.

Cooler-Master-G550M-Leistungsaufnahmejpg

Die recht hohe Leistungsaufnahme unter Last ist der Bronze-Zertifizierung und der dadurch geringeren Effizienz des Netzteils geschuldet. Mit 463 Watt unter Last liegt es im Mittelfeld der bisher getesteten Netzteile dieser Leistungsklasse. Geschlagen wird es hier nur vom Enermax Revolution X’t 530, welches jedoch Gold zertifiziert wurde und auch einige Euronen höher angesiedelt ist.
Die Leistungsaufnahme des G550M im Leerlauf unterbietet die Konkurrenz immerhin um 3-4 Watt.

Cooler-Master-G550M-Lautstaerke

Die Lautstärke des Netzteils ist hingegen höher als bei den getesteten Modellen aus dem Hause LEPA und Enermax. Nicht nur subjektiv war das Netzteil stärker wahrnehmbar, auch in der Messung ergaben sich Werte, die um 3-4 dB(A) höher lagen. Geschuldet sein dürfte dies dem verbauten Lüfter, der durch seine hohe Drehzahl und große Luftbewegungen für ordentliche Luftbewegung sorgt. Aus dem geschlossenen Gehäuse ist das Netzteil dadurch leider leicht hörbar. Elektronische Störgeräusche oder ein Rattern konnten wir hingegen nicht feststellen, wodurch sich das Netzteil nur durch das Surren des Lüfters bemerkbar macht. Unter Last wird das G550M nochmal etwas lauter, sollte bei euch aber durch einen noch lauteren CPU- oder GPU-Lüfter übertönt werden.

 

Persönliches Fazit

Dem G550M von Cooler Master fehlt etwas, was es merkbar von der Konkurrenz abhebt. So bleibt es zwar ein gutes Netzteil mit moderner Technik wie der DC/DC-Technik und dem 3D Design der Platine, aber den entscheidenden Kaufgrund liefert es dadurch noch nicht. Der Umstand, dass es auch etwas lauter arbeitet als die Mitbewerber, macht es nicht besser.  Wenn ihr die integrierte Grafikeinheit eurer CPU nutzen möchtet, beispielsweise in einem HTPC, solltet ihr auch berücksichtigen, dass das PCIe-Kabel nicht abnehmbar ist und euch dann womöglich wichtigen Platz im kleinen schlichten Gehäuse wegnimmt – der Nachteil teilmodularer Netzteile.
Somit bleibt das Cooler Master G550M mit Bronze-Zertifizierung für derzeit etwa 60€ zwar kein super Schnäppchen, kann aber durch stabile Spannungen und 5 Jahre Herstellergarantie punkten. Wer ein paar Taler mehr ausgeben kann, sollte lieber zu einem effizienteren und etwas leiseren Netzteil wie dem von uns getesteten Enermax Revolution X’t greifen. Wer jedoch ein günstiges und teilmodulares Netzteil sucht, kann gerne zum Cooler Master G550M greifen. Viel falsch machen könnt ihr hier nicht, aber Wunder solltet ihr aufgrund der Bronze-Zertifizierung und der daraus folgenden vergleichsweise hohen Leistungsaufnahme natürlich nicht erwarten.

Cooler Master G550M

Cooler Master G550M

Positiv

  • - günstig
  • - 5 Jahre Garantie
  • - 3D Circuit Design
  • - gute Verarbeitung
  • - niedrige Leistungsaufnahme im Leerlauf

Negativ

  • - geringe Modularisierung
  • - 3 modulare Kabel für 4 Stecker
  • - magerer Lieferumfang
  • - Lüfter hörbar
  • - hohe Leistungsaufnahme unter Last

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Euer Hardbloxx-Team

Test/Testbericht: Lioncast LM30

Eine neue Maus soll euer Zockerherz höher schlagen lassen? Aber welche soll es werden? Eine MMO-Maus oder doch eine ganz normale Gamingmaus? Fällt eure Wahl auf erstere, steht ihr inzwischen vor einer immer stärker wachsenden Auswahl an Herstellern und Modellen.
Einer der Hersteller ist Lioncast, ein noch recht junges deutsches Unternehmen aus Berlin. Zum Repertoire von Lioncast gehört neben Gaming-Mäusen auch allerlei Gamingzubehör der verschiedensten Bereiche. Ob für Playstation und Xbox-Konsolen oder für den heimischen PC könnt ihr von Gamepads, über Tastaturen und Headsets bis hin zu hübschen USB-Kabeln nahezu alles im hauseigenen Online-Shop und bei verschiedenen Händlern finden.

Mit der Lioncast LM30 möchten euch die Berliner abseits der großen alteingesessenen Hersteller mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen. Der Nager soll bei der Tastenbelegung und der Beleuchtung frei konfigurierbar sein und ist aktuell auch zum Kampfpreis erhältlich. Wir haben uns die MMO-Maus für euch mal etwas näher angeschaut und sagen euch, ob die Lioncast LM30 nur ein kleiner unscheinbarer Mäuserich oder doch ein richtiger Berliner Bär ist.

Technische Daten:

– Avago 9800 Laser Sensor mit 16.400 DPI
– Abastrate bis zu 1000 Hz
– 1ms Reaktionszeit
– 5 programmierbare DPI-Stufen
– 19 Tasten
– modifizierbare Beleuchtung
– modifizierbares Gewicht
– Soft-Touch-Oberfläche
– vergoldeter USB-Anschluss

Lieferumfang & Verpackung

Die LM30 wird in einem kleinen, handlichen schwarzen Karton geliefert. Dieser zeigt euch neben dem Lioncast-Schriftzug mit integriertem Löwen-Logo die Maus selbst in verschiedenen Posen, sowie alle wichtigen Infos und technischen Daten auf Deutsch wie auf Englisch. Die Vorderseite des Kartons ist mit Klettverbindern verschlossen, wodurch ihr die Verpackung aufklappen und so bereits einen Blick auf die MMO-Maus werfen könnt. Unterhalb der Maus könnt ihr hier bereits einen kleinen runden Behälter ausmachen. Diese kleine runde Dose bietet euch Platz für kleine Gewichte, mit deren Hilfe ihr das Gewicht eurer Maus je nach Bedarf anpassen könnt.

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Beim Auspacken der Maus und des Zubehörs gibt es keine Probleme, denn auf unnötig komplizierte Verpackungstechniken wird verzichtet. So lässt sich der neue Nager stressfrei und ohne Schweißausbrüche aus seinem Karton befreien. Im Karton wird die LM30 nämlich einzig von einer zweiteiligen Kunststoffschale in Position gehalten.
Nach dem Auspacken sticht dann auch sofort das USB-Kabel ins Auge. Blau-Schwarz ummantelt repräsentiert es die Farben von Lioncast. Schaut ihr euch nun das Gewichte-Case an, fällt auf, dass die Schaumstoffpolsterung im Inneren leer ist und keine Gewichte darin vorhanden sind. Wie sich später herausstellen wird, sind diese bereits alle in der Maus eingesetzt. Unterschiedliche Gewichte gibt es nicht, alle der acht kleinen zylinderförmigen Schwermacher sind identisch ausgeführt. Zusätzlich findet ihr im Lieferumfang ein dünnes Handbuch und eine kleine Treiber-CD.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch der etwas aufdringliche Chemiegeruch der Maus, der uns etwas erhalten blieb. Nach etwa zwei bis drei Tagen ist uns der Geruch aber nicht mehr aufgefallen.

Design & Aussehen

Äußerlich setzt Lioncast mit der LM30 auf ein eher unauffälligeres Design, zumindest im Vergleich mit der erst kürzlich von uns getesteten Mad Catz MMO TE. Das Design geht eher in Richtung der Nager aus dem Hause Roccat, welche meist schwarz/grau und mit vielen LED-Elementen ausgestattet sind.
Die Oberfläche der LM30 ist mattschwarz gehalten und wurde gummiert, um euch einen besseren und angenehmeren Halt zu bieten. Diese Soft-Touch-Oberfläche findet ihr, ausgenommen von den Zusatztasten und der Unterseite, auf dem gesamten Gehäuse.

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Das Herzstück der Lioncast LM30 sind die zwölf beleuchteten MMO-Tasten seitlich im Bereich des Daumens. Diese sind in drei Viererreihen eingeteilt. Zur besseren Bedienbarkeit sind diese wiederum in zwei Sechsergruppen angeschrägt und passen sich so eurem Daumen ergonomisch an. Unter den MMO-Tasten gibt es einen kleinen Steg, wo ihr euren Daumen ablegen könnt. Ergonomisch geformt ist auch die gegenüberliegende Seite sowie die gesamte Oberseite mit linker und rechter Maustaste. Insgesamt liegen, bis auf euren kleinen Finger, alle Finger auf dem Nagergehäuse auf. Der kleine Finger liegt ohne ergonomische Anpassungen einfach am Rand der Maus an.

Auf der Oberseite findet ihr, neben der obligatorischen linken und rechten Maustaste und dem Mausrad, vorne links noch eine weitere längliche Taste, die mit dem Zeigefinger zu bedienen ist. Das Mausrad mit Gummiprofil hat seitlich zwei helle Ringe, die im Betrieb leuchten. Hinter dem Mausrad liegen zwei Tasten mit weiß aufgedruckten Pfeilen, welche sich zum Ändern der DPI-Einstellung anbieten. Direkt links daneben befinden sich vier blaue LEDs, welche eure aktuelle DPI-Einstellung anzeigen. Auf dem aus mehreren Elementen zusammengesetzten Mausrücken findet ihr dann das runde Lioncast-Logo.

Am vorderen Rand des Nagers läuft das Gehäuse spitz auf das Mauskabel zu, bis es kurz davor wieder in einer kleinen Stufe in Richtung des Mausrades zurück springt. Dadurch erhält die Front eine etwas ungewohnte Form.
Direkt darunter findet ihr ebenfalls wieder Beleuchtungs-LEDs, die als Art Scheinwerfer fungieren und euren Schreibtisch beziehungsweise euer Mauspad dezent anleuchten. Viel bringt euch diese Beleuchtung zwar nicht, stellt aber eine Art Alleinstellungsmerkmal dar, welches man sonst wohl eher selten finden wird. Durch die Scheinwerfer, zusammen mit den gerade beschriebenen Stufen, erhält die LM30 einen etwas aggressiveren Blick.

Apropos Leuchten, die Zwölf Daumentasten und das Lioncast-Logo sind ebenfalls beleuchtet und lassen sich per Software in der Farbe anpassen. Das Mausrad leuchtet zwar auch, ist aber leider nicht frei anpassbar. Nur durch das Wechseln der Profile könnt ihr hier zwischen den Farben Blau, Lila, Rot, Gelb und Grün wechseln.

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Doch nun zur Unterseite, wo zwei große Gleitpads den Laser und das Gewichtefach umschließen. Letzteres könnt ihr durch eine Drehbewegung des Deckels öffnen. Die Gewichte sitzen hier direkt im Deckel umringt von Schaumstoff, der einen festen Sitz verspricht und ein Rasseln der Gewichte bei schnellen Bewegungen verhindert. Die acht zylinderförmigen Gewichte sind alle gleich schwer, wodurch eine Gramm-Kennzeichnung entfällt. Zu guter Letzt wurde neben dem Laser noch eine Taste zum Profilwechseln angebracht. Schwer und nur durch die Fingerspitze erreichbar, ist hier ein ungewolltes Bedienen nahezu unmöglich. Der Laser selbst ist zusätzlich noch von einem Kunststoffring eingefasst.

Verarbeitung

Ein angenehmes Klicken und eine griffige stabile Oberfläche lassen die Verarbeitung in einem sehr guten Licht erscheinen und ergänzen das konsequente Mausdesign hervorragend. Die Druckpunkte der Tasten sind gut gewählt, sodass auch bei hastigen Bewegungen die Gefahr eines ungewollten Tastendrucks minimiert wird. Die Tasten mit den härtesten Druckpunkten sind die zwölf Daumentasten. Das mit blauem und schwarzem Stoff ummantelte USB-Kabel fühlt sich hochwertig an und ist angenehm flexibel, wodurch es sich auch mit seiner Länge von etwa 1,90m gut verlegen lässt. Die Spaltmaße an den Tasten und den Gehäuseübergängen sind gleichmäßig, jedoch leuchtet an einer Stelle auf dem Mausrücken leider die Beleuchtung der Daumentasten durch. Gleiches findet ihr zwischen den „Scheinwerfern“ am USB-Kabel. Hier sind die Spalten auch etwas größer, was aber nur bei genauem Hinsehen auffällt.

Als nächstes widmen wir uns dem Masrad. Einem Normalnutzer wird es wohl kaum auffallen, aber ihr als technikverliebter Gamingfan werdet es sicherlich schnell bemerken. Es dreht zwar angenehm leise seine Runden, beim Klicken neigt es sich jedoch leicht nach links, was man auch spüren kann. Wirklich störend ist es jedoch nicht. Da ärgert ihr euch sicherlich etwas mehr über die ungleichmäßige Beleuchtung des Mausrads.
Die Unterseite des Nagers ist matt gehalten und dadurch unempfindlicher gegenüber Kratzern als eine glänzende Oberfläche.

Software

Was wäre eine Gaming-Maus ohne Software? Nur eine ganz normale Maus. Umso wichtiger ist eine gute und einfach zu bedienende Software, um euch die Möglichkeit zu geben, alle Funktionen eurer Maus zu nutzen.

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Natürlich hat Lioncast eine eigene Software programmiert, um euch Zugang zu frei belegbaren Tasten und einstellbarer Beleuchtung zu geben. Die Software ist auf vier Seiten aufgeteilt. Die erste Seite bietet euch allgemeine Einstellungsmöglichkeiten, also alles, was die Tastenbelegungen, Makros und die Abtastrate angeht. Die Abtastrate des Sensors könnt ihr in Viererschritten von 125Hz bis 1000Hz einstellen und auch die Scroll- sowie die Zeigergeschwindkeit lässt sich hier anpassen. Neben den Standardfunktionen könnt ihr die einzelnen Tasten auch mit „Kopieren“ oder „Einfügen“, mit Steuerungen für euren Mediaplayer, mit Kombos und Makros frei belegen.

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Seite zwei widmet sich ganz der Auflösung des Sensors. Hier habt ihr fünf nahezu stufenlose Schieberegler, die euch von 50 bis 16400 DPI den gewünschten Wert einstellen lässt. Eingeschränkt seid ihr hier nur durch die vorgegebenen 50-DPI-Schrittweite.

Unter dem Licht-Reiter könnt ihr, wie der Name schon sagt, die Beleuchtung der Maus einstellen. Dazu zählt die Helligkeit der LEDs, die Lichtfarbe, welche ihr in der gesamten Farbpalette aussuchen könnt und die Möglichkeit, ein pulsierendes Licht einzustellen. Wie bereits beschrieben, könnt ihr die Farbe des Mausrads leider nur durch das Laden eines anderen Profils wechseln. Die Anzeige der DPI-Stufe  in den Stufen 2-5 leuchtet in einem sehr grellen Blau, in Stufe 0 ist sie ausgeschaltet.

Auf der vierten und letzten Seite gibt es lediglich Informationen zur Softwareversion und die Anschrift von Lioncast. Weitere Einstellmöglichkeiten, wie beispielsweise die Lift-Off-Distance hat Lioncast in der Software nicht berücksichtigt. Auch das Starten von Software lässt sich nur schwierig einrichten. Das Speichern von Makros und Belegen von Tastaturtasten geht hingegen sehr leicht von der Hand.
Auf jeder der Seiten könnt ihr die Einstellungen in den entsprechenden Profilen abspeichern und die Einstellungen übernehmen. Insgesamt lässt sich die Software leicht bedienen, deckt aber nur die Grundfunktionen einer modernen Gamingmaus ab. Zusatzfeatures gibt es keine.

Handhabung

Die Lioncast LM30 MMO-Gamingmaus wurde ergonomisch an die rechte Hand angepasst, wodurch ihr als Rechtshänder sowohl mit kleinen, als auch mit größeren Händen keine Probleme bei der Bedienung der Standardtasten haben solltet. Anders sieht es bei den zwölf MMO-Tasten aus, hier sind die vorderen Tasten 1-6 noch gut erreichbar, die hinteren 7-12 jedoch weniger. Hier müsst ihr euren Daumen ein wenig verkrampfen oder umgreifen. Am besten legt ihr eure weniger oft benutzten Funktionen auf die hinteren sechs MMO-Tasten.

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Bei den möglichen Untergründen konnten wir keine wirklichen Einschränkungen feststellen. Mausbewegungen wurden sowohl auf dem hauseigenen Mauspad Deimos, als auch auf Stoff-Pads der Konkurrenz, einer günstigen Schreibtischplatte eines schwedischen Möbelhauses und auch einem Metall-Mauspad sehr genau übertragen. Einzig auf einer Glasoberfläche wollte sich der Mauszeiger auf unserem Bildschirm einfach nicht bewegen.

Vor allem das Lioncast-Deimos-Mauspad ist für die Verwendung prädestiniert. Hier habt ihr sehr viel Platz und die LM30 gleitet perfekt über den beschichteten Stoff des Pads. Für knapp 10€ ist das Deimos eine sehr gute Ergänzung bei ebenso guter Verarbeitung.

Beim Spielen macht sich, je nach Titel, die Vielzahl der Tasten positiv bemerkbar. Hier könnt ihr diverse Kombinationen und Aktionen, die ihr vorher überall auf der Tastatur verteilt hattet praktisch direkt am Daumen positionieren. Vorteile bringen die Tasten auch in professioneller Software wie bei Photoshop, wo ihr oft genutzte Aktionen und Fenster einfach und schnell erreichen könnt. Doch auch wenn ihr die 19 Tasten nicht alle benötigt, die LM30 gibt auch beim Spielen von Shootern oder im Alltag eine gute Figur ab, denn die nicht genutzten Tasten stören keineswegs. Für letztere Einsatzzwecke gibt es jedoch viel Konkurrenz, die auch schon günstiger zu haben ist.

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Persönliches Fazit

Für den normalen User oder Zocker, die eher weniger auf MMORPGs stehen, ist die Lioncast LM30 zwar ebenfalls eine sehr gute Maus, aber die vielen nicht benötigten Tasten der totale Overkill. Hier solltet ihr dann lieber abwägen, ob nicht ein anderer Nager die bessere Wahl ist. Doch wenn ihr gerne viele Tasten mit unterschiedlichen Funktionen und Makros belegen möchtet und dann auch noch MMORPG-Games spielt, ist der Berliner Spross womöglich genau das Richtige für euch. Viele Einstellmöglichkeiten, gute Verarbeitung und einen aktuell hervorragenden Preis bietet euch die Lioncast LM30. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Mausrad, welches beim Betätigen etwas schräg abtaucht und sich leider nicht in Sachen Beleuchtung so gut anpassen lässt wie der Rest des Nagers. Auch die grellen DPI-LEDs stören ein wenig, werden aber meist durch eure Hand abgedeckt.

Das Problem der LM30 ist nicht sie selbst, sondern die ebenfalls sehr starke Konkurrenz. Zu dem seit einigen Wochen anhaltenden Angebotspreis von unter 40€ ist sie aber die wohl günstigste MMO-Maus, die ihr aktuell kaufen könnt und dadurch kann sie die Konkurrenz ins Abseits drängen.

Eine Kaufempfehlung hat sich der Berliner Nager dadurch redlich verdient. Nicht nur MMO-Fans, sondern auch jeder andere, der viele Maustasten belegen möchte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Preis bleibt, denn zum normalen Preis von knapp 60€ ist die Konkurrenz wieder stärker und bietet euch meist auch mehr in Sachen Software und Einstellungsmöglichkeiten.

Für die aktuellen 40€ die euch die Lioncast LM30 kostet, hat sie sich mit der gebotenen Leistung und Preis/Leistungs-Award redlich verdient.

PreisLeistungsTIPP Award

für die Lioncast LM30

Lioncast LM30

38,95
Lioncast LM30

Positiv

  • - 19 frei belegbare Tasten
  • - angenehme Ergonomie
  • - personalisierbare Beleuchtung
  • - günstig
  • - unauffälliges Design

Negativ

  • - Mängel bei Mausrad, Neigung und Beleuchtung
  • - starker Geruch nach dem Auspacken

Hier könnt ihr Preise der Lioncast LM30 vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team

Test/Testbericht: be quiet! Straight Power 10 800 Watt

Die Straight-Power-Netzteilreihe von be quiet! ist vor allem in Deutschland ein Verkaufserfolg und im mittleren Preissegment angesiedelt. Die neue 10er Reihe bietet euch gegenüber den Vorgängern in drei Bereichen besonders erwähnenswerte Neuerungen. Ein Straight-Power 10 soll leiser sein, stabilere Spannungen bieten und euch bei gleichem Preis mehr Leistung bringen. Und so hat be quiet! die Leistung auf die nächsten vollen 100 Watt aufgerundet. Anstatt 580 und 680 Watt erwarten euch also nun beispielsweise 600 und 700 Watt. Je nach Leistung habt ihr auch die Wahl zwischen einem Netzteil mit oder ohne Kabelmanagement.

Sind die neuen Netzteile ein gute Weiterentwicklung oder sind sie nur ein aufgewärmtes Straight Power 9? Wir schauen uns das neue 800-Watt-Modell mit Kabelmanagement im heutigen Test genauer an.

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Technische Daten

BauartATX
Kabel:abnehmbar
Maße:150x86x160 mm (BxHxT)
Lüfter:135mm
Effizienz:80 Plus Gold (bis 93%)
+5V:25A
+3,3V:25A
5V + 3,3V kombiniert:Max. 160 W
12V88A max 780 W
-12V:0,5A, 6 W
+5VSB:3A, 15 W

Lieferumfang und Verarbeitung

Blieb bei all diesen Verbesserungen die gewohnte Verarbeitungsqualität von be quiet! auf der Strecke? Dies können wir zumindest teilweise verneinen, denn die Verarbeitung ist gewohnt hervorragend. Denn es sind auch weiterhin Verbesserungen möglich, wie beispielsweise eine andere grobere Gehäuse-Beschichtung anstatt der Verwendeten. Diese zieht Fingerabdrücke magisch an und kann auch bei Unachtsamkeit recht schnell verkratzt werden. So geschah es auch bei uns. Bereits wenige Sekunden nach dem Auspacken konnten wir einen kleinen Kratzer am Gehäuse feststellen. Ob dieser nun schon während der Fertigung entstand oder erst bei uns, lässt sich im Nachhinein schlecht feststellen. Passieren sollte es jedenfalls nicht beim ersten vorsichtigen Anfassen. Ein anderes Äußeres wie beispielsweise beim Enermax Revolution X’t hätte uns als weitere Verbesserung ebenfalls gefallen. Dennoch überzeugt die Materialwahl und die gesamte Verarbeitung.

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Die abnehmbaren Kabel unseres 800-Watt-Modells sind schwarz ummantelt und, genau wie auch das Netzteilgehäuse selbst, sehr gut verarbeitet. Auch die Kabellängen entsprechen den Angaben von be quiet! und sind mehr als ausreichend dimensioniert. Probleme solltet ihr hier bei Gehäusen in Standard-Bauform und -Größe keine haben.

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Bei der Verpackung wurde hingegen leider etwas gespart, zumindest wenn man sie mit der hauseigenen Dark-Power-Reihe vergleicht. Denn dort machte es sogar schon Spaß, das Netzteil auszupacken. Die Verpackung des Straight Power 10 lässt sich hingegen als rein zweckmäßig bezeichnen. Das Netzteil, die abnehmbaren Kabel, vier Schrauben, zwei Kabelbinder und ein kleines mehrsprachiges Handbuch liegen im einfach gestalteten Karton, mehr nicht – braucht man aber auch eigentlich nicht. Schaumstoffhalterungen und Tüten oder Säckchen für die nicht benötigten Kabel haben es leider nicht in den Lieferumfang geschafft.

Unser Unboxing-Video zum be quiet! Straight Power 10 800 Watt findet ihr hier.

Beschreibung

Das 800-Watt-Exemplar schafft es wie alle weiteren Vertreter der Straight Power 10 Reihe in ein 160mm kurzes Gehäuse. Dieses bietet bis auf den neuen, weiter verbesserten Silentwings-3-Lüfter in 135mm-Bauform und die länglichen Lüftergitter äußerlich keine Besonderheiten.
Diese Lüftergitter werden nun schon seit einiger Zeit in Netzteilen von be quiet! verbaut und sollen für einen geringeren Luftwiderstand und damit auch für eine geringere Geräuschentwicklung beim Einsaugen der Luft sorgen. Verstärkt wird dies durch den kantigen und trichterförmigen Lüfterrahmen des Silentwings 3, der fast die komplette Gehäuseseite einnimmt. Denn durch diesen Rahmenaufbau gelangt bei gleicher Drehzahl mehr Luft in das Netzteilinnere.

Alle weiteren wichtigen Neuerungen der Straight-Power-10-Serie, wie die verbesserte Spannungsstabilität und der neue 6-Pol Motor des Lüfters findet ihr in unserem Launchartikel.

Neben dem Anschluss für den Kaltgerätestecker und dem Ein-/Ausschalter findet ihr auf der gegenüberliegenden Innenseite noch die modularen Anschlüsse. Dazu zählt ein aufteilbarer P8-Anschluss für eure CPU, vier Anschlüsse für mehrere Laufwerke und andere Peripherie, die mit Sata oder 4-Pol Molex betrieben werden und zwei PCIe-Anschlüsse mit je zwei 6+2 Pol verbinden. Solltet ihr auch noch ein Floppy nutzen, ist auch hier das benötigte Anschlusskabel enthalten.

Performance

Zur Spannungsmessung kam das Multimeter Voltcraft VC150 zum Einsatz. Die Messwerte wurden direkt an der entsprechenden Ader in den Steckern gemessen. Die Leistungsaufnahme des Testsystems ohne Monitor wurde mit dem Voltcraft Energy Check 3000 und die Lautstärke mit dem Voltcraft SL-100 erfasst. Um bei der Lautstärkemessung keine verfälschten Ergebnisse zu erhalten, wurden die Lüfter der Grafikkarte und des CPU-Kühlers kurzzeitig manuell auf Null heruntergefahren und dann die Messung ohne weitere Lärmquellen durchgeführt.

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Durch die Standardlänge von 160mm machte uns das Straight Power 10 beim Einbauen in unser Testsystem keinerlei Probleme. Solltet ihr in eurem Gehäuse jedoch direkt hinter dem Netzteil eine Trennwand oder eine andere Begrenzung haben, empfehlen wir euch, die für euer System benötigten Kabel schon vor dem eigentlichen Netzteil-Einbau anzuschließen. So geht ihr nachträglichen Platzproblemen aus dem Weg.

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Bei den Spannungen gehört das Straight Power 10 zur Premiumklasse. Die eingesetzten Techniken zur Spannungsstabilisierung funktionieren sehr gut, wodurch die größte Abweichung im Idle und unter Last gerade einmal 0,09 V betrug.

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Die Leistungsaufnahme ist sehr gut und wurde unter Last nur durch das Platinum zertifizierte Corsair AX760i geschlagen. Im Idle bietet es sogar den bisher geringsten Verbrauch unserer Testprobanden.
Der Wert im Standby liegt leider außerhalb des Messbereichs unseres Messgeräts und wird nur der Vollständigkeit halber angegeben.

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Die Verbesserungen bei der Geräuschentwicklung haben sich bewährt, denn das be quiet! Straight Power 10 mit 800 Watt ist stets sehr leise und nur wahrnehmbar, wenn man das Ohr direkt an das Lüftergitter hält. Im Gehäuse wird es also gar nicht mehr hörbar sein.

Persönliches Fait

Be quiet! hat es wieder gemacht, ein nahezu perfektes Netzteil noch ein Stückchen weiter zu perfektionieren. Die Leistungsdaten und die gemessenen Werte können sich genauso sehen lassen, wie die sehr niedrige Geräuschentwicklung und die hervorragende Verarbeitung.

Die Straight-Power-10-Serie, speziell mit dem von uns getesteten 800-Watt-Vertreter gehört bei jeder Netzteilanschaffung in eure engere Auswahl, denn viel mehr geht hier nicht. Außer einer schöneren Verpackung und einer anderen Gehäusebeschichtung gibt es für uns aktuell keinen Verbesserungsbedarf. Wir sind gespannt, wann und ob wir den neuen Silentwings-3-Lüfter und die Verbesserungen auf technischer Seite auch in der Dark-Power-Reihe, der Premium-Reihe von be quiet!, begrüßen dürfen.

Be quiet! hat sich mit dem Straight Power 10 800W vor allem in Bezug auf die sehr niedrige Lautstärke und die Stabilität der Spannungen unter Last erneut unseren Leistungsaward verdient. Für derzeit etwa 130€ könnt ihr den kraftvollen Energiespender unter anderem bei Amazon kaufen.

Positiv

+ sehr gute Verarbeitung
+ sehr leise
+ leistungsstark
+ hohe Spannungsstabilität
+ Schutzmechanismen-Vollausstattung
+ 5 Jahre Garantie

Negativ
– Gehäuselackierung verkratzt schnell
– lieblose Verpackung und Lieferumfang

 LeistungsTIPP Awardfür das be quiet! Straight Power 10 800 Watt

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Euer Hardbloxx-Team

News: Cat stellt neues Tablet „Helix“ vor

Das Berliner Unternehmen Cat-Sound stellte vor wenigen Tagen sein neues günstiges Tablet vor. Das auf den Namen „Helix“ getaufte Modell soll vor allem in der Preisklasse um 150 Euro gehörig Eindruck schinden. Beim Helix handelt es sich um ein 8 Zoll Modell, das mit seinen flippigen Farben vor allem auf eine jüngere Generation abzielt.

Für die Beschleunigung von Apps und Spielen sorgt ein auf 1,3 GHz getakteter Quad Core Prozessor der Cortex A7-generation. Als Arbeitsspeicher kommen 1 Gigabyte Samsung-Speicher zum Einsatz. Für interne Daten wie Musik, Bilder und Filme bietet ein 16 Gigabyte großer Speicher ausreichend Platz. Wem das nicht reicht, der kann mittels einer MicroSD-Speicherkarte seinen Speicher auf bis zu 32 Gigabyte aufrüsten.

Auch beim Display setzt Cat auf ein Samsung Modell, dass mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel daherkommt. Das IPS-Display soll vor allem knackige und kräftige Farben liefern und beim Blick von der Seite noch gut erkennbar sein. Für die Kommunikation sorgt ein WLAN 802.11 b/g/n Chipsatz, ein 3G Full-Band Modul sowie ein Bluetooth und GPS-Chip. Dadurch könnt ihr nicht nur unterwegs surfen, sondern auch Navigieren oder Daten mit Freunden tauschen.

Fotos schießt das Cat Helix mit seiner 5 Megapixel Rückkamera und einer 720p Frontkamera. Für Videotelefonie steht ein Mikrofon sowie zwei integrierte 1-Watt Lautsprecher zur Verfügung. Mit Android 4.4 stehen euch zudem weitestgehend die aktuellsten Spiele und Apps zur Verfügung. Aktuelle Downloads und Updates bietet Cat auf der eigenen Homepage an.

Da das Helix ein vielversprechendes Tablet ist, verlosen wir zwei dieser kleinen Tablets in unserem „Komm! Zock mit uns“ im Oktober.

Ab dem 22.9. könnt ihr das Cat Helix bei Amazon oder der Internetseite von Cat in fünf verschiedenen Farben für lediglich 149 Euro bestellen.

Demnächst könnt ihr einen Testbericht des Cat Helix bei uns lesen.

Euer Hardbloxx-Team

News: be quiet! Straight Power 10

Be quiet! hat mit seiner Straight-Power-Serie schon viele Erfolge erzielt und das wohl meist verkaufte Netzteil des Herstellers steigt nun mit der 10er Reihe erneut in den umkämpften Ring. Einige Verbesserungen hat be quiet! auch dieses Mal wieder umgesetzt um seine Marktführerschaft in Deutschland zu festigen. Bereits auf der Gamescom 2014 in Köln durften wir uns das neue Straight Power 10 anschauen und haben nun auch die kleinste Version der Reihe mit einer Leistung von 400Watt für euch ausgepackt.

Die Straight Power 10 Reihe bietet euch gegenüber der E9-Reihe in drei Bereichen besonders erwähnenswerte Neuerungen. Be quiet! wollte das Netzteil noch leiser machen, die Spannungsstabilität verbessern und euch bei gleichbleibendem Preis mehr Leistung bieten.

Geringe Geräuschkulisse

Die Netzteile der Straight Power 10-Serie wurden mit dem neu entwickelten 135mm SilentWings-3-Lüfter, der mit 7 Lüfterblättern und einer optimierten Oberfläche weiter verbessert wurde, und einem trichterförmigen kantigen Lufteinlass ausgestattet. Dadurch wurde der Luftdurchsatz erhöht und das Auftreten von Verwirbelungen weiter verringert. Dies sorgt neben dem länglichen abgerundeten Lüftergitter für noch weniger Störgeräusche im Betrieb. Gleichzeitig sorgen der neue 6-polige Motor und das neue FDB-Lager für eine hohe Laufruhe des Rotors. Die Anlaufdrehzahl konnte dadurch auf unter 200 U/min reduziert werden wodurch auch ein Semi-Passiver Einsatz unnötig wird. Die Lautstärke soll bei dieser geringen Drehzahl nur etwa 10 dB(A) betragen. Bei 100% Last wird das Netzteil laut Datenblatt bei dem 400 Watt Modell 11,7 db(A) und bei dem 800 Watt Modell maximal 29,5 db(A) laut.

Je Netzteil kommen also unterschiedlich schnell drehende Lüfter mit entsprechenden Unterschieden in der Kühlleistung zum Einsatz

PSU400/500 W600 W700 W800 W
Lüfter Silent Wings 3Silent Wings 3Silent Wings 3Silent Wings 3
Modell BQ SIW3-13525-MFBQ SIW3-13525-HFBQ SIW3-13525-HFBQ SIW3-13525-HF
Max. Geschw. 1200 rpm1500 rpm1800 rpm2100 rpm
Max. Spannung 13,2 V13,2 V13,2 V13,2 V
Betriebssp. 4,0 – 13,2 V3,5 – 13,2 V3,5 – 13,2 V3,5 – 13,2 V
Startsp. 4,0 V3,5 V3,5 V3,5 V
Strom 0,4 A0,56 A0,56 A0,56 A
Leistung 5,76 W8,04 W8,04 W8,04 W
Airflow (CFM) 55,4 CFM70,2 CFM84,6 CFM99,6 CFM
Airflow (m3/min) 1,56 m3/min1,98 m3/min2,38 m3/min2,81 m3/min
Luftdruck 1,50 mmH2O2,27 mmH2O3,24 mmH2O4,22 mmH2O

Um dann Geräusche der Elektronik, vor allem bei Lastwechseln, zu minimieren wurde ein hochqualitativer PFC-Kondensator verbaut. Dieser unterbindet in Verbindung mit weiteren sekundärseitigen Verbesserungen hochfrequente Geräusche, welche ihr sonst als Surren wahrnehmen könntet.

Spannungsstabilität und Spannungsregulierung

Die neue „Active Clamp + Synchronous Rectifier“ Topologie bringt mehrere MOSFET-Kondensatoren und intelligente Chips, welche die Netzteilfunktionen überwachen. Dadurch werden die Ein- und Ausgangsspannungen kontrolliert und die Parameter einzelner Bauteile angepasst um mögliche Schaltungsverluste aufzufangen. Diese Methoden werden als Zero-Voltage- und Zero-Current-Switching bezeichnet.

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Anhand dieser Techniken und der DC-DC-Umwandlung, welche die 3,3V und 5V aus der 12V erzeugt, konnte die Spannungsstabilität zur Vorgängerserie weiter verbessert und der bestmögliche Wirkungsgrad erreicht werden.
Durch die Verwendung hochwertiger und größerer Kondensatoren auf der Primär- sowie Sekundärseite wurden nicht nur auftretende Geräusche verringert, sondern auch die Zuverlässigkeit, die Restwelligkeit und Spannungsstabilität bei starken Wechsellasten verbessert.

Preis und Leistung

Die Straight-Power-10-Serie wurde nicht nur in den genannten Punkten verbessert, sondern bietet euch auch mehr Leistung bei gleichbleibendem Preis. Alle Modelle sind 80Plus Gold zertifiziert und erhalten 20 Watt Leistung auf die nächsten vollen 100 Watt obendrauf.

Insgesamt sind folgende Modellvarianten im Kürze im Handel erhältlich:

Be quiet! Straight Power 10Mit Kabelmanagement (CM)Ohne Kabelmanagement
400WX
500WXX
600WXX
700WXX
800WX

 

Straight-Power-10_CM
Straight Power 10 mit Kabelmanagement
Straight-Power-10_nonCM
Straight Power 10 ohne Kabelmanagement

Euer Hardbloxx-Team

News: Mögliche Lösung für zufälligen Disc-Eject der PS4

Neben Microsoft hat auch Sony noch Probleme bei seiner neuen Konsolengeneration. Bei der PS4 haben einige Nutzer den Fehler dass die Spiele-Disc ohne erkennbaren Grund ausgeworfen wird oder dass die Konsole unregelmäßig piept als ob ihr ohne eingelegte Disc den entsprechenden Auswerfen-Button betätigt.
Dazu hat Sony nun einen Workaround veröffentlicht mit dem Betroffene möglicherweise das Problem selbst lösen können. Durch diese Schritte wird eure Konsole ohne Datenverlust resettet.

1. Haltet den Ein-/Austaster gedrückt bis ein zweites Piep ertönt
2. Wartet 30 Sekunden bis alle Lichter an der Konsole erloschen sind und entfernt dann das Netzkabel.3. Wartet nun mindestens 3 Minuten bis ihr die Konsole wieder an das Stromnetz hängt.

Falls danach noch immer Probleme vorhanden sein sollten, wendet euch an den Sony Service um eure Konsole auszutauschen. Ob das Problem jede Konsole betreffen kann, oder ob nur bestimmte Chargen anfällig sind, ist uns derzeit nicht bekannt.

Sony hat zu den Reset-Schritten auch ein Youtube-Video veröffentlicht.

Euer Hardbloxx-Team

News: Xbox One Update Preview für Oktober

Monat für Monat erschien bisher ein Update für eure Xbox One, nach dem offiziellen September Update steht inzwischen auch schon das neue Beta-Update für angemeldete Preview-Nutzer bereit. Allerlei Features und Verbesserungen sind auch dieses Mal wieder dabei.

Andocken

Ihr habt ab sofort die Möglichkeit das Andocken-Feature durch doppeltes Antippen des Xbox Buttons zu nutzen. Hier könnt ihr nun auch ohne dem Umweg zur Startseite und ohne Kinect-Befehl verschiedene Apps An- und Abdocken. Zusätzlich gibt es auch neue andockbare Apps. Dazu zählt die Freundesliste und auch die Nachrichtenapp.

Mediaplayer

Der Mediaplayer unterstützt mit dem Update auch das Abspielen per DLNA über euer Netzwerk. Auck MKV-Dateien solltet ihr nun abspielen können. Ob es hierbei noch Einschränkungen gibt, beispielsweise bei unterschiedlichen Codecs, ist uns derzeit nicht bekannt.

Freunde-Bereich

Der neue Freundebereich zeigt euch direkt auf eurem Homescreen was eure Freunde gerade machen und welche Spiele bei ihnen gerade angesagt sind. Auch ein Gamerscore Leaderboard ist dabei.

Updates und Geräte

In den Einstellungen habt ihr nun die Möglichkeit verschiedene Geräte wie beispielsweise ein Headset zu einem bestimmten Spieler zuzuordnen. Auch Firmware-Updates können nun für bestimmte Geräte durchgeführt werden.
Und was wenn ihr gerade nicht wisst unter welchem Kissen euer Controller liegt? Durch ein neues Feature könnt ihr diesen vibrieren lassen um ihn so besser zu finden. Vorausgesetzt seine Batterie oder der Akku ist nicht leer.

Spiele und Apps

Ihr hattet zu viele Spiele und Apps auf eurer Konsole installiert? Dann könnt ihr nun nicht mehr benötigte Programme aus eurer „Fertig zum Installieren“-Liste verstecken um einen besseren Überblick zu erhalten.

Weiter gibt es noch Updates zum OneGuide und SmartGlass, vor allem betreffend der neuen Märkte auf denen die Xbox One im September erscheint. Alle Änderungen findet ihr auf Xbox Wire.

Major Nelson zeigt euch auch einige der Features im neuen Video.

Euer Hardbloxx-Team

 

News: Iphone 6 und 5S Vergleichsvideo aufgetaucht

Im Internet kursieren bereits seit einiger Zeit Gerüchte über das neue Iphone von Apple. Verschiedene Größen und Modelle machten bisher die Runde bis am morgigen Dienstag auf Apples Pressekonferenz wohl Klarheit geschaffen wird.

Bisher verdichteten sich die Hinweise darauf dass es ein Iphone mit 4,7 Zoll und ein größeres mit 5,5 Zoll Bildschirm geben wird. Das 4,7 Zoll Modell ist nun in einem Videovergleich mit dem Iphone 5S auf Youtube aufgetaucht. Hier seht ihr nicht nur das neue Design mit einer neuen Tastenanordnung und leicht abstehender Kamera, sondern auch die neuen Funktionen wie die geplante Bezahlfunktion mit der Passbook-App welche im Logo nun auch das Symbol einer Kreditkarte zeigt.

Ob es sich wirklich um das neue Iphone handelt oder vielleicht doch nur ein sehr aufwendiger Nachbau ist erfahren wir wohl morgen. Dann wird sicherlich auch das Geheimnis um verschiedene Displaygrößen und eine mögliche Smartwatch (vielleicht als iWatch?) gelüftet.

Euer Hardbloxx-Team

News: Warframe ab sofort auch auf Xbox One

Der Free2Play Multiplayer Shooter Warframe vom Entwickler Digital Extremes ist neben dem PC und der Playstation 4 auch ab sofort auf eurer Xbox One erhältlich.

Im Mittelpunkt des Spiels stehen die Warframes, gut gepanzerte und agile Kampfanzüge, welche der Rasse der Tenno angehören. Die Tenno erwachen aus dem Kryo-Schlaf und befinden sich im Krieg gegen die Grineer und den Korpus. Und ihr seid als Tenno mit eurem Warframe mitten drin. 

Passend zum Release wurde auch ein neuer Trailer veröffentlicht.

Hier findet ihr viele weitere Informationen zu Warframe auf PC und PS4 sowie den bisherigen Spielupdates.

Euer Hardbloxx-Team

News: State of Decay kommt für Xbox One

Das auf der Xbox 360 sehr erfolgreiche Arcade-Spiel State of Decay kommt Anfang 2015 auch als State of Decay: Year One Survival Edition für die Xbox One. Das Remake bietet euch die bereits für die 360-Version erschienen DLCs Breakdown und Lifeline sowie weitere komplett neuen Inhalte.

Die Auflösung war auf der Xbox 360 stark angeprangert, weshalb Undead Labs diese auf FullHD aufgebohrt hat. Euch erwartet also ein sehr viel hübscherer Überlebenskampf, was auch anhand der bereits gezeigten Bilder zu sehen ist.

Ob ein entsprechendes Paket auch für Steam erscheint, wo das Spiel ebenfalls bereits einige Zeit erhältlich ist, ist noch nicht bekannt.

Euer Hardbloxx-Team

News: September Update für Xbox One

Monat für Monat erhält die Xbox One Systemupdates mit neuen Features und Verbesserungen. Das aktuelle September-Update bietet wieder einige neue Möglichkeiten welche von den Fans gewünscht wurden.

Media Player:
Mit dem neuen Media Player könnt ihr Musik, Videos und Bilder von euren externen USB-Laufwerken und Sticks abspielen sowie bald auch per DLNA streamen. Unterstützt werden dutzende von Dateiformaten wie, avi, wmv, mkv, mp3, jpg oder auch gif. Einige jedoch erst nach weiteren App-Updates bis zum Ende des Jahres. Hier heißt es vorerst einfach auszuprobieren ob euer Format bereits unterstützt wird.

Party App:
In der neuen Party-App gibt es einen Party-Leader der nun auch Teilnehmer aus der Party entfernen kann. Weiter könnt ihr sehen wer in der Party gerade welcher Tätigkeit an der Xbox One nachgeht. Direkte Spieleinladungen und das Muten einzelner Teilnehmer ist nun ebenfalls möglich.

SmartGlass:
Über die SmartGlass App auf eurem Smartphone, Tablet oder PC könnt ihr ab sofort Statusmeldungen und Videos posten, sowie auch teilen. Die Aufnahme vpn Spiel-Clips ist nun ebenfalls direkt über SmartGlass möglich – praktisch für Nutzer die ohne Kinect keinen entsprechenden Sprachbefehl abgeben können.

OneGuide:
Der OneGuide wird für weitere Regionen freigeschaltet. Darunter Österreich, Irland, Brasilien und Mexico die nun auch die OneGuide Fernbedienung über SmartGlass nutzen können.

Boot to TV:
Es wird nun möglich sein die Xbox One aus dem StandBy direkt zum TV zu booten.

Bandwidth Usage Display:
Hier könnt ihr überprüfen wieviel Bandbreite eures Internet-Anschlusses über eine bestimmt Zeitperiode beansprucht hat. Praktisch falls ihr über einen volumenbegrenzten Anschluss online seid.

Hier einige der Änderungen im Video von Xbox‘ Major Nelson:

GameDVR:
Ihr könnt nun in der Upload App mehrere aufgenommene Clips auf einmal löschen und müsst sie nicht mehr alle separat auswählen und löschen. Wie das klappt seht ihr im Video:

Euer Hardbloxx-Team

News: Forza Horizon 2 – Demo und Achievements

Zum kommenden Open-World Racing Game Forza Horizon 2 wird Microsoft am 16. September eine Demoversion für die Xbox One veröffentlichen, um euch bereits vor offiziellem Release einen Vorgeschmack auf das finale Spiel zu geben. Microsoft spricht von „einer Hand voll der weltweit schönsten Autos“ mit denen ihr in Südeuropa umherrasen könnt. Ob die gesamte Spielwelt bereits in der Demo zur Verfügung steht und ob sie auch für eure Xbox 360 erscheint ist noch nicht bekannt.

Zusätzlich wurde auch die lange Liste der Erfolge veröffentlicht, mit denen euren Gamerscore in die Höhe treiben könnt.

Forza Horizon 2 erscheint am 2. Oktober 2014 exklusiv für Xbox One und Xbox 360.

 

NameDescriptionGamerscore
Welcome to Horizon EuropeArrive at the Horizon Festival.10
First of ManyWin your first Championship race.10
Rain Master        Complete your first race in the rain.10
WanderlustComplete a Road Trip.10
Number OneWin a Championship.10
Multi-DisciplinedWin an Event in every type of car.10
The Train’s in VainBeat the Train in a Horizon Showcase Event.10
Welcome to Castelletto Arrive at Castelletto for the first time.25
Welcome to NiceArrive at Nice for the first time.25
Welcome to SisteronArrive at Sisteron for the first time.25
Welcome to MontellinoArrive at Montellino for the first time.25
Welcome to Saint-MartinArrive at Saint-Martin for the first time.25
Welcome to San GiovanniArrive at San Giovanni for the first time.25
Horizon ChampionBecome the Horizon Champion.                50
Horizon LeaderChoose where the Road Trip goes for the first time.20
Horizon FanComplete 25 Championships.20
Horizon EnthusiastComplete 100 Championships.25
All Your Race Are Belong To Us 2.0Complete all 168 Championships.50
Yellow WristbandObtain the Yellow Wristband.10
Green WristbandObtain the Green Wristband.10
Pink WristbandObtain the Pink Wristband.20
Purple WristbandObtain the Purple Wristband.30
Gold WristbandObtain the Gold Wristband.30
That New Car SmellBuy your first car.10
Car LoverHave 50 Cars in your Garage.20
Worthy of a SultanHave 175 Cars in your Garage.40
License to SkillEarn 5 Skill Points.10
Stone Cold SkillerEarn 65 Skill Points.20
Summer Sale     Smash 25 Reward Boards.10
Smash HappyCollect all Reward Boards.20
Bragging Rights Beat Friends or Club members on any 20 Speed Cameras.10
A Wild Drivatar Appears!Win 3 Head-to-Head Races against Drivatars with a Bounty on them.10
Kick the BucketScratch 15 items off your Solo Bucket List.10
Rest in PeaceComplete every Solo Bucket List Challenge.20
Friends with Benefits     Earn a total of 1,000,000 Cr from Rivals.10
LoyalEarn 500,000 XP for your Club.    25
Human GPSDrive down every road in the game.10
PhotographerTake photos of 100 different cars for Horizon Promo.20
Storage Hunter Restore 10 Barn Finds.20
Social CaterpillarCompete in 20 Multiplayer Events.10
Social ButterflyCompete in 200 Multiplayer Events.50
On the Road Again          Complete an Online Road Trip location.10
Well Travelled   Complete 25 Online Road Trip locations.             30
Yes We Can        Complete 25 Bucket List items co-operatively.30
Fast and CleanEarn the Clean Racing Skill 100 times.10
Team PlayerWin 50 Team Events.30
You Are Playground GamesComplete 100 Playground Games Events.40
We Meet Again!Win a Showdown at every Car Meet.20
Super Meet Boy               Grab a livery, grab a tuning setup, buy a car, and enter a Showdown at any Car Meet.10
One Down!         Complete a Solo Bucket List challenge.10

Euer Hardbloxx Team

News: Diablo 3 – Änderungen im 2.1 PC-Patch

Der neue Patch zu Diablo 3 hebt die Versionsnummer auf 2.1 und bietet euch wieder allerlei Neues. Unter anderem wurden große Nephalemportale integriert die euch einzigartige Belohnungen bringen und euch die Möglichkeit geben euch in Ranglisten einzutragen. Mit dabei ist auch der neue Saison-Modus wo ihr euch mit anderen Helden messen könnt. Dieser Modus soll sich jedoch noch bis Freitag verzögern.

Alle wichtigen Neuerungen hat Blizzard euch auch im „What’s New“-Video auf Youtube zusammengefasst. Im Battlenet findet ihr die gesamten Patchnotes.

Der Patch erscheint bisher nur für PC, ob und wann Konsolen ebenfalls dieses Update erhalten ist noch nicht bekannt.

Euer Hardbloxx-Team