Kategorie: 1.1.1 Gamespads & Co

Sharkoon Shark Zone M50 Gaming Maus und P40 Mauspad: Ein Preis-Leistungsknaller im Test (Video)

Einst als Billiganbieter von PC-Peripherie verschrien, verfolgt Sharkoon inzwischen eine nachhaltigere Strategie. In den letzten Jahren zählt mehr das Preis-/Leistungsverhältnis, denn der reine Verkaufspreis. Viele neue Produkte haben infolge dieser Management-Entscheidung deutlich an Qualität zugelegt ohne jedoch den Preis zu sehr ansteigen zu lassen. Die beiden neusten Produkte aus dem Hause Sharkoon folgen nun wieder diesem Konzept und zeigen einmal mehr, dass günstig nicht gleich minderwertig sein muss. Mit der Shark Zone M50 Gaming Maus soll der hart umkämpfe Markt nun ordentlich aufgemischt werden. Um dieses Unterfangen umsetzen zu können, haben sich die Taiwaner einiges einfallen lassen. Dank dem auffälligen Design hebt sich der Nager sofort von der Konkurrenz ab. Das Farbschema folgt dabei dem Shark Zone typischen Schwarz-Gelb Kontrast. Weiterhin legte der Hersteller großen Wert auf eine ergonomische Gestaltung der M50, sodass diese perfekt in der Hand liegt. Aber auch unter der Haube bietet die neue Maus handfeste solide Technik. Mit dem Avago ADNS-9800 Sensor sind bis zu 8200 DPI drin. Abgerundet wird das Paket durch wechselbare Seitenteile.

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Speedlink Strike NX Wireless Gamepad im Test

Schon seit jeher gehören PC und Gamepad zusammen und gerade in der heutigen Zeit ist es für viele Gamer sehr wichtig, ein gutes Gamepad zu besitzen. Denn immer öfter werden Konsolen-Spiele auf den PC geportet, ohne dass die Steuerung großartig verändert wird, wodurch natürlich die native Gamepad-Steuerung wesentlich angenehmer von der Hand geht als die Tastatur-und-Maus-Methode. Wir haben uns das kabellose Strike NX von Speedlink mal näher angeguckt und verraten euch in unserem Test, ob er unseren hohen Ansprüchen genügt. Weiterlesen

Test / Testbericht: Thrustmaster TX Racing Wheel Ferrari 458 Italia Edition

Ihr wolltet schon immer mal einen Ferrari 458 Italia fahren? Dann kann euch Thrustmaster diesen Wunsch erfüllen. Naja, zum Teil zumindest. Mit dem Thrustmaster TX Racing Wheel in der Ferrari 458 Italia Edition bringt euch Thrustmaster nämlich das Lenkrad eines solchen 458 Italia ins Wohnzimmer, sodass ihr zumindest in euren eigenen vier Wänden wie ein Profi-Fahrer bei Ferrari umherdüsen könnt. Dabei kommt das Lenkrad mit einigen Funktionen und dem dazu passenden Pedalsatz daher. Ob sich beim Fahren mit dem TX Racing Wheel 458 Italia Edition echtes Ferrari-Feeling aufbaut und wie sich das Lenkrad sonst so schlägt, lest ihr in unserem Test zu besagtem Racing Wheel. 

Lieferumfang und Verpackung:

Das TX Racing Wheel kommt verpackt in einem schwarzen Karton. Auf diesem lassen sich neben der Beschreibung diverser Funktion auch viel Bildmaterial an sich zum Lenkrad und eine Menge anderer Informationen finden. Dabei hat Thrustmaster nicht mit Umfang gegeizt. Allgemein ist der Karton sehr informativ gestaltet. Man könnte fast meinen, Thrustmaster hätte ein Extra-Team, welches sich ausschließlich um die Verpackung gekümmert hat. Hier macht der Peripherie-Hersteller alles richtig. Meist sind die Verpackungen recht simpel gestaltet, doch hier wird vorgemacht, wie so etwas zu entwickeln ist. Sind wir an der ansprechenden Außenverpackung vorbei, erwartet uns auch schon das Innenleben. Da die Außenverpackung recht groß gehalten ist, findet jedes einzelne Teil des Gesamtpaketes seinen gerechten Platz in der Verpackung. Jedes große Einzelteil ist in einer Tüte eingepackt und der Innenraum ist durch ein dickes Stück Karton quasi in zwei Abschnitte eingeteilt.

Haben wir das oben liegende Lenkrad und die Verkabelung herausgeholt, erwartet uns unter dem Kartonstück der Rest. Dieser besteht zum einen aus dem großen, schweren und fast schon klobigen Motor des Lenkrads und zum anderen aus dem Pedalsatz. Trotz der relativ großen Verpackung konnten wir allerdings kaum Polsterung für die unten liegenden Teile finden. Und auch ein passender Schaltknüppel ist nicht im Lieferumfang enthalten. Dieser gehört, vor allem in der Preisklasse des TX Racing Wheels, fast schon dazu, muss hier jedoch extra bestellt und bezahlt werden.

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Design & Verarbeitung:

Das Gesamtpaket des TX Racing Wheels ist größtenteils in einem dunklen Ton gehalten. Einzig die Pedale am Pedalsatz sind silbern. Das macht einen eleganten Eindruck. Die einzelnen Abschnitte am Lenkrad sind durchweg ordentlich verarbeitet, hier sieht man keine groben Fehler. Allgemein preist Thrustmaster bei diesem Modell an, dass man sich sehr stark am originalen Lenkrad des Ferrari 458 Italia orientierte. Auf dem Lenkrad sind verschiedene Schalter zu finden. Neben einem imposanten „ENGINE-START“-Schalter, welcher zu einem D-Pad bearbeitet wurde, ist im rechten Teil des Lenkrads ein kleiner Dreh-Hebel angebracht. Mit A, B, X und Y bietet das TX Racing Wheel schon beim Design vollständige Kompatibilität mit der Xbox One. Sogar an den Xbox-Guide-Schalter hat man gedacht. An der Rückseite sind schlussendlich zwei Schalthebel angebracht, welche jeweils zum Hoch- und Runterschalten gedacht sind. Alles in allem ist das TX Racing Wheel dezent gehalten. Man hat die wichtigsten Schalter direkt griffbereit, jedoch ist das Lenkrad nicht ganz so überflutet, wie manch anderes Modell. In der Mitte ist außerdem noch das obligatorische Ferrari-Logo angebracht.

Der Rahmen des Lenkrads ist gummiert und fühlt sich sehr hochwertig an. Hier wird Thrustmaster seinem Versprechen gerecht. Einzig auf dem silber gehaltenen Teil des Lenkrads sieht man den einen oder anderen Fingerabdruck – allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Selbst der Kunststoff, in welchem der Motor verbaut ist, wirkt wertig. So bietet das TX Racing Wheel, zumindest was die Verarbeitung angeht, ein sehr überzeugendes Gesamtpaket und ist in der Tat sehr nahe am Original gehalten. Der Pedalsatz kann allerdings mit dem Rest nicht ganz mithalten. Die Basis des Pedalsatzes besteht, wie schon das Gehäuse des Motors, aus Kunststoff. Am Boden sind verschiedene, kleine Gummi-Teppiche angebracht, welche dem Rutschen des Pedalsatzes entgegenwirken sollen. Eine zusätzliche Vorrichtung zur Prävention des Rutschen, wie beispielsweise beim Logitech Driving Force GT, finden wir hier nicht. Die Pedale selbst sind aus Metall und sehr gut verarbeitet. Es sind keinerlei scharfen Kanten zu finden und auch die Proportionen von beiden stimmen. Ein Kupplungspedal gibt es jedoch nicht.

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Installation:

Die Installation am Schreibtisch gestaltet sich beim TX Racing Wheel im Großen und Ganzen recht einfach. Zunächst muss der Lenker am Motor montiert werden. Auf der Rückseite des Lenkers ist mittig ein Stecker angebracht, zu dem am Motor des TX Racing Wheel die passende Buchse vorhanden ist. Wir müssen den Lenker also passgenau auf den Motor stecken und so festhalten, denn dieser muss noch befestigt werden. Dazu befindet sich am Motor ein runter Kunststoff-Mantel, welcher sich auf den Lenker drehen lässt. So sitzt das Ganze bombenfest und lässt sich trotzdem einfach wieder öffnen. Die Befestigung am Tisch gestaltet sich genauso simpel. Mithilfe einer großen Schraube wird die Halterung in Form eines V unten am Motor befestigt und dann so arretiert, dass sich das ganze Konstrukt am Schreibtisch anbringen lässt. Hier wird besagte Schraube dann so gut es geht festgezogen, damit das recht schwere Konstrukt möglichst sicher am Schreibtisch sitzt. Schließlich muss nur noch das Kabel des Pedalsatzes am Motor angebracht werden und dann kann es schon fast losgehen.

Wie die Installation weitergeht, hängt von der Plattform ab, auf der man spielen möchte. Auf dem PC wartet das gleiche Prozedere, wie schon bei vielen anderen Eingabegeräten. Nachdem das Racing Wheel per USB angeschlossen wurde, lassen sich die Treiber auf der Website von Thrustmaster schnell finden und herunterladen. Nachdem diese installiert wurden, können wir auch schon mit dem Zocken anfangen. Wir haben das TX Racing Wheel auf dem PC in The Crew, Assetto Corsa und F1 2013 getestet und in jedem der drei Spiele wurde das Lenkrad direkt erkannt. Weitere Software ist hier nicht nötig.
Die Installation, wenn man sie denn dort so nennen kann, gestaltet sich auf der Xbox One sogar noch einfacher. Auch hier wird das TX Racing Wheel einfach per USB angeschlossen. Keine nervigen Updates, keine etlichen Treiberinstallationen, Kalibrierungen, etc. Und auch auf der Xbox One wurde das Lenkrad, zumindest in Forza Motorsport 5 auf Anhieb erkannt. Hier hat Thrustmaster richtig gute Arbeit geleistet.

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Bedienung & Spielgefühl

Haben wir die Schritte der Installation durchlaufen, so kann es auch schon mit dem Zocken losgehen. In allen vier getesteten Spielen verlief die Bedienung vorzüglich. Alle Schalter des Lenkrads lassen sich individuell einstellen, sodass es daran in der Verteilung der Spielfunktionen nie mangelte. Ging es dann an die Rennen, konnte des TX Racing Wheel zeigen, was es kann. Und hier wurden wir definitiv nicht enttäuscht. Das Force-Feedback funktionierte ordentlich und das Fahrgefühl war einfach unglaublich gut. Während sich ein nicht getunter Toyota GT86 noch recht gut auf der Strecke halten ließ, sah das bei einem Ferrari 458 Italia schon ganz anders aus. Hier ist neben Zehspitzengefühl am Pedalsatz auch ordentliche Kraft am Lenkrad gefragt. Denn das TX Racing Wheel lässt es uns gekonnt spüren, wenn wir einmal in besagtem 458 Italia mit 150 Km/h durch die Kurve rasen. Natürlich lässt sich das in vielen Spielen einstellen, jedoch macht genau das ein realistisches Fahrgefühl aus. Hier kann das TX Racing Wheel unglaublich gut punkten.

Neben dem Lenkrad können auch die Pedale im Großen und Ganzen überzeugen. Die Bewegungen werden ohne jegliche Verzögerung in das Spiel übertragen. Während sich das Gaspedal einfach durchtreten lässt, stellt uns das Bremspedal progressiv zunehmenden Widerstand entgegen. Je stärker wir also das Bremspedal durchtreten, desto schwerer wird dies. Auch hier wurde viel Wert auf ein realistisches Fahrgefühl gelegt und das merkt man. Der Pedalsatz beherbergt allerdings auch einen faden Beigeschmack. Uns ist es während des Spielens extrem oft passiert, dass der Pedalsatz, egal wie sehr wir uns auch anstrengten, immer wieder wegrutschte. Das stört nicht nur beim Fahren, sondern stört auch ungemein das Fahrgefühl. Natürlich ist das von Boden zu Boden unterschiedlich, ärgerlich ist es trotzdem. So mussten wir den Pedalsatz eigenhändig so am Boden befestigen, dass er nicht rutschte.

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Persönliches Fazit

Auch ich würde gern einmal in einem Ferrari 458 Italia ein paar Runden auf Imola drehen. Und ja, das TX Racing Wheel hat mir dies, zumindest virtuell, ermöglicht. Das Lenkrad ist dem Original des echten Ferrari 458 Italia nachempfunden und das merkt man auch beim Spielen. Die Steuerung geht sehr gut von der Hand, fordert mit ihrem realen Feedback jedoch oft einiges an Fingerspitzengefühl. Dies trägt unglaublich viel zum Spielspaß bei, denn hier merke ich wirklich etwas, wenn ich meinen Wagen einmal schön gegen die Wand setze. Auch in den Kurven forderte mich das TX Racing Wheel ein ums andere Mal heraus. Das Force Feedback ist hier perfekt abgestimmt. Ich musste nie unglaublich viel Kraft aufbringen, um meinen Wagen auch mit hohen Geschwindigkeiten über die Piste rasen zu lassen. Allerdings durfte ich nie nachlässig werden, da dies hier sehr schnell bestraft wird. Daraus ergab sich für mich ein unglaublich reales Fahrgefühl, welches ich vor dem Monitor lange nicht mehr genießen durfte. Thrustmaster hat beim TX Racing Wheel wieder einmal verdammt viel richtig gemacht.
Allerdings hat mir auch einiges gefehlt. Wo ist in dieser Preiskategorie der Schaltknüppel? Der gehört bei solch einem überzeugenden Paket einfach dazu. Und auch der Pedalsatz brachte mich das ein oder andere Mal zur Weißglut. Die kleinen Gummi-Teppiche auf der Unterseite reichen einfach nicht, um dem Rutschen entgegenzuwirken. Leider musste ich den Pedalsatz meist auf meine eigene Art und Weise befestigen, um das Fahrgefühl aufrechtzuerhalten.
Profi-Fahrer können mit dem TX Racing Wheel kaum etwas falsch machen. Hier bekommt man ein ordentliches Stück Technik für sein Geld, muss jedoch kleine Abstriche im Umfang und in der Verarbeitung des Pedalsatzes hinnehmen.

Thrustmaster TX Racing Wheel Ferrari 458 Italia Edition

Ab 318,15€
Thrustmaster TX Racing Wheel Ferrari 458 Italia Edition

Positiv

  • - sehr positives Fahrgefühl
  • - ordentliche Verarbeitung beim Lenker
  • - gute Erkennung bei vielen Spielen
  • - einfache Installation

Negativ

  • - kein Schaltknüppel enthalten
  • - mäßige Verarbeitung des Pedalsatzes
  • - großer, fast schon klobiger Motor

Außerdem könnt ihr hier die Preise vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team
Testbericht von Hardbloxx.MrChrischan

Test/Testbericht: Lioncast Bluetooth Controller LC6

Das langwierige Thema Controller steht mal wieder an. Egal für welche Konsole oder auch für den PC, jeder hat seinen persönlichen Favoriten. Dabei liegen etliche Daten zu Grunde. Hat man große Hände oder kleine? Mag man lieber etwas Gewichtiges in der Hand oder nicht? Will man richtigen Grip haben oder muss der Controller sich in den Händen noch bewegen können? Alle diese Fragen beantwortet im Normalfall jeder für sich. Wir haben uns den Lioncast PS3 Controller Bluetooth LC6 angeschaut und können zumindest versuchen, euch Antworten auf viele dieser Fragen zu geben.

Design und Optik

Da wir den Controller schon im Vorhinein testen durften, können wir nichts zur Verpackung sagen. Was wir aber sagen können, ist, dass es sich auf den ersten Blick von der reinen Form her nicht als PS3-Controller identifizieren lässt. Schaut man sich dann natürlich die Buttonbezeichnung sowie die Anordnung der Sticks an, sieht das Ganze schon anders aus.

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Grundsätzlich kann man sagen, dass der Controller die gleiche Anordnung der Buttons aufweist, wie das Original. Der Lioncast Controller kommt in Schwarz mit dezentem Rot daher. Der Controller an sich ist etwas größer als der Originalcontroller und besitzt an den Hörner eine Gummibeschichtung, sowie an deren Rückseite Mulden für die Finger. Dies dient dem Komfort und der Ergonomie, um auch möglichst lange ohne Krämpfe spielen zu können. Im Test hat sich dies als großer Vorteil hervorgetan. Im Gegensatz zu den kürzeren Hörnern mit glatter Rückfläche bietet der Lioncast-Controller wesentlich mehr Komfort. Er liegt wesentlich besser in der Hand und verhindert durch die Gummierung jegliches Rutschen. Getestet wurde dies an mittelgroßen Herren- und mittleren Frauenhänden. Beide konnten sagen, dass zumindest der Komfort ein gutes Stück besser ist als beim Original. Für kleinere Hände wird der Controller gewöhnungsbedürftig sein.

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Bei einem Controller, welcher knapp 25 Euro kostet, erwartet man weder Aluminium noch Carbon oder sonstige teuren Werkstoffe. Der Sonycontroller ist deutlich teurer und besteht ebenso aus Kunststoff. Von der Verarbeitung her steht der Lioncast dem Original ebenfalls in nichts nach. Aufgefallen ist uns nur, dass die roten Inlays teilweise minimal zu tief liegen und so eine kleine Kante entsteht. Da diese Unebenheit aber so gering ist, kann man dies kaum als Negativpunkt werten.

Funktionalität und Layout

Beim Thema Layout müssen wir vorab sagen, dass sich das Releaseprodukt von unserem Testmodell ein wenig unterscheidet.

Die Anordnung der Buttons ist die gleiche wie beim Original. Ihr habt rechts in Position des Daumens die vier Action-Buttons, links das Steuerkreuz und jeweils schräg darunter die Sticks. Bei unserem Testmodell wurde das Steuerkreuz durch einen Steuerstick ersetzt. Dieser verhält sich ähnlich einem normaln Stick, lässt aber keine 100%ig präzise Steuerung zu. Dies wurde für das Endprodukt geändert. Auf diesem befindet sich das vom Originalcontroller bekannte Steuerkreuz. Dies war auf jeden Fall eine gute, wenn auch nicht zwingend nötige Entscheidung. Das Design der Action-Buttons unterscheidet sich ausschließlich in der Bezeichnung. Wo auf dem Testmodell vier in typischen Farben dargestellte Zeichen zu finden sind (Dreieck, Kreis, X und Viereck), sieht man auf dem erhältlichen Controller einen Y-, B-, A- und X-Button. Diese sind sogar in dezentem Rot beleuchtet. Da dies eine Designentscheidung war, spielt dies für die Funktionalität keine Rolle.

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Start- und Select-Button befinden sich mittig auf dem Controller. Im Gegensatz zum Standardmodell sind diese hier übereinander und nicht nebeneinander angeordnet. Der Home-Button, um den Controller mit eurer PlayStation zu aktivieren, befindet sich nicht ganz an seinem angestammten Platz, sondern oben in der Mitte. Die Schultertasten sind dort, wo man sie vermutet. Diese sind an ihrer Stelle sehr gut erreichbar und weichen minimal vom Original ab. Der Lioncast hat auf die wippenartigen R2- und L2-Schalter verzichtet und diese durch normale Buttons in gleicher Größe ausgetauscht. Dies verhindert vor allem das gelegentliche Abrutschen von diesen Tasten bei Betätigung.

Spielbetrieb

Wenn man den Controller das erste Mal mit seiner PlayStation verbindet, funktioniert dies reibungslos. Zum Aufladen nutzt man das gewöhnliche USB-Kabel, welches auch von den Originalcontrollern genutzt wird.

Wir haben uns Gran Turismo 5, PlayStation All-Stars: Battle Royal, Dantes Inferno und Uncharted ausgesucht, um den Controller in unterschiedlichen Situation nutzen zu können. Bei keinem Spiel gab es Input-Delays oder sonstige merkliche Verzögerungen. Gerade bei Gran Turismo hätten sich solche bemerkbar machen müssen und würden zu fatalen Fehlern führen. Was allerdings nach einer gewissen Spielzeit auffiel, ist, dass die Druckpunkte auf Dauer eventuell etwas zu hart sind, was besonders bei den Schulterbuttons auffällt. Andere mögen gerade dieses klare Feedback des Controllers. Demnach kann man dies auch hier nur schwerlich als Negativpunkt gelten lassen.

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Wer zum Schwitzen neigt, wird sich besonders über die Gummierung freuen. Diese ist so angebracht, dass ihr immer die Kontrolle behaltet.

Persönliches Fazit

Wer die Qual der Wahl hat und einen neuen oder 2. Controller sucht, wird hier definitiv gut bedient. Für den Preis von circa 25 Euro bekommt man mit dem Lioncast Bluetooth Controller LC6 einen Spitzencontroller, welcher dem Original um einiges voraus ist. Neben der guten Gummierung und der Ergonomie kommt vor allem die angepasste Größe sehr gut an.

Auch im Spielbetrieb gibt es nichts zu bemängeln. Der Direktvergleich mit dem wesentlich teureren Originalcontroller hat gezeigt, dass es für den Spielbetrieb keinen Unterschied macht, ob man den einen oder den anderen Controller nutzt. Für lange Spielsessions ist der Lioncast allerdings wesentlich besser geeignet.

Wir bekommen hier ein Gesamtpaket geboten, welches man eigentlich kaum abschlagen kann. Wie sich ein Controller nach mehreren Jahren Spielbetrieb schlägt, können wir nur vermuten, wir denken aber, dass der Lioncast auch hier aufgrund seiner sehr guten Verarbeitung punkten kann.

Zusammenfassend kann man nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, weshalb wir unseren Preis/LeistungsTIPP Award vergeben.

Preis Leistungs Tipp Award

Positiv

– Ergonomie
– Gummierung
– Größe
– kein Delay
– gute Verarbeitung
– keine Wippen
– gute Kompatibilität

Negativ

– eventuell zu groß für kleine Hände
ganz leichte Verarbeitungsschwächen (Testmuster)

Der Controller ist ab heute erhältlich!

Den Controller bekommt ihr hier auf amazon.

Nutzt ihr Peripherie von Drittherstellern für eure Konsole? Was ist euer Favorit? Sagt es uns im Forum!

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Euer Hardbloxx-Team
Test erstellt von Hardbloxx.Lunerock

Test / Testbericht: Mad Catz MLG Pro Circuit Controller (Xbox 360 Version)

Jeder Profi schwört auf sein Werkzeug, ganz egal in welcher Situation, ganz egal in welcher Lebenslange. Sei dies der 5-Sterne-Koch, der auf seinen großen Damast-Stahl-Säbel schwört, welcher – scharf wie ein Hattori Hanzo Schwert – durch alles rennt wie durch Butter oder der Scharfschütze, welcher auf sein .50 cal Barrett schwört, um auf noch so großer Entfernung präzise sein Ziel zu eliminieren.

So gibt es auch für den Zocker – beziehungsweise den Pro Gamer – exquisites „Werkzeug“.

Ein solches Werkzeug befand sich mit dem MLG Pro Circuit Controller des Pro Gaming Segments aus dem Hause Mad Catz bei uns im Test. Dieses exklusive Major League Gaming-Equipment der Luxusklasse könnt ihr euch für knappe 100 Euronen zu euch nach Hause holen. Viel Schotter, aber Qualität hat nun einmal einfach ihren Preis, das ist ja nichts Neues.

Was jedoch sofort auffällt, selten so viel Spaß machte und solch ein Lächeln auf die Lippen zauberte, war in diesem Fall allein schon das Auspacken des prächtigen MLG Pro Circuit Controllers. Den eigentlichen Karton von dem recht strammen Schuber befreit, lässt dieser sich hübsch in zwei schräge Hälften ausklappen. Dieser macht allein so schon so viel her, dass man ihn eigentlich gar nicht weiter auspacken, sondern sofort in das Regal stellen und nie wieder anfassen möchte – ein Ablick für Gaming-Götter (und Göttinnen)!

Unnötige Spielerei, die viel von dem Budget frisst? Ich glaube nicht und selbst wenn, man gönnt sich ja sonst nichts und solch ein edles Teil kann man ruhig auch gebührend präsentieren. Schließlich greift man ja auch als Enthusiast zu so einem Gerät.

Der Inhalt

Vorweg sei noch gesagt, dass es den MLG Pro Circuit Controller sowohl für PS3, als auch in der Xbox360-Fassung gibt. Dieser Test befasst sich mit dem Xbox 360 Controller (die Controller sind leider nicht konsolenübergreifend kompatibel). Da sich beide Versionen aber sonst – vor allem im Punkto Lieferumfang – gleichen wie ein Ei dem anderen, gilt die folgende Übersicht des Lieferumfangs wohl universell:

 

  • Pro Circuit Controller
  • 3-teiliges Pro Circuit Controller Faceplate-Set (Klavierlack-Optik/Hochglanz)
  • 3-teiliges Pro Circuit Controller Faceplate-Set (matt)
  • 2x ProX Analog Stick Module (das „X“ steht hierbei für Xbox360 und bietet die für die Xbox360 gewohnten, konvexen – also nach innen gewölbten – Sticks)
  • ProX D-Pad Modul (Steuerkreuz im Xbox360 Style, sprich das Kreuz ist in einem Stück)
  • 2x ProP Analog Stick Module (das „P“ steht hierbei für Playstation 3 und bietet die für die PS3 gewohnten, konkaven – also nach außen gewölbten – Sticks)
  • ProP D-Pad Modul (Steuerkreuz im PS3 Style, sprich die einzelnen Richtungen sind erhaben)
  • flache Abdeckung für Controllerrückseite (im Falle von leerem Gewichtfach)
  • bauchige Abdeckung mit Gewichten für die Controllerrückseite
  • 2x 35g Gewicht
  • Headset-Adapterkabel
  • ProCable (3m)
  • ProCase (hochwertige Aufbewahrungs- und Transporttasche)

 

 

Die Optik und die Verarbeitung

Wie bereits eingangs schon erwähnt, bringt der erste Blick auf das Luxusgerät erst einmal ein „Wow!“ mit sich. Das gesamte Pad besteht aus sehr hochwertigem schwarzem Kunststoff. Das Grundgerüst für den MLG Pro Circuit Controller, egal ob in der Xbox360- oder der PS3-Version, bildet zunächst die gewohnte Form des Xbox360-Conrtollers. Diese Form wurde aber hier und dort merklich markanter ausgearbeitet, um so noch besseren Grip zu liefern. Zusätzlich zu den markanten Ausarbeitungen liefert aber auch das raue, matte Finish der Rückseite des Controllers – welches man zusätzlich noch durch das raue, matte Faceplate Set für die Front erweitern kann – zusätzlichen Grip.

Die Faceplates werden von mehreren kleinen Magneten sicher und fest gehalten. Es klappert nichts, es wackelt nichts und alles bleibt fest an seinem Platz – die Verarbeitung und Umsetzung ist hier top! Ein optisches Finish wird dezent und edel durch das Pro Circuit Hologramm und MLG Logo auf dem Pad gesetzt.

Auf der Rückseite befindet sich, an der Stelle, an der beim üblichen Controller das Akku-Fach wäre, beim MLG Pro Circuit ein Fach für die Gewichte, da dieser nur rein kabelgebunden benutzbar ist. Dieses Fach kann wahlweise mit einem Gewicht im oberen oder unteren Fach oder mit beiden 35 Gramm Gewichten bestückt werden, um auch in Punkto Gewicht und Schwerpunkt maximale Kontrolle und Individualisierungsmöglichkeit zu haben.

Direkt darüber, auf der Stirnseite zwischen Schulter-Buttons befindet sich der 5-polige Anschluss (verschraubt) für das äußerst hochwertige und robuste USB-Kabel des Controllers.

Ungewöhnlich – und in meinen Augen ein wenig unglücklich – ist die Verlagerung des Home-, Start- und Select-Buttons weg von der zentralen Lage hin zur Oberseite des Controllers.

Die gewohnte Lage der erstklassigen, glatten vier Buttons auf der rechten Seite des Controllers wurde beim MLG Pro Circuit Controller nicht geändert.

Das Feature-Flaggschiff bildet jedoch ohnehin eine andere Neuerung: die frei wählbaren und installierbaren Analog-Sticks und das frei wählbare und installierbare D-Pad. Diese kann man, vollkommen unabhängig voneinander, durch einen kleinen Dreh aus der Lock-Position bringen, herausnehmen und an anderer Stelle einsetzen.

Somit bietet Mad Catz hier vollkommene Freiheit in der Wahl der Position von D-Pad und Sticks für ein individuelles Layout für den persönlichen Spielstil. Sollte dabei der umfangreiche Lieferumfang mit den Standard D-Pads und Sticks von PS3 Controller und Xbox360 Controller nicht ausreichen, kann man im Webshop von Mad Catz zusätzliche D-Pads, Analog-Sticks oder Analog-Stick-Caps erwerben (http://store.gameshark.com/searchResults.asp?keyWord=promodule).

Das sich so Stück für Stück zusammensetzende Gesamtbild des Controllers ist, um nicht schon fast übertreiben zu wollen, wirklich atemberaubend.

Die Praxis

Nun also in das Getümmel mit dem Prachtstück: Das USB-Kabel in die Konsole gesteckt der Home Button begrüßt einen schon mit freudigem Aufleuchten durch die Stromzufuhr, eben jenen Button zum Hochfahren der Konsole gedrückt und schon kann es losgehen. Natürlich geht auf Grund der Kabelverbindung leider auch die Gemütlichkeit ein wenig verloren, doch das sollte nicht weiter stören.

Um ein möglichst breites Spektrum an Aufgaben durchzutesten, stehen auf dem Speiseplan reaktionsschnelles Jump n‘ Run (Rayman Origins), hitzige Feuergefechte (Halo 4), actionreiches Roleplay (Assassin’s Creed 3) und „chirurgische Präzisionsaufgaben“ (Hitman Sniper Challenge).

Außerordentlich gut gefallen durch alle Genres und Spiele hindurch die Druckpunkte der Tasten und Trigger, welche ein sehr präzises Feedback geben. Auch die hohe Empfindlichkeit und das Feedback der Analog-Sticks vermitteln zu jeder Zeit das Gefühl der absoluten Kontrolle. Jede noch so kleine Bewegung, egal in welchem Bewegungsbereich der Sticks, wird extrem genau ins Spiel übertragen – Aussetzer? Fehlanzeige! Klasse!

Der Controller ist, dank der Übertragung durch das hochwertige Kabel, schnell wie ein Blitz in der Übertragung, was, zusammen mit der gebotenen Präzision, in jedem Spiel den entscheidenden Vorteil bringen sollte.

Für die nach oben verlagerten, einst zentralen Buttons (Home, Start, Select) Bedarf es jedoch so einiges an Eingewöhnungszeit. Auch die dicke und stramme Kabelverbindung am Controller stellt zunächst eine kleine Belastungsprobe für die Handgelenke von Spielern dar, die bislang rein per Funk-Controller unterwegs waren. Zwei Dinge, die man für solch ein präzises Gaming-Werkzeug jedoch gerne in Kauf nimmt.

Das Fazit

Der Mad Catz MLG Pro-Circuit Controller ist aktuell wohl das Beste, was einem Pro Gaming-technisch im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände fallen kann. Ein Profi-Werkzeug, welches ganz klar nur eines vermittelt: Win!

Kompromisslos und puristisch auf Leistung und Präzision getrimmt. Daher kein Force-Feedback, keine Funk-Verbindung oder ähnliche „Gimmicks“, welche im Weg stehen könnten, um den entscheidenden Vorteil zu liefern, dem Gegner immer einen Schritt voraus zu sein und den Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Der saftige Preis von knapp 100 Euro könnte jedoch dem einem oder anderem sauer aufstoßen. Aber wie eingangs schon erwähnt, kostet Qualität nun einmal seinen Preis – und diese wird einem hier in voller Pracht geboten.

Positiv:

  • anstandslose Verarbeitung
  • beeindruckende Präzision
  • sehr ansprechende Druckpunkte
  • viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • massig Zubehör
  • schlichtes, elegantes Design

 

Negativ:

  • Preis
  • keine Funk-Verbindung
  • relativ kurzes Kabel (für kleinere Räume bzw. kleine Distanz von Display zur Sitzgelegenheit jedoch gänzlich unbedenklich)

Für diese Leistung, hat sich der Mad Catz MLG Pro Controller unseren LeistungsTIPP definitiv verdient!

Platz für Fragen und eine Diskussion findet ihr im Beitrag in unserem Forum.

Den besten Preis findet ihr natürlich hier.

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Euer Hardbloxx-Team
Test / Testbericht erstellt von MisterGentleman