Kategorie: 1.1.3 Tastaturen

Sharkoon Skiller SGK1: Test und Unboxing (Video)

Der taiwanesische Hersteller Sharkoon ist bekannt dafür, dass die angebotenen Produkte vor allem viel Wert auf ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis legen und somit auch für wenig Geld eine ganze Menge bieten. Zuletzt konnte uns das Unternehmen mit der Skiller Pro Plus Tastatur überzeugen. Nun wagt Sharkoon einen neuen Vorstoß und bringt eine neue mechanische Gaming-Tastatur auf den Markt. Mit der Skiller MECH SGK1 setzt man dabei nicht mehr auf ein Rubber Dome Exemplar, sondern folgt dem Trend hin zu mechanischen Switches.  Weiterlesen

Mechanische Gaming Tastatur unter 50 Euro

Seit vielen Jahren sind mechanische Gaming-Tastaturen wieder beliebter denn je. Doch viele Hersteller liefern nicht immer das, was der Preis erwarten lässt. Aus diesem Grund habe ich mir einmal eine mechanische Gaming Tastatur unter 50€ angeschaut, die in Deutschland wohl wenig bekannt sein dürfte. Der chinesische Hersteller Motospeed zeigt mit der CK107 eine interessante Tastatur, die mit Cherry MX Switches sowie einer umfangreichen Beleuchtung aufwartet. Weiterlesen

Roccat Skeltr Test und Unboxing im Video

ROCCAT ist eine beliebte Marke, wenn es rund um das Thema Gaming geht. Ob Mäuse, Headsets oder Tastaturen, das Hamburger Unternehmen konnte sich in der Vergangenheit gekonnt gegen Mitbewerber durchsetzen. Nun schiebt der Hersteller eine interessante Tastatur nach, die mit allerlei Multimedia- und Mobilen Spielereien auf sich aufmerksam macht – die Skeltr. Ich habe mir die neue Tastatur einmal angeschaut und zeige euch in diesem ausführlichen Video, ob und was das gute Stück taugt. Weiterlesen

Cougar Attack X3 Gaming Tastatur im Test (Video)

Wer an den Hersteller Cougar denkt, hat wohl zuerst einige PC Gehäuse oder auch Netzteile im Kopf. Inzwischen hat das Unternehmen aber noch einiges mehr zu bieten. Neben Lüftern, Mäusen und Mauspads setzt Cougar auch auf den hart umkämpfen Markt der Gaming Tastaturen. Mit der Attack X3 wollen wir euch heute das neuste Produkt im Portfolio vorstellen.

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ROCCAT Ryos MK FX: mechanische Gaming Tastatur im Test (Video)

Es gibt kaum einen anderen Hersteller, welcher in Sachen Gaming Peripherie so einen guten Ruf genießt wie ROCCAT. Egal ob Maus, Tastatur oder Headset – ROCCAT spielt stets in der Oberklasse mit. Heute stellen wir euch mit der Ryos MK FX aus diesem Hause eine neue mechanische RGB Tastatur vor, die es in sich hat. Allein die technischen Daten verraten bereits, dass man es hier mit keiner 0815-Tastatur zu tun hat.

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Sharkoon Shark Zone MK80 RGB: mechanische Gaming-Tastatur im Kurztest (Video)

Wer auf der Suche nach einer preiswerten Alternative zu den großen Premium Herstellern wie Corsair oder Steelseries ist, kommt meist um Sharkoon nicht herum. Der taiwanesische Hersteller gehört schon seit längerem zu den Topadressen, wenn es um akzeptable Qualität im Einsteigersegment geht. Zuletzt konnte uns das Unternehmen insbesondere mit der Sharkoon Skiller Pro Plus und der K30 voll überzeugen.

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Sharkoon Shark Zone K30 – Test/Unboxing (Video)

Wer sich eine neue Tastatur zulegen möchte, steht vor einer großen Herausforderung. Er hat die Qual der Wahl zwischen unzähligen Herstellern und noch viel mehr Produkten. Von teuer bis billig ist alles dabei. Der bereits seit Jahren bekannte Hersteller Sharkoon hat mit der Shark Zone K30 nun eine neue Gaming-Tastatur ins Rennen geschickt. Nachdem wir euch aus gleichem Hause bereits die Sharkoon Skiller Pro Plus vorgestellt haben, hat sich unser Buja nun noch einmal die Mühe gemacht und sich auch den neusten Ableger etwas genauer angeschaut.

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Rapoo VPRO V800 mechanische Gaming-Tastatur im Test

Rapoo ist ein Hersteller, der uns schon vermehrt aufgefallen ist und der bisher immer sehr ordentliche Ergebnisse mit den hauseigenen Produkten gezeigt hat. Erst vor Kurzem haben wir die VPRO V700 getestet, die uns allerdings nicht ganz überzeugen konnte. Mit der VPRO V800 haben wir nun den „großen Bruder“ zum Testen da und verraten euch in den folgenden Zeilen, ob uns dieses Produkt überzeugen konnte oder ob auch hier einige Verbesserungen sinnvoll wären.

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Ozone Strike Battle mechanische Gaming-Tastatur im Test

Sucht ihr eine recht kompakte Tastatur, die sich mal schnell in den Rucksack stecken lässt oder die auch auf kleineren Schreibtischen Platz findet? Dann ist vielleicht die Ozone Strike Battle etwas für euch, denn die recht schmale mechanische Tastatur richtet sich explizit an Gamer, die gerne auf LAN-Parties zu Gast sind oder einfach nicht viel Platz haben. Wir haben uns die Tastatur mal genauer angeguckt und verraten euch in unserem Test, wo die Vorteile, aber auch die Nachteile liegen.

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Steelseries Apex M800 im Test

Bereits 2013 brachte Steelseries mit dem Apex Gaming Keyboard das zur der damaligen Zeit angeblich schnellste Gaiming Keyboard auf den Markt. Nun folgt mit dem Steelseries Apex M800 der geistige Nachfolger, doch diesmal setzt der Hersteller auf eine mechanische Version und nicht mehr auf Gummidom. Ob dieser Schritt tatsächlich aufgeht, der mit knapp 200 Euro recht hohe Preis gerechtfertigt ist und immer noch eine schnelle Technik in der Peripherie steckt, haben wir ausführlich getestet. Unser Ergebnis könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

Steelseries-Apex-M800 (14)

Steelseries-Apex-M800 (18)

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Cherry MX Board 6.0 Gaming-Tastatur im Test

Die Produktionsfirma CHERRY dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der sich ein wenig näher mit mechanischen Tastaturen beschäftigt, denn vor allem die hauseigenen Switches werden in sehr vielen Keyboards von anderen Herstellern eingesetzt. CHERRY produziert jedoch darüber hinaus auch eigene Peripherie und hat nun das Cherry MX Board 6.0 auf den Markt gebracht, das sich sehr puristisch gibt. Allerdings möchte es auch nicht mit einem übertriebenen Look, sondern vor allem mit einer neuen und schnellen Technik überzeugen. Wir haben uns die Tastatur mal näher angeschaut und verraten euch unseren Eindruck im folgenden Test.

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Lioncast LK 15 Gaming-Tastatur im Test

Der Hersteller Lioncast ist dafür bekannt, dass man sich bei der Entwicklung neuer Produkte eng an den Wünschen von Gamern orientiert. Der deutsche Hersteller ist ebenfalls dafür bekannt, dass das Unternehmen Geräte designt, die das Hobby „Videospiele“ angenehmer gestalten. Mit der LK 15 Gaming-Tastatur hat man nun genau so ein Produkt geschaffen, das neben dem normalen deutschen QWERTZ-Layout viele extra Tasten, zusätzliche Funktionen und einige optische Highlights bietet. Die neue Tastatur wird am 31. Juli 2015 erscheinen und wir durften bereits vorab einen Blick auf das Gerät werfen. Wie es dabei abgeschnitten hat, erfahrt ihr in unserem Bericht.

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Test/Testbericht: VPRO V700 mechanische Gaming-Tastatur

Der Peripherie-Hersteller Rapoo greift nun seid einiger Zeit in der Gaming-Szene an und möchte die eigenen Produkte perfekt auf die Bedürfnisse der Computerspieler anpassen. Die VPRO V700 soll genau in dieses Segment passen und als hochwertige Gaming-Tastatur für einen schmalen Preis die Herzen der PC-Spieler erobern. Wir haben uns das Produkt mal näher angeguckt und verraten euch in unserem Test, ob ihr tatsächlich mit Qualität für einen günstigen Preis rechnen dürft oder ob man nicht nur preislich ein paar Abstriche gemacht hat.

Technische Daten

  • 108 mechanische Tasten
  • 106 programmierbare Tasten
  • 1.000 Hz USB-Polling-Rate
  • Anti-Ghosting
  • 2 Millimeter Tastenanschlag
  • Druckpunkt bei 50 Gramm
  • 1,8 Meter stoffummanteltes USB-Kabel
  • interner Speicher
  • V-Power3 Gaming-Chip
  • Gewicht von 1.365 Gramm
  • Vergoldeter USB-Stecker

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung der VPRO V700 ist modern gestaltet und zeigt auf der Vorderseite ein Abbild der Tastatur. Außerdem ist dort der V700-Schriftzug zu sehen, der in einem silbrig-glänzendem Ton gehalten ist. Da Rapoo ein chinesisches Unternehmen ist, wurde außerdem extra auf der Vorderseite ein Sticker aufgedruckt, der darauf hinweist, dass ein deutsches Tastaturenlayout vorhanden ist. Die Rückseite ist schon fast etwas futuristisch gehalten, denn dort findet man ebenfalls eine Abbildung der Tastatur, die jedoch „durchsichtig“ dargestellt wird: Man kann zur Hälfte das Innere sehen, womit darauf hingewiesen werden soll, dass es sich bei dem Produkt um eine mechanische Tastatur handelt. Dazu wurden auch vier Abbildungen aufgedruckt, die den Gaming-Chip der Tastatur und andere Teile zeigen. Natürlich gibt es auch ein paar Bullet-Points, die in neun verschiedenen Sprachen auf der Rückseite zu finden sind und unter anderem den integrierten Speicher oder die mechanischen Tasten bewerben.

Sobald man den dünnen, äußeren Karton geöffnet hat, kommt ein weiterer, fester Karton zum Vorschein, in dem die Tastatur und das restliche Zubehör aufbewahrt werden. Letzteres bezieht sich einmal auf ein Handbuch, in dem die wichtigsten Funktionen erklärt werden – natürlich wieder in verschiedenen Sprachen. Außerdem ist eine Software-CD dabei, was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist und gerne gesehen wird. Beides wird in einem separaten, schwarzen Umschlag aus Pappe mitgeliefert, der zusätzlich für Schutz der Software-CD sorgt. Mehr ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten, doch mehr braucht es auch nicht.

Design & Aussehen

Zwar wurde die VPRO V700 als Gaming-Tastatur konzipiert, doch ist sie richtig kompakt geraten und braucht dadurch nicht viel Platz auf dem Schreibtisch. Sie besitzt einen grauen Hintergrund und schwarze Tasten mit silbrigen Schriftzügen, wodurch sie natürlich sehr edel wirkt und durch die spezielle Grip-Beschichtung glänzt sie auch ein wenig. Obwohl sie für den Gaming-Bereich optimiert wurde, besitzt sie allerdings keine Makro-Tasten und kann sich überhaupt nur durch vier Tasten in der rechten oberen Ecke von dem normalen, deutschen Layout unterscheiden: Dort kann man zum Beispiel per Knopfdruck den Ton ausschalten oder die Windows-Taste sperren. Auf der Rückseite sind zwei ausklappbare Stützen vorhanden, mit deren Hilfe der Winkel der Tastatur etwas angehoben werden kann. Außerdem gibt es zwei Anti-rutsch-Füße, die dafür sorgen, dass die Tastatur auch bei aktiverem Spielen auf ihrem Platz bleibt und nicht auf dem Tisch rutscht. Ein kleines optisches Highlight ist zudem die Leertaste, die ein wenig auf der Unterseite gebogen ist und dadurch das sonst statische Design auflockert. Über der F1- und F2-Taste ist zudem das VPRO-Logo zu sehen, das dem Ganzen ebenfalls einen edlen Eindruck bringt. Allgemein ist das Design jedoch als puristisch einzustufen.

Darüber hinaus ist die Tastatur eher flach konzipiert worden und wirkt ein wenig konkav, also als ob die Hauptplatine ein wenig nach innen gewölbt wäre. Dadurch ist es relativ schwierig, die Tasten wie gewohnt zu erreichen und gerade in der Mitte fällt dies negativ auf: Die WASD-Tasten sind zum Beispiel relativ schwer zu erreichen und ständig bleibt man an den beiden Reihen darunter hängen.

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Verarbeitung

Wenn Rapoo in einer Sache immer überzeugen kann, dann ist es die Nutzung der Materialien und die Verarbeitung ihrer Produkte. Auch bei dieser Gaming-Tastatur fühlt sich alles absolut robust an, ohne schwer zu wirken. Die Tasten fühlen sich sehr angenehm an und auch nach vielen Stunden des Schreibens oder Spielens ist immer noch Grip vorhanden. Rapoo verspricht zudem 60 Millionen Tastenanschläge, was eine sehr lange Lebensdauer darstellt. Die Außenhülle ist ebenfalls sehr robust und sorgt dafür, dass das Produkt keine Kratzer oder schlimmere Schäden bei einem etwaigen Transport bekommt. Anstatt der üblichen Cherry-MX-Schalter setzt Rapoo bei dieser Tastatur auf gelbe Kailh-Switches, die definitiv Gewöhnungsbedürftig sind. Die Verarbeitung selbst ist allerdings tadellos und der Druckpunkt ist mit 50 Gramm sehr angenehm gewählt. Die beiden zusätzlichen Anti-Rutsch-Füße auf der Rückseite wirken zwar etwas klein, bestehen jedoch aus Gummi, der seine Aufgabe erfüllt. Sehr positiv fällt außerdem das lange Kabel auf, das mit 1,8 Metern genügend Reichweite bietet und außerdem zusätzlich mit Stoff ummantelt wurde, um für Stabilität und Schutz zu sorgen. An allen Anschlussstellen wurde es zudem noch einmal verstärkt, um so dem Kabelbruch vorzubeugen. Zudem wurde ein goldener USB-Anschluss verbaut, der ebenfalls problemlos funktioniert.

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Technische Details und Software

Auch technisch kann die VPRO V700 überzeugen: Ein extra entwickelter V-Power3 Gaming Chip wurde verbaut und bietet ein eigenes kleines Rechenzentrum. Er wird mit einem 32-Bit-ARM-Core-Prozessor verarbeitet und sorgt für einen sehr schnellen Input. Dank einer 1.000 Herz USB-Polling-Rate habt ihr beim Spielen eine direkte Umsetzung eurer Aktionen und mit Hilfe des vorhandenen Anti-Ghostings könnt ihr problemlos mehrere Tasten gleichzeitig drücken, ohne dass es dabei Probleme gibt. Die gelben Kailh-Switches sind allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie sind nicht mit den Cherry-MX-Gegenstücken zu vergleichen. Sie sind nicht schlechter, sondern fühlen sich einfach nur anders an und haben auch kein direktes Feedback, was vor allem beim Tippen auffällt. Wenn die Tastatur nur zum Spielen genutzt wird, fällt das also kaum auf, doch gerade beim Tippen von längeren Texten muss man sich komplett umgewöhnen. Außerdem ist eine Kreuzaufnahme für Cherry-MX-Tastenkappen möglich. Eine Beleuchtung sucht man übrigens vergebens.

Die VPRO V700 verfügt über Plug & Play, ihr könnt sie also einfach in den USB-Port stecken und dann sofort loslegen. Wenn ihr allerdings ein wenig mit der Software spielen möchtet, dann könnt ihr mit der beiliegenden Software-CD den Treiber installieren, der sich automatisch updatet und damit immer auf dem neuesten Stand der Technik bleibt. Dort könnt ihr dann fünf verschiedene Profile anlegen, die ihr auf dem internen Speicher der Tastatur sichert. Außerdem könnt ihr 106 der 108 Tasten selbst belegen und somit nach Bedarf eigene Funktionen wählen und eigene Makros erstellen. Darüber hinaus dürft ihr dort auch die Abrufrate ändern und zwischen 125, 500 und 1.000 Hz wählen. Das ist alles sehr übersichtlich gestaltet und funktioniert selbst ohne große Einarbeitung, im Vergleich zu anderen Tastaturen aber auch nicht sonderlich anspruchsvoll.

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Ergonomie und Handhabung

Wie schon bei der Design-Beschreibung angedeutet, fällt vor allem die leicht konkave Ausrichtung in der Mitte sehr negativ aus. Dadurch kann man nicht wirklich gut die Tasten in der Mitte erreichen und muss eine unnatürliche Haltung mit den Händen einnehmen. Das wird zwar ein wenig verbessert, wenn man die zusätzlichen Füße auf der Hinterseite aufstellt und so den Winkel ändert, doch ist das immer noch nicht optimal. Positiv fällt dafür die Kompaktheit auf, mit der man nicht nur Platz auf dem Tisch spart, sondern die Tastatur auch bequem auf ein LAN-Event oder ähnliches mitnehmen kann: Wer möchte, kann sie nämlich einfach in einen Rucksack stecken und muss sich nicht über zu viel Gewicht oder eine Übergröße beschweren.

Ergonomisch leistet die Tastatur gute Arbeit: Alles ist symmetrisch aufgebaut und egal ob man Rechts- oder Linkshänder ist, man hat einen guten Zugriff auf alle Tasten. Schade ist jedoch, dass zum Lieferumfang keine Auflage für den Handballen oder ähnliches gehört, denn gerade bei mehreren Stunden Nutzung am Stück kann man hier schnell Schmerzen bekommen. Wer mit solchen Problemen zu kämpfen hat, der muss sich über Drittanbieter mit passenden Utensilien versorgen.

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Persönliches Fazit

Es fällt mir relativ schwer, die VPRO V700 richtig einzuschätzen: Rapoo möchte eine Gaming-Tastatur bieten, die für einen geringen Preis angeboten wird – und schafft das auch. Doch für knappe 80 Euro muss man auch auf viel Komfort verzichten und sucht Beleuchtung, zusätzliche Makro-Tasten oder eine ausgeprägte Software vergebens. Auch eine FN-Taste mit passenden Funktionen ist nicht vorhanden, sodass man für den günstigen Preis eben Abstriche machen muss. Die Kailh-Switches sind eine große Umstellung, wenn man zuvor nur die Cherry-MX-Versionen kennt, doch das ist letztendlich eine Geschmackssache. Die leicht konkave Biegung in der Mitte dürfte ebenfalls nicht jedem gefallen, aber auch hier hängt das vor allem von den eigenen Präferenzen ab. Dafür sind die Materialien absolut hervorragend verarbeitet und sind sehr angenehm in der Haptik. Richtig gut gefällt zudem das 1,8 Meter lange Kabel, denn damit kann man bequem den Rechner erreichen und hat noch genügend Spielraum.

Tatsächlich bietet Rapoo hier eine einfach grundsolide mechanische Gaming-Tastatur, die auf viele Funktionen der Konkurrenten verzichtet, dafür aber auch um einiges weniger kostet. Wer also kein Problem mit den Switches hat und eine neue, kompakte und gute Tastatur sucht, der darf hier getrost zuschlagen und sich über eine sehr große Langlebigkeit freuen. Wer jedoch unbedingt die üblichen Spielereien wie Makro-Tasten, Beleuchtung und ähnliches haben möchte, der sollte lieber die Finger davon lassen. Zum Preis-Leistungs-Award reicht es knapp nicht, denn dafür gibt es einfach zu wenig zusätzliche Funktionen.

Rapoo VPRO V700

Rapoo VPRO V700

Positiv

  • - 1,8 Meter langes Kabel
  • - gute Verarbeitung
  • - preisgünstig
  • - 106 programmierbare Tasten

Negativ

  • - kaum Zusatzfunktionen
  • - keine Makro-Tasten
  • - leicht konkav in der Mitte gebogen

Ihr könnt hier die Preise vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Logitech G910 Orion Spark RGB

Schon eine geraume Zeit erfreuen sich die Gamer aller Herren Länder über die Tastaturen von Logitech; insbesondere die Gaming-Tastaturen mit integriertem Monitor wie beispielsweise die Logitech G510, das Logitech G19 Gaming-Keyboard oder das Logitech G13 Advanced Board. Nun kommt mit dem Logitech G910 Orion Spark RGB Gaming-Keyboard ein weiterer Ableger in dieser Reihe, welcher allerdings auf eine ganz andere und vielfältigere Art von Anzeige setzt – auf das Smartphone. Daneben setzt man auch noch große Stücke auf die hauseigenen Romer G Switches und ein ebenso hauseigenes asymmetrisches Tasten-Design, welche wir uns auch etwas genauer ansehen werden.

Ob die Logitech G910 Orion Spark RGB damit wahrlich ein Sternenfunke am Himmel ist oder doch nur ein kleines Strohfeuer am Boden der Tatsachen, zeigt unser Test.

Verpackung und Lieferumfang

Wie ihr in unserem Unboxing-Video (siehe unten) schon sehen konntet, ist die Verpackung – mal ausgenommen von dem dünnen Hüllkarton – sehr robust und hochwertig. Was dem Hüllkarton an Stabilität fehlt, macht er mit dem recht hochwertigen Druck wieder wett, welcher den User über die Main-Features informiert und natürlich auch vorab einmal per Produktfoto einen ersten Eindruck verschafft. Erste Auffälligkeit im inneren Karton ist: kein extra Schutz für die Tastatur. Sie liegt auf gut Deutsch nackt in der Verpackung und ist so beispielsweise vor Stößen beim Transport nicht ausreichend nach oben geschützt. Hebt man die Tastatur heraus, verbirgt sich darunter eine recht große Aussparung, in der das USB-Kabel (mit Ausnahme von zwei Kabelbindern) ebenfalls lose herumliegt und so unter Umständen das Keyboard auch in diesem Bereich von unten zerkratzen könnte – schade!

Der Verpackungsinhalt hält sich ebenfalls stark in Grenzen. Er beschränkt sich neben der Tastatur lediglich auf eine weitere – dafür größere – Handballenauflage und eine Bedienungsanleitung inklusive Garantieschein. Den einzigen Trost in diesem Fall spendet die sichere Verstauung beider in der Verpackung. Die Bedienungsanleitung ist mit einer Tüte festgeklebt und die extra Handballenauflage zum Tauschen ist fest in eine passgenaue Aussparung geklippt.  Für den saftigen Preis gestaltet sich der Umfang jedoch mehr als mau. Beispielsweise wären noch austauschbare Tasten in anderer Farbe oder Beschaffenheit inklusive Werkzeug gern gesehen, insofern dies bei den Romer G-Switches problemlos möglich ist.

Technische Daten

  • Auslösungskraft: 45 g
  • Tastenform: asymmetrisch
  • Anschlagdistanz: 1,5mm
  • Kabellänge: 1,8 m (6 ft)
  •  4 Multimedia Tasten und Lautstärke Roller-Bar
  • 8 programmierbare/on-the-fly Makro-Tasten (mit 3 Modi ergeben 24 Makro-Tasten)
  • Smartphone Docking Station
  • Arx Control-App Unterstützung
Gewicht und Abmessungen
  • Länge: 505 mm (19.9 in)
  • Breite: 243,5 mm (9.6 in) / 210 mm (8.3 in)
  • Höhe: 35,5 mm (1.4 in)
  • Gewicht: 1,5 kg (3.3 lb)
  • Mögliche Tastenanschläge: 70 Mio.

Verarbeitung und Design

Die Logitech G910 Orion Spark RGB ist auf den ersten Eindruck hin eine recht schwere und robuste Tastatur. Auf den zweiten Blick sticht einem jedoch die nicht nur optisch, sondern auch vom Qualitätsgrad, nicht dazu passende Handballen-Auflage ins Auge. Dabei ist es egal, ob wir die kleine oder die etwas größere Fassung in Augenschein nehmen. Beide sind sowohl was die gesamte Handballen-Auflage an sich, wie auch die jeweils zwei Paare von Befestigungshaken angeht, äußerst dünn und wackelig. Zwar bleiben die Auflagen bei auf dem Tisch stehender Tastatur an ihrem Platz, wie das Unboxing-Video jedoch zeigt, lässt sich an ihren problemlos über einen großen Bereich rütteln, wenn man sie nur etwas anhebt oder in der Hand hält. Beispielsweise für einen Transport oder das Anheben für die Reinigung des Arbeits- beziehungsweise Zockerplatzes jedoch eine Schwachstelle. Hier können sich unter Umständen schnell mal die Haken der Befestigung verabschieden und brechen. Farbe und Beschaffenheit fügen sich auch nicht so recht in das restliche Bild der Tastatur ein und die Auflagen wirken irgendwie aufgesetzt und billig. Vielleicht kann man ihnen ja aber auch dahingehend was abgewinnen, dass sie durch das dünne Material etwas nachgiebiger sind und aufgrund dieser fehlenden Härte vielleicht etwas bequemer. Trotzdem gibt es hier viel Luft nach oben, um einiges besser zu machen – vor allem bei dem stattlichen Preis!

Ansonsten punktet die Logitech G910 Orion Spark RGB mit überwiegend hervorragender Verarbeitung. Die Tasten sowie weitere bewegliche Teile, wie die ausklappbaren Füße, sitzen stramm an ihrem Platz und machen einen soliden wie robusten Eindruck. Eine Ausnahme bildet die Leertaste. Diese mag etwas locker sitzen und bei Betätigung, zumindest mittig bis rechts, auch klackern. Das rührt vermutlich daher, dass in der Mitte wohl weder ein Switch noch ein „funktionsloser“ Dummy sitzen, sondern einfach ein Freiraum klafft. Warum es allerdings nur rechtsseitig zu einem Klackern kommt, ist unklar. Vermutlich auch eine Schwäche in der Verarbeitung. Dafür sitzen wiederum insbesondere der die Makro-Tasten sowie deren Programmier-Tasten, die Multimedia-Tasten und der Spann- und Haltemechanismus der Füße ist äußerst fest – da klappert überhaupt nichts! Einzig die Lautstärken Roll-Bar, mit welcher man die Lautstärke praktisch stufenlos, einfach und schnell regeln kann, ist etwas wackelig bei hektischer Bedienung. Zwar spürt man am Finger die Betätigung sehr gut, doch regelt man im Übergang von der einen in die andere Richtung, merkt man den Spielraum, den die Roller-Bar hat. Hier müsste man in einem Langzeittest sehen, ob sie nicht auf kurz oder lang ausleiert.

Das asymmetrische Design der Tasten mit einer kantigen Kuhle für die Fingerspitze, einer Erhebung an der Außenseite für bessere Randtreffer mit den kleinen Fingern und die lasergravierten Tasten WASD, Pfeiltasten und Makro sind natürlich ein besonderer Blickfang. Die Tastenanordnung entspricht dabei für das Buchstaben- und Zahlenfeld ebenfalls einer Art Kuhle. Dabei sind die oberen zwei Reihen mehr zur Oberkante hin erhaben und die beiden unteren Reihen mehr zur Unterseite. Die Daumenreihe ist ebenfalls zur Unterkante abgeschrägt. Dies soll die Bedienung erleichtern und Tastentreffer sichern. Dies alles im Zusammenspiel lässt das Gaming-Keyboard äußerst edel wie auch durchdacht wirken. Damit hebt es sich auch von der Konkurrenz optisch eindeutig ab.

Das USB-Kabel ist zwar nicht umflochten, dafür aber äußerst stabil und zugleich nicht zu starr. Die Verbindung zum Keyboard ist mit der typische geriffelten Gummihalterung gewehrleistet und sitzt stramm im Gehäuse. Weitere USB-Anschlüsse, beispielsweise für die Maus oder andere Peripherie oder Audio-Anschlüsse sucht man hier jedoch trotz des Preissegments leider vergeblich – sehr schade!

Logitech G910 Orion Spark RGB_4
Logitech G910 Orion Spark RGB_15

Installation und Software

Wie eingangs schon erwähnt, liegt der Logitech G910 Orion Spark RGB keine Treiber- beziehungsweise Software-CD bei. So muss man einen kleinen Umweg über die Logitech-Homepage nehmen und dort nach der rund 64MB Setup-Datei im Download-Bereich Ausschau halten. Die Software ist, wie von Logitech gewohnt, sehr intuitiv und benutzerfreundlich gehalten. Die Punkte sind klar und verständlich beschrieben und ebenso auch zu bedienen. Neben der Verwaltung der Makro-Tasten braucht man die Software vor allem aber auch für die Steuerung der Beleuchtung. Ohne Software leuchtet die Tastatur lediglich im Logitech G Blau oder eben gar nicht. Ein Schalter für die Beleuchtung befindet sich im Bereich überhalb des Num-Blocks, mit welchem die Beleuchtung bequem ein- und ausgeschaltet werden kann.

Ansonsten funktioniert die Tastatur natürlich ganz einfach per Plug and Play an einem freien USB-Port. Sie wird problemlos erkannt und man kann sofort loslegen.

Zusätzlich zur Software für den PC integriert die Logitech G910 Orion Spark RGB aber auch noch den Gebrauch der Arx Control-App für Android- und OS-Geräte. Dafür bietet sie im Falle der Nutzung über Smartphone auch eine ausfahrbare Halterung mittig an der Stirnseite (blauer Schieber). Die App ist dabei im Falle der Setup-Datei gerade einmal knapp 2MB groß und sollte so spielend auf jedem Gerät Platz finden. Zur Sicherheit muss man allerdings die Verbindung zur Logitech G910 Orion Spark RGB erst einmal am jeweiligen PC freigeben. Mit einer echten Docking-Station mit physischer Verbindung zur Tastatur könnte man diesen Umweg wohl auslassen und gleichzeitig auch noch das Smartphone laden, aber das hat scheinbar wohl nicht mehr in das Budget gepasst. Warum die App allerdings ganze rekordverdächtige 14.31GHz angibt, ist nicht ganz klar. Vielleicht gibt sie aber auch mal die Taktung pro Kern und mal für die Gesamtheit aller Kerne an.

Logitech G910 Orion Spark RGB App_5
Logitech G910 Orion Spark RGB App_3

Natürlich liegt ein großes Augenmerk hier auf allerlei Spielerei mit der Beleuchtung. Diese liefert immerhin je LED 16,8 Millionen Farben, welche mit einem speziell in der Schweiz entwickelten Lichtkanal in Mitte der Tasten diese gleichmäßig erhellen. Dabei können nicht nur Standard-Profile wie Ego-Shooter, MMO, MOBA oder dergleichen abgerufen werden, sondern auch noch beliebige Custom Profile erstellt werden. Um dies auch noch zu verfeinern oder auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen, kann man mit der Tastendruck- und Tastendauer-Heatmap auch noch eine ganz eigene Studie über sein eigenes Schreib- und Tippverhalten anstellen. Dabei werden je nach Häufigkeit oder Dauer eines Tastendrucks unterschiedliche Farben im Muster einer Wärmebild-Kamera ausgegeben (von schwarz/keiner Beleuchtung wie „nicht genutzt“ bis hin zu rot/weiß wie „sehr häufig benutzt“).

Auffallend in einem der Standard-Profile der Beleuchtung ist jedoch, dass bei einem Leuchteffekt à la Wave über die Tastatur hinweg eine Art Lag entsteht und es kein wirklich fließender Übergang ist. Das kennt man beispielsweise von SteelSeries Tastaturen besser. Vermutlich muss man hier mit einem Custom Profil nachbessern, falls dort dieses Problem nicht auftauchen sollte.

Logitech G910 Orion Spark RGB Software_3d
Logitech G910 Orion Spark RGB Software_2

Bedienung und Features

Wer den Sprung von Silikon- oder Folientastaturen hin zu den mechanischen Vertretern schon gewagt hat, weiß, dass diese äußerst präzise, schnell und in dem meisten Fällen (mit Ausnahme der Cherry MX Red Schalter) mit hervorragendem Feedback arbeiten. So wird auch die Logitech G910 Orion Spark RGB in den Händen zur präzisen Waffe, die möglicherweise auch den nötigen Vorteil gegenüber einem oder mehreren Kontrahenten beim Gaming bringen kann.

Die von Logitech groß angekündigte Sensation der G910 liegt dabei natürlich bei den hauseigenen Romger G-Switches. Da die Switches im Logitech G-Blau gehalten sind, liegt natürlich ein Trugschluss nahe: blaue Romer-G Switches = Cherry MX Blue Switches, weil gleiche Farbe. Falsch! Die Switches sind in Logitech G-Blau, weil das eben die Hausfarbe der Marke ist. Vom Verhalten ähneln die Switches eher den Cherry MX Black Switches, sprich Straight Gaming Switches. Es handelt sich dabei schließlich nicht umsonst um eine Gaming-Tastatur. Ein Unterschied gegenüber den herkömmlichen Cherry MX Black Switches ist aber der Auslöseweg beziehungsweise die Anschlagsdistanz. Diese beträgt bei den Romer G-Switches nämlich nur noch 1,5mm statt der üblichen 2,0mm (beziehungsweise 4,0mm to bottom). Dies verkürzt nicht nur den Weg um 25%, sondern kommt natürlich auch der Reaktionszeit zugute. Kürzerer Weg heißt schnellere Aktivierung. Bietet das nicht eine Gefahr für ungewollte Eingaben? Nein, denn die Romer G-Switches haben ein sehr gutes Feedback-Verhalten und werden nicht unmittelbar ausgelöst, wie man es beispielsweise von Cherry MX Red Switches kennt. Es fehlt ihnen zwar auch der Druckpunkt, wie man es von Cherry MX Blue Switches gewohnt ist, aber den braucht diese Tastatur auch gar nicht.

Ein weiterer Punkt im falschen Trugschluss von „blaue Logitech Romer-G Switches = Cherry MX Blue Switches“ ist eindeutig die Lautstärke. Wo Cherry MX Blue Switches nicht nur ein sehr knackiges Feedback, sondern auch ein mindestens ebenso knackiges Klicken von sich geben, sind die Romer G-Switches erstaunlich ruhig und orientieren sich so einmal mehr in Richtung der Cherry MX Black Switches. So nerven vermeintliche Klickgeräusche der Tastatur beispielsweise auch nicht beim Schreiben längerer Texte.

Bis man jedoch komplett fehlerfrei in die Tasten hauen kann, bedarf es ein wenig Übung und Eingewöhnungszeit, vor allem wenn man von nicht-mechanischen Tastaturen oder gar gänzlich flachen Mobile-/Notebook-Tastaturen her wechselt. Denn die Tasten bei der G910 sind äußerst ausgeklügelt ausgerichtet. Man kann quasi eine Linie mittig durch die Längsachse ziehen und alle Tastenreihen, außer die Reihe, die mit den Daumen bedient wird, richten sich zu dieser Linie hin aus, sodass quasi eine Rinne oder eine Art Half Pipe entsteht. Natürlich nicht übermäßig, aber doch deutlich – optisch wie in der Bedienung. Darüber hinaus besitzen die Tasten am Rand, welche maßgeblich mit den kleinen Fingern bedient werden, eine Erhöhung an der jeweiligen Außenseite (sprich für die linke Hand links und für die rechte Hand rechts). Diese führt dazu, dass selbst im Eifer des Gefechts oder bei schwitzigen Händen auch ein Kantentreffer zu einem Tastendruck führt und man nicht nur ohne Eingabe über die Taste hinweg rutscht – ausgezeichnet! Bei den anderen Tasten wird dies durch den asymmetrischen Aufbau mit einer Art kleinen Mulde für die Fingerspitze erzielt. Von der Mitte nach unten zieht sich eine recht große Auflagefläche für die Fingerspitzen. Die beiden Kanten der Seite sowie die Oberkante sind jedoch zur Mitte hin relativ steil abgeflacht und sorgen so für einen guten Sitz des Fingers auf der Taste – klasse!

Ein interessantes Feature für so manchen Zocker mag der „Gaming-Mode“ darstellen. Dieser setzt die Windows-Taste sowie weitere Shortcuts außer Gefecht, die einen aus dem Spiel befördern könnten oder irgendwelche anderen Fenster ungewollt öffnen. Dieser lässt sich einfach über die G-Taste rechts neben der LED-Anzeige für NUM-, CAPS- und SCROLL LOCK aktivieren und deaktivieren.

Neben der G-Taste gehören aber auch noch die Multimedia-Tasten mit Play/Pause, Stop, Vorheriger Titel, Nächster Titel und der Lautstärke Roller-Bar sowie die acht programmierbaren Makrotasten (welche über drei verschiedene Modi also 24 programmierbare Tasten ergeben). Letztere lassen sich entweder via on-the-fly Funktion direkt und live mit einer Aufnahme von Tastenanschlägen bestücken oder man erstellt andere Makros und Funktionen mit der heruntergeladenen Logitech Software.

Weiteres tolles Feature für alle Gamer – und ebenfalls ein wichtiger Punkt, welcher mechanischen Tastaturen immer mehr Beliebtheit verschafft – ist der Anti-Ghosting-Effekt. Im Grunde heißt dies, dass man jegliche Tasten der Tastatur auf einmal drücken könnte und es würde trotzdem jeder einzelne Befehl am PC ankommen. Eine Ansage in dieser Richtung zu machen, ist eine Sache, die Praxis die andere. Also schauen wir uns das etwas genauer an.

Logitech G910 Orion Spark RGB_13
Logitech G910 Orion Spark RGB_7

Quick-Brown-Fox-Test

Für alle, die ihn noch nicht kennen: Der “Quick-Brown-Fox-Test” ist ein einfacher Test für Jedermann, welcher Auskunft über die Qualität der N-Key-Rollover-Funktion gibt. Bei dem Test schreibt ihr den Satz “THE QUICK BROWN FOX JUMPS OVER THE LAZY DOG”, wobei ihr die linke und die rechte SHIFT-Taste die ganze Zeit gedrückt haltet. Die Besonderheit an diesem Satz ist, dass darin alle Buchstaben des Alphabets enthalten sind und man sofort erkennt, ob es bei einer Taste zu einer Fehleingabe kommt. Natürlich könnte man den Test auch so durchführen, dass man einfach alle Buchstaben des Alphabets nacheinander durchgeht, aber das wäre ein sehr atypisches Schreibverhalten und macht auch nicht so viel Spaß.

Das Ergebnis der Logitech G910 Orion Spark für diesen Test lautet:

„THE QUICK BROWN FOX JUMPS OVER THE LAZY DOG“

Es treten also keine Fehleingaben auf und der Anti-Ghosting-Effekt funktioniert einwandfrei.

Logitech G910 Orion Spark RGB_6
Logitech G910 Orion Spark RGB_8

Persönliches Fazit

Logitech liefert mit der Logitech G910 Orion Spark RGB ein optisch wie bedienungstechnisch sehr komfortables und innovatives Stück Hardware. Das asymmetrische Tastendesign und die Ausrichtung eben dieser Tasten auf den jeweiligen Finger, der üblicherweise zur Bedienung genutzt wird, braucht jedoch etwas Eingewöhnungszeit. Diese macht sich aber bezahlt, denn die fortlaufende Arbeit und das folgende Gaming bieten ein sehr zufriedenstellendes Gefühl. Dies ist nicht zuletzt auch den Romer G-Switches zu verdanken. Der Anti-Ghosting-Effekt arbeitet auch tadellos und die speziell entwickelte Beleuchtung ist von der Ausleuchtung her eine der besten, die uns bislang untergekommen ist.

Leider hat das Keyboard aber auch viele Schwächen im Design und vor allem der Verarbeitung, die für diesen Preis vollkommen ungerechtfertigt sind. Die Handballen-Auflagen sind viel zu dünn und der Befestigungsmechanismus zu klapprig und nicht sonderlich stabil. Die Leertaste sitzt im Gegensatz zu den anderen Tasten auch zu locker und hat zu viel Spiel, die Lautstärke Roller-Bar hat ähnliche Probleme wie die Leertaste. Das Kabel ist im Gegensatz zur restlichen Tastatur etwas lieblos, die Docking-Station ist im eigentlichen Sinne nur eine Ablage ohne Anschlüsse und weitere USB- oder Audio-Anschlüsse fehlen ebenso. Der ein oder andere Punkt, um nicht zu sagen alle, sollten bei dem stattlichen Preis so eigentlich nicht vorhanden sein – schade!

Logitech G910 Orion Spark RGB

177,- €
Logitech G910 Orion Spark RGB

Positiv

  • - Innovatives Design der Tastatur und der Tasten
  • - Gutes Tasten-Feedback
  • - Vergleichsweise leise für eine mechanische Tastatur
  • - Arx Control-App Unterstützung
  • - Sehr schöne Beleuchtung mit unendlichen Möglichkeiten

Negativ

  • - Teils klappernde Bauteile
  • - Dünne und billig wirkende Handballen-Auflagen
  • - Keine weiteren Anschlüsse
  • - Sehr hoher Preis

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Euer Hardbloxx-Team

Test/Testbericht: Lioncast LK 30 Gaming-Keyboard

Schmal und kompakt ist das Gaming Keyboard LK 30 von Lioncast aufgebaut. Damit richtet es sich einerseits an Spieler, die relativ wenig Platz auf dem Schreibtisch haben oder gerne mal auf LANs fahren, kann aber andererseits durch die vielen Zusatztasten auch jegliche Ansprüche für Gamer befriedigen. Es gibt eine große Menge an zusätzlichen Makro-Tasten und viele Zusatzfunktionen. Außerdem viele Möglichkeiten, die Beleuchtung den eigenen Wünschen anzupassen. Wir haben die Tastatur ausgiebig getestet und verraten euch in unserem Bericht, wo die Stärken und Schwächen der Tastatur liegen.

Technische Daten

  • Mechanical Cherry Blue-/Brown-Switches
  • 7 Advanced LED Modi für Tastaturen und Hintergrundlicht
  • unlimitierter Multi Key Input (N-Key Rollover)
  • Dual Mode: Game Mode oder Desktop Mode
  • Ultra Polling: 1000Hz Abtast-Rate
  • schnellste Reaktionen
  • 10-Stufen Repeat Speed Control
  • Volume Control (Volume +/-. Mute)
  • inklusive Comfortable Palm Request

Lieferumfang & Verpackung

Sobald das Paket angekommen ist, sieht man sofort, dass relativ sparsam mit Verpackungsmaterial umgegangen wurde. Die Außenhülle ist aus stabiler Pappe gefertigt und zeigt auf der Oberseite ein Bild der Lioncast LK 30, das auf einen blau-schwarzen Hintergrund gedruckt wurde. Ebenfalls ist dort eine Box zu sehen, die einige Eigenschaften, wie zum Beispiel die Cherry MX Mechanical Switches oder die acht Hardware Macro-Tasten erwähnt. Weitere und noch ausführlichere Informationen sind auf der Unterseite zu finden. Dort steht nicht nur ein längerer Text, der die Tastatur näher vorstellt, sondern dort findet man auch weitere Bilder des Produkts sowie noch mehr Bullet-Points. Dort kann man dann zum Beispiel vom Key Touch Mode lesen, der sich aktiviert, sobald man eine Taste drückt. Jede so gedrückte Taste leuchtet dann kurzzeitig auf. Darüber hinaus findet man natürlich auch einige Male das bekannte Lioncast-Symbol auf verschiedenen Seiten der Verpackung. Im Lieferumfang enthalten ist die Tastatur, ein USB-Kabel zum Anschließen, ein Handbuch in deutscher Sprache – was heutzutage nicht selbstverständlich ist – und eine optionale Handballenablage, die an die Tastatur geschoben werden kann. Die einzelnen Stücke sind zudem noch von einer Plastikfolie ummantelt, um für zusätzlichen Schutz zu sorgen.

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Design & Aussehen

Rein optisch gesehen macht die Gaming-Tastatur einiges her: Sie besteht aus hochwertigem Kunststoff und fühlt sich bei Berührungen sehr angenehm an. Sie ist durchgängig in einem edlen Schwarz gehalten und besitzt graue Symbole auf den einzelnen Tasten, die bei Nutzung der entsprechenden Funktion weiß aufleuchten. Natürlich wurde auch hier das Lioncast-Symbol verwendet, dass seinen Platz auf der Leertaste gefunden hat. Über den Pfeiltasten ist zudem der Name „LK 30 | Keyboard“ aufgedruckt worden. Auffallend ist die Anordnung der zusätzlichen Tasten: Die FN-Taste wurde direkt über der Escape-Taste angebracht und die acht zusätzlichen Macro-Tasten liegen direkt danaben. Sie sind damit über den Tasten F1 bis F8 zu finden. Ebenfalls zusätzlich zu dem normalen QWERTZ-Layout wurden vier weitere Tasten über dem NUM-Block installiert: Drei der Tasten sind dazu da, die Lautstärke zu erhöhen, sie leiser oder ganz auszustellen. Die äußerste Taste ist dazu da, um die Windows-Taste bei Bedarf auszuschalten und dadurch zu verhindern, dass man aus Versehen mitten im Spiel austappt und sich die Windows-Leiste öffnet. Da die zusätzlichen Makro-Tasten allerdings nur die Hälfte der oberen Reihe ausfüllen, besteht die andere, rechte Hälfte aus einem lackierten und gestreiften schwarzen Streifen, der ein wenig Abwechslung in das puristische Design bringt.

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Verarbeitung

Der bereits erwähnte Kunststoff sorgt dafür, dass die LK 30 sehr robust wirkt und sich perfekt als Gaming-Peripherie eignet: Sie kann problemlos auf Reisen zu einer LAN mitgenommen werden, ohne dass man mit Reiseschäden rechnen müsste. Auch für Games, die einen aktiveren Umgang mit der Tastatur fordern, ist die Lioncast hervorragend geeignet. Ebenso hochwertig wirken die benutzten LEDs, die in einem angenehmen Weiß leuchten und sowohl bei Tag, als auch bei Nacht klare Lichtsignale abgeben. Das mitgelieferte Verbindungskabel wird einfach in einen USB-Slot gesteckt und dann mit der Tastatur verbunden. Es wurde mit flexiblem Kunststoff ummantelt, wodurch es auf der einen Seite sehr stabil wirkt, auf der anderen Seite jedoch problemlos bei Bedarf zusammengefaltet werden kann. Allerdings ist das Kabel mit einer Länge von 1,8 Metern relativ kurz geraten, sodass man hier eventuell gezwungen ist, sich ein neues zu kaufen. Wichtig ist natürlich auch der Druckpunkt der Tasten, der sehr angenehm ist. Allerdings ist er dank Cherry-MX-Blue-Switches etwas höher als bei anderen Tastaturen, sodass man minimal mehr Kraft aufwenden muss. Das mag nicht jedem gefallen, doch ist das eben einfach Geschmackssache.

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Technische Details

Natürlich ist die Technik ausschlaggebend für eine gute Gaming-Tastatur. Auch das Lioncast LK 30 Gaming Keyboard bietet mit seinen vielen Features und technischen Errungenschaften ein gutes Portfolio an sinnvollen Eigenschaften. Das beginnt mit der 1.000 Hz Abtast-Rate, die für eine schnelle Reaktion auf gedrückte Tasten sorgt. Außerdem ist ein nicht limitierter Multi-Key-Input vorhanden – man könnte also in der Theorie alle Tasten gleichzeitig drücken und die Tastatur-Software würde dies dank N-Key-Rollover auch so wiedergegeben. Durch dieses sogenannte Anti-Ghosting kann man zum Beispiel in Rollenspielen mit den WASD-Tasten seinen Charakter steuern und gleichzeitig mehrere Sprüche und Makros auf einmal benutzen. Auch bei Shootern ist dies sehr nützlich, wenn man sich bewegt, schießt und gleichzeitig zwischen Items und Spezialfähigkeiten wechselt. Bei der Tastatur wurden Cherry-MX-Blue- beziehungsweise MX-Brown-Switches verwendet, die einen sehr präzisen Schaltpunkt aufweisen und sowohl hörbar, als auch spürbar ein „Klick“ wiedergeben. Man hat die Wahl zwischen den beiden Versionen, unser Testexemplar war allerdings mit blauen Switches ausgestattet. Natürlich ist es vom persönlichen Geschmack abhängig, welche Switches man nun bevorzugt, uns haben die blauen jedoch gut gefallen. Die hohe Lautstärke ist aber zugegeben nicht für jeden geeignet. Der große Vorteil der Cherry MX Blue liegt darin, dass sie sehr angenehm sind, wenn man viel Schreiben muss und bieten ein ermüdungsfreies Erlebnis.

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Die acht Makro-Tasten wurden ja schon des Öfteren erwähnt und sind frei einstellbar – und das Ganze sogar ohne zusätzliche Software. Durch den internen Speicher kann man nämlich die eigenen Einstellungen direkt auf dem Gerät speichern und so überall einsetzen. So drückt man einfach die FN-Taste in Verbund mit der gewählten Makro-Taste und kann dann den Makro-Befehl speichern. So gibt es einmal drei Quick-Tasten, die bei der Nutzung alle Zeitintervalle zwischen den Eingaben ignorieren und immer wieder die verwendete Sequenz mit der maximalen vom Betriebssystem verwalteten Geschwindigkeit (30 CPS) abspielen. Ein Beispiel: Speichert man das Makro „Ha..l…l…o!“, so wird trotzdem „Hallo!“ wiedergegeben. Die zweite Makro-Variante sind die drei Timing-Tasten. Auf ihr kann man Sequenzen speichern, die genau der Eingabe entsprechen: Tippt man „Ha…l…l…o!“ ein, bekommt man auch „Ha…l…l…o!“ wieder bei Aktivierung heraus. Die Loop-Makro-Taste funktioniert genauso, nur mit dem Unterschied, dass sie die gespeicherte Sequenz solange wiederholt, bis die Taste erneut gedrückt wurde. Die letzte Taste ist das Auto-Makro, das alle einprogrammierten Tasten gleichzeitig und dauerhaft drückt. Speichert man also zum Beispiel die Tasten „ASDF“ ein, so werden diese vier Tasten dauerhaft gedrückt wiedergegeben, bis man erneut die Auto-Makro-Taste betätigt.

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Last but not least sollte man auch die LEDs erwähnen, die in der Tastatur verbaut worden sind. Sieben verschiedene Modi können über die FN-Taste ausgewählt werden. Das beginnt mit der Kombination von FN und ESC, mit der man die Beleuchtung ganz an- beziehungsweise ausschalten kann. In Verbindung mit den Tasten F1 und F2 ist es möglich, eine hellere oder dunklere Ausrichtung der Lichter für das Backlight zu wählen, während die Tasten F3 und F4 für die einzelnen Tasten die Helligkeit festlegt. Bei der Helligkeit sind acht verschiedene Stufen wählbar. Durch FN und F5 aktiviert man, dass lediglich die gedrückten Tasten aufleuchten, F6 sorgt dafür, dass zusätzlich noch die umgebenden Tasten mitstrahlen. Mit F7 werden nur vorher speziell ausgewählte Tasten aufleuchten – wer also möchte, kann so zum Beispiel lediglich die LEDs bei WASD aktivieren – jedoch dauerhaft. Mit F8 sorgt man dafür, dass die ausgewählten Tasten nur bei Nutzung beleuchtet sind. F9 aktiviert einen Demo-Modus mit fünf verschiedenen Modi und F10 sorgt für einen Atmungs-Effekt mit einem festen Intervall. F11 arbeitet zusammen mit der am PC abgespielten Musik und F12 ist verantwortlich für die Festlegung der Tasten, mit denen man bei F7 und F8 arbeitet. Es gibt also wirklich viel zu tun, wenn man ein wenig Zeit in die LED-Nutzung investieren möchte.

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Persönliches Fazit

Die Lioncast LK 30 ist eine sehr kompakte Tastatur. Ob das gefällt, ist letztendlich Geschmackssache, denn vor allem die Makro-Tasten sind etwas ungewohnt angeordnet: Andere Tastaturen haben die zusätzlichen Tasten oftmals an der linken Seite neben dem eigentlichen Layout platziert oder im Falle der FN-Taste direkt zwischen Strg und Alt eingebunden. Hat man sich jedoch an die Platzierung gewöhnt, so kommt man gut mit den Tasten klar. Auch etwas verwirrend mag zu nächst erscheinen, dass keine Software vorhanden ist – weder im Lieferumfang, noch zusätzlich als Download von der offiziellen Webseite. Die Programmierung der Makro-Tasten und der LED-Modi läuft direkt über die Tastatur, sodass man sich zunächst ein wenig einlesen muss, bevor man alles verstanden hat. Sehr praktisch ist, dass man die Lautstärke direkt an der Tastatur anpassen kann und auch das Sperren und Entsperren der Windows-Taste per Knopfdruck ist eine sehr sinnvolle Erweiterung des normalen QWERTZ-Layouts. Der größte negative Punkt ist das zu kurze Kabel, das jedoch einfach mit jedem anderen Micro-USB-Kabel ersetzt werden kann. Die Handhabung gefällt absolut und auch die Technik, wie zum Beispiel das echte N-Key-Rollover, weiß zu überzeugen. Wer nicht auf die Cherry MX-Blue steht, der kann auch einfach auf die leiseren Brown-Switches wechseln. Alles in allem hat die Gaming-Tastatur absolut überzeugen können, sodass wir sie zu Recht mit dem Leistungs-Award auszeichnen.

LeistungsTIPP Award

Lioncast LK 30

Ab 129,95 Euro
Lioncast LK 30

Positiv

  • - ausführliches deutsches Handbuch
  • - acht Makro-Tasten
  • - Windows-Taste kann ausgeschaltet werden
  • - Lautstärkereglung per Tastendruck
  • - sieben LED-Beleuchtungs-Modi
  • - echtes N-Key-Rollover
  • - Cherry-MX-Blue-/Brown-Switches
  • - kompaktes Design
  • - optionale Handballenauflage im Lieferumfang enthalten

Negativ

  • - keine Software vorhanden
  • - sehr kurzes Verbindungskabel

Ihr könnt hier die Preise vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team