Kategorie: 1.3 Komplettsysteme

Wir veröffentlichen unter dieser Rubrik zahlreiche Tests zu kompletten PC Systemen.

Gaming PC für 400 Euro für Minecraft, League of Legends und Black Ops 3

Ein Gaming PC für 400 Euro, der auch noch Black Ops 3, Battlefield, Minecraft mit Mods und GTA 5 easy auf hohen Einstellungen packt, gibt es nicht? Gibt es sehr wohl! Ich habe für euch einen PC konfiguriert, der nicht nur erstklassige Hardware bietet, sondern auch noch rasend schnell für diese Preisklasse ist. Das gesamte System basiert auf AMD und kann in sämtlichen Spielen eine hohe FPS-Zahl erreichen. Weiterlesen

Gaming PC für 300 Euro – mit Intel, AMD, GIGABYTE, Seasonic, Thermaltake

Sucht ihr aktuell dringend einen neuen GamingPC, mit dem ihr Spiele wie League of Legends, Minecraft, CSGO und Co. problemlos spielen könnt? Soll der PC sogar problemlos erweiterbar sein und später zu einer wahren Höllenmaschine aufgerüstet werden? Habt ihr aber aktuell einfach zu wenig Geld dafür? Kein Problem! Ich habe eine Konfiguration für euch, die euch gefallen wird! Weiterlesen

Cocktail Audio Multiplay 8 Vorstellung (Video)

Was kommt dabei raus, wenn man einen klassischen mobilen Lautsprecher und ein Tablet miteinander kombiniert?

Der deutscher Hersteller Noveltech hat genau dies probiert und heraus gekommen ist das Cocktail Audio Multiplay 8. Eine einzigartige Symbiose aus den Vorzügen beider Einzelgeräte. Anwendungsgebiete gibt es viele. Ob als Kochbuch in der Küche, Spielekonsole, Wecker oder Multimedia-Center, all das und noch vieles mehr ist möglich.

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Gaming PC für 400 Euro mit AMD, Nvidia, Asus und Thermaltake

Es ist mal wieder soweit. Die beliebte Serie der Systemzusammenstellungen, in der auch schon ein 500€, 750€ und 1000€ PC zu finden sind, geht in die nächste Runde. Für die Sparfüchse unter euch stellen wir heute einen Gaming PC für gerade einmal 400€ vor. Kann man damit wirklich noch zocken oder sollte man doch etwas tiefer in die Tasche greifen. Dieser Frage werden wir heute nachgehen.

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Gaming PC für 1000 Euro mit Intel, AMD, Asus, MSI, XFX

Es ist noch gar nicht lange her, da haben wie euch mit unser Beispielkonfiguration für einen 500€ und einen 750€ Gaming PC gezeigt, dass man auch mit einem schmaleren Budget durchaus eine gute Performance erreichen kann. In der heutigen Videoreihe haben wir nun die Prioritäten etwas anders gesetzt. Wichtig war uns ein sehr kleiner Formfaktor und eine farbliche Abstimmung der Komponenten, wobei dies vor allem eher den Spaßfaktor erhöhen sollte. Trotzdem spielte natürlich auch der Preis keine unwesentliche Rolle. Wer also eine solide Gaming Performance und ein ansprechendes Äußeres mit einander verbinden will, der ist hier genau richtig.

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Acer Predator 15 Gaming-Notebook im Test (Video-Review)

Der Notebook-Markt ist hart umkämpft. Zahlreiche Hersteller bieten massenweise verschiedene Notebooks an, die man dann auch noch in verschiedenen Ausstattungsvarianten kaufen kann. Als Teilgebiet dieser Sparte kann man den Gaming-Sektor sehen, welcher noch einmal ein paar spezielle Anforderungen an die tragbaren PCs stellt. Schnell müssen sie sein und dennoch muss die Hardware ausreichend gut gekühlt werden und als ob diese beiden gegensätzlichen Ansprüche nicht schon reichen würden, soll es außerdem auch noch möglichst leise sein. Es ist noch nicht lange her, da haben wir euch einen Boliden der Highend-Klasse aus dem Hause Aorus vorgestellt. Das X7 Pro Sync konnte dabei mit gleich zwei GTX 970M zumindest in Sachen Gaming-Leistung voll überzeugen.

Der seit Jahren bekannte Notebook-Hersteller Acer will nun auch ein Stückchen vom Kuchen abhaben und bringt mit dem Acer Predator 15 seine ganz eigene Interpretation eines Gaming-Laptops auf den Markt. Die technischen Daten klingen schon einmal sehr vielversprechend.

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Aorus X7 Pro Sync Gaming-Notebook im Test (Video-Review)

Ihr wolltet euch schon immer einmal ein richtig starkes Gaming-Notebook zulegen oder einfach einmal wissen, wie viel Leistung in einem Laptop stecken kann? Dann seid ihr hier genau richtig! In einem Zweiteiler stellen wir euch das Aorus X7 Pro Sync Gaming-Notebook mit gleich zwei GTX 970M im SLI-Verbund und einem Intel i7-5850HQ Prozessor vor und testen es ordentlich durch für euch.

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INKUBUS 300µ im Test

Heute haben wir mal wieder etwas ganz Besonders für euch! Es ist ein einzigartiges Stilprodukt mit dem man nebenbei sogar noch (mit ein paar Einschränkungen) zocken kann. Monate an Arbeit wurden investiert, um dieses kleine Wunderwerk zu entwickeln und zwar nicht von einem Großkonzern wie sonst üblich, sondern von einem ehemaligen Design-Studenten aus Nordrhein-Westfalen. Mit unendlich viel Ausdauer entstand so über die Zeit ein Würfelgehäuse, welches in Sachen Design und Verarbeitungsqualität nur wenig Konkurrenz zu fürchten hat. Die Rede ist von Sebastian Voß, welcher in zahlreichen Foren wohl eher als „Weltenspinner“ bekannt ist und von seinem INKUBUS 300µ-Projekt. Der kleine Cube mit einer Kantenlänge von gerade einmal 207mm ist inzwischen sogar frei verkäuflich und somit für „fast“ jedermann zu haben. Denn eines gleich vorne weg: Billig und Kleinserie mit höchsten Qualitätsansprüchen passen nun einmal nicht zusammen. Vertrieben wird der INKUBUS 300µ allerdings nicht als reines Gehäuse, sondern vielmehr als ein fein abgestimmtes Komplettsystem auf Basis von Intel oder auch AMD. Mit der Gründung der INKUBUS UG wurde letztlich aus einem Hobby und der Liebe zum perfekten Gehäuse ein Beruf. Ein Schritt mit Risiken, keine Frage, doch wer es nicht versucht, der hat schon verloren, wie es so schön heißt. In unserem heutigen Test wird sich zeigen, ob der Würfel mit seinem Innenleben wirklich so gut ist und wie nahe das Konzept an ein „perfektes“ Gehäuse, sofern dieses überhaupt existiert, herankommt. Los geht’s!

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Gaming PC für 750 Euro mit AMD, NVIDIA, HyperX und mehr

Nach ich euch schon einen ausgewogenen und schnellen PC für 500 Euro vorgestellt habe, folgt nun die etwas teurere und erheblich leistungsstärkere Variante für 750 Euro! Der PC besteht überwiegend aus Markenhardware und hochwertigen Komponenten, von Kingston bis hin zu Western Digital. Neben einem AMD FX Prozessor werkelt für AMD Fans eine R9 380 und für Nvidia-Jünger eine GTX 960 GAMER von KFA². Weiterlesen

Acer Chromebook 15 im Kurztest + Unboxing

Wieder einmal konnte ich in den Genuss eines Acer Notebooks kommen, doch dieses Mal handelt es sich nicht um ein Gaming-Modell. Viel mehr ist das Acer Chromebook 15 eine Surf- und Schreibmaschine, die nicht nur perfekt für Reisen, sondern auch für die Uni geeignet ist. Erhalten habe ich das Notebook von Notebooksbilliger.de, einer der größten Onlineshops für Hardware und Technik. Im Video stelle ich euch das Notebook etwas näher vor und zeige euch auch gleich das Innenleben! Weiterlesen

Gaming PC für 500 Euro mit AMD, Kingston und Asus

Nicht jeder kann sich einen teuren und extrem leistungsstarken PC kaufen, mit dem er sämtliche Spiele auch in vielen Jahren noch auf UHD zocken kann. Aber das muss nicht immer sein, denn selbst günstige Systeme bieten oftmals eine ausreichende Leistung, um aktuelle Games mit einer ansehnlichen Grafik zu spielen. In unserem Video-Special zeigen wir euch einen Gaming PC, dessen Teile nicht mehr als 470 Euro kosten und mit dem ihr problemlos alles zocken könnt, was ihr wollt.  Weiterlesen

Nexoc M514 II im Test

Nexoc M514II

Keine Kompromisse. Das Nexoc M514 II ist ein Performance-Notebook aus der Business-Reihe des Notebookvertriebs Nexoc. In unserer Konfiguration ist das Gerät mit einem Intel Core i7-4710MQ und einer NVIDIA GeForce GTX950M sowie 16 Gigabyte RAM ausgestattet. Ob das Notebook hält, was es auf dem Papier verspricht, findet ihr in unserem Test heraus. Weiterlesen

Windows 10 im Gamingcheck

Nexoc G808

Gaming-Check powered by Nexoc. Wir wollten gerne herausfinden, ob sich der Umzug auf Windows 10 auch für Gamer lohnt. Dank Gaming-Notebook Distributor Nexoc konnten wir bereits ein paar Tage vor Release einen Blick auf die Verkaufsversion werfen, und bieten nun einen kleinen Einblick auf die Gaming Performance-Unterschiede zwischen Windows 8.1 und Windows 10. Getestet auf dem Nexoc G808. Weiterlesen

Schenker XMG A305 im Test

Schenker XMG A305

Große Leistung, kleine Fläche. Mit dem A305 bringt Schenker Technologies ein kleines Gerät mit mächtig Power auf den Markt. Der kräftige i7 aus dem Hause Intel sowie die GTX960M müssen bei diesem Notebook ein wenig zusammenrücken, denn wir haben es hier mit einer Displaygröße von nicht einmal 14 Zoll zu tun – ein echtes Mobilitätswunder. Ob ihr auf das Renn-Pony beim Pferderennen setzen könnt, erfahrt ihr jetzt bei uns im Test.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4710MQ @ 2,5 GHz
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX960M 2048MB GDDR5 VRAM
Speicher8GB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, entspiegelt
Festplatten1 x 1000GB SATA-III 5400U/Min WD Blue 9,5mm (WD10JPVX)
1 x 128GB mSATA SSD Crucial M550 (CT128M550SSD3)
SoundHD Audio, Sound Blaster® X-FI® MB3, ONKYO 2.1 Speaker-System
Schnittstellen6-in-1 Cardreader (MMC/RSMMC/SD/Mini SD/SDHC/SDXC), HDMI out, Kopfhörer, Mikrofon, RJ-45 Netzwerkanschluss, 1x USB 2.0, 3x USB 3.0, VGA
KommunikationRealtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter
Abmessungen330 x 227 x 31,9 mm (B x T x H)
Gewicht2,0kg inkl. Akku
Akku8 Zellen Li-Ionen Akku 5600 mAh
Externes Netzteil120 Watt

Verpackung/Lieferumfang

Die Verpackung, in der wir unser Sample erhielten, ist ähnlich wie schon beim SCHENKER XMG P505 komplett in mattschwarz gehalten. Lediglich auf der Oberseite ist der XMG-Schriftzug in dem markanten Grün aufgedruckt. In dem Karton wird das Notebook selbst von zwei Teilen Styropor gehalten und ist in einer Stoffhülle verpackt, die das Notebook vor Staub und ähnlichen äußeren Einflüssen schützt.

Das enthaltene Zubehör ist zufriedenstellend: Neben Netzteil, Kaltgerätekabel und einigen Gehäuseschrauben zum Ersatz sind ebenfalls noch ein Mikrofasertuch zum Reinigen und sogar ein XMG-Schlüsselanhänger enthalten.

Aussehen/Design

Das kleine Gerät kommt ganz schick daher. Auf der Innenseite ist es dunkelgrau/anthrazitfarben gehalten. Das Gehäuse selbst besteht komplett aus Kunststoff, die Außenseite ist jedoch mit einer gummierten Oberfläche überzogen. Dadurch wird das Notebook zum einen um einiges griffiger und wird als netter Nebeneffekt noch vor unschönen, schmierigen Fingerabdrücken bewahrt. Auf dem Deckel ist das XMG-Logo glänzend hervorgehoben, ein weiteres Mal finden wir es auf der Innenseite am Displayrand.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die Ecken des Notebooks sind leicht angewinkelt, wodurch es noch kompakter wird, als es ohnehin schon ist. Lediglich die vordere Kante ist etwas spitz und hinterlässt nach längerer Benutzung unschöne Abdrücke am Handgelenk. Diesen Effekt konnten wir bereits nach etwa einer halben Stunde feststellen. Dies ist jedoch ein Problem, welches viele Notebooks dieses Anwendungsbereichs haben. Wir empfehlen daher eine weiche Unterlage für die Handballen.

Mit einer Höhe von gerade mal 3,2 cm und einem Kampfgewicht von 2 Kilogramm ist es ohne Zweifel als echtes Mobilitätswunder anzusehen. Dennoch ist es sehr robust und gut verarbeitet. Die Displayscharniere sind trotz des geringen Gewichts genau richtig eingestellt, dass sich das Display einhändig aufklappen lässt, und trotzdem macht es auf uns einen sehr stabilen Eindruck. Im geschlossenen Zustand lässt sich der Deckel von oben nur wenig eindrücken.

Ausstattung

Was die Schnittstellen angeht, ist das XMG A305 gut ausgestattet. Insgesamt stehen uns drei USB 3.0-Ports und eine USB 2.0-Schnittstelle sowie ein 6- in 1 Cardreader zur Verfügung, der die Formate MMC, RSMMC, SD, Mini-SD, SDHC und SDXC unterstützt. Zusätzlich dazu haben wir einen HDMI-out, einen Kopfhörer- sowie einen Mikrofonanschluss und die RJ-45 Buchse für Netzwerkkabel. Wer einen externen Monitor nicht über HDMI anschließen kann oder möchte, hat ebenfalls noch einen VGA-Anschluss zur Verfügung. Um das Notebook vor Diebstahl zu schützen, ist noch ein Anschluss für ein Kensington-Lock verbaut.

Schenker XMG A305

Die linke Seite des XMG A305…

Schenker XMG A305

…und die rechte Seite.

Wir empfinden die Anschlussvielfalt als angemessen, wer jedoch einen kritischen Blick auf dessen Anordnung wirft, dem werden einige kleine Kritikpunkte auffallen. Alle wirklich wichtigen Anschlüsse sind auf eine Seite verteilt. Wer beispielsweise vorhat, eine Maus, externe Tastatur und Monitor an das Notebook anzuschließen, wird schnell bemerken, dass sich nun unangenehmer Kabelsalat geformt hat. Ein Rechtshänder hätte in diesem Falle einige Schwierigkeiten, eine Maus zu verwenden.

Wartung/Aufrüstung

Die Wartung und Aufrüstung gestaltet sich beim Schenker XMG A305 spielbar einfach. Nach dem Lösen der Gehäuseschrauben lässt sich das komplette Backcover entfernen und ermöglicht sofortigen Zugriff auf alle wichtigen Bauteile des Notebooks. Der große Lüfter, der sowohl CPU als auch GPU kühlt, befindet sich direkt an der Oberfläche und lässt sich so denkbar einfach reinigen. In unserem Testsample sind bereits beide RAM-Bänke belegt. Sollten wir jedoch den RAM austauschen müssen, wäre auch das ein Kinderspiel.

Im Auslieferungszustand waren bei unserem Sample eine von zwei m.2-Schnittstellen belegt. Über den freien Slot könnten wir entweder sogar noch eine weitere, passende SSD einbauen und dann beide der Datenträger im RAID-Betrieb laufen lassen, um entweder mehr Speicherplatz oder mehr Datensicherheit durch Redundanz zu erreichen. Zusätzlich bietet Schenker ein LTE-Modul für die Schnittstelle an, um Nutzen von dem schnellen Mobilnetzwerk zu machen.

Der Akku ist weder verklebt, noch verschraubt, sondern lässt sich einfach auf der Hinterseite einstecken. Das erleichtert einerseits den Austausch im Falle eines Defekts, zusätzlich kriegen wir so die Möglichkeit, einen Ersatzakku mit uns zu führen, sollte uns unterwegs mal der Saft ausgehen.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Eingabegeräte

Aufgrund des verkleinerten Gehäuses mussten die Eingabegeräte verständlicherweise ein wenig zusammenrücken, was die Qualität allerdings nicht mindert.

Das Touchpad ist relativ klein und fühlt sich, von der Oberfläche her zu urteilen, wie der Rest des Gehäuses an und ist damit sehr glatt. Dennoch ist es sehr präzise und erlaubt trotz der geringen Größe eine genaue und vor allem schnelle Bedienung. Mit installierter Treibersoftware sind auch einige Gesten zur Steuerung verfügbar. Beim Ziehen mit zwei Fingern lassen sich Internetseiten scrollen, mit einer Kneifgeste lässt sich die Zoomstufe von beispielsweise Bildern oder Dokumenten verändern. Die Maustasten sind gut ausbalanciert und bieten einen klar spürbaren Druckpunkt, erzeugen aber keine lauten oder gar störenden Klickgeräusche.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die Tastatur besitzt eine Chiclet-Bauweise. Das bedeutet, dass zwischen den individuellen Tasten immer ein kleiner Abstand ist. Das bietet beim Tippen den Vorteil, dass die Tasten leichter zu unterscheiden sind, was besonders bei kleineren Tastaturen wie dieser hier Sinn ergibt. Aus Platzgründen wurde hier auf einen Nummernblock verzichtet.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei der Tastatur um ein Standardlayout, was bedeutet, dass die Positionierung und Größe der jeweiligen Tasten einer gewöhnlichen Desktop-Tastatur gleich sind. Lediglich die Enter-Taste ist hier ein wenig geschrumpft, was aber beim Tippen nach kurzer Zeit bereits nicht mehr auffällt. Auch Nutzer des Zehnfingersystems werden bei dieser Tastatur auf Ihre Kosten kommen, schon nach kurzer Eingewöhnungszeit war es uns beim Testen möglich, relativ schnell und fehlerfrei zu schreiben.

Die Tasten an sich besitzen einen relativ leichten Druckpunkt, der allerdings klar spürbar istund so ein zufriedenstellendes Feedback bietet. Noch dazu ist die Tastatur sehr leise und mit einer weißen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die das Tippen im Dunkeln zum Kinderspiel macht.

Display

In unserer Konfiguration verfügt das XMG A305 über ein 1920 x 1080 (FullHD) IPS-Display. Durch die recht hohe Auflösung in Kombination mit der kleinen Displaygröße ergibt sich hier eine enorme Pixeldichte, wodurch Bildschirminhalte sehr klar erkennbar sind.

Wem die Auflösung nicht ausreicht, der hat ebenfalls die Möglichkeit ein WQHD-Display verbauen zu lassen. Damit würde die Auflösung dann auf 2560 x 1440 Bildpunkte steigen. Ob solch eine Auflösung jedoch bei dieser Displaygröße praktikabel wäre und ob die verbaute Grafikleistung ein solches Anzeigerät rechtfertigt, ist unserer Meinung nach jedoch fraglich.

Davon mal abgesehen ist das Display von guter Qualität. Das IPS-Konzept funktioniert hervorragend und liefert eine gute Blickwinkelstabilität von allen Seiten. Die durchschnittliche Leuchtdichte von 346 cd/m² reicht vollkommen aus, um auch bei Sonneneinstrahlung noch Bildschirminhalten erkennen zu können. Noch dazu punktet das Display des XMG A305 mit einem guten Kontrastwert von 1094:1.

Würden wir nach Mängeln suchen, würde uns lediglich die etwas schwache Farbtemperatur des Displays auffallen. Dieser liegt mit 6078K ein wenig entfernt vom Optimalwert von 6500K und hält sich damit im etwas wärmeren Spektrum der Farbdarstellung auf. Dennoch werden Farben klar und schön dargestellt.

Schenker XMG A305

Leistung CPU

Als Hauptrecheneinheit kommt in unserem Sample des XMGA305 ein Intel Core i7-4710MQ mit einem Basistakt von 2.5 GHz zum Einsatz. Dieser bietet insgesamt 4 physische Kerne, womit wir dank Hyperthreading-Technologie insgesamt 8 Threads zur Verfügung haben. Diese teilen sich allesamt 6 MB von Intel’s schnellem Smart-Cache.

Durch die Turbo-Boost-Funktion bekommt der Prozessor in performancehungrigen Szenarien noch einmal einen kleinen Schub und taktet auf maximal 3.5 GHz hoch.

Typisch für Prozessoren der Haswell-Familie ist auch der i7-4710MQ mit einer 22 nm-Bauart gefertigt und bietet eine TDP von maximal 47 Watt. Bei der integrierten Grafiklösung handelt es sich um die Intel HD-Graphics 4600 die in einem Bereich 400 bis 1150 MHz taktet. In Anwendungen, die keine große Grafikleistung erfordern, schaltet sich durch nVIDIA-Optimus-Technologie die dedizierte Grafikkarte ab und die integrierte Grafiklösung springt ein. Das hilft, den Stromverbrauch des Notebooks zu senken.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die CPU verfügt noch über einige erwähnungswerte Zusatzfunktionen wie etwa die Wireless-Display-Technologie, die es ermöglicht, den Bildschirminhalt drahtlos auf unterstützte Geräte widerzuspiegeln.

Durch Intel vPro-Technik wird das System bereits auf Hardwareebene unterstützt, um sich gegen Viren, Rootkits oder ähnliches zu wehren. Die komplette Spezifikation des i7-4710MQ findet ihr auf der offiziellen Produktseite von Intel.

Um die Leistung der CPU angemessen vergleichen zu können, verwenden wir im Folgenden das Programm CineBench in der Version R15. Dieses Programm rendert eine fotorealistische Szene mithilfe von verschiedensten Algorithmen, um alle Bereiche der CPU zu testen. Auf Wunsch kann das Programm auch nur einen einzelnen Prozessorkern verwenden. Am Ende des Tests wird ein Punktwert ausgegeben und mit anderen Ergebnissen aus der CineBench-Datenbank verglichen. Um selbst Vergleiche zu ziehen, bedienen wir uns hier den Testergebnissen von einigen unserer früheren Notebooktests. Dargestellt sind die Werte des Schenker XMG P505 (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Acer Aspire V15 Nitro (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Schenker XMG U705 (Intel Core i5-4690S @ 3.2GHz) und Nexoc G733.Color (i7-4910MQ @ 2.90GHz).

Leistung GPU

Für die Grafiklösung setzt Schenker beim XMG A305 auf die NVIDIA GeForce GTX960M. Diese ist eine DirectX-11-Grafikeinheit, die in einem Bereich von 1097 bis 1176 MHz taktet. Insgesamt stehen uns hier 2048 MB des schnellen GDDR5-Grafikspeichers zur Verfügung.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedenen Verwendungsszenarien und rendert dabei mehrere Stenen, um am Ende einen brauchbaren Punktwert auszugeben. Von diesem lassen sich allerdings keine direkten Parallelen zur Gamingleistung ziehen, jedoch ist er ein wichtiger Anhaltspunkt, um die Grafik-Performance mit der anderer Notebooks vergleichen zu können.

Zusätzlich dazu testen wir noch mit dem Unigine Heaven Benchmark in der Version 4.0. Dieser rendert ebenfalls mehrere Szenen mit jeweils unterschiedlichen Systemeinstellungen und gibt am Ende einen Punktwert sowie die durchschnittlichen Frames pro Minute (FPS) an.

Zur Veranschaulichung der Ergebnisse haben wir mal wieder die Testwerte unserer früheren Tests herangezogen. Dargestellt sind das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Was die reine GPU-Leistung angeht, reiht sich das XMG A305 leistungstechnisch genau zwischen dem Acer Aspire V15 Nitro und dem XMG U705 ein und liegt stets leicht hinter dem größeren Bruder von Schenker. Beispielsweise liegt unser Sample in 3DMark in Version 11 sowie 13 um 500-700 Punkte zurück, jedoch immer 200-400 Punkte über dem Aspire V Nitro. Die GTX960M des A305 übertrumpft hier also die GTX860M des Acer problemlos.

Hauptspeicher

Insgesamt sind zwei Festplatten im Schenker XMG A305 verbaut: Eine Crucial M550 SSD (CT128M550SSD3) mit 128 GB Speicher und eine Western Digital Blue (WD10JPVX) mit 1000 GB Speicherkapazität.

Die SSD liefert in unserem Test zufriedenstellende Werte. Die respektiven Lese-/Schreibraten von 495,87 MB/s und 324,06 MB/s machen das Notebook zwar nicht zum Überflieger, doch für eine SSD die über SATA angebunden ist statt über M.2 sind das schon gute Ergebnisse. Vor allem die, in unserem Test wiederholbar feststellbare, hohe sequentielle Leserate des Datenträgers ist an dieser Stelle zu loben. Insgesamt ermöglicht die SSD eine flotte und angenehm flüssige Bedienung auf dem Desktop sowie kurze Ladezeiten bei Games.

Schenker XMG A305

Ähnlich sieht es auch bei der Festplatte aus. Die Festplatte der Firma Western Digital dreht mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und verfügt über einen Cache von 8 MB. Die Lese-/Schreibraten liegen bei dieser mit jeweils 105,7 MB/s und 102 MB/s liegen leicht über dem Durchschnitt und fügen dem Notebook eine flotte und dazu noch geräumige Datenablage hinzu.

Schenker XMG A305

Systemleistung

Im Folgenden testen wir das Zusammenspiel der gesamten Soft- und Hardware des Systems. Hierfür bedienen wir uns des Programms PCMark in der Version 7 und 8. PCMark ist ein Performance-Benchmarking-Tool, welches die unterschiedlichen Bereiche des Notebooks belastet und verschiedene Verwendungsszenarien, wie beispielsweise Bildbearbeitung oder Surfen im Web durchspielt. Am Ende wird uns hier ein Punktwert ausgegeben. Um diesen zur Schau zu stellen greifen wir wieder auf die Testergebnisse unserer anderen Notebooks zurück. Dargestellt werden das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Gaming-Performance

Um die Gamingleistung des Schenker XMG A305 beurteilen zu können, haben wir 12 Games aus diesem und letztem Jahr mit verschiedenen Systemeinstellungen intensiv getestet um so die durchschnittlichen Frames pro Sekunde herauszufinden – darunter auch den AAA+ Actiontitel GTA V.

Um die Werte zur Schau zu stellen, bedienen wir uns an dieser Stelle mal wieder den Daten einiger unserer früheren Notebooktests. Dargestellt werden das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Im Großen und Ganzen ist die Gamingleistung des A305 mit dem Schenker XMG U705 (GTX965M) zu vergleichen. In den meisten der getesteten Games liegt unser Testsample mit der GTX960M leicht hinter dem U705. Die einzige Ausnahme ist hier Crysis 3, wo wir stets 3 – 5 mehr Bilder pro Sekunde messen konnten. Höchstwahrscheinlich ist die stärkere Performance hier auf kleinere Treiberinkompatibilitäten zurückzuführen, die das U705 in diesem Fall leicht ausbremsen.

Grundsätzlich liegt das XMG A305 jedoch stark vor dem Acer Aspire V15 (GTX860M). Auf mittleren Systemeinstellungen hatten wir bei unserem Sample konsistent 3 – 10 Frames mehr pro Sekunde.

Lautstärke/Temperatur im Betrieb

Was die Geräuschemission angeht, macht das Notebook unserer Meinung nach eine eher durchschnittliche Figur.

Im Idle-Betrieb schlägt sich das Notebook hervorragend, die Lüfter laufen mit 34,2 dB/A angenehm leise vor sich hin. Bei Aufgaben, die keine große Performance erforden, wie z.B. Textbearbeitung, Surfen im Netz oder auch nur dem Verweilen auf dem Desktop schalten die Lüfter teilweise sogar komplett ab und das Notebook gibt keinen Ton mehr von sich.

Ganz anders hingegen sieht es bei Belastung aus. In unserem Volllast-Test mit Prime95 und dem Grafikbenchmark FurMark fing das A305 ordentlich an zu pusten. Unser Messgerät gab hier am höchsten Punkt stolze 53,9 dB/A aus und macht das kleine Notebook damit zum lautesten von denen, die wir bereits getestet haben. Alles über 50 dB/A wird vom menschlichen Gehör als störend angesehen und lässt sich nur schwer durch Ablenkung ausblenden. Ein guter Kopfhörer kann hier unter Umständen Abhilfe schaffen.

Dieser krasse Unterschied zum Idle-Betrieb dürfte wohl auf die leistungsstarke Hardware verbunden mit dem kleinen Gehäuse zurückzuführen sein. Dadurch, dass alle Komponenten ein wenig enger zusammenrücken müssen, staut sich automatisch mehr Wärme an und das Notebook regelt die Lüfter stärker nach oben.

Im Gaming-Test mit Battlefield 4 auf hohen Grafikeinstellungen relativierte sich das Ganze noch einmal. Mit einer durchaus annehmbaren Lautstärke von 48,4 dB/A reiht sich das A305 mehr oder weniger bei der Konkurrenz mit ein und ist nur minimal lauter als das Schenker XMG P505, und minimal leiser als das Nexoc G733.Color.

Um die Wärmeemissionen auswerten zu können, haben wir sowohl im Idle, als auch bei Volllast die Oberflächentemperatur des Notebooks sowie auch die inneren Sensoren genau im Auge behalten.

Schenker XMG A305

Oberseite im Idle

Schenker XMG A305

Unterseite im Idle

Schenker XMG A305

Oberseite bei Last

Schenker XMG A305

Unterseite bei Last

Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich das A305 insgesamt auf der Oberseite stärker erwärmt als am Boden. Am auffälligsten ist dieser Effekt leider genau in der Mitte der Tastatur, die sich während unserer Testphase am stärksten erhitzt hat. Gerade dort ist die Temperatur enorm spürbar, wenn auch nicht zwingend unangenehm beim Tippen. Ähnlich verhielt es sich beim Mauspad, welches sich ebenfalls stark erwärmte.

Die Unterseite hingegen gibt im Wärme-Test eine gute Figur ab. An keiner Stelle überschreitet das Notebook hier jemals die 40°C-Marke und ließ sich stets komfortabel auch auf dem Schoß bedienen.

Die internen Temperaturen zeigen uns ein ähnliches Bild. Die CPU wird im Volllast-Test nach einer Stunde etwa 96°C warm und hält sich dann dort. Das ist gerade noch im tolerierbaren Bereich. alles ab 100°C wäre hier als besorgniserregend anzusehen.

Immerhin steckt der i7-4710MQ diese Temperatur gut weg. Temperaturbedingte Effekte wie Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz aufgrund zu hoher Wärmeemission) oder gar Abstürze sind während unserer Tests nicht aufgetreten.

Schenker XMG A305

Lautsprecher

Das Lautsprechersystem ist, wie wir es bereits vom Schenker XMG P505 und XMG U705 gewohnt sind, von Onkyo realisiert und von exzellenter Qualität. Mithilfe der vorinstallierten SoundBlaster-Software lässt sich der Sound noch weitestgehend den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Schenker XMG A305

Wer sich mit Lautsprecheranlagen bei Notebooks auseinandersetzt, wird oft von eher blechernen Höhen und nicht vorhandenen Tiefen geplagt. Dies ist hier nicht der Fall. Schenker setzt beim A305 auf eine 2.0 Konfiguration der Lautsprecher, welche in unserem Test sehr gute Dienste leistet. Die Höhen sind klar und präzise und auch bei hohen Lautstärken wirkt der Sound nicht verzerrt.

Selbstverständlich ist dies nicht mit einer richtigen Anlage oder einem guten Stereokopfhörer gleichzustellen, doch verglichen mit der Konkurrenz schlägt sich das A305 in dem Punkt Sound um Längen besser.

Energieverwaltung/Akkuleistung

Die Leistungsaufnahme haben wir mithilfe eines BaseTech-Wattzählers für die Steckdose ermittelt. Im Idle verbraucht das Schenker XMG A305 lediglich 23 Watt, was einen sehr guten Wert für Geräte dieser Leistungsklasse darstellt. Teilweise haben wir dies wohl der nVidia-Optimus-Technologie zu verdanken. Diese schaltet in Situationen mit geringen Rechenanforderungen die GPU komplett ab und lässt jegliche Grafikberechnungen von der CPU durchführen, um Strom einzusparen.

Bei voller Auslastung mit FurMark und CPU-Benchmarking-Tool Prime95 genehmigt sich das Notebook gerade einmal 118 Watt. Das mag zwar nach viel klingen, in Anbetracht der verbauten Hardware stellt es jedoch einen guten Wert dar. Mit letztlich durchschnittlich 94 Watt im Gamingbetrieb bei einer Battlefield 4-Session zeigt sich das Notebook verglichen mit der Konkurrenz jedoch sparsam.

Im XMG A305 ist ein 8 Zellen Li-Ionen Akku mit 5600 mAh verbaut, die Akkulaufzeit wird auf der Herstellerseite und im Datenblatt mit fünf- bis fünfeinhalb Stunden angegeben.

Um die Akkulaufzeit angemessen beurteilen zu können, haben wir mehrere Szenarien durchgespielt. Zum einen der Idle-Test, bei dem wir die Bildschirmhelligkeit auf die niedrigste Stufe stellen und WLAN abschalten, um die längste mögliche Laufzeit zu erreichen. Im Kontrast dazu haben wir das Tool BatteryEater verwendet. Dieses lastet jeden Bereich des Notebooks so stark wie möglich aus, um den Akku so schnell wie möglich zu leeren. Hier ist zu erwähnen, dass solch ein Verbrauch bei normaler Benutzung selten erreicht wird. Der Test dient lediglich dazu, sozusagen einen absoluten Worst-Case darzustellen. Hinzu kommen noch die normalen Leistungstests, einmal beim Surfen im Internet mit gelegentlicher Videowiedergabe und der Test bei Filmwiedergabe.

Unser Test konnte uns positiv überraschen und zeigt das kleine Notebook als relativ langatmig, im Idle hält sich das Notebook wacker bei knappen 7 Stunden Laufzeit und konnte uns damit durchaus überzeugen. Auch im Volllast-Test hielt das Notebook länger durch als die Konkurrenz.

Zwar ist diese Laufzeit kein Meilenstein, sichert sich jedoch den ersten Platz bei den Notebooks, die wir bis jetzt testen konnten.

Fazit

Beim XMG A305 wurde der Qualitätsstandard, den wir von Schenker bereits gewohnt sind, wieder einmal erreicht. Vor allem durch die geringe Größe, das niedrige Gewicht und die gute Akkuleistung in Anbetracht der verbauten Hardware konnte das Notebook bereits einige Pluspunkte sammeln.

Das Gehäuse, wenn auch aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich hochwertig an und ist gut verarbeitet, durch die gummierte Oberfläche wird das Notebook sehr griffig. Vor allem aber fühlt es sich robust an, wie sich vor allem an dem vergleichsweise stabilen Displaydeckel spüren lässt.

Auch bei der Hardware bleiben kaum Wünsche offen. Die Kombination von Core i7-4710MQ und GeForce GTX960M ist leistungsstark genug für die meisten Games und gleichzeitig sparsam genug, um auch im Mobilbetrieb relativ lange Spaß an dem Notebook zu haben. Wem diese Leistung nicht reichen sollte, hat im Konfigurationsassistenten von Schenker die Möglichkeit, auch eine stärkere CPU wie etwa den i7-4910MQ zu verbauen. Wer das Bedürfnis nach mehr Grafikleistung hat, dem können wir das Schenker XMG P505 nur wärmstens ans Herz legen. Den Testbericht dazu findet ihr ebenfalls bei uns.

Mängel stellen wir hauptsächlich bei der Kühlung fest. Die Oberflächentemperatur kann bei hoher Last schon stark ansteigen, und der Blick auf die internen Temperaturen ergibt ein ähnliches Bild. Während das in Anbetracht der verbauten Hardware und der geringen Gehäusegröße zwar verständlich ist, resultieren die starken Kühlanforderungen in einer relativ hohen Lautstärke bei Last.

Dennoch konnte uns das Schenker XMG A305 mit der gebotenen Akkulaufzeit und der Performance beim Gaming vollends überzeugen und hat sich unseren Hardbloxx.de-Leistungstipp redlich verdient.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

1305,- €
Schenker XMG A305

Positiv

  • - Hohe Akkulaufzeit
  • - Gute Gamingleistung
  • - Hohe Mobilität durch geringe Größe
  • - Hochwertige Eingabegeräte
  • - Gutes Soundsystem
  • - Hohe Wartbarkeit
  • - Hochwertige Verarbeitung

Negativ

  • - Recht starke Erwärmung bei Last
  • - Lautes Kühlsystem

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Nexoc G733 Color Gaming Notebook

Nexoc G733 Color

Groß in jeder Hinsicht. Das Nexoc G733 Color ist ein Gamingbolide der Hochleistungsklasse. Mit ganzen zwei GTX980M-Grafikchips der Firma Nvidia und einem Intel Core i7-4910MQ verpackt in einem 17 Zoll-Barebone bekommen wir mehr als reichlich Leistung auf dem Benchmark-Tisch. Ob sich der Gaming-Gigant in der Praxis genau so gut schlägt, wie er auf dem Papier aussieht, findet Ihr in unserem Test heraus.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4910MQ @ 2.90GHz
Grafikkarte2x NVIDIA GeForce GTX980M 4096MB GDDR5 VRAM
Speicher16384MB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display17,3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, Non-Glare
Festplatten1x Samsung 840 EVO MZ-7TE120BW M.2 SSD 256 GB
1x Western Digital WD10JPVX-22JC3T0 HDD 1000 GB
Sound7.1 HD AUDIO, 2X ONKYO HIGH-PERFORMANCE LAUTSPRECHER, 1X 3W SUBWOOFER, SOUND BLASTER X-FI MB3
Schnittstellen4xUSB 3.0 (1x Powered USB), 1xeSATA (USB 2.0 Combo), 1x, 1x HDMI 1.4A, 1x Line-Out, 1xMikrofon, 1xS/PDIF, 1x LINE IN, 1x RJ-45, 1x DC-IN, 1x Thunderbolt
Kommunikation10 / 100 / 1000 Mbit / s Base - TX Ethernet LAN: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter, WLAN: Half-Mini A/B/G/N/AC Module, Bluetooth Combo
Abmessungen419 X 295 X 54 mm (B x T x H)
Gewicht4,2 kg
AkkuLi-Ionen 8 Zellen, 89.21 WH
Externes Netzteil330W

Verpackung & Lieferumfang

Bei der Verpackung setzt Nexoc auf das ‚Weniger ist mehr‘-Prinzip. Das Notebook wurde uns in einem schlichten Karton zugesandt. In einer Stofftüte verpackt und von zwei großen Styroporteilen gehalten ist es sicher vor Erschütterungen während des Transports. In einem weiteren Karton befindet sich das große 330 Watt-Netzteil, ein Kaltgerätekabel sowie eine Bedienungsanleitung und eine CD mit Gerätetreibersoftware und einige Gehäuseschrauben zum Ersatz.

Aussehen & Design

Das Nexoc G733 Color macht nicht nur leistungsmäßig, sondern auch optisch etwas her. Das Notebook ist komplett in Schwarz gehalten, das Logo ist in der Ecke auf dem Deckel platziert.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Als Eyecatcher sind die beiden hinteren Ecken des Geräts rot leuchtend. Abgerundete Ecken oder Kanten suchen wir jedoch vergebens. Das hat die Folge, dass die vordere Kante recht unangenehm in das Handgelenk drückt. Dieser Effekt war in unserem Praxistest bereits nach ca. einer halben Stunde erkennbar.

Davon mal abgesehen fiel uns sofort die hervorragende Verarbeitung des Gehäuses auf. Die Oberfläche ist mit einer gummierten Schicht überzogen, womit es zum Einen unheimlich griffig wird, und als netter Nebeneffekt wird das Gehäuse effektiv vor schmierigen Fingerabdrücken geschützt. Alles in allem macht das Gehäuse auf uns einen sehr stabilen Eindruck, wobei sich bei geschlossenem Deckel durch leichten Druck von oben das Display durchdrücken lässt. Das ist allerdings ein Makel, das viele Geräte dieser Kategorie haben, daher können wir das nicht als vollwertigen Minuspunkt ankreiden.

Die Hochleistungshardware bringt einige kleine Nachteile mit sich: mit 4,2 Kilogramm Kampfgewicht ist das G733 schon ein echter Brocken. Auch wenn es nicht nach viel klingt, ist das schon ein Gewicht, welches bei Benutzung auf dem Schoß nach einiger Zeit auffällt. Zusätzlich dazu ist es in unserer Konfiguration 5,2 cm hoch. Die Schuld dafür ist wohl den relativ groß geratenen Kühlkörpern für CPU und GPU(s) zuzuschreiben, die ohne Zweifel notwendig sind, um das Notebook davor zu bewahren bei Hochleistung in Flammen aufzugehen.

Nexoc selbst gibt die Höhe dieses Modells nur in einem Bereich von 4,2 bis 5,2 cm an, daher vermuten wir, dass das Notebook in einer schwächeren Ausführung ein wenig schmaler und auch leichter sein dürfte.

Ausstattung

Die Ausstattung, was die Anschlüsse des Notebooks betrifft, ist durchaus als üppig zu erachten. Insgesamt werden uns vier vollwertige USB 3.0 Anschlüsse geboten, von denen einer gleichzeitig als Ladeanschluss verwendet werden kann. Das bedeutet, dass ihr über diesen Anschluss selbst bei abgeschaltetem System beispielsweise euer Handy oder euren MP3-Player über USB aufladen könnt. Zusätzlich erhalten wir einen eSATA-Kombiport, der gleichzeitig noch als USB 2.0 Schnittstelle dient. HDMI ist im Standard 1.4a verbaut. Dieser unterstützt zwar theoretisch Auflösungen bis 4K, allerdings sind hiermit nur maximale Bildwiederholraten von bis zu 30Hz möglich. Das reicht zwar meistens für Anwendungen wie Text- und Bildbearbeitung, allerdings kommt es beim Gaming mit nur 30Hz zum unschönen Screen-Tearing.

Als Audioanschlüsse bekommt der Käufer einen 3.5mm Audioausgang, einen Mikrofonanschluss, eine S/PDIF-Buchse und einen Line-In Anschluss. Der Netzwerkanschluss unterstützt Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit.

Als eine kleine Besonderheit gibt es zusätzlich noch einen Thunderbolt-Anschluss für Apple-Geräte.

Das eingebaute 9-in-1 Kartenlesegerät unterstützt Speicherkarten im Format MMC, RSMMC, SD, MiniSD, SDHC, SDXC, MS sowie MS PRO und MS Duo.

Um das Notebook vor Diebstahl zu bewahren, gibt es noch einen Anschluss für ein Kensington-Schloss. Eure Daten könnt ihr mit dem integrierten Fingerabdruckscanner schützen, der in unserem Test stets schnell und zuverlässig reagierte.

Nexoc G377 Color

Die linke Seite des Nexoc G733.

Nexoc G377 Color

Die rechte Seite des Nexoc G733.

Die Anschlüsse sind unserer Meinung nach sinnig platziert, mit zwei USB-Ports und der HDMI-Buchse auf der Rückseite hat man die Möglichkeit, sowohl Maus, Tastatur oder Headset und externen Monitor anzuschließen, ohne störenden Kabelsalat direkt neben dem Notebook zu verursachen.

Wir hätten uns allerdings noch einen DisplayPort-Anschluss gewünscht, um bei Bedarf beispielsweise ein 4K-Display mit 60 Hertz anschließen zu können. Gerade bei der überdimensionalen Grafikleistung wäre es für einen Gamer nicht abwegig, auf höherer Auflösung spielen zu wollen.

Wartung  & Aufrüstung

Beim Nexoc G733 ist definitiv noch Potential zum Aufrüsten vorhanden. Nach der Demontage der Wartungsklappe an der Unterseite des Notebooks sind auf einen Blick alle wichtigen Komponenten auf Anhieb sichtbar. Die Lüfter sind allesamt auf der oberen Seite der Platine und damit leicht erreichbar, um dessen Reinigung zu vereinfachen.

Im Auslieferungszustand waren bei unserem Sample ingesamt zwei von vier RAM-Bänken belegt, theoretisch sind bei diesem Notebook insgesamt bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher bei voller Belegung möglich. Von den zwei mSATA-Anschlüssen war in unserer Konfiguration einer der beiden belegt.

Der Akku ist lediglich zum Einstecken und wird weder von Schrauben noch von Klebstoffen gehalten, also ist auch hier Ersatz im Falle eines Defekts denkbar einfach.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Selbst die CPU ist austauschbar: solltet ihr euch mal in der Situation wiederfinden, einen CPU-Tausch durchführen zu müssen, gibt es zu diesem Thema bereits ein HowTo-Video auf unserem YouTube-Kanal.

Eingabegeräte

Bei der Tastatur haben sich Nexoc für eine Tastatur mit Standardlayout entschieden, dessen Umsetzung positiv überzeugt. Die großen Ausmaße des Notebooks sind hier definitiv hilfreich, so passt die Tastatur ohne Probleme und keine Tasten mussten aus Platzgründen verschoben oder gar verkleinert werden.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Vielschreiber dürften sich mit der Tastatur schnell anfreunden können. Aufgrund des Standardlayouts fühlen sich Zehn-Finger-Tipper schnell zuhause und schon nach kurzer Eingewöhnungszeit konnten wir relativ fehlerfrei und schnell schreiben. Die Tasten besitzen zudem eine angenehme Größe, selbst für Leute mit großen Händen. Störende Klickgeräusche sind uns beim Testen nicht aufgefallen, die Tasten bieten ein angenehmes Feedback und einen klar spürbaren Auslösungspunkt. Zudem sind sie gut ausbalanciert und klappern nicht. Alles in allem hinterließ die Tastatur beim Tippen einen wertigen Eindruck.

Für die Nachtaktiven unter den Nutzern gibt es eine blaue Hintergrundbeleuchtung, die sich in vier Stufen regeln oder komplett abschalten lässt. Die Farbe dieser ist jedoch leider nicht änderbar, wie etwa beim Schenker XMG U705.

Das Touchpad besitzt eine texturierte Oberfläche, im Kontrast zum Rest des Gehäuses, und besticht durch die Größe sowie eine hohe Präzisison. Multitouch-Gesten wie Scrollen mit zwei Fingern oder Zoomen durch die altbekannte Kneifgeste werden mithilfe der richtigen Gerätetreiber unterstützt und funktionierten in unserem Test stets zuverlässig. Die Maustasten sind gut ausbalanciert, bieten allerdings einen relativ harten Druckpunkt und geben beim Auslösen ein leises Klicken von sich, welches aber auch nach langer Zeit nicht störend wirkt.

Durch die hohe Größe und die Position des Touchpads auf dem Gehäuse können sich beim Zocken oder Tippen gerne mal Fehleingaben durch beispielsweise ein aufgelegtes Handgelenk einschleichen. Wir empfehlen daher, bei Bedarf das Touchpad mithilfe der Funktionstasten (Fn+F1) zu deaktivieren oder eine externe Maus anzuschließen.

Display

Das Nexoc verfügt in unserer Konfiguration über ein 17 Zoll (43,9 cm) großes FullHD-Display. Dieses ist entspiegelt und verfügt über ein Panel mit IPS-Technologie, wodurch der Bildschirminhalt aus jedem Winkel noch klar und farbgetreu erkennbar ist. Die Standardauflösung von 1920 x 1080 sorgt dafür, dass Bildschirminhalte klar und scharf dargestellt werden. Dieses Notebook ist leider nur mit diesem Display konfigurierbar, Optionen für Displays mit höheren Auflösungen bleiben hier aus.

Die Vermessung über Leuchtstärke und Kontrast ergaben jedoch bestechende Werte. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 345 cd/m² ist das Display ausreichend hell, um sogar draußen und bei direkter Lichteinstrahlung direkt auf das Display noch Bildschirminhalte klar erkennen zu können. Unsere höchste Messung ergab hier einen beeindruckenden Wert von 343 cd/m², die niedrigste lediglich 292 cd/m².

Die Messung der Farbtemperatur ergab einen Endwert von 7776K. Dieser ist ein wenig oberhalb vom Optimalwert 6500K, was die Farbdarstellung im Ganzen ein bisschen kälter wirken lässt. Nichtsdestotrotz sind die kräftigen Farben sehr angenehm anzusehen.

Mit einem Kontrastwert von 1118:1 bewegt sich das Display des G733 im unteren High-End-Bereich, was Displays bei Gamingnotebooks angeht.

Nexoc G377 Color

CPU

Als CPU ist der Intel Core i7-4910MQ verbaut, der einen Basistakt von 2,90 GHz hat. Durch Intel Turbo-Boost-Technologie kann der Prozessor in performancelastigen Anwendungen auf bis zu 3,90 GHz hochtakten und so noch einmal kräftig Schub geben. Die vier physischen Kerne teilen sich allesamt sechs MB Intel Smart-Cache. Mit einer Strukturbreite von 22 Nanometern ist die Haswell-CPU allerdings nicht übermäßig energiehungrig und genehmigt sich maximal 47 Watt.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Zusätzlich zur hohen Leistung erhalten wir einige nützliche Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Intel Wireless-Display-Technologie, durch die sich der Bildschirminhalt auf unterstützten Geräten drahtlos wiedergeben lässt. Die vPro-Features von Intel helfen, den Schutz vor Viren und Rootkits bereits auf der Hardwareebene deutlich zu verbessern. Durch die Intel-HT Technologie erhält jeder der vier physischen CPU-Kerne noch einmal Kontrolle über jeweils einen Thread, womit wir insgesamt vier physische und vier virtuelle Kerne zu unserer Verfügung haben.

Die komplette Spezifikation für technikbegeisterte Leser findet ihr auf der offiziellen Intel-Seite des i7-4910MQ.

Um die CPU auf Throttling (Herabsetzen der Taktrate aufgrund zu hoher Temperaturen) zu testen, haben wir sowohl das CPU-Benchmarkingtool Prime95 als auch den Grafikbenchmark FurMark für etwa eine Stunde laufen lassen, um das System möglichst stark auszulasten. Selbst unter diesen Bedingungen lief der i7-4910MQ stets stabil auf 2.90 GHz Taktfrequenz.

Nexoc G377 Color

Um die Leistung der CPU systemunabhängig zu beurteilen, verwenden wir im folgenden Test das Programm CineBench in der Version R15. CineBench rendert eine fotorealistische Szene und verwendet dabei verschiedene Alogrithmen, die die verschiedenen Regionen des Prozessors gleichmäßig testen. Hinterher wird ein Punktwert ausgegeben und mit denen von anderen Systemen aus deren Datenbank gegenübergestellt. Zu Vergleichszwecken haben wir für unsere Darstellung die Testergebnisse von einigen unserer früheren Notebooktests, des Schenker XMG P505 (Intel Core i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Acer Aspire V15 Nitro (Intel Core i7-4710HQ @ 2,5 GHz) und des XMG U705 (Intel Core i5-4690S @ 3.2GHz) herangezogen.

Leistung GPU

Nun wird es wirklich interessant. Für reichlich Leistung in grafikaufwendigen Situationen verfügen wir bei dem Nexoc G733 Color über nicht nur eine, sondern gleich zwei GTX980M, die im SLI-Modus zusammenarbeiten.

Von der Leistung her siedelt sich die GTX980M im High-End Bereich an, was Notebook-Grafiklösungen angeht. Der Basistakt des 28-Nanometer Chips liegt bei unserem Gerät in einem Bereich von 1038 MHz zuzüglich Boost. Den beiden Grafikkarten stehen insgesamt acht Gigabyte des schnellen GDDR5-Grafikspeichers zur Verfügung.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Um die Grafikleistung beurteilen zu können, verwenden wir im Folgenden den synthetischen Benchmark 3DMark jeweils in der Version 2013 und 2011.

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedenen Verwendungsszenarien und rendert jeweils mehrere Szenen, um am Ende einen nutzbaren Vergleichswert auszugeben. Von diesem Wert lassen sich zwar keine direkten Parallelen zur eigentlichen Leistung bei Spielen ziehen, er ist jedoch ein wertvoller Anhangspunkt, um die allgemeine grafische Leistung mit anderen Systemen vergleichen zu können. Zusätzlich dazu testeten wir mit dem Unigine Heaven Benchmark. Dieser rendert ebenfalls mehrere Szenen mit jeweils verschiedenen Systemeinstellungen und gibt am Ende einen Punktwert sowie die durchschnittlichen Frameraten aus.

Zur Veranschaulichung sind wieder einmal die Testwerte des Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M) und des XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) aus unseren früheren Testberichten dargestellt.

Dass das G733 die Konkurrenz hier gnadenlos hinter sich lässt, ist kaum überraschend. Mit gleich zwei GTX980M im Gepäck ist es bei weitem das leistungsstärkste Notebook, das wir bis jetzt testen konnten.

Hauptspeicher

In unserem Testsample ist eine 250GB SSD sowie eine 1000GB HDD verbaut. Sollte man tatsächlich mehr Speicherplatz benötigen, bietet der umfangreiche Konfigurator von Nexoc noch einige weitreichende Optionen an. Von ein Terabyte großen SSDs bis zwei Terabyte großen HDDs gibt es hier viele Möglichkeiten, sich sein Gerät individuell anzupassen. Rein theoretisch lassen sich beide Festplatten auch im RAID 0/1-Modus betreiben, um entweder ein größeres Laufwerk oder Datensicherheit in Form von Redundanz zu erreichen.

Bei der SSD handelt es sich in unserem Fall um eine Samsung EVO840 SSD mit 250 GB, die über die mSATA Schnittstelle an das System angebunden ist. Diese arbeitet mit dem SATA-Standard und ermöglicht so hohe Lese- und Schreibraten.

Dies spiegelte sich auch in unserem Benchmark wieder: Mit einer sequentiellen Lese-/Schreibrate von 485,66 MB/s und 455,86 MB/s haben wir bereits gute Werte erreicht, die eine schnelle und angenehme Bedienung im Alltag sowie auch beim Gaming ermöglichen. Was die Lesegeschwindigkeit angeht, hängt das Nexoc G733 Color hier hinter dem XMG U705 aus dem Hause Schenker, in welchem eine Samsung XP941 120 GB M.2 SSD verbaut ist. Lob wollen wir an dieser Stelle jedoch für die deutlich höhere Schreibrate aussprechen, die in unseren Tests reproduzierbar messbar war.

Nexoc G377 Color

Systemleistung

Um die gesamte Systemleistung angemessen bewerten zu können, nutzten wir das Benchmarking-Tool PCMark in der Version 7 und 8. PCMark bewertet das allgemeine Zusammenspiel der Komponenten und liefert am Ende einen Punktwert zu Vergleichszwecken. Zur Veranschaulichung der Werte haben wir wieder die Testergebnisse unserer früheren Notebooktests, des Schenker XMG P505, Acer Aspire V15 Nitro  und des XMG U705 herangezogen.

Da sich dieser Leistungstest nicht allein auf die Grafikleistung bezieht, haben wir hier wieder einigermaßen vergleichbare Werte. Im PCMark 7 schlägt sich das G733 insgesamt ein wenig schlechter als das XMG U705 von Schenker. Im PCMark 8 hingegen hat unser Testsample größtenteils die Oberhand, was wohl dem leistungsstarken Prozessor und dessen Hyperthreading-Technologie zu verdanken ist. Lediglich im Creative Conventional Benchmark wird das G733 vom Schenker XMG P505 geschlagen. Die Gründe hierfür sind nicht ganz klar, wir vermuten dass es an minimalen Treiberoptimierungsfehlern liegen könnte.

Gaming-Performance

Der Preisklasse nach zu urteilen siedelt sich das Nexoc G733 Color im absoluten High-End Bereich an, was sich in der Gaming-Performance auch in jedem Fall wiederspiegelt. Dieses Notebook macht wirklich keine halben Sachen. Die Kombination aus dem leistungssstarken Intel Core i7-4910MQ und den beiden GTX980M im SLI-Betrieb langweilt sich förmlich bei den meisten in unserem Benchmark getesteten Games und übertrifft in jedem die Leistung des XMG P505, Acer Aspire V15 Nitro und des XMG U705 um Längen.

Für den Gamer, dem diese Kombination zu Overkill ist, gibt es im Konfigurationsassistenten von Nexoc ebenfalls die Möglichkeit, zwei GTX970M auszuwählen.

Zum ersten Mal konnten wir für diesen Testbericht auch den AAA-Titel GTA V aus dem Hause Rockstar auf Leistung mit diesem Notebook überprüfen, daher gibt es leider noch keine Vergleichswerte mit anderen Geräten.

Lautstärke & Temperatur im Betrieb

Die leistungsstarke Hardware bedarf natürlich auch einem leistungsstarken Kühlsystem, was sich bei sowohl der Temperatur des Geräts als auch bei der Lautstärke wiederspiegelt.

Im Idle-Betrieb erreichte unser Testsample eine maximale Lautstärke von 43,4 dB/A, was bereits einen relativ hohen Wert darstellt. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Lüfter selbst im Leerlauf nicht abschalten, sondern ständig laufen. Bei Last sieht es noch einmal ein wenig anders aus, unsere höchste Messung erreichte hier stolze 52,7 dB/A. Dies ist zwar deutlich hörbar, allerdings verständlich in Betracht auf die erbrachte Leistung, und mit Kopfhörern lässt es sich durchaus ertragen. Im Gaming-Test mit Battlefield 4 pendelte sich die Lautstärke auf durchschnittlich 47,8 dB/A ein.

Die Wärmeabführung bei dem G733 ist durchaus überzeugend, die warme Luft staut sich nicht und das Gehäuse wärmt sich nicht übermäßig auf. In unserem Test überschritt das Notebook auf der Oberfläche selbst bei Volllast nie die 35°C-Marke und war daher stets komfortabel zu benutzen.

Nexoc G733 Color

Oberseite – Idle

Nexoc G733 Color

Oberseite – Last

Nexoc G733 Color

Unterseite – Idle

Nexoc G733 Color

Unterseite – Last

Bei einem Blick auf die internen Temperaturen könnten jedoch Sorgen aufkommen. Nach etwa einer Stunde im Volllast-Betrieb pendelte sich unsere CPU auf 96°C ein, wobei ein Wert ab 100°C als besorgend zu erachten wäre. Die Grafikkarte(n) hingegen konnten stets einen relativ kühlen Kopf bewahren, unsere höchste Messung ergab hier lediglich 78°C.

Lautsprecher

Mit einem Lautsprechersystem von Onkyo wird dem Nexoc G733 Color eine laute und kräftige Stimme verliehen, wie auch beim Schenker XMG P505 und dem XMG U705. Wie gewohnt von Onkyo ist die Audiolösung mal wieder exzellent realisiert und bietet klare und präzise Höhen sowie angenehme Tiefen. Dafür sorgen die Hoch- sowie Mitteltöner an der Front des Notebooks. Um den Bass kümmert sich derweil ein separater Subwoofer, den der Hersteller auf der Rückseite untergebracht hat. Selbst bei hoher Lautstärke wirkt der Sound nicht verzerrt.

Wie immer bei Notebooks ist dieses System nicht mit einer vollwertigen Anlage oder hochwertigen Kopfhörern zu vergleichen. Verglichen jedoch mit herkömmlichen Notebook-Lautsprechern erledigt das Soundsystem von Onkyo eine hervorragende Arbeit und liefert im Großen und Ganzen weit besseren Sound als bei vergleichbaren Systemen.

Energieverwaltung & Akkuleistung

Der Blick auf die Leistungsaufnahme hält keine Überraschungen für uns bereit. Erwartungsgemäß ist der Energieverbrauch von dem Intel Core i7-4710MQ und den beiden GTX980M verhältnismäßig hoch. Im Idle-Betrieb läuft das Notebook auf bequemen 49 Watt, bei Volllast bekamen wir ein anderes Bild. Während unseres Langzeit-Lasttests mit Prime95 und FurMark genehmigte sich das Notebook kräftige 192 Watt. Unser dritter Test fand während einer Battlefield 4-Benchmarksession statt, wobei sich das Notebook durchschnittlich etwa 167 Watt aus der Steckdose zog.

Die Akkuleistung fällt in unserem Fall sehr niedrig aus. Im G733 ist ein Li-Ionen Akku mit acht Zellen und 89,21Wh verbaut, die Akkulaufzeit wird laut Datenblatt auf bis zu vier Stunden angegeben. Die tatsächlichen Werte, die sich in unserem Test ergaben, spiegelten leider ein anderes Bild wider. In unserem Volllast-Test mit FurMark und Prime95 ging dem G733 bereits nach 38 Minuten die Puste aus. In unserem Idle-Test, bei dem wir das Notebook in den Flugzeugmodus versetzen und die Helligkeit auf minimal schalten, war bereits nach 2 Stunden und 56 Minuten Schluss – die von Nexoc in der Produktbeschreibung versprochenen vier Stunden suchen wir hier leider vergebens.

In Anbetracht der erbrachten Leistung durch den leistungsstarken Prozessor und die beiden Grafikkarten ist das jedoch keine große Überraschung. Dazu ist zu sagen, dass die beschriebenen vier Stunden lediglich ein theoretischer Wert sind, der anhand der minimalen Leistungsmerkmalen errechnet wird.

Um die Akkulaufzeit angemessen bewerten zu können, haben wir mehrere Szenarien nachgestellt: Die normale Verwendung im Alltag (Surfen mit Google Chrome, gelegentliche Videowiedergabe aus dem Internet) bei minimaler Bildschirmhelligkeit, durchgehende Wiedergabe bei mittlerer Helligkeit von lokalen Quellen bei mittlerer Helligkeit und FullHD-Auflösung sowie einen Volllast-Test mit dem Tool BatteryEater. Dieses Programm belastet alle Bereiche des Notebooks so stark wie möglich und gibt so wertvolle Einsicht in die Laufzeit unter den schlechtesten Bedingungen. Zu beachten ist jedoch, dass das Notebook im normalen Betrieb selten so stark belastet wird, der Test dient lediglich dazu, den Worst-Case darzustellen.

Fazit

Ohne Übertreibungen können wir das Nexoc G733 Color als wahres Monster bezeichnen. Die verbaute Hardware erbringt exzellente Leistung und konnte hier einige Pluspunkte sammeln. Das Gehäuse ist aus wertigen Materialen gebaut und gut verarbeitet, wenn auch nicht gerade dünn oder leicht: die 4.2 Kilogramm, die das Notebook auf die Waage bringt, sind im Schoßbetrieb nach einiger Zeit schon deutlich spürbar.

Die Vielfalt der verbauten Anschlüsse ist überzeugend und die Positionierung ebendieser ist unserer Meinung nach durchaus sinnig.

Auch die Eingabegeräte konnten uns überzeugen und bestechen mit hoher Verarbeitungsqualität und guter Präzision, die regelbare Beleuchtung der Tastatur empfanden wir ebenfalls als sehr angenehm.

Dass solch potente Hardware natürlich angemessen gekühlt werden möchte, ist nachvollziehbar. Während die Lautstärke selbst im Idle-Betrieb recht hoch ist, ist zu beachten, dass die Wärmeabführung herausstechend gut funktioniert und das Gehäuse stets angenehm anzufassen war, was wir bei anderen Notebooks mit deutlich schwächeren Komponenten schon schlechter gesehen haben. Ein kritischer Blick ist lediglich auf die interne CPU-Temperatur zu werfen, 96°C ist schon ein relativ hoher Wert. Da jedoch CPU-Throttling oder gar Abstürze aufgrund zu hoher Temperaturen in keinem unserer Tests auftraten, darf man durchaus darüber hinwegsehen.

Einen Minuspunkt muss das G733 für die erwartungsgemäß niedrige Akkulaufzeit einstecken, in diesem Punkt kann der Leistungsgigant mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten. Der eigentliche Grund für die Kurzatmigkeit wird hier wohl auch wieder die enorm potente Hardware sein, zudem der i7-4910MQ schon eine TDP von 47 Watt hat.

Ambitionierten Gamern, die keine Abstriche bei Grafikleistung machen wollen, empfehlen wir daher, immer ein Ladekabel mit sich zu führen – oder einen zweiten Akku zum Ersatz.

Für die absolut zerstörende Gaming-Performance, die exzellente Wärmeabführung und der hervorragenden Verarbeitung hat sich das Nexoc G733 den Hardbloxx-PWND-Award mehr als redlich verdient.

Nexoc G377 Color

Nexoc G733 Color

3607,20,- €
Nexoc G733 Color

Positiv

  • - Enorme Leistung
  • - Gut verarbeitetes Gehäuse
  • - Gute Eingabegeräte
  • - Exzellentes Onkyo-Soundsystem
  • - Hohe Anschlussvielfalt + Thunderbold
  • - Gut durchdachtes Kühlsystem

Negativ

  • - Kein DisplayPort
  • - Relativ spitze Vorderkante
  • - Niedrige Akkulaufzeit
  • - Hohe Lautstärke im Idle-Betrieb

Euer Hardbloxx-Team