Kategorie: 1.3.2 Notebooks/Netbooks

In dieser Rubrik werden Notebooks, Netbooks und Tablet PC´s getestet.

Acer Predator 15 Gaming-Notebook im Test (Video-Review)

Der Notebook-Markt ist hart umkämpft. Zahlreiche Hersteller bieten massenweise verschiedene Notebooks an, die man dann auch noch in verschiedenen Ausstattungsvarianten kaufen kann. Als Teilgebiet dieser Sparte kann man den Gaming-Sektor sehen, welcher noch einmal ein paar spezielle Anforderungen an die tragbaren PCs stellt. Schnell müssen sie sein und dennoch muss die Hardware ausreichend gut gekühlt werden und als ob diese beiden gegensätzlichen Ansprüche nicht schon reichen würden, soll es außerdem auch noch möglichst leise sein. Es ist noch nicht lange her, da haben wir euch einen Boliden der Highend-Klasse aus dem Hause Aorus vorgestellt. Das X7 Pro Sync konnte dabei mit gleich zwei GTX 970M zumindest in Sachen Gaming-Leistung voll überzeugen.

Der seit Jahren bekannte Notebook-Hersteller Acer will nun auch ein Stückchen vom Kuchen abhaben und bringt mit dem Acer Predator 15 seine ganz eigene Interpretation eines Gaming-Laptops auf den Markt. Die technischen Daten klingen schon einmal sehr vielversprechend.

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Aorus X7 Pro Sync Gaming-Notebook im Test (Video-Review)

Ihr wolltet euch schon immer einmal ein richtig starkes Gaming-Notebook zulegen oder einfach einmal wissen, wie viel Leistung in einem Laptop stecken kann? Dann seid ihr hier genau richtig! In einem Zweiteiler stellen wir euch das Aorus X7 Pro Sync Gaming-Notebook mit gleich zwei GTX 970M im SLI-Verbund und einem Intel i7-5850HQ Prozessor vor und testen es ordentlich durch für euch.

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Acer Chromebook 15 im Kurztest + Unboxing

Wieder einmal konnte ich in den Genuss eines Acer Notebooks kommen, doch dieses Mal handelt es sich nicht um ein Gaming-Modell. Viel mehr ist das Acer Chromebook 15 eine Surf- und Schreibmaschine, die nicht nur perfekt für Reisen, sondern auch für die Uni geeignet ist. Erhalten habe ich das Notebook von Notebooksbilliger.de, einer der größten Onlineshops für Hardware und Technik. Im Video stelle ich euch das Notebook etwas näher vor und zeige euch auch gleich das Innenleben! Weiterlesen

Nexoc M514 II im Test

Nexoc M514II

Keine Kompromisse. Das Nexoc M514 II ist ein Performance-Notebook aus der Business-Reihe des Notebookvertriebs Nexoc. In unserer Konfiguration ist das Gerät mit einem Intel Core i7-4710MQ und einer NVIDIA GeForce GTX950M sowie 16 Gigabyte RAM ausgestattet. Ob das Notebook hält, was es auf dem Papier verspricht, findet ihr in unserem Test heraus. Weiterlesen

Windows 10 im Gamingcheck

Nexoc G808

Gaming-Check powered by Nexoc. Wir wollten gerne herausfinden, ob sich der Umzug auf Windows 10 auch für Gamer lohnt. Dank Gaming-Notebook Distributor Nexoc konnten wir bereits ein paar Tage vor Release einen Blick auf die Verkaufsversion werfen, und bieten nun einen kleinen Einblick auf die Gaming Performance-Unterschiede zwischen Windows 8.1 und Windows 10. Getestet auf dem Nexoc G808. Weiterlesen

Schenker XMG A305 im Test

Schenker XMG A305

Große Leistung, kleine Fläche. Mit dem A305 bringt Schenker Technologies ein kleines Gerät mit mächtig Power auf den Markt. Der kräftige i7 aus dem Hause Intel sowie die GTX960M müssen bei diesem Notebook ein wenig zusammenrücken, denn wir haben es hier mit einer Displaygröße von nicht einmal 14 Zoll zu tun – ein echtes Mobilitätswunder. Ob ihr auf das Renn-Pony beim Pferderennen setzen könnt, erfahrt ihr jetzt bei uns im Test.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4710MQ @ 2,5 GHz
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX960M 2048MB GDDR5 VRAM
Speicher8GB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, entspiegelt
Festplatten1 x 1000GB SATA-III 5400U/Min WD Blue 9,5mm (WD10JPVX)
1 x 128GB mSATA SSD Crucial M550 (CT128M550SSD3)
SoundHD Audio, Sound Blaster® X-FI® MB3, ONKYO 2.1 Speaker-System
Schnittstellen6-in-1 Cardreader (MMC/RSMMC/SD/Mini SD/SDHC/SDXC), HDMI out, Kopfhörer, Mikrofon, RJ-45 Netzwerkanschluss, 1x USB 2.0, 3x USB 3.0, VGA
KommunikationRealtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter
Abmessungen330 x 227 x 31,9 mm (B x T x H)
Gewicht2,0kg inkl. Akku
Akku8 Zellen Li-Ionen Akku 5600 mAh
Externes Netzteil120 Watt

Verpackung/Lieferumfang

Die Verpackung, in der wir unser Sample erhielten, ist ähnlich wie schon beim SCHENKER XMG P505 komplett in mattschwarz gehalten. Lediglich auf der Oberseite ist der XMG-Schriftzug in dem markanten Grün aufgedruckt. In dem Karton wird das Notebook selbst von zwei Teilen Styropor gehalten und ist in einer Stoffhülle verpackt, die das Notebook vor Staub und ähnlichen äußeren Einflüssen schützt.

Das enthaltene Zubehör ist zufriedenstellend: Neben Netzteil, Kaltgerätekabel und einigen Gehäuseschrauben zum Ersatz sind ebenfalls noch ein Mikrofasertuch zum Reinigen und sogar ein XMG-Schlüsselanhänger enthalten.

Aussehen/Design

Das kleine Gerät kommt ganz schick daher. Auf der Innenseite ist es dunkelgrau/anthrazitfarben gehalten. Das Gehäuse selbst besteht komplett aus Kunststoff, die Außenseite ist jedoch mit einer gummierten Oberfläche überzogen. Dadurch wird das Notebook zum einen um einiges griffiger und wird als netter Nebeneffekt noch vor unschönen, schmierigen Fingerabdrücken bewahrt. Auf dem Deckel ist das XMG-Logo glänzend hervorgehoben, ein weiteres Mal finden wir es auf der Innenseite am Displayrand.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die Ecken des Notebooks sind leicht angewinkelt, wodurch es noch kompakter wird, als es ohnehin schon ist. Lediglich die vordere Kante ist etwas spitz und hinterlässt nach längerer Benutzung unschöne Abdrücke am Handgelenk. Diesen Effekt konnten wir bereits nach etwa einer halben Stunde feststellen. Dies ist jedoch ein Problem, welches viele Notebooks dieses Anwendungsbereichs haben. Wir empfehlen daher eine weiche Unterlage für die Handballen.

Mit einer Höhe von gerade mal 3,2 cm und einem Kampfgewicht von 2 Kilogramm ist es ohne Zweifel als echtes Mobilitätswunder anzusehen. Dennoch ist es sehr robust und gut verarbeitet. Die Displayscharniere sind trotz des geringen Gewichts genau richtig eingestellt, dass sich das Display einhändig aufklappen lässt, und trotzdem macht es auf uns einen sehr stabilen Eindruck. Im geschlossenen Zustand lässt sich der Deckel von oben nur wenig eindrücken.

Ausstattung

Was die Schnittstellen angeht, ist das XMG A305 gut ausgestattet. Insgesamt stehen uns drei USB 3.0-Ports und eine USB 2.0-Schnittstelle sowie ein 6- in 1 Cardreader zur Verfügung, der die Formate MMC, RSMMC, SD, Mini-SD, SDHC und SDXC unterstützt. Zusätzlich dazu haben wir einen HDMI-out, einen Kopfhörer- sowie einen Mikrofonanschluss und die RJ-45 Buchse für Netzwerkkabel. Wer einen externen Monitor nicht über HDMI anschließen kann oder möchte, hat ebenfalls noch einen VGA-Anschluss zur Verfügung. Um das Notebook vor Diebstahl zu schützen, ist noch ein Anschluss für ein Kensington-Lock verbaut.

Schenker XMG A305

Die linke Seite des XMG A305…

Schenker XMG A305

…und die rechte Seite.

Wir empfinden die Anschlussvielfalt als angemessen, wer jedoch einen kritischen Blick auf dessen Anordnung wirft, dem werden einige kleine Kritikpunkte auffallen. Alle wirklich wichtigen Anschlüsse sind auf eine Seite verteilt. Wer beispielsweise vorhat, eine Maus, externe Tastatur und Monitor an das Notebook anzuschließen, wird schnell bemerken, dass sich nun unangenehmer Kabelsalat geformt hat. Ein Rechtshänder hätte in diesem Falle einige Schwierigkeiten, eine Maus zu verwenden.

Wartung/Aufrüstung

Die Wartung und Aufrüstung gestaltet sich beim Schenker XMG A305 spielbar einfach. Nach dem Lösen der Gehäuseschrauben lässt sich das komplette Backcover entfernen und ermöglicht sofortigen Zugriff auf alle wichtigen Bauteile des Notebooks. Der große Lüfter, der sowohl CPU als auch GPU kühlt, befindet sich direkt an der Oberfläche und lässt sich so denkbar einfach reinigen. In unserem Testsample sind bereits beide RAM-Bänke belegt. Sollten wir jedoch den RAM austauschen müssen, wäre auch das ein Kinderspiel.

Im Auslieferungszustand waren bei unserem Sample eine von zwei m.2-Schnittstellen belegt. Über den freien Slot könnten wir entweder sogar noch eine weitere, passende SSD einbauen und dann beide der Datenträger im RAID-Betrieb laufen lassen, um entweder mehr Speicherplatz oder mehr Datensicherheit durch Redundanz zu erreichen. Zusätzlich bietet Schenker ein LTE-Modul für die Schnittstelle an, um Nutzen von dem schnellen Mobilnetzwerk zu machen.

Der Akku ist weder verklebt, noch verschraubt, sondern lässt sich einfach auf der Hinterseite einstecken. Das erleichtert einerseits den Austausch im Falle eines Defekts, zusätzlich kriegen wir so die Möglichkeit, einen Ersatzakku mit uns zu führen, sollte uns unterwegs mal der Saft ausgehen.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Eingabegeräte

Aufgrund des verkleinerten Gehäuses mussten die Eingabegeräte verständlicherweise ein wenig zusammenrücken, was die Qualität allerdings nicht mindert.

Das Touchpad ist relativ klein und fühlt sich, von der Oberfläche her zu urteilen, wie der Rest des Gehäuses an und ist damit sehr glatt. Dennoch ist es sehr präzise und erlaubt trotz der geringen Größe eine genaue und vor allem schnelle Bedienung. Mit installierter Treibersoftware sind auch einige Gesten zur Steuerung verfügbar. Beim Ziehen mit zwei Fingern lassen sich Internetseiten scrollen, mit einer Kneifgeste lässt sich die Zoomstufe von beispielsweise Bildern oder Dokumenten verändern. Die Maustasten sind gut ausbalanciert und bieten einen klar spürbaren Druckpunkt, erzeugen aber keine lauten oder gar störenden Klickgeräusche.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die Tastatur besitzt eine Chiclet-Bauweise. Das bedeutet, dass zwischen den individuellen Tasten immer ein kleiner Abstand ist. Das bietet beim Tippen den Vorteil, dass die Tasten leichter zu unterscheiden sind, was besonders bei kleineren Tastaturen wie dieser hier Sinn ergibt. Aus Platzgründen wurde hier auf einen Nummernblock verzichtet.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei der Tastatur um ein Standardlayout, was bedeutet, dass die Positionierung und Größe der jeweiligen Tasten einer gewöhnlichen Desktop-Tastatur gleich sind. Lediglich die Enter-Taste ist hier ein wenig geschrumpft, was aber beim Tippen nach kurzer Zeit bereits nicht mehr auffällt. Auch Nutzer des Zehnfingersystems werden bei dieser Tastatur auf Ihre Kosten kommen, schon nach kurzer Eingewöhnungszeit war es uns beim Testen möglich, relativ schnell und fehlerfrei zu schreiben.

Die Tasten an sich besitzen einen relativ leichten Druckpunkt, der allerdings klar spürbar istund so ein zufriedenstellendes Feedback bietet. Noch dazu ist die Tastatur sehr leise und mit einer weißen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die das Tippen im Dunkeln zum Kinderspiel macht.

Display

In unserer Konfiguration verfügt das XMG A305 über ein 1920 x 1080 (FullHD) IPS-Display. Durch die recht hohe Auflösung in Kombination mit der kleinen Displaygröße ergibt sich hier eine enorme Pixeldichte, wodurch Bildschirminhalte sehr klar erkennbar sind.

Wem die Auflösung nicht ausreicht, der hat ebenfalls die Möglichkeit ein WQHD-Display verbauen zu lassen. Damit würde die Auflösung dann auf 2560 x 1440 Bildpunkte steigen. Ob solch eine Auflösung jedoch bei dieser Displaygröße praktikabel wäre und ob die verbaute Grafikleistung ein solches Anzeigerät rechtfertigt, ist unserer Meinung nach jedoch fraglich.

Davon mal abgesehen ist das Display von guter Qualität. Das IPS-Konzept funktioniert hervorragend und liefert eine gute Blickwinkelstabilität von allen Seiten. Die durchschnittliche Leuchtdichte von 346 cd/m² reicht vollkommen aus, um auch bei Sonneneinstrahlung noch Bildschirminhalten erkennen zu können. Noch dazu punktet das Display des XMG A305 mit einem guten Kontrastwert von 1094:1.

Würden wir nach Mängeln suchen, würde uns lediglich die etwas schwache Farbtemperatur des Displays auffallen. Dieser liegt mit 6078K ein wenig entfernt vom Optimalwert von 6500K und hält sich damit im etwas wärmeren Spektrum der Farbdarstellung auf. Dennoch werden Farben klar und schön dargestellt.

Schenker XMG A305

Leistung CPU

Als Hauptrecheneinheit kommt in unserem Sample des XMGA305 ein Intel Core i7-4710MQ mit einem Basistakt von 2.5 GHz zum Einsatz. Dieser bietet insgesamt 4 physische Kerne, womit wir dank Hyperthreading-Technologie insgesamt 8 Threads zur Verfügung haben. Diese teilen sich allesamt 6 MB von Intel’s schnellem Smart-Cache.

Durch die Turbo-Boost-Funktion bekommt der Prozessor in performancehungrigen Szenarien noch einmal einen kleinen Schub und taktet auf maximal 3.5 GHz hoch.

Typisch für Prozessoren der Haswell-Familie ist auch der i7-4710MQ mit einer 22 nm-Bauart gefertigt und bietet eine TDP von maximal 47 Watt. Bei der integrierten Grafiklösung handelt es sich um die Intel HD-Graphics 4600 die in einem Bereich 400 bis 1150 MHz taktet. In Anwendungen, die keine große Grafikleistung erfordern, schaltet sich durch nVIDIA-Optimus-Technologie die dedizierte Grafikkarte ab und die integrierte Grafiklösung springt ein. Das hilft, den Stromverbrauch des Notebooks zu senken.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

Die CPU verfügt noch über einige erwähnungswerte Zusatzfunktionen wie etwa die Wireless-Display-Technologie, die es ermöglicht, den Bildschirminhalt drahtlos auf unterstützte Geräte widerzuspiegeln.

Durch Intel vPro-Technik wird das System bereits auf Hardwareebene unterstützt, um sich gegen Viren, Rootkits oder ähnliches zu wehren. Die komplette Spezifikation des i7-4710MQ findet ihr auf der offiziellen Produktseite von Intel.

Um die Leistung der CPU angemessen vergleichen zu können, verwenden wir im Folgenden das Programm CineBench in der Version R15. Dieses Programm rendert eine fotorealistische Szene mithilfe von verschiedensten Algorithmen, um alle Bereiche der CPU zu testen. Auf Wunsch kann das Programm auch nur einen einzelnen Prozessorkern verwenden. Am Ende des Tests wird ein Punktwert ausgegeben und mit anderen Ergebnissen aus der CineBench-Datenbank verglichen. Um selbst Vergleiche zu ziehen, bedienen wir uns hier den Testergebnissen von einigen unserer früheren Notebooktests. Dargestellt sind die Werte des Schenker XMG P505 (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Acer Aspire V15 Nitro (i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Schenker XMG U705 (Intel Core i5-4690S @ 3.2GHz) und Nexoc G733.Color (i7-4910MQ @ 2.90GHz).

Leistung GPU

Für die Grafiklösung setzt Schenker beim XMG A305 auf die NVIDIA GeForce GTX960M. Diese ist eine DirectX-11-Grafikeinheit, die in einem Bereich von 1097 bis 1176 MHz taktet. Insgesamt stehen uns hier 2048 MB des schnellen GDDR5-Grafikspeichers zur Verfügung.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedenen Verwendungsszenarien und rendert dabei mehrere Stenen, um am Ende einen brauchbaren Punktwert auszugeben. Von diesem lassen sich allerdings keine direkten Parallelen zur Gamingleistung ziehen, jedoch ist er ein wichtiger Anhaltspunkt, um die Grafik-Performance mit der anderer Notebooks vergleichen zu können.

Zusätzlich dazu testen wir noch mit dem Unigine Heaven Benchmark in der Version 4.0. Dieser rendert ebenfalls mehrere Szenen mit jeweils unterschiedlichen Systemeinstellungen und gibt am Ende einen Punktwert sowie die durchschnittlichen Frames pro Minute (FPS) an.

Zur Veranschaulichung der Ergebnisse haben wir mal wieder die Testwerte unserer früheren Tests herangezogen. Dargestellt sind das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Was die reine GPU-Leistung angeht, reiht sich das XMG A305 leistungstechnisch genau zwischen dem Acer Aspire V15 Nitro und dem XMG U705 ein und liegt stets leicht hinter dem größeren Bruder von Schenker. Beispielsweise liegt unser Sample in 3DMark in Version 11 sowie 13 um 500-700 Punkte zurück, jedoch immer 200-400 Punkte über dem Aspire V Nitro. Die GTX960M des A305 übertrumpft hier also die GTX860M des Acer problemlos.

Hauptspeicher

Insgesamt sind zwei Festplatten im Schenker XMG A305 verbaut: Eine Crucial M550 SSD (CT128M550SSD3) mit 128 GB Speicher und eine Western Digital Blue (WD10JPVX) mit 1000 GB Speicherkapazität.

Die SSD liefert in unserem Test zufriedenstellende Werte. Die respektiven Lese-/Schreibraten von 495,87 MB/s und 324,06 MB/s machen das Notebook zwar nicht zum Überflieger, doch für eine SSD die über SATA angebunden ist statt über M.2 sind das schon gute Ergebnisse. Vor allem die, in unserem Test wiederholbar feststellbare, hohe sequentielle Leserate des Datenträgers ist an dieser Stelle zu loben. Insgesamt ermöglicht die SSD eine flotte und angenehm flüssige Bedienung auf dem Desktop sowie kurze Ladezeiten bei Games.

Schenker XMG A305

Ähnlich sieht es auch bei der Festplatte aus. Die Festplatte der Firma Western Digital dreht mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und verfügt über einen Cache von 8 MB. Die Lese-/Schreibraten liegen bei dieser mit jeweils 105,7 MB/s und 102 MB/s liegen leicht über dem Durchschnitt und fügen dem Notebook eine flotte und dazu noch geräumige Datenablage hinzu.

Schenker XMG A305

Systemleistung

Im Folgenden testen wir das Zusammenspiel der gesamten Soft- und Hardware des Systems. Hierfür bedienen wir uns des Programms PCMark in der Version 7 und 8. PCMark ist ein Performance-Benchmarking-Tool, welches die unterschiedlichen Bereiche des Notebooks belastet und verschiedene Verwendungsszenarien, wie beispielsweise Bildbearbeitung oder Surfen im Web durchspielt. Am Ende wird uns hier ein Punktwert ausgegeben. Um diesen zur Schau zu stellen greifen wir wieder auf die Testergebnisse unserer anderen Notebooks zurück. Dargestellt werden das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Gaming-Performance

Um die Gamingleistung des Schenker XMG A305 beurteilen zu können, haben wir 12 Games aus diesem und letztem Jahr mit verschiedenen Systemeinstellungen intensiv getestet um so die durchschnittlichen Frames pro Sekunde herauszufinden – darunter auch den AAA+ Actiontitel GTA V.

Um die Werte zur Schau zu stellen, bedienen wir uns an dieser Stelle mal wieder den Daten einiger unserer früheren Notebooktests. Dargestellt werden das Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M), Schenker XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) und das Nexoc G733.Color (2 x GTX980M SLI).

Im Großen und Ganzen ist die Gamingleistung des A305 mit dem Schenker XMG U705 (GTX965M) zu vergleichen. In den meisten der getesteten Games liegt unser Testsample mit der GTX960M leicht hinter dem U705. Die einzige Ausnahme ist hier Crysis 3, wo wir stets 3 – 5 mehr Bilder pro Sekunde messen konnten. Höchstwahrscheinlich ist die stärkere Performance hier auf kleinere Treiberinkompatibilitäten zurückzuführen, die das U705 in diesem Fall leicht ausbremsen.

Grundsätzlich liegt das XMG A305 jedoch stark vor dem Acer Aspire V15 (GTX860M). Auf mittleren Systemeinstellungen hatten wir bei unserem Sample konsistent 3 – 10 Frames mehr pro Sekunde.

Lautstärke/Temperatur im Betrieb

Was die Geräuschemission angeht, macht das Notebook unserer Meinung nach eine eher durchschnittliche Figur.

Im Idle-Betrieb schlägt sich das Notebook hervorragend, die Lüfter laufen mit 34,2 dB/A angenehm leise vor sich hin. Bei Aufgaben, die keine große Performance erforden, wie z.B. Textbearbeitung, Surfen im Netz oder auch nur dem Verweilen auf dem Desktop schalten die Lüfter teilweise sogar komplett ab und das Notebook gibt keinen Ton mehr von sich.

Ganz anders hingegen sieht es bei Belastung aus. In unserem Volllast-Test mit Prime95 und dem Grafikbenchmark FurMark fing das A305 ordentlich an zu pusten. Unser Messgerät gab hier am höchsten Punkt stolze 53,9 dB/A aus und macht das kleine Notebook damit zum lautesten von denen, die wir bereits getestet haben. Alles über 50 dB/A wird vom menschlichen Gehör als störend angesehen und lässt sich nur schwer durch Ablenkung ausblenden. Ein guter Kopfhörer kann hier unter Umständen Abhilfe schaffen.

Dieser krasse Unterschied zum Idle-Betrieb dürfte wohl auf die leistungsstarke Hardware verbunden mit dem kleinen Gehäuse zurückzuführen sein. Dadurch, dass alle Komponenten ein wenig enger zusammenrücken müssen, staut sich automatisch mehr Wärme an und das Notebook regelt die Lüfter stärker nach oben.

Im Gaming-Test mit Battlefield 4 auf hohen Grafikeinstellungen relativierte sich das Ganze noch einmal. Mit einer durchaus annehmbaren Lautstärke von 48,4 dB/A reiht sich das A305 mehr oder weniger bei der Konkurrenz mit ein und ist nur minimal lauter als das Schenker XMG P505, und minimal leiser als das Nexoc G733.Color.

Um die Wärmeemissionen auswerten zu können, haben wir sowohl im Idle, als auch bei Volllast die Oberflächentemperatur des Notebooks sowie auch die inneren Sensoren genau im Auge behalten.

Schenker XMG A305

Oberseite im Idle

Schenker XMG A305

Unterseite im Idle

Schenker XMG A305

Oberseite bei Last

Schenker XMG A305

Unterseite bei Last

Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich das A305 insgesamt auf der Oberseite stärker erwärmt als am Boden. Am auffälligsten ist dieser Effekt leider genau in der Mitte der Tastatur, die sich während unserer Testphase am stärksten erhitzt hat. Gerade dort ist die Temperatur enorm spürbar, wenn auch nicht zwingend unangenehm beim Tippen. Ähnlich verhielt es sich beim Mauspad, welches sich ebenfalls stark erwärmte.

Die Unterseite hingegen gibt im Wärme-Test eine gute Figur ab. An keiner Stelle überschreitet das Notebook hier jemals die 40°C-Marke und ließ sich stets komfortabel auch auf dem Schoß bedienen.

Die internen Temperaturen zeigen uns ein ähnliches Bild. Die CPU wird im Volllast-Test nach einer Stunde etwa 96°C warm und hält sich dann dort. Das ist gerade noch im tolerierbaren Bereich. alles ab 100°C wäre hier als besorgniserregend anzusehen.

Immerhin steckt der i7-4710MQ diese Temperatur gut weg. Temperaturbedingte Effekte wie Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz aufgrund zu hoher Wärmeemission) oder gar Abstürze sind während unserer Tests nicht aufgetreten.

Schenker XMG A305

Lautsprecher

Das Lautsprechersystem ist, wie wir es bereits vom Schenker XMG P505 und XMG U705 gewohnt sind, von Onkyo realisiert und von exzellenter Qualität. Mithilfe der vorinstallierten SoundBlaster-Software lässt sich der Sound noch weitestgehend den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Schenker XMG A305

Wer sich mit Lautsprecheranlagen bei Notebooks auseinandersetzt, wird oft von eher blechernen Höhen und nicht vorhandenen Tiefen geplagt. Dies ist hier nicht der Fall. Schenker setzt beim A305 auf eine 2.0 Konfiguration der Lautsprecher, welche in unserem Test sehr gute Dienste leistet. Die Höhen sind klar und präzise und auch bei hohen Lautstärken wirkt der Sound nicht verzerrt.

Selbstverständlich ist dies nicht mit einer richtigen Anlage oder einem guten Stereokopfhörer gleichzustellen, doch verglichen mit der Konkurrenz schlägt sich das A305 in dem Punkt Sound um Längen besser.

Energieverwaltung/Akkuleistung

Die Leistungsaufnahme haben wir mithilfe eines BaseTech-Wattzählers für die Steckdose ermittelt. Im Idle verbraucht das Schenker XMG A305 lediglich 23 Watt, was einen sehr guten Wert für Geräte dieser Leistungsklasse darstellt. Teilweise haben wir dies wohl der nVidia-Optimus-Technologie zu verdanken. Diese schaltet in Situationen mit geringen Rechenanforderungen die GPU komplett ab und lässt jegliche Grafikberechnungen von der CPU durchführen, um Strom einzusparen.

Bei voller Auslastung mit FurMark und CPU-Benchmarking-Tool Prime95 genehmigt sich das Notebook gerade einmal 118 Watt. Das mag zwar nach viel klingen, in Anbetracht der verbauten Hardware stellt es jedoch einen guten Wert dar. Mit letztlich durchschnittlich 94 Watt im Gamingbetrieb bei einer Battlefield 4-Session zeigt sich das Notebook verglichen mit der Konkurrenz jedoch sparsam.

Im XMG A305 ist ein 8 Zellen Li-Ionen Akku mit 5600 mAh verbaut, die Akkulaufzeit wird auf der Herstellerseite und im Datenblatt mit fünf- bis fünfeinhalb Stunden angegeben.

Um die Akkulaufzeit angemessen beurteilen zu können, haben wir mehrere Szenarien durchgespielt. Zum einen der Idle-Test, bei dem wir die Bildschirmhelligkeit auf die niedrigste Stufe stellen und WLAN abschalten, um die längste mögliche Laufzeit zu erreichen. Im Kontrast dazu haben wir das Tool BatteryEater verwendet. Dieses lastet jeden Bereich des Notebooks so stark wie möglich aus, um den Akku so schnell wie möglich zu leeren. Hier ist zu erwähnen, dass solch ein Verbrauch bei normaler Benutzung selten erreicht wird. Der Test dient lediglich dazu, sozusagen einen absoluten Worst-Case darzustellen. Hinzu kommen noch die normalen Leistungstests, einmal beim Surfen im Internet mit gelegentlicher Videowiedergabe und der Test bei Filmwiedergabe.

Unser Test konnte uns positiv überraschen und zeigt das kleine Notebook als relativ langatmig, im Idle hält sich das Notebook wacker bei knappen 7 Stunden Laufzeit und konnte uns damit durchaus überzeugen. Auch im Volllast-Test hielt das Notebook länger durch als die Konkurrenz.

Zwar ist diese Laufzeit kein Meilenstein, sichert sich jedoch den ersten Platz bei den Notebooks, die wir bis jetzt testen konnten.

Fazit

Beim XMG A305 wurde der Qualitätsstandard, den wir von Schenker bereits gewohnt sind, wieder einmal erreicht. Vor allem durch die geringe Größe, das niedrige Gewicht und die gute Akkuleistung in Anbetracht der verbauten Hardware konnte das Notebook bereits einige Pluspunkte sammeln.

Das Gehäuse, wenn auch aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich hochwertig an und ist gut verarbeitet, durch die gummierte Oberfläche wird das Notebook sehr griffig. Vor allem aber fühlt es sich robust an, wie sich vor allem an dem vergleichsweise stabilen Displaydeckel spüren lässt.

Auch bei der Hardware bleiben kaum Wünsche offen. Die Kombination von Core i7-4710MQ und GeForce GTX960M ist leistungsstark genug für die meisten Games und gleichzeitig sparsam genug, um auch im Mobilbetrieb relativ lange Spaß an dem Notebook zu haben. Wem diese Leistung nicht reichen sollte, hat im Konfigurationsassistenten von Schenker die Möglichkeit, auch eine stärkere CPU wie etwa den i7-4910MQ zu verbauen. Wer das Bedürfnis nach mehr Grafikleistung hat, dem können wir das Schenker XMG P505 nur wärmstens ans Herz legen. Den Testbericht dazu findet ihr ebenfalls bei uns.

Mängel stellen wir hauptsächlich bei der Kühlung fest. Die Oberflächentemperatur kann bei hoher Last schon stark ansteigen, und der Blick auf die internen Temperaturen ergibt ein ähnliches Bild. Während das in Anbetracht der verbauten Hardware und der geringen Gehäusegröße zwar verständlich ist, resultieren die starken Kühlanforderungen in einer relativ hohen Lautstärke bei Last.

Dennoch konnte uns das Schenker XMG A305 mit der gebotenen Akkulaufzeit und der Performance beim Gaming vollends überzeugen und hat sich unseren Hardbloxx.de-Leistungstipp redlich verdient.

Schenker XMG A305

Schenker XMG A305

1305,- €
Schenker XMG A305

Positiv

  • - Hohe Akkulaufzeit
  • - Gute Gamingleistung
  • - Hohe Mobilität durch geringe Größe
  • - Hochwertige Eingabegeräte
  • - Gutes Soundsystem
  • - Hohe Wartbarkeit
  • - Hochwertige Verarbeitung

Negativ

  • - Recht starke Erwärmung bei Last
  • - Lautes Kühlsystem

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Nexoc G733 Color Gaming Notebook

Nexoc G733 Color

Groß in jeder Hinsicht. Das Nexoc G733 Color ist ein Gamingbolide der Hochleistungsklasse. Mit ganzen zwei GTX980M-Grafikchips der Firma Nvidia und einem Intel Core i7-4910MQ verpackt in einem 17 Zoll-Barebone bekommen wir mehr als reichlich Leistung auf dem Benchmark-Tisch. Ob sich der Gaming-Gigant in der Praxis genau so gut schlägt, wie er auf dem Papier aussieht, findet Ihr in unserem Test heraus.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4910MQ @ 2.90GHz
Grafikkarte2x NVIDIA GeForce GTX980M 4096MB GDDR5 VRAM
Speicher16384MB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display17,3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, Non-Glare
Festplatten1x Samsung 840 EVO MZ-7TE120BW M.2 SSD 256 GB
1x Western Digital WD10JPVX-22JC3T0 HDD 1000 GB
Sound7.1 HD AUDIO, 2X ONKYO HIGH-PERFORMANCE LAUTSPRECHER, 1X 3W SUBWOOFER, SOUND BLASTER X-FI MB3
Schnittstellen4xUSB 3.0 (1x Powered USB), 1xeSATA (USB 2.0 Combo), 1x, 1x HDMI 1.4A, 1x Line-Out, 1xMikrofon, 1xS/PDIF, 1x LINE IN, 1x RJ-45, 1x DC-IN, 1x Thunderbolt
Kommunikation10 / 100 / 1000 Mbit / s Base - TX Ethernet LAN: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter, WLAN: Half-Mini A/B/G/N/AC Module, Bluetooth Combo
Abmessungen419 X 295 X 54 mm (B x T x H)
Gewicht4,2 kg
AkkuLi-Ionen 8 Zellen, 89.21 WH
Externes Netzteil330W

Verpackung & Lieferumfang

Bei der Verpackung setzt Nexoc auf das ‚Weniger ist mehr‘-Prinzip. Das Notebook wurde uns in einem schlichten Karton zugesandt. In einer Stofftüte verpackt und von zwei großen Styroporteilen gehalten ist es sicher vor Erschütterungen während des Transports. In einem weiteren Karton befindet sich das große 330 Watt-Netzteil, ein Kaltgerätekabel sowie eine Bedienungsanleitung und eine CD mit Gerätetreibersoftware und einige Gehäuseschrauben zum Ersatz.

Aussehen & Design

Das Nexoc G733 Color macht nicht nur leistungsmäßig, sondern auch optisch etwas her. Das Notebook ist komplett in Schwarz gehalten, das Logo ist in der Ecke auf dem Deckel platziert.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Als Eyecatcher sind die beiden hinteren Ecken des Geräts rot leuchtend. Abgerundete Ecken oder Kanten suchen wir jedoch vergebens. Das hat die Folge, dass die vordere Kante recht unangenehm in das Handgelenk drückt. Dieser Effekt war in unserem Praxistest bereits nach ca. einer halben Stunde erkennbar.

Davon mal abgesehen fiel uns sofort die hervorragende Verarbeitung des Gehäuses auf. Die Oberfläche ist mit einer gummierten Schicht überzogen, womit es zum Einen unheimlich griffig wird, und als netter Nebeneffekt wird das Gehäuse effektiv vor schmierigen Fingerabdrücken geschützt. Alles in allem macht das Gehäuse auf uns einen sehr stabilen Eindruck, wobei sich bei geschlossenem Deckel durch leichten Druck von oben das Display durchdrücken lässt. Das ist allerdings ein Makel, das viele Geräte dieser Kategorie haben, daher können wir das nicht als vollwertigen Minuspunkt ankreiden.

Die Hochleistungshardware bringt einige kleine Nachteile mit sich: mit 4,2 Kilogramm Kampfgewicht ist das G733 schon ein echter Brocken. Auch wenn es nicht nach viel klingt, ist das schon ein Gewicht, welches bei Benutzung auf dem Schoß nach einiger Zeit auffällt. Zusätzlich dazu ist es in unserer Konfiguration 5,2 cm hoch. Die Schuld dafür ist wohl den relativ groß geratenen Kühlkörpern für CPU und GPU(s) zuzuschreiben, die ohne Zweifel notwendig sind, um das Notebook davor zu bewahren bei Hochleistung in Flammen aufzugehen.

Nexoc selbst gibt die Höhe dieses Modells nur in einem Bereich von 4,2 bis 5,2 cm an, daher vermuten wir, dass das Notebook in einer schwächeren Ausführung ein wenig schmaler und auch leichter sein dürfte.

Ausstattung

Die Ausstattung, was die Anschlüsse des Notebooks betrifft, ist durchaus als üppig zu erachten. Insgesamt werden uns vier vollwertige USB 3.0 Anschlüsse geboten, von denen einer gleichzeitig als Ladeanschluss verwendet werden kann. Das bedeutet, dass ihr über diesen Anschluss selbst bei abgeschaltetem System beispielsweise euer Handy oder euren MP3-Player über USB aufladen könnt. Zusätzlich erhalten wir einen eSATA-Kombiport, der gleichzeitig noch als USB 2.0 Schnittstelle dient. HDMI ist im Standard 1.4a verbaut. Dieser unterstützt zwar theoretisch Auflösungen bis 4K, allerdings sind hiermit nur maximale Bildwiederholraten von bis zu 30Hz möglich. Das reicht zwar meistens für Anwendungen wie Text- und Bildbearbeitung, allerdings kommt es beim Gaming mit nur 30Hz zum unschönen Screen-Tearing.

Als Audioanschlüsse bekommt der Käufer einen 3.5mm Audioausgang, einen Mikrofonanschluss, eine S/PDIF-Buchse und einen Line-In Anschluss. Der Netzwerkanschluss unterstützt Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit.

Als eine kleine Besonderheit gibt es zusätzlich noch einen Thunderbolt-Anschluss für Apple-Geräte.

Das eingebaute 9-in-1 Kartenlesegerät unterstützt Speicherkarten im Format MMC, RSMMC, SD, MiniSD, SDHC, SDXC, MS sowie MS PRO und MS Duo.

Um das Notebook vor Diebstahl zu bewahren, gibt es noch einen Anschluss für ein Kensington-Schloss. Eure Daten könnt ihr mit dem integrierten Fingerabdruckscanner schützen, der in unserem Test stets schnell und zuverlässig reagierte.

Nexoc G377 Color

Die linke Seite des Nexoc G733.

Nexoc G377 Color

Die rechte Seite des Nexoc G733.

Die Anschlüsse sind unserer Meinung nach sinnig platziert, mit zwei USB-Ports und der HDMI-Buchse auf der Rückseite hat man die Möglichkeit, sowohl Maus, Tastatur oder Headset und externen Monitor anzuschließen, ohne störenden Kabelsalat direkt neben dem Notebook zu verursachen.

Wir hätten uns allerdings noch einen DisplayPort-Anschluss gewünscht, um bei Bedarf beispielsweise ein 4K-Display mit 60 Hertz anschließen zu können. Gerade bei der überdimensionalen Grafikleistung wäre es für einen Gamer nicht abwegig, auf höherer Auflösung spielen zu wollen.

Wartung  & Aufrüstung

Beim Nexoc G733 ist definitiv noch Potential zum Aufrüsten vorhanden. Nach der Demontage der Wartungsklappe an der Unterseite des Notebooks sind auf einen Blick alle wichtigen Komponenten auf Anhieb sichtbar. Die Lüfter sind allesamt auf der oberen Seite der Platine und damit leicht erreichbar, um dessen Reinigung zu vereinfachen.

Im Auslieferungszustand waren bei unserem Sample ingesamt zwei von vier RAM-Bänken belegt, theoretisch sind bei diesem Notebook insgesamt bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher bei voller Belegung möglich. Von den zwei mSATA-Anschlüssen war in unserer Konfiguration einer der beiden belegt.

Der Akku ist lediglich zum Einstecken und wird weder von Schrauben noch von Klebstoffen gehalten, also ist auch hier Ersatz im Falle eines Defekts denkbar einfach.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Selbst die CPU ist austauschbar: solltet ihr euch mal in der Situation wiederfinden, einen CPU-Tausch durchführen zu müssen, gibt es zu diesem Thema bereits ein HowTo-Video auf unserem YouTube-Kanal.

Eingabegeräte

Bei der Tastatur haben sich Nexoc für eine Tastatur mit Standardlayout entschieden, dessen Umsetzung positiv überzeugt. Die großen Ausmaße des Notebooks sind hier definitiv hilfreich, so passt die Tastatur ohne Probleme und keine Tasten mussten aus Platzgründen verschoben oder gar verkleinert werden.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Vielschreiber dürften sich mit der Tastatur schnell anfreunden können. Aufgrund des Standardlayouts fühlen sich Zehn-Finger-Tipper schnell zuhause und schon nach kurzer Eingewöhnungszeit konnten wir relativ fehlerfrei und schnell schreiben. Die Tasten besitzen zudem eine angenehme Größe, selbst für Leute mit großen Händen. Störende Klickgeräusche sind uns beim Testen nicht aufgefallen, die Tasten bieten ein angenehmes Feedback und einen klar spürbaren Auslösungspunkt. Zudem sind sie gut ausbalanciert und klappern nicht. Alles in allem hinterließ die Tastatur beim Tippen einen wertigen Eindruck.

Für die Nachtaktiven unter den Nutzern gibt es eine blaue Hintergrundbeleuchtung, die sich in vier Stufen regeln oder komplett abschalten lässt. Die Farbe dieser ist jedoch leider nicht änderbar, wie etwa beim Schenker XMG U705.

Das Touchpad besitzt eine texturierte Oberfläche, im Kontrast zum Rest des Gehäuses, und besticht durch die Größe sowie eine hohe Präzisison. Multitouch-Gesten wie Scrollen mit zwei Fingern oder Zoomen durch die altbekannte Kneifgeste werden mithilfe der richtigen Gerätetreiber unterstützt und funktionierten in unserem Test stets zuverlässig. Die Maustasten sind gut ausbalanciert, bieten allerdings einen relativ harten Druckpunkt und geben beim Auslösen ein leises Klicken von sich, welches aber auch nach langer Zeit nicht störend wirkt.

Durch die hohe Größe und die Position des Touchpads auf dem Gehäuse können sich beim Zocken oder Tippen gerne mal Fehleingaben durch beispielsweise ein aufgelegtes Handgelenk einschleichen. Wir empfehlen daher, bei Bedarf das Touchpad mithilfe der Funktionstasten (Fn+F1) zu deaktivieren oder eine externe Maus anzuschließen.

Display

Das Nexoc verfügt in unserer Konfiguration über ein 17 Zoll (43,9 cm) großes FullHD-Display. Dieses ist entspiegelt und verfügt über ein Panel mit IPS-Technologie, wodurch der Bildschirminhalt aus jedem Winkel noch klar und farbgetreu erkennbar ist. Die Standardauflösung von 1920 x 1080 sorgt dafür, dass Bildschirminhalte klar und scharf dargestellt werden. Dieses Notebook ist leider nur mit diesem Display konfigurierbar, Optionen für Displays mit höheren Auflösungen bleiben hier aus.

Die Vermessung über Leuchtstärke und Kontrast ergaben jedoch bestechende Werte. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 345 cd/m² ist das Display ausreichend hell, um sogar draußen und bei direkter Lichteinstrahlung direkt auf das Display noch Bildschirminhalte klar erkennen zu können. Unsere höchste Messung ergab hier einen beeindruckenden Wert von 343 cd/m², die niedrigste lediglich 292 cd/m².

Die Messung der Farbtemperatur ergab einen Endwert von 7776K. Dieser ist ein wenig oberhalb vom Optimalwert 6500K, was die Farbdarstellung im Ganzen ein bisschen kälter wirken lässt. Nichtsdestotrotz sind die kräftigen Farben sehr angenehm anzusehen.

Mit einem Kontrastwert von 1118:1 bewegt sich das Display des G733 im unteren High-End-Bereich, was Displays bei Gamingnotebooks angeht.

Nexoc G377 Color

CPU

Als CPU ist der Intel Core i7-4910MQ verbaut, der einen Basistakt von 2,90 GHz hat. Durch Intel Turbo-Boost-Technologie kann der Prozessor in performancelastigen Anwendungen auf bis zu 3,90 GHz hochtakten und so noch einmal kräftig Schub geben. Die vier physischen Kerne teilen sich allesamt sechs MB Intel Smart-Cache. Mit einer Strukturbreite von 22 Nanometern ist die Haswell-CPU allerdings nicht übermäßig energiehungrig und genehmigt sich maximal 47 Watt.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Zusätzlich zur hohen Leistung erhalten wir einige nützliche Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Intel Wireless-Display-Technologie, durch die sich der Bildschirminhalt auf unterstützten Geräten drahtlos wiedergeben lässt. Die vPro-Features von Intel helfen, den Schutz vor Viren und Rootkits bereits auf der Hardwareebene deutlich zu verbessern. Durch die Intel-HT Technologie erhält jeder der vier physischen CPU-Kerne noch einmal Kontrolle über jeweils einen Thread, womit wir insgesamt vier physische und vier virtuelle Kerne zu unserer Verfügung haben.

Die komplette Spezifikation für technikbegeisterte Leser findet ihr auf der offiziellen Intel-Seite des i7-4910MQ.

Um die CPU auf Throttling (Herabsetzen der Taktrate aufgrund zu hoher Temperaturen) zu testen, haben wir sowohl das CPU-Benchmarkingtool Prime95 als auch den Grafikbenchmark FurMark für etwa eine Stunde laufen lassen, um das System möglichst stark auszulasten. Selbst unter diesen Bedingungen lief der i7-4910MQ stets stabil auf 2.90 GHz Taktfrequenz.

Nexoc G377 Color

Um die Leistung der CPU systemunabhängig zu beurteilen, verwenden wir im folgenden Test das Programm CineBench in der Version R15. CineBench rendert eine fotorealistische Szene und verwendet dabei verschiedene Alogrithmen, die die verschiedenen Regionen des Prozessors gleichmäßig testen. Hinterher wird ein Punktwert ausgegeben und mit denen von anderen Systemen aus deren Datenbank gegenübergestellt. Zu Vergleichszwecken haben wir für unsere Darstellung die Testergebnisse von einigen unserer früheren Notebooktests, des Schenker XMG P505 (Intel Core i7-4710HQ @ 2,5 GHz), Acer Aspire V15 Nitro (Intel Core i7-4710HQ @ 2,5 GHz) und des XMG U705 (Intel Core i5-4690S @ 3.2GHz) herangezogen.

Leistung GPU

Nun wird es wirklich interessant. Für reichlich Leistung in grafikaufwendigen Situationen verfügen wir bei dem Nexoc G733 Color über nicht nur eine, sondern gleich zwei GTX980M, die im SLI-Modus zusammenarbeiten.

Von der Leistung her siedelt sich die GTX980M im High-End Bereich an, was Notebook-Grafiklösungen angeht. Der Basistakt des 28-Nanometer Chips liegt bei unserem Gerät in einem Bereich von 1038 MHz zuzüglich Boost. Den beiden Grafikkarten stehen insgesamt acht Gigabyte des schnellen GDDR5-Grafikspeichers zur Verfügung.

Nexoc G377 Color
Nexoc G377 Color

Um die Grafikleistung beurteilen zu können, verwenden wir im Folgenden den synthetischen Benchmark 3DMark jeweils in der Version 2013 und 2011.

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedenen Verwendungsszenarien und rendert jeweils mehrere Szenen, um am Ende einen nutzbaren Vergleichswert auszugeben. Von diesem Wert lassen sich zwar keine direkten Parallelen zur eigentlichen Leistung bei Spielen ziehen, er ist jedoch ein wertvoller Anhangspunkt, um die allgemeine grafische Leistung mit anderen Systemen vergleichen zu können. Zusätzlich dazu testeten wir mit dem Unigine Heaven Benchmark. Dieser rendert ebenfalls mehrere Szenen mit jeweils verschiedenen Systemeinstellungen und gibt am Ende einen Punktwert sowie die durchschnittlichen Frameraten aus.

Zur Veranschaulichung sind wieder einmal die Testwerte des Schenker XMG P505 (NVIDIA GeForce GTX970M), Acer Aspire V15 Nitro (NVIDIA GeForce GTX860M) und des XMG U705 (NVIDIA GeForce GTX965M) aus unseren früheren Testberichten dargestellt.

Dass das G733 die Konkurrenz hier gnadenlos hinter sich lässt, ist kaum überraschend. Mit gleich zwei GTX980M im Gepäck ist es bei weitem das leistungsstärkste Notebook, das wir bis jetzt testen konnten.

Hauptspeicher

In unserem Testsample ist eine 250GB SSD sowie eine 1000GB HDD verbaut. Sollte man tatsächlich mehr Speicherplatz benötigen, bietet der umfangreiche Konfigurator von Nexoc noch einige weitreichende Optionen an. Von ein Terabyte großen SSDs bis zwei Terabyte großen HDDs gibt es hier viele Möglichkeiten, sich sein Gerät individuell anzupassen. Rein theoretisch lassen sich beide Festplatten auch im RAID 0/1-Modus betreiben, um entweder ein größeres Laufwerk oder Datensicherheit in Form von Redundanz zu erreichen.

Bei der SSD handelt es sich in unserem Fall um eine Samsung EVO840 SSD mit 250 GB, die über die mSATA Schnittstelle an das System angebunden ist. Diese arbeitet mit dem SATA-Standard und ermöglicht so hohe Lese- und Schreibraten.

Dies spiegelte sich auch in unserem Benchmark wieder: Mit einer sequentiellen Lese-/Schreibrate von 485,66 MB/s und 455,86 MB/s haben wir bereits gute Werte erreicht, die eine schnelle und angenehme Bedienung im Alltag sowie auch beim Gaming ermöglichen. Was die Lesegeschwindigkeit angeht, hängt das Nexoc G733 Color hier hinter dem XMG U705 aus dem Hause Schenker, in welchem eine Samsung XP941 120 GB M.2 SSD verbaut ist. Lob wollen wir an dieser Stelle jedoch für die deutlich höhere Schreibrate aussprechen, die in unseren Tests reproduzierbar messbar war.

Nexoc G377 Color

Systemleistung

Um die gesamte Systemleistung angemessen bewerten zu können, nutzten wir das Benchmarking-Tool PCMark in der Version 7 und 8. PCMark bewertet das allgemeine Zusammenspiel der Komponenten und liefert am Ende einen Punktwert zu Vergleichszwecken. Zur Veranschaulichung der Werte haben wir wieder die Testergebnisse unserer früheren Notebooktests, des Schenker XMG P505, Acer Aspire V15 Nitro  und des XMG U705 herangezogen.

Da sich dieser Leistungstest nicht allein auf die Grafikleistung bezieht, haben wir hier wieder einigermaßen vergleichbare Werte. Im PCMark 7 schlägt sich das G733 insgesamt ein wenig schlechter als das XMG U705 von Schenker. Im PCMark 8 hingegen hat unser Testsample größtenteils die Oberhand, was wohl dem leistungsstarken Prozessor und dessen Hyperthreading-Technologie zu verdanken ist. Lediglich im Creative Conventional Benchmark wird das G733 vom Schenker XMG P505 geschlagen. Die Gründe hierfür sind nicht ganz klar, wir vermuten dass es an minimalen Treiberoptimierungsfehlern liegen könnte.

Gaming-Performance

Der Preisklasse nach zu urteilen siedelt sich das Nexoc G733 Color im absoluten High-End Bereich an, was sich in der Gaming-Performance auch in jedem Fall wiederspiegelt. Dieses Notebook macht wirklich keine halben Sachen. Die Kombination aus dem leistungssstarken Intel Core i7-4910MQ und den beiden GTX980M im SLI-Betrieb langweilt sich förmlich bei den meisten in unserem Benchmark getesteten Games und übertrifft in jedem die Leistung des XMG P505, Acer Aspire V15 Nitro und des XMG U705 um Längen.

Für den Gamer, dem diese Kombination zu Overkill ist, gibt es im Konfigurationsassistenten von Nexoc ebenfalls die Möglichkeit, zwei GTX970M auszuwählen.

Zum ersten Mal konnten wir für diesen Testbericht auch den AAA-Titel GTA V aus dem Hause Rockstar auf Leistung mit diesem Notebook überprüfen, daher gibt es leider noch keine Vergleichswerte mit anderen Geräten.

Lautstärke & Temperatur im Betrieb

Die leistungsstarke Hardware bedarf natürlich auch einem leistungsstarken Kühlsystem, was sich bei sowohl der Temperatur des Geräts als auch bei der Lautstärke wiederspiegelt.

Im Idle-Betrieb erreichte unser Testsample eine maximale Lautstärke von 43,4 dB/A, was bereits einen relativ hohen Wert darstellt. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Lüfter selbst im Leerlauf nicht abschalten, sondern ständig laufen. Bei Last sieht es noch einmal ein wenig anders aus, unsere höchste Messung erreichte hier stolze 52,7 dB/A. Dies ist zwar deutlich hörbar, allerdings verständlich in Betracht auf die erbrachte Leistung, und mit Kopfhörern lässt es sich durchaus ertragen. Im Gaming-Test mit Battlefield 4 pendelte sich die Lautstärke auf durchschnittlich 47,8 dB/A ein.

Die Wärmeabführung bei dem G733 ist durchaus überzeugend, die warme Luft staut sich nicht und das Gehäuse wärmt sich nicht übermäßig auf. In unserem Test überschritt das Notebook auf der Oberfläche selbst bei Volllast nie die 35°C-Marke und war daher stets komfortabel zu benutzen.

Nexoc G733 Color

Oberseite – Idle

Nexoc G733 Color

Oberseite – Last

Nexoc G733 Color

Unterseite – Idle

Nexoc G733 Color

Unterseite – Last

Bei einem Blick auf die internen Temperaturen könnten jedoch Sorgen aufkommen. Nach etwa einer Stunde im Volllast-Betrieb pendelte sich unsere CPU auf 96°C ein, wobei ein Wert ab 100°C als besorgend zu erachten wäre. Die Grafikkarte(n) hingegen konnten stets einen relativ kühlen Kopf bewahren, unsere höchste Messung ergab hier lediglich 78°C.

Lautsprecher

Mit einem Lautsprechersystem von Onkyo wird dem Nexoc G733 Color eine laute und kräftige Stimme verliehen, wie auch beim Schenker XMG P505 und dem XMG U705. Wie gewohnt von Onkyo ist die Audiolösung mal wieder exzellent realisiert und bietet klare und präzise Höhen sowie angenehme Tiefen. Dafür sorgen die Hoch- sowie Mitteltöner an der Front des Notebooks. Um den Bass kümmert sich derweil ein separater Subwoofer, den der Hersteller auf der Rückseite untergebracht hat. Selbst bei hoher Lautstärke wirkt der Sound nicht verzerrt.

Wie immer bei Notebooks ist dieses System nicht mit einer vollwertigen Anlage oder hochwertigen Kopfhörern zu vergleichen. Verglichen jedoch mit herkömmlichen Notebook-Lautsprechern erledigt das Soundsystem von Onkyo eine hervorragende Arbeit und liefert im Großen und Ganzen weit besseren Sound als bei vergleichbaren Systemen.

Energieverwaltung & Akkuleistung

Der Blick auf die Leistungsaufnahme hält keine Überraschungen für uns bereit. Erwartungsgemäß ist der Energieverbrauch von dem Intel Core i7-4710MQ und den beiden GTX980M verhältnismäßig hoch. Im Idle-Betrieb läuft das Notebook auf bequemen 49 Watt, bei Volllast bekamen wir ein anderes Bild. Während unseres Langzeit-Lasttests mit Prime95 und FurMark genehmigte sich das Notebook kräftige 192 Watt. Unser dritter Test fand während einer Battlefield 4-Benchmarksession statt, wobei sich das Notebook durchschnittlich etwa 167 Watt aus der Steckdose zog.

Die Akkuleistung fällt in unserem Fall sehr niedrig aus. Im G733 ist ein Li-Ionen Akku mit acht Zellen und 89,21Wh verbaut, die Akkulaufzeit wird laut Datenblatt auf bis zu vier Stunden angegeben. Die tatsächlichen Werte, die sich in unserem Test ergaben, spiegelten leider ein anderes Bild wider. In unserem Volllast-Test mit FurMark und Prime95 ging dem G733 bereits nach 38 Minuten die Puste aus. In unserem Idle-Test, bei dem wir das Notebook in den Flugzeugmodus versetzen und die Helligkeit auf minimal schalten, war bereits nach 2 Stunden und 56 Minuten Schluss – die von Nexoc in der Produktbeschreibung versprochenen vier Stunden suchen wir hier leider vergebens.

In Anbetracht der erbrachten Leistung durch den leistungsstarken Prozessor und die beiden Grafikkarten ist das jedoch keine große Überraschung. Dazu ist zu sagen, dass die beschriebenen vier Stunden lediglich ein theoretischer Wert sind, der anhand der minimalen Leistungsmerkmalen errechnet wird.

Um die Akkulaufzeit angemessen bewerten zu können, haben wir mehrere Szenarien nachgestellt: Die normale Verwendung im Alltag (Surfen mit Google Chrome, gelegentliche Videowiedergabe aus dem Internet) bei minimaler Bildschirmhelligkeit, durchgehende Wiedergabe bei mittlerer Helligkeit von lokalen Quellen bei mittlerer Helligkeit und FullHD-Auflösung sowie einen Volllast-Test mit dem Tool BatteryEater. Dieses Programm belastet alle Bereiche des Notebooks so stark wie möglich und gibt so wertvolle Einsicht in die Laufzeit unter den schlechtesten Bedingungen. Zu beachten ist jedoch, dass das Notebook im normalen Betrieb selten so stark belastet wird, der Test dient lediglich dazu, den Worst-Case darzustellen.

Fazit

Ohne Übertreibungen können wir das Nexoc G733 Color als wahres Monster bezeichnen. Die verbaute Hardware erbringt exzellente Leistung und konnte hier einige Pluspunkte sammeln. Das Gehäuse ist aus wertigen Materialen gebaut und gut verarbeitet, wenn auch nicht gerade dünn oder leicht: die 4.2 Kilogramm, die das Notebook auf die Waage bringt, sind im Schoßbetrieb nach einiger Zeit schon deutlich spürbar.

Die Vielfalt der verbauten Anschlüsse ist überzeugend und die Positionierung ebendieser ist unserer Meinung nach durchaus sinnig.

Auch die Eingabegeräte konnten uns überzeugen und bestechen mit hoher Verarbeitungsqualität und guter Präzision, die regelbare Beleuchtung der Tastatur empfanden wir ebenfalls als sehr angenehm.

Dass solch potente Hardware natürlich angemessen gekühlt werden möchte, ist nachvollziehbar. Während die Lautstärke selbst im Idle-Betrieb recht hoch ist, ist zu beachten, dass die Wärmeabführung herausstechend gut funktioniert und das Gehäuse stets angenehm anzufassen war, was wir bei anderen Notebooks mit deutlich schwächeren Komponenten schon schlechter gesehen haben. Ein kritischer Blick ist lediglich auf die interne CPU-Temperatur zu werfen, 96°C ist schon ein relativ hoher Wert. Da jedoch CPU-Throttling oder gar Abstürze aufgrund zu hoher Temperaturen in keinem unserer Tests auftraten, darf man durchaus darüber hinwegsehen.

Einen Minuspunkt muss das G733 für die erwartungsgemäß niedrige Akkulaufzeit einstecken, in diesem Punkt kann der Leistungsgigant mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten. Der eigentliche Grund für die Kurzatmigkeit wird hier wohl auch wieder die enorm potente Hardware sein, zudem der i7-4910MQ schon eine TDP von 47 Watt hat.

Ambitionierten Gamern, die keine Abstriche bei Grafikleistung machen wollen, empfehlen wir daher, immer ein Ladekabel mit sich zu führen – oder einen zweiten Akku zum Ersatz.

Für die absolut zerstörende Gaming-Performance, die exzellente Wärmeabführung und der hervorragenden Verarbeitung hat sich das Nexoc G733 den Hardbloxx-PWND-Award mehr als redlich verdient.

Nexoc G377 Color

Nexoc G733 Color

3607,20,- €
Nexoc G733 Color

Positiv

  • - Enorme Leistung
  • - Gut verarbeitetes Gehäuse
  • - Gute Eingabegeräte
  • - Exzellentes Onkyo-Soundsystem
  • - Hohe Anschlussvielfalt + Thunderbold
  • - Gut durchdachtes Kühlsystem

Negativ

  • - Kein DisplayPort
  • - Relativ spitze Vorderkante
  • - Niedrige Akkulaufzeit
  • - Hohe Lautstärke im Idle-Betrieb

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Schenker Technologies XMG U705 ULTIMATE

Sanfter Riese oder reine Kampfmaschine? Das XMG U705 ULTIMATE  ist das neueste Rennpferd im Stall der Firma Schenker Technologies. Das 17 Zoll große Ungetüm besticht mit mit der GTX965 als Pixelschleuder und, was für Notebooks ungewöhnlich ist, einem vollwertigen Desktop-Prozessor. Ob sich das Wetten auf dieses Tier lohnt oder ob ihr nach dem Rennen mit leeren Taschen nach Hause zurückkehrt, erfahrt ihr bei uns im Test.

ProzessorIntel Core i5-4690S @ 3.2GHz
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX965M 4096MB GDDR5 VRAM
Speicher16GB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, entspiegelt
Festplatten1x Samsung XP941 120 GB M.2 SSD
1x Samsung SpinPoint HDD 1000 GB
SoundHD Audio, Sound Blaster® X-FI® MB3, ONKYO 2.1 Speaker-System
Schnittstellen1 x Kartenleser
1 x RJ45 Port (LAN)
5 x USB 3.0 (1x mit Power-Off Ladefunktion, 1x als eSATA/USB-Combo-Port)
2 x DisplayPort 1.2
1 x HDMI (mit HDCP)
1 x Kopfhörerausgang
1 x Line-In, Mikrofoneingang
1 x S / PDIF (optisch)
Kommunikation10 / 100 / 1000 Mbit / s Base - TX Ethernet LAN, WLAN 802.11a / b / g / n /ac + Bluetooth 4.0 (optional), 2.0 MP Videokamera, eingebautes Mikrofon
Abmessungen418 x 282 x 38,7 mm (B x T x H)
Gewicht3,9kg
AkkuLithium-Ionen-Akku, 82Wh
Externes Netzteil230W

Verpackung & Lieferumfang

Wie wir es von Schenker bereits kennen, wird bei der Verpackung nicht besonders dick aufgetragen. Wie schon vom XMG P505 bekannt, kaum auch das U705 in einem mattschwarzem Karton mit giftgrünem XMG-Schriftzug zu uns. Beim Öffnen fanden wir ohne große Umstände sofort das Notebook, eingefasst in zwei großen Schaumstoffschalen, um beispielsweise Sturzschäden zu vermeiden. In einem kleinen Pappkarton direkt daneben findet sich das Netzteil, sowie ein Kaltgerätekabel. Zusätzlich sind im Lieferumfang noch eine Bedienungsanleitung und Garantieinformationen, eine Treiber- und Utility-CD, ein Mikrofasertuch zur Reinigung und ein XMG-Aufkleber enthalten.
Im Auslieferungszustand war unser Testsample noch in einer Schutzhülle aus Kunststoff eingefasst, die wir zu Testzwecken allerdings entfernt haben, um präzise Messungen zu gewährleisten.

Damit ihr euch einen besseren Eindruck machen könnt, zeigen wir euch hier unser Unboxing-Video zum Notebook

Aussehen & Design

Der 17 Zoll-Bolide kommt ganz schick daher: Komplett in Schwarz gehalten und abgesehen von dem XMG-Schriftzug auf der Innenseite des Deckels sowie einmal auf der Außenseite finden wir wenig, was sofort ins Auge sticht. Die Oberfläche ist gummiert und bietet den Fingern so genug Halt, während es gleichzeitig schmierige Fingerabdrücke fernhält. Die zum Körper gewandte Seite ist nicht durchgehend gerade, sondern besitzt noch eine kleine Kante, was aber bei der Benutzung nicht weiter stört.

Das Gehäuse ist vollständig aus Kunststoff gefertigt. Das kommt zwar dem Gewicht des Notebooks zugute, allerdings lassen sich hierdurch auch leichte Makel bei der Stabilität des Displays erkennen. Durch die Größe und den relativ dünnen Kunststoffrahmen besteht hier das Problem, dass sich der Deckel schon mit leichtem Kraftaufwand verbiegen lässt. Auch bei Krafteinwirkung von oben auf den Deckel lässt er sich leicht eindrücken. Als wirklichen Negativpunkt können wir das allerdings nicht bezeichnen, da sich viele Mobilgeräte in der Gaming-Sparte etwa auf die gleiche Art und Weise verhalten. Abgesehen von dieser kleinen Schwäche ist das U705 allerdings exzellent verarbeitet und macht einen sehr robusten Eindruck. Mit Maßen von 41,8 x 28,2 cm ist das U705 nicht gerade klein und nimmt demzufolge auf dem Schreibtisch relativ viel Platz weg. Die Höhe von 3,8 cm empfinden wir in Anbetracht der verbauten Hardware als durchaus angemessen.

Jenen Zockern, die sich gerne auf dem Sofa oder Bett einquartieren, würden wir eine weiche Unterlage für die Handballenauflage empfehlen. Die vordere Kante des XMG ist ein wenig spitz geraten und kann daher bei längeren Sitzungen recht unangenehm in die Handgelenke drücken. In unserem Test ist dieser Effekt bereits nach 20 – 30 Minuten auffällig geworden.

Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705

Ausstattung

Was die Anschlüsse angeht, hat Schenker wieder nicht gespart und überzeugt mit einer tollen Anschlussvielfalt. Auf der linken Seite des Notebooks finden wir vier USB 3.0-Anschlüsse, von denen einer als eSATA/USB-Kombinationsport realisiert ist, sowie das SD-Kartenlesegerät und die Netzwerkbuchse. Auf der rechten Seite haben wir noch einen weiteren USB 3.0-Anschluss, den Kopfhörerausgang sowie einen Line-In Mikrofoneingang und eine optische S/PDIF-Buchse sowie zusätzlich noch eine Anschlussmöglichkeit für ein Kensington-Schloss zur Diebstahlsicherung. Die beiden DisplayPort 1.2-Anschlüsse sowie der HDMI-Anschluss befinden sich zusätzlich zum Anschluss für das Netzteil auf der Hinterseite. Die DisplayPort-Anschlüsse haben die Version 1.2, welche eine maximale Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten ermöglicht. Der HDMI-Anschluss unterstützt den HDCP-Standard, sodass auch kopierschutzrechtlich verschlüsselte Inhalte wiedergegeben werden können. Um unsere Daten vor ungewollten Zugriffen zu schützen, ist das U705 mit einem Fingerabdruckscanner ausgestattet. Dieser reagierte in unserem Test stets schnell und präzise auf den eigenen Finger.

Schenker Technologies XMG U705

Die linke Seite des Notebooks mit RJ45, 3 x USB3.0, SD-Kartenlesegerät und USB/eSATA-Combo.

Schenker Technologies XMG U705

Die rechte Seite des Notebooks mit einem weiteren USB3.0-Anschluss sowie den Audioanschlüssen und der Buchse für das Kensington-Schloss.

Insgesamt ist die Anschlussvielfalt überzeugend und die Verteilung der einzelnen Buchsen wirkt unserer Meinung nach gut durchdacht. Durch die Platzierung von USB-Steckplätzen auf beiden Seiten und der Displayanschlüsse auf der hinteren dürften sich weder Rechts- noch Linkshänder über ungewollten Kabelsalat beklagen können.

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten des Notebooks würden wir im Allgemeinen als gut bezeichnen. Der Akku ist einfach und ohne Umstände austauschbar, da er weder verklebt noch verschraubt ist. Nach dem Öffnen der Wartungsklappe haben wir umgehend Zugang zu den Arbeitsspeicherriegeln, der CMOS-Batterie, der M.2-Schnittstelle und der Festplatte. Die Lüfter liegen ebenfalls frei und sind so ohne großen Arbeitsaufwand zu reinigen.

Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705

Eingabegeräte

Das Tippen mit der Tastatur des XMG U705 geht sehr einfach und – vor allem – leise von der Hand. Die Hintergrundbeleuchtung sorgt auch in dunklen Räumen dafür, dass alle Tasten sichtbar bleiben und ist in drei Helligkeitsstufen regelbar. Zusätzlich lässt sich über eine mitgelieferte Windows-Anwendung die Farbe der Beleuchtung beliebig bunt anpassen. Es sind auch verschiedene Farben für unterschiedliche Bereiche der Tastatur möglich. Unter der vorderen Kante ist eine weitere LED verbaut, die die Oberfläche vor dem Notebook beleuchtet. Für Gamer sind die WASD-Tasten noch einmal speziell hervorgehoben.

Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705
Schenker Technologies XMG U705

Das Tippgefühl würden wir als durchaus angenehm bezeichnen. Die Tasten bieten ein ausreichendes Feedback und der Auslösungspunkt ist klar spürbar. Der benötigte Kraftaufwand zum Tippen ist gerade groß genug, sodass ein Tastendruck nicht durch bloßes Handauflegen ausgelöst wird. Auch Vielschreiber können mit dieser Tastatur durchaus glücklich werden, nach kurzer Eingewöhnungszeit an die Tastenabstände konnten wir selbst mit Zehnfingersystem größtenteils schnell und fehlerfrei tippen.

Das Touchpad ist vergleichbar mit dem des XMG P505 und besticht vor allem durch die Größe und hohe Präzision. Die gummiartige Beschichtung liefert ein sehr angenehmes Bedienerlebnis. Nach Installation der Gerätetreiber werden Multitouch-Gesten wie zum Beispiel Zoomen oder Scrollen unterstützt. Die beiden Maustasten haben einen sehr leichtgängigen Druckpunkt, welcher kaum spürbar ist. Stellenweise kann die Bedienung daher etwas schwammig wirken. Akustisches Feedback durch störende Klickgeräusche gibt es bei diesen Tasten nicht. Durch die Größe und Positionierung des Touchpads können sich beim Tippen oder Zocken gerne mal Fehleingaben durch beispielsweise ein leicht aufgelegtes Handgelenk einschleichen. Wir empfehlen daher, bei längerer Benutzung der Tastatur das Touchpad mithilfe der Funktionstasten (Fn+F1) abzuschalten oder eine externe Maus anzuschließen.

Schenker Technologies XMG U705

Display

Das XMG U705 verfügt in der Standardausführung über ein 17 Zoll (43,9 cm) großes FullHD-Display. Auf der Herstellerweise steht zwar der Hinweis, dass es dieses Modell auch mit einem anderen Display gäbe, dies scheint allerdings ein Fehler in der Dokumentation zu sein. Im Konfigurationsassistenten konnten wir kein anderes Display auswählen.

Das Display ist entspiegelt und verfügt über ein Panel mit IPS-Technologie, wodurch sich der Bildschirminhalt aus jedem Winkel noch klar und farbgetreu erkennen lässt.

Die Vermessungen über Leuchtstärke und Kontrast ergaben ebenfalls sehr überzeugende Werte. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 320cd/m² ist das Display hell genug, um sogar draußen und bei direkter Lichteinstrahlung auf den Bildschirm noch Inhalte klar erkennen zu können. Mit einem Kontrast von 1277:1 und einer Farbtemperatur von 6712K (Optimalwert 6500K) bleiben hier kaum noch Wünsche offen.

Schenker Technologies XMG U705

Leistung Prozessor

Als Hauptrecheneinheit ist bei unserem Testsample ein Intel Core i5-4690S verbaut, der einen Basistakt von 3.20 GHz hat. Durch die Intel Turbo-Boost-Technologie kann der Prozessor in performancehungrigen Situationen auf bis zu 3.9 GHz anlaufen. Die vier physischen Kerne arbeiten allesamt mit 6 MB Intel Smart-Cache. Mit einer Strukturbreite von Haswell-typischen 22 Nanometern ist die CPU nicht allzu energiehungrig und genehmigt sich lediglich 65 Watt.

Der in unserem Sample verbaute i5 verfügt darüber hinaus noch über zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Intel Wireless Display-Technologie, wodurch sich der Bildschirminhalt auf unterstützte Geräte drahtlos übertragen lässt. Die Intel vPro-Features helfen dabei, den Schutz vor Viren und Rootkits bereits hardwareseitig deutlich zu verbessern.

Die komplette Spezifikation für Technikbegeisterte findet sich hier.

Schenker Technologies XMG U705
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Das Besondere an dieser Ausstattung ist, dass der Core i5-4690S ein Desktop-Prozessor ist und über eine integrierte Grafikeinheit verfügt. Die S-Variante steht in diesem Fall für einen besonders stromsparenden Prozessor, der weniger Leistung bereit hält, somit aber die Akkulaufzeit spürbar erhöhen soll.

Um die Leistung der CPU systemunabhängig beurteilen zu können, verwenden wir im Folgenden das Programm CineBench in der Version 15. CineBench rendert eine fotorealistische Szene und bedient sich dabei verschiedener Algorithmen, um die verschiedenen Bereiche des Prozessors zu testen. Im Nachhinein wird ein Punktwert ausgegeben und mit denen von anderen Prozessoren aus deren Datenbank gegenübergestellt. Zu Vergleichszwecken haben wir die Testergebnisse des Schenker XMG P505 sowie die des Acer Aspire Nitro V15 herangezogen, welche beide mit einem i7-4710HQ ausgerüstet sind. Da der Core i5-4690S über keinerlei Hyperthreading-Technologie verfügt, ist seine Multi-Core-Performance markant geringer als die des Intel Core i7-4710HQ. Dafür seht ihr, dass der Prozessor über eine stärkere Single-Core-Performance verfügt.

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 Leistung Grafikkarte

Als Grafiklösung ist bei unserem Testsample die GeForce GTX965 verbaut. Diese siedelt sich von der Leistung her im unteren High-End Bereich an. Zum Einsatz kommt hier der Maxwell-Grafikchip GM204, der auch in der GTX970M genutzt wird. Dieser taktet in unserem Gerät in dem Bereich von 924 MHz bis 950 MHz und hat freie Verfügung über 4GB von schnellem GDDR5-Videospeicher.

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Um die Grafikleistung zu beurteilen, verwenden wir im Folgenden den Synthetischen Benchmark 3DMark in jeweils der Version 2013 und 2011.

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedenen Verwendungsszenarien und rendert jeweils mehrere Szenen, um am Ende einen brauchbaren Vergleichswert auszugeben. Von diesem Wert lässt sich noch keine Parallele zur Gamingleistung ziehen, er ist aber ein wichtiger Anhaltspunkt, um die allgemeine Grafikleistung mit anderen Systemen vergleichen zu können. Zusätzlich testeten wir noch mit dem Unigine Heaven-Benchmark. Dieser rendert mehrere Szenen und gibt am Ende einen Punktwert sowie die durchschnittlichen Frameraten an. Zur Veranschaulichung haben wir uns wieder der Testwerten des Schenker XMG P505 sowie denen des Acer Aspire Nitro V15 bedient. Erkennbar ist vor allem, dass die Geforce GTX 965M sich zwischen der betagteren Geforce GTX 860M und und der Geforce GTX 970M eingliedert.

Schenker Technologies XMG U705
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Hauptspeicher

In unserem Testsample ist eine 120 GB SSD (MZHPU128HCGM) sowie eine 1000 GB HDD (ST1000LM924) von Samsung eingebaut. Sollte einem dieses Speicherangebot nicht ausreichen bietet Schenker dem Kunden weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten an. Insgesamt können wir SSDs bis 512 GB und HDDs bis 2000 GB in unsere Konfiguration mit aufnehmen. Theoretisch lassen sich beide Festplatten im RAID-Verbund betreiben, um entweder ein großes Laufwerk mit mehr Speicher zu erreichen oder um Daten zu Redundanzzwecken auf beide Laufwerke gleichzeitig zu schreiben.

Bei der SSD handelt es sich um eine Samsung XP941 mit 120 GB, die über die flotte M.2-Schnittstelle angebunden ist. Da diese mit dem PCI-Standard arbeitet, sind theoretisch enorm hohe Lese- und Schreibraten möglich. Dies zeigte sich auch in unserem Benchmark: Mit sequenziellen Lese-/Schreibraten von 1044,22 MB/s und 302,66MB/s haben wir gute Werte, die eine angenehm flotte Bedienung im Alltag ermöglichen. Bemerkenswert ist hier die wirklich sehr hohe Leserate, die in unserem Test reproduzierbar messbar gewesen ist.

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Beim Massenspeicher setzt Schenker im XMG U705 auf eine Samsung SpinPoint mit 1000 GB Speicher. Die 2.5 Zoll große Festplatte arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. In unserem Test konnten wir sequentielle Lese-/Schreibraten von je 119.8 MB/s und 118.1 MB/s messen. Dies stellt einen guten Wert für herkömmliche Festplattenlaufwerke dar und bietet dem Nutzer damit eine solide und flotte Datenablage. Einen Pluspunkt gibt es für die Lautstärke der Festplatte. Im normalen Betrieb konnten wir kein störendes Klackern feststellen und der Geräuschpegel blieb stets in einem angenehmen Bereich.

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Systemleistung

Zur Bewertung der Leistungs des gesamten Systems nutzen wir das Benchmarking-Tool PCMark in der Version 7 und 8. Das Programm bewertet das Zusammenspiel der Hardware und liefert am Ende einen Punktwert zu Vergleichszwecken. Zur Veranschaulichung der Werte haben wir wieder die Testergebnisse des Schenker XMG P505 und des Acer Aspire V Nitro herangezogen. In PCMark 7 zeigte sich das Schenker XMG U705 etwas leistungsstärker als das kleinere P505, doch drehte sich dieser Aspekt im neueren PCMark 8 wieder um. Besonders der Creative Conventional Test konnte von der Hyperthreading-Technologie der mobilen Prozessoren profitieren.

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Gaming-Performance

Das XMG U705 siedelt sich, von der Preisklasse her, im unteren High-End-Bereich an, was sich unserer Meinung nach auch in der Leistung wiederspiegelt. Mit der Kombination aus Intel Core i5-4690S und GeForce GTX965M konnten wir in unserem Test bei elf getesteten Games mit Top-Grafik größtenteils gute Frameraten erzielen. Lediglich bei sehr hohen Detailstufen oder hoher Kantenglättungsstufe kam das Notebook stark ins Schwitzen.

Für den Gamer, der Wert auf absolute High-End-Grafik legt, bietet Schenker im Konfigurationsassistenten des XMG  U705 ULTIMATE die Option, eine stärkere Grafikeinheit zu verbauen. Hier besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen der GTX965M, der GTX970M mit 4GB VRAM oder der enorm leistungsstarken GTX980M mit 8096MB GDDR5-Videospeicher.

Hinweis: Bei dem Benchmark-Test von Alien: Isolation fiel das Endergebnis im mittleren Preset niedriger aus, als es hätte sein müssen. Wir vermuten, dass es hier ein Problem mit Treiberkompatibilitäten gab.

Schenker Technologies XMG U705
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Lautstärke & Temperatur im Betrieb

Im normalen Betrieb surrt das XMG leise vor sich hin und überzeugt mit einem niedrigen Geräuschpegel von 34,6dB/A. Für das menschliche Ohr ist dies zwar hörbar, wird aber bereits nach kurzer Zeit nur noch unterbewusst wahrgenommen. Ganz anders sieht es bei voller Last aus: bei unserem anderthalbstündigen Test mit FurMark und Prime95 drehten die beiden Lüfter des Notebooks komplett auf. Unsere höchste Messung ergab hier stolze 52,8dB/A, was schon deutlich hörbar ist und sich auch kaum schönreden lässt. Selbst mit ohrumschließenden Kopfhörern sind die beiden Lüfter noch deutlich wahrnehmbar. Glücklicherweise sieht es im Alltag ein wenig anders aus, da normale Anwendungen oder Spiele das Notebook nur selten so stark auslasten. In unserem Gaming-Test mit Battlefield 4 pendelte sich der Lautstärkepegel bei etwa 42dB/A ein, was einen absolut akzeptablen Wert darstellt.

Schenker Technologies XMG U705

Die Wärmeabführung bei dem U705 ist sehr überzeugend. Auch bei starker Last ist die Oberfläche des Notebooks zwar durchaus warm, aber an keinem Punkt unangenehm zu bedienen oder anzufassen. Auch die Bedienung auf dem Schoß stellt kein Problem dar, da weder die Oberfläche noch der Unterboden auch nur annähernd an die 40°C-Marke heranreichen. Besonders angenehm überrascht waren wir von der Handballenauflage, wo ansteigende Temperaturen oft als erstes auffallen. Diese blieb auch in unseren längeren Testsitzungen stets unter 30°C und damit angenehm kühl. Auch der Blick auf die internen Temperaturen lässt keine Wünsche offen: die CPU blieb in unserem Test durchgängig unter 80°C. Alles ab 100°C wäre in diesem Bereich und bei diesem Prozessor als grenzwertig anzusehen.

Schenker Technologies XMG U705
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Schenker Technologies XMG U705

Temperatur des Unterbodens im Idle-Betrieb.

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Temperatur der Oberseite im Idle-Betrieb.

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Temperatur des Unterbodens im Volllast-Betrieb.

Schenker Technologies XMG U705

Temperatur der Oberseite im Volllast-Betrieb

Lautsprecher

Als Lautsprechersystem ist im XMG U705 ULTIMATE  eine Anlage von Onkyo verbaut. Diese ist von gewohnt guter Qualität und verleiht dem Notebook eine exzellente Audiolösung. Die Höhen werden klar und präzise dargestellt und auch bei hohen Lautstärken bleibt der Sound unverzerrt. Am Unterboden des Notebooks ist ein Subwoofer eingebaut, der sich um die Bässe kümmert. Natürlich lässt sich die Anlage keinesfalls mit einem guten Kopfhörer oder einem richtigen Soundsystem vergleichen, aber betrachtet man die Lautsprecher als das, was sie sind, erledigen sie ihre Aufgabe besser als die meisten bei vergleichbaren Geräten. Durch die SoundBlaster X-Fi3-Software, die ein Teil des Audiotreibers ist, lässt sich durch viele Einstellungsmöglichkeiten noch einiges aus der Audioqualität herausholen.

Schenker Technologies XMG U705
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Energieverwaltung & Akkuleistung

Bei der Betrachtung der Leistungsaufnahme ist natürlich der verbaute Desktop-Prozessor ein entscheidender Faktor. Der i5-4690S hat eine TDP von 65 Watt und kann damit den sparsameren Mobile-CPUs in Sachen Energieeffizienz kaum das Wasser reichen. Daraus dürfte sich der relativ hohe Wert von 55 Watt im Idle-Betrieb ergeben. In unserem Volllast-Test mit FurMark und Prime95 stellte sich der Verbrauchszähler auf satte 164 Watt ein. In unserem dritten Test mit Battlefield 4, um die Leistungsaufnahme im Gaming-Betrieb beurteilen zu können, genehmigte sich die Kombination aus i5-4690S und GeForce GTX965M durchschnittlich ca. 123 Watt, ein guter Wert in Anbetracht der verbauten Hardware.
Was die Akkulaufzeit des Notebooks angeht, muss auch hier wieder die Entscheidung für einen Desktop-Prozessor in Betracht gezogen werden. Durch die niedrige Energieeffizienz und den Verzicht auf NVIDIA-Optimus-Technologie, bei der die interne Grafikeinheit des Prozessors kleinere Aufgaben hätte übernehmen können, kommt die relativ kurzatmige Laufzeit im Mobilbetrieb zustande.

Um die Akkulaufzeit zu testen haben wir mehrere Szenarien durchgespielt: Die normale Verwendung im Alltag (Surfen über Google Chrome, gelegentliche Videowiedergabe aus dem Internet) bei minimaler Bildschirmhelligkeit, die durchgehende Videowiedergabe bei mittlerer Helligkeit und FullHD-Auflösung sowie einen Volllast-Test mit dem Tool BatteryEater. Dadurch werden alle Bereiche des Notebooks so stark wie möglich belastet mit dem Ziel, den Akku so schnell wie möglich zu leeren. Im normalen Alltagsbetrieb wird das Notebook jedoch nie so stark belastet werden, dieser Test dient lediglich dazu, den Worst-Case darzustellen.

Schenker Technologies XMG U705
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Fazit

Das neue Gaming-System von Schenker Technologies ist mal wieder sehr überzeugend. Für die gute Leistung in Anbetracht der verbauten Hardware konnte das Notebook einige Pluspunkte sammeln. Das schicke, wenn auch nicht ganz dünne Gehäuse ist, wie bereits von anderen XMG-Geräten gewohnt, hervorragend verarbeitet und lässt abgesehen von der spitzen Kante an der Vorderseite keine Wünsche offen. Dazu kommt noch das hervorragende Display, welches eine hohe Leuchtstärke und überzeugende Messwerte in Sachen Kontrast und Farbtemperatur liefern konnte.

Die Vielfalt der verbauten Anschlüsse und Schnittstellen ist sehr gut, auch die Positionierung eben dieser hat uns gut gefallen. Sowohl die Ansprüche von Links- und Rechtshändern wurden beachtet.
Auch die Eingabegeräte bestechen mit guter Qualität: die Tastatur bietet durchgehend ein angenehmes Tippgefühl und verfügt abgesehen davon über ein gut durchdachtes Beleuchtungssystem, welches sich über die mitgelieferte Software ohne viel Aufwand individuell anpassen lässt.

Die Wärme, die von der Kombination aus i5-4690S und GTX965M erzeugt wird, wird gut abgeführt, sodass die Oberflächentemperatur des Gehäuses an keiner Stelle in unserem Test die Bedienung zur Qual machte. Die erbrachte Gamingleistung der Hardware ist zufriedenstellend, die meisten Titel in unserem Test ließen sich mit hoher Detailstufe und Kantenglättung mit hohen Frameraten spielen. Wenn euch die Leistung nicht reichen sollte, konfiguriert ihr im XMG-Shop euer Notebook-Modell so, wie ihr es euch wünscht. Von Core i7-Prozessor bis hin zur Geforce GTX 980M stehen euch viele Türen offen. Auch für die stets niedrigen internen Temperaturen von CPU und GPU ist an dieser Stelle Lob auszusprechen.

Zu den Mängeln würden wir die relativ hohe Lautstärke des Notebooks zählen, die bei voller Last leicht erreicht wird. Dieses Problem lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den verbauten Desktop-Prozessor zurückführen, der mit einer TDP von 65 Watt logischerweise hohe Ansprüche an das Kühlsystem stellt.

Einen weiteren Minuspunkt muss das U705 für die relativ kurze Akkulaufzeit einstecken, hier reicht das neueste Notebook von Schenker Technologies momentan einfach nicht an die Konkurrenz heran. Dieses Problem wird ebenfalls auf den Prozessor zurückzuführen sein: Durch den bewussten Verzicht auf NVIDIA-Optimus-Technologie ist die GTX965M gezwungen, die vollständige Grafikverarbeitung zu übernehmen, was natürlich den Energieverbrauch enorm in die Höhe treibt. In Anbetracht dessen hätten wir einen größeren Akku für sinnvoll empfunden.

Die Große Frage, die sich nun auch stellt ist, ob sich ein Desktop-Prozessor in einem Notebook lohnt. Solltet ihr Interesse an einem stromsparenden Prozessor haben, lautet die Antwort definitiv Nein! Denn aufgrund der fehlenden Hyperthreading- und Optimus-Technologie ist die Leistung und auch der Stromverbrauch nicht mit Notebooks zu vergleichen, die einen mobilen Core i7-Prozessor nutzen. Sucht ihr einen Desktop-Ersatz, empfehlen wir zu dem U705 mit einem schnelleren Intel Core i7-4690 oder einem ähnlichen Prozessor.

Für das hervorragende Display, die freie Konfigurierbarkeit und der somit möglichen, starken Gaming-Performance hat sich das XMG U705 unseren LeistungsTIPP redlich verdient.

LeistungsTIPP Award

Schenker Technologies U705

ab 1499,00€
Schenker Technologies U705

Positiv

  • - Exzellentes Display
  • - Gute Wärmeabführung
  • - Gutes Lautsprechersystem von Onkyo
  • - Individuell einstellbare Tastaturbeleuchtung
  • - Solide Verarbeitung
  • - Hohe Anschlussvielfalt & gut durchdachte Verteilung der Schnittstellen
  • - Frei konfigurierbar im Shop

Negativ

  • - Hohe Lautstärke der Lüfter
  • - Vergleichsweise niedrige Akkulaufzeit
  • - Sehr weicher Display-Rahmen

 

Euer Hardbloxx-Team

 

Test / Testbericht: Acer Aspire V15 Nitro Black Edition

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Ein echter Allrounder? Im Dezember 2014 brachten Acer ihr neues Aspire V15 Nitro Black Edition auf den Markt. Es handelt sich hier um ein Performance-Notebook, das sich hauptsächlich an mobile Gamer richtet und mit leistungsstarker Hardware auf den ersten Blick durchaus besticht. Auf der Herstellerseite wird es als ‚Das Gaming-Notebook für ein Leben auf der Überholspur‘ beschrieben. Ob das Notebook denn nun tatsächlich autobahntauglich ist oder auf dem Standstreifen liegen bleibt, finden wir in unserem Test heraus.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4710HQ @ 2.50GHz
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX860M 2048MB GDDR5 VRAM
Speicher8192MB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display15,6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, Entspiegelung via Sony Comfy-View Technologie
Festplatten1x Kingston SNS8100S32128GD M.2 SSD 128 GB
1x Western Digital WD10JPVX-22JC3T0 HDD 1000 GB
SoundHD Audio, Dolby-Digital-Home System, 4 Lautsprecher
SchnittstellenSD-Kartenleser, RJ45 Port (LAN), 3x USB 3.0, HDMI (with HDCP), Kombinierter Audio Ein-/Ausgang
Kommunikation10 / 100 / 1000 Mbit / s Base - TX Ethernet LAN: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter, WLAN: Qualcomm Atheros AR5BWB222
Abmessungen389 x 257 x 24 mm (B x T x H)
Gewicht2,4kg
Akku3 Zellen Lithium-Ionen-Akku, Kapazität 4450 mAh
Externes Netzteil135W

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des Notebooks ist durchweg sehr schlicht gehalten. Wir finden einen mattschwarzen Karton vor, der auf den ersten Blick das Notebook selbst und Netzteil sowie ein Kaltgerätekabel beinhaltet. Freunde von viel Zubehör dürften hier enttäuscht werden, denn der Lieferumfang ist vergleichsweise bescheiden. Enthalten sind tatsächlich nur das Notebook sowie das dazugehörige Netzteil, ein Handbuch und eine Schnellstartanleitung, die unter anderem die Vorgehensweise für die Herstellung einer Verbindung zum Internet beschreibt. Immerhin eine CD für Gerätetreiber hätten wir uns noch gewünscht. Diese sind jedoch selbstverständlich in der Support-Abteilung auf der Website von Acer frei zum Download verfügbar.

Aussehen & Design

Müssten wir das Aspire V15 Nitro mit einem Begriff beschreiben, würde uns spontan das Wort „edel“ durch den Kopf schießen. Es ist komplett aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt und gerade einmal 24 Millimeter hoch, ein guter Wert für ein Gerät mit solch leistungsstarker Ausstattung. Zusätzlich dazu ist die Unterseite in Richtung Rand abgeflacht, was das Gerät noch flacher wirken lässt, als es ohnehin schon ist. Durch die abgerundeten Ecken wirkt das Notebook auf dem Tisch nicht klobig. Die Oberfläche ist leicht gummiert und bietet ein angenehmes Bediengefühl, ist jedoch schon nach kurzer Zeit ein wenig anfällig für Fingerabdrücke. Einen netten Kontrast dazu stellt der Deckel dar, denn dieser ist mit einer linierten Textur versehen. Das macht das Gerät unheimlich griffig, so dass man beim Tragen nicht das Gefühl bekommt, es würde einem gleich aus der Hand rutschen. Die hintere Seite sowie die Displayscharniere sind in Silber gehalten, und mittig darauf lässt sich der eingravierte Schriftzug ‚Aspire V Nitro‘ erkennen. Auf dem Deckel selbst findet man auf der rechten Seite noch einmal das Acer-Logo.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Wir sind von der Verarbeitung des Aspire soweit überzeugt. Das Display ist durch den Deckel gut geschützt, dieser ist ausreichend stabil und gibt bei Druck nur leicht nach. An den Rändern lässt er sich leicht verbiegen, allerdings nicht stark genug, als dass es bedenklich wäre. Die Scharniere sind sehr präzise und schwergängig, sodass das Display bei kleineren Erschütterung nicht wackelt.

Ein Manko, das aber viele Notebooks besitzen, ist die relativ spitze vordere Kante, die bei längerer Benutzung recht unangenehm in die Handgelenke drückt. Das wurde in unserem Test schon nach etwa einer halben Stunde Benutzung spürbar. Vor allem wenn ihr auf dem Sofa sitzt und zocken möchtet, merkt ihr die spitze Kante nach einigen Minuten deutlich am Handballen. Eine weiche Auflage ist hier empfehlenswert.

Ausstattung

Was die Schnittstellen des Notebooks angeht, beschränkt sich Acer nur auf das Nötigste. Wir finden einen Steckplatz für ein Kensington-Schloss an der linken Seite und drei USB3.0-Steckplätze, HDMI-Out, Gigabit-Ethernet RJ45, einen kombinierten Audio-Input/Output-Klinkensteckplatz sowie den Anschluss für das Netzteil an der rechten Seite. Als WLAN-Modul ist der schnelle Atheros AR5BWB222-Chip der Firma Qualcomm eingebaut. In unserem Testumfeld stand das Testgerät etwa zehn Meter vom Router entfernt mit einer dicken Ziegelwand dazwischen, dennoch lag unsere Konnektivität stets bei Werten über 90 Prozent.

Die Anschlussvielfalt ist zufriedenstellend, alles Wichtige ist enthalten und der Standardbenutzer dürfte nichts vermissen. Die Platzierung dieser Anschlüsse hingegen finden wir etwas unsinnig. Dadurch dass beinahe alle Anschlüsse auf der rechten Seite sind, wird es für den leidenschaftlichen Mausbenutzer und Rechtshänder nach Anschluss eines externen Monitors und der Maus selbst schon echt eng. Der Netzstecker bei unserem Testsample ist ein 90°-Winkelstecker. Auch das könnte Probleme darstellen, wenn der Nutzer sein Notebook über ein Netzwerkkabel mit Internet versorgt. Durch dieses wäre nun kein Platz mehr für den Stromstecker in dieser Richtung. Wir sind also gezwungen, das Netzkabel nach hinten zu legen, was streng genommen in bestimmten Situationen die Bewegungsfreiheit einschränken könnte.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Die linke Seite beherbergt ein Kensington-Lock-Anschluss…

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

…und die rechte Seite den Rest.

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Die hintere Seite mit den Lüftungsschlitzen

Unser Testsample war vorinstalliert mit Windows 8.1 in der 64-Bit Version. Direkt nach dem ersten Start waren einige Anwendungen von Acer installiert, unter anderem eine Testversion von McAfee Internet Security und Microsoft Office 2013. Durch einige Zusatzprogramme von Acer wirkt das Notebook etwas überladen und wird durch den enorm vollen Systemstart auch etwas ausgebremst. Vor allem McAfee hat in unserem Test sehr genervt.

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Wartbarkeit

Leider ist im Aspire V Nitro keine Wartungsklappe eingebaut. Im Falle einer Wartung oder einer Aufrüstung muss das Gehäuse komplett geöffnet werden. Dies ist jedoch zum Glück ohne Probleme möglich. Nach dem Aufschrauben hatten wir direkten Zugang zur SSD, der Festplatte, dem Akku sowie dem WLAN-Modul. Bei einem RAM-Defekt wäre es allerdings nötig, das Mainboard komplett auszubauen, da sich die RAM-Bänke von uns aus gesehen auf der Unterseite befinden. Die Lüfter sind ohne drastische Maßnahmen erreichbar und lassen sich demzufolge einfach säubern. Leider lies sich das Gehäuse auch nicht vollständig entfernen, da es fest am Display und den Scharnieren angebracht war. So könnt ihr das Notebook bei einer Reinigung oder einem Hardware-Tausch immer nur zu einem gewissen Teil (ca. 60-70°) öffnen. Notebooks wie das Schenker XMG P505 machen es dem geneigten Aufrüster hier wesentlich einfacher.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Eingabegeräte

Als Mauslösung wurde bei dem Aspire V15 Nitro ein sogenanntes Clickpad verbaut, also ein Touchpad, welches technisch gesehen eine große Maustaste ist. Dadurch dass sich das Pad an jeder beliebigen Stelle klicken lässt, geht die Benutzung viel flüssiger und intuitiver von der Hand als bei einem gewöhnlichen Mauspad. Zusätzlich dazu ist die einhändige Benutzung stark erleichtert, da nun keine Fingerakrobatik mehr nötig ist, um die Maustasten zu erreichen. An das Bedienkonzept haben wir uns sehr schnell gewöhnt. Die ‚Taste‘ an sich hat einen leichten Druckpunkt und gibt ein deutlich hörbares und spürbares Feedback. Leider ist der Druckpunkt über das Pad verteilt unterschiedlich: Je näher man der Tastatur mit dem Finger kommt, desto mehr Kraft wird für einen Klick benötigt. Am obersten Rand ist eine präzise Nutzung also nur mit viel Mühe möglich. Abgesehen davon reagiert es sehr flott und bietet eine gute Empfindlichkeit.

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Als Tastaturlösung setzt Acer diesmal auf ein Chiclet-Keyboard mit Standardlayout, die Tasten wurden also nicht unnötig verschoben oder verkleinert, um sich an die oftmals kleinere Größe von Notebooks im Vergleich zu normalen Tastaturen anzupassen. Aber es gibt Ausnahmen: Die Pfeiltasten sind verkleinert worden und die Tasten des Nummernblocks sind etwas schmaler als die normalen Tasten. Tippen mit zehn Fingern ist nach kurzer Eingewöhnungszeit jedoch ohne große Schwierigkeiten möglich. Das Auslösen der Tasten erfordert nicht viel Druck, wir hätten uns hier etwas mehr Feedback gewünscht. Stellenweise wirkt die Tastatur ein wenig klapprig. Vertipper kamen zu Beginn schon häufiger vor, da zum Beispiel die Kleiner-als-Taste beinahe nahtlos an der linken Shift-Taste sitzt. Auch beim Zocken benötigten wir eine kurze Eingewöhnung, da das geringe Feedback der Tasten anfangs etwas ungewöhnlich war. Doch nach wenigen Minuten hatten wir uns in sämtlichem Spielen dran gewöhnt.

Die Tastatur wird von einer roten Hintergrundbeleuchtung bestrahlt, die sich allerdings nicht in Stufen regeln lässt. Es ist lediglich möglich, an- oder abzuschalten.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Display

Unser Nitro ist mit einem 15,6 Zoll großen Full-HD LCD mit IPS-Technologie der Firma LG ausgerüstet. Auf dem offiziellen Datenblatt wird die Comfy-View-Technologie als Feature angegeben, was jedoch nichts anderes bedeutet, als dass das Display entspiegelt wurde. Unser Testsample besitzt eine native Auflösung von 1920 x 1080px, je nach Wunsch können wir jedoch auch das selbe Notebook mit 4K UHD-Auflösung (3840 x 2160px) konfigurieren. Dank der HD-Auflösung werden Bildschirminhalte schön scharf dargestellt. Mit einem Kontrastwert von 623 : 1 ist das IPS-Display zwar im Mittelfeld anzusehen, doch trotzdem nicht auf der Höhe manch anderer Wettbewerber, die ein kontraststärkeres Display bieten. Bei der Helligkeitsmessung kamen wir auf einen Höchstwert von 264 cd/m², unsere tiefste Messung ergab 239 cd/m². Damit ist das Display ausreichend hell, um auch draußen und bei Tageslicht Bildschirminhalte zufriedenstellend erkennen zu können. Mit einer Farbtemperatur von 5914K kommt das Display des Aspire nicht an den Optimalwert von 6500K heran und zeigt dadurch auch einen leichten Gelbstich. Dieser war nach unserer Kalibrierung allerdings kaum noch sichtbar. Dank IPS-Technologie ist eine gewisse Blickwinkelstabilität gegeben, lediglich bei einer kritischen Betrachtung von oben lässt sich ein leicht milchiger Schleier erkennen.

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 Leistung CPU

Im Aspire V15 Nitro ist der rasante Intel Core i7-4710HQ eingebaut, der mit 2.5GHz Basistakt reichlich Leistung für Spiele und Anwendungen liefert. Die vier Kerne teilen sich gemeinsam insgesamt 6MB Intel Smart-Cache und per HT-Technologie werden noch einmal 4 virtuelle Kerne zusätzlich simuliert. Für besonders rechenlastige Aufgaben legt die CPU den Turbomodus ein und taktet noch einmal 1GHz höher als normal. Typisch für Prozessoren der Haswell-Serie besitzt er eine 22nm-Strukturbreite und legt eine TDP von 47 Watt an den Tag. Als Grafikeinheit ist die Intel HD Graphics 4600 im Prozessor integriert, welche im Bereich von 400MHz bis 1200MHz läuft.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Der Prozessor unterstützt zahlreiche Zusatzfunktionen wie die Intel-Wireless-Display-Technologie, mit der drahtloses Streaming des Bildschirminhalts auf unterstützte Geräte ermöglicht wird. Ebenfalls nützlich ist die Thermal-Monitoring-Technik, die mithilfe eines On-Die-Temperatursensors das System bei bedrohend hohen Temperaturen vor Ausfällen schützt, indem sie den Energieverbrauch der CPU nach Bedarf senkt. In unserem Belastungstest konnten wir jedoch keine ausreichend hohe Temperatur produzieren, um thermisches Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz) festzustellen. Die komplette Spezifikation für Technikbegeisterte findet sich hier.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Selbst nach einer Stunde Belastung mit FurMark und Prime95 war kein thermisches Throttling festzustellen.

Um Vergleichswerte für die CPU zu erlangen, verwenden wir im Folgenden das Programm CineBench Version R15. CineBench rendert eine fotorealistische Szene und bedient sich dabei verschiedenen Algorithmen, um alle Bereiche der CPU zu testen. Hinterher wird ein Punktwert ausgegeben und denen von anderen Prozessoren aus deren Datenbank gegenübergestellt. Zu Vergleichszwecken haben wir die Testergebnisse des Schenker XMG P505 herangezogen, welches ebenfalls mit einem i7-4710HQ ausgerüstet ist.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Leistung Grafikkarte

Als Grafikbeschleuniger hat Acer dem Aspire V15 Nitro die flotte GeForce GTX 860M der Firma NVIDIA spendiert, die zusammen mit der Intel HD Graphics 4600 im Optimus-Betrieb laufen. Optimus ist eine Technologie von nVidia, die den beiden Grafikeinheiten verschiedene Aufgaben zuweist: Die integrierte Grafiklösung kümmert sich um den Alltagsbetrieb und ist darauf ausgelegt, bei nicht-performanceaufwändigen Aufgaben Akkuleistung zu sparen, während die GTX 860M für grafikhungrige Anwendungen wie Computerspiele eingesetzt wird. Sie taktet in dem Bereich von 1.030 – 1.100 MHz und kann über insgesamt 2GB schnellen GDDR5-Videospeicher verfügen.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Um die Performance mit anderen Systemen vergleichen zu können, verwenden wir den Synthetischen Benchmark 3DMark in jeweils der Version 2013 und 2011.

3DMark belastet die Grafikeinheit mit verschiedensten Verwendungsszenarien und rendert mehrere Szenen, um am Ende einen brauchbaren Punktwert auszugeben. Von diesem Wert lässt sich zwar noch keine Parallele zur direkten Leistung beim Gaming ziehen, ist jedoch wertvoll, um die allgemeine Leistung des Sytems beurteilen zu können.

Zur Veranschaulichung haben wir zusätzlich zu dem Nitro die Punktwerte des Schenker XMG P505 dargestellt.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Hauptspeicher

In unserem Testsample ist eine 128 GB SSD von Kingston sowie eine 1000 GB HDD von Western Digital verbaut. Acer bietet hier jedoch reichlich Alternativen an, sollte einem das Speicherplatzangebot nicht ausreichen – ob 256 GB SSD oder doch ein 2 TB Festplattenlaufwerk, die Möglichkeit ist auf jeden Fall gegeben.

Zieht man von der Speicherkapazität der SSD den Platz ab, der für interne Funktionen frei bleiben muss, haben wir noch effektiv 119GB zur freien Verwendung – nach der Installation von Windows 8.1 und den zahlreichen Anwendungen von Acer bleiben uns noch etwa 97,3GB tatsächlicher freier Speicherplatz.

Die SSD ist über die flotte m.2 Schnittstelle angebunden und ermöglicht uns zufriedenstellende Datenraten und schnelle Zugriffszeiten. Die Bedienung im Alltag geht also – wie von SSD gewohnt – zügig von der Hand. Sequenzielle Lese-/Schreibraten von 467,83 MB/s und 324,8 MB/s sind gute Werte, die mit einer SSD, die über eine herkömmliche SATA-Schnittstelle angeschlossen ist, kaum zu erreichen wären.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Was den Massenspeicher angeht, so hat Acer dem Aspire V15 Nitro eine Western Digital Blue Mobile verpasst, die über eine herkömmliche SATA-Schnittstelle angebunden ist. Die Festplatte arbeitet flott und überraschend leise, bei normaler Verwendung waren kaum störende Klickgeräusche vernehmbar. Unsere Geschwindigkeitsmessung erreichte einen Höchstwert von 114,6MB/s beim Lesen und 112,3MB/s beim Schreiben, was für ein herkömmliches Festplattenlaufwerk gute Werte sind.

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Systemleistung

Mithilfe des Benchmarking-Tools PCMark lässt sich das Zusammenspiel der Hardware bewerten, um das System als Ganzes vergleichen zu können. Zur Veranschaulichung der Werte haben wir wieder einmal die Testergebnisse des Schenker XMG P505 herangezogen.

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Gaming-Performance

Was die Leistung im Gaming-Bereich angeht, muss sich das Aspire V Nitro vor der Konkurrenz nicht verstecken. Der Großteil der von uns getesteten Spiele war bei einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und mittleren bis hohen Details flüssig spielbar. Lediglich bei enorm hohen Detailstufen oder jenseits von vierfachem Antialiasing ging der GTX860M die Puste aus. Extrem anspruchsvollen Gamern würden wir daher empfehlen, zu einem Notebook mit mindestens dem größeren Bruder, der GTX970M, zu greifen.

Wir haben jedes Spiel mit jeweils drei Presets auf Performance getestet und dabei sowohl die maximalen Einstellungen in jedem Spiel (höchste Detailstufe, bestes Antialiasing), als auch weniger grafikhungrige Voreinstellungen mit teilweise reduzierten Details und Antialiasing geprüft.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Lautstärke & Temperatur

Die Lautstärke blieb bei Alltagsaufgaben wie z.B. Surfen in Google Chrome konstant bei 34,1 db(A) und ist damit leise genug, dass man sich nach kurzer Zeit bereits daran gewöhnt hat und die Lüftergeräusche ausblendet. Bei geringer Last, beispielsweise auf dem Windows-Desktop, schalten die Lüfter sogar zeitweise komplett ab und das Acer verstummt vollständig.

Unter Last sind natürlich höhere Lautstärkepegel zu erwarten, doch selbst diese halten sich beim Aspire V15 Nitro im Rahmen des Erträglichen auf. Bei unserem Volllasttest mit Prime95 und FurMark gleichzeitig waren konstant 42,2 db(A) zu messen, was mit Blick auf die erbrachte Leistung ein sehr guter Wert ist. Im Volksmund werden Geräusche unter 50 db(A) zwar als deutlich warnehmbar, jedoch nicht als aktiv störend beschrieben.

Um die Hitzeemission des Aspire zu bewerten, haben wir jeweils im Idle und bei Volllast (FurMark und Prime95) Temperaturmessungen an der Ober- und Unterseite des Gehäuses durchgeführt, um darzustellen, wie sich das Notebook an verschieden Stellen unterschiedlich erhitzt.

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Temperaturen auf der Oberseite bei normaler Last

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Temperaturen auf der Oberseite bei voller Last

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Temperaturen auf der Unterseite bei normaler Last

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Temperaturen auf der Unterseite bei voller Last

Diese Werte konnten uns durchaus überzeugen. Die heißeste Stelle an der Unterseite hatte bei Last gerade einmal eine Temperatur von 36,8°C. Das ist zwar spürbar warm, allerdings wurde die Benutzung auf dem Schoß an keinem Punkt unangenehm. Ein wenig anders sah es auf der oberen Seite aus, diese schien bei Last tatsächlich wärmer zu werden als die Unterseite. Am meisten spürten wir das in der Mitte des Geräts, hier stieg die Temperatur schon auf 40,6°C an. Daran verbrennt sich zwar keiner die Finger, recht angenehm ist die Bedienung in diesem Fall dann aber auch nicht mehr. Immerhin blieb die Handballenauflage während des gesamten Tests unter der 30°C-Marke und verschonte unsere Handgelenke vor zu großer Hitze.

Auch der Blick auf die internen Temperaturen lässt kaum zu Wünschen übrig. Trotz des nur 24 Millimeter hohen Gehäuses und der relativ leisen Belüftung schafft es das Nitro, auch bei Vollgas einen kühlen Kopf zu bewahren. Der i7-4710HQ erreichte unter Volllast einen Höchstwert von 72°C, alles ab 90°C – 100°C wäre hier die Schmerzgrenze gewesen. Die GTX860M erhitzte sich im FurMark-Test auf maximal 78°C und liegt damit auch noch in einem vertretbarem Bereich.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9
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Lautsprecher

In dem Aspire ist ein von Acer nicht näher spezifiziertes Dolby-Soundsystem integriert. Insgesamt sind 4 Lautsprecher eingebaut, die rundum einen angenehmen Klang von sich geben. Vor allem die hohe Maximallautstärke konnte uns überzeugen. Über die vorinstallierte Dolby Digital Plus-Software lassen sich verschiedene Voreinstellungen für Klang auswählen, u.a. für Filme, Spiele oder Musik. Es lassen sich ebenso eigene Voreinstellungen erstellen.

Alles in allem tut das Soundsystem das, was es soll, und das recht gut. Vorsicht ist bei hohen Lautstärken geboten, bei starkem Bass und hoher Lautstärke neigen die Lautsprecher zu starkem Übersteuern und der Klang wird verzerrt. Abhilfe kann hier geschaffen werden, indem man eine Voreinstellung mit niedrigerem Basspegel auswählt.

Energieverwaltung & Akkuleistung

Den Energieverbrauch ermittelten wir mithilfe eines BaseTech-Zählers für die Steckdose. Im Idle-Betrieb verbraucht das Acer schlanke 17 Watt, was für Geräte dieser Leistungsklasse bereits einen guten Wert darstellt. Bei voller Auslastung durch unseren Test mit Prime95 und FurMark stellte sich der Verbrauchszähler im Durchschnitt auf ca. 101 ein. In unserem Gaming-Test genehmigte sich die Kombination aus i7-4710HQ und GTX860M um die 96 Watt. Das ist zwar nicht wenig, aber ein durchaus positiver Wert, wenn man die verbaute Hardware in Betracht zieht.

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Um die Akkulaufzeit zu testen haben wir mehrere Szenarien durchgespielt: Die normale Verwendung im Alltag (Surfen über Google Chrome, gelegentlich Videowiedergabe aus dem Internet) bei minimaler Bildschirmhelligkeit, die durchgehende Videowiedergabe bei mittlerer Helligkeit und FullHD-Auflösung sowie einen Volllast-Test mit dem Tool BatteryEater. Dieses beansprucht jeden Bereich des Notebooks so stark wie möglich und zielt darauf ab, den Akku so schnell wie möglich zu leeren. Dieser Test lässt keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Akkulaufzeit bei gemischtem Betrieb ziehen, da das Gerät niemals so stark belastet werden würde – dieser Test ist also sozusagen der Worst-Case.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Fazit

Mit dem Acer Aspire V Nitro ist Acer mal wieder ein überzeugendes Gaming-System gelungen, für das man nicht einmal allzu tief in die Brieftasche greifen muss. Viele Pluspunkte konnte das Notebook mit dem schicken und vor allem dünnen Gehäuse sammeln, welches beim Bedienkomfort kaum Wünsche offen lässt.

Die Eingabegeräte reagieren präzise und ausgewogen, sodass Vielschreiber wie auch Gamer hier ihre Freude finden. Zwar benötigen Spieler etwas Eingewöhnungszeit, da das Feedback der Tasten verhältnismäßig gering ausfällt, doch kann die Tastatur danach durchaus gefallen. Hinzu kommt die rote Hintergrundbeleuchtung, die nicht nur im Dunkeln jedem Spieler weiterhilft, sondern zusätzlich noch stylish aussieht. Das Display kann mit guter Helligkeit und angenehmem Kontrast sowie einer natürlicher Farbdarstellung punkten, auch wenn wir einen leichten Gelbstich verzeichneten. Zudem wird es optimal durch den gut verarbeiteten Rückdeckel geschützt, der angesichts der dünnen Verarbeitung überraschend viel Widerstand gegen Druck bietet. Wem die FullHD-Auflösung nicht ausreicht, kann ebenso das gleiche Notebook mit 4K-UHD-Display erwerben.

Was die Hardware angeht, lässt die Kombination von i7-4710HQ und GTX 860M kaum zu wünschen übrig. Die meisten Spiele ließen sich durchweg auf der maximalen Auflösung spielen, wenn man auf die höchsten Details und stärkstes Antialiasing verzichten kann. Die Wärme, die dabei entsteht, wird sehr gut abgeführt und das Gehäuse wurde in unserem Test nie so heiß, dass die Bedienung unzumutbar wäre. Auch die internen Temperaturen von CPU und GPU überzeugten uns.

Einige wenige Kleinigkeiten sind dennoch zu bemängeln: Die Verteilung der Schnittstellen könnte für einige Anwender Probleme bereiten, da sich alle Anschlüsse auf der rechten Seite befinden und so leicht Kabelsalat entstehen kann. Bei der Tastatur hätten wir uns ein wenig mehr Feedback gewünscht und die vordere Kante am Notebook ist etwas spitz und drückt bereits nach kurzer Zeit recht unangenehm in die Handgelenke.

Durch starke Hardware, gepaart mit einem gut durchdachtem und optisch ansprechendem Gehäuse wird das Acer Aspire V15 Nitro Black Edition zum optimalen Begleiter für den mobilen Gamer. Für die ausgewogene Leistung bei annehmbaren Preis hat sich das Notebook unseren Preis-/LeistungsTIPP redlich verdient.

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

Acer Aspire V15 Nitro Black Edition - VN7-591G-77A9

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Positiv

  • - vernünftige Tastatur mit roter Hintergrundbeleuchtung
  • - dünnes, griffiges Gehäuse
  • - robuster Displaydeckel
  • - angenehm gummierte Oberfläche
  • - geringe Hitzeentwicklung sowohl intern, als auch extern
  • - vergleichsweise geringe Lüfterlautstärke
  • - ausreichend Power für zahlreiche Games und Anwendungen

Negativ

  • - alle Schnittstellen auf einer Seite
  • - relativ spitze vordere Kante
  • - Tastatur bietet zu wenig Feedback

Hier könnt ihr Preise des Acer Aspire V15 Nitro Black Edition vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Schenker XMG P505 (Clevo P651SE)

„Eine Revolution des Pro-Gaming“ – so beschreibt Schenker seinen neuen 15-Zoll-Boliden und schickt damit das XMG P505 offiziell ins Rennen. Die Schenker Technologies GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Firmensitz in Leipzig und stellt frei konfigurierbare Notebooks auf Basis von Clevo-Barebones her. Auch das Marketing und die Assemblierung geschehen Inhouse. Dabei spezialisieren sie sich auf den Business- und Gaming-Bereich. Mit dem XMG P505 haben wir ein Gaming-Notebook der oberen Preisklasse vor uns, welches wir nun im Folgenden u.a. auf seine Leistung bei Spielen mit High-End-Grafik testen.

Technische Daten

ProzessorIntel Core i7-4710HQ @ 2.50GHz
GrafikkarteNVIDIA GeForce GTX970M 3072MB GDDR5 VRAM
Speicher8192MB DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), max. 32 GB
Display15,6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, IPS, entspiegelt
Festplatten1x M600 MTFDDAV256MBF M.2 SSD 256 GB
1x ST1000LM024 Seagate Samsung Spinpoint M8 HDD 1000 GB
SoundHD Audio, Sound Blaster® X-FI® MB3, ONKYO 2.0 Speaker-System
SchnittstellenKartenleser, RJ45 Port (LAN), 4x USB 3.0 (1x mit Power-Off Ladefunktion, 1x eSATA/USB-Combo-Port), 2x MiniDisplay port 1.2, HDMI (with HDCP), Kopfhörerausgang, Audioeingang, Mikrofoneingang, S / PDIF (optisch)
Kommunikation10 / 100 / 1000 Mbit / s Base - TX Ethernet LAN: Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet Adapter, WLAN: Intel Dual Band Wireless-AC 3160NGW 802.11a / b / g / n /ac + Bluetooth 4.0 (optional), UMTS (optional), 2.0 MP Videokamera, eingebautes Mikrofon
Abmessungen385 x 271 x 25 mm (B x T x H)
Gewicht2,5kg
Akku4 Zellen Lithium-Ionen-Akku, Kapazität 59200 mWh
Netzteil180W Netzteil, 170 x 85 x 35 mm (L x B x H), 850g

Verpackung & Lieferumfang

Das Notebook wird von zwei großen Seitenteilen aus Styropor im mattschwarzen Karton gehalten und ist noch zusätzlich in einer dünnen Stoffhülle eingepackt. Direkt daneben befindet sich das Netzteil sowie Stromkabel, welche ebenfalls in einem großen Stück Styropor stecken. Lose in dem Karton finden wir noch eine Tüte mit ein wenig Zubehör – mit Betonung auf wenig: Hier gibt es ein ausführliches Benutzerhandbuch, ein Ausdruck unserer Garantieinformationen, eine Treiber-CD, 4 Gehäuseschrauben und ein Mikrofasertuch zum Reinigen.

Aussehen & Design

Sobald wir das Notebook von der Verpackung befreit haben, konnten wir uns einen ersten Eindruck verschaffen. Das schicke, mattschwarze Gerät hat eine Höhe von gerade einmal 2,5cm. Die Kanten sind leicht angewinkelt, wodurch es auf dem Tisch weniger sperrig wirkt und auf dem Rückdeckel finden wir noch einmal das XMG-Logo in schwarzglänzender Schrift, welche auf den ersten Blick nicht auffällt, sich aber im richtigen Licht von der matten Oberfläche abhebt. Im Allgemeinen ist das Gehäuse komplett aus Metall, wodurch das Notebook einen sehr stabilen und robusten Eindruck macht. Richtet man jedoch einen kritischen Blick auf den Deckel, werden einem einige kleinere Dinge auffallen: Zum ersten ist die Umrandung des Displays nicht wie der Rest des Gehäuses aus Metall, sondern aus Kunststoff. Dies macht den Deckel etwas flexibel, was wir merkten, als wir leichten Druck an den Rändern des Notebooks ausübten. Schon mit wenig Kraftaufwand ließ sich der Deckel verformen, was bei der geringen Dicke allerdings normal ist. Drückt man zudem, im geschlossenen Zustand, leicht auf die Oberseite des Displaydeckels, verformt dieser sich ebenfalls etwas. Als großen Negativpunkt können wir das dennoch nicht ankreiden, da sich viele Mitbewerber dieser mobilen Gaming-Sparte etwa gleich verhalten.

Wer gerne auf dem Bett oder der Couch sitzt und dabei zocken möchte, dem empfehlen wir eine weichere Unterlage für die Handballenauflage. Die vordere Kante des XMG P505 ist ein wenig spitz geraten und kann somit beim längeren Spielen unangenehm am Unterarm drücken. Wirklich auffällig empfanden wir es aber erst nach rund 20-30 Minuten.

Schenker Technologies XMG P505

Schenker Technologies XMG P505

Das Notebook kommt mit einem Gewicht von 2590 Gramm daher, was allerdings bei einem Gerät für diesen Anwendungsbereich vollkommen vertretbar ist. Auch bei längerer Benutzung auf dem Schoß fällt das Gewicht nicht negativ auf. Etwas umständlicher kann es dagegen mit dem schweren Netzteil werden, das 850 Gramm auf die Waage bringt, doch dadurch auch relativ sicher auf dem Tisch oder dem Fußboden liegt.

Ausstattung

Was die Schnittstellen angeht, ist das XMG P505  von Schenker Technologies gut ausgestattet. Zur Verfügung stehen uns drei Audiobuchsen (Kopfhörer, Mikrofon und ein S/PDIF Audioeingang), ein Kartenlesegerät(MMC/SD) sowie vier USB-3.0-Ports, von denen einer als eSATA-/USB-Kombination realisiert wurde. Für die Bildausgabe an einen externen Monitor besitzt das Notebook zwei MiniDisplayport-Anschlüsse der Version 1.2, die Auflösungen bis 3840 x 2160 Bildpunkte darstellen können, außerdem einen HDMI-Anschluss, welcher auch HDCP-Verschlüsselung unterstützt, um entsprechend kopiergeschützte Medien wiedergeben zu können. Zusätzlich verfügt es als spezielles Feature über einen SIM-Kartensteckplatz, damit wir auch unterwegs mit dem Internet verbunden sein können.

P505 - Linke Seite

Die linke Seite mit HDMI, 1 x USB3.0 und 2 x DisplayPort 1.2.

P505 - Rechte Seite

Die rechte Seite mit Audioanschlüssen, Cardreader, Simkartensteckplatz, 2 x USB3.0, RJ45 und Kensington Lock.

P505 - Hinterseite

Hinten finden wir den Anschluss für das Netzteil sowie eine USB3.0/eSATA-Kombination.

Wir sind mit der Vielfalt der Anschlüsse zufrieden, schön wäre es dennoch gewesen, wenn diese statt in der Mitte weiter in Richtung des Hecks vom Gerät platziert wären. Ein Linkshänder, der eine externe Maus sowie einen externen Bildschirm verwendet, wäre in seiner Bewegungsfreiheit mit der Maus durch Kabel stark eingeschränkt.

Zum Diebstahlschutz ist das Gerät mit einem Kensington-Anschluss an der rechten Seite ausgestattet. Vor Datenklau schützt ein biometrischer Fingerabdruck-Scanner, welcher in unserem Test schnell und stets zuverlässig auf die eigenen Finger reagierte.

Wer das XMG P505 gerne später noch aufrüsten möchte, der freut sich über die relativ einfache Möglichkeit, an die Hardware zu gelangen. Wenn man die 15 Gehäuseschrauben an der Unterseite löst, lässt sich die Bodenplatte entfernen und gibt damit Zugriff auf das gesamte Mainboard, sodass der Tausch von Teilen oder die Aufrüstung denkbar einfach ist. Aufrüstpotential ist hier in ausreichendem Maß vorhanden. Im Auslieferungszustand kam unser Testsample mit einer von zwei belegten RAM-Bänken sowie einer von zwei belegten M.2-Schnittstellen, sodass wir noch eine zusätzliche SSD nachrüsten könnten. Wer gerne schnelleres Internet unterwegs nutzen möchte, kann auch ein LTE-Modul über die freie M.2-Schnittstelle anbinden. Der Akku ist lediglich mit Schrauben am Mainboard befestigt, wodurch er sich im Falle eines Defekts problemlos tauschen lässt.

P505 - Hardware
P505 - Festplatte
XMG P505 - CPU-Lüfter
XMG P505 CPU-Kühlblock

 

XMG P505 - GPU-Lüfter
XMG P505 - SSD
XMG P505 - RAM-Bänke
XMG P505 - WLAN-Modul

Das WLAN-Modul ist ein Intel Dual Band Wireless-AC 3160NGW, das im Test ansprechende Werte lieferte. Unsere Testumgebung war etwa zehn Meter vom Router entfernt mit einer dicken Ziegelwand dazwischen, dennoch lag die Signalstärke stets über 90%.

Im Shop von Schenker oder PlayIT habt ihr die Möglichkeit, das XMG P505 samt Windows 8.1 zu bestellen. Direkt beim Hersteller könnt ihr die Notebooks außerdem frei konfigurieren.

Eingabegeräte

Schon beim ersten Blick auf das Schenker XMG P505 fällt das große Touchpad auf. Dieses hat eine Diagonale von 12,5 Zentimetern und bietet damit massig Platz, um z.B. Im Spiel eine Drehung durchzuführen, ohne den Finger vom Pad heben zu müssen. Auch Multitouch-Gesten wie Ein- und Auszoomen beim Zusammenkneifen von zwei Fingern oder Scrollen werden unterstützt.

XMG P505 - Touchpad & Fingerprint-Sensor

Die Oberfläche des Touchpads ist ähnlich griffig wie das Gehäuse und liefert ein sehr angenehmes Bedienerlebnis. Wichtig ist die Installation der korrekten Treibersoftware. Durch die Standardtreiber von Windows werden keine Multitouch-Gesten unterstützt und das Touchpad reagiert sehr unempfindlich. Die Verwendung der offiziellen Gerätetreiber, die im Support-Bereich im Online-Shop von Schenker zum Download angeboten werden, schaffte schnell Abhilfe.

Die beiden Maustasten haben einen leichtgängigen Druckpunkt, welcher jedoch nicht eindeutig spürbar ist und die Verwendung etwas schwammig wirken lässt. Sie produzieren jedoch keine störenden Klickgeräusche. Aufgrund der Größe des Touchpads kommen Fehleingaben durch den Handballen beim Tippen oder Spielen durchaus vor. Daher ist es empfehlenswert, das Touchpad je nach Bedarf mithilfe der Funktionstasten (Fn + F1) abzuschalten.

Die Tastatur mit Nummernblock besitzt eine weiße Hintergrundbeleuchtung, dessen Helligkeit sich über die Funktionstasten in drei Stufen regeln lässt (stark, schwach, aus). Für den Gamer, der seine Wurzeln vergessen hat, sind die WASD-Tasten jeweils mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.

XMG P505 - Tastatur
XMG P505 - WASD
XMG P505 - Ziffernblock

Die Tasten an sich sind sauber verarbeitet und liefern beim Schreiben längerer Texte ein angenehmes Tippgefühl. Die Größe der individuellen Tasten beträgt 15 x 15 Millimeter und der Abstand untereinander um die 3 Millimeter. Ob einem die Größe zuspricht oder nicht, ist natürlich Geschmackssache. Der Widerstand beim Tastendruck ist durchgehend sehr präzise und für eine klassische Rubberdome-Tastatur klar spürbar.

Die Tastatur hat ein Standard-Layout. Das bedeutet, keine der Tasten wurde unnötig verkleinert und auch das Tippen mit dem Zehnfingersystem ist, nach kurzer Eingewöhnungszeit, ohne große Schwierigkeiten möglich. Eine kleine Ausnahme ist der Ziffernblock, hier wurde ein wenig geschoben, um Platz für die Pfeiltasten zu schaffen.

Display

Unser Sample bestrahlt unser Sichtorgan mit einem 15,6 Zoll (39,6cm) großen, entspiegeltem Full-HD (1920 x 1080) Display mit IPS-Panel. Im Konfigurationsassistenten können wir jedoch auch Displays mit höheren Auflösungen auswählen. Alternativ zur unserer Variante können wir unser Notebook entweder mit WQHD+ (2880 x 1620) oder sogar 4K QFHD (3840 x 2160) ausrüsten. Die Option mit 4K wird hingegen nicht als entspiegelte Version angeboten. Ob sich ein Display mit höherer Auflösung als Full-HD für dieses Gerät lohnt, ist fraglich, da die verbaute GTX970M bei Auflösungen jenseits der unsrigen wohl gründlich ins Schwitzen kommen sollte.

Mit einem Kontrastwert von 1233 : 1 konnte uns das Display des XMG P505 durchaus überzeugen, wenngleich uns die Ausleuchtung nicht gänzlich zufrieden stellen konnte. Hier erreichen wir als Höchstwert gerade einmal 254 cd/m², während der tiefste Wert bei 180 cd/m² liegt. Vergleichen wir die Messwerte mit denen anderer Samples desselben Modells, fallen uns starke Schwankungen auf – warum nun gerade unser Gerät mit einer derart schwachen Ausleuchtung zu kämpfen hat, konnten wir im Test nicht feststellen. Laut Schenker Technologies handelt es sich bei unserem Sample um ein Vorserienmodell, welches ein noch nicht ganz marktreifes Display nutzt. Wenn man also vor der Kaufentscheidung steht, sollte man diese Werte zwar durchaus in Betracht ziehen, allerdings nicht auf die Goldwaage legen. Am besten ist es hier, sich selbst von der Qualität zu überzeugen, wenn das möglich ist. Als relativ angenehm empfanden wir die Farbtemperatur, die mit 6302K fast an den optimalen Wert von 6500K heranreicht.

Für Innenräume ist das Display ausreichend hell, wenn man nicht gerade mit dem Rücken zum Fenster sitzt und die Sonne auf das Display strahlt. Farben werden lebhaft und schön dargestellt. Aufgrund der Full-HD-Auflösung werden Bildschirminhalte klar und scharf angezeigt, Textinhalte sind auch bei kleineren Textgrößen noch klar lesbar. Dank des IPS-Panels ist das Display sehr blickwinkelstabil: Inhalte lassen sich auch bei stark geneigtem Display noch gut und ohne Farbveränderung erkennen.

Sämtliche Werte wurden mit einem Xrite 1Display Pro Kolorimeter durchgeführt.

XMG P505 - Ausleuchtungsdaten

Leistung CPU

Genug geschwafelt! So schön dieses Notebook von Schenker Technologies auch sein mag, kommt es uns doch mehr auf die innere Schönheit an.

Als Prozessor kommt bei unserem Testsample der Intel Core i7-4710HQ mit 2.5 GHz zum Einsatz. Dieser bietet uns vier physische sowie vier virtuelle Kerne, die sich alle 6MB Intel Smart-Cache teilen. Mithilfe der Turbo-Boost-Funktion lief der Prozessor in hardwarehungrigen Anwendungen auf bis zu 3.50GHz hoch. Wie schon von anderen Haswells bekannt, ist er in der 22nm-Struktur gefertigt und hat eine TDP von 47 Watt. Was den Grafikchip angeht, ist der starke Intel HD Graphics 4600 integriert, der im Bereich von 400MHz bis 1200MHz taktet.

XMG P505 - CPU-Z
XMG P505 - CPU-Z
XMG P505 - CPU-Z
XMG P505 - CPU-Z
XMG P505 - CPU-Z

Nennenswerte Zusatzfunktionen des Prozessors sind die Intel-Wireless-Display-Technologie, die das drahtlose Streamen des Bildschirminhalts auf kompatible Geräte ermöglicht, sowie die Intel vPro-Technik, die zusätzlichen Schutz vor Sicherheitsbedrohungen wie Rootkits, Viren und Malware bietet. Die komplette Produktspezifikation für Technikbegeisterte findet sich hier. Interessanterweise konnten wir selbst bei längeren Belastungstests kein thermisches Throttling (Herabsetzen der Taktfrequenz bei hohen Temperaturen) feststellen. Bei unserem 2-Stündigen Testlauf mit Prime95 taktete der Prozessor durchgehend mit 2.7GHz.

Um die CPU-Leistung zu testen, verwenden wir im Folgenden das Programm CineBench in der Version R15. Dieses Programm rendert eine fotorealistische Szene mithilfe von verschiedensten Algorithmen und kann auf Wunsch alle oder auch nur einen einzelnen Prozessorkern verwenden. Am Ende des Tests liefert es eine Punktzahl und vergleicht diese mit anderen Testwerten aus deren Datenbank. Um Vergleiche zu ziehen, haben wir uns diesen Werten bedient und den i7-4770K (Desktop Prozessor) mit 4.4 GHz sowie den i7-3720QM mit 2.6 GHz ausgewählt.

XMG P505 - CineBench R15.0 Single-Core-Benchmark
XMG P505 - CineBench R15.0 Multi-Core-Benchmark

Unser i7-4710HQ reiht sich bei beiden Tests in das gute Mittelfeld der i7-Prozessoren ein. Während der Test lief, haben wir die Prozessortaktrate stets im Auge behalten. Aufgefallen ist uns, dass die versprochenen 3.50GHz mithilfe der Turbo-Boost Technik nur im Single-Core Benchmark erreicht wurden. Im Multi-Core-Modus taktete er nicht höher als 3.30GHz.

Leistung Grafikkarte

Als Grafikbeschleuniger kommt in unserem Testgerät die NVIDIA GeForce GTX 970M zum Einsatz. Dies ist eine DirectX-11-Grafikeinheit, die im Oktober 2014 auf den Markt kam. Darauf verbaut ist der GM204-Grafikchip der Maxwell-Klasse von NVIDIA, der in 28nm-Struktur gefertigt ist. Dem Chip stehen 3072MB des schnellen GDDR5-Videospeichers zur Verfügung, die an einem Speicherinterface mit einer Breite von 192 Bit angebunden sind. Der Basistakt liegt hier bie 924MHz zzgl. Boost. Die TDP der GTX970M liegt bei 100 Watt, aufgrund von variablen Taktraten erreicht die Grafikkarte jedoch eine höhere Energieeffizienz als vergleichbare Modelle. Bei Arbeiten, die nicht grafikintensiv sind, kann man die GPU mithilfe von NVIDIA Optimus-Technologie auch komplett abschalten und die gesamte Arbeit der Prozessorgrafik überlassen, um Energie zu sparen.

XMG P505 - GPU-Z
XMG P505 - GPU-Z

Zum Testen der reinen Grafikleistung kamen die Programme Unigine Heaven 4.0 sowie 3DMark 2011 und 2013 zum Einsatz. Die Werte lassen zwar keine direkten Parallelen zur Gaming-Leistung ziehen, sind allerdings ein wertvoller Anhaltspunkt, um die Grafikeinheit mit anderen Systemen vergleichen zu können.

Wir haben drei Tests mit Unigine ausgeführt, bei jedem wurden die Einstellungen angepasst. Dabei haben wir uns an den vorgegebenen Presets orientiert. Alle Tests sind mit der DirectX11-Technik Tesselation durchgeführt worden. Hinterher wurden uns jeweils eine Punktzahl und die durchschnittliche FPS des Benchmark-Tests ausgegeben.

XMG P505 - Unigine Heaven 4.0 Benchmark
XMG P505 - Unigine Heaven 4.0 Benchmark

Beim Test mit 3DMark 2011 haben wir jeweils den Performance- sowie den Extreme-Benchmark einmal durchgeführt. Diese beanspruchen mehrere Bereiche der Grafikeinheit, unter anderem auch Physikdarstellung.

XMG P505 - 3DMark11 Benchmark

3DMark2013 arbeitet nach dem gleichen Konzept wie die 2011-Version des Programms, hier kamen die Benchmarks „Fire Strike“ und „Skydiver“ zum Einsatz.

XMG P505 - 3DMark13 Benchmark

Hauptspeicher

Ach, ich hol mir noch schnell ’ne Tasse Kaffee während mein Notebook startet… Keine Chance. Denn vom Drücken des Powerknopfes bis zum Login-Bildschirm des Betriebssystems vergehen gerade einmal 17,4 Sekunden. Das haben wir der schnellen M600 M.2 der Firma Micron zu verdanken. Die 256GB-große SSD ist über die m.2-Schnittstelle angebunden, wodurch sie schnelle Datenraten garantiert. Mit einer sequentiellen Leserate von 522,01 MB/s und einer sequentiellen Schreibrate von 334,16 MB/s kann die Performance dieser SSD durchaus überzeugen. Auch der Praxistest zeigte, dass das XMG P505 stets schnell auf Eingaben reagiert und auch Games innerhalb weniger Sekunden öffnet.

XMG P505 - AS SSD Benchmark

Zusätzlich zu der SSD befindet sich in unserem Sample eine Seagate Samsung Spinpoint M8 mit einer Kapazität von 1TB. Diese dreht mit 5400RPM und besitzt einen Cache von 6MB. Im CrystalDiskMark erreichten wir eine Leserate von 101,5 MB/s sowie eine Schreibrate von 99,4 MB/s, was für eine herkömmliche HDD schon gute Werte darstellt.

XMG P505 - CrystalDiskMark

Systemleistung

Um das Zusammenspiel der Hardware bewerten zu können, haben wir als abschließenden Test noch einmal mit PCMark Version 7 und 8 getestet. PCMark ist ein Performance-Benchmarking-Tool, welches die Systemleistung in Alltagsaufgaben bewertet und uns einen Wert gibt, der uns das System mit anderen vergleichen lässt.

XMG P505 - PCMark 7 Benchmark
XMG P505 - PCMark 8 Benchmark

Gaming-Performance

Kommen wir nun zum tatsächlichen Praxistest. Wie wird sich das XMG P505 von Schenker Technologies im Spieletest schlagen? Wir haben weder Kosten, Mühen noch Downloadbandbreite gescheut und für euch elf grafikintensive Titel auf Performance und Spielbarkeit getestet. Wir haben für jedes Game drei Presets (höchste, hohe, mittlere Grafikeinstellungen) erstellt, um die Performance des P505 so weit wie möglich für jedes Spiel zu testen. Die jeweiligen Einstellungen waren bei jedem Spiel natürlich verschieden, wir haben jedoch in jedem Test mit einer Auflösung von 1920 x 1080 gearbeitet. Zwischen den Presets änderte sich hauptsächlich das Antialiasing (achtfach, vierfach, zweifach, wo möglich) sowie die Detailstufe, die sich im Spiel selbst einstellen ließ.

XMG P505 - Game Benchmark: Alien Isolation
XMG P505 - Game Benchmark: Battlefield 4
XMG P505 - Game Benchmark: Bioshock Infinite
XMG P505 - Game Benchmark: Company of Heroes 2
XMG P505 - Game Benchmark: Crysis 3
XMG P505 - Game Benchmark: Dragon Age Inquisition
XMG P505 - Game Benchmark: Far Cry 4
schenker-xmg-p505-benchmark-metro-last-light-redux-1
XMG P505 - Game Benchmark: Ryse Son of Rome
XMG P505 - Game Benchmark: Thief
XMG P505 - Game Benchmark: Tomb Raider 2013

Lautstärke & Temperatur im Betrieb

Was die Geräuschemission angeht, macht das Notebook unserer Meinung nach eine eher durchschnittliche Figur. Im Idle-Betrieb ergab unsere Messung einen Wert von 35,8db (15cm Abstand). Dies ist zwar hörbar, für das menschliche Gehör allerdings in einem Bereich, in dem wir das Geräusch nach kurzer Zeit ausblenden und es so nicht als störend empfinden. Bei kleineren Alltagsaufgaben, wie z.B. Surfen in Google Chrome, blieben die Lüfter konstant angenehm leise. Unter Last ergaben unsere Messungen da schon etwas anderes. Bei Volllast (Systemauslastung mit FurMark und Prime95 parallel laufend) heulten die Lüfter auf und wir erreichten einen Wert von 52,2db, was dann schon sehr deutlich hörbar war. Töne über 50db werden im Allgemeinen von unserem Gehör als störend wahrgenommen. Im Gamingbetrieb (Battlefield 4, hohe Grafikeinstellungen) brachte es das Notebook auf 47,5db, was trotz der hohen Wahrnehmbarkeit ein annehmbarer Wert für ein Gaming-Notebook ist. Vergleicht man die Lautstärke mit anderen Gaming-Notebooks, reiht sich das XMG P505 jedoch nahtlos in die Reihen ein, sodass es hier kaum Auffälligkeiten im Gaming-Bereich gibt.

XMG P505 - Lautstärkeemissionen

Um die Hitzeemission des Notebooks auszuwerten, haben wir jeweils im Idle und bei Volllast (FurMark und Prime95) Temperaturmessungen an mehreren Stellen der oberen und unteren Seite des Gehäuses durchgeführt, um zu zeigen, wie es sich an verschiedenen Stellen erhitzt.

XMG P505 - Temperatur im Idle Oben

XMG P505 – Temperatur im Idle auf der Oberseite.

XMG P505 - Temperatur Idle Unten

XMG P505 – Temperatur im Idle auf der Unterseite.

XMG P505 - Temperatur Volllast Oben

XMG P505 – Temperatur bei Volllast auf der Oberseite.

XMG P505 - Temperatur Volllast Unten

XMG P505 – Temperatur bei Volllast auf der Unterseite.

Aus diesen Werten lässt sich durchaus ein positives Fazit ziehen: Eine Temperatur von 42°C am Unterboden ist zwar warm, aber nicht zu warm, als dass die Benutzung auf dem Schoß unangenehm werden würde. Ein besonderes Plus verdient unserer Meinung nach die Handballenauflage: Auch nach langer Benutzung blieb diese unter der 35°C-Marke und fühlte sich durchweg angenehm kühl an.

Bei einem Blick auf die internen Temperaturen von Prozessor und Grafikkarte gibt es ebenso wenig zu bemängeln. Das Kühlsystem des Notebooks führt die Hitze der Komponenten gut ab und lässt den i7-4710HQ nicht heißer als 90° werden. Alles ab 100°C wäre in diesem Bereich als grenzwertig anzusehen.

XMG P505 - Temperaturen Intern

XMG P505 – Temperaturen Intern

Lautsprecher

Um dem Notebook eine Stimme zu verleihen, setzt der Hersteller Clevo im P505 wieder auf ein 2.0 Soundsystem von Onkyo. Sound ist ein sehr subjektives Thema, bei der Schönheit eher im Ohr des Betrachters liegt. Ganz neutral betrachtet, leistet das Soundsystem aber sehr gute Dienste. Die Lautsprecher liefern auch bei hoher Lautstärke einen klaren, präzisen Klang und blechernes Scheppern gibt es hier nicht. Ein Subwoofer ist bei dem Gerät nicht enthalten. Das fällt aber nicht sonderlich auf. Natürlich ist das Onkyo-Soundsystem keinesfalls mit einem guten Kopfhörer oder einer vollwertigen Anlage mit Subwoofer zu vergleichen, aber betrachtet man es als das, was es ist, macht es seine Sache im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks hervorragend und bietet ein ausgewogenes Klangerlebnis sowie eine gute maximale Lautstärke.

Energieverwaltung & Akkuleistung

Die Leistungsaufnahme ermittelten wir mit einem BaseTech-Zähler für die Steckdose. Im Idle genehmigte sich das Schenker XMG P505 36 Watt, was für die Ausstattung einen normalen Wert darstellt. Bei voller Auslastung mit dem Furmark und Prime95 schwankte die Auslastung zwischen 175 – 210 Watt, pendelte sich im Durchschnitt allerdings bei rund 185 Watt ein. Mit 130 Watt im Gaming zeigt sich das XMG P505 zwar als hungrig, für die Kombination aus GTX 970M und i7-Prozessor aber durchaus unauffällig.

XMG P505 - Leistungsaufnahme

Die Königsdisziplin: Akkulaufzeit. Im Notebook verbaut ist ein 60Wh-Lithium-Ionen-Akku, dessen Laufzeit Schenker mit 4-5 Stunden bei geringer Last angibt. Wir haben neben dem Idle und der normalen Verwendung im Alltag noch einen Volllast-Test mit dem Tool BatteryEater gemacht. BatteryEater führt Arbeiten durch, die den PC an beinahe das Maximale der Leistungsgrenze bringen und zielt darauf ab, den Akku so schnell wie möglich zu leeren. An dieser Stelle sollten wir erwähnen, dass ein Notebook selten so durchgehend ausgelastet wird, wie bei Benutzung dieses Tools – dieser Test ist nur dafür da, um zu zeigen, wie lange der Akku im Worst-Case durchhalten würde.

XMG P505 - Akkulaufzeit

Fazit

Schenker Technologies hat beim XMG P505 unserer Meinung nach vieles richtig gemacht. Gut gefallen hat uns, wenn wir den Blick mal kurz nicht auf den biegsamen Deckel richten, vor allem das Gehäuse. Komplett aus Metall gefertigt macht das Notebook einen robusten Eindruck und die Handballenauflage bleibt beim Zocken stets angenehm kühl. Zudem ist es nur 2,5cm hoch und passt damit wirklich in jede Tasche.

Auch an den Eingabegeräten konnten wir weitestgehend keine Mängel erkennen. Nach der Installation der Treibersoftware des Touchpads ließ sich dieses präzise und effizient bedienen und besitzt zudem eine angenehme Größe. Ebenso überzeugt die Tastatur mit spürbarem, präzisem Feedback und einem sinnvoll gestalteten Layout.

Die Hardware des Notebooks lässt unserer Meinung nach wenig zu wünschen übrig. Mit dem i7-4710HQ und der GTX970M im Gepäck kann man kaum etwas falsch machen, selbst neuere Spieletitel mit aufwendiger Grafik ließen sich in unserem Test mit hohen FPS-Zahlen genießen und wir mussten dafür auch keinen verbrannten Schoß in Kauf nehmen.

Im Großen und Ganzen merkt man dem XMG P505 seinen Wert tatsächlich an. Es gibt nur wenige Kleinigkeiten, die einen mobilen Gamer etwas stören könnten. So müssen wir in unserem Test das Display bemängeln, das aufgrund seiner geringen Leuchtintensität nicht wirklich für den mobilen Einsatz oder die Verwendung im Freien tauglich ist. Auch die etwas unangenehme Kante und der weiche Displayrahmen sind uns im Test aufgefallen, auch wenn dies nur Kleinigkeiten sind. Ein großer Vorteil ist vor allem die 24 monatige Garantie, die euch Schenker bietet. Andere Händler, die Clevo-Barebones nutzen geben meist nur 12 Monate. Die 24 Monate Garantie erhaltet ihr auch bei PlayIT, von denen wir das Sample erhielten.

Dank der starken Hardware und dem robusten und edlen Gehäuse, ist das XMG P505 von Schenker nicht nur ein perfekter mobiler Begleiter, sondern kann auch den Desktop-PC daheim voll ersetzen. Ob Gaming, Arbeiten oder Streaming-Maschine, mit dem XMG P505 solltet ihr in allen Lebenslagen keinerlei Probleme bekommen. Sollte euch die Leistung, die unser Testsample aufweist, nicht reichen so könnt ihr bei Schenker von Anfang an einen stärkeren Prozessor, eine schnellere Grafikkarte oder mehr Arbeitsspeicher wählen.

Das Schenker XMG P505 konnte uns mit seiner Leistung komplett überzeugen und hat daher unseren LeistungsTIPP-Award redlich verdient.

LeistungsTIPP

Schenker Technologies XMG P505

1599,99€
Schenker Technologies XMG P505

Positiv

  • - Gehäuse komplett aus Metall
  • - starke Hardware
  • - hohe Wartbarkeit
  • - Potential zum Aufrüsten vorhanden
  • - angenehme Tastatur
  • - großes Touchpad
  • - gutes Soundsystem von Onkyo

Negativ

  • - Displaybeleuchtung vergleichsweise schwach
  • - etwas geringe Auflösung des Touchpads

Hier könnt ihr Preise des Schenker XMG P505 vergleichen.

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Samsung Serie 5 Ultra 535U3C

Unterwegs muss es oftmals schnell gehen. Coffee2Go, Burger und natürlich auch das Surfen. Smartphones und Tablets haben uns hier das Leben wirklich schon sehr erleichtert. Doch was ist, wenn ich unterwegs doch mal zocken will? Wenn ich in der Uni sitze und Testberichte schreiben muss? Wenn ich auf einer Messe einem Kunden etwas vorführen will oder wenn ich am Strand einfach nur Musik dudeln lasse? Dafür sind Tablets nur eingeschränkt nutzbar, da sie oftmals über zu wenig Leistung verfügen. Seit der Einführung der Ultrabooks hat sich das Blatt jedoch gewendet. Kleine, schnelle Gesellen, mit denen sich fast alles anstellen lässt. Doch ist der Name Ultrabook nur für Geräte mit Intel-Prozessor gedacht. Wir haben heute jedoch ein Pendant von Samsung im Test, das ein Ultrabook ist, sich aber nicht direkt nennen darf! Denn es setzt auf einen AMD-Trinity A6 Prozessor. Was der Kleine kann und was er nicht kann, könnt ihr im folgenden Testbericht lesen.

Das Samsung-Pseudo-Ultrabook kommt in einem schlichten, weißen kofferartigen Karton zu euch nach Hause. Es ist vernünftig in Schaumstoff verpackt und hat kein Spiel, um zu wackeln. Der Lieferumfang ist Windows 8- und preistypisch. Lediglich das Stromkabel liegt bei – das wars. Es ist wirklich schade, dass es keine Software-CDs mehr gibt oder andere Beigaben – aber hey, wir sprechen hier von nicht einmal 500€.

Technik

Das Samsung Serie 5 Notebook setzt in unserer Konfiguration auf einen AMD-Trinity Prozessor mit der Bezeichnung A6 4455. Es handelt sich um einen Dual Core Prozessor, der in 32nm Fertigung entstanden ist. Er taktet mit 2,1 GHz und kann sich via „Turbo“ auf bis zu 2,6GHz hochtakten. Zusammen mit dem Prozessor befindet sich die mobile Grafikeinheit 7500G unter dem Heatspreader.

Doch was hat es mit dem Trinity auf sich? Im Endeffekt ist es ein überarbeiteter Bulldozer, der jedoch über eine bessere pro-MHz-Leistung verfügt. Einher geht dies jedoch mit weiterhin höheren Taktraten. Vor allem kommt hier auch das AMD-bekannte Modulsystem zum Einsatz. Es befinden sich zwar zwei Integer Einheiten, jedoch nur eine FPU auf dem Kern. Eine FPU ist eine Gleitkommaeinheit – sprich ein richtiger, „echter“ Prozessor. Somit kann man auch beim Trinity nicht direkt von zwei Kernen sprechen. Bei der Grafikeinheit kommt ein 7500G Chip zum Einsatz, der sich mit der FPU unter dem Heatspreader versteckt. Identisch dazu ist die 7640G – jedenfalls was den Aufbau angeht. Die 7500G taktet deutlich niedriger und rechnet lediglich mit 327 MHz im Chip. Bei großer Leistungsabfrage kann sich der Chip jedoch auf 424MHz hochtakten.


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Wirklich nachvollziehen können wir jedoch die Festplatte nicht. Beim RAM setzt Samsung auf die hauseigenen Riegel und verbaut 2x 4GB DDR3 Arbeitsspeicher. Doch warum muss es eine Hitachi-Platte sein? Warum bleibt Samsung nicht bei der hauseigenen Marke. Nicht dass die Platte langsam wäre, nein das ist sie nicht, aber dennoch hätten wir uns eine Samsung-Platte gewünscht. Mit ihrer Performance kann die Hitachi-Platte jedoch trotzdem überzeugen. Etwas störend empfanden wir das gelegentliche Klackern der Festplatte.


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Atto Comparison Samsung

Klein, putzig und praktisch!

Die gesamte Samsung Serie 5 erhielt das gleiche Design und kann damit im Endeffekt überzeugen. Das Notebook/Ultrabook ist durchweg Silbergrau und somit relativ schlicht gehalten. Keine besonderen Merkmale fallen hier designtechnisch ins Auge. Auf dem grauen Kunststoffdeckel prangert bekannterweise der Samsung-Schriftzug. Klappt ihr das Gerät auf, erscheint ein 13,3 Zoll großer matter Bildschirm. Das Aufklappen des Gerätes geht leicht von der Hand und fühlt sich stabil an – hier klappert oder wackelt nichts. Die Schaniere haben kaum Spiel und greifen fest am Gehäuse. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und weist keinerlei Makel auf. Sauer aufstoßen könnten jedoch die Spaltmaße an den Rändern. Diese sind zwar konstant und sauber, jedoch zeigen andere Hersteller hier bereits Modelle ohne sichtbare Spaltmaße. Doch das ist und bleibt Geschmackssache.


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Drehen wir das Gerät um, erkennen wir ebenso eine Kunststoffabdeckung, unter der sich die austauschbare Hardware befindet. Hier haben wir Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte. Zudem erreichen wir den Prozessorlüfter, der sich per Hand reinigen lässt. Das ist gut durchdacht, da sich andere Ultrabooks nur schwer öffnen lassen, um Bauteile auszutauschen oder das Gerät zu reinigen. Nachteil an der Kunstoffklappe ist jedoch die Stabilität – nicht im weichen, sondern eher im harten Sinne. Die Klappe lässt sich dermaßen schwer öffnen, dass ihr vorsichtig sein müsst und darauf achten solltet, dass ihr die kleinen Plastezähnchen für die Verankerung nicht verletzt.

An der dicksten Stelle ist das Samsung Serie 5 lediglich 17,6mm dick und verjüngt sich bis zu 14,9mm an der dünnsten Stelle. Mit einem Gewicht von genau 1489 Gramm gehört es im Ultrabook-Segment nicht zu den Fliegengewichten, ist jedoch leichter als diverse Geräte der Konkurrenz. Aufgrund der kompakten Maße ist das Samsung-Gerät jedoch schnell in jeder Tasche verstaut. Nicht ganz nachvollziehen können wir jedoch die Akkulaufzeit. Lediglich 3:34 Stunden hält das Ultrabook im mobilen Einsatz mit Office und Firefox Surfen aus. Danach ging dem Kleinen langsam die Puste aus. Die versprochenen 7 Stunden vom Hersteller konnten wir hier nicht ausmachen, egal was wir probierten.

Besonders positiv fällt jedoch das Display auf – weniger durch seine Qualität als durch seine entspiegelnde Eigenschaft. Hier trifft Samsung wirklich jeden Geschmack. Auch wenn das Display recht leucht- und kontrastarm ist, so nutzt ein entspiegeltes Display im mobilen Einsatz wirklich jedem. Aufgefallen ist uns zudem, dass der Bildschirm etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet ist. So ist die obere linke Ecke etwas dunkler gewesen, als die rechte. Doch das soll uns nun nicht stören. Alles in allem ist Samsung in dieser Preisklasse mit seinem Display fast konkurrenzlos. Als Anschlussmöglichkeiten bietet uns Samsung hier normale Kost, jedoch für ein Notebook für Unterwegs, komplett ausreichend. 2x USB 2.0, 1x USB 3.0, HDMI und ein SD-Karten Slot gehören bei jedem Gerät dieser Klasse zum guten Ton. Vorteilhaft ist auch der LAN-Anschluss, der sich unbenutzt in das schmale Design integriert. Das kann er durch einen Klappmechanismus. Nutzt ihr den Steckplatz wird die Klappe einfach nach unten geöffnet – super Idee!


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Doch kommen wir zu den Officeeigenschaften. Diese betrachten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Vorerst jedoch einmal das Positive – die Tastatur ist ein wahrer Traum. Ein knackiger Anschlag gepaart mit einer kaum wahrnehmbaren Lautstärke machen das Samsung-Gerät zu einem super Begleiter für die Uni oder die Arbeit. Doch was hat sich der Hersteller beim Touchpad gedacht? Nicht nur, dass man förmlich mit dem Finger daran festklebt, es eher unempfindlich ist und mit leicht feuchten Fingern nicht umgehen kann, knacksen die Tasten erheblich laut. Warum verbaut Samsung eine solch leise und schöne Tastatur und zerstört den Eindruck mit Touchpadtasten, die einem brechenden Knäckebrot gleichen? Das haben wir bereits besser gesehen. Wir empfehlen darum immer eine Maus dabei zu haben, es sei denn, ihr könnt euch daran gewöhnen.

Soundtechnisch kann sich das kleine Samsung-Pseudo-Ultrabook echt sehen lassen. Na klar, es ist keine Surroundmaschine, doch tatsächlich ist es lauter als manch größeres Gerät. Für einen Film unterwegs oder für etwas Musik reicht der Kleine auf jedenfall. Die Soundqualität geht in Ordnung und kann sich hören lassen. Zu laut sollte man die Lautstärke jedoch nicht nach oben drehen, da es dann bei verschiedenen bassigen Titeln zum Knacksen kommt.

Leistungsaufnahme/Temperaturen

Die Temperaturen und die Leistungsaufnahme sind für ein solch kleines Gerät auf dem höchsten Niveau – negativ gesehen. Die Temperaturen erreichen selbst beim Surfen schnell Regionen, die auf Dauer nicht ok sind. Alleine beim betrachten von Hardbloxx.de heulte der kleine Lüfter hörbar auf und der Prozessor erreichte Temperaturen von 58°C. Das ist für normales Surfen eindeutig zu viel. Die Leistungsaufnahme lag dabei bei 25 Watt – im Verhältnis zu der gebotenen Leistung eindeutig zu viel. Wie erkennbar ist, zieht ein Intel Core i3 3210 lediglich 25 Watt, bei einer höheren Leistung. Auch die restlichen Temperaturen und die Leistungsaufnahme waren durchweg zu hoch. 41 Watt beim Diablo 3 Spielen und 74°C beim GPU-Stresstest sind nicht ok. Zieht man noch die Lüfterlautstärke hinzu, merken wir schnell, wo das Geld gespart wurde. Ein großes Plus müssen wir dem Samsung Serie 5 jedoch beim Gehäuse zusprechen. Auch wenn die Temperaturen schnell ins Unermessliche steigen, bleibt die Handballenauflage durchweg schön kühl. Ob beim Zocken, beim Surfen oder beim Filme Schauen, im Test erwärmte sich die Auflage nicht ein einziges Mal. Auch die Oberseite direkt über dem Prozessor wurde lediglich lauwarm. Ganz anders sah es natürlich dann auf der Unterseite aus, jedoch ist dies bei den Temperaturen kein Wunder.


LeistungsaufnahmeTemperaturen

Leistungstest – Benchmarks:

In den Benchmarks zeigte uns das Pseudo-Ultrabook, was es kann. Auch wenn die Leistung des Prozessors nicht das Gelbe vom Ei ist und die Grafikeinheit langsamer ist als eine HD4000, so ist das Preis/Leistungsverhältnis für uns entscheidend. Und hier muss sich das Samsung Serie 5 nicht verstecken. Der A6 Prozessor kann ausreichend beschleunigen und reicht für Office-Aufgaben locker aus.


PCMark07Cinebench Samsung

3D Mark11

3D Mark Vantage

Leistungstest – Spiele

Battlefield 3

Jeder, der Battlefield 3 als Teil seines Lebens sieht, der sollte hier nun wegklicken…, denn das Samsung Serie 5 ist für dieses Spiel einfach nicht gemacht. Selbst auf den niedrigsten Einstellungen konnten wir den Titel nicht ruckelfrei zum Laufen bringen. Durschnittlich zogen wir mit 9-16 Frames durch die Landschaften und ruckelten unsere Gegner zu Tode. Dennoch waren wir begeistert, dass das Spiel überhaupt startete.


Battlefield 3 Mittlere DetailsBattlefield 3 Niedrige Details

Diablo 3

Hier kommen alle Teufelfans auf ihre Kosten. Denn Diablo 3 lief auf der maximalen Auflösung hervorragend und machte auch sehr viel Spaß. Auf mittleren Einstellungen konnte der kleine Trinity A6 Diablo ausreichend beschleunigen, fiel aber zwischenzeitlich in der Framerate nach unten, dies geschah häufig bei größeren Gegnerhorden. Auf niedrigen Einstellungen war das Spiel letztendlich auch bei riesigen Horden von Gegnern vernünftig spielbar und konnte uns mit durchschnittlichen 22-26 FPS voll überzeugen. Nur selten brach die Leistung auf 17 FPS ein.


Diablo 3 Hoch mittel DetailsDiablo 3 niedrig mittel Details

Guild Wars 2

Hier sah es ähnlich wie bei Diablo 3 aus. Auf mittleren Einstellungen lief das MMO vernünftig, brach jedoch an verschiedenen Stellen etwas ein. Auf niedrigen Einstellungen sah Guild Wars jedoch weiterhin sehr gut aus und war ruckelfrei spielbar. Wir konnten auf den geringsten Einstellungen aber mit maximaler Auflösung keine Ruckler feststellen – klasse! Durchschnittlich war es uns möglich, das neue MMO mit Mittleren Details auf 22-28 FPS zu spielen.


GW2 Mittlere DetailsGW2 Niedrige Details

Counter Strike: Global Offensive

Endlich können wir auch mal wieder einen vernünftigen Counter Strike Titel in unsere Spieletests einbeziehen. Auch wenn CS:GO nicht der beste Titel ist um die Leistung verschiedener Geräte auszureizen, so eignet sich das Spiel dennoch für Ultrabooks, da es auch unterwegs Spaß macht. CS:GO war mit dem Samsung Serie 5 wunderbar zu spielen. Vorerst haben wir uns an die Hohen Details gewagt und waren hier schon beeindruckt, dass CS:GO problemlos darauf läuft. Leider gab es ab und an auch Ruckler, jedoch war das Spielen möglich. Durchschnittlich lief CS:GO auf 22-24 FPS auf Hohen Details. Mit Mittleren Details stieg der Spielspaß noch weiter und wir konnten mit durchschnittlich 26-32 FPS spielen.


CSGO Hohe DetailsCSGO Mittlere Details

Persönliches Fazit.

Ein Sub-Notebook der Ultrabookklasse. Was Samsung mit der Serie 5 in Kombination mit den Trinity Prozessoren abliefert, kann sich sehen lassen. Gut, natürlich müssen wir dazu sagen, dass dieses Gerät vor kurzem noch 600€ gekostet hat. Für diesen Preis hätten wir das Serie 5 mit A6 Prozessor niemals empfohlen. Seit geraumer Zeit bieten verschiedene Händler das Pseudo-Ultrabook jedoch für unter 500€ an. Samsung listet es aktuell sogar für 475€ ohne Versand. Was sollen wir dazu noch sagen? Es kostet gerade einmal 100€ mehr als ein Netbook, hat dafür aber eine wesentlich höhere Leistung, ein größeres, entspiegeltes Display und eine wunderbare Tastatur. Auch wenn uns vor allem die Leistungsaufnahme und die Temperaturen nicht gefallen haben, haben wir hier einen Preis-Leistungsknaller vor uns. Für Office-Aufgaben, gelegentliches Surfen und das ein oder andere Spiel zwischendurch können wir das Samsung Serie 5 Ultra 535U3C uneingeschränkt empfehlen. Klarkommen muss man lediglich mit dem lauten Lüfter und dem Touchpad. Hat man sich aber daran erst einmal gewöhnt, erhält man ein wunderbar ausgestattetes Gerät für einen Spottpreis.

Postiv:

– Preis

– entspiegeltes Display

– verhältnismäßig gute Spieleperformance (Preisklasse)

– sehr gute Tastatur

– wunderbare Verarbeitung

Negativ:

– zu lauter Lüfter

– schwacher Akku

– sehr hohe Temperaturen

Für einen aktuellen Amazon-Preis von 475€ geben wir unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung. Aufgrund der gebotenen Leistung und Verarbeitung erhält das Samsung Serie 5 Ultra 535U3C unseren Preis/LeistungsTIPP Award.


Preis Leistungs Tipp Award

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Test / Testbericht: HP Pavilion dv7-6015eg

Die aktuelle Situation zeigt uns, dass es immer beliebter wird, ein mobiles Gerät mit sich herumzutragen. Ob ein Smartphone ein Tablet oder ein Netbook. Alle Geräte garantieren das mobile Vergnügen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Hardware ist es bereits möglich, sogar grafisch aufwendige Spiele auf diesen kleinen Rechenwundern wiederzugeben. Doch nicht jeder kann sich am kleinen Display und der hakeligen Steuerung erfreuen. Für die meisten Anwender ist der heimische PC immer noch die Spiele- und Arbeitsmaschine Nummer 1. Doch was tun, wenn man häufig den Platz wechseln muss? rechenschwache und kleine Geräte gibt es bereits zu günstigen Preisen. Doch ist der Arbeits- und Spielegenuss nicht garantiert. Vor allem für den Bürohengst, der zwischendurch bei einer Runde Battlefield entspannen möchte, muss ein starkes Gerät her. Aus diesem Grund haben wir ein rechenstarkes, jedoch nicht zu teures Notebook im Testparcour. Das HP Pavillion dv7-6015eg ist ein Kandidat, dem man nicht so schnell das Wasser reichen kann. Intel Core i7, 8GB Arbeitsspeicher und eine AMD HD6770M sind die perfekten Begleiter für den Spielegenuss unterwegs und zu Hause. Doch wo ist der Haken? Gibt es denn auch Nachteile? Wir haben das HP-Notebook auf Stärken und Schwächen geprüft und geben Euch eine Einschätzung zur Geschwindigkeit, Stromverbrauch und Mobilität.

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Test / Testbericht : Asus Eee PC 1215B

Wie heißt es so schön? Der König ist tot; es lebe der König. Diesen Spruch könnte man auch auf den Bereich der Netbooks anbringen. Die Tendenz der Verkäufe zeigt nach unten. Den Tablets gehört die Zukunft. Doch durch eine bessere Ausstattung und durch den technischen Fortschritt versuchen viele Hersteller dem entgegenzuwirken. Und das ist auch gut so. Denn wenn ich mir die Tablets auf diesem Markt so ansehe, ist hier nur einer Platzhirsch. Das I-Pad von Apple. Da finden wir das Preis-Leistungsverhältnis eines Netbooks doch deutlich Interessanter. Vor allem bei der Leistung, die in unserem nächsten Test-Kandidaten  steckt. Dem ASUS Eee PC 1215B mit dem Beinamen Seashell.

Bestückt ist das Netbook mit AMD´s Brazos Platform, die einen Dual-Core CPU mit der HD6310 Grafik kombiniert. Ein Angriff auf sämtliche Intel Atom Prozessoren mit Intel GMA- und ION-Grafik. Das besondere bei der ganzen Sache ist, dass AMD, GPU und CPU im Wesentlichen vereint. Heraus kommt ein neuer Begriff: Accelerated Processing Unit(APU).

Diese APU soll dafür sorgen, dass Grafik und HD auch unterwegs Spaß machen können. HDMI 1.4a und somit 3D-Wiedergabe sind als Beispiel regelmäßig an Bord und spiegeln auch ohne großes technisches Wissen die Leistungsfähigkeit dieser neu erschaffenen APU´s wieder.

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Test / Testbericht: Asus N73SV

Wer kennt das nicht? Am kommenden Wochenende findet die alljährliche Firmenpflichtveranstaltung statt oder ein Besuch bei der Familie steht an und wie der Zufall es will muss an diesem Wochenende ausgerechnet ein wichtiges ESL-Spiel oder ein Battleground sein. Was also tun? Tablet-PC? Geht gar nicht! Smartphone? „Bitte was?“ Nein! Für diese wichtigen Matches muss ein gutes Notebook her. Doch was brauche ich für das mobile Vergnügen bei den Großeltern? In Zeiten von UMTS, LTE und Co. Ist das Internet nicht mehr der Knackpunkt. Wichtig ist die Hardware im mobilen Begleiter. Doch welcher mobile Grafikchip kann ein Battlefield: Bad Company 2 oder ein World of Warcraft tatsächlich ausreichend beschleunigen? Doch nicht nur das ruckelfreie Spielvergnügen steht im Vordergrund. Display und Anschlüsse für die Gamingmaus müssen auch auf hohem Niveau sein. Um auf Nummer sicher gehen zu können, sollten auch die mitgelieferten und eingebauten Boxen ihren Dienst sehr gut verrichten. Somit entgeht man einer öden Unterhaltung mit der nervenden Verwandschaft. In unserem heutigen Testbericht haben wir ein Spielenotebook der Firma Asus im Parcour. Das potente und im Spielebereich günstige Notebook möchte mit einer mobilen Sandy-Bridge CPU und einer Nvidia GT 540M überzeugen. Ob unsere Games gut aussehen und dabei ruckelfrei über den Bildschirm flackern, könnt Ihr auf den folgenden Abschnitten lesen.

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Test / Testbericht: Asus Eee PC 1215T

Die warmen, sonnigen Tage werden nun häufiger und die Sonnenstrahlen ziehen uns nach draußen. Es gibt doch nichts schlimmeres, als bei diesem Wetter im Büro oder Vorlesungssaal sitzen zu müssen. Da kommt einem ein kleines Netbook doch wie gerufen. Leicht, dünn und im typischen Miniformat sind Netbooks perfekt für den Transport zum Strand oder in den Park. Um den Tagesausflug nicht zu stören, sollte dem Netbook aber nicht schon nach wenigen Stunden die Puste ausgehen. Akkuleistung ist das A und O der kleinen Begleiter. Um aus einem Standardlaptop ein Outdoorgerät zu machen, muss auch das Display dafür geeignet sein. Ein spiegelndes Display sorgt sonst nur für Frust.

Nach unserem erfolgreichem Test zum Acer Aspire one 721 (Test) haben wir nun ein ähnliches Pendant von Asus im Testpool. Der kleine Alleskönner musste sich vor allem im Akku und Leistungstest beweisen.

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