Kategorie: 1.4 Komponenten

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MS-TECH Crow Q1 im Test

Es ist noch nicht allzu lange her, da haben wir das MS-TECH Crow X7 Gehäuse getestet und waren äußerst positiv überrascht. Der deutsche Hersteller, welcher sonst eher für Budget-Produkte bekannt ist, hat es mit diesem Case geschafft, auch in der gehobenen Mittelklasse ein sehr solides Produkt abzuliefern. Dennoch ist das X7 insgesamt für viele Gamer vielleicht doch etwas zu groß, weshalb MS-TECH die Crow-Serie nun um ein recht kompaktes Cube Case, dem Crow Q1, erweitert hat. Das mATX-Gehäuse ist einmal als Q1/B in einem roten Ambiente oder auch als Q1/GR in Grün erhältlich. Wie sich die knapp 60€ „teure“ Neuerscheinung in unserem Test schlägt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

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Test/Testbericht: MSI Z97I Gaming ACK

„Unleash the dragon!“ heißt es dieses Mal bei unserem Mainboard Test, denn wir haben das MSI Z97I Gaming ACK durch unseren Parcours gejagt. Neben den Leistungsgiganten der Intel Sockel 2011-3, welche zumeist im E-ATX Format daherkommen, erfreuen sich bei anderen Sockeln mehr und mehr auch immer kleinere Vertreter der Hauptplatinen. So haben wir uns einen der kleinsten Drachen aus dem Hause MSI im mITX-Format etwas näher angeschaut. Wie von MSI gewohnt, steht hier einerseits natürlich auch das bewährte Military Class 4 Component System für Stabilität und Verlässlichkeit im Vordergrund. Andererseits setzt man aber auch große Stücke auf die Finessen der MSI Gaming G Sparte unter dem Banner des MSI Drachen, beispielsweise die renommierten Killer Netzwerk Komponenten, Sound aus dem Hause Creative und spezielle USB-Anschlüsse für die Gaming-Peripherie.

Ob sich dieses üppige Komplettpaket auf so kleinem Raum wirklich als ein sagenumwobener Drache herausstellt oder es sich doch nur um eine Eidechse handelt, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardMSI Z97I Gaming ACK
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 8.1 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockel– unterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 3300(OC)/3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory

  • Unterstützt Intel Extreme Memory Profile (XMP)
GrafikUnterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– unterstützt 2x HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt 1x DisplayPort mit einer max. Auflösung von 4096×2304@24Hz/ 2560×1600@60Hz/3840×2160@60Hz/1920×1200@60Hz
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0 x16
SpeichersystemIntel Z97 Chipsatz:
4 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen (rot)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
unterstützt Intel Smart Response Technologie, Intel Rapid Start Technologie, Intel Smart Connect Technologie
1 x M.2 Socket 3 (PCIE Modus)- M.2 Socket unterstützt M.2 SATA 6Gb/s
– M.2 Socket unterstützt M.2 PCIe Module mit bis zu 10Gb/s Geschwindigkeit
– M.2 Socket unterstützt 4.2cm/ 6cm lange Module
LAN Schnittstelle1x Killer E2205 Gigabit LAN Controller*
* Der Killer Network Manager ist derzeit nur für Windows 7 und Windows 8/8.1 verfügbar
WLAN SchnittstelleKiller Wireless-AC 1525 Modul- unterstützt 2×2 802.11a/b/g/n/ac mit erweiterten Eigenschaften- unterstützt 20/40MHz bei 2.4GHz und 20/ 40/ 80MHz bei 5GHz
Bluetooth SchnittstelleKiller Wireless-AC 1525 Modul- Supports Bluetooth v4.1
AudioRealtek ALC1150 Codec
– 7.1-Channel High Definition Audio
– Supports S/PDIF output
Audio Feature :
– MSI Audio Boost 2- Creative Sound Blaster Cinema 2
USB-SchnittstellenIntel Z97 Chipsatz:
– 6 x USB 3.0 ports (4 Ports auf der Rückseite, 2 Ports über den internen USB 3.0 Connector)
– 6 x USB 2.0 ports (4 Ports auf der Rückseite, 2 Ports über internen USB 2.0 Connector)
Besondere Features
  • MSI Audio Boost 2, powered by Creative Sound Blaster Cinema 2
  • USB Audio Power
  • Killer E2200 Game Networking
  • ACK mit Killer DoubleShot Pro mit Smart Teaming
  • XSplit Gamecaster
  • SteamOS ready
  • Military Class 4 Komponenten
  • Guard-Pro
  • OC Genie 4
  • Gaming Device Ports
  • MSI GAMING APP
  • Click BIOS 4
  • Command Center & Live Update 6

+ weitere MSI Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Wie eingangs schon erwähnt befasst sich unser Test mit einem der kleinsten Drachen im mITX-Format aus dem Hause MSI, dem MSI Z97I Gaming ACK. So kommt natürlich auch die Verpackung eher klein und kompakt daher, bei welcher einem aber einmal mehr der Werbe-Slogan von MSI zu diesem Produkt „Mini but mighty!“ in den Sinn kommt. Wie für die MSI Gaming Serie üblich ist der Aufdruck überwiegend in den Farben Schwarz, Weiß und Rot gehalten. Dabei prangt der in Weiß gehaltene MSI Gaming Drache einmal links im Vordergrund und einmal klein in Form des MSI Gaming Logos rechts, während der Hintergrund von einem Muster ganz im Stile der schwarzen Platine mit vielerlei Leiterbahnen geziert wird.  Daneben befinden sich nur der Name und die Bezeichnung in weißer beziehungsweise roter Schrift (oder im Falle des „ACK“ in schwarzer Schrift auf rotem Hintergrund) sowie wenige Logos und Schriftzüge mancher Features auf der Front. Die Rückseite gibt da schon etwas mehr preis und zeigt neben ein paar weiteren Features – wie beispielsweise Audio Boost 2, Killer Doubleshot Pro Networking und USB Power Audio – auch einige Ausschnitte des Mainboards und wenigstens die Rückseite im Sinne des M.2 Sockets komplett. Weitere Einblicke oder Informationen bekommt man, mit Ausnahme der rückseitigen Anschlüsse und der tabellarischen Spezifikationen, jedoch nicht. Es hilft also nichts und für einen ersten Gesamteindruck muss man das Paket öffnen. Legt man jedenfalls für diese erste Inspektion Hand an den Karton, merkt man schnell, dass hier nicht gespart wurde. Der Karton fühlt sich wertig sowie ausreichend dick an und gibt Druck praktisch nicht nach.

Öffnen wir den Deckel der Verpackung befindet sich direkt darunter eingefasst von doppeltem Karton und in eine schützende Anti-Statik-Folie gepackt den kleinen Drachling – das MSI Z97I Gaming ACK. Heben wir dieses Karton-Gefängnis heraus, befindet sich darunter wohlsortiert und geordnet der weitere Verpackungsinhalt. Dieser besteht aus der ATX-Blende (I/O-Shield), eine Bedienungsanleitung, einem Quick Installation Guide, einer Treiber-DVD, einem MSI-Gaming Metallic-Sticker, zwei 6.0 GB/s SATA Kabel (1x gerade, 1x gewinkelt), zwei WLAN-Antennen und ein MSI Gaming Türhänger für das Ausbremsen von Störungen bereits an der Türklinke. Anders als bei dem zuletzt getesteten mITX-Vertreter ASUS Z97I-PLUS (wir testeten) finden wir hier reichlich Zubehör und Gimmicks – sehr schön! Damit lehnt es sich schon an ein preislich wesentlich höher angesiedeltem Mainboard, dem zuletzt getesteten ASUS MAXIMUS VII GENE (wir testeten) an – vorbildlich!

MSI Z97I Gaming ACK_1
MSI Z97I Gaming ACK_4

Aussehen & Design:

Das MSI Z97I Gaming ACK Mainboard ist, wie für die Gaming G Serie von MSI üblich, überwiegend in Schwarz gehalten und ist hier und da mit roten Akzenten sowie natürlich dem MSI Gaming Drachen auf dem Chipsatzkühler versehen. Einerseits sind sowohl die Abdeckung des Soundchips sowie auch einer der Aufkleber – jener, der auf die USB Power Audio Sockets aufmerksam macht – und andererseits sogar die Kabel dazu passend in Schwarz beziehungsweise Schwarz/Rot gehalten. Dieses finster-schöne Bild wird lediglich von einem Hauch von Grün und einem viel zu großen weißen Aufkleber des WLAN-Moduls unterbrochen, wie man es leider von so vielen Mainboards kennt. Ein kleines Trostpflaster ist jedoch, dass sich der Grünanteil einerseits wirklich in Grenzen hält und das Modul zu einem großen Teil auch von einer silbrigen Abdeckung auf der Oberseite verdeckt wird – gerade noch so die Kurve bekommen!

So viel zum Thema optisches Erscheinungsbild auf den ersten Blick. Im Vergleich zum Vorgänger (MSI Z87I AC) muss man jedoch sagen, dass sich wohl Welten aufgetan haben. Von einem sehr ausgefallenen Design mit nach oben gerücktem Chipsatz sowie nach oben gerückten SATA-Anschlüssen und einem nach unten gerückten CPU-Socket sowie ebenfalls wesentlich tiefer gerückten Spannungswandler ist man gänzlich abgekommen. Die Anordnung beim MSI Z97I Gaming ACK erscheint wieder recht gewohnt, weniger diffus und vor allem viel aufgeräumter und durchdachter. So befinden sich die wichtigsten Anschlüsse, deren Kabel man gerne verstecken möchte (wie beispielsweise der 24-pin Stromanschluss, die Front-Panel Anschlüsse, zwei der vier SATA-Anschlüsse und der USB 3.0 Anschlüsse für die Gehäuse-Front) allesamt an der rechten Außenseite des Mainboards. So kann man bei einer Vielzahl von mITX-Gehäusen, die meist genau an dieser Stelle eine großzügige Kabelführung im Mainboard-Schlitten aufweisen, die Kabel ideal verstecken – hervorragend!

Darüber hinaus befinden sich sowohl der 8-pin-Stromanschluss für das Mainboard wie auch der 4-pin-Lüfteranschluss für den CPU-Kühler nahezu passgenau in der Lücke zwischen dem Kühler der Spannungswandler und den rückseitigen Anschlüssen. Einzig wer mehr als zwei Festplatten verbauen oder weitere USB 2.0-Anschlüsse sowie das Front-Audio Panel von Gehäusen nutzen möchte, muss sich mit etwas mehr Kabeln auseinandersetzen. Da MSI aber hier bei dem MSI Z97I Gaming ACK wohl ohnehin mit dem üppigen Angebot an Anschlüssen und Alternativen, wie USB Power Audio, versucht die anderen Anschlüsse obsolet zu machen, sollten diese Kabel wohl kein Hindernis sein, beziehungsweise gar nicht mehr erst in Erscheinung treten. Die BIOS-Batterie rückt fast gänzlich aus dem Blickfeld und schmiegt sich beinahe an die rückseitigen Anschlüsse an. Sowohl der Audio Chip wie auch der PCIe-Slot finden sich aber auch hier, wie beim Vorgänger, an der Unterkante. Der hinzugekommene M.2 Socket tritt dabei gänzlich aus dem Sichtfeld auf der Rückseite des Mainboards und fasst sowohl Module mit einer Länge von 4,2cm wie auch 6cm Länge.

So schafft MSI beim MSI Z97I Gaming ACK eine gänzlich aufgeräumte Oberfläche und eine üppige Keep-Out-Zone rund um den CPU-Socket. Damit umgeht man wohl auch das bekannte Problem der Verwendung einer Kompaktwasserkühlung mit weit zur Seite ausgelagerten Anschlüssen in Verbindung mit zwei RAM-Riegeln mit großzügigen Kühlkörpern – toll!

MSI Z97I Gaming ACK_7
MSI Z97I Gaming ACK_17

Verarbeitung:

MSI lässt sich in Sachen Verarbeitung und des vollkommen umgekrempelten Designs gegenüber dem Vorgänger beim MSI Z97I Gaming ACK nicht lumpen. Durchweg alle Sockets, Slots, Pins, Anschlüsse und Kühlkörper weisen eine sehr hohe Verarbeitungsqualität auf und sind darüber hinaus auch akkurat und vollkommen parallel zur Hauptplatine ausgerichtet. Nicht entgratete Kanten, Kratzer, Schlierer oder scharfe Ecken sind hier weder auf der Vorder- noch auf der dafür meist prädestinierten Rückseite zu finden – perfekt!

Es wackelt nichts, es klappert nichts und alles ist durchweg frei von Verschmutzungen, Staub oder Produktionsrückständen. Darüber hinaus sind beide HDMI-Anschlüsse sowie auch der DisplayPort-Anschluss mit einer Gummikappe geschützt. Es gibt hier also in Sachen Verarbeitung absolut nichts zu beanstanden.

Technische Details:

Das MSI Z97I Gaming ACK mag zwar klein sein, dies soll aber sein Repertoire an  technischen Finessen und Ausstattung nicht schmälern. Wie bereits erwähnt setzt MSI auch bei der Gaming G Serie einerseits auf das bewährte Military Class Komponenten System – inzwischen schon in der 4. Generation. Dieses bietet vor allem Stabilität und Zuverlässigkeit für das System über die üblichen drei Säulen:

1.      Hi-c CAP

Hocheffektive Kondensatoren rund um den CPU-Sockel mit einer einerseits sehr geringen Bauhöhe für die Installation großer CPU-Kühler. Andererseits mit einer marktführenden Energieeffizienz von bis zu 93%.

2.      Supreme Ferrit Choke

Die Verwendung von Spulen mit einem super-permeablen Ferrit-Kern führt zu einer um bis zu 35°C erniedrigten Betriebstemperatur, einer um bis zu 30% höheren Strombelastbarkeit und einer um 20% erhöhten Energieeffizienz. Dies wirkt sich positiv auf die Stabilität, vor allem auch im OC-Bereich, aus.

3.      Dark Cap

Spezielle Kondensatoren mit einem Aluminium Kern besitzen eine durchschnittliche Lebensdauer von bis zu zehn Jahren, verfügen darüber hinaus über hervorragende Eigenschaften in Sachen äquivalentem Serienwiderstand (ESR) und erhöhen so die Lebensdauer der Hardware.

Zusätzlich unterstützt wird dieses Komponenten System noch von dem MSI Guard-Pro System, welches durch ausgewählte Materialien besten Schutz für die Platine und deren Komponenten im Hinblick auf elektrostatische Entladung, elektromagnetische Interferenzen, Feuchtigkeit und hohen Temperaturen bietet. Darüber hinaus sorgt dieses System auch für einen um bis zu 29% geringeren Stromverbrauch.

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Das größere Augenmerk liegt bei den Mainboards der MSI Gaming G Serie jedoch auf der Ausstattung für ein besseres Spieleerlebnis:

1.      Gaming Device Port

Optimierte Anschlüsse (USB 2.0 und PS/2) um die beste Konnektivität für High End Gaming Mäuse zu liefern, damit diese ihre Abtastraten voll nutzen können. Dies resultiert in eine viel schnellere und weichere Resonanz der Maus, vor allem in Spielen. Erreicht wird dies durch die Verwendung von 3x mehr Gold für die Beschichtung der Anschlüsse für eine bis zu 10x längere Lebensdauer durch Aus- und Einstecken und einen besseren Schutz vor Oxidation.

2.       Killer Doubleshot Pro und ACK

Killer Doubleshot Pro vereint erstmalig die Vorzüge von Killer Ethernet und Killer WiFi auf einem Mainboard für herausragende Geschwindigkeit und geringe Latenzen. Dabei klassifiziert und priorisiert Advanced Stream Detect automatisch Latenz-sensitive Programme, wie beispielsweise Spiele. Dies macht auch Multi-Tasking ohne manuelles Aktivieren und Deaktivieren anderer Programme, Updates, Downloads und Installationen möglich. Wireless AC Killer verfügt dabei über einen bis zu 2.9x schnelleren Datendurchsatz im Vergleich zu anderen Wireless-N Lösungen und bis zu um den Faktor 3.5x geringere Latenzen als andere WI-FI Lösungen.

3.      USB Audio Power und Audio Boost 2

Das Zusammenspiel aus einer isolierten Audio Platine, Creative Sound Blaster Cinema 2, EMI Shielding (Elektromagnetische Inteferenz), Kopfhörer-Verstärker, hochwertigen Audio-Kondensatoren und vergoldeten Audio-Anschlüssen sorgen bei der MSI Gaming G Serie für  ein den Ohren schmeichelndes Sound-Erlebnis.

Gerade im Falle vieler angeschlossener USB-Geräte schaffen es viele Mainboards nicht, ein ausreichend starkes 5V-Signal zu allen USB-Ports zu schicken. In diesem Fall leidet vor allem der Sound darunter, falls man ein Headset über USB-Anschluss benutzt. USB Audio Power liefert kontinuirlich und stabil 5V auf die USB Ports und sorgt so für ein wesentlich verbessertes Klangerlebnis.

Neben diesem MSI Gaming G Paket, dem MSI Guard-Pro und den Military Class Komponenten gibt es als abrundendes Gimmick für alle OC- und Einstellungs-Freunde bei den Anschlüssen auf der Rückseite auch noch einen „Clear BIOS“-Button. Damit lassen sich grobe Einstellungsfehler ganz schnell und einfach beheben.

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Software und Treiber

Die Software-seitige Ausstattung bleibt aber nicht im Schatten der eben aufgezählten technischen Finessen zurück. Was würde die beste Hardware ohne eine ebenbürtige Software bringen? Daher stattet MSI das MSI Z97I Gaming ACK auch mit vielerlei erstklassiger Software hinsichtlich Überwachung, Komfort, Performance und auch Social Media aus. Dabei bläht die beliegende Software allerdings nicht den Computer künstlich und unnötig auf und versorgt ihn mit dutzenden kleinen Programmen, sondern konzentriert sich fast gänzlich auf das Wesentliche und schnürt dieses in wenigen sehr guten Lösungen zusammen.

MSI Command Center

Wie der Name bereits sagt, bekommt man mit dem MSI Command Center eine Software als Kommandozentrale für alles, was das Computer-Herz begehrt. Mit dem Command Center kontrolliert man spielend CPU, iGPU (integrierte Grafikprozessor), GPU (dedizierter Grafikprozessor), RAM und sogar Lüfter. Dabei kann man das System automatisch tunen lassen, manuell Feineinstellungen bis ins kleinste Detail vornehmen, Profile mit gewünschten Voreinstellungen anlegen oder einfach nur die Tätigkeiten, Auslastung und Temperaturen aller Komponenten überwachen. Eingefleischte Hardware-Fans können so spielend im laufenden Betrieb ihr System und dessen Leistung bis an die Grenzen bringen. Jegliche Änderungen werden sofort übernommen.

MSI Live Update 6

Die MSI Live Update Software, inzwischen in der sechsten Version, nimmt einem das öde manuelle Suchen, Herunterladen und Installieren von aktuellen Treibern, BIOS und MSI Software-Patches ab. Entweder man lässt das kleine Programm vollkommen automatisch arbeiten oder aber man wird regelmäßig daran erinnert, wenn Updates verfügbar sind. So entgeht einem keine neuere Version mehr und man ist immer auf dem neuesten Stand.

Unlimited RAMDisk

Als einen weiteren Vorzug des Command Centers bekommt man damit bei MSI auch gleich eine RAMDisk Version ohne Software-seitiges Limit zu Verfügung gestellt. Somit lassen sich spielend aus ungenutztem Arbeitsspeicher virtuelle Laufwerke erstellen, welche bis zu 20x schneller arbeiten können als vielerlei moderne SSDs. Dies kommt natürlich einerseits der System-Performance zugute, andererseits kann man so auch, je nach Größe, komplette Images von Spielen in das virtuelle Laufwerk laden und so Ladezeiten praktisch eliminieren.

MSI Z97I Gaming ACK_Command_Center_8-1_1
MSI Z97I Gaming ACK_Live_Update_6_8-1

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir unter den vom Mainboard ab Werk vorgegebenen Einstellungen mit azsus dem BIOS heraus aktiviertem Turbo-Modus beziehungsweise OC-Modus (im Falle des MSI Z97I Gaming ACK: @4,0GHz, 1,199 Vcore, Multi 40x), andererseits nahmen wir, wie für unseren Testreihe üblich, auch ein manuelles Overclocking im moderaten Rahmen (@4,3GHz; 1,25 VCore, Multi 43x) vor.

Leistungstechnisch kann man sagen, dass MSI bei dem MSI Z97I Gaming ACK in Sachen Windows 8/8.1 Optimierung wohl sehr viel richtig gemacht hat. Das Mainboard schiebt sich in fast allen Tests an die Spitze oder verpasst diese meist nur relativ knapp. Allen Anhängern von Windows 7 muss man jedoch sagen, dass die Leistung dort eben wegen der Optimierung auf Windows 8/8.1 und auch im Hinblick auf das lauernde Windows 10 ein klein wenig leidet und etwas geringer ausfällt.

Overclocking & UEFI

Click BIOS 4

Mit dem MSI Click BIOS der vierten Generation bekommt man ein für Windows 8 optimiertes UEFI BIOS, welches in der Handhabung einfacher nicht sein könnte. Der Willkommens-Bildschirm zeigt mit großen Symbolen und leichtgängiger Beschriftung auf, hinter welchem Button sich welche Rubrik versteckt. Darüber hinaus sind manche Kategorien auch noch bebildert und man bekommt so fast schon einen Lehrgang für sein Mainboard und dessen Einstellungen.

OC Genie 4

OC Genie ist die weltweit erste Hardware-seitig integrierte Overclocking Technologie bei Mainboards. Mit nur einem Klick auf die OC Genie Option im BIOS gibt man seinem System quasi einen Adrenalin-Schuss, welcher bis zu 20% mehr Leistung aus CPU, Arbeitsspeicher und (i)GPU herausholt. Einfacher kann man wohl nicht mehr Power bekommen.

MSI Gaming App

Wer die ganze Sache mit OC und Systemabstimmung noch einfacher haben möchte, der benutzt einfach die MSI Gaming App, die auf einen Klick das System auf wahlweise Gaming, OC oder auch Silent-Betrieb, beispielsweise für Office, Streaming oder Musik hören abstimmt. Ein Neustart und das System bringt entweder volle Leistung, volle Stabilität oder wechselt in einen leisten und stromsparenden Modus.

MSI Z97I Gaming ACK_MSI_Gaming_App
MSI Z97I Gaming ACK_Smart Utilities

System-Stabilität und Verträglichkeit zu Änderungen im laufenden Betrieb bewerten wir bei dem MSI Z97I Gaming ACK mit der Note „sehr gut“. Es gab keinerlei Ausfälle in dem Rahmen, in welchem wir uns bewegten, egal in welchen Schritten und wie gleichmäßig wir an den Schräubchen gedreht hatten. Die Hauptplatine machte alles ohne Murren mit und verwies uns zu keinem Zeitpunkt mit einem Freeze, Bluescreen oder automatischen Reboot in die Schranken – ausgezeichnet!

Leistungsaufnahme

In Sachen Leistungsaufnahme zeigt sich der Durst des MSI Z97I Gaming ACK im herkömmlichen Betrieb und im Idle durchschnittlich bis leicht erhöht. Betrachtet man allerdings den OC-Bereich, so fällt der Durst nach Energie überraschend gering aus im Vergleich zur Konkurrenz und vor allem auch Mainboards eines größeren Formfaktors. Der kleine Drache entpuppt sich also wahrlich als effizienter Feuerofen, welcher vergleichsweise mehr Leistung pro Watt bringt beziehungsweise vergleichsweise weniger Energie verbraucht, wenn er mal auf Hochtouren kommt. Einziges Manko, welches uns relativ zügig in diesem Zusammenhang aufgefallen ist: Das MSI Z97I Gaming ACK wird selbst im Idle vergleichsweise warm und ist mit CPU-Temperaturen im Idle von rund 40°C und einer Board-Temperatur von 32°C im Schnitt ein paar Grad Celsius wärmer als die Konkurrenz. Doch auch dieses Problem ergibt sich wieder durch vergleichsweise niedrigere Temperaturen im hochtourigen Bereich. Den Handel geht man gerne ein!

Persönliches Fazit

Mit dem MSI Z97I Gaming ACK bekommt man einen kleinen Drachen aus dem Hause MSI, dem man die ersten Flugversuche im Idle zwar noch ansehen mag; einmal auf Touren gekommen, entpuppt sich das kleine Mainboard aber als wahrer Kunstflieger. Die kleinen Stolperer im Bereich von Idle und Office-Anwendungen durch vergleichsweise leicht erhöhte Abwärme und leicht erhöhten Stromverbrauch wiegt dieses schöne Stück Hardware prompt durch günstigere Bedingungen unter Last und der im Vergleich höheren Leistung spielend wieder auf. Optisch ist die kleine Hauptplatine natürlich schon auf den ersten Blick ein echter Eyecatcher, aber auch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass die Anordnung der Komponenten sehr überlegt ist. Einerseits für Gamer, die auch für die neuesten Lieblingsspiele das Letzte aus ihrem System herauskitzeln wollen, andererseits aber auch für Freunde des Overclockings bietet der Drachling mit dem leichtgängigen MSI Command Center und der hohen Systemstabilität eine üppige Spielwiese, viele Freiheiten und einfachste Bedienung. Die einzigen Kritikpunkte sind die etwas erhöhten Temperaturen im Idle/Office und die kleinen Leistungseinbußen unter Windows 7. Wer über diese Punkte jedoch hinwegsehen kann und wen ein Preis von rund 160€ nicht abschreckt, der sich durchaus im Mittelfeld für Z97 mITX Bretter ansiedelt, wird mit diesem Board mehr als nur zufrieden sein.

Für die dargebotene Leistung, das kinderleichte Overclocking und das funktionelle Design bekommt das MSI Z97I Gaming ACK von uns wohlverdient den Hardbloxx-Leistungs-Tipp Award.

LeistungsTIPP

 

MSI Z97I Gaming ACK

160,50€
MSI Z97I Gaming ACK

Positiv

  • - sehr funktionales Layout mit gut positionierten Anschlüssen
  • - großzügige Keep-Out-Zone um den CPU Sockel für große Luft-/Wasserkühler
  • - umfangreiche, komfortable und sichere OC Möglichkeiten
  • - herrovagendes Leistung-pro-Watt Verhältnis
  • - sehr gute Harmonie und optimierte Leistung mit Windows 8/Windows 8.1

Negativ

  • - etwas erhöhte Wärmeentwicklung im Idle
  • - kleine Leistungseinbuße unter Windows 7 im Vergleich zu Windows 8/8.1
  • - leicht erhöhter Stromverbrauch im Idle/Office Modus

Euer Hardbloxx-Team

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Test / Testbericht: OCZ ARC100-25SAT3 480GB SATA 3 SSD

Während die Speicherkapazitäten für SSDs stetig steigen sinken die Preise dennoch immer weiter und wir bewegen uns langsam aber sicher in einem Bereich, in der auch geräumige Laufwerke der Solid-State Familie für den nicht allzu großen Geldbeutel machbar sind. Vor allem für Gamer ist dies immer interessanter, da sie nun die flotten Datenraten und Zugriffszeiten für mehr als nur Ihr heimisches Betriebssystem ausnutzen können. Ob die Vector ARC100-25SAT3 der Firma OCZ mit der Konkurrenz mithalten kann, erfahrt ihr bei uns im Test.

Verpackung / Lieferumfang

Typisch für eine SSD, kommt auf die OCZ Vector ARC100 in einer schlichten, kleinen Pappschachtel zu euch nach Hause. Neben der SSD befindet sich noch ein Quick-Start Guide, sowie der Garantie-Hinweis mit dabei. Weiteres Zubehör sucht ihr allerdings vergebens. Dafür ist die SSD sicher verpackt. Gehalten wird Sie von zwei Schalen aus Kunststoff, die die SSD sogar vor Stoßschäden schützen sollten.

Unser getestet Modell ordnet sich mit seinen 480 Gigabyte preislich zwischen einer Samsung SSD 850 Evo 500GB sowie einer Corsair LX 512GB ein. Lediglich die 120 Gigabyte- sowie die 240 Gigabyte-Version der OCZ ARC100 kann sich mit günstigeren Preisen markant von den Mitbewerbern absetzen.

OCZ-ARC-480GB-Preis-pro-Gigabyte

OCZ-Vector-ARC100-25SAT3-480GB-1
OCZ-Vector-ARC100-25SAT3-480GB-2

Aussehen / Verarbeitung

Zahlreiche SSDs bestehen entweder aus Kunststoff oder sehr dünnem Aluminium. OCZ setzt bei der Vector ARC100 vielmehr auf dickes Alu, was die SSD nicht nur robust, sondern auch wertig macht. Dadurch eignet sich der kleine Flash-Speicher hervorragend für externe Laufwerke oder Notebooks, da das Gehäuse bereits von vornherein geschützt ist. Auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Wir konnten keinerlei Ecken oder scharfe Kanten rund um die SSD erkennen. Auch die Spaltmaße sind durchweg zufriedenstellend. Das blau/silberne Design wird vor allem Moddern mit weiß/blauen Gehäusen gefallen, da sich die SSD wunderbar in das Farbschema integrieren lässt. Die Oberseite ist dabei blau lackiert und wird lediglich vom Schriftzug des Herstellers sowie des Logos durchzogen. Den Rest des Äußeren Gehäuses lässt OCZ silber und unauffällig.

Sollte doch einmal ein Defekt auftreten, so bietet OCZ mit der „ShieldPlus“-Garantie einen schnellen und einfachen Austausch. Innerhalb der dreijährigen Garantiezeit, bietet euch der Hersteller einen 1:1 Austausch eurer SSD. Dafür meldet Ihr euch beim Support und gebt eure Seriennummer der SSD durch. Stellt sich heraus, dass ein Defekt vorliegt, wird euch umgehend eine nagelneue SSD zugeschickt. Damit hält OCZ die Ausfallzeiten so gering wie möglich und garantiert euch einen schnellen und unkomplizierten Wechsel, ohne Zwischenhändler oder Ähnlichem.

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OCZ-Vector-ARC100-25SAT3-480GB-3

 

Technik / Software

Die ARC100-25SAT3 könnt ihr mit entweder 120GB, 240GB oder, wie bei unserem Sample, mit 480GB Speicherkapazität erwerben. Mit einer Bauhöhe von 7mm (Passt demnach auch in flache Notebooks und Ultrabooks!) und dem von SSDs bereits gewohnten Formfaktor von 2.5 Zoll (6.4 cm) bringt das flotte Speichermedium 109 Gramm auf die Waage und entspricht damit so ziemlich dem Standard. Der MLC-Speicher stammt von Toshiba und wird mit einer Strukturbreite von 19 nm gefertigt. Als Controller kommt der von OCZ hoch angepriesene Barefoot 3 M10 zum Einsatz. Dieser läuft unter einer speziell optimierten, OCZ-eigenen Firmware, die die Performance des Speichermediums auch im voll-beschriebenen Zustand erhöhen soll.

Die Laufzeit wird mit 2 Millionen Stunden angegeben, oder um es für den Benutzer verständlicher zu machen, 20 GB an Schreibvorgängen täglich unter normalen Nutzungsbedingungen. Um Fehler zu erkennen, bevor sie zum Problem werden, wird natürlich auch SMART-Technologie unterstützt. Die SSD wird wie gewohnt über SATAIII angebunden, laut Hersteller sind so maximale Lese- und Schreibraten von 490 MB/s und 450 MB/s möglich.

Weiterhin unterstützt die SSD Verschlüsselung unter 256-bit AES-Standard.

OCZ-ARC-100-Vergleichstabelle

Leistung

Die Leistung der ARC 100 hält sich im Vergleich mit der Konkurrenz eher im mittleren Bereich auf. Um die Messwerte zu veranschaulichen haben wir uns den Ergebnissen der Tests der Corsair Force LX 512GB sowie der SanDisk Pro Extreme 480 GB bedient. Beim sequentiellen Schreiben setzt sie sich leistungstechnisch knapp vor die Corsair-SSD, wird allerdings dafür beim sequentiellen Lesen wieder von eben dieser abgehängt und kann nicht so ganz mithalten. Jedoch reichen beide nicht an die Leistung der SanDisk Pro heran. Auffallen kann die OCZ ARC100 besonders im Langzeittest über 12 Stunden. Besonders in diesem Test lässt sich das Verhalten einer SSD über einen längeren Betriebszeitraum hinweg simulieren. Dabei geht es nicht vordergründig darum, dass die SSD 12h am Stück lief, vielmehr ist die reine Betriebszeit an sich relevant. Hier zeigte die ARC 100 konstant schnelle Werte und konnte mit ihrer Performance überzeugen. Viele Modelle der Konkurrenz schneiden hier schlechter ab, denn die anfänglich sehr hohen Werte fallen meist bereits nach wenigen Betriebsstunden rapide ab. Dies ist für fast alle SSD-Nutzer recht ärgerlich, denn in der Regel nutzt man eine SSD ja über Monate bzw. Jahre hinweg.
Neben den Maximalwerten für 100% Lesen und 100% Schreiben, welche aus Marketing-Gründen immer besonders fett auf den Verpackungen stehen, ist aber insbesondere der Mixed Workload im Alltag wichtig. Oftmals laufen Schreib- und Leseprozesse gleichzeitig ab, was wiederum die Raten einbrechen lässt. Hier hat OCZ ebenfalls angesetzt und verspricht auch bei gemischten Aufgaben konstant hohe Werte.

OCZ-ARC-480GB-CrystalDiskMark

OCZ-ARC-480GB-Atto-Overlapped

OCZ-ARC-480GB-Atto-Comparison

OCZ-ARC-480GB-AS-SSD
OCZ-ARC-480GB-AS-SSD-200GB

OCZ-ARC-480GB-AS-SSD-30GB

OCZ-ARC-480GB-Antivir

Mixed Workload

Mixed Workload 2

12h test

4K Random Write (12h-Dauertest)

 

Fazit

Die OCZ ARC 100 ist eine solide und schnelle SSD, die sich nicht sonderlich von der Konkurrenz abhebt, aber vor allem im kleineren Speicherbereich ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis bietet. Wie Ihr sehen könnt, sind die Schreib- sowie Leseraten konstant hoch und auch der Langzeittest zeigte, dass die OCZ ARC 100 ein stetiger Begleiter im PC oder Notebook sein kann. Zwar bleiben die Geschwindigkeiten ein wenig hinter unseren getesteten Modellen, doch bietet vor allem das 120 Gigabyte- und auch das 240 Gigabyte-Modell ein nahezu perfektes Preis-Leistungsverhältnis. Mit grade einmal 60 Euro für die 120 Gigabyte- und rund 90 Euro für die 240 Gigabyte Version, ist die OCZ ARC100 ein wahres Schnäppchen, für alle, die mehr Performance aus ihrem Rechner herausholen möchten. Aber auch die 480 Gigabyte-Variante bietet euch ausreichend Leistung zu einem annehmbaren Preis. Neben den IOPS-Werten zahlt Ihr hier weniger für die rohe Performance, wie beispielsweise bei der Crucial MX100, sondern viel mehr für die Haltbarkeit sowie die „ShieldPlus“-Garantie, die Ihr keinesfalls außer Acht lassen solltet. Habt ihr schon einmal einen Garantiefall miterlebt, werdet ihr euch über den unkomplizierten Austausch bei OCZ sicherlich freuen, vor allem, da Ihr keine Rechnung benötigt, sondern ausschließlich die Seriennummer der SSD.

Die 120 Gigabyte- sowie 240 Gigabyte Modelle der OCZ ARC100 erhalten von uns, aufgrund ihres günstigen Preises unseren PreisTIPP-Award.

PreisTIPP Award

OCZ ARC100 480GB

OCZ ARC100 480GB

Positiv

  • - Gute Langzeitperformance
  • - Robustes Gehäuse
  • - Hohe Verarbeitung
  • - Günstiger Anschaffungspreis (120GB & 240GB)
  • - 1:1 Austausch mit ShieldPlus Garantie

Negativ

  • - 480GB Version etwas zu teuer für die Leistung

Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Test / Testbericht: Nvidia Geforce GTX 960

Nachdem bereits die Geforce GTX 970 und auch die GTX 980 für reichlich Wirbel gesorgt haben, schiebt Nvidia nun die Geforce GTX 960 nach und möchte damit vor allem den Mittelklasse-Bereich abdecken und gegen AMDs R9 270 und R9 270X kämpfen. Dabei geht es vorrangig nicht nur um mehr Bilder pro Sekunde, sondern auch um die optimierte Leistungsaufnahme und neue Funktionen, die die GTX 960 mitbringt. Wir haben uns in ein Meer aus Games und Benchmarks gestürzt und zeigen euch hier die Vor- und Nachteile der neuen Karte. Die Karten wurden uns freundlicherweise vom Händler PlayIT zur Verfügung gestellt.

Technische Details

Die Geforce GTX 960 hat technisch einiges zu bieten. Um dies einmal anschaulich zu machen, haben wir die technisches Details in einer Tabelle formal zusammengetragen. Außerdem haben wir, um die technischen Daten bestmöglich vergleichen zu können, mit der GTX 970 das nächstbessere Modell und mit der GTX 760 quasi den Vorgänger, herangezogen. So kann man sich bereits bei den technischen Daten ein gutes Bild davon machen, was für ein Stück Technik einen hier erwartet. Unser Testmodell weist jedoch andere Taktraten auf als die Referenz von Nvidia. Unter der Tabelle findet ihr die Spezifikationen unserer Palit Geforce GTX 960 OC.

ChipGM206 (GTX 960)GM204 (GTX 970)GK104 (GTX 760)
Chiptakt1126 MHz (Boost Clock: 1178 MHz)1050 MHz (Boost Clock: 1178 MHz)980 MHz (Boost Clock: 1033 MHz)
Transistoren2.94 Milliarden5,2 Milliarden3,54 Milliarden
Speicher2GB GDDR5, 1752 MHz (7010 MHz), 128-bit, 112 GB/s4GB GDDR5, 1750 MHz (7000 MHz), 256-bit, 224 GB/s2GB GDDR5, 1500 MHz (6000 MHz), 256-bit, 192,2 GB/s
Shader-Einheiten/TMUs/ROPs1024/64/321664/104/641152/96/32
Textur-Füllrate72,1 GigaTexels/s109 GigaTexels/s94,1 GigaTexels/s
Fertigung28nm28nm28nm
Leistungsaufnahme120W (TDP)145W (TDP)170W (TDP)
DirectX12.012.011.2
OpenGL4.44.44.3
OpenCL1.21.21.1
Shader Modell5.05.05.0
SchnittstellePCIe 3.0 x16PCIe 3.0 x16PCIe 3.0 x16
BauweiseDual-SlotDual-SlotDual-Slot
Kühlung1x Radial-Lüfter1x Radial-Lüfter1x Radial-Lüfter
Anschlüsse3x DisplayPort 1.2, HDMI 1.4a, Dual-Link DVI3x DisplayPort 1.2, HDMI 1.4a, Dual-Link DVI2x DVI, DisplayPort 1.2, HDMI 1.4a
Externe Stromversorgung1x 6-Pin PCIe2x 6-Pin PCIe2x 6-Pin PCIe

Bereits bei den technischen Daten sind einige Parallelen zum größeren Modell, der GTX 97o, zu erkennen. Allerdings gibt es auch diverse, grundlegende Unterschiede. Den größten stellt hierbei wohl der Chip dar. Findet man auf der GTX 970, wie beim großen Bruder GTX 980, mit dem GM204 noch das momentane Top-Modell der Maxwell-Generation, hat Nvidia der GTX 960 den neu entwickelten GM206-Chip spendiert. Hierbei handelt es sich um einen Mittelklasse-Chip, der zwar leistungsschwächer als eine GM204 ist, aber trotzdem durchaus gaming-tauglich sein soll. Der Takt des Chips bestätigt diese Aussage zunächst. Mit 1126 MHz Standardtakt und sogar ganzen 1178 MHz im Boost-Modus, ist die GTX 960 bestens gerüstet, um diverse Videospiele auf höheren Grafikeinstellungen zu packen. Beschränkt durch den kleineren Chip, befinden sich im GM204 nur 2,94 Milliarden Transistoren und damit gerade einmal knapp 57% im Gegensatz zu der Anzahl auf dem GM204. Daraus resultieren ebenfalls die reduzierten Shader-Einheiten. Sind davon im GM204 noch 1664 Stück enthalten, welche von 104 TMUs und 64 ROPs unterstützt werden, wurden diese im GM206 auf 1024 Textureinheiten, 64 TMUs und 32 ROPs reduziert, woraus sich sicherlich eine geringere Leistung ergibt. Doch auch beim Speicher wurde bei der GTX 960 gespart. Mit 2 Gigabyte GDDR5-Speicher, der mit 7010 MHz an einem 128-bit Interface angebunden ist, kann die GTX 960 zwar beim Speichertakt mit der GTX 970 mithalten, muss sich aber bei der Speichergröße und dem Speicher-Interface mit der Hälfte geschlagen geben. Schlussendlich hat die GTX 960 auch bei der Textur-Füllrate mit 72,1 GigaTexels pro Sekunden, im Vergleich zu 109 GigaTexels pro Sekunde der GTX 970, das Nachsehen.

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Wagt man den Vergleich mit dem Vorgängermodell, der GTX 760, so sieht es zunächst selbst da nicht allzu gut für das neue Maxwell-Modell aus. Rein theoretisch hat die GTX 960 hier, bis auf den neuen Chip und dem verbauten Grafikspeicher, meist das Nachsehen gegenüber der GTX 760. Umso interessanter wird es hier, inwiefern der neue Chip mit seiner angepriesenen Effizienz ein Ass ausspielen kann. Doch schaut man über die Leistung hinaus, so findet man bei der GTX 960 auch diverse Vorteile gegenüber dem größeren Bruder und dem Vorgänger. Die TDP (Thermal Design Power) von 120 Watt hat die bereits sehr guten Werte der GTX 970 noch einmal stark getoppt. Doch neben dem Strom, den ihr dadurch noch einmal mehr spart, habt ihr mit der GTX 960 auch bei der Wahl eures Netzteils deutlich mehr Freiraum. Verlangten vergangene Modelle in dieser Preis- und Leistungsklasse meist zwei 6-pin-PCIe-Anschlüsse, begnügt sich die GTX 960 mit gerade einmal einem 6-pin-PCIe-Anschluss. Hier sieht man einen unglaublichen Sprung von früheren auf die neue Maxwell-Generation. Abseits von diesen Leistungsdaten findet man auf dem Datenblatt diverse Angaben zu APIs, wie DirectX 12. Auch die GTX 960 unterstützt die kommende Schnittstelle von Microsoft und nebenbei natürlich auch OpenGL bis 4.4 und OpenCL bis 1.2. Abgerundet wird das Ganze von einer angemessenen Auswahl an Anschlüssen, die euch die GTX 960 bietet. Mit einem DisplayPort-Anschluss, einem HDMI- und zwei Dual-Link DVI Ports (1x DVI-D & 1x DVI-I) finden sich hier genug Möglichkeiten, die GTX 960 mit eurem Monitor zu verbinden.

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Abseits der technischen Daten bietet Nvidia mit der GTX 960 auch diverse andere, neue Funktionen. Diese möchten wir euch im Folgenden erläutern.

Gameworks
Natürlich ist es auch das Ziel von Nvidia, für PC-Spieler ein bestmögliches Spielerlebnis zu schaffen. Dafür stellt Nvidia mit ihrem hauseigenen Gameworks eine große Bibliothek an Software-Tools bereit, die es Spiele-Entwicklern deutlich einfacher machen soll, ihre Spiele abzustimmen und atemberaubende Grafik-Effekte mit einzubinden. Bisher unterstützen schon einige Spiele diese Bibliothek und 2015 sollen noch weitere dazukommen.

Die „Sweet Spot“-GPU
Laut Nvidia fällt die GPU der GTX 960 perfekt in das sogenannte Sweet-Spot-Segment. Dabei handelt es sich um Grafikkarten, die die meisten Gamer auf Steam verwenden. Momentan sind das die GTX 660 und GTX 760 und deshalb möchte man diesen Spielern eine Möglichkeit bieten, mit der GTX 960 ein sinnvolles und für sie passendes Hardware-Upgrade durchführen zu können. Außerdem bietet die GTX 960 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für MOBA-Spieler. So lässt sich beispielsweise League of Legends perfekt auf einer GTX 960 in 4K-Auflösung spielen. Mithilfe von Downsampling lässt sich diese Auflösung sogar auf 1080p-Monitoren erzielen.

Neue Video Engine
Wie schon bei der GTX 980, unterstützt auch die GTX 960 die neue Display-Engine von Nvidia. Dieses lässt euch auf bis zu vier Monitoren Auflösungen bis hin zu 5K-Auflösung betreiben. Um auch Heimkino-Anwender für die GTX 960 zu begeistern, hat Nvidia ihr die H.265-Unterstützung spendiert. Dabei unterstützt die GTX 960 sowohl Encoding, als auch Decoding. Außerdem bietet die GTX 960 native Unterstützung von HDCP 2.2.

MFAA
Ein ganz besonderes Feature für die GTX 960 ist das sogenannte MFAA. Dabei handelt es sich um eine spezielle Art des Anti-Aliasing, welches bisher ausschließlich von den neuen Maxwell-Grafikkarten Nvidia’s unterstützt wird. MFAA arbeitet deutlich effizienter als das allseits bekannt MSAA und bietet dennoch die gleiche oder teils sogar bessere Grafik-Qualität. Mit ein paar kleinen Ausnahmen sind alle Videospiele, welche mit DirectX 10 oder DirectX 11 arbeiten, kompatibel mit MFAA. Um den Spielern diese Funktion so zugänglich, wie nur möglich, zu machen, hat Nvidia sie nun sogar in das hauseigene Programm GeForce Experience integriert. Dadurch lässt sich MFAA per Tastendruck an- oder ausschalten.

Testszenario

Da wir keine Referenzkarte von Nvidia erhielten und diesen Test weitestgehend der Performance sowie der Leistungsaufnahme widmen, werden wir den Part „Kühlung & Temperaturen“ sowie „Overclocking“ in diesem Test rauslassen. Da wir eine „OC“-Variante von Palit bekamen, zogen wir ebenfalls eine übertaktete Version der Geforce GTX 760 als Vergleich hinzu. Nach diesem Test folgen weitere Kartentests der Board-Partner als Vergleich. Da wir die Karten erst 24 Stunden vor Veröffentlichung erhielten, konnten wir leider keine AMD-Karte direkt mit der neuen Geforce GTX 960 vergleichen. Hierfür stehen euch die Daten unseres Tests der AMD R9 270X Toxic von Sapphire zur Verfügung. Wir werden in den nächsten Tagen einen unmittelbaren Vergleich hinterherschieben. Als Treiber stand uns die Version 347.25 zur Verfügung.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i5 4670k @ 4,5GHz
  • CPU-Kühler: Noctua NH-D15
  • RAM: 16GB Kingston HyperX Black 1600 MHz
  • Mainboard: Asus Z97 Gryphon
  • Systemspeicher: Kinston SSDNow V300 240GB
  • Netzteil: Seasonic SSR-750RM 750Watt
  • Gehäuse: Corsair Air 540

Theoretische Benchmarks

Für die Einordnung der Grafikkarte nutzen wir, wie auch in unseren anderen Grafikkarten-Tests, die Standardprogramme wie 3D Mark 13, 11 und auch den Unigine Heaven. Zwar spiegeln diese Werte oftmals nicht die tatsächliche Gaming-Leistung wieder, doch geben sie euch einen kurzen Einblick in die Sparte der Grafikkarte und in welchem Gebiet sich der Pixelschubser genau einordnen lässt. Die Werte belegen, dass die Geforce GTX 960 einer älteren Geforce GTX 760 klar überlegen ist, wobei die Kluft in niedrigeren Auflösungen größer ist, als in hohen Grafikdetails. Dass der Unterschied im „Extreme“ Benchmark sinkt, liegt weitestgehend an dem halbierten Speicherinterface von 128 Bit.

Geforce-GTX-960-3DMark-2011-Performance

Geforce-GTX-960-3DMark-2011-Extreme

Geforce-GTX-960-3DMark-2013-Sky-Diver

Geforce-GTX-960-3DMark-2013-Fire-Strike

Geforce-GTX-960-3DMark-2013-Fire-Strike-Extreme

Geforce-GTX-960-3DMark-2013-Fire-Strike-Ultra

Geforce-GTX-960-Unigine-Heaven-Basic

Geforce-GTX-960-Unigine-Heaven-Extreme

Spiele Benchmarks

Um die tatsächliche Leistung der Geforce GTX 960 herausfinden, haben wir die Grafikkarte durch zehn Spiele gejagt und dabei jeweils sechs verschiedene Einstellungen vorgenommen. Von FullHD bis 2560 x 1440 sowie pro Auflösung drei verschiedene Presets von Mittel bis Maximal. In manch einem Spiel ist die neue Geforce GTX 960 seinem Vorgänger markant überlegen und kann diesen Vorteil in sämtlichen Presets auch beibehalten. Bestes Beispiel ist hier Battlefield 4 in FullHD- sowie WQHD-Auflösung. Die Geforce GTX 960 hat hier in sämtlichen Einstellungen einen deutlichen Vorsprung. Besonders in WQHD mit maximalen Einstellungen macht es sich durch ein wesentlich flüssigeres Spielerlebnis bemerkbar.

Geforce-GTX-960-Battlefield4-FHD

Geforce-GTX-960-Battlefield4-WQHD

Auch Thief zeigte sich im Test von der neuen Grafikkarte sichtlich beeindruckt und wurde stets ruckelfrei wiedergegeben. Besonders in den hohen Presets mit besserer Kantenglättung und besseren Texturen ist der Unterschied zum Vorgänger ausreichend, um das Spiel ruckelfrei darzustellen.

Geforce-GTX-960-Thief-FHD

Geforce-GTX-960-Thief-WQHD

Bei Spielen wie Metro Last Light oder Watch Dogs in WQHD ist der Vorsprung der neuen Karte allerdings nicht sehr stark ausgeprägt. Die Geforce GTX 960 hatte hier sichtliche Probleme, sich gegen die GTX 760 zu behaupten und lieferte im Benchmark weitestgehend identische Werte. In Ryse: Son of Rome war die Geforce GTX 960 sogar etwas langsamer als die ältere Karte und bekam bei einer höheren Auflösung deutliche Probleme, das Bild ruckelfrei darzustellen. Hier wird das 128-Bit Speicherinterface zu einem spürbaren Flaschenhals.

Geforce-GTX-960-Metro-Last-Light-FHD

Geforce-GTX-960-Metro-Last-Light-WQHD

Geforce-GTX-960-Ryse-Son-of-rome-FHD

Geforce-GTX-960-Ryse-Son-of-rome-WQHD

Um die Karte etwas zu reizen, wählten wir in Watchdogs bewusst eine Einstellung von 2X MSAA bis 8x MSAA. Wie deutlich zu erkennen ist, reicht die Leistung für die maximalen Einstellungen nicht aus, ob es sich dabei um eine GTX 760 oder um die neue GTX 960 handelt.

Geforce-GTX-960-Watchdogs-FHD

Geforce-GTX-960-Watchdogs-WQHD

In Tomb Raider fiel uns zwischenzeitlich vor allem ein Problem mit der Stabilität des Spiels auf. Vom Wechseln von den „hohen“ Einstellungen in „maximale“ Einstellungen, beendete sich das Spiel bei uns stets selbst. Dies geschah ausschließlich mit der Geforce GTX 960 und mit keiner anderen, uns verfügbaren, Karte. Ob es sich hierbei um Treiberprobleme handelt oder ob die Karte selbst Probleme mit dem Spiel hat, können wir aktuell noch nicht sagen.

Geforce-GTX-960-Tomb-Raider-FHD

Geforce-GTX-960-Tomb-Raider-WQHD

Geforce-GTX-960-Far-Cry4-FHD

Geforce-GTX-960-Far-Cry4-WQHD

Auch Dragon Age Origin hatte bei uns kleinere Schwierigkeiten, was aber anscheinend am Treiber lag. Der 347.25 scheint noch nicht 100%ig mit allen Spielen zu funktionieren, da wir mit der Geforce GTX 960 als auch der GTX 760 starke Frame Drops hatten. Diese traten meist nur in „hohen“ Einstellungen auf. Konnten wir das Spiel erst mit 50 Frames spielen, so brach die Leistung zwischenzeitlich auf weniger als 15 Bilder pro Sekunde ein. Nachvollziehbar war das Phänomen in der kurzen Zeit für uns leider nicht.

Geforce-GTX-960-Dragon-Age-Inquisition-FHD

Geforce-GTX-960-Dragon-Age-Inquisition-WQHD

Geforce-GTX-960-Company-of-Heroes2-FHD

Geforce-GTX-960-Company-of-Heroes2-WQHD

Geforce-GTX-960-Bioshock-Infinite-FHD

Geforce-GTX-960-Bioshock-Infinite-WQHD

Leistungsaufnahme

Der Hauptpunkt für eine Neuanschaffung bzw. eine Aufrüstung von einer älteren Karte, wie der GTX 660 oder der GTX 560, soll weitestgehend auch die verbesserte Leistungsaufnahme sein. Laut Nvidia liegt die TDP der neuen Geforce GTX 960 bei lediglich 120 Watt, wodurch die Grafikkarte auch nur einen 6-Pin-Anschluss benötigt. Und auch unser Test zeigte, dass die Karte bei gleichzeitig mehr Leistung eine wesentliche geringere Leistungsaufnahme hat. Zwar ist der Unterschied im Idle spürbar geringer, doch im Gaming und auch unter Last zeigt sich ein enormer Unterschied zwischen GTX 760 und der Geforce GTX 960.

Geforce-GTX-960-Leistungsaufnahme

Lautstärke

Einhergehend mit der geringeren TDP von 120 Watt weist die Geforce GTX 960 zusätzlich eine unglaubliche Laufruhe auf. Auf unserer Palit Geforce GTX 960 wurde ein Referenzkühler von Nvidia genutzt, der stets zurückhaltend und langsam lief. Laut Nvidia sollen Partnerkarten erscheinen, die während des Spielens gänzlich auf die aktive Belüftung verzichten können. In einer Entfernung von 15 cm zur Grafikkarte produzierte sie lediglich 45,8 db (A), während die Geforce GTX 760 vom Hersteller KFA² (unser Vergleichsmodell) auf satte 61,7 anstieg. Das zeigt, dass die Boardpartner hier eine große Spannweite an Möglichkeiten haben, die Karte besonders Silent-Fans näherzubringen.

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Geforce-GTX-960-Lautstärke-50cm

Temperatur

Kühler im Referenzdesign von Nvidia gelten gemeinhin nicht als das Nonplusultra, doch kann der Lüfter der Geforce GTX 960 durchaus eine angenehme Temperatur erzeugen. Wie auch die Lautstärke liegt das vor allem an der geringen Leistungsaufnahme des neuen Chips. Selbst nach einem  einstündigen Stresstest sowie einer längeren Zock-Session stiegen die Temperaturen nie über 75 °C mit Referenzkühlung. Boardpartner haben hier demnach die Möglichkeit, besonders leise und schöne Kühlmöglichkeiten zu entwickeln.

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Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Nvidia Geforce GTX 960

Persönliches Fazit

Die Einführung von neuen Grafikkarten ist natürlich immer schwierig, vor allem wenn sie sich in einer Preisklasse jenseits von 200 Euro eingliedern. Auf der Haben-Seite steht eindeutig die geringere Leistungsaufnahme und die gleichzeitig erhöhte Leistung im Vergleich zu einer Geforce GTX 560/660/760. In fast allen Benchmarks zeigte sich die neue Geforce GTX 960 als klarer Sieger im Vergleich zu unserer GTX 760 von KFA und das trotz geringerer Spezifikationen. Zwar sank mit zunehmender Auflösung der Vorsprung, manchmal mitunter deutlich, doch konnte die neue Grafikkarte in zahlreichen Spielen einen großen Vorsprung herausholen, der manchmal den Unterschied zwischen „ruckeln“ und „flüssig“ ausmachte.

Aber inwiefern würde sich der Kauf für einen AMD-User lohnen? Denn hier müssen wir ganz klar sagen – gar nicht. Verglichen mit der Sapphire R9 270X Toxic stellt sich heraus, dass die neue Geforce GTX 960 mal etwas langsamer und mal etwas schneller ist, bei nahezu gleicher Leistungsaufnahme unter Last. Insbesondere in den maximalen Einstellungen sowie bei hoher Auflösung zeigt sich das 128-Bit Speicherinterface als eindeutiger Flaschenhals. Weiterhin erhaltet ihr eine AMD R9 270X aktuell ab 160 Euro im Design eines Boardpartners mit werkseitiger Übertaktung. Und der Bereich jenseits der 200 Euro wird von AMDs R9 280X bestens ausgefüllt, die eine bessere Leistung für den gleichen Preis wie eine Geforce GTX 960 bietet.

Solltet ihr allerdings noch Besitzer einer GTX 560/660 sein und ihr wollt eure Stromrechnung etwas senken, die Grafikleistung erhöhen und auf jeden Fall bei Nvidia bleiben, lohnt sich die Neuanschaffung definitiv. Nicht nur, dass ihr mit der Geforce GTX 960 auch einen Monitor mit höherer Auflösung nutzen könnt, ihr spielt dabei auch weitestgehend ruckelfrei. Die demnach gestiegene Leistung bei gleichzeitig gesunkener Leistungsaufnahme ist, wie schon bei der GTX 970, eine Paradebeispiel für Grafikkarten. Die neue Geforce GTX 960 soll als Standard-Ausführung ab einem Preis von 199,00 Euro in den Handel gelangen. Bei PlayIT erhaltet ihr unsere übertaktete Testkarte aktuell für den gleichen Preis.

Geforce GTX 960

Geforce GTX 960

Positiv

  • - geringe TDP/deutlich verbesserte Leistungsaufnahme
  • - Vorsprung zu GTX 560/660
  • - kühl und leise
  • - viel Spielraum für Boardpartner
  • - Ausreichend Power für FullHD und oft WQHD

Negativ

  • - 128-Bit Speicherinterface
  • - wenig Vorsprung zur AMD R9 270X und weit unter 280X
  • - Preis/Leistung noch unangemessen

Vielen Dank an PlayIT für die Testkarten!

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Test/Testbericht: ASUS MAXIMUS VII GENE

Nachdem wir uns in den letzten Tests vornehmlich den Kleinen beziehungsweise Kleinsten gewidmet haben, richten wir unser Augenmerk nun wieder auf einen etwas größeren Vertreter unter den Hauptplatinen. Das ASUS MAXIMUS VII GENE im mATX-Format zeigt aber genauso wie die noch kleineren Vertreter des mITX-Formats der letzten Tests, dass es ganz und gar nicht immer ein ATX-Mainboard – oder gar noch größer – sein muss, um volle Leistung zu bekommen. Darüber hinaus wartet es aber, wie von ASUS gewohnt, noch mit weit mehr auf. So ist es unter anderem auch das weltweit erste Mainboard mit zweifarbigem PCB in mattem Schwarz und Rot. Aber nicht nur optisch trumpft der Z97-Nachfolger des noch mit dem Z87 Chipsatz bestückten ASUS MAXIMUS VI GENE auf, sondern es ist auch prall gefüllt mit allerlei ROG-Finessen (Republic of Gamer), wie beispielsweise dem spätestens seit dem ASUS MAXIMUS IMPACT fest ins Portfolio aufgenommenen dedizierten ASUS Impact FX Sound (hier in der Version 2.0) oder weiteren Features für das gewisse Etwas in Sachen Gaming. Denn wie bei vielen Vorgängern setzt ASUS auch bei diesem ROG-Board natürlich wieder darauf, das Gaming-Erlebnis mit dem bewährten ROG-Prinzip so reibungslos, schnell und angenehm wie möglich zu gestalten. Darunter fallen das ROG-Netzwerk, weitere ROG-Schnittstellen, der ROG-Sound, der ROG-Schutz, die ROG-Stabilität und noch vieles mehr.

Ob sich dieses pralle Komplettpaket wirklich als eine eierlegende Wollmilchsau herausstellt oder es nicht doch vielleicht hier und da nur eine Mogelpackung ist, zeigt sich in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASUS MAXIMUS VII GENE
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher4 x DIMM, DDR3 3300(O.C.)/3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
GrafikUnterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– unterstützt HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt  Intel InTru 3D, Quick Sync Video, Clear Video HD Technology, Insider
Mulit-GPU-UnterstützungUnterstützt die NVIDIA GPU SLI Technologie
Unterstützt die AMD GPU CrossFireX-Technologie
Erweiterungsschächte2 x PCIe 3.0/2.0 x16 (x16 oder Dual x8)
1 x PCIe 2.0 x4
1 x mini-PCIe 2.0 x1
SpeichersystemIntel Z97 Chipsatz:
6 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen (rot)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
unterstützt Intel Smart Response Technologie, Intel Rapid Start Technologie, Intel Smart Connect Technologie
1 x M.2 Socket 3 (PCIE Modus)
ASMedia ASM1061 Controller :
2 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen, red
LAN AnschlussIntel I218V, 1 x Gigabit LAN Controller feat. GAMEFIRST III
Anti-surge LANGuard
AudioROG SupremeFX Impact II 8-Kanal High Definition Audio CODEC 4
– Unterstützt : Anschlusserkennung, und Multistreaming, Technologien sowie automatische Geräteerkennung an der Gehäusevorderseite
Audio Feature :
– SupremeFX Shielding Technologie
– ELNA premium audio capacitors
– optischer S/PDIF-Ausgang an der Gehäuserückseite
– Blu-ray Audio Layer Content Protection
– DTS Connect
– Sonic SoundStage
– Sonic SenseAmp
– Sonic Studio
– Sonic Radar II
USB-SchnittstellenIntel Z97 Chipsatz:
4 x USB 3.0 Schnittstellen (2 an der Gehäuserückseite, blau, 2 intern)
Intel Z97 Chipsatz :
7 x USB 2.0 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, schwarz, 3 intern)
ASMedia USB 3.0 Controller :
2 x USB 3.0 Schnittstellen (2 an der Gehäuserückseite, blau)
Besondere Features5-Way Optimization by Dual Intelligent Processors 5
Gamer’s Guardian:
– ESD Guards on LAN, Audio, KBMS and USB3.0/2.0 Ports
– DRAM Overcurrent Protection
– 10K Black Metallic Capacitors
– Stainless Steel Back I/O
ASUS EZ DIY :
– ASUS O.C. Profile
– ASUS CrashFree BIOS 3
– ASUS EZ Flash 2
– ASUS USB BIOS Flashback
– Push Notice
ASUS Q-Design :
– ASUS Q-Shield
– ASUS Q-Code
– ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
– ASUS Q-Slot
– ASUS Q-DIMM
– ASUS Q-Connector
Overclocking Protection :
– ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall)
+ weitere ASUS Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Anders als bei unseren letzten Tests von mITX-Boards kommt das ASUS MAXIMUS VII GENE, als ein Vertreter des Formfaktors mATX, natürlich in einem etwas größeren Karton daher. Dieser ist, wie von dem ROG-Thema gewohnt, überwiegend in rötlichen Farbtönen gehalten und weist die ebenso übliche Schrift mit Metall-Effekt bzw. die weiße Schrift auf. Legt man das erste Mal Hand an den Karton, merkt man gleich, dass hier die edle Hardware nicht in Gefahr ist. Der Karton gibt praktisch gar nicht nach und fühlt ich darüber hinaus auch äußerst robust an. Ansonsten geben der Deckel und zumindest drei der vier Seiten so gut wie gar keine Auskunft über den Inhalt oder dessen Features. Einzig auf eine der Seiten stehen äußerst kurz und bündig ein paar Worte zu den ROG-Features wie Extreme Engine Digi+ III, Sonic Studio, GameFirst III, KeyBot und Gamer’s Guardian, auf welche wir später noch im Detail eingehen werden.

Auf dem Deckel befinden sich lediglich noch Logos, die einem einerseits sagen, dass es sich um ein Mainboard mit Sockel für Intel-Prozessoren sowie Intel Z97 Chipsatz handelt. Andererseits unterstützt es NVIDIA SLI, AMD CrossFire, Ultra HD 4K und ist Windows 8.1 ready. Die Rückseite des Kartons zählt viele der bereits unter „Technische Daten“ genannten Features auf und gibt mit einer schematischen Zeichnung Aufschluss über das Layout der rückseitigen Anschlüsse. Darüber hinaus werden nur noch ein paar der Features mit Detailfotos der betreffenden Region herausgehoben.

ASUS MAXIMUS VII GENE_1
ASUS MAXIMUS VII GENE_2

Diese Kargheit an Informationen ändert sich jedoch, wenn man die erste Klappe des Deckels hebt. Hier befindet sich quasi auf einer Doppelseite, einmal auf der Deckelunterseite und einmal auf der Oberseite des eigentlichen Deckels der Verpackung, eine wahre Faktenflut über Sound, Netzwerk, Interface, Schutz und das Extreme Engine Digi+ III Design. Dies alles mit hochwertigem Druck, teilweise sogar in Hochglanz sowie weiteren Fotos.

Öffnen wir den zweiten Deckel der Verpackung, finden wir darunter – geschützt von einem durchsichtigen und ebenfalls recht robusten Plastikdeckel – das Objekt der Begierde: das ASUS MAXIMUS GENE VII mATX Mainboard in seiner vollen Pracht. Geschützt wird es zusätzlich an der Unterseite durch eine Folie und durch einen doppelten Kartonrahmen. Hebt man diesen – zugegeben etwas fummelig, da der Karton nicht wie der Plastikdeckel über eine extra Lasche verfügt – heraus, kommt darunter der weitere Verpackungsinhalt in zwei getrennten Kammern zum Vorschein. Die restlichen Verpackungsbeilagen wären in diesem Falle das nickelbeschichtete Q-Shield (I/O-Shield) für die Rückseite, eine Bedienungsanleitung, eine Treiber DVD, ein ROG-Metallic-Sticker, sechs 6.0 GB/s SATA Kabel (3x gerade, 3x gewinkelt), eine ROG Dual-SLI-Bridge, ein 2-in1 Q-Connector zur Vereinfachung der Verkabelung mit dem Front-Panel, ein 12-in-1 ROG Kabel Label Stickerbogen und ein ROG-Türhänger, um beim Gaming nicht gestört zu werden. Anders als bei dem kürzlich getesteten ASUS Z97I-PLUS (wir testeten) finden wir in der ROG-Serie des Z97 Chipsatzes reichlich Zubehör und Gimmicks – sehr schön!

ASUS MAXIMUS VII GENE_19

Aussehen & Design:

Das ASUS MAXIMUS VII GENE Mainboard hält sich mit der Farbkombination aus Schwarz und Rot auf den ersten Blick sehr an das typische ROG-Farbthema. Dabei gibt es mit einem erstmals zweifarbigen PCB in Mattschwarz und Rot auch gleich noch eine Weltpremiere. Im Vergleich zum direkten Vorgänger (ASUS MAXIMUS VI GENE) macht es aber nicht nur mit dem zweifarbigen PCB in Sachen Design eine bessere Figur. Die recht klobigen schwarzen Kühler der Spannungswandler wurden vergrößert, mit einem schnittigerem Design sowie roten Highlights und dem Schriftzug „GENE“ in Weiß versehen. Wo zuvor noch Pins für den Anschluss des extra mPCIE-Combo II Moduls in der linken oberen Ecke herausragten, findet man nun direkt einen mPCIE-Anschluss. Die Pins wanderten dafür unter die rückseitigen Anschlüsse, denn anders als beim Vorgänger befindet sich beim ASUS MAXMUS VII GENE kein Soundchip auf der Hauptplatine, sondern es wird eine kleine separate Steckkarte dafür installiert. Im Vergleich zum Vorgänge rückt nun auch die BIOS-Batterie von der Oberkante des ersten PCIe 16x Anschlusses zwischen die beiden PCIe x16 Anschlüsse und weiter nach außen für eine bessere Erreichbarkeit für den Fall der Fälle. Zwischen eben jene beiden PCIe-Anschlüsse rückte, ganz zeitgemäß natürlich, auch noch der neue m.2 SATA-Slot für 60mm oder 80mm lange m.2 SATA-SSD-Riegel. Ebenso wurde der Chipsatz-Kühler statt der weißen Beschriftung mit einem durchsichtigen Logo und einer roten LED versehen, die entweder im Betrieb permanent leuchtet oder im Sleep beziehungsweise Offline-Zustand pulsiert. Ansonsten blieb das Layout, mit Ausnahme der Ausrichtung der rückseitigen Anschlüsse, ziemlich gleich. Frei nach dem Motto „Never change a running system!“.

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So finden wir rechts neben dem CPU-Sockel nach wie vor die vier RAM-Slots, diesmal jedoch abwechselnd in Schwarz und Rot und nicht anders herum. Darüber befindet sich, wie auch schon zuvor, der MemOK!-Button sowie die zweistellige Debug-LED-Digitalanzeige. Im Falle des neuen Ablegers der MAXIMUS-GENE-Reihe finden sich hier auch noch die ProbeIt-Messpunkte für ein Multimeter, da im Falle des ASUS MAXIMUS VII GENE noch mehr Wert auf Overclocking gelegt wurde, worauf wir aber auch später noch genauer eingehen werden. Links davon finden wir weiterhin zwei Anschlüsse für Lüfter sowie den 2×4-Pin-Connector für Storm. Den 24-Pin-Connector finden wir am rechten Rand des Boards unterhalb des MemOK!-Buttons und direkt darunter auch die ebenfalls wieder in Rot gehaltenen und zur Seite ausgerichteten acht SATA-6.0 Gb/s-Anschlüsse.  Die Anschlüsse an der Unterseite sind fast alle ebenso erhalten geblieben wie schon beim Vorgänger.

Der Clou: Mehr auf Overclocking und auch auf einen möglichen Betrieb ohne Gehäuse beziehungsweise auf einem Bench-Table ausgelegt, sind uns nicht nur die extra onboard Start- und Reset-Buttons geblieben, sondern man fügte auch noch die bereits besagten Messpunkte hinzu, ebenso wie ein 2Pin-Sensor-Connetor hinzugekommen ist. Außerdem befindet sich direkt am Chipsatz-Kühler ebenfalls noch eine onboard-HDD-LED, sodass die wichtigsten Funktionen des Front-Panels Einzug erhielten, mit direktem Zugriff und Überblick auf das Mainboard selbst – genial!

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Verarbeitung:

Wie auch bei den vorangegangenen Test des goldenen ASUS-Vertreters mit dem ASUS Z97I-PLUS, beweist ASUS vor allem bei einem größeren Vertreter der ROG-Serie eindrucksvoll, dass nicht nur die Leistung nichts mit der Größe zu tun hat, sondern auch nicht die Qualität. Alle Pins, Messpunkte, Anschlüsse, Kühlkörper, Buttons, weitere Komponenten und sämtliche Slots und Sockets sowie die Hauptplatine selbst haben die von ASUS gewohnte sehr hohe Verarbeitungsqualität. Kratzer, Schlierer, scharfe Ecken oder Kanten sind hier ebenso nicht zu finden, selbst bis hin zum Schwachpunkt I/O-Shield, denn ASUS vernickelt auch dieses und macht es so nicht anfällig für Verletzungsgefahr – perfekt! Ansonsten findet man aber auch keine wackeligen, schiefen oder krumm angebrachten Bauteile. Alles ist fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Halterungen fest an seinem Platz gehalten. Dies fällt vor allem auch im Bereich der SATA- und USB-Slots auf – top!

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Technische Details:

Das ASUS MAXIMUS VII GENE besitzt zwar auch, wie das kürzlich getestete ASUS Z97I-PLUS, vielerlei Schutzmechanismen, setzt aber das Hauptaugenmerk auf Gaming. So zieht hier nicht das übliche „ASUS-5x-Protection“-Programm, sondern das „ASUS-ROG-5x-Best-Gaming“-Programm, auf welches wir nun genauer eingehen möchten:

1.      ASUS ROG Best Gaming Networking

Intel Ethernet, LANGuard und GameFirst III sorgen im Dreiergespann für alles, was das Gamerherz in Sachen Netzwerk-Performance höher schlagen lässt. Während Intel-LAN gleich zwei Vorteile bietet, da es zum einen die CPU-Belastung senkt und zum anderen einen enorm hohen TCP- und UDP-Durchsatz liefert, sorgt LANGuard für den nötigen Schutz der geliebten Hardware. So ist eine bis zu 1,9-fach höhere Toleranz gegenüber statischer Entladung und eine bis zu 1,4-fach höhere Unempfindlichkeit hinsichtlich Überspannung geboten. So ist man nicht nur vor Stromspitzen und Schwankungen seitens des Stromkabels geschützt, sondern auch hinsichtlich der Internetleitung. Abgerundet wird das Ganze von der beliebten Gaming-Networking Zentrale GameFirst in der dritten Version. Damit kann man zwischen voreingestellten Modi für Optimierung, Games, Streaming oder File Sharing wählen. Man kann aber natürlich auch einzelnen Anwendungen eine bestimme Bandbreite und eine von fünf Prioritäten zuweisen (höchste, hohe, normale, niedrige, niedrigste Priorität) oder Datenverkehr gezielt blockieren.

Der Clou:  Mit dem  integrierten Netzwerkmonitor kann man nicht nur den Datenverkehr verfolgen, sondern auch gleichsam die Internetverbindung testen, um herauszufinden, ob der Provider hält, was er verspricht.

2.      ASUS ROG Best Gaming Audio

Dedizierter Sound 2.0 mit der ASUS SupremeFX Impact II Soundkarte. Neben dem bekannten Audio-Genuss kommen aber auch noch viele weitere Finessen und Komfortfunktionen hinzu. So kann man mit dem onboard-Sonic-SoundStage-Knopf das optimale Soundprofil für seine Lieblingsgenres in Echtzeit und unabhängig vom Betriebssystem finden und einstellen – ein einfacher Knopfdruck genügt. Die Debug-LED zeigt dabei den Modus an: Shooter (01), Rennspiel (02), Kampfspiel (03) oder Sport (04).  Daneben sorgt das neue Audio-Tuningpaket Sonic Studio mit der Virtual Surround-Funktion selbst bei Stereokopfhörern für virtuellen 7.1-Kanal-Sound. Es stehen außerdem fünf weitere Audioeinstellungen zur Verfügung: Reverb, Bass Boost, Equalizer, Voice Clarity und Smart EQ. Abgerundet wird alles noch durch die Perfect Voice Software, mit welcher man zusätzliche Einstellungen zur Normalisierung der Mikrofonlautstärke für einheitliche Aufnahmen, Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen in Pausen wie bei Stille und per speziellem Spektralalgorithmus eine verbesserte Filterung von Umgebungsgeräuschen vornehmen kann.

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3.      ASUS ROG Best Gaming Interface

Kostenloses Tastatur-Upgrade gefällig? Der ASUS ROG KeyBot-Prozessor macht es möglich, sofern die Tastatur  an den speziellen USB-Anschluss angeschlossen ist. Nicht nur, dass auf diese Weise automatisch die Treiber aktuell gehalten werden, man kann auch gleichzeitig den Funktionstasten F1–F10 Makros zuweisen, auf Tastendruck Anwendungen starten oder so die Medienwiedergabe steuern. Daneben merzt Truevolt USB mit einer konstanten und stabilen 5V-Versorgung an der Vorder- und Rückseite USB-Spannungsprobleme aus. Zwei getrennte lineare 5V-Leitungen für alle USB-Anschlüsse sorgen dabei für weniger Störungen und weniger Verlust für alle USB-Anschlüsse ohne Spannungsschwankungen

4.   ASUS ROG Best Gaming UEFI BIOS

Egal ob Laie im EZ-Modus (Easy-Modus) oder Fortgeschrittener/Profi im Erweiterten Modus, ASUS preisgekröntes UEFI-BIOS wird mit der Z97-Serie noch besser, noch einfacher in der Bedienung und bietet gleichzeitig aber auch mehr Möglichkeiten. Dazu jedoch später mehr.

5.      ASUS ROG Best Gaming Protection

Vom vernickelten Q-Shield zum Schutz vor Schnittwunden, über die Clips zur Sicherung von Erweiterungskarten (Q-Slot) oder RAM (Q-Dimm) und dem RAM-Überstromschutz, bis hin zu den ESD Guards mit bis zu 2x höherem Entladungsschutz, ASOS ROG got you covered! Die rückwärtigen E/A-Blenden der ASUS-Mainboards aus stabilem, korrosionsbeständigem Edelstahl, die hochwertigen 10K-Metallkondensatoren mit einer bis zu 5x höheren Lebensdauer und bis zu 20% höheren Temperaturbeständigkeit und die zusätzlichen Rückenplatten mit Wärmeleitpads auf Höhe der Spannungswandler für mehr Kühlung und Stabilität runden das Schutzpaket ab.

Neben diesem 5-fachen ASUS-ROG-Best-Gaming-Paket gibt es aber natürlich noch mehr, beispielsweise den schon bekannten MemOK!-Button, welcher RAM-Probleme durch Fehleinstellungen im Nu löst.

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Software und Treiber

Die softwareseitige Ausstattung bleibt aber nicht im Schatten des ASUS ROG 5x Best Gaming stehen, sondern fördert dieses und bietet darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten hinsichtlich Überwachung, Komfort und Performance.

ASUS AI Suite III

Anders als so manch andere Teile der Software-Ausstattung der ASUS-Boards bedarf es bei einem Programm noch kein Update, der Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite III. Wie auch bei vorangegangenen Boards kommt auch beim ASUS MAXIMUS VII GENE die zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Tuning-Software in der dritten Version daher. Diese bietet nebst der softwareseitigen Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für leichte Bedienung, schnelle Einstellungen und besten Komfort sowie für die Sparfüchse unter euch die Steuerung der ASUS EPU (Energy Processing Unit), die weltweit erste Echtzeit-PC-Stromsparlösung in Form eines Chips. Dieser Chip ermittelt, wenn aktiv, die aktuelle PC-Auslastung und senkt sämtliche Spannungen so weit wie möglich ab, um so im ganzen System effektiv Strom zu sparen – vollkommen automatisch. Man kann aber auch die Einstellungen den eigenen Bedürfnissen nach anpassen oder den Chip deaktivieren. In Sachen Übertaktung kann man wieder auf ASUS TurboV EVO oder auf GPU Boost zurückgreifen. Diese benutzerfreundlichen Tools ermöglichen Overclocking der CPU beziehungsweise der iGPU (den integrierten Grafikprozessor) live, ohne dafür das Betriebssystem verlassen zu müssen und ohne das System neu zu starten.

RAMDisk

Bis zu 20x schneller als eine SSD? RAMDisk macht es möglich! Dabei nutzt RAMDisk Arbeitsspeicher als superschnellen Zwischenspeicher. Große Dateien, wie beispielsweise umfangreiche Maps von Spielen, werden extrem schnell geladen. Die neue RAMDisk-Version von 2014 beherrscht darüber hinaus auch die dynamische RAM-Belegung und gibt ungenutzten Speicher automatisch wieder frei. RAMDisk schont außerdem die SSD-Laufwerke, da weniger Lese- und Schreibzugriffe deren Lebensdauer verlängern. Wird der PC ausgeschaltet, werden alle Dateien außerdem automatisch gespeichert, sprich an ihren Ursprungsort auf der Festplatte zurückgeführt. Beim Einschalten des PCs werden sie wiederum zurück in den RAM-Speicher verschoben.

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MemTweakIt

Wem die ganzen Voreinstellungen des Boards nicht genügen und wer natürlich tiefer in der Materie steckt, kann mit MemTweakIt vor allem auch den Arbeitsspeicher bis an die Grenzen treiben oder eben in die Feinabstimmung eingreifen. Das Tool ist ebenso bedienungsfreundlich wie beispielsweise die ASUS AI SUITE III für die CPU, befasst sich jedoch ausschließlich mit dem RAM.

USB 3.0 Boost

Wie immer mit von der Partie ist auch dieses Mal der USB 3.0 Boost Treiber. Was will man schließlich mehr als eine automatische Beschleunigung ohne jegliches Eingreifen und ohne jegliches Zutun? Nach wie vor steigert USB 3.0 Boost die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 170%. Dabei wird der aktuellste USB-3.0-Standard UASP (USB Attached SCSI Protocol) in Windows 8 unterstützt.

ASUS HomeCloud & ASUS WebStorage

Mit der ASUS HomeCloud und dem ASUS WebStorage sind eure Daten nicht nur doppelt gesichert, sondern ihr könnt eure Daten auch mit mehreren Geräten verwalten und natürlich mit mehreren Geräten die Daten abrufen. Egal ob die persönliche Cloud zu Hause für das eigene Netzwerk oder unterwegs, um das heimische Netzwerk und die Mitglieder darin mit euren Eindrücken und Erlebnissen auf Tour zu versorgen. Vereinfacht wird das auch noch durch die integrierte Wake-on-WAN-Funktion, um den PC mit einem Mobilgerät zu aktivieren und zu steuern – jederzeit, überall! Sollte die Cloud dabei nicht ausreichend sein, kann man per Software auch von der eigenen Festplatte Speicherplatz oder die gesamte Platte der Cloud zuweisen und ist somit unabhängig von der Cloud-Einschränkung bezüglich Speicherplatz oder Funktion.

ROG Connect & ROG Connect Plus

Das Tool für alle Hardcore-Overclocker und Fein-Tuner schlechthin. Mit ROG Connect nehmt ihr die Einstellungen am System nicht über eine Software-Steuerung vor, sondern arbeitet über ein anderes Gerät, beispielsweise einen Laptop, direkt und live im BIOS des PCs und nehmt alle Änderungen direkt dort vor. Dabei verbindet ihr einfach den PC mit eurem Laptop per USB-Kabel, drückt die grün leuchtende Taste (zwei verbundene Kettenglieder) am hinteren I/O-Panel eures ROG-Mainboards mit ROG-Connect-Unterstützung und schon kann es losgehen.

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir das Mainboard mit den normalen Standard-Einstellungen Ab-Werk. Andererseits nahmen wir, wie für unseren Testreihe üblich, auch ein manuelles Overclocking im moderaten Rahmen (@4,3GHz; 1,25 VCore, Multi 43x) vor.

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Nicht nur in Sachen Gaming hat das ASUS MAXIMUS VII GENE meist die Nase ganz vorn, es steht bei den anderen Benches entweder auch ganz oben auf dem Treppchen oder wenigstens mit auf dem Siegerpodest. Vor allem im Bereich Multimedia sieht man auch, dass dieser Bereich nebst dem Hauptaugenmerk von Gaming und Overclocking keineswegs vernachlässigt wurde. Erstaunlicherweise erstmals in unserer Teststrecke meint es ein Mainboard-Hersteller mit dem „Turbo-Modus“ auch wirklich richtig ernst und so kloppt ASUS beim ASUS MAXIMUS VII GENE den Prozessor in diesem voreingestellten Overclock-Modus auf satte 4,6GHz (VCore 1,36V; Multi 46x) hoch. Hinsichtlich der erzielten Punktzahl pro verbrauchter Watt-Einheit erzielt man damit im Vergleich zu unseren OC-Bedingungen schlechter ab. Schließlich sind diese Voreinstellungen nicht gänzlich optimal und mit einer feineren Abstimmung könnte man hier noch mehr erzielen, aber für den Laien ist dies allemal ausreichend.

Overclocking & UEFI

EZ-Modus – alles easy!

Egal ob einfache Dinge, wie Informationen über alle SATA schnell und einfach einsehen oder die Uhrzeit und das Datum bequem per Maus einstellen oder etwas anspruchsvollere Dinge, wie Lüfterprofile, detaillierte CPU- und Gehäuselüfterwerte und einer intuitiven grafischen Lüftersteuerung mit Feintuning einzelner Lüfter durch Anpassung der Kurve mit der Maus, mit dem EZ-Modus beziehungsweise Easy-Modus wird die Bedienung des BIOS zum Kinderspiel. Sogar die Verbesserung der DRAM-Leistung geht voll automatisiert mit nur einem Klick (EZ XMP).

Erweiterter Modus

Wem das allerdings nicht reicht, dem steht natürlich auch ein erweiterter Modus zur Verfügung mit dem bekannten erweiterten BIOS-Einstellungsmöglichkeiten für den Experten. Dies wird abgerundet von der Möglichkeit, Shortcuts zu erstellen, sich schnell und bequem Notizen rund um das BIOS zu machen, Änderungsprotokolle und Profile anzulegen sowie diese auf einem USB-Stick zu speichern und auch die Umbenennung von SATA-Anschlüssen zur besseren Orientierung.

Der Clou: Das BIOS lässt sich selbst, dank ASUS USB Flashback, dann aktualisieren, wenn nicht einmal eine CPU installiert ist. Man schließt einfach den USB-Stick an den entsprechenden USB-Slot an und drückt die grün beleuchtete Taste (im Kreis laufender Pfeil) am rückliegenden Panel. Das Mainboard erledigt den Rest von selbst.

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Leistungsaufnahme

So gut das ASUS MAXIMUS VII GENE auch im Bereich „Leistung“ abgeschnitten hat, so zeigt sich im Punkto Leistungsaufnahme dann auch schon der Wermutstropfen. Das Mutterbrett zeigt sich hier nämlich – vor allem im Idle – vergleichsweise sehr durstig. Hier könnte man in Sachen Energiehaushalt bestimmt noch nachbessern.

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Persönliches Fazit

ASUS weiß mit dem ASUS MAXIMUS VII GENE auf ganzer Linie zu überzeugen. Hierbei wird beim besten Willen nicht nur mit Optik gepunktet – auch wenn diese allein schon zu überzeugen weiß – sondern hier wird einem mit einer rundum zufriedenstellenden Leistung, Systemstabilität und einem sehr hohen Komfort an Bedienung geschmeichelt. Nicht nur die vielen onboard Buttons sorgen dabei für eine kinderleichte Bedienung auch abseits des Gebrauchs von Software, sondern auch die softwareseitige Unterstützung – auch abseits der Komfort-Allzweckwaffe AI SUITE III – bietet mit wenigen Klicks sehr viele Einstellungsmöglichkeiten in Sachen Sound (Sonic Studio), Networking (GameFirst III), Eingabe (KeyBot) und natürlich Gaming (ASUS ROG 5x Best Gaming). So ist auf Seiten der Hardware wie der Software alles schnell bis in den letzten Winkel zu erreichen und man kann sein System in jeglicher Hinsicht auf die persönlichen Bedürfnisse fein abstimmen. Dabei legt man aber nicht nur Wert auf Gaming und vernachlässigt andere Bereiche, sondern sorgt mit umfassenden Möglichkeiten im Overclocking-Bereich (MemTweakIt, AI SUITE III, ROG Connect) auch gleichzeitig dafür, wirklich alles aus seinem System herauszuholen. Vor allem für Laien dürfte aber im Fall des ASUS MAXIMUS VII GENE der Turbo-Modus interessant sein, der im wahrsten Sinne des Wortes mächtig auf die Kacke haut. Einzig der Energie-Hunger im Idle mag einem vielleicht negativ auffallen, aber da gibt es Schlimmeres. Das Mainboard macht dem Namen MAXIMUS jedenfalls alle Ehre.

Für die dargebotene Leistung und die umfassenden Overclocking-Möglichkeiten bei gleichzeitig nicht vernachlässigbarem Multimedia-Gebrauch verdient sich das ASUS MAXIMUS VII GENE allemal den Hardbloxx-Leistungs-Tipp-Award.

LeistungsTIPP Award

 

ASUS MAXIMUS VII GENE

175,90 €
ASUS MAXIMUS VII GENE

Positiv

  • - sehr funktionelles Layout
  • - sehr hohe Systemstabilität
  • - sehr gute Overclocking-Möglichkeiten, auch bereits ab Werk
  • - sehr ansprechendes Design

Negativ

  • - vergleichsweise hoher Energieverbrauch im Idle

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: Biostar A68N-5000

Natürlich tummeln sich neben den vielen Gaming- und OC-Boliden noch viele weitere Hardware-Lösungen auf dem Markt. Nicht nur noch immer brandaktuell und bei vielen eine Überlegung wert, sondern mehr und mehr im Kommen sind nach wie vor auch Media-PCs oder HTPCs. Wozu auch immer nur ewig lange Kabel durch das ganze Zimmer oder das Haus verlegen, wenn man auch schon ein Media-Center in der Größe einer Spielekonsole, eines Receivers und dergleichen haben kann? Daneben braucht man natürlich auch in Sachen Office-Arbeit nicht gerade ein High-End-PC mit Triple SLI und DIY-Custom-Wasserkühlung. Da kommen kompakte System-on-a-Chip-Mainboards (SoC) gerade recht.

Wir haben für euch einen Blick auf das Biostar A68N-5000 geworfen, ein besonders kompaktes Mainboard im mITX-Format mit einer AMD A-4 APU und einem bereits vorinstallierten Kühler. Dabei setzt Biostar neben der Tatsache, dass man mit diesem Mainboard binnen weniger Handgriffe und wenigen weiteren Komponenten bereits startklar ist, auf das „Biostar 6+ Experience“ System, auf welches wir später noch genauer eingehen werden. Soviel sei jedoch gesagt, dass sich dahinter ein Plus für Audio, Video, Geschwindigkeit, Schutz, Langlebigkeit und Do-it-yourself (DIY) verbirgt.

Wie sich das Biostar A68N-500 in der Praxis macht, ob sich dahinter wirklich ein kleiner Alleskönner für den heimischen Unterhaltungsbereich verbirgt oder hier doch nur ein falscher Hase aus dem Hut gezaubert wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUAMD A4-5000 @ 1,5 GHz (onboard)
MainboardBiostarA68N-5000
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (ATI Radeon HD 8330 Graphic)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilBe quiet! Straight Power 550W
GehäusePhobya Benchtable
KühlerVorinstallierter Kühler
BetriebssystemWindows 8.1 64bit

Technische Daten:

Prozessoronboard AMD Fusion APU A4-5000 @ 1,5 GHz
ChipsatzNA
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3(L) 1600/1333/1066/800 MHz Non-ECC, un-buffered Memory (max. 16GB)
GrafikAMD Radeon HD8330 Graphics (onboard), max. Memory Share bis zu 2GB
unterstützt DX11.1
unterstützt HDCP
VGA Output1 x HDMI
1 x VGA Port
Erweiterungsschächte1 x PCIe 2.0 (x4)
Speichersystem3 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen
LAN AnschlussRealtek RTL8111G – 10/100/1000 Controller
WLAN Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac (unterstützt Dualband Frequenz 2.4/5 GHz)
AudioRealtek ALC662 6-Channel HD Audio
USB-Schnittstellen2 x USB 3.0 Schnittstellen (Gehäuserückseite), 2 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (Gehäuserückseite), 2x USB 2.0 Header (intern)
Besondere FeaturesWindows 8 Ready
Supports Solid capacitor
Supports BIOS-Flasher
Supports Charger Booster
Supports BIOS Online Update+ weitere Biostar Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Kleines Format, kleiner Karton! Da macht auch das Biostar A68N-5000 im mITX-Format keine Ausnahme. Der Karton ist einerseits äußerst robust und stabil, andererseits hochwertig bedruckt. Dieser hält sich im Wesentlichen in hellen bis weißen Farbtönen im Hintergrund und ist sonst hinsichtlich des Aufdrucks, vor allem durch die verschiedenen Feature-Logos, recht bunt zusammengewürfelt. Hauptaugenmerk – durch goldene Farbtöne hervorstechend – ist das „Biostar 6+ Experience“ System. Dieses verspricht mit dem Plus an Audio, Video, Geschwindigkeit, Schutz, Langlebigkeit und Do-it-yourself (DIY) einiges und sorgt als Eyecatcher für die Aufmerksamkeit des Nutzers. Ein Produktfoto sucht man auf der Front, ebenso wie auf der Rückseite, jedoch vergebens. Die Hinterseite der Verpackung erläutert einem manche Features etwas genauer, wie beispielsweise das wasserfeste PCB, den Schutz vor elektrostatischer Entladung, den kühleren Betrieb durch besondere Low RDs(on) MOSFETS und die Smart Speed LAN Software Unterstützung. Ansonsten finden sich hier nochmals die Feature Logos der Front. Eine klare Botschaft für ein kleines, aber feines und funktionelles wie feature-reiches SoC Mainboard.

Unter dem Deckel der Verpackung verbirgt sich dann auch schon gut geschützt das SoC Mainboard und der recht überschaubare weitere Verpackungsinhalt, welcher aus einer Treiber- und Software-CD, der Schnellinstallations-Anleitung, zwei 6.0 GB/s SATA-Kabel sowie einem I/O Shield besteht. Das Biostar A68N-5000 SoC Mainboard selbst befindet sich eingepackt in einer Anti-Statik-Folie, die beiden SATA-Kabel sowie das I/O-Shield sind ebenfalls einzeln in einer normalen Plastikfolie verpackt. Die Treiber- und Software-CD liegt geschützt in dem Quick Installation Guide. Das war es dann auch schon mit dem Inhalt des Kartons. Eine Wi-Fi-Antenne, eine WLAN-Möglichkeit oder Ähnliches – wie man es sich für ein solches Board erhoffen würde – gibt es leider nicht. Schade!

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Aussehen & Design:

Das Biostar A68N-5000 SoC Mainboard kommt mit einem schönen schwarzen PCB in Hochglanz daher. Darauf zeichnen sich in Grau die Leitungsbahnen und in kontrastreichem Weiß die Linien für den Sitz der einzelnen Komponenten ab. Der bereits vorinstallierte und nicht allzu üppig ausfallende Passivkühler, welcher um einen Lüfter (nicht im Verpackungsinhalt enthalten) erweiterbar ist, strahlt hingegen edel in Gold. Die beiden RAM-Slots – die Arbeitsspeicher bis DDR3 1600MHz fassen – sowie der PCIe x16 Slot (Version 2.0, 4x Anbindung) sind in der Farbe Gelb gefasst und fügen sich so perfekt in das edle Bild aus schwarzer PCB und goldenem Kühler ein. Die beiden 6.0 GB/s SATA-Anschlüsse sind hingegen ebenfalls schlicht in Schwarz gehalten und gut erreichbar unterhalb des Kühlers platziert. Ebenfalls schwarz sind die beiden Anschlüsse (24-pin und 4-pin), welche das Board mit Strom versorgen. Auch diese sind mit ausreichend Abstand zum Kühler und gut erreichbar platziert. Dabei findet man den 4-pin-Anschluss links und den 24-pin-Anschluss rechts auf der Höhe des Passivkühlers. Die beiden Lüfteranschlüsse für optionale Frischluftschaufler finden wir zum einen unterhalb des Biostar-Schriftzugs relativ mittig auf dem Board, zum anderen direkt neben dem 24-pin-Stromanschluss. Beide haben auch ausreichend Spiel um sich herum, sodass eine Lüfterinstallation selbst bei bereits angeschlossenem Stromkabel kein Problem darstellt. Die Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich ebenfalls gut erreichbar an der rechten unteren Ecke des PCBs und sind, insofern man eine Erweiterung mit einer dedizierten Grafikkarte in Erwägung zieht, bei bereits installierter Erweiterungskarte unter Umständen etwas schwer zu erreichen. Da man aber in der Regel in diesem Fall ohne Grafikkarte arbeitet oder nur ein kleines Modell verwenden würde, kann davon abgesehen werden.

Die einzige etwas schwer erreichbare Stelle dürfte unter Umständen, für all diejenigen, die mit Feinarbeit nicht viel am Hut haben, die BIOS-Batterie darstellen. In Aufsicht wird diese ein gutes Stück vom Passivkühler verdeckt.

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Verarbeitung:

In Anbetracht des geringen Preises und dem Verwendungszweck dieser kleinen Allzweckwaffe würde man vielleicht vermuten, dass man an der Qualität oder der Verarbeitung gespart hätte. Allgemein würde wohl niemand mit so einem schönen schwarzen und glänzenden PCB mit gelben beziehungsweise goldenen Highlights rechnen. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass die Optik nicht leidet, sondern auch das Layout äußerst stimmig ist. Der Passivkühler sitzt, trotz Push-Pin-Verbindung, bombenfest. Alle weiteren Bauteile sitzen ebenfalls fest an ihrem Platz und auch bei den rückseitigen Anschlüssen wackeln weder die Verkleidung, noch die darunter liegenden Buchsen. Es wurden auch am gesamten Board und den Anschlüssen weder Grate, noch scharfe Kanten oder unsauber verarbeitete Komponenten gefunden – dafür beide Daumen nach oben!

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Technische Details:

In Sachen der APU bei dem Biostar A68N-5000 setzt Biostar auf den AMD A4-5000 der „Kabini“-Reihe mit vier Kernen und einem Grundtakt von 1500MHz, welcher alle Windows Versionen auch in 64bit bis Windows 8.1 unterstützt. In Sachen Grafikleistung besitzt das Biostar A68N-5000 in unserer Version eine integrierte AMD Radeon HD 8330 Graphic Lösung, auf deren Leistung wir später noch genauer eingehen werden.

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Das Biostar A68N-5000 setzt, neben der kompakten Bauweise und dem fast schon „ready-to-go“-System, auch auf ihr „Biostar 6+ Experience“-Programm. Doch was hat es damit auf sich? Wir bringen Licht in das Dunkel der ominösen hauseigenen Spezialprogramme der Hersteller:

1. Audio+

Der Realtek ALC662 6-Channel HD Audio Codec stellt qualitativ hochwertigen HD-Sound mit einem Minimum an Verlust von Wiedergabegüte bereit.

2. Video+

Zum einen unterstützt das kleine Board DirectX 11.1, zum anderen bietet es auch mit der Unterstützung von Direct3D 11.1 nicht nur 3D-Wiedergabe, sondern auch ein grundlegendes Render-System mit  Direct3D 10 APIs und Direct3D 11 APIs. Es stellt somit auch einen umfassenden High-Speed Software Rasterizer zur Verfügung. Unterstützt wird dies zusätzlich durch den onboard integrierten HDMI-Anschluss mit HDCP.

3. Speed+

Die Speerspitze bildet in diesem Punkt wohl die SmartSpeedLAN-Software als Kontrollstation für die Überwachung und die Feinabstimmung des Netzwerkverhaltens des PCs. Einerseits kann man hier über ein leichtgängiges und benutzerfreundliches GUI ganz automatisch mit vorgefertigten Profilen für Gaming, Media Streaming, Kommunikation oder Surfen Einstellungen vornehmen, andererseits kann man aber natürlich auch manuell eine Feinabstimmung machen. Ein weiterer und sehr komfortabler Punkt des „Speed+“ ist der Charger Booster. Egal in welchem S-Zustand sich der PC befindet (PowerON, Standby, Susped to RAM, Supsend to Disk oder PowerOFF), kann man unabhängig davon externe Geräte wie Tablet oder Smartphone laden. Der Ladevorgang geht dabei sogar um bis zu 42% schneller (v.a. Apple Geräte, getestet durch Biostar selbst) als bei anderen Ladestationen ohne die Charger-Booster-Technologie. Last but not least zählen natürlich noch die schnellen 6Gb/s SATA-Verbindungen, die schnelle Dual-Channel-DDR3-1600 RAM-Möglichkeit sowie das Vorhandensein von schnellen USB3.0-Schnittstellen zum „Speed+“ dazu.

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4. Protection+

Mit einem wesentlich dichteren Glasgewebe des PCBs wirkt man der Feuchtigkeitsaufnahme aus der Umgebung entgegen und sorgt so für eine wasserfeste und wasserdichte Platine. Durch diese Feuchtigkeit können nämlich unerwünschte CAFs (conductive anodic filaments), also leitfähige Bahnen entstehen, wo keine sein sollten. Ebenso sorgen die speziellen Low RdsOn P-Pak MOSFETs mit acht Pins, statt der meist üblichen drei Pins, für eine signifikante Erniedrigung des Energieverlusts und der Betriebstemperatur. Dies sorgt natürlich auch für einen stabileren und sichereren Betrieb. Darüber hinaus setzt Biostar hier ebenfalls auf sogenannte X.D.Cs (eXtreme Durable Capacitors). Diese sorgen mit einem geringen ESR (Equivalent Series Resistance) und hoher Belastbarkeit für eine gleichbleibende Versorgung der CPU mit Strom. Dies bewirkt eine längere Lebenserwartung der Kondensatoren um einen Faktor von bis zu 6,25.

5. Durable+

Wichtigster Punkt des gewissen Extras an Schutz bietet wohl auch hier einmal mehr die ESD Protection, also der Schutz vor elektrostatischer Entladung. Dies wird vor allem durch extra Chips an den rückseitigen Anschlüssen gewährleistet, da es auch bereits ungewollt zu ESDs beim Anschließen von USB-Geräten oder Ähnlichem kommen kann. Ein weiterer Punkt stellt der OV/OC/OH-Dreifachschutz dar, welcher gegen zu hohe Spannungen, sprich Over-Voltage (OV), Überstrom, sprich Over-Current (OC) und zu hoher Wärme- beziehungsweise Hitzebelastung, sprich Over-Heat (OH) schützt. Daneben gibt es aber auch noch weitere softwareseitige Schutzmechanismen, wie einen BIOS Virus Schutz, welcher Alarm schlägt, wenn ein unbefugter Überschreibungsvorgang beispielsweise an Boot-Sektoren vorgenommen wird. Zu guter Letzt sorgt das USB Polyswitch Device für eine Regulierung der fließenden Ströme bei mehreren angeschlossenen Peripherie-Geräten, egal ob USB 2.0 oder USB 3.0, und so für den Schutz der Hardware.

6. DIY+

Den letzten Punkt des „Biostar 6+ Experience“-Systems stellt das Do-it-yourself-Programm dar. Dies beinhaltet ein sehr leichtgängiges und benutzerfreundliches UEFI BIOS, ein sauberes und schnell zu erreichendes Layout der Onboard-Anschlüsse sowie die BIO-Remote-2-Technologie und die BIO-Flash-Technologie. Diese beiden Technologien sorgen für eine unkomplizierte Wiederherstellung funktionierender BIOS-Einstellung und ein schnelles Upgrade.

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander, vor allem im Sinne des System-on-a-Chip-Prinzips, haben wir, wie auch bei den Tests der großen Hauptplatinen, die Programme 3DMark, SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Da das Biostar A68N-5000, nicht nur durch die passiv gekühlte Bauweise, nicht gerade für Overclocking ausgelegt ist und seitens des BIOS auch keine Möglichkeiten liefert, wurde davon in diesem Test abgesehen. Die Leistung wurde rein „out of the box“ beurteilt.

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Die schlechten Werte in Sachen Energieeffizienz bei dem SiSoft Sandra Benchmark sind wohl entweder auf eine Software-seitige Inkompatibilität oder einen Hardwaredefekt zurückzuführen. Genauer konnten wir das Problem jedoch nicht einkreisen, da das Biostar A68N-5000 sonst problemlos seine Arbeit verrichtet hat und die üblichen Benchmarks ebenfalls problemlos abliefen. Wir bitten daher von diesem Faktor abzusehen und sich in Sachen Energieeffizienz und vor allem Energieverbrauch mehr an den Punkt „Leistungsaufnahme“ zu orientieren. Dieser in Verbindung mit den anderen Testergebnissen bestätigt, dass die Energieeffizienz auch keinesfalls bei „Null“ liegen kann.

Office, Media, Gaming

Mit der SSD unseres Testsystems (Kingston HyperX 3K 120GB) in Betrieb genommen, fährt das Biostar A68N-5000 ebenso rasant hoch wie herunter. Dafür gedacht und dafür gemacht verrichtet es auch sowohl Media Aufgaben, als auch Browsing, Bild-, Musik- und Videowiedergabe zügig, ruckelfrei und in hoher Qualität. Microsoft Word, Excel, PowerPoint und andere Office-Programme werden spielend verarbeitet und selbst etwas anspruchsvollere Bildbearbeitung wie Photoshop packt das kleine Brettchen.

In Sachen Gaming haben wir uns für einen Kurztest mit Diablo III entschieden und konnten bei der höchstmöglichen Auflösung (1920x1080x60 (16:9)) mit allgemeinen Grafikeinstellungen auf „low“ beziehungsweise „gering“ sogar im Schnitt mit 15 FPS spielen (min. FPS 10 / max. FPS 20). Das ist natürlich nicht absolut frei von Micro-Ruckeln, aber immerhin kann man mit dem Biostar A68N-5000 auch das ein oder andere Ründchen zwischendurch zocken.

UEFI

Das Biostar UEFI BIOS ist im Falle des Biostar A68N-5000 äußerst übersichtlich und leichtgängig. Einstellungsmöglichkeiten werden schnell gefunden und die Übersicht ist auch für einen Laien klar verständlich.

BIO Remote 2

Mit der BIO-Remote-2-Software werden mobile Endgeräte zu einem Remote Controller umgewandelt. So kann man spielend einfach den PC per Fernsteuerung überwachen und kontrollieren.

BIO Flash

Die BIO-Flash-Treiber sorgen ganz einfach dafür, dass man beim Hochfahren des Computers mit einem einfachen Tastendruck, in diesem Falle F12, in ein gesondertes BIOS-Flash-Menü kommt. Dieses gestaltet dann das Flashen von BIOS kinderleicht. Man muss nur ein Laufwerk, meistens einen USB-Stick, mit den entsprechenden Files auswählen und das Biostar A68N-5000 übernimmt den Rest des Flash-Prozesses ganz von allein.

Biostar A68N-5000_UEFI_BIOS_1

Leistungsaufnahme

In Sachen Leistungsaufnahme kann sich das Biostar A68N-5000 durchaus sehen lassen. Dafür, dass es sich für all das, wofür es konzipiert ist, mit Bravour und Schnelligkeit meistert und dabei die Arbeit auch noch äußerst zuverlässig verrichtet, ist der Energieverbrauch praktisch ein Witz. Für all jene, die ihren Office-PC oder ihren HTPC mit mehr Hardware als nötig betreiben, wäre hier ein Umdenken eindeutig angebracht, denn dies spart nicht nur Geld bei der Anschaffung, sondern schont den Geldbeutel auch noch merklich bei der Stromrechnung – top!

Biostar A68N-5000_LAufnahme

Persönliches Fazit

Das Biostar A68N-5000 macht hinsichtlich der Aufgaben, für welche es konzipiert und erdacht wurde, nahezu alles richtig. Alltägliche Office-Arbeiten laufen äußerst flüssig ab, Media und Streaming gehen schnell und ohne Ruckeln in sehr hoher Qualität vonstatten und selbst etwas Gaming ist drin (auch wenn es dafür nicht ausgelegt ist). Das „Biostar 6+ Experience“-System trumpft dabei natürlich stark auf. Daneben ist das Layout und das edle schwarz-gold-gelbe Erscheinungsbild ein wahrer Blickfang. Dies überrascht nicht nur, sondern verblüfft und überzeugt in dieser Preiskategorie allemal. Das Biostar UEFI BIOS ist ebenso leichtgängig und übersichtlich wie beispielsweise die Smart-Speed-LAN-Software zur Kontrolle und Überwachung der LAN-Aktivitäten und -Prioritäten. Wenn man nun noch bedenkt, dass man dieses System durch eine dedizierte Grafikeinheit erweitern kann, lässt sich damit doch schon ziemlich viel anstellen. Damit ist es nicht nur für Sparfüchse und Bürohengste eine Überlegung wert. Schade ist nur, dass Biostar nicht noch eine WLAN- beziehungsweise Wi-Fi-Lösung mit eingebracht hat. Das wäre aber auch schon der einzige Punkt, den man hier verbessern könnte.

Für die dargebotene Leistung, wenn man bedenkt wofür das Produkt eigentlich gedacht und gemacht ist, zu solch einem schmalen Preis, hat sich das Biostar A68N-5000 allemal unseren Hardbloxx Preis/Leistungstipp Award verdient!

PreisLeistungsTIPP Award

Biostar A68N-5000

69,90 €
Biostar A68N-5000

Positiv

  • - edles Erscheinungsbild
  • - sehr funktionelles Layout
  • - stets im niedrigen Temperaturen, trotz passivem Kühler
  • - spitzen Preis-/Leistungsverhältnis

Negativ

  • - keine integrierte WLAN-/Wi-Fi-Lösung

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: ASUS Z97I-PLUS

Neuer Chipsatz, neues Glück. Nachdem wir schon das ASUS Z87M-PLUS etwas genauer unter die Lupe genommen haben, folgt nun das neuere Geschwisterchen im kompakteren mITX-Format. So schauen wir uns mit ASUS Z97I-PLUS ein weiteres in Gold gefasstes Mainboard an. Wie schon beim ASUS Z87M-PLUS, das wir testeten, will man nun auch mit dem noch kleineren und kompakteren Formfaktor mITX einmal mehr sagen, dass Leistung nichts mit Größe zu tun hat.

Wie bei vielen Vorgängern setzt ASUS neben den goldenen Werten außen auch innen auf goldene Werte, allen voran natürlich einmal mehr das „ASUS 5x Protection“ System. Dazu kommen die bewährte Qualität – gesichert durch strenge, lange wie umfassende Tests. So haben die Mainboards von ASUS ihre Kompatibilität mit mehr als 1.000 Komponenten und Geräten unter Beweis gestellt und mindestens 7.000 Prüfstunden absolviert. Das heißt dauerhaft gesicherte hohe Qualität für ein dauerhaftes Vertrauen durch hohe Zuverlässigkeit und Stabilität.

Wie sich das ASUS Z97I-PLUS in der Praxis macht, ob sich wirklich einmal mehr ein Goldstück in der Verpackung befindet oder es doch nur vergoldeten Modeschmuck darstellt, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASUS Z97I-PLUS
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Grafik– unterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– Multi-VGA Ausgaben Unterstützung : HDMI/DVI-D/RGB/DisplayPort Schnittstellen
– unterstützt HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt RGB mit einer max. Auflösung von 1920 x 1200 @ 60 Hz
– unterstützt DVI-D mit einer max. Auflösung von 1920 x 1200 @ 60 Hz
– unterstützt DisplayPort mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 3840 x 2160 @ 60 Hz
VGA Output/InputD-Sub, DVI-D, HDMI, DisplayPort
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0/2.0 x16
Speichersystem1 x M.2 Socket 3, , with M Key, type 2260/2280 storage devices support (both SATA & PCIE mode)
4 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen, grau
LAN AnschlussGigabit Intel I218V LAN – 802.3az
WLAN Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac (unterstützt Dualband Frequenz 2.4/5 GHz)
AudioRealtek ALC892 8-Kanal High Definition Audio CODEC
USB-Schnittstellen6 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, blau, 2 intern), 6 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, , 2 intern)
Besondere FeaturesASUS 5X Protection :
– ASUS DIGI+ VRM – 6 Phase digital power design
– ASUS Enhanced DRAM Overcurrent Protection – Short circuit damage prevention
– ASUS ESD Guards – Enhanced ESD protection
– ASUS High-Quality 5K-Hour Solid Capacitors – 2.5x long lifespan with excellent durability
– ASUS Stainless Steel Back I/O – 3x more durable corrosion-resistant coating
ASUS EPU :
– EPU
ASUS Digital Power Design :
– Industry leading Digital 6 Phase Power Design
– Industry leading Digital 2 Phase DRAM Power Design
– CPU Power Utility
– DRAM Power Utility
ASUS Wi-Fi GO!
– Wi-Fi GO! Function: Cloud GO!, Remote Desktop, Remote Keyboard & Mouse, File Transfer
ASUS Exclusive Features :
– AI Suite 3
– Ai Charger
– USB Charger+
– Anti-Surge
– ASUS UEFI BIOS (EZ-Modus) inkl. benutzerfreundlicher, grafischer Oberfläche
– USB 3.0 Boost
– Disk Unlocker
– Turbo LAN
+ weitere ASUS Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Klein, kleiner, mITX – passend zum Mini-Formfaktor, kommt das ASUS Z97I-PLUS in einem Mini-Karton. Nicht gerade breit oder lang, dafür etwas tiefer beziehungsweise voluminöser, aber noch immer handlich und vor allem schön. Der Karton kommt, ebenso wie das Mainboard, vornehmlich im edlem Schwarz und Gold daher. Darüber hinaus ist die Verpackung auch stabil, robust und wirkt hochwertig bedruckt. Hauptaugenmerk bei dem Druck liegt auf so ziemlich allen Seiten auf dem „ASUS 5x Protection“ System, welches – zumindest auf der Verpackung – statt des Firmennamens „ASUS“ auf dem Chipsatzkühler zu liegen kommt. Somit zeigt die Verpackung, mit Ausnahme der Rückseite, nur einen kleinen Ausschnitt von dem Mainboard. Neben dem „ASUS 5x Protection“ System wird ansonsten noch auf die bereits angesprochene Qualität durch das große Test-Prozedere hingewiesen. Alles deutet also auf Qualität, Stabilität und Zuverlässigkeit hin, welches zusätzlich von der goldenen Schrift und den goldenen Akzenten unterstrichen wird. Wo sich Front und Seitenteile noch äußerst rar in Sachen Information halten, zeugt die Rückseite schon davon, was das Mainboard erreichen will – klein, aber oho! Denn ASUS knallt hier auf engsten Raum wirklich sehr viel Information über „ASUS 5x Protection“, Features und Spezifikationen sowie über die Sound- und LAN-Ausstattung, auf welche wir später noch genauer eingehen wollen.

Öffnen wir die Verpackung, indem wir den Deckel wie bei einer Schatulle nach hinten wegkippen, finden wir darunter zunächst einen weiteren Karton als Schutz und treffen dann auf das Mainboard. Dieses ist gut verpackt in einer Anti-Statik-Folie und wohl gebettet in einer Aussparung einer weiteren Lage Karton. Diese trennt das Mainboard von den restlichen Verpackungsbeilagen wie dem I/O Shield, einer Bedienungsanleitung, einer Treiber DVD, vier 6.0 GB/s SATA-Kabel, einer beweglichen ASUS 2T2R Dualband-WiFi-Antenne und einem Q-Connector zur Vereinfachung der Verkabelung mit dem Front-Panel. Wie schon bei dem von uns getestetem ASUS Z87M-PLUS, gibt es auch im Falle dieses goldenen Mainboards keine kleinen Extras oder Prestige-Objekte – schade, aber es gibt Schlimmeres.

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Aussehen & Design:

Das ASUS Z97I-PLUS hält sich einmal mehr in edlem Schwarz, garniert mit Kühler-Highlights in Gold gefasst. Anders als bei den vorangegangenen Modellen des Z87 Chipsatzes ist das Gold bei den Z97 Boards jedoch etwas matter, im Farbton dunkler und wirkt somit wesentlich goldener und edler als der bekannte gelbliche Ton der goldenen Mainboards aus der Z87-Serie – sehr schön und beide Daumen hoch! Zwar wird mit dem Gold schonend umgegangen und so findet sich auch nur etwas davon auf dem Spannungswandler-Kühler oberhalb des CPU-Sockels und auf dem nun bei der Z97-Serie sehr flachen Chipsatz-Kühler. Aber bei solch einem kleinen Board hat man auch nicht viel mehr Platz dafür. Ansonsten dominiert die Farbe Schwarz mit dem PCB und den Stromanschlüssn. Der PCIe 3.0/2.0 x16 Slot, die zwei RAM-Sockel sowie die vier 6,0 Gb/s  SATA-Anschlüsse sind in grau gehalten. Unterbrochen wird das Schwarz-Gold-Thema durch die silbernen Abdeckungen der rückseitigen Anschlüsse und durch das grüne PCD sowie dem fetten weißen Aufkleber der WiFi-Karte – hier könnte man vielleicht optisch noch nachbessern! Ansonsten wirkt das Board, wie von ASUS gewohnt, sehr aufgeräumt und durchdacht in der Anordnung der Anschlüsse – auch wenn zwei der vier 6,0 Gb/s  SATA -Anschlüsse (die beiden links von den RAM-Slots) bei eingebauter Grafikkarte und eingebautem RAM wohl etwas schwerer zu erreichen sind. Alle anderen Anschlüsse sind jedoch sehr gut zu erreichen, seien dies die beiden Stromanschlüsse für das Mainboard, die drei Anschlüsse für Lüfter (1x CPU in Weiß, 2x Gehäuse in Schwarz) oder die anderen zwei 6.0 Gb/s SATA-Anschlüsse sowie der auf der Rückseite zu liegen kommende und somit völlig freie M.2-Socket (Chipinstallation vor Einbau des Mainboards vorausgesetzt).

Der Clou: Um die ewige Suche nach dem richtigen Anschluss zu ersparen und um den Anschluss des Front-Panels so einfach wie möglich zu gestalten, legt ASUS dem ASUS Z97I-PLUS den sogenannten Q-Connector bei (dabei handelt es sich um ein Adapterkabel), die Front-Panel Anschlüsse für Power bzw. Reset und zugehörige LEDs, die zu einem Stecker zusammengefast sind, der auch nur auf eine Art und Weise an das Mainboard passt – toll!

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Verarbeitung:

Klein muss nicht heißen, dass nur am Platz gespart wurde. Ein Schelm, wer Böses denkt und meint, man würde auch an der Qualität sparen, denn durchweg alle Anschlüsse, Kühlkörper, Komponenten, sämtliche Slots und Sockets sowie die Hauptplatine selbst haben eine sehr hohe Verarbeitungsqualität- so wie wir es von ASUS kennen. Kratzer, Schlierer, scharfe Ecken oder Kanten sind hier ebenso nicht zu finden, wie wackelige oder schiefe Bauteile. Alles sitzt fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Halterungen an seinem Platz gehalten. Alle Buchsen halten ihr Gegenstück fest und stramm im Griff, so dass sich hier nichts lösen kann, was sich ungewollt lösen könnte – hervorragend!

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Technische Details:

Das ASUS Z97I-PLUS setzt natürlich auch, wie die Boards des Z87 Chipsatzes aus dem Hause ASUS, vor allem auf Zuverlässigkeit, Stabilität und gleichbleibend ausgezeichnete sowie störungsfreie Leistung. Gewehrleistet wird dies einmal mehr durch ihr „ASUS 5x Protection“-Programm, welches sich wie folgt zusammensetzt:

1.    Präzise digitale Leistungsregelung mit ASUS DIGI+ VRM

Spannungsregler (Voltage Regulator Modules, VRMs) zählen zu den wichtigsten Teilen eines Mainboards und versorgen den Prozessor je nach Bedarf intelligent und intuitiv mit der benötigten Leistung. ASUS ist ein Vorreiter bei digitalen Spannungsreglern und dem digitalen Power-Design, bei dem die Kommunikation zwischen Prozessor und Mainboard vollständig digital und somit schneller und präziser stattfindet als bislang. Dank dieser hohen Präzision wird einerseits der Verlust von Energie reduziert und andererseits die Systemstabilität durch eine beständige Spannungsversorgung verbessert.

2.    Umfassender RAM-Überstromschutz

Wie jeder weiß, können Überspannungen ziemlich böse enden und immensen Schaden an der Hardware anrichten. ASUS wirkt hier mit rückstellenden Sicherungen auf dem Mainboard entgegen. Diese vermeiden Schäden durch Überstrom und Kurzschlüsse, sowohl an allen Anschlüssen, wie auch an den RAM-Modulen. So werden nicht nur das System an sich, sondern auch angeschlossene Geräte bestens geschützt.

3.    ESD Guards zum Schutz vor Entladungen

Elektrostatische Entladungen, electrostatic discharge oder kurz ESD können eine ziemlich hässliche Geschichte sein, vor allem dann wenn die geliebte Hardware davon Schaden nimmt. Im Sinne des „ASUS 5x Protection“ müssen die ESD Guards von ASUS hohe Anforderungen erfüllen und können Luftentladung von bis zu +/-10 kV und Kontaktentladungen von +/-6 kV ableiten. Dazu verwendet ASUS eine aktive Schutzschaltung, die das System vor elektrostatischen Störungen und Schäden schützt. So findet man auch hinter den rückseitigen Anschlüssen für Maus, Tastatur, Grafikkarten sowie USB 2.0/3.0-Anschlüsse und dem LAN-Anschluss schützende TVS-Dioden und bei den Audio-Anschlüssen einen schützenden Varisator.

4.   5K-hr-Solid-State-Kondensatoren mit der 2,5-fachen Haltbarkeit

Die qualitativ hochwertigen Kondensatoren, die ASUS bei allen Boards verwendet, bieten eine Lebensdauer von 5.000 Stunden (=5K) und halten dabei erhöhte Temperaturen von bis zu 105°C aus. Das entspricht einer 2,5mal längeren Lebensdauer als herkömmliche Kondensatoren und dem hohen Standard der geschätzten japanischen Spitzen-Kondensatoren. Diese herausragende Temperaturbeständigkeit führt in der Praxis, sprich üblichen PC-Betriebstemperaturen, zu dieser außergewöhnlichen Haltbarkeit und ist ein Grund für die lange Lebensdauer von ASUS-Mainboards.

5.    Anschlussblende aus Edelstahl 3-mal so beständig

Die rückwärtigen E/A-Blenden der ASUS-Mainboards bestehen aus stabilem, korrosionsbeständigem Edelstahl, der mit einer dünnen Chromoxidschicht versehen ist. Dies erhöht die Korrosionsbeständigkeit und damit auch die Lebensdauer. Dafür haben die Edelstahl-Anschlussblenden von ASUS-Mainboards so einiges durchgemacht – einen 72-Stunden-Belastungstest mit Salzsprühnebel. Das Ergebnis ist eine 3-mal so lange Beständigkeit wie gewöhnliche Blenden.

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Neben diesem 5-fachen Schutz bietet ASUS aber noch ein ganz besonderes Schmankerl für all jene, die einerseits beim Auf- oder Umrüsten auf Probleme mit ihrem neuen RAM stoßen, andererseits bei den Einstellungen in BIOS vielleicht den einen oder anderen Bock geschossen haben: den MemOK!-Button und den BIOS-Clear-Button direkt auf dem Mainboard. In beiden Fällen werden die als zuletzt bekannten Einstellungen für einen sicheren und stabilen Betrieb beziehungsweise die Standard-Voreinstellungen geladen.

Daneben liefert mit der doppelten nativen Bandbreite von PCI Express 2.0 der M.2 Socket auf der Rückseite des Mainboards Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s.

Software und Treiber

Die Software bleibt aber nicht im Schatten des „ASUS 5x Protection“ stehen, sondern kann sich ebenso sehen lassen. Diese unterstützt zusätzlich die Pfeiler Zuverlässigkeit,  Stabilität und Langlebigkeit und rundet das Paket mit Leistung und Schnelligkeit ab.

ASUS AI Suite III

Anders als so manch andere Teile der Software-Ausstattung der ASUS-Boards bedarf es bei einem Programm noch kein Update, bei der Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite III. Wie auch bei vorangegangenen Boards kommt auch beim ASUS Z97I-PLUS die zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Tuning-Software in der dritten Version daher. Diese bietet, wie gewohnt, unter anderen nebst der softwareseitigen Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für leichte Bedienung, schnelle Einstellungen und besten Komfort. Darunter beispielsweise für die Sparfüchse unter euch, die Steuerung der ASUS EPU (Energy Processing Unit), die weltweit erste Echtzeit-PC-Stromsparlösung in Form eines Chips. Dieser Chip ermittelt, wenn aktiv, die aktuelle PC-Auslastung und senkt sämtliche Spannungen so weit wie möglich ab, um so im ganzen System effektiv Strom zu sparen – vollkommen automatisch. Man kann die Einstellungen aber auch den eigenen Bedürfnissen anpassen oder den Chip deaktivieren. In Sachen Übertaktung kann man wieder sowohl auf ASUS TurboV EVO, als auch auf GPU Boost zurückgreifen. Diese benutzerfreundlichen Tools ermöglichen Overclocking der CPU beziehungsweise der iGPU (den integrierten Grafikprozessor), ohne dafür das Betriebssystem verlassen zu müssen und ohne das System neu zu starten.

Turbo LAN

Vor allem Gamer – und noch mehr jene ohne Netzwerkkenntnisse – kommen mit Turbo LAN und der Traffic-Shaping-Technologie cFosSpeed in den Genuss einer Minimierung von Verzögerungen und einer intuitiven Oberfläche. So können Verzögerungen ohne Netzwerkkenntnisse um einen Faktor von bis zu 1,45 verringert werden. Darüber hinaus bietet es Netzwerk-Experten im erweiterten Modus noch zusätzliche Einstellmöglichkeiten. Ganz automatisch hingegen läuft mit dem Intel Gigabit Ethernet der UDP-Datentransfer bis zu  2-mal schneller ab.

Fan Xpert 3

Die bewährte Software für die Lüftersteuerung, wie sie bei den Boards mit Z87 Chipsatz (Fan Xpert 2) zum Einsatz kam, wird natürlich auch in einer neuen, verbesserten Version mit auf die Z97 Boards gepackt. Die Fan Xpert 3 Software ist ein leistungsfähiges Tool für das Lüftermanagement. Es dient als Schaltzentrale für drei- und vierpolige CPU- und Gehäuselüfter. Dabei erfasst die Lüftersteuerung die Eigenschaften aller Lüfter und nimmt für jeden einzelnen angepasste Einstellungen vor, die sich an den Temperaturen in verschiedenen „Zones“ des PCs orientieren. So wird für jeden Lüfter die optimale Balance zwischen Kühlleistung und Betriebsgeräusch gefunden.

Darüber hinaus unterstützt Fan Xpert 3 den hardwareseitigen PWM/DC-Kombimodus bei CPU- und Gehäuselüftern. Die Drehzahl des CPU-Lüfters kann dadurch sogar bis unter den Standard-Mindestwert verringert werden, sodass er besonders leise und stromsparend läuft.

USB 3.0 Boost

Was will man mehr als eine automatische Beschleunigung, ohne jegliches Eingreifen und ohne jegliches Zutun? Genau das macht USB 3.0 Boost. Es steigert die Übertragungsgeschwindigkeit  bis zu 170%. Dabei wird der aktuellste USB3.0-Standard UASP (USB Attached SCSI Protocol) in Windows 8 unterstützt.

ASUS HomeCloud

Mit der ASUS HomeCloud könnt ihr nicht nur eure Daten mit mehreren Geräten verwalten und natürlich mit mehreren Geräten die Daten abrufen, ihr könnt auch von unterwegs auf euren PC zu Hause zugreifen oder von dort auf euer mobiles Device streamen. Vereinfacht wird das auch noch durch die die integrierte Wake-on-WAN-Funktion, um den PC mit einem Mobilgerät sogar zu aktivieren und zu steuern – jederzeit, überall! Sollte die Cloud dabei nicht ausreichend sein, kann man per Software auch von der eigenen Festplatte Speicherplatz oder die gesamte Platte der Cloud zuweisen und ist so unabhängig von der Cloud-Einschränkung bezüglich Speicherplatz oder Funktion.

WiFi GO!

Mit Wi-Fi GO! und der ASUS PushNotice Applikation habt ihr die volle Kontrolle über euren PC, auch wenn ihr unterwegs seid. Greift auf Dateien zu, arbeitet sogar unterwegs am PC zu Hause oder überwacht einfach nur den PC-Status. Auch ein Zugriff auf Cloud-Dienste ist so möglich, beispielsweise zur Synchronisation der Geräte.

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Wir testeten zum einen unter Normalbedingungen mit aktiviertem Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS-Auswahl, zum anderen nahmen wir auch ein manuelles Overclocking (@4,3GHz , 1,25 VCore) vor.

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Mit Ausnahme von einer kleinen Schwäche im Multimedia-Bereich weiß sich das ASUS Z97I-PLUS nicht nur im Gegensatz zum etwas größeren Vorgänger-Modell der Z87-er Reihe, dem ASUS Z87M-PLUS, zu behaupten, sondern lässt im Schnitt auch viele andere Boards weit hinter sich. Dabei zeigt es sich laut SiSoft Sandra auch noch mit hoher Energieeffizienz, was will man mehr?

Overclocking & UEFI

ASUS‘ preisgekröntes UEFI-BIOS wird mit der Z97 Serie noch besser, noch einfacher in der Bedienung und bietet gleichzeitig auch mehr Möglichkeiten.

EZ-Modus – alles easy!

Egal ob einfache Dinge, wie Informationen über alle SATA schnell und einfach einsehen oder die Uhrzeit und das Datum bequem per Maus einzustellen oder etwas anspruchsvollere Dinge, wie Lüfterprofile, detaillierte CPU- und Gehäuselüfterwerte und einer intuitiven grafischen Lüftersteuerung mit Feintuning einzelner Lüfter durch Anpassung der Kurve mit der Maus, mit dem EZ-Modus beziehungsweise Easy-Modus wird die Bedienung des BIOS zum Kinderspiel. Sogar die Verbesserung der DRAM-Leistung geht voll automatisiert mit nur einem Klick (EZ XMP).

Erweiterter Modus

Wem das allerdings nicht reicht, dem steht natürlich auch ein erweiterter Modus zur Verfügung mit den bekannten erweiterten BIOS-Einstellungsmöglichkeiten für den Experten. Dies wird abgerundet von der Möglichkeit, Shortcuts zu erstellen, sich schnell und bequem Notizen rund um das BIOS zu machen, Änderungsprotokolle und Profile anzulegen sowie diese auf einem USB-Stick zu speichern und auch die Umbenennung von SATA-Anschlüssen zur besseren Orientierung.

Der Clou: Das BIOS lässt sich selbst, dank ASUS-USB-Flashback, dann aktualisieren, wenn nicht einmal eine CPU installiert ist. So werden etwaige Kompatibilitätsprobleme mit speziellen CPUs oder spezieller Hardware schon im Keim erstickt.

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ASUS-Z97I-Plus-BIOS-2

Leistungsaufnahme

Bei den Leistungs-Benchmarks bereits festgestellt und durch die direkte Messung der Leistungsaufnahme bestätigt, bringt das ASUS Z97I-PLUS viel Leistung bei vergleichsweise geringem Durst nach Energie. Dies spiegelt sich vor allem im non-OC Bereich, aber auch im OC-Bereich deutlich wieder. Einzige Ausnahme stellt der leicht erhöhte Verbrauch im Idle unter OC-Bedingungen dar. Dieser ist allerdings noch im Rahmen und fast schon vernachlässigbar.

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Persönliches Fazit

Mit dem ASUS Z97I-PLUS zeigt ASUS einmal mehr, dass Leistung absolut nichts mit der Größe zu tun hat. Außerdem wird dem User deutlich gezeigt, dass das Layout des Mainboards selbst mit so wenig Platz durchaus sehr funktionell und mit hoher Erreichbarkeit konzipiert sein kann. Dies wird natürlich noch von dem hohen Verarbeitungsgrad und der Systemstabilität von ASUS unterstrichen. Das neue Gold der Z97-Serie wirkt dabei wesentlich edler und ist schöner anzusehen, als das der Z87-Serie, welches wohl einen Tick zu viel Gelb im Farbton hatte. Darüber hinaus sorgt die herausragende Leistung bei gleichzeitig sehr hoher Energieeffizienz für ein Lächeln auf den Lippen. Gleichzeitig wird dabei auch noch der Geldbeutel geschont. Einziges Manko stellt die kleine Schwäche im multimedialen Bereich dar. Hier muss man leider Abstriche machen. Abgesehen davon weiß das ASUS Z97I-PLUS jedoch auf ganzer Linie zu überzeugen und ist nicht nur eine Überlegung, sondern direkt den Kauf wert!

Für die rundherum sehr zufriedenstellende Leistung, vor allem aber wegen der sehr herausragenden Energieeffizienz, hat sich das ASUS Z97I-PLUS den Hardbloxx Leistungs-Tipp Award verdient!

LeistungsTIPP Award

 

Asus Z97I-PLUS

132,90 €
Asus Z97I-PLUS

Positiv

  • - sehr gute Verarbeitung
  • - tolles und funktionelles Layout
  • - hohe System-Stabilität
  • - einfache Handhabung der Software
  • - sehr hoher Grad an Energieeffizienz

Negativ

  • - kleine Schwächen in Multimedia

Euer Hardbloxx-Team

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Kurztest: CnMemory Hybrid Colour USB 2.0 Stick

USB-Sticks sind heute kaum noch wegzudenken. Ihr Speicher wächst, sie werden günstiger und dafür auch immer kleiner. Mit dem Hybrid Colour bietet der Hersteller CnMemory nun einen winzigen Stick für PC, Tablet und Smartphone. Der kleine verfügt über einen herkömmlichen USB 2.0 Anschluss sowie einen Micro-USB Anschluss. Neben den unterschiedlich farbigen Kappen, ist vor allem die Nutzung am Smartphone ein wichtiger Punkt. Wie sich der kleine schlägt und ob er sich lohnt, klären wir im Kurztest.

Lieferumfang & Verpackung

Der kleine Hybrid Colour von CnMemory kommt in eriner herkömmlichen Blister-Verpackung zu euch, bei der ihr immer vorsichtig sein müsst. Nachdem ihr die Verpackung aufgeschnitten habt, entstehen hier oftmals unschöne scharfe und spitze Kanten, die euren Fingern gehörig zusetzen können. Auf der Rückseite platzierte der Hersteller eine kleine Kammer für die Farbkappen.

Aussehen und Verarbeitung

Aufgrund der Größe ist an dem kleinen USB-Stick nicht viel dran. Er ist unauffällig und wirkt mit seinem metallischen Finish zwar edel, verspielt sich das jedoch durch die ganzen Farbkappen. Doch ist dies natürlich Geschmackssache, denn mit der schwarzen Abdeckung bleibt der Kleine weiterhin edel und stylish. Wer es gerne ausgefallen mag, der nutzt eine der anderen Farben. An beiden Enden verfügt der Hybrid Colour über einen USB-Anschluss. Zum einen habt ihr hier einen Micro-USB Anschluss und auf der gegenüberliegenden Seite einen herkömmlichen USB 2.0 Stecker. Der Stick selbst macht einen sehr guten Eindruck und ist dank seiner kompakten Maße (31 x 12 x 4,7 mm) und seines Gewichts von lediglich 4 Gramm in der Tasche kaum spürbar. Zudem könnt ihr den Kleinen stets am Notebook oder dem Tablet angeschlossen lassen, ohne dass ihr darum fürchten müsst. Auch die einzelnen farbigen Kappen wirken solide und nicht zu billig.

CnMemory-Hybrid-Stick-4
CnMemory-Hybrid-Stick-1

Technische Details

Technisch gesehen gibt es beim Hybrid Colour keine Auffälligkeiten, da es sich um einen herkömmlichen USB-Stick handelt. Mit 16, 32 und 64 Gigabyte bietet er reichlich Platz für zahlreiche Daten und eignet sich unserer Meinung nach hervorragend viel Dokumente und somit für Arbeit und Uni. Angegeben wird der Stick in seinen unterschiedlichen Größen auch mit unterschiedlichen Brutto-Geschwindigkeiten.

16 GB – 12/3 MB/s
32 GB – 14/3 MB/s
64 GB – 15/3,5 MB/s

Leistung

CnMemory hält sich bei seinen Geschwindigkeitsangaben gekonnt zurück, auch wenn der klein Hybrid Colour mehr leistet als erwartet. Unser Stick las im Durchschnitt mit 14-20 MB/s und auch die Schreibrate konnte mit 10-14 MB/s im Praxistest überzeugen. Eine 3 Gigabyte große Datei schaufelte der Hybrid Colour demnach in 4 Minuten und 10 Sekunden auf den Stick. Auch die theoretischen Benchmarks bescheinigen dem Stick eine schnellere Rate als angegeben. Lediglich für viele kleine Dateien ist der Stick eher ungeeignet, denn hier sinkt die Schreibrate auf ein Mindestmaß.

CrystalDiskMark-CnMemory

CnMemory-hybrid-Atto-Comparison

CnMemory-hybrid-Atto Overlapped

Persönliches Fazit

Was soll man zu einem minimalistischen USB-Stick schon sagen, der vor allem die mobile Nutzung erleichtern soll? Ja er ist klein! Ja er ist leicht! Und ja, er lässt sich an Smartphones und Tablets anschließen und das macht ihn auch so hervorragend hybride. Auch für die Uni oder die Arbeit, wenn man wenige Dokumente kopieren muss, ist der Hybrid Colour eine Empfehlung wert. Doch ein aktueller Preis von rund 30 Euro für die 32 Gigabyte Variante sollte noch einmal durchdacht werden. Verzichtet man auf die bunten Kappen und den Micro-Anschluss, erhält man für weniger als die Hälfte ähnliche Sticks, die die gleiche Arbeit verrichten. Passt CnMemory den Preis noch an und geht hier rund 10 Euro nach unten, dann können wir den Hybriden für sämtliche Geräte uneingeschränkt empfehlen.

Positiv:

+ Klein und praktisch
+ Gut verarbeitet
+ Schnellere Raten als angegeben

Negativ:

– Noch zu hoher Preis
– Langsame 4K-Schreibrate

Test / Testbericht: ASRock Fatal1ty Z97 Killer

Die meisten Mainboard-Hersteller neigen inzwischen dazu, ihren Mainboards – je nach Aufgabengebiet – einen anderen Farbcode, andere Kühlkörper oder andere, eher wenig aussagende Bezeichnungen zu geben. ASRock hingegen bedient sich da – neben dem Farbcode – einer ganz anderen und einfacheren Möglichkeit, denn hier ist der Name Programm. So werden die puristischen Gamer-Editionen mit dem Namen eines Profi-Gamers geziert, in AsRocks Fall Fatal1ty. So kann die Firma mit Gründungsjahr 2002 nicht nur auf die firmeneigene Erfahrung von über einem Jahrzehnt zurückgreifen, sondern bedient sich auch noch an der professionellen Meinung von Johnathan „Fatal1ty“ Wendel, welcher 1999 seinen Durchbruch in der Pro-Gaming-Szene mit der Cyberathlete Professional League (CPL) feierte und so ebenfalls schon einige Jahre Erfahrung auf dem Buckel hat.

In enger Zusammenarbeit mit eben diesem Fatal1ty wirft AsRock ein Gaming-Mainboard mit Intel Z97 Chipsatz im gängigsten Format ATX auf den Markt, um sich gegen die anderen Mainboard-Hersteller zu behaupten. Dabei liegt das Hauptaugenmerkt natürlich nebst Leistung in Sachen CPU, GPU und Sound natürlich auch auf Zuverlässigkeit sowie Bedienbarkeit, vor allem im Hinblick auf Gaming-Komfort-Einstellungen und auf Gaming ausgelegte Peripherie-Schnittstellen, darunter beispielsweise Killer E2200 Game Networking, dem Fatal1ty Mouse Port oder der F-Stream Software.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASRock Fatal1ty Z97 Killer
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt die neuen Intel Xeon/Core i7/i5/i3/Pentium/Celeron Prozessoren (Socket 1150) der 4. und 5. Generation
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher4 x DIMM, DDR3 2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Grafikunterstützt AMD CrossFireX, NVIDIA SLI
VGA Output/InputD-Sub, DVI-D, HDMI
Erweiterungsschächte1 PCIe 3.0 x16, 1 PCIe 2.0 x16, 2 PCIe 2.0 x1, 1 PCI
Speichersystem1 SATA Express, 6 SATA3, 1 eSATA,1 M.2 (PCIe Gen2 x2 & SATA, Supports 30mm, 42mm, 60mm, 80mm, 110mm M.2 devices)
LAN AnschlussQualcomm Atheros Killer E2200 LAN
AudioPurity Sound 2 + TI NE5532 Premium Headset Amplifier
USB-Schnittstellen6 USB 3.0 (2 vorne, 4 hinten), 8 USB 2.0 (4 vorne, 3 hinten + 1 Fatal1ty Mouse Port)
Besondere FeaturesASRock Super Alloy
– XXL Aluminium Alloy Heatsink
– Premium Memory Alloy Choke (reduziert den Kernverlust um 70% im Vergleich zu Iron Powder Choke)
– NexFET MOSFET
– Nichicon 12K Platinum Kondensatoren (100% Japan-made High Quality Conductive-Polymer-Kondensatoren)
– Sapphire Black PCBGaming Armor
– CPU Power – Hi-Density Power Connector, Multiple Filter Cap (MFC)
– Memory – 15μ Gold Contact
– VGA Card – 15μ Gold Contact in VGA PCIe Slot (PCIE2)
– Qualcomm Atheros Killer E2200 LAN
– Audio – Purity Sound 2 7.1 CH HD Audio ASRock Full Spike Protection
ASRock Cloud
ASRock APP Shop
ASRock F-Stream
Full HD UEFI
+ weitere ASRock Exclusive Features (siehe unten)

Ob das ASRock Fatal1ty Z97 Killer hält, was es verspricht oder euch auf dem Weg zum King of the Hill doch nur ausbremst, erfahrt ihr nun in unserem Test.

[nextpage title=“Verpackung und Lieferumfang“]

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer kommt in einem stablien, für die üblichen ATX-Mainboards gewöhnlich großen, Karton. Dieser gestaltet sich einmal mehr rund herum qualitativ hochwertig bedruckt und wird auf der großen Front, nebst Produktnamen und Main-Features, wie beispielsweise dem ASRock Super Alloy Konzept, in der Hauptsache von dem Abbild eines von Kämpfen und Action stark mitgenommener Metallplatte geziert. Diese scheint stark zerkratzt, mit kleinen Blutspritzern versehen welche auch über das Wort „Killer“ des Mainboard-Namen reichen und das „Fatal1ty“-Logo befindet sich mittig darauf eingestanzt. Die Farbgestaltung hält sich dabei maßgeblich in gebürstetem schmutzigen Aluminium an den Rändern und wird zur Mitte hin mehr und mehr rostfarben bis rot – die Hausfarbe der Fatal1ty-Serie. Diese Farbgebung wird auf der Front, nur noch von einer weißen und silbernen Schrift für Firmen- und Modellname für eine auffällige Akzentsetzung durchbrochen. Ein Produktfoto auf der Front sucht man allerdings vergebens, einzig an der Unterseite finden sich noch all die Logos der Hardware- und Software-seitigen Features des Boards, wie beispielsweise vom E2200 Killer Gaming Network, Purity Sound 2, vom ASRock App Shop sowie das Logo der ASRock Cloud und der XSplit Streaming Software. Auf der Rückseite sieht das schon etwas anders aus, diese Seite der Verpackung wird für eine weitere Beschreibung der vielen Features des Boards und der verschiedenen ASRock-Technologien verwendet, auf die wir noch genauer eingehen werden. Auch findet sich hier vorab schon einmal ein kleines Produktfoto, quasi als Teaser auf den Inhalt, über den man bald herfallen darf.

Die Seiten des Kartons gestalten sich dagegen weniger interessant. Sie runden mehr das optische Erscheinungsbild durch Farbweiterführung ab. Diese sind natürlich auch nochmals mit dem Namen des guten Stücks der Hardware im Inneren versehen. Auf der Unterseite findet man zu guter Letzt noch die Standardinformationen wie Herkunft, Seriennummer, Artikelnummer, Abmessungen, Gewicht und so weiter.

Genug vom Äußeren, widmen wir uns dem wirklich Wichtigen – den inneren Werten! Wie heutzutage eigentlich schon gang und gäbe öffnen wir die Verpackung in Schatztruhen-Manier und klappen den Deckel nach hinten auf. Darunter verbergen sich im ersten Chamber der Verpackung erst einmal der Quick Install Guide, das Handbuch, eine ASRock-Cloud-Broschüre, eine XSplit-Broschüre, das I/O Shield, eine Treiber-/Software-CD sowie vier SATA-3-Kabel (zwei davon mit geradem Anschluss, zwei mit 90°-Anschluss). Bis auf die Anleitungen und Broschüren ist alles fein säuberlich, einzeln und für sich verpackt – vorbildlich! Im zweiten Chamber darunter, getrennt durch eine weiße Kartoneinlage, liegt, sicher verpackt mit einer Antistatik-Folie und wohl behütet von einer umrahmenden Schaumstoffhülle, das ASRock Fatal1ty Z97 Killer Mainboard. Für den perfekten Halt des schützenden Schaumstoffs ist dieser auch noch per Kabelbinder an den äußeren Bohrungen für die Verschraubung im Gehäuse befestigt.

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[nextpage title=“Aussehen und Design“]

Typisch für die Fatal1ty-Serie kommt auch das AsRock Fatal1ty Z97 Killer mit einem Sapphire Black PCB bestückt mit feuerroten Kühlkörpern und ebenso feuerroten PCIe-Slots sowie schwarz/roten RAM-Slots, schwarzen beziehungsweise grauen SATA-Slots daher. So ist alles, was für Performance und Gaming steht, mit dem auffälligen Rot hervorgehoben, so beispielsweise am I/O-Panel auch der spezielle Fatal1ty Mouse Port, auf welchen wir später noch genauer eingehen werden. Auf den ersten Blick macht das Board, trotz der Fülle an Features, einen aufgeräumten Eindruck, welcher von den roten Elementen perfekt unterstrichen wird und vorab schon einmal einen Hinweis auf die Leistung geben soll. Schließlich gibt es da ja so eine gewisse Sportwagen-Marke deren Hausfarbe dem Rot des AsRock Fatal1ty Z97 Killer sehr ähnelt und man auch fast schon den leistungsstarken Motor röhren hört – toll! Im Sinne der Keepout-Zone des CPU-Sockels mag der XXL-Kühler des Mainboards recht bullig und sperrig wirken. Dank schräger Abflachung zum CPU-Sockel hin stellt dieser aber kein Problem für voluminösere CPU-Kühler dar. Diese Abflachung trägt natürlich noch mehr zum bissigen und schnittigen Design bei und sorgz für ein markanteres Aussehen. Wie auch schon beim zuletzt aus dem Hause AsRock getesteten ASRock Z97E-ITX/ac werden auch hier in Sachen Kühlung andere hochwertige Materialien oder ein anderer Aufbau der einzelnen Komponenten verwendet. So hat man hier keinesfalls den Eindruck, dass minderwertige Metalle oder Materialien – oder gar übermäßig viel Plastik – verwendet wird.

In Sachen Layout trimmt ASRock das ASRock Fatal1ty Z97 Killer natürlich komplett auf Gaming und auch auf Multi-GPU-Nutzung wie AMDs CrossFire beziehungsweise NVIDIAs SLI. So kann es durchaus passieren, dass bei Benutzung mehrerer Grafikkarten der kleine PCIe-Slot oberhalb des zweiten roten PCIe-Slots für die Grafikkarte möglicherweise durch die Crossfire/SLI-Bridge unbrauchbar wird, doch das ist ja beim ambitionierten Gamer vernachlässigbar. Schließlich befindet sich ja sonst neben den Grafikkarten schon alles mit auf dem Board, was dem Gaming-Erlebnis zugutekommt. Qualcomm Atheros Killer E2200 LAN, Purity Sound 2 und ein onBoard M.2 Socket machen weitere Erweiterungskarten neben den Grafikkarten praktisch überflüssig. So hat man Platz für 100% Grafik- beziehungsweise Gaming-Power – klasse!

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Auch die restlichen Anschlüsse sind eigentlich so platziert, dass man selbst bei installiertem CPU-Kühler und installierten Grafikkarten spielend herankommt. Der PWM-Anschluss für den Lüfter des CPU-Kühlers befindet sich, in Aufsicht, wie das Mainboard auch im Standard-Gehäuse zum Liegen kommt, links oben neben den RAM-Sockets. Dazu gesellen sich noch zwei weitere 3pin-Anschlüsse für einen optionalen weiteren Lüfter des CPU-Kühlers sowie für einen Gehäuselüfter. Alle drei Anschlüsse sind selbst bei installiertem CPU-Kühler gut zu erreichen. Die Anschlüsse, um das Mainboard mit Strom zu versorgen, liegen im Falle des 8pin-Anschlusses direkt rechts neben dem Spannungswandler-Kühler. Der 24pin-Anschluss befindet sich auf der rechten Außenseite neben den RAM-Sockets und ist somit ohnehin leicht zu erreichen. Alle Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich an der Unterkante recht mittig bis leicht nach links eingerückt. Diese Anschlüsse sind dort natürlich auch alle mühelos zu erreichen. Ebenso die SATA-Anschlüsse, welche sich direkt rechts daneben an der unteren rechten Ecke des Boards angesiedelt haben.Sie sind auf Höhe des Chipsatz-Kühlers beziehungsweise direkt darunter und zeigen alle senkrecht nach oben. Einen SATA-Anschluss im 90°-Winkel zur Seite sucht man hier vergeblich. Dazwischen drängelt sich aber noch ein 4pin-Anschluss (PWM) für etwaige Lüfter die in der unteren Hälfte des Gehäuses angesiedelt sind.

Einzige Ausnahme der Erreichbarkeit, vor allem bei bereits installierter Dual- oder Triple-Slot Grafikkarte, ist der M.2-Steckplatz. Dieser sollten auf jeden Fall zuerst bestückt werden, da im Nachhinein ohne Ausbau anderer Teile absolut kein Herankommen mehr gewährleistet ist.

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[nextpage title=“Verarbeitung“]

In Sachen Verarbeitung konnten wir bei dem ASRock Fatal1ty Z97 Killer keinerlei Mängel feststellen. Optisch sind weder auf den ersten noch auf den genaueren zweiten Blick am Mainboard oder den einzelnen Bauteilen irgendwelche Mängel oder unsauber verarbeitete Einzelteile auszumachen. Alles strahlt, glänzt und weist keinerlei Schlieren oder Kratzer auf. Alle Ränder, Kanten sowie Bohrungen im PCB für etwaige Schrauben sind gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten. Dies gilt ebenso für alle verbauten Kühler oder herausragende Teile, wie beispielsweise die Klemmen für den RAM oder die Erweiterungskarten – klasse! Die rückseitigen Anschlüsse sowie die Chokes, Kondensatoren und weitere Mikrochips sitzen allesamt bombenfest und kerzengerade in ihrer Markierung auf dem Mainboard – sehr vorbildlich!

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[nextpage title=“Technische Details“]

Neben dem bei unserem letzten ASRock Mainboard Test (ASRock Z97E-ITX/ac, wir berichteten) schon ausführlich beschriebenen „ASRock Super Alloy Motherboard“-System mit den hochwertigen, legierten Chokes (Spulen), den NexFET-MOSFETs für den Speicher, den 12K-Platinkondensatoren von Nichicon und dem Sapphire Black PCB, legt ASRock bei dem neuen Gaming-Boliden das Hauptaugenmerk natürlich auf Performance, Zuverlässigkeit und Komfort in Sachen Gaming. Dies wird durch die sogenannte „ASRock Gaming Armor“ erreicht, welche in sechs verschiedenen Arealen mit allerlei Features und Finessen arbeitet, auf welche wir nun etwas genauer eingehen möchten.

CPU-Power

Im Falle der besseren CPU-Versorgung umfasst die Gaming Armor hier, um mehr aus der CPU herauszuholen beziehungsweise einen störungsfreieren Ablauf zu gewährleisten, den sogenannten Hi-Density Power Connector. Dabei sorgen die Hi-Density Power Connector dafür, dass der Energieverlust um bis zu 23% verringert wird, aber gleichzeitig auch die Temperatur der Pins beim Anschluss gesenkt wird. Dies sorgt für eine effizientere Stromversorgung bei gleichzeitig verminderter Abwärme für das System.

Memory

Dem Arbeitsspeicher spielen zwei Punkte gut zu. Einerseits sorgen Next-Gen NexFEt MOSFET bei geringerem Widerstand für eine effizientere Arbeitsweise bei geringerer Temperatur. Andererseits sorgen 15µ Gold Kontakte für einen verbesserten und effektiveren Schutz der Kontakte vor Korrosion.

VGA Card

Den Grafikkarten kommen, wie auch schon dem Arbeitsspeicher, ebenfalls die 15µ Gold Kontakte zu Gute, die hier ebenfalls für einen verbesserten und effektiveren Schutz vor Korrosion sorgen und so die Lebensdauer verlängern und die Stabilität im Betrieb erhöhen.

Cooling

In Sachen Kühlung sorgt der extragroße XXL-Kühlkörper aus einer speziellen Aluminiumlegierung für eine verbesserte und schnellere Abführung der im Betrieb entstehenden Hitze. Die MOSFET- und Chipsatz-Bereiche sind dabei komplett abgedeckt und vor Überhitzung geschützt, so dass MOSFETs und der Chipsatz mit niedrigeren Temperaturen operieren können. Dies erhöht natürlich Stabilität und Zuverlässigkeit für das gesamte Mainboard.

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Sound

Der Purity Sound 2 beinhaltet 7.1-CH-HD-Audio mit dem ALC1150 Realtek Audio-Codec, 115dB SNR DAC mit Differentialverstärker, einen hochwertiger Headset-Verstärker vom Typ TI NE5532, die kondensatorlose Technologie Direct Drive, EMI Shielding Cover, PCB Shielding und DTS Connect. Und da Audiokondensatoren von Nichicon das sind, wonach alle Audiophilen am PC gesucht haben, hat sich ASRock bei Purity Sound 2 für genau diese hochwertigen Kondensatoren entschieden.

Internet

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer wartet als typisches Gaming-Mainboard natürlich mit dem Killer E2200-Game-Networking-Anschluss auf, welcher allerlei Feinabstimmung und Prioritätensetzung für beste Performance im Gaming-Bereich liefert.

Neben dem ASRock Super Alloy Motherboard System und der ASRock Gaming Armor kommen aber natürlich auch noch die anderen ASRock-typischen technischen Feinheiten zum Zuge, die wir bereits im letzten Test des Z97E-ITX/ac schon kennenlernen durften, darunter beispielsweise Digi Power, SATA-Express, Dehumidifier (Luftentfeuchter) und dem wasserabweisenden, hochverdichteten Glasfaser-PCB.

Für alle Enthusiasten der Next-Gen-Anschlüsse ist das ASRock Fatal1ty Z97 Killer jedoch auch Thunderbolt 2 Ready. Im Detail heißt das, dass das Mainboard mit einem 5-Pin Thunderbolt AIC Connector für die ASRock Thunderbolt 2 AIC Erweiterungskarte (nicht im Lieferumfang enthalten) daherkommt. Diese unterstützt dann beispielsweise bis zu sechs in Durchschleife verbundene Thunderbolt-Endgeräte mit einer Datenübertragung von bis zu 20 GB/s oder auch, im Falle von optischer Ausgabe, 4K-Wiedergabe.

Das besondere Sahnehäubchen zum Schluss der technischen Ausstattung ist der Fatal1ty Maus-Port! Der Fatal1ty Mouse-Port ist eine flexible Technologie für PC-Gamer und Teil der F-Stream Software (auf welches wir im Punkt „Software und Treiber“ noch genauer zu sprechen kommen). Nachdem man seinen Nager aka. Maus an den Fatal1ty Mouse-Port angeschlossen hat, kann man automatisch die von Fatal1ty persönlich bevorzugte Pollingrate von 500 Hz genießen. Sollte diese Pollingrate einem nicht zusagen, kann man diese ganz einfach per F-Stream-Software je nach Wunsch von 25 Hz bis 1.000 Hz auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen. Dabei gibt es aber auch einige Einschränkungen, mit denen vor allem ältere Mäuse zu tun haben werden. Einerseits arbeiten nicht alle USB-Mäuse mit einer Pollingrate von 1.000Hz, der Fatal1ty Maus-Port unterstützt keine USB-2.0-Mäuse und auch mit einigen Funkmäusen kann es zu Komplikationen kommen. Außerdem lassen sich Mäuse nicht über einen an den Fatal1ty Maus-Port angeschlossenen USB-Hub nutzen.

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[nextpage title=“Software und Treiber“]

Auch beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer heißt es einmal mehr in Sachen Neuaufsetzen des Systems „ASRock got you covered“! Neben vielerlei Spielereien oder längst Bekanntem auf Seiten der Software-Versorgung kommt das ASRock Fatal1ty mit inzwischen ASRock-typischer Software-Ausstattung wie beispielsweise Google Chrome, dem ASRock APP Shop, ASRock App Charger, Orbweb ME, Easy Driver Installer, XFast RAM und XFast LAN, welches quasi den gleichen Zweck, wie der Killer Network Manager hinsichtlich der Verwaltung der LAN-Verbindung erfüllt, nur eben auch abseits das Gamings.

Daneben gibt es auch das sogenannte ASRock OMG (Online Management Guard). Damit setzt man dem Internet, beispielsweise im Falle von Kindern und Jugendlichen, ganz einfach Grenzen und kontrolliert die im Internet verbrachte Zeit. So bietet der ASRock OMG (Online Management Guard) auch die Einrichtung von Sperrzeiten für das Internet.

F-Stream

An die Stelle des A-Tuning wie beim ASRock Z97E-ITX/ac rückt beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer die sogenannte F-Stream Software. Diese ist Fatal1tys Mehrzweck-Waffe mit einem neuen Interface, mehr Features und verbesserten Werkzeugen, darunter Key Master, Fatal1ty Mouse Port, EZ OC, Auto Tuning, XFast RAM, OC Tweaker, System Browser, Live Update und Tech Services.

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[nextpage title=“Leistung“]

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir unter Normalbedingungen mit aktiviertem Performance- beziehungsweise Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS-Auswahl beziehungsweise die Voreinstellung des Tuning-Programms, andererseits nahmen wir auch ein manuelles Overclocking (@4,3GHz bei 1,25 VCore) vor.

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Die Benchmarks verdeutlichen, dass beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer die Zeichen eindeutig auf Gaming stehen. Während das Mainboard im Bereich Multimedia deutliche Schwächen zeigt, erweist es sich als umso stärker in den darstellenden Bereichen, was vor allem durch die Cinebenches deutlich wird. Dies zeigt sich gleichermaßen im non-OC sowie auch im OC-Modus. In beiden lässt das Board etwas betagtere Modelle oder relativ gleich alte Multimedia-Modelle hinter sich. So scheint sich einmal mehr das ASRock Super Alloy Konzept zu bewähren und zu bewahrheiten.

[nextpage title=“Overclocking und UEFI“]

Restart to UEFI

In Zeiten von SSDs und Fast Boot Features kann es schon einmal sein, dass man schwer bis gar nicht mehr in das UEFI während des POST-Vorganges kommt. Daher hat ASRock die Restart-to-UEFI-Funktion eingeführt. Diese bringt den PC beim nächsten Neustart automatisch in das UEFI, ohne darüber hinaus zu booten. Wer regelmäßig in das UEFI muss, findet hier eine angenehme Lösung.

Technischer Service für UEFI

Kundendienst in Verbindung mit der genauen Schilderung eines Problems ist oftmals ein Problem. Mit dem technischen Service für UEFI beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer ist dies jedoch anders. Man kann bei Problemen den technischen Service von ASRock direkt aus dem UEFI heraus kontaktieren und im Falle eines Falles auch die Kategorie wählen, in der sich der vermeintliche Fehler versteckt, das Problem im Detail beschreiben und optional ein Bild oder einen Fehlerbericht für das Technikteam anhängen – spitze!

Neben dem leichtgängigen und übersichtlichen UEFI punktet das ASRock Fatal1ty Z97 Killer jedoch vor allem mit seiner Übertaktungs-Freundlichkeit. Nicht nur dank der Super Alloy Motherboard Innovationen, sondern auch wegen der ebenso leicht verständlichen und einfach zu bedienenden F-Stream Software wird Overclocking zum Kinderspiel. Entweder man verwendet zur CPU passende Voreinstellungen, lässt F-Stream das System selbstständig mit den besten Einstellungen übertakten (nur mit Intel Prozessoren der K-Serie möglich, funktioniert dafür aber erstaunlich gut) oder schraubt selbst an den Einstellungen. Die speziell auf Overclocking ausgelegten Komponente des Super Alloy Designs werden es einem jedenfalls nicht vergelten – genial!

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Leistungsaufnahme

Bei einem Gaming Mainboard könnte man nun meinen, dass es speziell in Sachen Energieeffizienz vielleicht etwas hinter anderen Boards hinterherhinken mag. In unserem Test zeigte sich, dass sich das ASRock Fatal1ty Z97 Killer Mainboard vor allem im Idle durchaus sehen lassen kann. Doch unter Last verschlingt es vergleichsweise weitaus mehr Energie.

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[nextpage title=“Persönliches Fazit“]

Ist man auf ein reines Gaming-System aus, macht man mit dem ASRock Fatal1ty Z97 Killer gewiss nichts verkehrt. Nicht nur, dass es gerade für Gaming eine sehr gute Leistung erbringt, diese wird auch noch durch einige Finessen und Kniffe, wie dem speziellen Maus-Port, Killer Networking und dem Purity Sound 2 abgerundet und weiter verfeinert. Hinzu kommt ein ausgefallenes Design, das auch Moddern gefallen dürfte. Auch die Verarbeitung und die Software sind hervorragend, wenn auch die einzelnen Programme nicht so übersichtlich sind, wie beispielsweise bei Asus. Sollte allerdings neben dem Gaming auch Multimedia im großen Stil möglich sein, muss man hier Abstriche machen. Für den nächsten Gaming-Rechner ist es aber eine Empfehlung wert.

Positiv:
+ tolles wie funktionelles Layout
+ reichliche Ausstattung an Features
+ jede Menge Extras für Gamer
Negativ:
– Schwächen im multimedialen Bereich
– unter Last von der Strom-hungrigeren Sorte

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer gibt es derzeit bei amazon.de zu einem Preis von 119,30 Euro. 

Hier könnt ihr die Preise vergleichen!

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: KFA² (Galax) GTX760 EX OC V2

Als wir vor kurzem die Sapphire R9 270X Toxic getestet haben, kamen wir schon einmal zu dem Schluss, dass es für aktuelle Games nicht immer das aktuelle Highend-Spitzenmodell für mehrere 100€ sein muss. Vielmehr zeigte sich, dass man, zumindest auf AMD-Seite, auch mit Karten unter 200€ glücklich werden kann. Nun sehen wir uns einmal auf der anderen Seite um und schauen, ob NVIDIA da mithalten kann. Gerade auch mit Blick darauf, dass in nicht allzu ferner Zukunft neue Modelle auf den Markt kommen sollen, lohnt es, sich hier genauer hinzuschauen. Erstens fallen die Preise stark, sobald eine neue Generation auf dem Markt ist und zweitens dürfte diese sehr kleine Karte auch für Mini-Power-Systeme geeignet sein. In unserem heutigen Test untersuchen wir ein Modell aus dem Hause KFA². In Zukunft wird man diesen Hersteller allerdings unter dem Namen Galax finden. Nichtsdestotrotz gehen wir mit der KFA² GTX 760 EX OC (V2) nun aber der Frage nach, ob auch hier flüssiges Spielen in Full-HD möglich ist. Auf geht’s!

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Lieferumfang

Wie immer in unseren Tests soll es zuerst um die Beilagen gehen. KFA² setzt bei der Verpackung,  wie bei allen Karten, auf das firmeneigene Design des kapuzentragenden Totenschädels mit Gasmaske. Schlüsselfeatures wie 2048MB GDDR5, PHYSX und DRIECTX 11 prangen auf der Front. Wie üblich ist der Rest des Außenkartons überzogen mit zahlreichen technischen Daten, weiteren Funktionen und auch das obligatorische Eigenlob darf natürlich nicht fehlen.

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Im Inneren befindet sich nochmals eine schwarze Kartonage, in welcher sich der gesamte restliche Lieferumfang befindet. Sicher eingebettet in Schaumstoff und einer Anti-Statik-Folie, erblickt man nun auch erst einmal die eigentliche Grafikkarte. Unser erste Gedanke dabei war: Wow, die ist ja niedlich! Das liegt daran, dass wir zwar mit einer kleinen Karte gerechnet hatten, aber das sie so klein wirken würde, hätten wir nicht gedacht. In einem großen Big-Tower würde sie sicherlich verloren aussehen, dafür ist sie aber natürlich perfekt geeignet für ein Mini-ITX-System. Neben der Karte befindet sich natürlich auch noch weiteres Zubehör in der Kiste:

  • 2x Stromadapter 4Pin-Molex auf 6PIN-PCIe
  • 1x Treiber- und Software-CD
  • 1x Adapter DVI-I auf VGA
  • 1x Quick-Installation-Guide

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Dass man auf Seiten des Lieferumfangs bei einer Karte unter 200€ nicht besonders viel erwarten darf, sollte jedem klar sein, der sich solch eine Karte zulegen möchte. Sicher hätte man sich mehr wünschen können, aber alles, was unbedingt nötig ist, liegt bei. Schön wäre noch ein Converter von HDMI auf VGA oder etwas Ähnliches gewesen. Einen Spiele-Key kann man in dieser Preisklasse ebenfalls nicht erwarten, wobei dies aber auf der Seite von AMD schon hin und wieder vorgekommen ist.

Technische Daten

Kommen wir nun zu den schnöden trockenen Zahlenwerten, welche allerdings einen ersten Eindruck vermitteln können, in welcher Leistungsklasse man sich befindet. Da in diversen Foren immer wieder zu lesen ist, dass die GTX 760 nur eine umgelabelte GTX 670 sei, werden wir hier dieser Frage nachgehen und beide Karten gegenüberstellen.

ModellNVIDIA GTX 760 (Referenzmodell)KFA² GTX 760 EX OC (V2)NVIDIA GTX 670 (Referenzmodell)
Chip (GPU)GK104(GK104-225-A2)GK104(GK104-225-A2)GK104(GK104-325-A2)
Chiptakt (Base/Boost)980/1033MHz1072/1137MHz915/980MHz
Speicher2048MB GDDR52048MB GDDR52048MB GDDR5
Speichertakt1.502 MHz1502 MHz1502 MHz
Shader-Einheiten / TUMs / ROPs1152 / 96 / 321152 / 96 / 321344 / 112 / 32
Rechenleistung Single2258 GFLOPs2348 GFLOPs2459 GFLOPs
Fertigung28nm28nm28nm
Leistungsaufnahme170 Watt>170 Watt175 Watt
DirectX111111
OpenGL4.14.14.1
ObenCL1.11.11.1
Shader Modell5.05.05.0
SchnittstellePCIe 3.0 x16PCIe 3.0 x16PCIe 3.0 x16
BauweiseDual-SlotDual-SlotDual-Slot
Kühlung1x Radiallüfter2x Axiallüfter (75mm)1x Radiallüfter
Anschlüsse2x DVI, HDMI, DisplayPort2x DVI, HDMI, DisplayPort2x DVI, HDMI, DisplayPort
Externe Stromversorgung2x 6-Pin PCIe2x 6-Pin PCIe2x 6-Pin PCIe
Abmessungen24,13×11,11cm17×11,11cm24,13×11,11cm

Nach dieser kleinen Zusammenstellung kann man leicht sehen, dass die GTX760 eben keine GTX670 ist. Klar, beide Pixelbeschleuniger basieren prinzipiell auf demselben GK104-Chip, jedoch ist dieser in unterschiedlichen Versionen verbaut, was letztlich natürlich auch Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat. Aber zurück zum eigentlichen Thema, der KFA² GTX760 EX OC V2.

KFA² GTX 760 EX OC V2

Hinter dem vergleichsweise langen Namen steckt tatsächlich auch einiges an technischen Änderungen gegenüber einer normalen GTX760 im Referenzdesign. Doch neben den vielen Änderungen gibt es auch einiges, worauf KFA² keinen Einfluss hat, bzw. was gegenüber dem Referenzdesign unangetastet blieb.

Dies betrifft bspw. dem GPU-Chip. Der GK104 kam bereits in der GTX 600er Reihe zum Einsatz und wird in einer weiter verbesserten Form auch auf der GTX 760 eingesetzt. 1152 Shader-Einheiten mit 3,54 Milliarden Transistoren sorgen auf einer Fläche von 294mm² für ein flüssiges Spieleerlebnis.

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Damit diese Grafikkarte auch mit ausreichend Strom versorgt werden kann, kommen, wie auch beim Referenzdesign, zwei 6-PIN PCIe Stromanschlüsse zum Einsatz. Somit kann die GTX 760 maximal 225Watt (75W PCIe-Slot + 2x 75W 6-Pin-Anschluss) verbrauchen. In der Realität kommt man allerdings kaum über 180W. Es gibt also noch etwas Spielraum für eventuelle Übertaktungsvorhaben.

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Das erste, auf das ein Gamer schaut, ist der GPU-Takt. Hier hat KFA² bereits ordentlich ab Werk übertaktet. Der Basis-Takt steigt von mageren 980MHz an und durchbricht mit seinen 1072MHz nun die magische 1GHz-Grenze. Damit ist der Grundtakt der Karte nun schon höher als der Boost-Takt der Standardversion. Das zeigt eindeutig, dass NVIDIA hier absichtlich die Karte beschnitten hat, um die nächststärkere Karte, die GTX770, leistungstechnisch etwas mehr abzugrenzen. Aber dies hat dem Hersteller natürlich nicht gereicht und so wurde auch noch etwas am Boost-Limit gedreht. 1137MHz stehen nun auf der Uhr.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der verwendete Speicher. Leider werden hier immer wieder unwissende Kunden von Marketingexperten in die Irre geführt. Oft liest man von ultraschnellen und riesigen 4GB Speicher auf einer winzigen Low-Budget-Karte. Am besten noch die veraltete GDDR3-Variante, damit die Karte trotzdem noch möglichst billig in der Produktion bleibt. Man muss es an dieser Stelle einfach noch einmal sagen. Beim Thema Grafikspeicher gibt es eine einfache Faustregel: Wer auf EINEM Bildschirm mit MAXIMAL FullHD zockt, braucht in der Regel nicht mehr als 2GB VRAM. Lediglich einige aufwendige Grafikmods brauchen mehr Speicher. Abgesehen davon haben auch alle heute erhältlichen Karten unter 150€ definitiv nicht genügend Rechenpower, um solch große Speichermengen überhaupt nutzen zu können. Im Gegenteil: Es gibt sogar einige Beispiele, in denen Grafikkarten mit 2GB schneller waren als das gleiche Modell mit bspw. 4GB Speicher. Also lasst euch nicht für dumm verkaufen. In unserem Forum findet ihr zum Beispiel immer hilfsbereite, nette Community-Mitglieder und Redakteure, die euch gern bei der Suche nach der für EUCH passenden Grafikkarte unterstützen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. KFA² bestückt ihren Pixelbeschleuniger mit 2GB großen GDDR5-VRAM, welcher über ein 256bit breites Speicherinterface angebunden ist. Von der Taktrate hat der Hersteller allerdings die Finger gelassen. Diese liegt immer noch bei 1502MHz. Ob da noch mehr möglich ist, werden wir im Overclocking-Teil herausfinden.

Ein weiterer grundlegender Aspekt, woran selbst jeder Laie unterschiedliche Grafikkarten voneinander unterscheiden kann, ist natürlich die Kühllösung. Sicherlich ist den meisten das klassische Nvidia-Referenzdesign bekannt: Ein Radiallüfter saugt Luft aus dem Gehäuse an und drückt diese durch die Kühlrippen, welche unter einer Abdeckung sitzen, nach außen. Diese Kühllösung hat einen großen Vorteil: Die von der Grafikkarte erwärmte Luft wird sofort nach außen abgeführt. Insbesondere bei sehr kleinen und schwach belüfteten System kann dies sehr wichtig sein. Im Großen und Ganzen dauert es aber in der Regel nicht sehr lange, bis die verschiedenen Partner von NVIDIA mit eigenen Kühllösungen auf den Markt drängen. Zumeist werden dann ein bis drei Axiallüfter verwendet. Diese sind leistungsfähiger und vor allem deutlich leiser. Dabei geht allerdings der Vorteil verloren, dass die warme Abluft sofort abtransportiert wird. Normalerweise ist dies aber unproblematisch, da beinahe alle aktuellen Gehäuse über genügend Belüftungsmöglichkeiten verfügen. KFA² hat hier natürlich auch etwas auf die Beine gestellt und bietet nun auch auf der GTX760 EX OC V2 einen eigenen Kühler an. Doch wie ist dieser aufgebaut? Den Kern bilden drei 6mm starke Kupferheatpipes, welche über eine kleine Kupferplatte die Wärme der GPU direkt abführen und in insgesamt 45 Aluminiumfinnen verteilen. Zwei 75mm-Axiallüfter sorgen hierbei für eine ausreichend gute Belüftung. Insgesamt bleibt die Karte inklusive Kühllösung im Zwei-Slot-Format.

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KFA GTX 760 11

Wichtig für alle, die vielleicht dennoch nach einer anderen Kühllösung Ausschau halten: KFA² hat für ihre EX-OC-Version das PCB des Referenzdesigns benutzt. Damit sollte es zu keinerlei Inkompatibilitäten kommen.

KFA GTX 760 13

Die Dualslotblende beherbergt wie immer zahlreiche Monitoranschlüsse. In unserem heutigen Fall wird eine vollwertige HDMI-Buchse sowie ein Displayport-Anschluss (DP) geboten. Weiterhin stehen ein DVI-D und ein DVI-I Port zur Verfügung. HDMI-, DP- und DVI-D-Anschlüsse sind dabei rein digital und können nur digitale Monitore ansteuern. Die DVI-I Buchse kann beides. Sie gibt sowohl ein digitales, als auch ein analoges Signal aus.

KFA GTX 760 9

Als weiter Anschluss stehen noch zwei SLI-Schnittstellen zur Verfügung, sodass sogar Triple-SLI-Gespanne möglich sind.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i5 4670k @ 4,5GHz
  • CPU-Kühler: Noctua NH-D15
  • RAM: 8GB Corsair Vengeance DDR3 2133MHz
  • Mainboard: Gigabyte G1.Sniper Z87
  • Systemspeicher: Kinston SSDNow V300 240GB
  • Netzteil: Seasonic SSR-750RM 750Watt
  • Gehäuse: Cooler Master HAF Stacker 935

Benchmarks

Nachdem man nun einen ersten Eindruck davon hat, was die KFA² GTX 760 EX OC in der Theorie leisten kann, folgen nun einige Belastungstests.

Als erstes haben wir drei der bekanntesten synthetischen Benchmarks für euch. Diese haben mit der realen Spielwelt zwar nicht viel gemein, sind allerdings bestens geeignet, um eine objektive und reproduzierbare Vergleichbarkeit unter verschiedenen Grafikkarten herzustellen.

Unigine Heaven 4.0 3DMark 13 3DMark 11

Man sieht deutlich, dass es ein harter Kampf zwischen den direkten Konkurrenten R9 270X und GTX 760 ist. Im Schnitt kommt allerdings heraus, dass die AMD-Variante bei einem etwas geringerem Preis etwas mehr Leistung bietet. Soweit zur Theorie. Schauen wir uns nun an, was dies in der Praxis bedeutet. Zu diesem Zweck haben wir uns sieben aktuelle Spielekracher herausgesucht und die KFA² GTX 760 EX OC V2 im echten Gamer-Alltag ausprobiert. Neu dabei ist diesmal „Watchdogs“, was fast alle momentan erhältlichen Grafikkarten ordentlich ins Schwitzen bringt. Getestet wurde dabei jedes Game in den zwei verschiedenen Einstellungen „Ultra“ und „Hoch“. Herausgekommen ist dabei Folgendes:

BF4 high

BF4 low


Thief high

Thief low


CoH2 high

CoH2 low


Bioshock Infinite high

Bioshock Infinite low


Metro LL high

Metro LL low


GW2 high

GW2 low


Watchdogs high Watchdogs low

Die Tests zeigen uns deutlich, dass es keine 600€-Grafikkarte braucht, um aktuelle Games zu spielen. Besser noch: Bei den meisten Spielen muss man nicht einmal auf Grafikqualität verzichten, um ein flüssiges Spielerlebnis genießen zu können. Theoretisch kann ein menschliches Auge nicht mehr als 24 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Dies bedeutet, dass es theoretisch nur 24FPS bedarf, damit das Bild flüssig ist. Je schneller das Gameplay allerdings ist, umso mehr sollte man auf diese Zahl jedoch noch aufschlagen, damit es sich auch wirklich flüssig „anfühlt“. Ein Battlefield 4 bspw. wirkt erst ab 35FPS richtig flüssig. Ein Strategiespiel kommt meist auch mit weniger aus. Über 30FPS sollten es aber immer sein.

Aufpassen sollte man weiterhin auf diverse Programmierfehler in den Spielen. Deutlich sieht man dies bei „Bioshock Infinite“ und „Metro Last Light“. Die Minimal-FPS liegen hier bei allen Grafikkarten etwa auf demselben Niveau. Dies zeigt, dass es hin und wieder Stellen in Spielen gibt, welche einfach schlecht programmiert sind. Da nützt einem auch die beste Grafikkarte nichts.

Overclocking

Übertakten ist immer ein sehr heikles Thema. Oft genug ist es schon vorgekommen, dass Karten ins Jenseits befördert wurden, weil sich deren Besitzer überschätzt haben. Also auch hier noch einmal der dringende Rat: Wer seine Karte übertaktet, verliert die Garantie! Ihr solltet also definitiv wissen, was ihr tut oder das nötige Kleingeld besitzen, um sich im Zweifel eine neue Karte zulegen zu können.

Mit einigen Tricks wie Spannungsanhebung, BIOS-Editierung und Anhebung des Powertargets haben wir der KFA² GTX 760 EX OC noch ein paar MHz entlocken können. Letztlich standen dabei 1215MHz Grundtakt und 1275MHz im Boost-Modus zur Verfügung.

Auch beim Speicher konnte man noch einiges rausholen. 1700MHz statt der 1500MHz im Auslieferungszustand können nun ihre Leistung entfalten.

Was in der Theorie beachtlich klingt, verliert in der Praxis aber schnell seinen Reiz. In Battlefield 4 lieferte die übertaktete Karte gerade einmal zwei (!) Bilder pro Sekunde mehr. Wunder sollte man also nicht erwarten.

Aus unserer Sicht macht es demnach kaum Sinn, dafür die Garantie zu verlieren und jede Menge Zeit aufzuwenden.

Stromverbrauch, Lautstärke und Temperaturen

Hierbei sollte man unbedingt wissen, das alle drei Variablen unmittelbar miteinander verknüpft. Das liegt daran, dass eine hohe Leistungsaufnahme auch zu einer hohen Abwärme führt. Zwar werden hier die Karten immer besser und energieeffizienter, doch gilt immer noch, dass ein Großteil der eingesetzten Energie nicht etwa zum Rechnen verwendet, sondern schlicht in Wärme umgesetzt wird. Dies erfordert eine bessere Kühlung, welche meist durch erhöhte Lüfterdrehzahlen realisiert wird und somit natürlich recht laut sein können. Doch schauen wir uns mal an, wie sich die KFA² GTX 760 EX OC im Vergleich schlägt.

 Verbrauch Temperatur Lüfter Lautstärke

Deutlich zeigt sich zunächst, dass der schlechte Nachruf auf AMD bzw. das Hervorheben der Stromspareigenschaften bei NVIDIA nicht unbedingt gerechtfertigt ist. Man muss deutlich differenzieren. Alle aktuellen Karten haben im Idle dank diverser Stromsparmodi in etwa den selben Stromhunger. Unter Last sieht das anders aus. Hier ist in der Leistungsregion der GTX 760 sogar AMD vorn. Geht man höher, wendet sich das Blatt und NVIDIA liegt wieder vorne. Aus diesem Grunde kann man also keine pauschale Aussage treffen.

Mit 77°C ist die KFA² GTX 760 EX OC V2 geade noch im grünen Bereich, denn bereits ab 80°C kann sie den regulären Boosttakt von 1137MHz nicht mehr halten und geht zurück in den Grundtakt. In einem schlechter belüfteten Gehäuse wird es also öfter vorkommen, dass sich die Karte nicht bis ans Maximum hochtaktet. Dies ist insofern schade, da der Lüfter noch einige Reserven hätte.

Was uns auch schon zum nächsten Punkt bringt: Die Lautstärke. Diese ist im Idle-Modus völlig in Ordnung. Ein leichtes Säuseln ist vernehmbar, mehr nicht. Unter Last ändert sich dieses Bild. Die Karte ist auf jeden Fall gut hörbar. Das Säuseln verwandelt sich in ein Brausen, was je nach dem, wo der PC positioniert ist, sogar noch unter einem Headset wahrnehmbar ist. Trotzdem muss man sagen, dass es sich bei der Tonhöhe um kein besonders nerviges Kreischen handelt. Daher ist die Geräuschkulisse gut zu ertragen und beim Gaming kaum störend.

Persönliches Fazit

Aus unserer Sicht bietet KFA² mit dieser Karte letztlich einen grundsoliden Pixelbeschleuniger und auch, wenn es wohl in nicht allzu ferner Zukunft die nächste Generation von Mittelgrafikkarten gibt, bleibt speziell diese Karte sehr interessant. Eine äußerst geringe Baugröße macht sie insbesondere für kleine Systeme sehr attraktiv. Dazu kommt, dass sie mit einem leistungsstarken relativ leisen Kühlsystem ausgestattet ist, was deutlich höhere Taktraten ermöglicht. Auch der Stromverbrauch, gemessen an der Leistung, hält sich in Grenzen. Wer also kein Highend sucht bzw. dafür nicht das nötige Kleingeld besitzt, kann hier ruhigen Gewissens zugreifen. Da die schnellere AMD R9 270X im Mittel aber bei einem günstigeren Preis etwas mehr Leistung bietet, hat die KFA² GTX 760 EX OC V2 leider unseren Preis-Leistungs-Award verfehlt. Aktuell erhält man diese Karte für etwa 215€ auf Amazon.

Positiv:
+ sehr geringe Abmaße
+ gute OC-Möglichkeiten
+ ausreichend Leistung für aktuelle Titel
Negativ:
– relativ hohes Geräuschniveau unter Last
– etwas schwächer als günstigere AMD R9 270X
– hohe Leistungsaufnahme im Vergleich zur R9 270X

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Euer Hardbloxx-Team

Testbericht erstellt durch Hardbloxx.Robin

Kurztest: Corsair Voyager Air 2

Eine externe Festplatte besitzt mittlerweile fast jeder und der Speicher der Festplatten wird auch immer größer. Corsair hatte mit der Corsair Voyager Air den Versuch gestartet, eine mobile WLAN-Festplatte zu vermarkten. Beim ersten Modell gab es jedoch noch einige Schwächen und Defizite. Corsair hat die Voyager Air nun weiterentwickelt und mit der Voyager Air 2 das neue Modell auf den Markt gebracht. Ob Corsair sein Produkt verbessern konnte und was die WLAN-Festplatte leisten kann, das haben wir für euch getestet.

Technische Daten:

  •  6200 mAh Lithium-Ionen-Polymer Akku
  •  WLAN nach 802.11 b/g/n mit bis zu 30 m Funkreichweite
  •  1 TB Speicherkapazität
  •  Gewicht: 347g
  •  138,7 x 83,5 x 27,8 mm (LxBxH)

Verpackung & Lieferumfang:

Corsair Voyager AIr 2 2
Corsair Voyager AIr 2 3

 

Wie man bei einer Festplatte vielleicht schon vermutet, ist beim Lieferumfang nicht so viel zu erwarten. Neben der Festplatte findet man noch ein USB3.0-Kabel in der Verpackung und eine Bedienungsanleitung in allen gängigen Sprachen. Die Verpackung selbst ist eine kleine Pappschachtel, welche optisch gelungen ist und auf den ersten Blick alle wichtigen Spezifikationen verrät. Die Verpackung greift mit ihrem schwarz-blauen Design die Farbgebung der Festplatte auf. Die Festplatte besitzt neben dm USB-Anschluss auch einen 5V Stromanschluss, um den integrierten Akku schneller zu laden. Warum ein passendes Netzteil bei dem Preis der Corsair Voyager Air 2 nicht zum Lieferumfang gehört, ist für uns nicht verständlich. Ebenso ist uns aufgefallen, dass das USB3.0-Kabel gern etwas länger sein könnte. Je nach Schreibtisch und Position des Rechners kann es da schon knapp werden. Jedoch ist die Voyager Air 2 hauptsächlich für den kabellosen Betrieb gedacht.

Aussehen & Verarbeitung:

Corsair Voyager AIr 2 4
Corsair Voyager AIr 2 7

 

Beim Vorgängermodell bot Corsair neben dem üblichen Schwarz eine knallrote Variante an. Bei der neuen Voyager Air 2 verzichtet Corsair auf ein solches Farbexperiment und beschränkt sich auf ein schlichtes Mattschwarz, welches durch das Hochglanzbedienfeld sowie das Hochglanz-Corsair-Logo aufgelockert wird. Den einzigen Farbakzent bietet die türkis-blaue Unterseite der Festplatte. Auf der tükisfarbenen Unterseite fällt sofort der große Ring aus schwarzem Gummi auf. Dieser sorgt nicht nur für einen sicheren Stand, sondern dämpft effektiv die leichten Vibrationen und sorgt so für einen geräuscharmen Betrieb. Das 2,5-Zoll-Gehäuse lässt sich dank seiner kompakten Abmessungen leicht in einer Tasche verstauen und ist gut für den mobilen Einsatz geeignet. An der Verarbeitungsqualität gibt es, wie für Corsair üblich, nichts auszusetzen. Es finden sich weder scharfe Kanten, noch ungleichmäßige Spaltmaße. Positiv überrascht waren wir bei dem Gewicht von 347 Gramm. Denn eine handelsübliche externe 2,5 Zoll Festplatte von WesternDigital kommt auf ein Gewicht von 157 Gramm. Damit wiegt die Voyager Air 2 gerade einmal 190 Gramm mehr, trotz großem 6200 mAh Akku, WLAN-Modul und Controller.

Technik & Software:

Screenshot Voyager Air 2 3
Screenshot Voyager Air 2 4

 

Mit der Corsair Voyager Air 2 können Daten per WLAN und auch USB 3.0 geschrieben sowie gelesen werden. Der USB3.0-Anschluss bietet natürlich die höchsten Übertragungsraten und bietet sich daher an, wenn große Datenmengen kopiert werden sollen. Im Benchmark mit CrystalDiskMark konnte die Voyager Air 2 gute Datenraten vorweisen. Beim sequentiellen Lesen erreichte die verbaute Tohsiba MQ01ABD100 Platte 117,4 MB/s und beim Schreiben 115,8 MB/s. Mit unserem zweiten Benchmarkprogramm HD Tune konnten wir eine mittlere Transferrate von 90,8 MB/s bei einer Zugriffszeit von 17,8 ms ermitteln.

Benchmark CrystalDiskMark Corsair Voyager AIr 2
HD Tune Corsair Voyager Air 2

Smartphones und Tablets können mithilfe der kostenlosen App „Voyager Air“ per WLAN auf die Festplatte zugreifen. Die App ist im Google Playstore, im App Store und auch bei Amazon apps verfügbar. Über die App kann man Mediendateien wie Videos, Musik oder Bilder direkt auf das jeweilige Mobilgerät streamen, ohne die Dateien von der Festplatte downloaden zu müssen. Dabei kann die Corsair Voyager Air 2 an bis zu 5 Mobilgeräte gleichzeitig in 720p streamen. In unserem Test war es uns sogar möglich, dass alle Geräte auf denselben Film zugreifen konnten, ohne dass es zu Rucklern kam. Generell funktioniert das Streamen problemlos. Die Filme sind schnell geladen und puffern zügig, sodass die Wiedergabe flüssig abläuft. In unserem Test konnten wir außerdem feststellen, dass die Voyager Air 2 so ziemlich jedes gängige Format unterstützt. Wesentlich wichtiger für die erfolgreiche Wiedergabe ist ein guter Player auf dem Mobilgerät. Desweiteren können mit Hilfe der App Dateien auf die Festplatte geschrieben werden oder von ihr gedownloadet werden.

Screenshot Voyager Air 2 1
Screenshot Voyager Air 2 2

Über die App können ebenso alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu zählen das Ändern des Laufwerknamen, das Einrichten des Internet Passtrough, das Einrichten eines WLAN-Passwortes, das Konfigurieren der Medienbibliothek und das Einrichten der Cloudsynchronisierung mit der Dropbox oder Google Drive. Sogar der Ladezustand des integrierten Akkus kann über die App abgerufen werden. Eine weitere geniale Funktion der Voyager Air 2 ist die bereits genannte Internet-Passtrough-Funktion. Wird diese aktiviert, kann man die Voyager Air 2 mit dem eigenen drahtlosen Heimnetzwerk verbinden und den Internetzugang durchschleifen. Somit muss man nicht ständig zwischen den WLAN-Netzen der Festplatte und des Heimnetzes wechseln, wenn man schnell etwas im Web nachschauen möchte. Der integrierte Akku bietet eine Kapazität von 6200 mAh und soll laut Corsair für bis zu 7 Stunden Videostreaming ausreichen. In unserem Test erreichten wir mit einem verbundenen Gerät eine Akkulaufzeit von 6 Stunden und 47 Minuten.

Persönliches Fazit:

Mit der Voyager Air 2 hat Corsair einen deutlich verbesserten Nachfolger des ersten Modells auf den Markt gebracht. Große Datenmengen können über das USB3.0-Kabel sehr schell übertragen werden. Ich denke, die Festplatte dürfte für diejenigen interessant sein, die viel unterwegs sind. So können mit Tablet bzw Smartphone unterwegs Filme geschaut sowie wichtige Unterlagen gesichtet werden und gleichzeitig hat man immer das aktuellste Backup seiner Cloud dabei. Das wichtigste dabei ist jedoch, dass man trotz der großen Speicherkapazität unabhängig von Steckdosen ist. Corsair lässt sich dieses tolle Spielzeug aber auch gut bezahlen. Bei Amazon muss man aktuell 193,10 € dafür bezahlen. Für Personen, die viel unterwegs sind, ist es das Geld definitiv wert, für Heimanwender kommt man mit einer schnellen externen Festplatte, welche am Router hängt, sicherlich etwas günstiger.

Positiv:

  • sehr leiser Betrieb dank Entkopplung
  • mobile Verfügbarkeit von großer Speicherkapazität
  • hohe Übertragungsraten über USB 3.0
  • Streaming an bis zu 5 Mobilgeräte
  • Möglichkeit des Internet Passtrough
  • stabile, gut funktionierende, kostenlose App

Negativ:

  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • stattlicher Preis

Hier könnt ihr die Preise vergleichen.

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Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Corsair Force LX 512 GB SSD

Die Preise für SSDs fallen weiter und weiter und allmählich werden auch große Modelle attraktiver und vor allem für Gamer interessant. Passt auf eine 80 oder 120 GB SSD maximal das Betriebssystem und einige Programme, so finden auf einem 512 GB großen Modell bereits zahlreiche Games ihren Platz. Wir haben uns einmal die neue Corsair Force LX mit 512 GB Speicher angeschaut und durch unseren Testparcours gejagt. Ob die SSD ihre Schreib- und Lesewerte, die sie verspricht, halten kann, erfahrt ihr weiter unten.

Verpackung & Lieferumfang

Wie auch bei vielen anderen Modellen, ist der Lieferumfang eher mager. Hier bieten nur wenige Hersteller wie z.B. Kingston einen größeren Lieferumfang. Corsair legt seiner Force LX lediglich einen Garantie-Hinweis mit in die kleine Verpackung. Die Hülle selbst ist ein kleines Papp-Gebilde, das die SSD vor Außeneinflüssen schützen soll. Vor Stößen ist die SSD hingegen nicht gesichert, da sie sich in keiner Schutzschachtel oder Schaumstoffsicherung befindet. Preislich ordnet sich die Corsair Force LX zurzeit weit hinter den Dauerbrennern Crucial MX100 und Samsung SSD 840 Evo ein. Während die Crucial mit einem unglaublichen Preis-/Leistungs-Verhältnis punktet, muss sich die Corsair mit 9 Cent mehr pro Gigabyte die Blöße geben. Verglichen mit der neuen Sandisk Extreme Pro ist die Corsair jedoch noch ein „Schnäppchen“.

Corsair-Force-LX-512GB-Preise

Corsair-Force-LX-512GB-4
Corsair-Force-LX-512GB-2

Aussehen und Verarbeitung

Im typischen Schwarz und lediglich mit einem Aufkleber auf der Vorderseite versehen, bleibt die Corsair Force LX eher unauffällig. Besonders schön anzusehen ist der Metall-Look, der bei der SSD verwendet wird. Im Brushed-Alu Design wirkt die SSD ansehnlich und hochwertig. Auf dem Aufkleber erkennt ihr neben der Seriennummer noch den Namen und die Größe der SSD. Auch die Verarbeitung braucht sich im Vergleich zur Konkurrenz nicht verstecken. Die Spaltmaße sind durchgehend perfekt. Ecken und Kanten konnten wir ebenfalls keine entdecken. Überrascht waren wir über das geringe Gewicht von 56 Gramm. Zwar sind SSDs von Haus aus nicht schwer, aber das niedrige Gewicht ist vor allem für Notebooks ein positiver Punkt.

Corsair-Force-LX-512GB-3
Corsair-Force-LX-512GB-1

Technik & Software

Anstatt auf einen herkömmlichen und weit verbreiteten SandForce-Chipsatz, setzt die Corsair Force LX auf einen Silicon Motion SM2246EN Chip, den der Hersteller speziell für große SSDs entwickelt hat. Insgesamt sind vier MLC NAND Speichermodule mit einer Größe von 128 Gigabyte verbaut. Angebunden sind diese über SATA 3, jedoch ist die Corsair Force LX ebenfalls zu SATA 2 kompatibel. Laut Silicon Motion erreichen die Chips bis zu 538 MB/s lesend und 450 MB/s schreibend. Corsair selbst gibt die verbauten Speichermodule mit 560 MB/s lesend und 560 MB/s schreibend an. Laut Silicon Motion erreicht der SM2246EN Chip zudem 67.000 random read IOPS und 65.000 random write IOPS. Im Vergleich zu anderen Chips soll zudem die Leistungsaufnahme etwa 30% geringer sein, als bei anderen SSDs mit anderen Chips.

Ein weiteres Goodie ist die Software, die ihr auf der Corsair Webseite herunterladen könnt. Hier erhaltet ihr nicht nur einen Überblick über die Eigenschaften der SSD, sondern auch über den Zustand und über eventuelle Fehler. Zudem könnt ihr mit der Software eure SSDs anständig „tunen“ und Speicherplatz freiräumen. Schön ist, dass die Software mit allen handelsüblichen SSDs zusammenarbeitet. Ob wir nun eine Corsair, Kingston oder Sandisk angeschlossen hatten, die Software ist mit jedem Modell kompatibel. Etwas unansehnlich, aber auch eher unwichtig, ist das Design und die Anordnung der einzelnen Menüpunkte. Hier hätte sich der Entwickler etwas mehr Mühe geben können.

Leistung

Die Leistung der Corsair Force LX kann man als durchschnittlich gut bezeichnen. Leider muss sie sich einer Crucial MX100 oder einer Samsung 840 Evo geschlagen geben, doch ist die Leistung immer noch ausreichend. Man erwartet jedoch bei einem derart hohen Preis etwas mehr Power. Als hervorragend können wir aber die Praxis-Eigenschaften der SSD bezeichnen. Den Kopiertest machten wir mit dem Corsair Flash Voyager GTX 256 Gigabyte, von dem wir einmal eine große Datei kopierten und einmal einen Ordner mit mehr als 65.000 Dateien. Die Corsair Force LX machte beim Kopieren eine gute Figur und schloss den Test bereits nach 5 Minuten und 40 Sekunden ab. Erfreulich sind zudem auch die konstanten Datenraten bei voll bestückter SSD. Wie AS SSD zeigt, bleibt die Geschwindigkeit auch bei einer freien Kapazität von 200 Gigabyte und von 20 Gigabyte konstant. Lediglich die Zugriffszeit beim Lesen steigt an, was im Alltag nicht erkennbar war.

Corsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_CrystalDiskMarkCorsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_AS_SSD_BenchCorsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_AS_SSD_Bench_2Corsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_AS_SSD_Bench_3Corsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_ATTODiskBenchCorsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_ATTODiskBench_2Corsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_CopyFolderCorsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_CopyDataCorsair_Force_LX_SanDisk_Pro_Extreme_AntivirRun

Persönliches Fazit

Die Corsair Force LX hat es mit ihren 512 Gigabyte wirklich sehr schwer, denn sie ist zurzeit einfach noch zu teuer. Zwar bietet die SSD sehr gute Lese- und gute Schreibraten, doch sind diese für den aktuellen Preis von rund 210 Euro einfach nicht zufriedenstellend. Richtig attraktiv wird die Corsair Force LX SSD, sobald ihr Preis unter 170€ fällt und somit Schnäppchenjäger anspricht. Ist es soweit, können wir auch eine volle Kaufempfehlung aussprechen. Aktuell ist man mit einer Crucial oder Samsung SSD jedoch wesentlich günstiger und sogar schneller unterwegs.

Positiv:

+ sehr leicht und kompakt gebaut
+ hochwertiges Material
+ ansprechende Alltags-Performance

Negativ:

– aktuell noch zu teuer für die Geschwindigkeit

Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Hier könnt ihr die SSD auf Amazon kaufen.

Test / Testbericht: Sandisk Extreme Pro 480 Gigabyte

Waren sie anfangs für die meisten Spieler noch viel zu teuer, so fristen SSDs heute lange kein Nischendasein mehr. Auch SanDisk weiß, was Spielern gefällt und bringt mit der neuen Extreme Pro eine SSD auf den Markt, die das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen soll. Die neue Extreme Pro setzt vor allem auf Langlebigkeit und brachiale Performance, die sich der Hersteller aktuell aber auch noch mit einem brachialen Preis bezahlen lässt. Da bleibt die Frage: Ist die SSD so gut, wie sie verspricht oder doch nur ein teurer Marketing-Gag?

Lieferumfang & Verpackung

Wie von SSDs gewohnt, fällt der Lieferumfang eher mager aus. Neben der SSD selbst liegt noch ein technischer Hinweis sowie der Garantiezettel mit im kleinen Karton. Die Sandisk Extreme Pro ist zudem normal verpackt und mit einer Klarsichthülle vor Wettereinflüssen geschützt. Anderweitige Schutzmaßnahmen traf der Hersteller nicht. Das Design der Verpackung ist auffällig schwarz/rot und signalisiert die typischen Sandisk-Extreme-Farben. Auf der Vorderseite erkennt ihr auf den ersten Blick die Lese- und Schreibraten. Preislich ordnet sich die Sandisk Extreme Pro aktuell noch auf den ersten Plätzen ein. Mit rund 280 Euro (Stand 30.07.2014) ist die SSD wahrlich kein Schnäppchen und somit zurzeit auch eines der teuersten erhältlichen SSDs. Doch müssen wir dem kleinen Flash-Speicher zugute halten, dass der Käufer eine 10-jährige Garantie erhält. Somit seid ihr auf lange sich abgesichert.

Corsair-Force-LX-512GB-Preise

Aussehen & Verarbeitung

Die Sandisk Extreme Pro ist, wie viele ihrer Kollegen, in einfachem Schwarz gehalten, was auf der Oberseite durch einen Aufkleber aufgelockert wird. Auf dem Aufkleber seht ihr den Namen und den Hersteller. Das „Extreme Pro“ leuchtet in auffallend goldenen Lettern. Die Unterseite wird von einem weiteren großflächigen Aufkleber bedeckt, der zusätzlich die Seriennummer und wenige Informationen zur SSD bereithält. Vom allgemeinen Design her wirkt die Sandisk Extreme Pro nicht ganz so hochwertig wie z.B. die Corsair Force LX mit ihrem Brushed-Alu-Look, doch ist das Design einer SSD sowieso eher zweitrangig. Die Verarbeitung kann sich hingegen sehen lassen: Keinerlei grobe Spaltmaße, Ecken oder Kanten.

Technik

Die Extreme Pro von Sandisk könnt ihr mit 240, 480 und 960 Gigabyte kaufen. Ihre Bauhöhe beträgt 7 mm und das Gewicht ist mit 57 Gramm angenehm leicht. Der MLC-Speicher wird in 19 nm gefertigt und stellt eine Gemeinschaftsproduktion mit Toshiba dar. Auf der Platine sitzen, nicht wie bei der Corsair Force LX große 128 Gigabyte Chips, sondern kleinere 64 Gigabyte Modelle. Als Steuerungschip kommt ein Marvell 88SS9187 zum Einsatz. Unsere Test-SSD verfügt über 1024 MB DDR3 Cache und kann zusätzlich auf eine weitere Cache-Stufe, den nCache zurückgreifen. In der Regel sollten bei der Bestückung von 8 x 64 Gigabyte Speicherchips eine Kapazität von 512 Gigabyte herauskommen. Sandisk nutzt einen Teil dieses Speichers jedoch als schnelleren Zwischenspeicher, wodurch sich 480 Gigabyte ergeben. Dadurch soll die Schreib- und Leserate von kleinen Datenblöcken beschleunigt werden. Sollte die SSD einmal zu warm werden, drosselt sie sich, Temperatur bedingt, selbst und schützt somit vor einem Defekt.

Leistung

Die Leistung der Sandisk Extreme Pro ist sehr gut bis spitze und kann sich vor allem in den theoretischen Benchmarks vor die Corsair Force LX setzen. Im Kopiertest zeigte sie sich nahezu genauso schnell und erreichte auch identische Zeiten. Durchgeführt haben wir den Kopiertest mit einem Corsair Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte Speicher. Kopiert wurde eine 11 Gigabyte große Einzeldatei sowie ein Ordner mit mehr als 65.000 Dateien. Ihre wahren Stärken spielt die Extreme Pro jedoch erst aus, sobald sie randvoll ist. Im Test zeigte sich die SSD von ihrer schnellsten Seite, wenn der Speicher fast voll belegt war. Hier konnte Sie schnellere Schreib- und Leseraten erreichen als im leeren Modus – beeindruckend! Darunter muss jedoch die Zugriffszeit leiden, die hier auf fast 0,2 Sekunden ansteigt.

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Persönliches Fazit

Entwickelt und gebaut für Gamer mit hohen Ansprüchen, so in etwa lautet der Leitsatz von Sandisk, wenn es um die Sandisk Extreme Pro geht. Zweifelsohne ist die Extreme Pro eine schnelle SSD mit reichlich Speicher. Auch die Kopierleistung bei großen Dateien konnte uns überzeugen. Wirklich erstaunt waren wir jedoch von der konstanten Dauerleistung. Bleiben andere SSDs oftmals gleich schnell oder werden sogar langsamer, legt die Sandisk Extreme Pro sogar noch einmal eine Schippe drauf und beschleunigt ihre Raten. Wäre die Sandisk Extreme Pro aktuell nicht derart teuer, könnten wir sie empfehlen. Leider war aber auch die Alltagspraxis nicht immer die Beste und lag sogar immer hinter der Corsair Force LX. Die Performance passt, aber der Preis treibt einem Spieler die Tränen in die Augen. Mit 280 Euro ist die Extreme pro aktuell noch viel zu teuer. Legt ihr 40 Euro mehr drauf, erhaltet ihr bereits zweimal die Crucial MX100 mit 512 Gigabyte. Sobald sich der Preis bei 200 Euro einpendelt, kann aber zugeschlagen werden. Ob Gamer nun eine Sandisk oder eine Crucial SSD nehmen ist jedoch egal, die Leistung unterscheidet sich im Gaming nicht grundlegend.

Positiv:

+ super Schreib- und Leseraten
+ hervorragende Dauerperformance
+ schöne Verarbeitung
+ 10 Jahre Garantie

Negativ:

– viel zu hoher Preis
– Zugriffszeiten steigen bei starker Auslastung rapide an

 Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Kauft die Sandisk Extreme hier bei Amazon.

 Euer Hardblox-Team

Test/Testbericht: ASRock Z97E-ITX/ac

ASRock ist wohl nicht erst seit der Kooperation mit Fatal1ty kein unbeschriebenes Blatt. Schließlich gibt es die Firma mit Gründungsjahr 2002 schon mehr als ein Jahrzehnt und auf ebenso viel Erfahrung können sie auch zurückblicken. Darüber hinaus ist ASRock natürlich nicht umsonst der weltweit drittgrößte Motherboard-Hersteller mit Hauptsitz in Taipeh, Taiwan und Niederlassungen in Europa und den USA. Ebenso wie die ASRock-Mainbaords breiten sich auch die mITX-Systeme, nicht erst seit dem Intel Z87 Chipsatz bzw. dem AMD A87 / A88X Chipsatz (die AMD Mainboard-Hersteller hinken hier leider noch etwas hinterher), mehr und mehr im Gaming-Bereich aus und erfüllen längst nicht mehr nur HTPC-Zwecke. Wir befassen uns aber mit einer Allzweck-Waffe unter den Kleinsten mit allerlei Raffinessen hinsichtlich Zuverlässigkeit, Clouding, Streaming, Audio, Video, LAN- und Speicherstärke – dem ASRock Z97E-ITX/ac.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASRock Z97E-ITX/ac
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt die neuen Intel Xeon/Core i7/i5/i3/Pentium/Celeron Prozessoren (Socket 1150) der 4. und 5. Generation
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
GrafikIntegrierter Grafikprozessor
VGA Output/Input1x DVI-I, 1x DisplayPort, 1x HDMI-Out, 1x HDMI-In
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0/2.0 x16
1x miniPCIe (belegt durch WiFi)
Speichersystem1x SATA Express
6 x SATA 3 6Gb/s-Schnittstellen (gelb)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
1x M.2 (Gen2 x2/SATA)
LANIntel Gigabit LAN
WLAN1x 2T2R Dual Band 802.11ac WiFi + BT 4.0 Modul
Audio7.1 CH HD, unterstützt DTS Connect
USB-Schnittstellen6 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (4 hinten, 2 vorne/intern)
6 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (2 hinten, 4 vorne/intern)
Besondere FeaturesSuper Alloy Motherboard
-Premium 60A CPU Choke
– Premium Memory Alloy Choke
– Dual-Stack MOSFET (DSM)
– NexFET MOSFET
– Nichicon 12K Platinum Kondensatoren
– Sapphire Black PCBDigi Power
ASRock Full Spike Protection
ASRock Cloud
ASRock APP Shop
ASRock A-Tuning
Full HD UEFI
+ weitere ASRock Exclusive Features (siehe unten)

Ob das ASRock Z97E-ITX/ac nicht nur ein kleiner Felsen in der Brandung ist oder doch nur vielmehr ein hilfloser Kieselstein, erfahrt ihr nun in unserem Test.

Verpackung & Lieferumfang

Wie von den kleinen mITX-Mainboards gewohnt, kommt auch das ASRock Z97E-ITX/ac in einem recht kleinen, aber stabilen Karton daher. Dieser ist qualitativ hochwertig bedruckt und gestaltet sich überwiegend schwarz, um die in hellen Farbtönen hervorgehobenen Aufdrucke hervorzuheben. Auf der Oberseite sind dies, nebst Firmenname und Artikelbezeichnung, einige der Main-Features und natürlich das Hauptargument „Super Alloy Motherboard“ für höchste Stabilität und Zuverlässigkeit. Ein Produktfoto oder einen Teaser davon sucht man hier allerdings vergebens. Stattdessen findet man ein großes gold-blau strahlendes X vor, welches für das X in ITX oder die „Xtra“ Power oder die „Xtremen“ des kleinen Riesen steht. Drei der vier schmalen Seiten der Verpackung sind lediglich mit „ASRock Z97E-ITX/ac“ und dem sich bereits auf dem Deckel befindenden gold-blauen X bedruckt und tragen ansonsten, wenn überhaupt, nur Aufkleber mit Strichcodes sowie Standardinformationen wie Herkunft, Seriennummer, Artikelnummer, Abmessungen und Gewicht. Die vierte Seite (hinten) enthält in 11 Sprachen eine sehr knappe Übersicht der Spezifikationen beziehungsweise Features, wie welche Prozessoren und RAM-Riegel unterstützt werden, was es mit dem Super Alloy auf sich hat, M.2 Unterstützungen (30mm und 42mm) und ein paar Programme, die mitgeliefert werden.

Die Rückseite verspricht da schon mehr, denn hier finden sich neben einem Produktfoto auch noch genauere Beschreibungen des Super Alloy Konzepts, genauere Spezifikationen und weitergehende Erläuterungen zu einigen der Features des ASRock Z97E-ITX/ac, wie beispielsweise der M2 Sockel, dem 2T2R 802.11ac WiFi und dem SATA Express Connector, auf die wir aber später ohnehin noch genauer zu sprechen kommen.

Nachdem wir uns nun genug mit dem Äußeren beschäftigt haben, kommen wir zum Inhalt, öffnen die Verpackung in Schatztruhen-Manier und klappen den Deckel nach hinten auf. Zum Vorschein kommen erst einmal die Installations-CD (mit ASRock Sticker), die WiFi-Antenne (inklusive Klebepad), das I/O-Shield, zwei schwarze SATA-Kabel (einmal mit geradem und einmal mit gewinkeltem Anschluss), der Quick Installation Guide, der Software Setup Guide, einem kleinen Tütchen mit einer Schraube für den M2 Riegel und eine ASRock Cloud Broschüre. Darunter – und durch eine wegklappbare Lage weißen Kartons getrennt davon – liegt das ASRock Z97E-ITX/ac, weich gebettet und absolut sicher in einer antistatischen Folie und im Inneren davon noch umrahmt von Schaumstoff – top!

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Aussehen & Design

Rein optisch kommt das ASRock Z97E-ITX/ac tief schwarz und dunkel daher. Einzig die Kühlungskomponenten in hellem Metallic-Blau, die zwei RAM-Slots in Hellblau, vier der SATA-Anschlüsse in Grau und das WiFi-Modul heben sich davon ab. Alles in allem jedoch ein sehr passendes Zusammenspiel mit einem äußerst edlen Eindruck auf wenig Platz – toll! Im Sinne der Keepout-Zone des CPU-Sockels und auch des CPU-Kühlers sind nicht alle Komponenten vom Kühlkörper eingefasst, wie man dies von den größeren Mainboards gewohnt sein mag. Um hier für ausreichend kühle Komponente zu sorgen, macht sich ASRock einen anderen Weg zu Nutze und verwendet andere Materialien oder einen anderen Aufbau der ganzen Sache an sich. Dies trägt nicht nur zur Kühlung bei, sondern macht auch optisch einiges her. Doch dazu später mehr bei den technischen Details.

In Sachen Layout macht ASRock bei dem ASRock Z97E-ITX/ac eigentlich alles richtig. Der PWM-Anschluss für den CPU-Kühler befindet sich direkt hinter den USB-2.0-Anschlüssen der rückseitigen Anschlüsse des Mainboards und kann selbst mit großen bereits installierten CPU-Kühlern noch problemlos erreicht werden – perfekt! Die Anschlüsse, um das Mainboard mit Strom zu versorgen, liegen im Falle des 8pin-Anschlusses direkt hinter den rückseitigen USB-3.0-Anschlüssen und unterhalb des Spannungswandler-Kühlers und ist ebenfalls gut zu erreichen, selbst wenn der CPU-Kühler schon installiert ist. Der 24-pin-Anschluss befindet sich auf der rechten Außenseite neben den RAM-Sockets. Alle Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich in der rechten unteren Ecke des Mainboards und sollten eventuell vor Installation einer möglichen Grafikkarte bestückt werden, auch wenn diese nicht unbedingt blockierend wirkt. Die SATA-Anschlüsse sollten in den meisten Fällen auch, selbst mit einer bereits installierten dedizierten Grafikeinheit, gut zu erreichen sein. Diese sind oberhalb des PCI-Sockets und links der RAM-Sockets lokalisiert. Mit einer M.2-Speichereinheit sollte es keinerlei Probleme geben, denn der Sockel dafür wurde kurzerhand auf die Rückseite des Mainboards verfrachtet – innovativ! Alles in allem ergibt sich mit dem tiefschwarzen Sapphire Black des PCBs und dem Blau der Kühlereinheiten und der RAM-Sockel jedoch ein sehr edles Bild – nobel!

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Verarbeitung

In Sachen Verarbeitung lässt sich ASRock beim ASRock Z97E-ITX/ac nicht lumpen. Optisch sind weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick am Mainboard Mängel festzustellen. Alles strahlt, glänzt und weist keinerlei Schlieren oder gar Kratzer auf. Alle Ränder, Kanten sowie Bohrungen im PCB für etwaige Schrauben sind gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten. Dies gilt ebenso für die beiliegende WiFi-Antenne. Die rückseitigen Anschlüsse sowie die Chokes sitzen allesamt bombenfest und gerade in Reih und Glied auf dem Mainboard. Selbst bei der ästhetisch schön dunkel getönten Halterung für die CPU wackelt nichts – vorbildlich!

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Technische Details

Hochwertige, legierte Chokes (Spulen)

Dank der neuen Generation legierter Spulen erhöht sich der Sättigungsstrom um bis zu 90 Prozent. Dies bietet einerseits ein hochgradig resistentes Design gegen magnetische Einwirkungen und andererseits auch gegen Hitze. So bewahren auf der einen Seite die Spulen einen wesentlich kühleren Kopf im Vergleich zu den gängigen Ferrite Chokes, auf der anderen Seite arbeitet das Mainboard effizienter, stabiler und zuverlässiger.

Dual-Stack-MOSFET für die CPU-Versorgung

Als weiteres innovatives Element und Baustein des „Super Alloy Motherboards“ verwendet ASRock Dual-Stack-MOSFETs (DSM). Wie das Wort schon sagt, werden hierbei zwei Dies gestapelt. Je größer die Die-Fläche ist, desto geringer ist der Einschaltwiderstand beziehungsweise der minimale Durchgangswiderstand, den sogenannten Rds(on). Im Vergleich mit herkömmlichen MOSFETs bietet die DSM-Technik einen extrem niedrigen Rds(on) von 1,2 mΩ. Dieser niedrige Ohm-Wert ermöglicht eine effizientere Vcore-Versorgung der CPU und somit ebenfalls Stabilität.

NexFET-MOSFET für den Speicher

Die NexFET-MOSFETs der nächsten Generation sorgen, ebenso wie die DSM bei der CPU, für eine effizientere Steuerung der Stromversorgung. In diesem Falle jedoch für die RAM-Slots. Sie bieten im Vergleich zu herkömmlichen MOSFETs einen geringeren Rds(on)  von nur 2,9 mΩ, eine höhere Effizienz und niedrigere Temperaturen. Darüber hinaus liefern diese speziellen MOSFETs einen bis zu 7,5 Mal so hohen Schutz vor elektrostatischer Entladung (vor allem der, des menschlichen Körpers) wie die  traditionellen MOSFETs.

12K-Platinkondensatoren von Nichicon

Im Vergleich zu anderen High-End-Mainboards und deren Kondensatoren, die eine Lebensweise von etwa 10.000 Stunden und einen vergleichsweise erhöhten Verluststrom aufweisen, bietet ASRock etwas mehr für alle Audiophilen. Mit den 12K-Platin-Kondensatoren von Nichicon, mit einer Lebensdauer von etwa 12.000 Stunden und einem Verluststrom von vernachlässigbaren 10µA, sorgt man so für eine bessere Stabilität, eine höhere Zuverlässigkeit, eine um 20% längere Lebensspanne und einen gesenkten Störpegel.

M.2-Sockel (PCIe Gen2 x2 & SATA)

Mit der Onboard-Schnittstelle M.2  ist man bestens für den Next Generation Form Factor (NGFF) von SSDs und weiteren Geräten gerüstet. Das ASRock Z97E-ITX/ac unterstützt M.2-Module für SATA3 mit 6 Gb/s und M.2-Module für PCI Express (Gen2 x2) mit 10 Gb/s.

2T2R 802.11ac WiFi

Was wäre eine Allzweck-Waffe ohne mobiles Internet? Genau deshalb kommt in diesem Fall das exklusive MIMO-Funkmodul (2T2R) für WLAN nach 802.11ac und Bluetooth zum Einsatz. Dies ermöglicht kabellose Netzwerkgeschwindigkeiten von bis zu 867 Mbps. Das entspricht einer Steigerung von bis zu 289 Prozent gegenüber alten WLAN-Lösungen.

Digi Power

Anders als traditionell gebaute Mainboards mit einer analogen Stromversorgung, nutzt man hier ein Design mit digitaler Pulsweitenmodulation (PWM), wie man es bereits von Lüftern kennt. Dadurch wird die CPU mit einer effizienteren und gleichmäßigeren Vcore-Spannung versorgt, was die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Mainboards verbessert.

SATA-Express-Anschluss

Frei nach dem Motto „Heute schon an Morgen denken“ verfügt das ASRock Z97E-ITX/ac über das SATA-Express-Interface. Dieses bietet die Datenübertragungsrate von PCIe-Gen2-x2 (10 Gb/s).

PCB versus Wasser

Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann das Mainboard langsam, aber unhörbar zerstören. Todesursache: Kurzschluss. ASRock wartet hier gleich mit zwei Features auf. Einerseits hat ASRocks neues PCB-Design ein hochverdichtetes Glasfasergewebe, welches die Lücken im PCB verringert und das Mainboard auf diese Weise gegen einen durch Feuchtigkeit ausgelösten elektrischen Kurzschluss schützt. Andererseits verfügt es über eine Luftentfeuchter-Funktion. Ja, richtig gelesen: Eine Luftentfeuchter-Funktion. Die Dehumidifier-Funktion verhindert zusätzlich das vorzeitige Ableben durch einen Kurzschluss. Durch die Aktivierung dieses Luftentfeuchters startet der PC automatisch aus den Energiemodi S4 (Hibernation) und sogar S5 (Power off) und entfeuchtet das System.

HDMI-In

Mit HDMI-In könnt ihr bequem zwischen dem Computer und dem zweiten Gerät hin und her wechseln und das Zweitgerät sogar dann nutzen, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Ein lästiges Umstecken der Kabel entfällt auf diese Weise. Einfach wie gehabt den Monitor an den PC anschließen und das Zweitgerät an den HMDI-In des Computers, fertig – komfortabel!

Software und Treiber

Aller Anfang des Neuaufsetzens ist schwer oder besser gesagt, es kann seine Tücken haben. Doch „ASRock got you covered“! Neben vielerlei Spielereien oder längst Bekanntem auf Seiten der Software-Versorgung, wie beispielsweise Google Chrome, kommt das ASRock Z97E-ITX/ac auch mit allerlei raffinierten Sachen, die das Leben schöner machen.

Easy Driver Installer

Um einem die Treiberinstallation so angenehm wie möglich zu machen, beispielsweise auch, wenn man kein optisches Laufwerk angeschlossen hat oder anschließen möchte, kann man den Easy Driver Installer im UEFI verwenden, um den LAN-Treiber selbstständig von einem USB-Laufwerk aus einzuspielen. Ist dies erledigt, werden die weiteren Treiber automatisch aus dem Internet heruntergeladen und installiert – praktisch!

A-Tuning

Die Schaltzentrale des ASRock-Mainboards: A-Tuning – ASRocks Mehrzwecksoftware in neuem Gewand mit einem neuen Interface, mehr Features und verbesserten Tools. Es finden sich auch hier, unter den vielen Tuning, Overclock- und Optimierungsmöglichkeiten XFast RAM und XFast LAN. Ersteres erstellt im Arbeitsspeicher eine virtuelle Festplatte, um die Leistung zu verbessern. So kann zum Beispiel Photoshop auf diese Weise bis zu fünf Mal so schnell arbeiten. Das Zweite bügelt eine ineffiziente Verwaltung der vorhandenen Netzwerkbandbreite aus, denn um eine perfekten Internet-Umgebung herzurichten, benötigen man oft nur einen intelligenten Manager der Ressourcen und nicht unbedingt mehr Bandbreite.

ASRock APP Shop

Mit dem ASRock APP Shop können verschiedene Apps und Support-Software heruntergeladen, das System optimiert und das Mainboard auf dem neuesten Stand gehalten werden. Alles mit nur einem Programm – komfortabel!

ASRock App Charger

Mit dem App Charger-Treiber am PC kann man Apple-Endgeräte wie iPhone oder iPad bis zu 40 Prozent schneller laden. Darüber hinaus ermöglicht es der Apple App Charger, mehrere Geräte gleichzeitig zu laden und den Ladevorgang aufrecht zu erhalten, selbst wenn der PC in die ACPI-Zustände S1 (Standby-Modus), S3 (Suspend to RAM), S4 (Hibernation) oder S5 (Power off) geschaltet wird – praktisch!

Orbweb ME

Die ASRock Cloud verbindet alle gewünschten Mobilgeräte nahtlos mit dem PC. ASRock gibt darüber hinaus als kostenlose Dreingabe eine einjährige Mitgliedschaft für Orbweb.ME Professional (49,99 US-Dollar pro Jahr), einen persönlichen Cloud-Service. So kann man überall eine Verbindung zum PC aufzubauen und aus der Ferne auf Dateien, Musik, Fotos und Videos zugreifen. Dazu kommt noch ein einmonatiges Upgrade auf das Paket Orbweb.ME Ultimate mit einer Remote-Desktop-Funktion. Lasset das Streaming und Sharing beginnen!

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

 

Einerseits testeten wir unter Normalbedingungen mit aktiviertem Performance- beziehungsweise Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS Auswahl beziehungsweise die Voreinstellung des Tuning-Programms, andererseits nahmen wir auch ein manuelles Overclocking vor. Dies jedoch nur im Rahmen des Erhöhens des Multis, soweit es das Board mit dieser einfachen Einstellung eben mitmachte.

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Die Benchmark Ergebnisse verdeutlichen, dass die Vorzüge des neuen Chipsatzes Z97 bei den meisten Aufgaben den alten Chipsatz Z87 übertreffen und der Neue mehr Leistung bringt. Auch wenn der Performance-Modus ohne weitere Einstellungen unter dem Punkt „Advanced“ etwas hinterherhinken mag, so zeigt sich schon bei Aktivierung des leichtesten OC-Protokolls sowie mit der Auto-Tuning Funktion deutlich mehr Potential. Das manuelle Overclocking mit den vielen Möglichkeiten, unterstützt von dem Super Alloy Konzept, mag selbst dies noch spielend übertreffen. So soll es natürlich sein und geht somit auch mit der Erwartung. Ob dies auf Kosten eines höheren Energieverbrauchs zustande kommt, schauen wir uns später einmal genauer an.

Overclocking & UEFI

Restart to UEFI

In Zeiten von SSDs und Fast Boot Features kann es schon einmal sein, dass man schwer oder gar nicht in das UEFI während des POST-Vorganges kommt. Daher hat ASRock die Restart-to-UEFI-Funktion eingeführt. Diese bringt den PC beim nächsten Neustart automatisch in das UEFI, ohne darüber hinaus zu booten. Wer regelmäßig in das UEFI muss, findet hier eine angenehme Lösung.

Technischer Service für UEFI

Kundendienst in Verbindung mit der genauen Schilderung eines Problems ist oftmals eine Herausforderung. Mit dem technischen Service für UEFI beim ASRock Z97E-ITX/ac ist dies jedoch anders. Man kann bei Problemen den technischen Service von ASRock direkt aus dem UEFI heraus kontaktieren und im Falle eines Falles auch die Kategorie wählen, in der sich der vermeintliche Fehler versteckt, das Problem im Detail beschreiben und optional ein Bild oder einen Fehlerbericht für das Technikteam anhängen – spitze!

Neben dem leichtgängigen und übersichtlichen UEFI punktet das ASRock Z97E-ITX/ac jedoch vor allem mit seiner Übertaktungs-Freundlichkeit. Nicht nur dank der Super-Alloy-Motherboard-Innovationen, sondern auch wegen der ebenso leicht verständlichen und einfach zu bedienenden A-Tuning Software wird Overclocking zum Kinderspiel. Entweder man verwendet zur CPU passende Voreinstellungen, lässt A-Tuning das System selbstständig mit den besten Einstellungen übertakten (nur mit Intel-Prozessoren der K-Serie möglich, funktioniert dafür aber erstaunlich gut) oder schraubt selbst an den Einstellungen. Die speziell auf Overclocking ausgelegten Komponente des Super-Alloy-Designs werden es einem jedenfalls nicht vergelten – genial!

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Leistungsaufnahme und Temperaturen

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Nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch in Sachen Leistungsaufnahme zeigt sich der Trend vom alten zum neuen Chipsatz hin zu einem besseren Energie-Effizienz-Verhältnis. Allgemein wird weniger Strom verbraten, aber es kommt hinten mehr Leistung pro Watt raus. So soll es laufen und so beweist sich aus das ASRock Z97E-ITX/ac einmal mehr.

Persönliches Fazit

Das ASRock Z97E-ITX/ac ist ein wahrlich grundsolides Mainboard. Das Ass im Ärmel steckt hier vor allem im Multimedia-Bereich, denn es ist mit 2T2R 802.11ac WiFi, M.2 Sockel und SATA-Express nicht nur Bestens für Media von heute sondern auch von morgen ausgerüstet. Darüber hinaus kann man dank A-Tuning sehr einfach übertakten ohne dabei Stabilität oder Zuverlässigkeit einbüßen zu müssen und mit dem Super Alloy Prinzip bleibt dabei die Hardware auch noch recht kühl. So kommen nicht nur Media-Nutzer, sondern auch Overclocker und im Endeffekt auch Gamer auf ihre Kosten und das alles noch auf so wenig Platz. Zusammenfassend kann man also sagen, das ASRock Z97E-ITX/ac ist ein grundsolides und schnelles ITX Board mit guter Software und hervorragender Ausstattung. Dennoch gehört es im Bereich von 120 Euro eher zum Standard, was aber keinesfalls etwas Negatives ist. Wer ein ITX Board für seinen neuen kleinen Gamer-PC sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bei amazon.de bekommt ihr dieses Mainboard derzeit für rund 133€.

Positiv:
+ hohe Systemstabilität und Zuverlässigkeit
+ einfaches Overclocking
+ reichliche Ausstattung und kostenlose Cloud-Zugabe
Negativ:
– nur einer der beiden Lüfter-Anschlüsse gut zu erreichen (bei Luftkühlung der CPU)
– M.2-Sockel-Position gestaltet Wechsel schwierig

Euer Hardbloxx-Team

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Test / Testbericht: Corsair Flash Voyager GTX 256 Gigabyte

Externe Festplatten waren gestern, heute hat fast jeder User einen oder oder gar mehrere USB-Sticks in seiner Tasche. Größen von 16, 32 oder 64 Gigabyte sind längst keine interessante Geschichte mehr, denn sie sind aufgrund der aktuellen Dumpingpreise für Jedermann zu haben. Doch wer schon einmal eine 10 Gigabyte große Datei oder vielleicht einen riesigen Ordner auf einen günstigen USB Stick kopiert hat, wird feststellen, dass Größe nicht alles ist. Mit dem Corsair Flash Voyager zeigt der Hersteller der Konkurrenz den Finger und präsentiert nicht nur einen enorm schnellen USB-Stick, sondern mit 256 Gigabyte auch noch eine mobile Festplatte in Miniatur-Ausführung.

Lieferumfang & Verpackung

Wie jeder andere USB-Stick kommt auch der Flash Voyager GTX von Corsair nicht wirklich aufwendig verpackt zu euch nach Hause. Einziger großer positiver Punkt, es handelt sich hier nicht um eine „Blister-Verpackung“, bei der ihr tödliche Verletzungen befürchten müsst. Der USB-Stick ist angenehm und sicher in Pappe verpackt. Auch im Lieferumfang steckt nichts drin außer der kleine rot/schwarze Blitz. Besonders beeindruckend finden wir das Verhältnis zwischen Preis/Gigabyte. Auch wenn der Corsair Flash Voyager GTX eine fortschrittliche Technik verbaut hat, ist der Preis pro Gigabyte vergleichsweise gering. Dies liegt jedoch auch daran, dass der Stick mit 128 Gigabyte und 256 Gigabyte recht groß ausgestattet ist und dadurch der Preis pro Gigabyte sinkt.

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Design

Betrachtet man den kleinen Corsair Flash Voyager auf den ersten Blick, wirkt er unscheinbar und kaum auffällig, doch schlummert in diesem David ein wahrer Goliath. Das Gehäuse ist größtenteils schwarz und wird lediglich vom Hinterteil und der Spitze der Verschlusskappe mit roter Farbe etwas aufgelockert. Auf dem Stick steht auf beiden Seiten in weißer Farbe das Corsair-Logo sowie der Schriftzug „Flash Voyager GTX“, wobei das GTX in roter Farbe aufglüht. Auch die Seiten werden von von einem kleinen Bereich roter Farbe etwas aufgelockert und verziert. Alles in allem dominiert jedoch die Farbe schwarz. Wer den Voyager am Schlüsselbund oder an einer Schnur befestigen möchte, kann dies an der hinteren Öse machen, die Corsair speziell dafür vorsieht. Mit rund 8 Zentimeter Länge, 2,7 Zentimeter Breite und 0,8 Zentimeter Höhe, ist der Corsair USB-Stick kein Winzling, jedoch angenehm kompakt für seine Technik. Achtung: Nutzer von Notebooks müssen bedenken, dass der USB-Port neben dem Stick definitiv versperrt wird, da der Flash Voyager GTX für einen USB-Stick sehr breit ist.

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Verarbeitung & Material

Neben dem gelungenen, zeitlosen Design freuen wir uns auch über die unglaublich gute und angenehme Verarbeitung. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und kann daher auch die entstehende Wärme hervorragend ableiten. Lediglich die Kappe und der hintere Teil des Sticks bestehen aus Kunststoff, der hier jedoch hochwertig und sehr stabil wirkt. Kanten und Grade sind keine erkennbar und auch die Kappe weißt keinerlei negative Punkte auf. Für unseren Geschmack ist das Öffnen und Schließen etwas zu „knackig“. Das Abziehen benötigt unserer Meinung nach etwas zu viel Kraft und auch das Schließen geht nur mit einem markanten „Klack“ über die Bühne. Doch müssen wir auch sagen, dass dies schon fast Nörgeln auf hohem Niveau ist.

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Leistung

Die Performance zieht sich der Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte aus einem Phision S9 Controller, den man bereits von Corsairs SSDs gewohnt ist. Aus diesem Grund beherrscht der Voyager GTX S.M.A.R.T und sogar den TRIM Befehlt. Die Performance stellte sich im Test als tatsächlich enorm dar. Der Stick schaufelt nicht nur fleißig Daten auf seinen Speicher, sondern liest sie auch verdammt schnell. Das macht er sogar so fix, dass unsere Test-SSD in verschiedenen Situationen nicht mehr hinterherkam, was den Stick sogar leicht ausbremste. Etwas unschön ist, dass der Flash Voyager GTX etwas mehr als handwarm wird beim Kopieren, was auf Dauer kein guter Zustand für die Komponenten sein kann.

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Persönliches Fazit

Der Corsair Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte Speicher ist ein unglaublich schneller, gut verarbeiteter und schicker USB-Stick der Premium-Klasse. Wer sich nicht mit externen Festplatten abmühen möchte und immer eine extreme Performance braucht, der muss hier zugreifen, wenn er denn die 220 Euro für den USB-Stick locker drüber hat. Verglichen mit anderen Sticks liegt zwar der Preis-pro-Gigabyte-Wert etwas hoch, dafür erhaltet ihr eine verdammt schnelle Technik und sehr viel Speicherplatz auf kleinstem Raum.

Aufgrund der enormen Leistung verleihen wir unseren LeistungsTIPP-Award!

LeistungsTIPP

Positiv:

+ schönes und zeitloses Design
+ Metall-Gehäuse
+ unglaubliche Performance
+ große Speicherkapazitäten

Negativ:

– Stick wird im Betrieb recht warm
– hoher Anschaffungspreis

Hier könnt ihr Preise vergleichen