Kategorie: 1.4.1 Arbeitsspeicher

Test / Testbericht: Kingston HyperX Fury RAM 1866 MHz

Ruckelfreies Zocken hängt in erster Linie nicht ausschließlich von der Grafikkarte oder dem Prozessor ab. Auch der Arbeitsspeicher kann ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Spiel sein. Spieler, die immer die beste Leistung aus ihrem PC herausholen möchten, vertrauen daher auf Hardware, die auch zukünftig noch ausreichend Leistung bietet. Kingston hat mit dem neuen HyperX Fury einen Arbeitsspeicher entwickelt, der genau das kann. Der HyperX Fury ist speziell für Gamer entwickelt, die im Laufe der Zeit ihren PC gerne aufrüsten ohne drüber nachdenken zu müssen, ob die restlichen Komponenten ausreichen. Der HyperX Fury ist ein Arbeitsspeicher, der sich an den Prozessor anpasst und sich bis zu 1866MHz selbst übertaktet. Doch ist der RAM auch schnell und die Funktion sinnvoll?
[nextpage title=“Lieferumfang und Verpackung“]
Der Lieferumfang ist für einen Arbeitsspeicher normal, denn neben einem knappen Garantiehinweis befindet sich kein weiteres Zubehör in der Kunststoff-Verpackung. Da es sich um einen High-End RAM handelt, der höhere Taktraten und Spannungen bearbeiten kann, rüstet Kingston den RAM werkseitig mit einem schicken Heatspreader aus Aluminium aus. Modder werden sich besonders über die vier unterschiedlichen Farbvarianten freuen, die es zu kaufen gibt. Wir haben das rote Kit mit 8 Gigabyte Gesamt-Speicher erhalten. Zusätzlich bietet Kingston den RAM noch in schwarz, weiß und blau an. Alle Farben sind mit den Kapazitäten 8GB und 16GB erhältlich. Die weiße Farbvariante hat anstatt einem grünen PCB, eine schwarze Version.

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[nextpage title=“Technik und Verarbeitung“]
Die Verarbeitung der RAM-Riegel ist Kingston-typisch auf einem sehr hohen Niveau. Die Heatspreader sind sauber verarbeitet und weisen keinerlei Makel auf. Auch das Material fühlt sich hervorragend und hochwertig an. Das Design wurde im Vergleich zu den HyperX Black oder HyperX Genesis noch einmal etwas kantiger gestaltet, was besonders Moddern gefallen wird. Dadurch sind die Riegel zwar etwas gewachsen, bleiben jedoch weiterhin angenehm flach, was den Einbau in HTPCs begünstigt. Was den neuen HyperX Fury ausmacht, ist die intelligente Technik, denn der RAM erkennt automatisch sein Host-System und passt die Taktrate automatisch an. Dies kann der RAM bis zu einer Taktfrequenz von 1866 MHz. Im Testsystem mit unserem Intel Core i5 4670K arbeitete der RAM von Anfang an mit seiner höchsten Frequenz. Auch ein weiteres System mit einem AMD A10 6800K wurde sofort erkannt und der RAM arbeitete auch hier mit 1866MHz. Die Übertaktung funktionierte auf dem Test-Mainboard, einem Gigabyte G1.Sniper Z87 hervorragend und der Kingston HyperX Fury lies sich schnell und stabil auf 2133 MHz übertakten. Auf einem MSI FM2-X85XA-G65 mit dem erwähnten AMD A10 6800K produzierte die Übertaktung stetige Blue-Screens, was weniger auf den RAM als auf das Mainboard zurückzuführen ist. Mit dem Standardtakt konnten wir keine Fehler feststellen.
[nextpage title=“Leistung“]
Wir haben den neuen Kingston HyperX Fury zusammen mit dem Corsair Vengeance RAM getestet und beide Modelle miteinander verglichen. Dafür nutzten wir verschiedene theoretische Benchmarks von SiSoft Sandra, Cinebench R11.5 und R15, sowie den 3D Mark 13 und zwei Spiele (Company of Heroes 2 und Thief). Den Kingston HyperX Fury und den Corsair Vengeance ließen wir auf 1866 MHz und 2133 MHz laufen und vergleichen die Werte. Testsystem: Intel Core i5 4670K @4,5GHz Gigabyte G1.Sniper Z87 Kingston HyperX SSD/Corsair SSD Seasonic 750 Watt Netzteil Gold MSI Geforce GTX 780 Ti TwinFrozr Aerocool XPredator X3 Gehäuse Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Fury 8GB: 10-11-10 Corsair Vengeance 8GB (CMZ8GX3M2A2133C11B): 11-11-11-27 (Der Corsair Vengeance RAM dient nur dem Vergleich.)

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[nextpage title=“Persönliches Fazit“]
Die Fähigkeit, sich selbst zu übertakten ist für OC-Muffel ein gefundenes Fressen, denn sie müssen sich um keinerlei Timings oder Taktfrequenzen kümmern. Nutzt ihr noch einen etwas langsameren Prozessor, passt sich der RAM automatisch an. Auch wenn ihr diesen am Ende doch übertaktet, müsst ihr nicht an den RAM denken, denn er hebt seine Frequenzen automatisch. Im Test konnten wir mit unseren Prozessoren durchweg die höchste Geschwindigkeit ausmachen. Wer es gerne noch schneller mag, der kann den RAM problemlos auf schnellere Frequenzen schalten, was ebenfalls problemlos funktioniert. Abseits dieser Fähigkeiten müssen wir dem Kingston HyperX Fury aber eine grandiose Leistung zusprechen, denn er konnte sogar in Spieletests überzeugen und einige Frames mehr herauskitzeln. Amazon listet das 8 Gigabyte Kit aktuell für günstige 70€. Damit liegt der RAM auf einem guten Preisniveau und sogar unter dem Corsair Vengeance, den wir in diesem Test für einen besseren Überblick genutzt haben.

Positiv:

– hohe Leistung

– günstiger Preis

– sehr gute Verarbeitung

– geringe Bauhöhe für HTPCs

Negativ:

– nichts

Aufgrund der sehr guten Performance und dem recht günstigen Preis verleihen wir dem Kingston HyperX Fury unseren Preis/LeistungsTIPP-Award.
PreisLeistungsTIPP

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Test / Testbericht: Kingston HyperX P&P Modul

Enthusiasten und Übertakter kennen das Problem. Der Prozessor ist zu langsam, mehr Takt muss her oder man wurde auf dem Treppchen der Übertakterwettbewerbe überholt. Doch wo liegt das Problem? Ist der Prozessor zu heiß, muss ein neuer Kühler her. Schafft das Mainboard die Taktraten nicht, muss ein neues Mainboard her. Genauso verhält es sich mit dem Arbeitsspeicher. Ohne die kleinen Riegel schafft es kein Prozessor auf Rekordwerte. Viele RAM-Kits versagen hier bereits auf niedrigen Stufen. Mit der Einfuhr der neuen Sandy Bridge CPUs wurde es zusätzlich komplizierter. Mühselig muss die Spannung angehoben werden, die Latenzen geändert und die Taktung des Arbeitsspeicher angepasst werden. Kingston, ein Hersteller für Speicher hat sich dem Problem angenommen und die neuen Kingston HyperX Plug&Play Module entwickelt. Die neuen Riegel verfügen über Sandy-Bridge „ready-Frequenzen“ und erhöhen die Taktung automatisch mit dem Prozessor. Wie das ganze funktioniert und wie stabil das System bleibt, haben wir für Euch getestet.

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