Kategorie: 1.4.3 HDD/SSD/Laufwerke

Test / Testbericht: OCZ ARC100-25SAT3 480GB SATA 3 SSD

Während die Speicherkapazitäten für SSDs stetig steigen sinken die Preise dennoch immer weiter und wir bewegen uns langsam aber sicher in einem Bereich, in der auch geräumige Laufwerke der Solid-State Familie für den nicht allzu großen Geldbeutel machbar sind. Vor allem für Gamer ist dies immer interessanter, da sie nun die flotten Datenraten und Zugriffszeiten für mehr als nur Ihr heimisches Betriebssystem ausnutzen können. Ob die Vector ARC100-25SAT3 der Firma OCZ mit der Konkurrenz mithalten kann, erfahrt ihr bei uns im Test.

Verpackung / Lieferumfang

Typisch für eine SSD, kommt auf die OCZ Vector ARC100 in einer schlichten, kleinen Pappschachtel zu euch nach Hause. Neben der SSD befindet sich noch ein Quick-Start Guide, sowie der Garantie-Hinweis mit dabei. Weiteres Zubehör sucht ihr allerdings vergebens. Dafür ist die SSD sicher verpackt. Gehalten wird Sie von zwei Schalen aus Kunststoff, die die SSD sogar vor Stoßschäden schützen sollten.

Unser getestet Modell ordnet sich mit seinen 480 Gigabyte preislich zwischen einer Samsung SSD 850 Evo 500GB sowie einer Corsair LX 512GB ein. Lediglich die 120 Gigabyte- sowie die 240 Gigabyte-Version der OCZ ARC100 kann sich mit günstigeren Preisen markant von den Mitbewerbern absetzen.

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Aussehen / Verarbeitung

Zahlreiche SSDs bestehen entweder aus Kunststoff oder sehr dünnem Aluminium. OCZ setzt bei der Vector ARC100 vielmehr auf dickes Alu, was die SSD nicht nur robust, sondern auch wertig macht. Dadurch eignet sich der kleine Flash-Speicher hervorragend für externe Laufwerke oder Notebooks, da das Gehäuse bereits von vornherein geschützt ist. Auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Wir konnten keinerlei Ecken oder scharfe Kanten rund um die SSD erkennen. Auch die Spaltmaße sind durchweg zufriedenstellend. Das blau/silberne Design wird vor allem Moddern mit weiß/blauen Gehäusen gefallen, da sich die SSD wunderbar in das Farbschema integrieren lässt. Die Oberseite ist dabei blau lackiert und wird lediglich vom Schriftzug des Herstellers sowie des Logos durchzogen. Den Rest des Äußeren Gehäuses lässt OCZ silber und unauffällig.

Sollte doch einmal ein Defekt auftreten, so bietet OCZ mit der „ShieldPlus“-Garantie einen schnellen und einfachen Austausch. Innerhalb der dreijährigen Garantiezeit, bietet euch der Hersteller einen 1:1 Austausch eurer SSD. Dafür meldet Ihr euch beim Support und gebt eure Seriennummer der SSD durch. Stellt sich heraus, dass ein Defekt vorliegt, wird euch umgehend eine nagelneue SSD zugeschickt. Damit hält OCZ die Ausfallzeiten so gering wie möglich und garantiert euch einen schnellen und unkomplizierten Wechsel, ohne Zwischenhändler oder Ähnlichem.

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Technik / Software

Die ARC100-25SAT3 könnt ihr mit entweder 120GB, 240GB oder, wie bei unserem Sample, mit 480GB Speicherkapazität erwerben. Mit einer Bauhöhe von 7mm (Passt demnach auch in flache Notebooks und Ultrabooks!) und dem von SSDs bereits gewohnten Formfaktor von 2.5 Zoll (6.4 cm) bringt das flotte Speichermedium 109 Gramm auf die Waage und entspricht damit so ziemlich dem Standard. Der MLC-Speicher stammt von Toshiba und wird mit einer Strukturbreite von 19 nm gefertigt. Als Controller kommt der von OCZ hoch angepriesene Barefoot 3 M10 zum Einsatz. Dieser läuft unter einer speziell optimierten, OCZ-eigenen Firmware, die die Performance des Speichermediums auch im voll-beschriebenen Zustand erhöhen soll.

Die Laufzeit wird mit 2 Millionen Stunden angegeben, oder um es für den Benutzer verständlicher zu machen, 20 GB an Schreibvorgängen täglich unter normalen Nutzungsbedingungen. Um Fehler zu erkennen, bevor sie zum Problem werden, wird natürlich auch SMART-Technologie unterstützt. Die SSD wird wie gewohnt über SATAIII angebunden, laut Hersteller sind so maximale Lese- und Schreibraten von 490 MB/s und 450 MB/s möglich.

Weiterhin unterstützt die SSD Verschlüsselung unter 256-bit AES-Standard.

OCZ-ARC-100-Vergleichstabelle

Leistung

Die Leistung der ARC 100 hält sich im Vergleich mit der Konkurrenz eher im mittleren Bereich auf. Um die Messwerte zu veranschaulichen haben wir uns den Ergebnissen der Tests der Corsair Force LX 512GB sowie der SanDisk Pro Extreme 480 GB bedient. Beim sequentiellen Schreiben setzt sie sich leistungstechnisch knapp vor die Corsair-SSD, wird allerdings dafür beim sequentiellen Lesen wieder von eben dieser abgehängt und kann nicht so ganz mithalten. Jedoch reichen beide nicht an die Leistung der SanDisk Pro heran. Auffallen kann die OCZ ARC100 besonders im Langzeittest über 12 Stunden. Besonders in diesem Test lässt sich das Verhalten einer SSD über einen längeren Betriebszeitraum hinweg simulieren. Dabei geht es nicht vordergründig darum, dass die SSD 12h am Stück lief, vielmehr ist die reine Betriebszeit an sich relevant. Hier zeigte die ARC 100 konstant schnelle Werte und konnte mit ihrer Performance überzeugen. Viele Modelle der Konkurrenz schneiden hier schlechter ab, denn die anfänglich sehr hohen Werte fallen meist bereits nach wenigen Betriebsstunden rapide ab. Dies ist für fast alle SSD-Nutzer recht ärgerlich, denn in der Regel nutzt man eine SSD ja über Monate bzw. Jahre hinweg.
Neben den Maximalwerten für 100% Lesen und 100% Schreiben, welche aus Marketing-Gründen immer besonders fett auf den Verpackungen stehen, ist aber insbesondere der Mixed Workload im Alltag wichtig. Oftmals laufen Schreib- und Leseprozesse gleichzeitig ab, was wiederum die Raten einbrechen lässt. Hier hat OCZ ebenfalls angesetzt und verspricht auch bei gemischten Aufgaben konstant hohe Werte.

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OCZ-ARC-480GB-Atto-Overlapped

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Mixed Workload

Mixed Workload 2

12h test

4K Random Write (12h-Dauertest)

 

Fazit

Die OCZ ARC 100 ist eine solide und schnelle SSD, die sich nicht sonderlich von der Konkurrenz abhebt, aber vor allem im kleineren Speicherbereich ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis bietet. Wie Ihr sehen könnt, sind die Schreib- sowie Leseraten konstant hoch und auch der Langzeittest zeigte, dass die OCZ ARC 100 ein stetiger Begleiter im PC oder Notebook sein kann. Zwar bleiben die Geschwindigkeiten ein wenig hinter unseren getesteten Modellen, doch bietet vor allem das 120 Gigabyte- und auch das 240 Gigabyte-Modell ein nahezu perfektes Preis-Leistungsverhältnis. Mit grade einmal 60 Euro für die 120 Gigabyte- und rund 90 Euro für die 240 Gigabyte Version, ist die OCZ ARC100 ein wahres Schnäppchen, für alle, die mehr Performance aus ihrem Rechner herausholen möchten. Aber auch die 480 Gigabyte-Variante bietet euch ausreichend Leistung zu einem annehmbaren Preis. Neben den IOPS-Werten zahlt Ihr hier weniger für die rohe Performance, wie beispielsweise bei der Crucial MX100, sondern viel mehr für die Haltbarkeit sowie die „ShieldPlus“-Garantie, die Ihr keinesfalls außer Acht lassen solltet. Habt ihr schon einmal einen Garantiefall miterlebt, werdet ihr euch über den unkomplizierten Austausch bei OCZ sicherlich freuen, vor allem, da Ihr keine Rechnung benötigt, sondern ausschließlich die Seriennummer der SSD.

Die 120 Gigabyte- sowie 240 Gigabyte Modelle der OCZ ARC100 erhalten von uns, aufgrund ihres günstigen Preises unseren PreisTIPP-Award.

PreisTIPP Award

OCZ ARC100 480GB

OCZ ARC100 480GB

Positiv

  • - Gute Langzeitperformance
  • - Robustes Gehäuse
  • - Hohe Verarbeitung
  • - Günstiger Anschaffungspreis (120GB & 240GB)
  • - 1:1 Austausch mit ShieldPlus Garantie

Negativ

  • - 480GB Version etwas zu teuer für die Leistung

Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Kurztest: Corsair Voyager Air 2

Eine externe Festplatte besitzt mittlerweile fast jeder und der Speicher der Festplatten wird auch immer größer. Corsair hatte mit der Corsair Voyager Air den Versuch gestartet, eine mobile WLAN-Festplatte zu vermarkten. Beim ersten Modell gab es jedoch noch einige Schwächen und Defizite. Corsair hat die Voyager Air nun weiterentwickelt und mit der Voyager Air 2 das neue Modell auf den Markt gebracht. Ob Corsair sein Produkt verbessern konnte und was die WLAN-Festplatte leisten kann, das haben wir für euch getestet.

Technische Daten:

  •  6200 mAh Lithium-Ionen-Polymer Akku
  •  WLAN nach 802.11 b/g/n mit bis zu 30 m Funkreichweite
  •  1 TB Speicherkapazität
  •  Gewicht: 347g
  •  138,7 x 83,5 x 27,8 mm (LxBxH)

Verpackung & Lieferumfang:

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Wie man bei einer Festplatte vielleicht schon vermutet, ist beim Lieferumfang nicht so viel zu erwarten. Neben der Festplatte findet man noch ein USB3.0-Kabel in der Verpackung und eine Bedienungsanleitung in allen gängigen Sprachen. Die Verpackung selbst ist eine kleine Pappschachtel, welche optisch gelungen ist und auf den ersten Blick alle wichtigen Spezifikationen verrät. Die Verpackung greift mit ihrem schwarz-blauen Design die Farbgebung der Festplatte auf. Die Festplatte besitzt neben dm USB-Anschluss auch einen 5V Stromanschluss, um den integrierten Akku schneller zu laden. Warum ein passendes Netzteil bei dem Preis der Corsair Voyager Air 2 nicht zum Lieferumfang gehört, ist für uns nicht verständlich. Ebenso ist uns aufgefallen, dass das USB3.0-Kabel gern etwas länger sein könnte. Je nach Schreibtisch und Position des Rechners kann es da schon knapp werden. Jedoch ist die Voyager Air 2 hauptsächlich für den kabellosen Betrieb gedacht.

Aussehen & Verarbeitung:

Corsair Voyager AIr 2 4
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Beim Vorgängermodell bot Corsair neben dem üblichen Schwarz eine knallrote Variante an. Bei der neuen Voyager Air 2 verzichtet Corsair auf ein solches Farbexperiment und beschränkt sich auf ein schlichtes Mattschwarz, welches durch das Hochglanzbedienfeld sowie das Hochglanz-Corsair-Logo aufgelockert wird. Den einzigen Farbakzent bietet die türkis-blaue Unterseite der Festplatte. Auf der tükisfarbenen Unterseite fällt sofort der große Ring aus schwarzem Gummi auf. Dieser sorgt nicht nur für einen sicheren Stand, sondern dämpft effektiv die leichten Vibrationen und sorgt so für einen geräuscharmen Betrieb. Das 2,5-Zoll-Gehäuse lässt sich dank seiner kompakten Abmessungen leicht in einer Tasche verstauen und ist gut für den mobilen Einsatz geeignet. An der Verarbeitungsqualität gibt es, wie für Corsair üblich, nichts auszusetzen. Es finden sich weder scharfe Kanten, noch ungleichmäßige Spaltmaße. Positiv überrascht waren wir bei dem Gewicht von 347 Gramm. Denn eine handelsübliche externe 2,5 Zoll Festplatte von WesternDigital kommt auf ein Gewicht von 157 Gramm. Damit wiegt die Voyager Air 2 gerade einmal 190 Gramm mehr, trotz großem 6200 mAh Akku, WLAN-Modul und Controller.

Technik & Software:

Screenshot Voyager Air 2 3
Screenshot Voyager Air 2 4

 

Mit der Corsair Voyager Air 2 können Daten per WLAN und auch USB 3.0 geschrieben sowie gelesen werden. Der USB3.0-Anschluss bietet natürlich die höchsten Übertragungsraten und bietet sich daher an, wenn große Datenmengen kopiert werden sollen. Im Benchmark mit CrystalDiskMark konnte die Voyager Air 2 gute Datenraten vorweisen. Beim sequentiellen Lesen erreichte die verbaute Tohsiba MQ01ABD100 Platte 117,4 MB/s und beim Schreiben 115,8 MB/s. Mit unserem zweiten Benchmarkprogramm HD Tune konnten wir eine mittlere Transferrate von 90,8 MB/s bei einer Zugriffszeit von 17,8 ms ermitteln.

Benchmark CrystalDiskMark Corsair Voyager AIr 2
HD Tune Corsair Voyager Air 2

Smartphones und Tablets können mithilfe der kostenlosen App „Voyager Air“ per WLAN auf die Festplatte zugreifen. Die App ist im Google Playstore, im App Store und auch bei Amazon apps verfügbar. Über die App kann man Mediendateien wie Videos, Musik oder Bilder direkt auf das jeweilige Mobilgerät streamen, ohne die Dateien von der Festplatte downloaden zu müssen. Dabei kann die Corsair Voyager Air 2 an bis zu 5 Mobilgeräte gleichzeitig in 720p streamen. In unserem Test war es uns sogar möglich, dass alle Geräte auf denselben Film zugreifen konnten, ohne dass es zu Rucklern kam. Generell funktioniert das Streamen problemlos. Die Filme sind schnell geladen und puffern zügig, sodass die Wiedergabe flüssig abläuft. In unserem Test konnten wir außerdem feststellen, dass die Voyager Air 2 so ziemlich jedes gängige Format unterstützt. Wesentlich wichtiger für die erfolgreiche Wiedergabe ist ein guter Player auf dem Mobilgerät. Desweiteren können mit Hilfe der App Dateien auf die Festplatte geschrieben werden oder von ihr gedownloadet werden.

Screenshot Voyager Air 2 1
Screenshot Voyager Air 2 2

Über die App können ebenso alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu zählen das Ändern des Laufwerknamen, das Einrichten des Internet Passtrough, das Einrichten eines WLAN-Passwortes, das Konfigurieren der Medienbibliothek und das Einrichten der Cloudsynchronisierung mit der Dropbox oder Google Drive. Sogar der Ladezustand des integrierten Akkus kann über die App abgerufen werden. Eine weitere geniale Funktion der Voyager Air 2 ist die bereits genannte Internet-Passtrough-Funktion. Wird diese aktiviert, kann man die Voyager Air 2 mit dem eigenen drahtlosen Heimnetzwerk verbinden und den Internetzugang durchschleifen. Somit muss man nicht ständig zwischen den WLAN-Netzen der Festplatte und des Heimnetzes wechseln, wenn man schnell etwas im Web nachschauen möchte. Der integrierte Akku bietet eine Kapazität von 6200 mAh und soll laut Corsair für bis zu 7 Stunden Videostreaming ausreichen. In unserem Test erreichten wir mit einem verbundenen Gerät eine Akkulaufzeit von 6 Stunden und 47 Minuten.

Persönliches Fazit:

Mit der Voyager Air 2 hat Corsair einen deutlich verbesserten Nachfolger des ersten Modells auf den Markt gebracht. Große Datenmengen können über das USB3.0-Kabel sehr schell übertragen werden. Ich denke, die Festplatte dürfte für diejenigen interessant sein, die viel unterwegs sind. So können mit Tablet bzw Smartphone unterwegs Filme geschaut sowie wichtige Unterlagen gesichtet werden und gleichzeitig hat man immer das aktuellste Backup seiner Cloud dabei. Das wichtigste dabei ist jedoch, dass man trotz der großen Speicherkapazität unabhängig von Steckdosen ist. Corsair lässt sich dieses tolle Spielzeug aber auch gut bezahlen. Bei Amazon muss man aktuell 193,10 € dafür bezahlen. Für Personen, die viel unterwegs sind, ist es das Geld definitiv wert, für Heimanwender kommt man mit einer schnellen externen Festplatte, welche am Router hängt, sicherlich etwas günstiger.

Positiv:

  • sehr leiser Betrieb dank Entkopplung
  • mobile Verfügbarkeit von großer Speicherkapazität
  • hohe Übertragungsraten über USB 3.0
  • Streaming an bis zu 5 Mobilgeräte
  • Möglichkeit des Internet Passtrough
  • stabile, gut funktionierende, kostenlose App

Negativ:

  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • stattlicher Preis

Hier könnt ihr die Preise vergleichen.

Oder ihr kauft die Corsair Voyager Air 2 hier bei Amazon.

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Corsair Force LX 512 GB SSD

Die Preise für SSDs fallen weiter und weiter und allmählich werden auch große Modelle attraktiver und vor allem für Gamer interessant. Passt auf eine 80 oder 120 GB SSD maximal das Betriebssystem und einige Programme, so finden auf einem 512 GB großen Modell bereits zahlreiche Games ihren Platz. Wir haben uns einmal die neue Corsair Force LX mit 512 GB Speicher angeschaut und durch unseren Testparcours gejagt. Ob die SSD ihre Schreib- und Lesewerte, die sie verspricht, halten kann, erfahrt ihr weiter unten.

Verpackung & Lieferumfang

Wie auch bei vielen anderen Modellen, ist der Lieferumfang eher mager. Hier bieten nur wenige Hersteller wie z.B. Kingston einen größeren Lieferumfang. Corsair legt seiner Force LX lediglich einen Garantie-Hinweis mit in die kleine Verpackung. Die Hülle selbst ist ein kleines Papp-Gebilde, das die SSD vor Außeneinflüssen schützen soll. Vor Stößen ist die SSD hingegen nicht gesichert, da sie sich in keiner Schutzschachtel oder Schaumstoffsicherung befindet. Preislich ordnet sich die Corsair Force LX zurzeit weit hinter den Dauerbrennern Crucial MX100 und Samsung SSD 840 Evo ein. Während die Crucial mit einem unglaublichen Preis-/Leistungs-Verhältnis punktet, muss sich die Corsair mit 9 Cent mehr pro Gigabyte die Blöße geben. Verglichen mit der neuen Sandisk Extreme Pro ist die Corsair jedoch noch ein „Schnäppchen“.

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Aussehen und Verarbeitung

Im typischen Schwarz und lediglich mit einem Aufkleber auf der Vorderseite versehen, bleibt die Corsair Force LX eher unauffällig. Besonders schön anzusehen ist der Metall-Look, der bei der SSD verwendet wird. Im Brushed-Alu Design wirkt die SSD ansehnlich und hochwertig. Auf dem Aufkleber erkennt ihr neben der Seriennummer noch den Namen und die Größe der SSD. Auch die Verarbeitung braucht sich im Vergleich zur Konkurrenz nicht verstecken. Die Spaltmaße sind durchgehend perfekt. Ecken und Kanten konnten wir ebenfalls keine entdecken. Überrascht waren wir über das geringe Gewicht von 56 Gramm. Zwar sind SSDs von Haus aus nicht schwer, aber das niedrige Gewicht ist vor allem für Notebooks ein positiver Punkt.

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Technik & Software

Anstatt auf einen herkömmlichen und weit verbreiteten SandForce-Chipsatz, setzt die Corsair Force LX auf einen Silicon Motion SM2246EN Chip, den der Hersteller speziell für große SSDs entwickelt hat. Insgesamt sind vier MLC NAND Speichermodule mit einer Größe von 128 Gigabyte verbaut. Angebunden sind diese über SATA 3, jedoch ist die Corsair Force LX ebenfalls zu SATA 2 kompatibel. Laut Silicon Motion erreichen die Chips bis zu 538 MB/s lesend und 450 MB/s schreibend. Corsair selbst gibt die verbauten Speichermodule mit 560 MB/s lesend und 560 MB/s schreibend an. Laut Silicon Motion erreicht der SM2246EN Chip zudem 67.000 random read IOPS und 65.000 random write IOPS. Im Vergleich zu anderen Chips soll zudem die Leistungsaufnahme etwa 30% geringer sein, als bei anderen SSDs mit anderen Chips.

Ein weiteres Goodie ist die Software, die ihr auf der Corsair Webseite herunterladen könnt. Hier erhaltet ihr nicht nur einen Überblick über die Eigenschaften der SSD, sondern auch über den Zustand und über eventuelle Fehler. Zudem könnt ihr mit der Software eure SSDs anständig „tunen“ und Speicherplatz freiräumen. Schön ist, dass die Software mit allen handelsüblichen SSDs zusammenarbeitet. Ob wir nun eine Corsair, Kingston oder Sandisk angeschlossen hatten, die Software ist mit jedem Modell kompatibel. Etwas unansehnlich, aber auch eher unwichtig, ist das Design und die Anordnung der einzelnen Menüpunkte. Hier hätte sich der Entwickler etwas mehr Mühe geben können.

Leistung

Die Leistung der Corsair Force LX kann man als durchschnittlich gut bezeichnen. Leider muss sie sich einer Crucial MX100 oder einer Samsung 840 Evo geschlagen geben, doch ist die Leistung immer noch ausreichend. Man erwartet jedoch bei einem derart hohen Preis etwas mehr Power. Als hervorragend können wir aber die Praxis-Eigenschaften der SSD bezeichnen. Den Kopiertest machten wir mit dem Corsair Flash Voyager GTX 256 Gigabyte, von dem wir einmal eine große Datei kopierten und einmal einen Ordner mit mehr als 65.000 Dateien. Die Corsair Force LX machte beim Kopieren eine gute Figur und schloss den Test bereits nach 5 Minuten und 40 Sekunden ab. Erfreulich sind zudem auch die konstanten Datenraten bei voll bestückter SSD. Wie AS SSD zeigt, bleibt die Geschwindigkeit auch bei einer freien Kapazität von 200 Gigabyte und von 20 Gigabyte konstant. Lediglich die Zugriffszeit beim Lesen steigt an, was im Alltag nicht erkennbar war.

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Persönliches Fazit

Die Corsair Force LX hat es mit ihren 512 Gigabyte wirklich sehr schwer, denn sie ist zurzeit einfach noch zu teuer. Zwar bietet die SSD sehr gute Lese- und gute Schreibraten, doch sind diese für den aktuellen Preis von rund 210 Euro einfach nicht zufriedenstellend. Richtig attraktiv wird die Corsair Force LX SSD, sobald ihr Preis unter 170€ fällt und somit Schnäppchenjäger anspricht. Ist es soweit, können wir auch eine volle Kaufempfehlung aussprechen. Aktuell ist man mit einer Crucial oder Samsung SSD jedoch wesentlich günstiger und sogar schneller unterwegs.

Positiv:

+ sehr leicht und kompakt gebaut
+ hochwertiges Material
+ ansprechende Alltags-Performance

Negativ:

– aktuell noch zu teuer für die Geschwindigkeit

Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Hier könnt ihr die SSD auf Amazon kaufen.

Test / Testbericht: Sandisk Extreme Pro 480 Gigabyte

Waren sie anfangs für die meisten Spieler noch viel zu teuer, so fristen SSDs heute lange kein Nischendasein mehr. Auch SanDisk weiß, was Spielern gefällt und bringt mit der neuen Extreme Pro eine SSD auf den Markt, die das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen soll. Die neue Extreme Pro setzt vor allem auf Langlebigkeit und brachiale Performance, die sich der Hersteller aktuell aber auch noch mit einem brachialen Preis bezahlen lässt. Da bleibt die Frage: Ist die SSD so gut, wie sie verspricht oder doch nur ein teurer Marketing-Gag?

Lieferumfang & Verpackung

Wie von SSDs gewohnt, fällt der Lieferumfang eher mager aus. Neben der SSD selbst liegt noch ein technischer Hinweis sowie der Garantiezettel mit im kleinen Karton. Die Sandisk Extreme Pro ist zudem normal verpackt und mit einer Klarsichthülle vor Wettereinflüssen geschützt. Anderweitige Schutzmaßnahmen traf der Hersteller nicht. Das Design der Verpackung ist auffällig schwarz/rot und signalisiert die typischen Sandisk-Extreme-Farben. Auf der Vorderseite erkennt ihr auf den ersten Blick die Lese- und Schreibraten. Preislich ordnet sich die Sandisk Extreme Pro aktuell noch auf den ersten Plätzen ein. Mit rund 280 Euro (Stand 30.07.2014) ist die SSD wahrlich kein Schnäppchen und somit zurzeit auch eines der teuersten erhältlichen SSDs. Doch müssen wir dem kleinen Flash-Speicher zugute halten, dass der Käufer eine 10-jährige Garantie erhält. Somit seid ihr auf lange sich abgesichert.

Corsair-Force-LX-512GB-Preise

Aussehen & Verarbeitung

Die Sandisk Extreme Pro ist, wie viele ihrer Kollegen, in einfachem Schwarz gehalten, was auf der Oberseite durch einen Aufkleber aufgelockert wird. Auf dem Aufkleber seht ihr den Namen und den Hersteller. Das „Extreme Pro“ leuchtet in auffallend goldenen Lettern. Die Unterseite wird von einem weiteren großflächigen Aufkleber bedeckt, der zusätzlich die Seriennummer und wenige Informationen zur SSD bereithält. Vom allgemeinen Design her wirkt die Sandisk Extreme Pro nicht ganz so hochwertig wie z.B. die Corsair Force LX mit ihrem Brushed-Alu-Look, doch ist das Design einer SSD sowieso eher zweitrangig. Die Verarbeitung kann sich hingegen sehen lassen: Keinerlei grobe Spaltmaße, Ecken oder Kanten.

Technik

Die Extreme Pro von Sandisk könnt ihr mit 240, 480 und 960 Gigabyte kaufen. Ihre Bauhöhe beträgt 7 mm und das Gewicht ist mit 57 Gramm angenehm leicht. Der MLC-Speicher wird in 19 nm gefertigt und stellt eine Gemeinschaftsproduktion mit Toshiba dar. Auf der Platine sitzen, nicht wie bei der Corsair Force LX große 128 Gigabyte Chips, sondern kleinere 64 Gigabyte Modelle. Als Steuerungschip kommt ein Marvell 88SS9187 zum Einsatz. Unsere Test-SSD verfügt über 1024 MB DDR3 Cache und kann zusätzlich auf eine weitere Cache-Stufe, den nCache zurückgreifen. In der Regel sollten bei der Bestückung von 8 x 64 Gigabyte Speicherchips eine Kapazität von 512 Gigabyte herauskommen. Sandisk nutzt einen Teil dieses Speichers jedoch als schnelleren Zwischenspeicher, wodurch sich 480 Gigabyte ergeben. Dadurch soll die Schreib- und Leserate von kleinen Datenblöcken beschleunigt werden. Sollte die SSD einmal zu warm werden, drosselt sie sich, Temperatur bedingt, selbst und schützt somit vor einem Defekt.

Leistung

Die Leistung der Sandisk Extreme Pro ist sehr gut bis spitze und kann sich vor allem in den theoretischen Benchmarks vor die Corsair Force LX setzen. Im Kopiertest zeigte sie sich nahezu genauso schnell und erreichte auch identische Zeiten. Durchgeführt haben wir den Kopiertest mit einem Corsair Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte Speicher. Kopiert wurde eine 11 Gigabyte große Einzeldatei sowie ein Ordner mit mehr als 65.000 Dateien. Ihre wahren Stärken spielt die Extreme Pro jedoch erst aus, sobald sie randvoll ist. Im Test zeigte sich die SSD von ihrer schnellsten Seite, wenn der Speicher fast voll belegt war. Hier konnte Sie schnellere Schreib- und Leseraten erreichen als im leeren Modus – beeindruckend! Darunter muss jedoch die Zugriffszeit leiden, die hier auf fast 0,2 Sekunden ansteigt.

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Persönliches Fazit

Entwickelt und gebaut für Gamer mit hohen Ansprüchen, so in etwa lautet der Leitsatz von Sandisk, wenn es um die Sandisk Extreme Pro geht. Zweifelsohne ist die Extreme Pro eine schnelle SSD mit reichlich Speicher. Auch die Kopierleistung bei großen Dateien konnte uns überzeugen. Wirklich erstaunt waren wir jedoch von der konstanten Dauerleistung. Bleiben andere SSDs oftmals gleich schnell oder werden sogar langsamer, legt die Sandisk Extreme Pro sogar noch einmal eine Schippe drauf und beschleunigt ihre Raten. Wäre die Sandisk Extreme Pro aktuell nicht derart teuer, könnten wir sie empfehlen. Leider war aber auch die Alltagspraxis nicht immer die Beste und lag sogar immer hinter der Corsair Force LX. Die Performance passt, aber der Preis treibt einem Spieler die Tränen in die Augen. Mit 280 Euro ist die Extreme pro aktuell noch viel zu teuer. Legt ihr 40 Euro mehr drauf, erhaltet ihr bereits zweimal die Crucial MX100 mit 512 Gigabyte. Sobald sich der Preis bei 200 Euro einpendelt, kann aber zugeschlagen werden. Ob Gamer nun eine Sandisk oder eine Crucial SSD nehmen ist jedoch egal, die Leistung unterscheidet sich im Gaming nicht grundlegend.

Positiv:

+ super Schreib- und Leseraten
+ hervorragende Dauerperformance
+ schöne Verarbeitung
+ 10 Jahre Garantie

Negativ:

– viel zu hoher Preis
– Zugriffszeiten steigen bei starker Auslastung rapide an

 Hier könnt ihr Preise vergleichen.

Kauft die Sandisk Extreme hier bei Amazon.

 Euer Hardblox-Team

Test/Testbericht: SanDisk SSD Extreme II 240GB

Bereits bei unserem Vergleichstest mit drei SSDs verschiedener Hersteller war SanDisk mit seiner Extreme SSD vertreten und konnte dort meistens mit den sehr viel teureren Modellen mithalten.
Mit der Extreme II möchte SanDisk auf dem Leistungsthron weiter nach oben aufsteigen und setzt hier anstatt auf Sandforce auf einen neueren Marvell-Controller. Ob SanDisk damit den richtigen Weg einschlug oder ob der Plan nach hinten losging, zeigt euch unser heutiger Test.

Technische Daten

SanDisk Extreme IISanDisk Extreme
Speichergröße240 GB240 GB
Lesen550 MB/s550 MB/s
Schreiben510 MB/s520 MB/s
Random 4K lesen95000 IOPS39000 IOPS
Random 4K schreiben78000 IOPS83000 IOPS
Leistungsaufnahme0,22 W0,6 W
ControllerMarvell 88SS9187Sandforce SF-2281
SpeichertypMLCMLC
Garantie5 Jahre3 Jahre
LieferumfangEinbaurahmen, Schrauben, SATA-Kabel/
Besonderheiten//

Die versprochenen Leistungsdaten ähneln dabei denen der SanDisk Extreme. Auffällige Änderungen gibt es beim Random 4K Lesen wo die Extreme II weniger IOPS erreichen soll. Bei der Garantie gibt es eine positive Änderung, denn hier gibt SanDisk nun 5 anstatt 3 Jahre. Auch der Stromverbrauch wurde weiter reduziert und liegt nun bei angenehmen 0,22 Watt im betriebsbereiten Zustand. Die wichtigste Neuerung ist jedoch der bereits erwähnte Marvell-Controller. Der besonders leistungsstarke Marvell 88SS9187 kommt nun statt des Sandforce SF-2281 zum Einsatz und verspricht so einiges.

Die SanDisk SSD Extreme II 240GB mit Marvell 88SS9187

Der verbaute Marvell Controller bringt gegenüber seiner Konkurrenz aus dem Hause Sandforce einige Vorteile. Einer davon ist seine Offenheit, die den Herstellern in Bezug auf die Wahl der Komponenten und Performance ihrer SSDs mehr Freiheiten lässt.
Der Controller verfügt außerdem über 8 Speicherkanäle und ein natives 6GB/s SATA-Interface. In Sachen Geschwindigkeit soll der Marvell 88SS9187 sehr ausgewogen arbeiten und in allen Bereichen punkten können.

Die Chips seines DDR3-DRAM-Caches stammen aus dem Hause Samsung, die 240GB MLC-Flashspeicher-Module selbst stammen, genau wie auch die Firmware der SSD, aus eigener Hand. Zusätzlich kommt noch ein Speicher zum Einsatz, der den Cache erweitert, aber nicht direkt mit Nutzerdaten beschreibbar ist. SanDisk tauft diese Art des Speichers nCache. Die dort verwendeten SLC-ähnlichen Speicherchips sind nicht flüchtig, das heißt, dass die dort geschriebenen Daten auch nach einem möglichen Stromausfall zur Verfügung stehen. Daten, welche ihr auf den verfügbaren SSD-Speicher schreiben möchtet, wandern zuerst durch diesen nCache, bevor sie dann in den entsprechenden MLC-Chips gespeichert werden. Auf technischer Seite handelt es sich bei dem nCache also nicht um Cache im ursprünglichen Sinn, sondern um eine Maßnahme für besserer Datensicherheit.

SE3
SE2

Die Verarbeitung der SSD ist auf ganzer Linie überzeugend. Die Anschlüsse sitzen perfekt und das Gehäuse aus Metall fühlt sich sehr wertig und stabil an.

Testsystem

Die Testumgebung ist bei unserem heutigen Test identisch mit dem vorangegangen SSD-Vergleich. Getestet wurde auf folgendem System:

Intel Core i5 2500K
Gigabyte Z77x-D3H
16GB TeamGroup Elite DDR3 1333Mhz

Angeschlossen wurde die SSD am gleichen SATA 3 Port, wie auch im vorherigen Test. An diesem sind theoretisch Datenraten von bis zu 600 MB/s möglich.
Beim Betriebssystem kam eine frische Installation von Windows 8 Professional auf einer Samsung SSD 830 mit 128GB zum Einsatz.
Die theoretischen Benchmarks Crystal DiskMark, AS SSD und ATTO Disk Benchmark wurden auf der frisch formatierten SSD durchgeführt. Für den Test mit HD Tune haben wir die SSD zu etwa 30% mit willkürlichen Testdaten befüllt.

Benchmarks

Bei allen angegebenen Werten handelt es sich um das arithmetische Mittel aus 3 Testdurchläufen.

Crystal Disk

Beim Crystal DiskMark wurden fünf Durchgänge mit 50MB Blöcken durchgeführt. Das Tool gibt dann jeweils die höchste erreichte Datenrate als Ergebnis aus.
Die Testdaten, die hier verarbeitet werden, sind zufällig generiert und entsprechen so eher der realen Beanspruchung einer SSD. Diese Daten sind in den seltensten Fällen komprimierbar, wodurch Sandforce Controller ihre Schwierigkeiten damit haben.

 SanDisk-Crystal

Hier kann die SanDisk Extreme II die Kandidaten aus vorhergehenden Tests meist auf die hinteren Plätze verweisen und sorgt für atemberaubende Lese- und Schreibraten. Solch hohe Schreibraten, vor allem sequenzielle, haben wir mit eigenen Augen bisher noch nicht gesehen.

AS SSD

Auch der AS SSD Benchmark testet unsere Kandidaten mit inkompressiblen Daten. Als Ergebnis wird hier jedoch das Mittel aus 5 aufeinanderfolgenden Messungen dargestellt.

 SanDisk-ASSSD

Hier zeigt sich das gleiche Bild wie auch beim Crystal DiskMark. Die Extreme II liegt meist vor der Konkurrenz und auch die Schreibraten überzeugen auf ganzer Linie.

SanDisk-ASSSDZ

Wie ihr seht, sind auch die Zugriffszeiten der SanDisk Extreme II hervorragend und bekommen beim Schreiben einzig von der Samsung 830 Konkurrenz. Alle anderen sind weit abgeschlagen.

ATTO

Im Atto Benchmark handelt es sich bei den Testdaten um komprimierte Daten. Im vergangenen Test konnten sich hier vor allem Sandforce-Controller beweisen.

 SanDisk-Atto

Unsere Probanden mit Sandforce Controller liegen hier durchweg vor der SanDisk Extreme II, aber nur sehr knapp. Es gilt also festzuhalten dass auch der verbaute Marvell-Controller hervorragend komprimierte Daten verarbeiten kann. Sandforce bekommt hier in seiner Paradedisziplin also sehr starke Konkurrenz.

HD Tune

Der HD-Tune lässt sich hervorragend als Benchmark heranziehen, wenn es darum geht, die Kontinuität eines Laufwerks zu testen, da hier alle Sektoren bei Festplatten und alle Chips bei SSDs angesprochen werden und die Geschwindigkeit sowie die Zugriffszeit gemessen werden.

 SanDisk-HDTune

Die Transferraten sind auch hier höher als bei den ehemaligen Testkandidaten. Doch bei der Burst-Rate sieht unser aktuelles Testmodell sehr schlecht aus. Auch mehrere Testdurchläufe am Testsystem und auch an einem anderen Mainboard ergaben das gleiche Bild. Woran dies genau liegt, konnten wir leider nicht herausfinden. Da der HD Tune Benchmark aber für SSDs aufgrund der dort stark schwankender Leistungsdaten theoretisch nicht geeignet ist, verzeihen wir der SanDisk diesen Ausrutscher gerne.

SanDisk-HDTuneB

Praxis-Tests

SanDisk-Praxis

Hier muss sich die SSD je nach Test nur der Intel 520 und einmal der Kingston HyperX geschlagen geben. Zu sehen ist eine hervorragende Alltagsperformance in allen Bereichen.

Fazit

Die SanDisk SSD Extreme II mit 240GB überzeugt auf ganzer Linie und ist die bisher schnellste SSD in unserem Testlabor. Vor allem überraschte uns die Leistung bei komprimierten Daten, wo sie sogar fast an SSDs mit Sandforce-Controller vorbeizieht. In anderen Testsitiuationen ist sie bis auf sehr wenige Ausnahmen die schnellste SSD.

Trotz des etwa 30 Euro höheren Preises gegenüber des Vorgängers erhält die SSD aufgrund ihrer Leistung unsere vollste Kaufempfehlung. Gut gemacht SanDisk, den Leistungs-Award habt ihr euch dieses Mal ohne Einschränkung verdient. Falls ihr euch selbst von der SanDisk SSD Extreme II mit 240GB überzeugen möchtet, kaufen könnt ihr sie unter anderem bei Amazon für aktuell 183,53 Euro.

Leistungs Tipp Awardfür die SanDisk SSD Extreme II 240GB

Positiv:

– schnelle Alltagsleistung
– sehr schnelle Schreibraten …
– … auch bei komprimierten Daten
– schnelles Entpacken

Negativ:

– spürbar teurer als der Vorgänger

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Euer Hardbloxx-Team

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Test / Testbericht: Drei Sandforce SSDs im Vergleich

Inzwischen dürfte es zu vielen Nutzern moderner Computer und Notebooks durchgedrungen sein. Kaum eine Komponente des heimischen Rechners verursacht eine so spürbare Geschwindigkeitssteigerung wie die Verwendung einer SSD als Systemdatenträger. Viele neue PCs und Notebooks werden nun auch von Werk aus mit einer schnellen SSD ausgeliefert, doch oft gibt es noch immer gute Angebote, die ohne SSD ihre Käufer finden.
Wer dann mit der Anschaffung einer SSD liebäugelt, wird vom Markt fast erschlagen. Da gibt es verschiedene Preisregionen mit verschiedenen Speichercontrollern und verschiedenen Chips.
Und je nach Kombination dieser Controller und Chips sind verschiedene Geschwindigkeiten möglich. Und was möchte der geneigte Käufer in seinem Warenkorb? Hohe Geschwindigkeiten bei einem möglichst geringen Preis.

Im heutigen Test haben wir uns für euch drei SSDs mit Sandforce 2281-Controller und MLC Chips in der Größe 240GB aus unterschiedlichen Preisregionen angeschaut. Einmal die SanDisk Extreme, die Kingston HyperX 3K und premium SSD Intel 520.

SSDs Sandforce (1)

Technische Daten:

Auf technischer Seite gibt es bei den SSDs im Testfeld nur sehr geringe Unterschiede, die Datenraten liegen auf einem sehr ähnlichen Niveau und bis auf den Lieferumfang und die Garantie sind die Unterschiede nur marginal.

 Kingston HyperX 3KSanDisk ExtremeIntel 520
Speichergröße240 GB240 GB240GB
Lesen555 MB/s550 MB/s550 MB/s
Schreiben510 MB/s520 MB/s520 MB/s
Random 4K lesen40000 IOPS39000 IOPS50000 IOPS
Random 4K schreiben57000 IOPS83000 IOPS60000 IOPS
Leistungsaufnahme Betrieb2,11 W0,6 W0,85 W
Controller

Sandforce SF-2281

SpeichertypMLC synchronMLC ToggleMLC synchron
Garantie3 Jahre3 Jahre5 Jahre
LieferumfangExternes 2,5 Zoll Laufwerk mit USB 2.0
Schraubendreher-Set
Einbaurahmen
Schrauben
SATA-Kabel
/Einbaurahmen
Schrauben
SATA-Kabel
Stromkabel
Besonderheiten//128 Bit Verschlüsselung

 

SSD Kosten

Testfeld

Sandforce SF-2281

Der Sandforce Controller SF-2281 ist durch seine hohe Geschwindigkeit bekannt. Er unterstützt Speichergrößen von bis zu 512GB. Ab 128GB müssen die Hersteller jedoch auf MLC-Speicher zurückgreifen, was bei den von uns getesteten 240GB-Modellen der Fall ist. Auch bietet er den Herstellern die Möglichkeit, ihre Sold State Drives mit 128 oder 256 Bit zu verschlüsseln.

Intel Serie 520 240GB

Intel 520 (5)Intel 520 (1)

Unser Kandidat aus dem Hause Intel kommt in einem metallenen, sehr gut verarbeiteten Gehäuse. Das Gehäuse selbst ist nur etwa 7 mm dick, darauf wurde aber ein Rahmen montiert, durch den wir auf 9,5 mm Dicke kommen. Bei Platzmangel oder wenn ihr die SSD in ein schmales Notebook-Gehäuse einbauen möchtet, könntet ihr diesen Rahmen theoretisch entfernen. Aber Vorsicht, dies geschieht auf eigene Gefahr! Sind alle Schrauben gelöst, könnt ihr das Gehäuse komplett öffnen, wodurch jedoch die Herstellergarantie erlischen dürfte.
Im Inneren der SSD werkeln dann hauseigene Speicherchips in 25nm Bauweise. In Verbindung mit einer optimierten Firmware soll hier ein Vorsprung gegenüber der Konkurrenz mit Standard-Firmware vorhanden sein.
Insgesamt geht die Verarbeitung und der Lieferumfang der Intel SSD 520 in Ordnung und gibt keinen Grund zur Beanstandung.

SanDisk Extreme 240GB

Sandisk Extreme (3)Sandisk Extreme (1)

Unser SanDisk Modell kommt im schlichten schwarzen Metallgehäuse und hat ebenfalls eine Dicke von 9,5 mm. Technisches Zubehör liegt hier leider nicht bei. Dennoch weiß die günstigste SSD im Testfeld durch schlichtes Design zu gefallen. Die internen Speicherchips der SanDisk Extreme kommen aus interner Fertigung, wodurch man von einer perfekten Integrierung derselben ausgehen kann.

 

Kingston HyperX 3K SSD 240GB

Kingston HyperX 3K (5)Kingston HyperX 3K (1)

Kommen wir zu dem Vertreter aus dem Hause Kingston. Die HyperX 3K ist die am aufwendigsten designte der drei getesteten SSDs und macht auch ohne einen Blick auf die inneren Werte was her. Zum Einsatz kommen hier 25nm Intel Speicherchips, die für hohe Leistung sorgen sollen.
Dem von uns getesteten Upgrade Bundle liegen noch ein externes USB2.0 Gehäuse im HyperX Look, ein 3,5“ Einbaurahmen, Kabel sowie ein kleiner Kombi-Schraubendreher und eine Software-CD bei.

 

Testsystem

Bei Speichertests gibt es viele Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können. Aus diesem Grund versuchten wir bei jeder SSD die Testbedingungen so exakt wie möglich zu vereinheitlichen. Getestet wurden die SSDs auf folgendem System:

Intel Core i5 2500K
Gigabyte Z77x-D3H
16GB TeamGroup Elite DDR3 1333Mhz

Angeschlossen wurden die SSDs immer am gleichen SATA 3 Port.
An diesem sind prinzipiell Datenraten von bis zu 600 MB/s möglich.
Beim Betriebssystem kam eine frische Installation von Windows 8 Professional auf einer Samsung SSD 830 mit 128GB zum Einsatz.
Die theoretischen Benchmarks Crystal DiskMark, AS SSD und ATTO Disk Benchmark wurden auf den frisch formatierten SSDs durchgeführt.
Die Daten im HD-Tune wurden bei einer Speicherbelegung von ca. 30 Prozent erfasst, um beschriebene und unbeschriebene Chips zu vergleichen.

 

Benchmarks

Bei allen angegebenen Werten handelt es sich um das arithmetische Mittel aus 3 Testdurchläufen.

Crystal Disk

Beim Crystal DiskMark wurden fünf Durchgänge mit 50MB Blöcken durchgeführt. Das Tool gibt dann jeweils die höchste erreichte Datenrate als Ergebnis aus.
Die Testdaten, die hier verarbeitet werden, sind zufällig generiert und entsprechen so eher der realen Beanspruchung einer SSD. Diese Daten sind in den seltensten Fällen komprimierbar, wodurch Sandforce Controller ihre Schwierigkeiten damit haben.

SSD Crystal DiskMark

Das Ergebnis zeigt, dass alle drei Kandidaten eine sehr ähnliche Leistung bieten, wobei das Intel und Kingston Modell im Wechsel dominieren. Einzig beim sequenziellen Schreiben und beim Schreiben von 512KB-Daten liegt die Samsung 830 noch ein Stück weit davor.

 

AS SSD

Auch der AS SSD Benchmark testet unsere Kandidaten mit inkompressiblen Daten. Als Ergebnis wird hier jedoch das Mittel aus 5 Messungen dargestellt.

SSD AS SSD

Hier fallen die Ergebnisse ähnlich denen im Crystal DiskMark aus, wobei alle unsere Testmodelle nur beim Lesen von 4KB-Dateien bei gleichzeitigen 64 CPU Anfragen von der Samsung 830 und sogar von der Crucial M4 mit 64GB geschlagen werden. Ansonsten zeigt sich, dass beim Schreiben in gleicher Disziplin der Sandforce-Controller überlegen ist.

SSD AS SSD2

Bei den Zugriffszeiten ist unsere Samsung 830 bisher ungeschlagen.

 

ATTO

Im Atto Benchmark, der mit komprimierten Daten arbeitet, spielt der Sandforce Controller dann seine Stärken aus, denn komprimierte Daten sind seine Paradedisziplin.

SSD ATTO

Hier verweisen unsere 3 Testkandidaten die Konkurrenz ohne Sandforce auf die hinteren Plätze. Beim Lesen ist unsere Samsung 830 zwar auf ähnlichem Niveau, beim Schreiben rutscht sie jedoch weit nach hinten.

HD Tune

Der HD-Tune lässt sich hervorragend als Benchmark heranziehen, wenn es darum geht, die Kontinuität eines Laufwerks zu testen, da hier alle Sektoren bei Festplatten und alle Chips bei SSDs angesprochen werden und die Geschwindigkeit sowie die Zugriffszeit gemessen werden.

SSD HDTune

Hier bringt die Intel SSD 520 die gleichmäßigste Leistung und die höheren Datenraten. Trotz eines Einbruchs bei der Burstrate. Dies mag vielleicht daran liegen dass es keine fabrikneue SSD ist, sondern schon in verschiedenen Testlabors auf Herz und Nieren getestet wurde. Auch bei mehreren Messungen blieb die Burstrate hinter den anderen Modellen zurück.

Die Zugriffszeiten liegen im HD Tune bei Intel und Kingston mit 0,1ms vor der SanDisk mit 0,2ms.

HDTune KingstonHDTune IntelHDTune SanDisk

Praxis-Tests

Um die Tests unter gleichen Bedingungen durchführen zu können, haben wir die Intel SSD 520 mit Dummy-Daten und einer Windows 7 ISO befüllt und den gesamten Inhalt dann auf die weiteren Testprobanden geklont.

SSD Praxis

Hier liefern sich die Intel 520 und die Kingston HyperX 3K erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei Erstere in den meisten Fällen ein Quäntchen Vorsprung hat. Hier zeigt sich das Zusammenspiel der optimal angepassten Firmware und die Verwendung eigener Speicherchips.
Das SanDisk Modell liegt in jedem Test dahinter, wenn auch nur knapp.

Der Unterschied zwischen den Modellen ist in der Praxis jedoch kaum spürbar.

Fazit

Alle drei der getesteten SSDs bieten eine Leistung auf ähnlich hohem Niveau, umso erstaunlicher, dass die Preisdifferenz so hoch ist.
Steht bei euch eine SSD mit Sandforce Controller auf dem Einkaufszettel, empfehlen wir für Sparfüchse die SanDisk Extreme. Sie kommt nicht ganz an die Leistung der Intel 520 und der Kingston HyperX 3K heran, ist aber dennoch angenehm schnell. Als einzigen Nachteil lässt sich das fehlende Zubehör ankreiden. Habt ihr die entsprechenden Kabel und Befestigungsmöglichkeiten, ist es nur ein geringer Nachteil. Alle anderen müssen noch ein paar Euro für einen Befestigungsrahmen oder Kabel investieren.

Mit der Kingston HyperX 3K bekommt ihr im Bundle dann sofort alles mitgeliefert, was ihr zum Umstieg auf eine SSD benötigt. Der Preis fällt hier dann etwas höher aus, jedoch ist auch die Leistung der SSD selbst höher als bei der SanDisk und fast auf dem Niveau der Intel 520. Benötigt ihr kein externes Laufwerk und keinen Einbaurahmen, ist die HyperX 3K auch günstiger ohne das angesprochene Zubehör zu bekommen und bildet so das beste Preisleistungsverhältnis im Test.

Die Intel 520 ist die teuerste SSD im Test und bietet auch die beste Leistung. Zu ihr greift ihr, wenn euch die 5 Jahre lange Garantie und Verschlüsselung wichtig ist oder wenn ihr Enthusiasten seid, denen es auf jedes Megabyte pro Sekunde ankommt und euch der Preisunterschied egal ist.

Positiv:

– schnelle Alltagsleistung
– optimierte Firmware zeigt Wirkung (Intel)

Negativ:

– schlechtere Transferraten bei inkompressiblen Daten
– geringer Leistungsverlust bei beschriebenen Speicherchips

Einen Sieger zu bestimmen, fällt uns hier nicht leicht. Zum einen hat die Intel 520 die Leistungskrone inne, zum anderen bietet die Kingston HyperX 3K das bessere Preisleistungs-Verhältnis. Da ihre Leistung fast an die der Intel 520 heranreicht, ist sie der wohlverdiente Sieger.

Preis Leistungs Tipp Award
für die Kingston HyperX 3K 240GB

Den aktuell günstigsten Preis der SSDs findet ihr wie immer auf Geizhals:

Kingston HyperX 3K 240GB Bundle
Kingston HyperX 3K 240GB
SanDisk Extreme SSD 240GB
Intel SSD 520 240GB

Diskutieren könnt ihr über diesen Test oder vieles andere auch in unserem Forum.

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Euer Hardbloxx-Team
Test erstellt von Hardbloxx.Fonzy

Praxistest: SSD vs. HDD

Nach unserem erfolgreichen Guide zum Thema SSD vs. HDD, wollen wir uns nun auch den tatsächlichen Werten widmen. Lohnt eine SSD im Alltag? Was haben Spieler von den kleinen Flash-Laufwerken zu erwarten? Seit ihrer Einführung erfreute sich die Solid State Drive immer steigender Beliebtheit. Anfangs eine Prestigeanschaffung, ist der kleine „Flashling“ ein kaum wegzudenkendes Speichermedium in vielen Hochleistungsrechnern. Günstigere Chips und Mainstreamschreibraten ließen die Flashlaufwerke in kürzester Zeit zum Shooting-Star werden. Dieser Praxistest knüpft direkt an unseren Guide an. Noch haben die SSDs bei vielen Anwendern einen schlechten Ruf, da die kleinen Speicher von Anfang an von zahlreichen Problemen geplagt wurden. MLC oder SLC? TRIM oder kein TRIM? SATA2 SSD oder SATA3 HDD? Viele Fragen und nur wenig Antworten!

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Vergleich: HDD und SSD

1.) Einleitung

Liebe Leser,

dieser Guide ist sehr hilfreich, wenn ihr gerade auf der Suche nach einer neuen Festplatte seid.
Es werden zuerst verschiedene Arten von Festplatten (HDD und SSD…) vorgestellt,
dazu kommen diverse Schnittstellen (SATAII, IDE…) und es werden viele wichtige
Dinge rund um das Thema Festplatten angesprochen und erklärt.

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