Kategorie: 1.4.4 Mainboards

Test/Testbericht: MSI Z97I Gaming ACK

„Unleash the dragon!“ heißt es dieses Mal bei unserem Mainboard Test, denn wir haben das MSI Z97I Gaming ACK durch unseren Parcours gejagt. Neben den Leistungsgiganten der Intel Sockel 2011-3, welche zumeist im E-ATX Format daherkommen, erfreuen sich bei anderen Sockeln mehr und mehr auch immer kleinere Vertreter der Hauptplatinen. So haben wir uns einen der kleinsten Drachen aus dem Hause MSI im mITX-Format etwas näher angeschaut. Wie von MSI gewohnt, steht hier einerseits natürlich auch das bewährte Military Class 4 Component System für Stabilität und Verlässlichkeit im Vordergrund. Andererseits setzt man aber auch große Stücke auf die Finessen der MSI Gaming G Sparte unter dem Banner des MSI Drachen, beispielsweise die renommierten Killer Netzwerk Komponenten, Sound aus dem Hause Creative und spezielle USB-Anschlüsse für die Gaming-Peripherie.

Ob sich dieses üppige Komplettpaket auf so kleinem Raum wirklich als ein sagenumwobener Drache herausstellt oder es sich doch nur um eine Eidechse handelt, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardMSI Z97I Gaming ACK
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 8.1 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockel– unterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 3300(OC)/3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory

  • Unterstützt Intel Extreme Memory Profile (XMP)
GrafikUnterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– unterstützt 2x HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt 1x DisplayPort mit einer max. Auflösung von 4096×2304@24Hz/ 2560×1600@60Hz/3840×2160@60Hz/1920×1200@60Hz
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0 x16
SpeichersystemIntel Z97 Chipsatz:
4 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen (rot)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
unterstützt Intel Smart Response Technologie, Intel Rapid Start Technologie, Intel Smart Connect Technologie
1 x M.2 Socket 3 (PCIE Modus)- M.2 Socket unterstützt M.2 SATA 6Gb/s
– M.2 Socket unterstützt M.2 PCIe Module mit bis zu 10Gb/s Geschwindigkeit
– M.2 Socket unterstützt 4.2cm/ 6cm lange Module
LAN Schnittstelle1x Killer E2205 Gigabit LAN Controller*
* Der Killer Network Manager ist derzeit nur für Windows 7 und Windows 8/8.1 verfügbar
WLAN SchnittstelleKiller Wireless-AC 1525 Modul- unterstützt 2×2 802.11a/b/g/n/ac mit erweiterten Eigenschaften- unterstützt 20/40MHz bei 2.4GHz und 20/ 40/ 80MHz bei 5GHz
Bluetooth SchnittstelleKiller Wireless-AC 1525 Modul- Supports Bluetooth v4.1
AudioRealtek ALC1150 Codec
– 7.1-Channel High Definition Audio
– Supports S/PDIF output
Audio Feature :
– MSI Audio Boost 2- Creative Sound Blaster Cinema 2
USB-SchnittstellenIntel Z97 Chipsatz:
– 6 x USB 3.0 ports (4 Ports auf der Rückseite, 2 Ports über den internen USB 3.0 Connector)
– 6 x USB 2.0 ports (4 Ports auf der Rückseite, 2 Ports über internen USB 2.0 Connector)
Besondere Features
  • MSI Audio Boost 2, powered by Creative Sound Blaster Cinema 2
  • USB Audio Power
  • Killer E2200 Game Networking
  • ACK mit Killer DoubleShot Pro mit Smart Teaming
  • XSplit Gamecaster
  • SteamOS ready
  • Military Class 4 Komponenten
  • Guard-Pro
  • OC Genie 4
  • Gaming Device Ports
  • MSI GAMING APP
  • Click BIOS 4
  • Command Center & Live Update 6

+ weitere MSI Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Wie eingangs schon erwähnt befasst sich unser Test mit einem der kleinsten Drachen im mITX-Format aus dem Hause MSI, dem MSI Z97I Gaming ACK. So kommt natürlich auch die Verpackung eher klein und kompakt daher, bei welcher einem aber einmal mehr der Werbe-Slogan von MSI zu diesem Produkt „Mini but mighty!“ in den Sinn kommt. Wie für die MSI Gaming Serie üblich ist der Aufdruck überwiegend in den Farben Schwarz, Weiß und Rot gehalten. Dabei prangt der in Weiß gehaltene MSI Gaming Drache einmal links im Vordergrund und einmal klein in Form des MSI Gaming Logos rechts, während der Hintergrund von einem Muster ganz im Stile der schwarzen Platine mit vielerlei Leiterbahnen geziert wird.  Daneben befinden sich nur der Name und die Bezeichnung in weißer beziehungsweise roter Schrift (oder im Falle des „ACK“ in schwarzer Schrift auf rotem Hintergrund) sowie wenige Logos und Schriftzüge mancher Features auf der Front. Die Rückseite gibt da schon etwas mehr preis und zeigt neben ein paar weiteren Features – wie beispielsweise Audio Boost 2, Killer Doubleshot Pro Networking und USB Power Audio – auch einige Ausschnitte des Mainboards und wenigstens die Rückseite im Sinne des M.2 Sockets komplett. Weitere Einblicke oder Informationen bekommt man, mit Ausnahme der rückseitigen Anschlüsse und der tabellarischen Spezifikationen, jedoch nicht. Es hilft also nichts und für einen ersten Gesamteindruck muss man das Paket öffnen. Legt man jedenfalls für diese erste Inspektion Hand an den Karton, merkt man schnell, dass hier nicht gespart wurde. Der Karton fühlt sich wertig sowie ausreichend dick an und gibt Druck praktisch nicht nach.

Öffnen wir den Deckel der Verpackung befindet sich direkt darunter eingefasst von doppeltem Karton und in eine schützende Anti-Statik-Folie gepackt den kleinen Drachling – das MSI Z97I Gaming ACK. Heben wir dieses Karton-Gefängnis heraus, befindet sich darunter wohlsortiert und geordnet der weitere Verpackungsinhalt. Dieser besteht aus der ATX-Blende (I/O-Shield), eine Bedienungsanleitung, einem Quick Installation Guide, einer Treiber-DVD, einem MSI-Gaming Metallic-Sticker, zwei 6.0 GB/s SATA Kabel (1x gerade, 1x gewinkelt), zwei WLAN-Antennen und ein MSI Gaming Türhänger für das Ausbremsen von Störungen bereits an der Türklinke. Anders als bei dem zuletzt getesteten mITX-Vertreter ASUS Z97I-PLUS (wir testeten) finden wir hier reichlich Zubehör und Gimmicks – sehr schön! Damit lehnt es sich schon an ein preislich wesentlich höher angesiedeltem Mainboard, dem zuletzt getesteten ASUS MAXIMUS VII GENE (wir testeten) an – vorbildlich!

MSI Z97I Gaming ACK_1
MSI Z97I Gaming ACK_4

Aussehen & Design:

Das MSI Z97I Gaming ACK Mainboard ist, wie für die Gaming G Serie von MSI üblich, überwiegend in Schwarz gehalten und ist hier und da mit roten Akzenten sowie natürlich dem MSI Gaming Drachen auf dem Chipsatzkühler versehen. Einerseits sind sowohl die Abdeckung des Soundchips sowie auch einer der Aufkleber – jener, der auf die USB Power Audio Sockets aufmerksam macht – und andererseits sogar die Kabel dazu passend in Schwarz beziehungsweise Schwarz/Rot gehalten. Dieses finster-schöne Bild wird lediglich von einem Hauch von Grün und einem viel zu großen weißen Aufkleber des WLAN-Moduls unterbrochen, wie man es leider von so vielen Mainboards kennt. Ein kleines Trostpflaster ist jedoch, dass sich der Grünanteil einerseits wirklich in Grenzen hält und das Modul zu einem großen Teil auch von einer silbrigen Abdeckung auf der Oberseite verdeckt wird – gerade noch so die Kurve bekommen!

So viel zum Thema optisches Erscheinungsbild auf den ersten Blick. Im Vergleich zum Vorgänger (MSI Z87I AC) muss man jedoch sagen, dass sich wohl Welten aufgetan haben. Von einem sehr ausgefallenen Design mit nach oben gerücktem Chipsatz sowie nach oben gerückten SATA-Anschlüssen und einem nach unten gerückten CPU-Socket sowie ebenfalls wesentlich tiefer gerückten Spannungswandler ist man gänzlich abgekommen. Die Anordnung beim MSI Z97I Gaming ACK erscheint wieder recht gewohnt, weniger diffus und vor allem viel aufgeräumter und durchdachter. So befinden sich die wichtigsten Anschlüsse, deren Kabel man gerne verstecken möchte (wie beispielsweise der 24-pin Stromanschluss, die Front-Panel Anschlüsse, zwei der vier SATA-Anschlüsse und der USB 3.0 Anschlüsse für die Gehäuse-Front) allesamt an der rechten Außenseite des Mainboards. So kann man bei einer Vielzahl von mITX-Gehäusen, die meist genau an dieser Stelle eine großzügige Kabelführung im Mainboard-Schlitten aufweisen, die Kabel ideal verstecken – hervorragend!

Darüber hinaus befinden sich sowohl der 8-pin-Stromanschluss für das Mainboard wie auch der 4-pin-Lüfteranschluss für den CPU-Kühler nahezu passgenau in der Lücke zwischen dem Kühler der Spannungswandler und den rückseitigen Anschlüssen. Einzig wer mehr als zwei Festplatten verbauen oder weitere USB 2.0-Anschlüsse sowie das Front-Audio Panel von Gehäusen nutzen möchte, muss sich mit etwas mehr Kabeln auseinandersetzen. Da MSI aber hier bei dem MSI Z97I Gaming ACK wohl ohnehin mit dem üppigen Angebot an Anschlüssen und Alternativen, wie USB Power Audio, versucht die anderen Anschlüsse obsolet zu machen, sollten diese Kabel wohl kein Hindernis sein, beziehungsweise gar nicht mehr erst in Erscheinung treten. Die BIOS-Batterie rückt fast gänzlich aus dem Blickfeld und schmiegt sich beinahe an die rückseitigen Anschlüsse an. Sowohl der Audio Chip wie auch der PCIe-Slot finden sich aber auch hier, wie beim Vorgänger, an der Unterkante. Der hinzugekommene M.2 Socket tritt dabei gänzlich aus dem Sichtfeld auf der Rückseite des Mainboards und fasst sowohl Module mit einer Länge von 4,2cm wie auch 6cm Länge.

So schafft MSI beim MSI Z97I Gaming ACK eine gänzlich aufgeräumte Oberfläche und eine üppige Keep-Out-Zone rund um den CPU-Socket. Damit umgeht man wohl auch das bekannte Problem der Verwendung einer Kompaktwasserkühlung mit weit zur Seite ausgelagerten Anschlüssen in Verbindung mit zwei RAM-Riegeln mit großzügigen Kühlkörpern – toll!

MSI Z97I Gaming ACK_7
MSI Z97I Gaming ACK_17

Verarbeitung:

MSI lässt sich in Sachen Verarbeitung und des vollkommen umgekrempelten Designs gegenüber dem Vorgänger beim MSI Z97I Gaming ACK nicht lumpen. Durchweg alle Sockets, Slots, Pins, Anschlüsse und Kühlkörper weisen eine sehr hohe Verarbeitungsqualität auf und sind darüber hinaus auch akkurat und vollkommen parallel zur Hauptplatine ausgerichtet. Nicht entgratete Kanten, Kratzer, Schlierer oder scharfe Ecken sind hier weder auf der Vorder- noch auf der dafür meist prädestinierten Rückseite zu finden – perfekt!

Es wackelt nichts, es klappert nichts und alles ist durchweg frei von Verschmutzungen, Staub oder Produktionsrückständen. Darüber hinaus sind beide HDMI-Anschlüsse sowie auch der DisplayPort-Anschluss mit einer Gummikappe geschützt. Es gibt hier also in Sachen Verarbeitung absolut nichts zu beanstanden.

Technische Details:

Das MSI Z97I Gaming ACK mag zwar klein sein, dies soll aber sein Repertoire an  technischen Finessen und Ausstattung nicht schmälern. Wie bereits erwähnt setzt MSI auch bei der Gaming G Serie einerseits auf das bewährte Military Class Komponenten System – inzwischen schon in der 4. Generation. Dieses bietet vor allem Stabilität und Zuverlässigkeit für das System über die üblichen drei Säulen:

1.      Hi-c CAP

Hocheffektive Kondensatoren rund um den CPU-Sockel mit einer einerseits sehr geringen Bauhöhe für die Installation großer CPU-Kühler. Andererseits mit einer marktführenden Energieeffizienz von bis zu 93%.

2.      Supreme Ferrit Choke

Die Verwendung von Spulen mit einem super-permeablen Ferrit-Kern führt zu einer um bis zu 35°C erniedrigten Betriebstemperatur, einer um bis zu 30% höheren Strombelastbarkeit und einer um 20% erhöhten Energieeffizienz. Dies wirkt sich positiv auf die Stabilität, vor allem auch im OC-Bereich, aus.

3.      Dark Cap

Spezielle Kondensatoren mit einem Aluminium Kern besitzen eine durchschnittliche Lebensdauer von bis zu zehn Jahren, verfügen darüber hinaus über hervorragende Eigenschaften in Sachen äquivalentem Serienwiderstand (ESR) und erhöhen so die Lebensdauer der Hardware.

Zusätzlich unterstützt wird dieses Komponenten System noch von dem MSI Guard-Pro System, welches durch ausgewählte Materialien besten Schutz für die Platine und deren Komponenten im Hinblick auf elektrostatische Entladung, elektromagnetische Interferenzen, Feuchtigkeit und hohen Temperaturen bietet. Darüber hinaus sorgt dieses System auch für einen um bis zu 29% geringeren Stromverbrauch.

MSI Z97I Gaming ACK_13
MSI Z97I Gaming ACK_10

Das größere Augenmerk liegt bei den Mainboards der MSI Gaming G Serie jedoch auf der Ausstattung für ein besseres Spieleerlebnis:

1.      Gaming Device Port

Optimierte Anschlüsse (USB 2.0 und PS/2) um die beste Konnektivität für High End Gaming Mäuse zu liefern, damit diese ihre Abtastraten voll nutzen können. Dies resultiert in eine viel schnellere und weichere Resonanz der Maus, vor allem in Spielen. Erreicht wird dies durch die Verwendung von 3x mehr Gold für die Beschichtung der Anschlüsse für eine bis zu 10x längere Lebensdauer durch Aus- und Einstecken und einen besseren Schutz vor Oxidation.

2.       Killer Doubleshot Pro und ACK

Killer Doubleshot Pro vereint erstmalig die Vorzüge von Killer Ethernet und Killer WiFi auf einem Mainboard für herausragende Geschwindigkeit und geringe Latenzen. Dabei klassifiziert und priorisiert Advanced Stream Detect automatisch Latenz-sensitive Programme, wie beispielsweise Spiele. Dies macht auch Multi-Tasking ohne manuelles Aktivieren und Deaktivieren anderer Programme, Updates, Downloads und Installationen möglich. Wireless AC Killer verfügt dabei über einen bis zu 2.9x schnelleren Datendurchsatz im Vergleich zu anderen Wireless-N Lösungen und bis zu um den Faktor 3.5x geringere Latenzen als andere WI-FI Lösungen.

3.      USB Audio Power und Audio Boost 2

Das Zusammenspiel aus einer isolierten Audio Platine, Creative Sound Blaster Cinema 2, EMI Shielding (Elektromagnetische Inteferenz), Kopfhörer-Verstärker, hochwertigen Audio-Kondensatoren und vergoldeten Audio-Anschlüssen sorgen bei der MSI Gaming G Serie für  ein den Ohren schmeichelndes Sound-Erlebnis.

Gerade im Falle vieler angeschlossener USB-Geräte schaffen es viele Mainboards nicht, ein ausreichend starkes 5V-Signal zu allen USB-Ports zu schicken. In diesem Fall leidet vor allem der Sound darunter, falls man ein Headset über USB-Anschluss benutzt. USB Audio Power liefert kontinuirlich und stabil 5V auf die USB Ports und sorgt so für ein wesentlich verbessertes Klangerlebnis.

Neben diesem MSI Gaming G Paket, dem MSI Guard-Pro und den Military Class Komponenten gibt es als abrundendes Gimmick für alle OC- und Einstellungs-Freunde bei den Anschlüssen auf der Rückseite auch noch einen „Clear BIOS“-Button. Damit lassen sich grobe Einstellungsfehler ganz schnell und einfach beheben.

MSI Z97I Gaming ACK_15
MSI Z97I Gaming ACK_11

Software und Treiber

Die Software-seitige Ausstattung bleibt aber nicht im Schatten der eben aufgezählten technischen Finessen zurück. Was würde die beste Hardware ohne eine ebenbürtige Software bringen? Daher stattet MSI das MSI Z97I Gaming ACK auch mit vielerlei erstklassiger Software hinsichtlich Überwachung, Komfort, Performance und auch Social Media aus. Dabei bläht die beliegende Software allerdings nicht den Computer künstlich und unnötig auf und versorgt ihn mit dutzenden kleinen Programmen, sondern konzentriert sich fast gänzlich auf das Wesentliche und schnürt dieses in wenigen sehr guten Lösungen zusammen.

MSI Command Center

Wie der Name bereits sagt, bekommt man mit dem MSI Command Center eine Software als Kommandozentrale für alles, was das Computer-Herz begehrt. Mit dem Command Center kontrolliert man spielend CPU, iGPU (integrierte Grafikprozessor), GPU (dedizierter Grafikprozessor), RAM und sogar Lüfter. Dabei kann man das System automatisch tunen lassen, manuell Feineinstellungen bis ins kleinste Detail vornehmen, Profile mit gewünschten Voreinstellungen anlegen oder einfach nur die Tätigkeiten, Auslastung und Temperaturen aller Komponenten überwachen. Eingefleischte Hardware-Fans können so spielend im laufenden Betrieb ihr System und dessen Leistung bis an die Grenzen bringen. Jegliche Änderungen werden sofort übernommen.

MSI Live Update 6

Die MSI Live Update Software, inzwischen in der sechsten Version, nimmt einem das öde manuelle Suchen, Herunterladen und Installieren von aktuellen Treibern, BIOS und MSI Software-Patches ab. Entweder man lässt das kleine Programm vollkommen automatisch arbeiten oder aber man wird regelmäßig daran erinnert, wenn Updates verfügbar sind. So entgeht einem keine neuere Version mehr und man ist immer auf dem neuesten Stand.

Unlimited RAMDisk

Als einen weiteren Vorzug des Command Centers bekommt man damit bei MSI auch gleich eine RAMDisk Version ohne Software-seitiges Limit zu Verfügung gestellt. Somit lassen sich spielend aus ungenutztem Arbeitsspeicher virtuelle Laufwerke erstellen, welche bis zu 20x schneller arbeiten können als vielerlei moderne SSDs. Dies kommt natürlich einerseits der System-Performance zugute, andererseits kann man so auch, je nach Größe, komplette Images von Spielen in das virtuelle Laufwerk laden und so Ladezeiten praktisch eliminieren.

MSI Z97I Gaming ACK_Command_Center_8-1_1
MSI Z97I Gaming ACK_Live_Update_6_8-1

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir unter den vom Mainboard ab Werk vorgegebenen Einstellungen mit azsus dem BIOS heraus aktiviertem Turbo-Modus beziehungsweise OC-Modus (im Falle des MSI Z97I Gaming ACK: @4,0GHz, 1,199 Vcore, Multi 40x), andererseits nahmen wir, wie für unseren Testreihe üblich, auch ein manuelles Overclocking im moderaten Rahmen (@4,3GHz; 1,25 VCore, Multi 43x) vor.

Leistungstechnisch kann man sagen, dass MSI bei dem MSI Z97I Gaming ACK in Sachen Windows 8/8.1 Optimierung wohl sehr viel richtig gemacht hat. Das Mainboard schiebt sich in fast allen Tests an die Spitze oder verpasst diese meist nur relativ knapp. Allen Anhängern von Windows 7 muss man jedoch sagen, dass die Leistung dort eben wegen der Optimierung auf Windows 8/8.1 und auch im Hinblick auf das lauernde Windows 10 ein klein wenig leidet und etwas geringer ausfällt.

Overclocking & UEFI

Click BIOS 4

Mit dem MSI Click BIOS der vierten Generation bekommt man ein für Windows 8 optimiertes UEFI BIOS, welches in der Handhabung einfacher nicht sein könnte. Der Willkommens-Bildschirm zeigt mit großen Symbolen und leichtgängiger Beschriftung auf, hinter welchem Button sich welche Rubrik versteckt. Darüber hinaus sind manche Kategorien auch noch bebildert und man bekommt so fast schon einen Lehrgang für sein Mainboard und dessen Einstellungen.

OC Genie 4

OC Genie ist die weltweit erste Hardware-seitig integrierte Overclocking Technologie bei Mainboards. Mit nur einem Klick auf die OC Genie Option im BIOS gibt man seinem System quasi einen Adrenalin-Schuss, welcher bis zu 20% mehr Leistung aus CPU, Arbeitsspeicher und (i)GPU herausholt. Einfacher kann man wohl nicht mehr Power bekommen.

MSI Gaming App

Wer die ganze Sache mit OC und Systemabstimmung noch einfacher haben möchte, der benutzt einfach die MSI Gaming App, die auf einen Klick das System auf wahlweise Gaming, OC oder auch Silent-Betrieb, beispielsweise für Office, Streaming oder Musik hören abstimmt. Ein Neustart und das System bringt entweder volle Leistung, volle Stabilität oder wechselt in einen leisten und stromsparenden Modus.

MSI Z97I Gaming ACK_MSI_Gaming_App
MSI Z97I Gaming ACK_Smart Utilities

System-Stabilität und Verträglichkeit zu Änderungen im laufenden Betrieb bewerten wir bei dem MSI Z97I Gaming ACK mit der Note „sehr gut“. Es gab keinerlei Ausfälle in dem Rahmen, in welchem wir uns bewegten, egal in welchen Schritten und wie gleichmäßig wir an den Schräubchen gedreht hatten. Die Hauptplatine machte alles ohne Murren mit und verwies uns zu keinem Zeitpunkt mit einem Freeze, Bluescreen oder automatischen Reboot in die Schranken – ausgezeichnet!

Leistungsaufnahme

In Sachen Leistungsaufnahme zeigt sich der Durst des MSI Z97I Gaming ACK im herkömmlichen Betrieb und im Idle durchschnittlich bis leicht erhöht. Betrachtet man allerdings den OC-Bereich, so fällt der Durst nach Energie überraschend gering aus im Vergleich zur Konkurrenz und vor allem auch Mainboards eines größeren Formfaktors. Der kleine Drache entpuppt sich also wahrlich als effizienter Feuerofen, welcher vergleichsweise mehr Leistung pro Watt bringt beziehungsweise vergleichsweise weniger Energie verbraucht, wenn er mal auf Hochtouren kommt. Einziges Manko, welches uns relativ zügig in diesem Zusammenhang aufgefallen ist: Das MSI Z97I Gaming ACK wird selbst im Idle vergleichsweise warm und ist mit CPU-Temperaturen im Idle von rund 40°C und einer Board-Temperatur von 32°C im Schnitt ein paar Grad Celsius wärmer als die Konkurrenz. Doch auch dieses Problem ergibt sich wieder durch vergleichsweise niedrigere Temperaturen im hochtourigen Bereich. Den Handel geht man gerne ein!

Persönliches Fazit

Mit dem MSI Z97I Gaming ACK bekommt man einen kleinen Drachen aus dem Hause MSI, dem man die ersten Flugversuche im Idle zwar noch ansehen mag; einmal auf Touren gekommen, entpuppt sich das kleine Mainboard aber als wahrer Kunstflieger. Die kleinen Stolperer im Bereich von Idle und Office-Anwendungen durch vergleichsweise leicht erhöhte Abwärme und leicht erhöhten Stromverbrauch wiegt dieses schöne Stück Hardware prompt durch günstigere Bedingungen unter Last und der im Vergleich höheren Leistung spielend wieder auf. Optisch ist die kleine Hauptplatine natürlich schon auf den ersten Blick ein echter Eyecatcher, aber auch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass die Anordnung der Komponenten sehr überlegt ist. Einerseits für Gamer, die auch für die neuesten Lieblingsspiele das Letzte aus ihrem System herauskitzeln wollen, andererseits aber auch für Freunde des Overclockings bietet der Drachling mit dem leichtgängigen MSI Command Center und der hohen Systemstabilität eine üppige Spielwiese, viele Freiheiten und einfachste Bedienung. Die einzigen Kritikpunkte sind die etwas erhöhten Temperaturen im Idle/Office und die kleinen Leistungseinbußen unter Windows 7. Wer über diese Punkte jedoch hinwegsehen kann und wen ein Preis von rund 160€ nicht abschreckt, der sich durchaus im Mittelfeld für Z97 mITX Bretter ansiedelt, wird mit diesem Board mehr als nur zufrieden sein.

Für die dargebotene Leistung, das kinderleichte Overclocking und das funktionelle Design bekommt das MSI Z97I Gaming ACK von uns wohlverdient den Hardbloxx-Leistungs-Tipp Award.

LeistungsTIPP

 

MSI Z97I Gaming ACK

160,50€
MSI Z97I Gaming ACK

Positiv

  • - sehr funktionales Layout mit gut positionierten Anschlüssen
  • - großzügige Keep-Out-Zone um den CPU Sockel für große Luft-/Wasserkühler
  • - umfangreiche, komfortable und sichere OC Möglichkeiten
  • - herrovagendes Leistung-pro-Watt Verhältnis
  • - sehr gute Harmonie und optimierte Leistung mit Windows 8/Windows 8.1

Negativ

  • - etwas erhöhte Wärmeentwicklung im Idle
  • - kleine Leistungseinbuße unter Windows 7 im Vergleich zu Windows 8/8.1
  • - leicht erhöhter Stromverbrauch im Idle/Office Modus

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: ASUS MAXIMUS VII GENE

Nachdem wir uns in den letzten Tests vornehmlich den Kleinen beziehungsweise Kleinsten gewidmet haben, richten wir unser Augenmerk nun wieder auf einen etwas größeren Vertreter unter den Hauptplatinen. Das ASUS MAXIMUS VII GENE im mATX-Format zeigt aber genauso wie die noch kleineren Vertreter des mITX-Formats der letzten Tests, dass es ganz und gar nicht immer ein ATX-Mainboard – oder gar noch größer – sein muss, um volle Leistung zu bekommen. Darüber hinaus wartet es aber, wie von ASUS gewohnt, noch mit weit mehr auf. So ist es unter anderem auch das weltweit erste Mainboard mit zweifarbigem PCB in mattem Schwarz und Rot. Aber nicht nur optisch trumpft der Z97-Nachfolger des noch mit dem Z87 Chipsatz bestückten ASUS MAXIMUS VI GENE auf, sondern es ist auch prall gefüllt mit allerlei ROG-Finessen (Republic of Gamer), wie beispielsweise dem spätestens seit dem ASUS MAXIMUS IMPACT fest ins Portfolio aufgenommenen dedizierten ASUS Impact FX Sound (hier in der Version 2.0) oder weiteren Features für das gewisse Etwas in Sachen Gaming. Denn wie bei vielen Vorgängern setzt ASUS auch bei diesem ROG-Board natürlich wieder darauf, das Gaming-Erlebnis mit dem bewährten ROG-Prinzip so reibungslos, schnell und angenehm wie möglich zu gestalten. Darunter fallen das ROG-Netzwerk, weitere ROG-Schnittstellen, der ROG-Sound, der ROG-Schutz, die ROG-Stabilität und noch vieles mehr.

Ob sich dieses pralle Komplettpaket wirklich als eine eierlegende Wollmilchsau herausstellt oder es nicht doch vielleicht hier und da nur eine Mogelpackung ist, zeigt sich in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASUS MAXIMUS VII GENE
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher4 x DIMM, DDR3 3300(O.C.)/3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
GrafikUnterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– unterstützt HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt  Intel InTru 3D, Quick Sync Video, Clear Video HD Technology, Insider
Mulit-GPU-UnterstützungUnterstützt die NVIDIA GPU SLI Technologie
Unterstützt die AMD GPU CrossFireX-Technologie
Erweiterungsschächte2 x PCIe 3.0/2.0 x16 (x16 oder Dual x8)
1 x PCIe 2.0 x4
1 x mini-PCIe 2.0 x1
SpeichersystemIntel Z97 Chipsatz:
6 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen (rot)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
unterstützt Intel Smart Response Technologie, Intel Rapid Start Technologie, Intel Smart Connect Technologie
1 x M.2 Socket 3 (PCIE Modus)
ASMedia ASM1061 Controller :
2 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen, red
LAN AnschlussIntel I218V, 1 x Gigabit LAN Controller feat. GAMEFIRST III
Anti-surge LANGuard
AudioROG SupremeFX Impact II 8-Kanal High Definition Audio CODEC 4
– Unterstützt : Anschlusserkennung, und Multistreaming, Technologien sowie automatische Geräteerkennung an der Gehäusevorderseite
Audio Feature :
– SupremeFX Shielding Technologie
– ELNA premium audio capacitors
– optischer S/PDIF-Ausgang an der Gehäuserückseite
– Blu-ray Audio Layer Content Protection
– DTS Connect
– Sonic SoundStage
– Sonic SenseAmp
– Sonic Studio
– Sonic Radar II
USB-SchnittstellenIntel Z97 Chipsatz:
4 x USB 3.0 Schnittstellen (2 an der Gehäuserückseite, blau, 2 intern)
Intel Z97 Chipsatz :
7 x USB 2.0 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, schwarz, 3 intern)
ASMedia USB 3.0 Controller :
2 x USB 3.0 Schnittstellen (2 an der Gehäuserückseite, blau)
Besondere Features5-Way Optimization by Dual Intelligent Processors 5
Gamer’s Guardian:
– ESD Guards on LAN, Audio, KBMS and USB3.0/2.0 Ports
– DRAM Overcurrent Protection
– 10K Black Metallic Capacitors
– Stainless Steel Back I/O
ASUS EZ DIY :
– ASUS O.C. Profile
– ASUS CrashFree BIOS 3
– ASUS EZ Flash 2
– ASUS USB BIOS Flashback
– Push Notice
ASUS Q-Design :
– ASUS Q-Shield
– ASUS Q-Code
– ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
– ASUS Q-Slot
– ASUS Q-DIMM
– ASUS Q-Connector
Overclocking Protection :
– ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall)
+ weitere ASUS Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Anders als bei unseren letzten Tests von mITX-Boards kommt das ASUS MAXIMUS VII GENE, als ein Vertreter des Formfaktors mATX, natürlich in einem etwas größeren Karton daher. Dieser ist, wie von dem ROG-Thema gewohnt, überwiegend in rötlichen Farbtönen gehalten und weist die ebenso übliche Schrift mit Metall-Effekt bzw. die weiße Schrift auf. Legt man das erste Mal Hand an den Karton, merkt man gleich, dass hier die edle Hardware nicht in Gefahr ist. Der Karton gibt praktisch gar nicht nach und fühlt ich darüber hinaus auch äußerst robust an. Ansonsten geben der Deckel und zumindest drei der vier Seiten so gut wie gar keine Auskunft über den Inhalt oder dessen Features. Einzig auf eine der Seiten stehen äußerst kurz und bündig ein paar Worte zu den ROG-Features wie Extreme Engine Digi+ III, Sonic Studio, GameFirst III, KeyBot und Gamer’s Guardian, auf welche wir später noch im Detail eingehen werden.

Auf dem Deckel befinden sich lediglich noch Logos, die einem einerseits sagen, dass es sich um ein Mainboard mit Sockel für Intel-Prozessoren sowie Intel Z97 Chipsatz handelt. Andererseits unterstützt es NVIDIA SLI, AMD CrossFire, Ultra HD 4K und ist Windows 8.1 ready. Die Rückseite des Kartons zählt viele der bereits unter „Technische Daten“ genannten Features auf und gibt mit einer schematischen Zeichnung Aufschluss über das Layout der rückseitigen Anschlüsse. Darüber hinaus werden nur noch ein paar der Features mit Detailfotos der betreffenden Region herausgehoben.

ASUS MAXIMUS VII GENE_1
ASUS MAXIMUS VII GENE_2

Diese Kargheit an Informationen ändert sich jedoch, wenn man die erste Klappe des Deckels hebt. Hier befindet sich quasi auf einer Doppelseite, einmal auf der Deckelunterseite und einmal auf der Oberseite des eigentlichen Deckels der Verpackung, eine wahre Faktenflut über Sound, Netzwerk, Interface, Schutz und das Extreme Engine Digi+ III Design. Dies alles mit hochwertigem Druck, teilweise sogar in Hochglanz sowie weiteren Fotos.

Öffnen wir den zweiten Deckel der Verpackung, finden wir darunter – geschützt von einem durchsichtigen und ebenfalls recht robusten Plastikdeckel – das Objekt der Begierde: das ASUS MAXIMUS GENE VII mATX Mainboard in seiner vollen Pracht. Geschützt wird es zusätzlich an der Unterseite durch eine Folie und durch einen doppelten Kartonrahmen. Hebt man diesen – zugegeben etwas fummelig, da der Karton nicht wie der Plastikdeckel über eine extra Lasche verfügt – heraus, kommt darunter der weitere Verpackungsinhalt in zwei getrennten Kammern zum Vorschein. Die restlichen Verpackungsbeilagen wären in diesem Falle das nickelbeschichtete Q-Shield (I/O-Shield) für die Rückseite, eine Bedienungsanleitung, eine Treiber DVD, ein ROG-Metallic-Sticker, sechs 6.0 GB/s SATA Kabel (3x gerade, 3x gewinkelt), eine ROG Dual-SLI-Bridge, ein 2-in1 Q-Connector zur Vereinfachung der Verkabelung mit dem Front-Panel, ein 12-in-1 ROG Kabel Label Stickerbogen und ein ROG-Türhänger, um beim Gaming nicht gestört zu werden. Anders als bei dem kürzlich getesteten ASUS Z97I-PLUS (wir testeten) finden wir in der ROG-Serie des Z97 Chipsatzes reichlich Zubehör und Gimmicks – sehr schön!

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Aussehen & Design:

Das ASUS MAXIMUS VII GENE Mainboard hält sich mit der Farbkombination aus Schwarz und Rot auf den ersten Blick sehr an das typische ROG-Farbthema. Dabei gibt es mit einem erstmals zweifarbigen PCB in Mattschwarz und Rot auch gleich noch eine Weltpremiere. Im Vergleich zum direkten Vorgänger (ASUS MAXIMUS VI GENE) macht es aber nicht nur mit dem zweifarbigen PCB in Sachen Design eine bessere Figur. Die recht klobigen schwarzen Kühler der Spannungswandler wurden vergrößert, mit einem schnittigerem Design sowie roten Highlights und dem Schriftzug „GENE“ in Weiß versehen. Wo zuvor noch Pins für den Anschluss des extra mPCIE-Combo II Moduls in der linken oberen Ecke herausragten, findet man nun direkt einen mPCIE-Anschluss. Die Pins wanderten dafür unter die rückseitigen Anschlüsse, denn anders als beim Vorgänger befindet sich beim ASUS MAXMUS VII GENE kein Soundchip auf der Hauptplatine, sondern es wird eine kleine separate Steckkarte dafür installiert. Im Vergleich zum Vorgänge rückt nun auch die BIOS-Batterie von der Oberkante des ersten PCIe 16x Anschlusses zwischen die beiden PCIe x16 Anschlüsse und weiter nach außen für eine bessere Erreichbarkeit für den Fall der Fälle. Zwischen eben jene beiden PCIe-Anschlüsse rückte, ganz zeitgemäß natürlich, auch noch der neue m.2 SATA-Slot für 60mm oder 80mm lange m.2 SATA-SSD-Riegel. Ebenso wurde der Chipsatz-Kühler statt der weißen Beschriftung mit einem durchsichtigen Logo und einer roten LED versehen, die entweder im Betrieb permanent leuchtet oder im Sleep beziehungsweise Offline-Zustand pulsiert. Ansonsten blieb das Layout, mit Ausnahme der Ausrichtung der rückseitigen Anschlüsse, ziemlich gleich. Frei nach dem Motto „Never change a running system!“.

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So finden wir rechts neben dem CPU-Sockel nach wie vor die vier RAM-Slots, diesmal jedoch abwechselnd in Schwarz und Rot und nicht anders herum. Darüber befindet sich, wie auch schon zuvor, der MemOK!-Button sowie die zweistellige Debug-LED-Digitalanzeige. Im Falle des neuen Ablegers der MAXIMUS-GENE-Reihe finden sich hier auch noch die ProbeIt-Messpunkte für ein Multimeter, da im Falle des ASUS MAXIMUS VII GENE noch mehr Wert auf Overclocking gelegt wurde, worauf wir aber auch später noch genauer eingehen werden. Links davon finden wir weiterhin zwei Anschlüsse für Lüfter sowie den 2×4-Pin-Connector für Storm. Den 24-Pin-Connector finden wir am rechten Rand des Boards unterhalb des MemOK!-Buttons und direkt darunter auch die ebenfalls wieder in Rot gehaltenen und zur Seite ausgerichteten acht SATA-6.0 Gb/s-Anschlüsse.  Die Anschlüsse an der Unterseite sind fast alle ebenso erhalten geblieben wie schon beim Vorgänger.

Der Clou: Mehr auf Overclocking und auch auf einen möglichen Betrieb ohne Gehäuse beziehungsweise auf einem Bench-Table ausgelegt, sind uns nicht nur die extra onboard Start- und Reset-Buttons geblieben, sondern man fügte auch noch die bereits besagten Messpunkte hinzu, ebenso wie ein 2Pin-Sensor-Connetor hinzugekommen ist. Außerdem befindet sich direkt am Chipsatz-Kühler ebenfalls noch eine onboard-HDD-LED, sodass die wichtigsten Funktionen des Front-Panels Einzug erhielten, mit direktem Zugriff und Überblick auf das Mainboard selbst – genial!

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Verarbeitung:

Wie auch bei den vorangegangenen Test des goldenen ASUS-Vertreters mit dem ASUS Z97I-PLUS, beweist ASUS vor allem bei einem größeren Vertreter der ROG-Serie eindrucksvoll, dass nicht nur die Leistung nichts mit der Größe zu tun hat, sondern auch nicht die Qualität. Alle Pins, Messpunkte, Anschlüsse, Kühlkörper, Buttons, weitere Komponenten und sämtliche Slots und Sockets sowie die Hauptplatine selbst haben die von ASUS gewohnte sehr hohe Verarbeitungsqualität. Kratzer, Schlierer, scharfe Ecken oder Kanten sind hier ebenso nicht zu finden, selbst bis hin zum Schwachpunkt I/O-Shield, denn ASUS vernickelt auch dieses und macht es so nicht anfällig für Verletzungsgefahr – perfekt! Ansonsten findet man aber auch keine wackeligen, schiefen oder krumm angebrachten Bauteile. Alles ist fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Halterungen fest an seinem Platz gehalten. Dies fällt vor allem auch im Bereich der SATA- und USB-Slots auf – top!

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Technische Details:

Das ASUS MAXIMUS VII GENE besitzt zwar auch, wie das kürzlich getestete ASUS Z97I-PLUS, vielerlei Schutzmechanismen, setzt aber das Hauptaugenmerk auf Gaming. So zieht hier nicht das übliche „ASUS-5x-Protection“-Programm, sondern das „ASUS-ROG-5x-Best-Gaming“-Programm, auf welches wir nun genauer eingehen möchten:

1.      ASUS ROG Best Gaming Networking

Intel Ethernet, LANGuard und GameFirst III sorgen im Dreiergespann für alles, was das Gamerherz in Sachen Netzwerk-Performance höher schlagen lässt. Während Intel-LAN gleich zwei Vorteile bietet, da es zum einen die CPU-Belastung senkt und zum anderen einen enorm hohen TCP- und UDP-Durchsatz liefert, sorgt LANGuard für den nötigen Schutz der geliebten Hardware. So ist eine bis zu 1,9-fach höhere Toleranz gegenüber statischer Entladung und eine bis zu 1,4-fach höhere Unempfindlichkeit hinsichtlich Überspannung geboten. So ist man nicht nur vor Stromspitzen und Schwankungen seitens des Stromkabels geschützt, sondern auch hinsichtlich der Internetleitung. Abgerundet wird das Ganze von der beliebten Gaming-Networking Zentrale GameFirst in der dritten Version. Damit kann man zwischen voreingestellten Modi für Optimierung, Games, Streaming oder File Sharing wählen. Man kann aber natürlich auch einzelnen Anwendungen eine bestimme Bandbreite und eine von fünf Prioritäten zuweisen (höchste, hohe, normale, niedrige, niedrigste Priorität) oder Datenverkehr gezielt blockieren.

Der Clou:  Mit dem  integrierten Netzwerkmonitor kann man nicht nur den Datenverkehr verfolgen, sondern auch gleichsam die Internetverbindung testen, um herauszufinden, ob der Provider hält, was er verspricht.

2.      ASUS ROG Best Gaming Audio

Dedizierter Sound 2.0 mit der ASUS SupremeFX Impact II Soundkarte. Neben dem bekannten Audio-Genuss kommen aber auch noch viele weitere Finessen und Komfortfunktionen hinzu. So kann man mit dem onboard-Sonic-SoundStage-Knopf das optimale Soundprofil für seine Lieblingsgenres in Echtzeit und unabhängig vom Betriebssystem finden und einstellen – ein einfacher Knopfdruck genügt. Die Debug-LED zeigt dabei den Modus an: Shooter (01), Rennspiel (02), Kampfspiel (03) oder Sport (04).  Daneben sorgt das neue Audio-Tuningpaket Sonic Studio mit der Virtual Surround-Funktion selbst bei Stereokopfhörern für virtuellen 7.1-Kanal-Sound. Es stehen außerdem fünf weitere Audioeinstellungen zur Verfügung: Reverb, Bass Boost, Equalizer, Voice Clarity und Smart EQ. Abgerundet wird alles noch durch die Perfect Voice Software, mit welcher man zusätzliche Einstellungen zur Normalisierung der Mikrofonlautstärke für einheitliche Aufnahmen, Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen in Pausen wie bei Stille und per speziellem Spektralalgorithmus eine verbesserte Filterung von Umgebungsgeräuschen vornehmen kann.

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3.      ASUS ROG Best Gaming Interface

Kostenloses Tastatur-Upgrade gefällig? Der ASUS ROG KeyBot-Prozessor macht es möglich, sofern die Tastatur  an den speziellen USB-Anschluss angeschlossen ist. Nicht nur, dass auf diese Weise automatisch die Treiber aktuell gehalten werden, man kann auch gleichzeitig den Funktionstasten F1–F10 Makros zuweisen, auf Tastendruck Anwendungen starten oder so die Medienwiedergabe steuern. Daneben merzt Truevolt USB mit einer konstanten und stabilen 5V-Versorgung an der Vorder- und Rückseite USB-Spannungsprobleme aus. Zwei getrennte lineare 5V-Leitungen für alle USB-Anschlüsse sorgen dabei für weniger Störungen und weniger Verlust für alle USB-Anschlüsse ohne Spannungsschwankungen

4.   ASUS ROG Best Gaming UEFI BIOS

Egal ob Laie im EZ-Modus (Easy-Modus) oder Fortgeschrittener/Profi im Erweiterten Modus, ASUS preisgekröntes UEFI-BIOS wird mit der Z97-Serie noch besser, noch einfacher in der Bedienung und bietet gleichzeitig aber auch mehr Möglichkeiten. Dazu jedoch später mehr.

5.      ASUS ROG Best Gaming Protection

Vom vernickelten Q-Shield zum Schutz vor Schnittwunden, über die Clips zur Sicherung von Erweiterungskarten (Q-Slot) oder RAM (Q-Dimm) und dem RAM-Überstromschutz, bis hin zu den ESD Guards mit bis zu 2x höherem Entladungsschutz, ASOS ROG got you covered! Die rückwärtigen E/A-Blenden der ASUS-Mainboards aus stabilem, korrosionsbeständigem Edelstahl, die hochwertigen 10K-Metallkondensatoren mit einer bis zu 5x höheren Lebensdauer und bis zu 20% höheren Temperaturbeständigkeit und die zusätzlichen Rückenplatten mit Wärmeleitpads auf Höhe der Spannungswandler für mehr Kühlung und Stabilität runden das Schutzpaket ab.

Neben diesem 5-fachen ASUS-ROG-Best-Gaming-Paket gibt es aber natürlich noch mehr, beispielsweise den schon bekannten MemOK!-Button, welcher RAM-Probleme durch Fehleinstellungen im Nu löst.

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Software und Treiber

Die softwareseitige Ausstattung bleibt aber nicht im Schatten des ASUS ROG 5x Best Gaming stehen, sondern fördert dieses und bietet darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten hinsichtlich Überwachung, Komfort und Performance.

ASUS AI Suite III

Anders als so manch andere Teile der Software-Ausstattung der ASUS-Boards bedarf es bei einem Programm noch kein Update, der Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite III. Wie auch bei vorangegangenen Boards kommt auch beim ASUS MAXIMUS VII GENE die zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Tuning-Software in der dritten Version daher. Diese bietet nebst der softwareseitigen Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für leichte Bedienung, schnelle Einstellungen und besten Komfort sowie für die Sparfüchse unter euch die Steuerung der ASUS EPU (Energy Processing Unit), die weltweit erste Echtzeit-PC-Stromsparlösung in Form eines Chips. Dieser Chip ermittelt, wenn aktiv, die aktuelle PC-Auslastung und senkt sämtliche Spannungen so weit wie möglich ab, um so im ganzen System effektiv Strom zu sparen – vollkommen automatisch. Man kann aber auch die Einstellungen den eigenen Bedürfnissen nach anpassen oder den Chip deaktivieren. In Sachen Übertaktung kann man wieder auf ASUS TurboV EVO oder auf GPU Boost zurückgreifen. Diese benutzerfreundlichen Tools ermöglichen Overclocking der CPU beziehungsweise der iGPU (den integrierten Grafikprozessor) live, ohne dafür das Betriebssystem verlassen zu müssen und ohne das System neu zu starten.

RAMDisk

Bis zu 20x schneller als eine SSD? RAMDisk macht es möglich! Dabei nutzt RAMDisk Arbeitsspeicher als superschnellen Zwischenspeicher. Große Dateien, wie beispielsweise umfangreiche Maps von Spielen, werden extrem schnell geladen. Die neue RAMDisk-Version von 2014 beherrscht darüber hinaus auch die dynamische RAM-Belegung und gibt ungenutzten Speicher automatisch wieder frei. RAMDisk schont außerdem die SSD-Laufwerke, da weniger Lese- und Schreibzugriffe deren Lebensdauer verlängern. Wird der PC ausgeschaltet, werden alle Dateien außerdem automatisch gespeichert, sprich an ihren Ursprungsort auf der Festplatte zurückgeführt. Beim Einschalten des PCs werden sie wiederum zurück in den RAM-Speicher verschoben.

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MemTweakIt

Wem die ganzen Voreinstellungen des Boards nicht genügen und wer natürlich tiefer in der Materie steckt, kann mit MemTweakIt vor allem auch den Arbeitsspeicher bis an die Grenzen treiben oder eben in die Feinabstimmung eingreifen. Das Tool ist ebenso bedienungsfreundlich wie beispielsweise die ASUS AI SUITE III für die CPU, befasst sich jedoch ausschließlich mit dem RAM.

USB 3.0 Boost

Wie immer mit von der Partie ist auch dieses Mal der USB 3.0 Boost Treiber. Was will man schließlich mehr als eine automatische Beschleunigung ohne jegliches Eingreifen und ohne jegliches Zutun? Nach wie vor steigert USB 3.0 Boost die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 170%. Dabei wird der aktuellste USB-3.0-Standard UASP (USB Attached SCSI Protocol) in Windows 8 unterstützt.

ASUS HomeCloud & ASUS WebStorage

Mit der ASUS HomeCloud und dem ASUS WebStorage sind eure Daten nicht nur doppelt gesichert, sondern ihr könnt eure Daten auch mit mehreren Geräten verwalten und natürlich mit mehreren Geräten die Daten abrufen. Egal ob die persönliche Cloud zu Hause für das eigene Netzwerk oder unterwegs, um das heimische Netzwerk und die Mitglieder darin mit euren Eindrücken und Erlebnissen auf Tour zu versorgen. Vereinfacht wird das auch noch durch die integrierte Wake-on-WAN-Funktion, um den PC mit einem Mobilgerät zu aktivieren und zu steuern – jederzeit, überall! Sollte die Cloud dabei nicht ausreichend sein, kann man per Software auch von der eigenen Festplatte Speicherplatz oder die gesamte Platte der Cloud zuweisen und ist somit unabhängig von der Cloud-Einschränkung bezüglich Speicherplatz oder Funktion.

ROG Connect & ROG Connect Plus

Das Tool für alle Hardcore-Overclocker und Fein-Tuner schlechthin. Mit ROG Connect nehmt ihr die Einstellungen am System nicht über eine Software-Steuerung vor, sondern arbeitet über ein anderes Gerät, beispielsweise einen Laptop, direkt und live im BIOS des PCs und nehmt alle Änderungen direkt dort vor. Dabei verbindet ihr einfach den PC mit eurem Laptop per USB-Kabel, drückt die grün leuchtende Taste (zwei verbundene Kettenglieder) am hinteren I/O-Panel eures ROG-Mainboards mit ROG-Connect-Unterstützung und schon kann es losgehen.

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir das Mainboard mit den normalen Standard-Einstellungen Ab-Werk. Andererseits nahmen wir, wie für unseren Testreihe üblich, auch ein manuelles Overclocking im moderaten Rahmen (@4,3GHz; 1,25 VCore, Multi 43x) vor.

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Nicht nur in Sachen Gaming hat das ASUS MAXIMUS VII GENE meist die Nase ganz vorn, es steht bei den anderen Benches entweder auch ganz oben auf dem Treppchen oder wenigstens mit auf dem Siegerpodest. Vor allem im Bereich Multimedia sieht man auch, dass dieser Bereich nebst dem Hauptaugenmerk von Gaming und Overclocking keineswegs vernachlässigt wurde. Erstaunlicherweise erstmals in unserer Teststrecke meint es ein Mainboard-Hersteller mit dem „Turbo-Modus“ auch wirklich richtig ernst und so kloppt ASUS beim ASUS MAXIMUS VII GENE den Prozessor in diesem voreingestellten Overclock-Modus auf satte 4,6GHz (VCore 1,36V; Multi 46x) hoch. Hinsichtlich der erzielten Punktzahl pro verbrauchter Watt-Einheit erzielt man damit im Vergleich zu unseren OC-Bedingungen schlechter ab. Schließlich sind diese Voreinstellungen nicht gänzlich optimal und mit einer feineren Abstimmung könnte man hier noch mehr erzielen, aber für den Laien ist dies allemal ausreichend.

Overclocking & UEFI

EZ-Modus – alles easy!

Egal ob einfache Dinge, wie Informationen über alle SATA schnell und einfach einsehen oder die Uhrzeit und das Datum bequem per Maus einstellen oder etwas anspruchsvollere Dinge, wie Lüfterprofile, detaillierte CPU- und Gehäuselüfterwerte und einer intuitiven grafischen Lüftersteuerung mit Feintuning einzelner Lüfter durch Anpassung der Kurve mit der Maus, mit dem EZ-Modus beziehungsweise Easy-Modus wird die Bedienung des BIOS zum Kinderspiel. Sogar die Verbesserung der DRAM-Leistung geht voll automatisiert mit nur einem Klick (EZ XMP).

Erweiterter Modus

Wem das allerdings nicht reicht, dem steht natürlich auch ein erweiterter Modus zur Verfügung mit dem bekannten erweiterten BIOS-Einstellungsmöglichkeiten für den Experten. Dies wird abgerundet von der Möglichkeit, Shortcuts zu erstellen, sich schnell und bequem Notizen rund um das BIOS zu machen, Änderungsprotokolle und Profile anzulegen sowie diese auf einem USB-Stick zu speichern und auch die Umbenennung von SATA-Anschlüssen zur besseren Orientierung.

Der Clou: Das BIOS lässt sich selbst, dank ASUS USB Flashback, dann aktualisieren, wenn nicht einmal eine CPU installiert ist. Man schließt einfach den USB-Stick an den entsprechenden USB-Slot an und drückt die grün beleuchtete Taste (im Kreis laufender Pfeil) am rückliegenden Panel. Das Mainboard erledigt den Rest von selbst.

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Leistungsaufnahme

So gut das ASUS MAXIMUS VII GENE auch im Bereich „Leistung“ abgeschnitten hat, so zeigt sich im Punkto Leistungsaufnahme dann auch schon der Wermutstropfen. Das Mutterbrett zeigt sich hier nämlich – vor allem im Idle – vergleichsweise sehr durstig. Hier könnte man in Sachen Energiehaushalt bestimmt noch nachbessern.

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Persönliches Fazit

ASUS weiß mit dem ASUS MAXIMUS VII GENE auf ganzer Linie zu überzeugen. Hierbei wird beim besten Willen nicht nur mit Optik gepunktet – auch wenn diese allein schon zu überzeugen weiß – sondern hier wird einem mit einer rundum zufriedenstellenden Leistung, Systemstabilität und einem sehr hohen Komfort an Bedienung geschmeichelt. Nicht nur die vielen onboard Buttons sorgen dabei für eine kinderleichte Bedienung auch abseits des Gebrauchs von Software, sondern auch die softwareseitige Unterstützung – auch abseits der Komfort-Allzweckwaffe AI SUITE III – bietet mit wenigen Klicks sehr viele Einstellungsmöglichkeiten in Sachen Sound (Sonic Studio), Networking (GameFirst III), Eingabe (KeyBot) und natürlich Gaming (ASUS ROG 5x Best Gaming). So ist auf Seiten der Hardware wie der Software alles schnell bis in den letzten Winkel zu erreichen und man kann sein System in jeglicher Hinsicht auf die persönlichen Bedürfnisse fein abstimmen. Dabei legt man aber nicht nur Wert auf Gaming und vernachlässigt andere Bereiche, sondern sorgt mit umfassenden Möglichkeiten im Overclocking-Bereich (MemTweakIt, AI SUITE III, ROG Connect) auch gleichzeitig dafür, wirklich alles aus seinem System herauszuholen. Vor allem für Laien dürfte aber im Fall des ASUS MAXIMUS VII GENE der Turbo-Modus interessant sein, der im wahrsten Sinne des Wortes mächtig auf die Kacke haut. Einzig der Energie-Hunger im Idle mag einem vielleicht negativ auffallen, aber da gibt es Schlimmeres. Das Mainboard macht dem Namen MAXIMUS jedenfalls alle Ehre.

Für die dargebotene Leistung und die umfassenden Overclocking-Möglichkeiten bei gleichzeitig nicht vernachlässigbarem Multimedia-Gebrauch verdient sich das ASUS MAXIMUS VII GENE allemal den Hardbloxx-Leistungs-Tipp-Award.

LeistungsTIPP Award

 

ASUS MAXIMUS VII GENE

175,90 €
ASUS MAXIMUS VII GENE

Positiv

  • - sehr funktionelles Layout
  • - sehr hohe Systemstabilität
  • - sehr gute Overclocking-Möglichkeiten, auch bereits ab Werk
  • - sehr ansprechendes Design

Negativ

  • - vergleichsweise hoher Energieverbrauch im Idle

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: Biostar A68N-5000

Natürlich tummeln sich neben den vielen Gaming- und OC-Boliden noch viele weitere Hardware-Lösungen auf dem Markt. Nicht nur noch immer brandaktuell und bei vielen eine Überlegung wert, sondern mehr und mehr im Kommen sind nach wie vor auch Media-PCs oder HTPCs. Wozu auch immer nur ewig lange Kabel durch das ganze Zimmer oder das Haus verlegen, wenn man auch schon ein Media-Center in der Größe einer Spielekonsole, eines Receivers und dergleichen haben kann? Daneben braucht man natürlich auch in Sachen Office-Arbeit nicht gerade ein High-End-PC mit Triple SLI und DIY-Custom-Wasserkühlung. Da kommen kompakte System-on-a-Chip-Mainboards (SoC) gerade recht.

Wir haben für euch einen Blick auf das Biostar A68N-5000 geworfen, ein besonders kompaktes Mainboard im mITX-Format mit einer AMD A-4 APU und einem bereits vorinstallierten Kühler. Dabei setzt Biostar neben der Tatsache, dass man mit diesem Mainboard binnen weniger Handgriffe und wenigen weiteren Komponenten bereits startklar ist, auf das „Biostar 6+ Experience“ System, auf welches wir später noch genauer eingehen werden. Soviel sei jedoch gesagt, dass sich dahinter ein Plus für Audio, Video, Geschwindigkeit, Schutz, Langlebigkeit und Do-it-yourself (DIY) verbirgt.

Wie sich das Biostar A68N-500 in der Praxis macht, ob sich dahinter wirklich ein kleiner Alleskönner für den heimischen Unterhaltungsbereich verbirgt oder hier doch nur ein falscher Hase aus dem Hut gezaubert wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUAMD A4-5000 @ 1,5 GHz (onboard)
MainboardBiostarA68N-5000
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (ATI Radeon HD 8330 Graphic)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilBe quiet! Straight Power 550W
GehäusePhobya Benchtable
KühlerVorinstallierter Kühler
BetriebssystemWindows 8.1 64bit

Technische Daten:

Prozessoronboard AMD Fusion APU A4-5000 @ 1,5 GHz
ChipsatzNA
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3(L) 1600/1333/1066/800 MHz Non-ECC, un-buffered Memory (max. 16GB)
GrafikAMD Radeon HD8330 Graphics (onboard), max. Memory Share bis zu 2GB
unterstützt DX11.1
unterstützt HDCP
VGA Output1 x HDMI
1 x VGA Port
Erweiterungsschächte1 x PCIe 2.0 (x4)
Speichersystem3 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen
LAN AnschlussRealtek RTL8111G – 10/100/1000 Controller
WLAN Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac (unterstützt Dualband Frequenz 2.4/5 GHz)
AudioRealtek ALC662 6-Channel HD Audio
USB-Schnittstellen2 x USB 3.0 Schnittstellen (Gehäuserückseite), 2 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (Gehäuserückseite), 2x USB 2.0 Header (intern)
Besondere FeaturesWindows 8 Ready
Supports Solid capacitor
Supports BIOS-Flasher
Supports Charger Booster
Supports BIOS Online Update+ weitere Biostar Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Kleines Format, kleiner Karton! Da macht auch das Biostar A68N-5000 im mITX-Format keine Ausnahme. Der Karton ist einerseits äußerst robust und stabil, andererseits hochwertig bedruckt. Dieser hält sich im Wesentlichen in hellen bis weißen Farbtönen im Hintergrund und ist sonst hinsichtlich des Aufdrucks, vor allem durch die verschiedenen Feature-Logos, recht bunt zusammengewürfelt. Hauptaugenmerk – durch goldene Farbtöne hervorstechend – ist das „Biostar 6+ Experience“ System. Dieses verspricht mit dem Plus an Audio, Video, Geschwindigkeit, Schutz, Langlebigkeit und Do-it-yourself (DIY) einiges und sorgt als Eyecatcher für die Aufmerksamkeit des Nutzers. Ein Produktfoto sucht man auf der Front, ebenso wie auf der Rückseite, jedoch vergebens. Die Hinterseite der Verpackung erläutert einem manche Features etwas genauer, wie beispielsweise das wasserfeste PCB, den Schutz vor elektrostatischer Entladung, den kühleren Betrieb durch besondere Low RDs(on) MOSFETS und die Smart Speed LAN Software Unterstützung. Ansonsten finden sich hier nochmals die Feature Logos der Front. Eine klare Botschaft für ein kleines, aber feines und funktionelles wie feature-reiches SoC Mainboard.

Unter dem Deckel der Verpackung verbirgt sich dann auch schon gut geschützt das SoC Mainboard und der recht überschaubare weitere Verpackungsinhalt, welcher aus einer Treiber- und Software-CD, der Schnellinstallations-Anleitung, zwei 6.0 GB/s SATA-Kabel sowie einem I/O Shield besteht. Das Biostar A68N-5000 SoC Mainboard selbst befindet sich eingepackt in einer Anti-Statik-Folie, die beiden SATA-Kabel sowie das I/O-Shield sind ebenfalls einzeln in einer normalen Plastikfolie verpackt. Die Treiber- und Software-CD liegt geschützt in dem Quick Installation Guide. Das war es dann auch schon mit dem Inhalt des Kartons. Eine Wi-Fi-Antenne, eine WLAN-Möglichkeit oder Ähnliches – wie man es sich für ein solches Board erhoffen würde – gibt es leider nicht. Schade!

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Aussehen & Design:

Das Biostar A68N-5000 SoC Mainboard kommt mit einem schönen schwarzen PCB in Hochglanz daher. Darauf zeichnen sich in Grau die Leitungsbahnen und in kontrastreichem Weiß die Linien für den Sitz der einzelnen Komponenten ab. Der bereits vorinstallierte und nicht allzu üppig ausfallende Passivkühler, welcher um einen Lüfter (nicht im Verpackungsinhalt enthalten) erweiterbar ist, strahlt hingegen edel in Gold. Die beiden RAM-Slots – die Arbeitsspeicher bis DDR3 1600MHz fassen – sowie der PCIe x16 Slot (Version 2.0, 4x Anbindung) sind in der Farbe Gelb gefasst und fügen sich so perfekt in das edle Bild aus schwarzer PCB und goldenem Kühler ein. Die beiden 6.0 GB/s SATA-Anschlüsse sind hingegen ebenfalls schlicht in Schwarz gehalten und gut erreichbar unterhalb des Kühlers platziert. Ebenfalls schwarz sind die beiden Anschlüsse (24-pin und 4-pin), welche das Board mit Strom versorgen. Auch diese sind mit ausreichend Abstand zum Kühler und gut erreichbar platziert. Dabei findet man den 4-pin-Anschluss links und den 24-pin-Anschluss rechts auf der Höhe des Passivkühlers. Die beiden Lüfteranschlüsse für optionale Frischluftschaufler finden wir zum einen unterhalb des Biostar-Schriftzugs relativ mittig auf dem Board, zum anderen direkt neben dem 24-pin-Stromanschluss. Beide haben auch ausreichend Spiel um sich herum, sodass eine Lüfterinstallation selbst bei bereits angeschlossenem Stromkabel kein Problem darstellt. Die Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich ebenfalls gut erreichbar an der rechten unteren Ecke des PCBs und sind, insofern man eine Erweiterung mit einer dedizierten Grafikkarte in Erwägung zieht, bei bereits installierter Erweiterungskarte unter Umständen etwas schwer zu erreichen. Da man aber in der Regel in diesem Fall ohne Grafikkarte arbeitet oder nur ein kleines Modell verwenden würde, kann davon abgesehen werden.

Die einzige etwas schwer erreichbare Stelle dürfte unter Umständen, für all diejenigen, die mit Feinarbeit nicht viel am Hut haben, die BIOS-Batterie darstellen. In Aufsicht wird diese ein gutes Stück vom Passivkühler verdeckt.

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Verarbeitung:

In Anbetracht des geringen Preises und dem Verwendungszweck dieser kleinen Allzweckwaffe würde man vielleicht vermuten, dass man an der Qualität oder der Verarbeitung gespart hätte. Allgemein würde wohl niemand mit so einem schönen schwarzen und glänzenden PCB mit gelben beziehungsweise goldenen Highlights rechnen. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass die Optik nicht leidet, sondern auch das Layout äußerst stimmig ist. Der Passivkühler sitzt, trotz Push-Pin-Verbindung, bombenfest. Alle weiteren Bauteile sitzen ebenfalls fest an ihrem Platz und auch bei den rückseitigen Anschlüssen wackeln weder die Verkleidung, noch die darunter liegenden Buchsen. Es wurden auch am gesamten Board und den Anschlüssen weder Grate, noch scharfe Kanten oder unsauber verarbeitete Komponenten gefunden – dafür beide Daumen nach oben!

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Technische Details:

In Sachen der APU bei dem Biostar A68N-5000 setzt Biostar auf den AMD A4-5000 der „Kabini“-Reihe mit vier Kernen und einem Grundtakt von 1500MHz, welcher alle Windows Versionen auch in 64bit bis Windows 8.1 unterstützt. In Sachen Grafikleistung besitzt das Biostar A68N-5000 in unserer Version eine integrierte AMD Radeon HD 8330 Graphic Lösung, auf deren Leistung wir später noch genauer eingehen werden.

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Das Biostar A68N-5000 setzt, neben der kompakten Bauweise und dem fast schon „ready-to-go“-System, auch auf ihr „Biostar 6+ Experience“-Programm. Doch was hat es damit auf sich? Wir bringen Licht in das Dunkel der ominösen hauseigenen Spezialprogramme der Hersteller:

1. Audio+

Der Realtek ALC662 6-Channel HD Audio Codec stellt qualitativ hochwertigen HD-Sound mit einem Minimum an Verlust von Wiedergabegüte bereit.

2. Video+

Zum einen unterstützt das kleine Board DirectX 11.1, zum anderen bietet es auch mit der Unterstützung von Direct3D 11.1 nicht nur 3D-Wiedergabe, sondern auch ein grundlegendes Render-System mit  Direct3D 10 APIs und Direct3D 11 APIs. Es stellt somit auch einen umfassenden High-Speed Software Rasterizer zur Verfügung. Unterstützt wird dies zusätzlich durch den onboard integrierten HDMI-Anschluss mit HDCP.

3. Speed+

Die Speerspitze bildet in diesem Punkt wohl die SmartSpeedLAN-Software als Kontrollstation für die Überwachung und die Feinabstimmung des Netzwerkverhaltens des PCs. Einerseits kann man hier über ein leichtgängiges und benutzerfreundliches GUI ganz automatisch mit vorgefertigten Profilen für Gaming, Media Streaming, Kommunikation oder Surfen Einstellungen vornehmen, andererseits kann man aber natürlich auch manuell eine Feinabstimmung machen. Ein weiterer und sehr komfortabler Punkt des „Speed+“ ist der Charger Booster. Egal in welchem S-Zustand sich der PC befindet (PowerON, Standby, Susped to RAM, Supsend to Disk oder PowerOFF), kann man unabhängig davon externe Geräte wie Tablet oder Smartphone laden. Der Ladevorgang geht dabei sogar um bis zu 42% schneller (v.a. Apple Geräte, getestet durch Biostar selbst) als bei anderen Ladestationen ohne die Charger-Booster-Technologie. Last but not least zählen natürlich noch die schnellen 6Gb/s SATA-Verbindungen, die schnelle Dual-Channel-DDR3-1600 RAM-Möglichkeit sowie das Vorhandensein von schnellen USB3.0-Schnittstellen zum „Speed+“ dazu.

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4. Protection+

Mit einem wesentlich dichteren Glasgewebe des PCBs wirkt man der Feuchtigkeitsaufnahme aus der Umgebung entgegen und sorgt so für eine wasserfeste und wasserdichte Platine. Durch diese Feuchtigkeit können nämlich unerwünschte CAFs (conductive anodic filaments), also leitfähige Bahnen entstehen, wo keine sein sollten. Ebenso sorgen die speziellen Low RdsOn P-Pak MOSFETs mit acht Pins, statt der meist üblichen drei Pins, für eine signifikante Erniedrigung des Energieverlusts und der Betriebstemperatur. Dies sorgt natürlich auch für einen stabileren und sichereren Betrieb. Darüber hinaus setzt Biostar hier ebenfalls auf sogenannte X.D.Cs (eXtreme Durable Capacitors). Diese sorgen mit einem geringen ESR (Equivalent Series Resistance) und hoher Belastbarkeit für eine gleichbleibende Versorgung der CPU mit Strom. Dies bewirkt eine längere Lebenserwartung der Kondensatoren um einen Faktor von bis zu 6,25.

5. Durable+

Wichtigster Punkt des gewissen Extras an Schutz bietet wohl auch hier einmal mehr die ESD Protection, also der Schutz vor elektrostatischer Entladung. Dies wird vor allem durch extra Chips an den rückseitigen Anschlüssen gewährleistet, da es auch bereits ungewollt zu ESDs beim Anschließen von USB-Geräten oder Ähnlichem kommen kann. Ein weiterer Punkt stellt der OV/OC/OH-Dreifachschutz dar, welcher gegen zu hohe Spannungen, sprich Over-Voltage (OV), Überstrom, sprich Over-Current (OC) und zu hoher Wärme- beziehungsweise Hitzebelastung, sprich Over-Heat (OH) schützt. Daneben gibt es aber auch noch weitere softwareseitige Schutzmechanismen, wie einen BIOS Virus Schutz, welcher Alarm schlägt, wenn ein unbefugter Überschreibungsvorgang beispielsweise an Boot-Sektoren vorgenommen wird. Zu guter Letzt sorgt das USB Polyswitch Device für eine Regulierung der fließenden Ströme bei mehreren angeschlossenen Peripherie-Geräten, egal ob USB 2.0 oder USB 3.0, und so für den Schutz der Hardware.

6. DIY+

Den letzten Punkt des „Biostar 6+ Experience“-Systems stellt das Do-it-yourself-Programm dar. Dies beinhaltet ein sehr leichtgängiges und benutzerfreundliches UEFI BIOS, ein sauberes und schnell zu erreichendes Layout der Onboard-Anschlüsse sowie die BIO-Remote-2-Technologie und die BIO-Flash-Technologie. Diese beiden Technologien sorgen für eine unkomplizierte Wiederherstellung funktionierender BIOS-Einstellung und ein schnelles Upgrade.

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Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander, vor allem im Sinne des System-on-a-Chip-Prinzips, haben wir, wie auch bei den Tests der großen Hauptplatinen, die Programme 3DMark, SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Da das Biostar A68N-5000, nicht nur durch die passiv gekühlte Bauweise, nicht gerade für Overclocking ausgelegt ist und seitens des BIOS auch keine Möglichkeiten liefert, wurde davon in diesem Test abgesehen. Die Leistung wurde rein „out of the box“ beurteilt.

Biostar A68N-5000_Benches_4Biostar A68N-5000_Benches_2Biostar A68N-5000_Benches_1Biostar A68N-5000_Benches_3

Die schlechten Werte in Sachen Energieeffizienz bei dem SiSoft Sandra Benchmark sind wohl entweder auf eine Software-seitige Inkompatibilität oder einen Hardwaredefekt zurückzuführen. Genauer konnten wir das Problem jedoch nicht einkreisen, da das Biostar A68N-5000 sonst problemlos seine Arbeit verrichtet hat und die üblichen Benchmarks ebenfalls problemlos abliefen. Wir bitten daher von diesem Faktor abzusehen und sich in Sachen Energieeffizienz und vor allem Energieverbrauch mehr an den Punkt „Leistungsaufnahme“ zu orientieren. Dieser in Verbindung mit den anderen Testergebnissen bestätigt, dass die Energieeffizienz auch keinesfalls bei „Null“ liegen kann.

Office, Media, Gaming

Mit der SSD unseres Testsystems (Kingston HyperX 3K 120GB) in Betrieb genommen, fährt das Biostar A68N-5000 ebenso rasant hoch wie herunter. Dafür gedacht und dafür gemacht verrichtet es auch sowohl Media Aufgaben, als auch Browsing, Bild-, Musik- und Videowiedergabe zügig, ruckelfrei und in hoher Qualität. Microsoft Word, Excel, PowerPoint und andere Office-Programme werden spielend verarbeitet und selbst etwas anspruchsvollere Bildbearbeitung wie Photoshop packt das kleine Brettchen.

In Sachen Gaming haben wir uns für einen Kurztest mit Diablo III entschieden und konnten bei der höchstmöglichen Auflösung (1920x1080x60 (16:9)) mit allgemeinen Grafikeinstellungen auf „low“ beziehungsweise „gering“ sogar im Schnitt mit 15 FPS spielen (min. FPS 10 / max. FPS 20). Das ist natürlich nicht absolut frei von Micro-Ruckeln, aber immerhin kann man mit dem Biostar A68N-5000 auch das ein oder andere Ründchen zwischendurch zocken.

UEFI

Das Biostar UEFI BIOS ist im Falle des Biostar A68N-5000 äußerst übersichtlich und leichtgängig. Einstellungsmöglichkeiten werden schnell gefunden und die Übersicht ist auch für einen Laien klar verständlich.

BIO Remote 2

Mit der BIO-Remote-2-Software werden mobile Endgeräte zu einem Remote Controller umgewandelt. So kann man spielend einfach den PC per Fernsteuerung überwachen und kontrollieren.

BIO Flash

Die BIO-Flash-Treiber sorgen ganz einfach dafür, dass man beim Hochfahren des Computers mit einem einfachen Tastendruck, in diesem Falle F12, in ein gesondertes BIOS-Flash-Menü kommt. Dieses gestaltet dann das Flashen von BIOS kinderleicht. Man muss nur ein Laufwerk, meistens einen USB-Stick, mit den entsprechenden Files auswählen und das Biostar A68N-5000 übernimmt den Rest des Flash-Prozesses ganz von allein.

Biostar A68N-5000_UEFI_BIOS_1

Leistungsaufnahme

In Sachen Leistungsaufnahme kann sich das Biostar A68N-5000 durchaus sehen lassen. Dafür, dass es sich für all das, wofür es konzipiert ist, mit Bravour und Schnelligkeit meistert und dabei die Arbeit auch noch äußerst zuverlässig verrichtet, ist der Energieverbrauch praktisch ein Witz. Für all jene, die ihren Office-PC oder ihren HTPC mit mehr Hardware als nötig betreiben, wäre hier ein Umdenken eindeutig angebracht, denn dies spart nicht nur Geld bei der Anschaffung, sondern schont den Geldbeutel auch noch merklich bei der Stromrechnung – top!

Biostar A68N-5000_LAufnahme

Persönliches Fazit

Das Biostar A68N-5000 macht hinsichtlich der Aufgaben, für welche es konzipiert und erdacht wurde, nahezu alles richtig. Alltägliche Office-Arbeiten laufen äußerst flüssig ab, Media und Streaming gehen schnell und ohne Ruckeln in sehr hoher Qualität vonstatten und selbst etwas Gaming ist drin (auch wenn es dafür nicht ausgelegt ist). Das „Biostar 6+ Experience“-System trumpft dabei natürlich stark auf. Daneben ist das Layout und das edle schwarz-gold-gelbe Erscheinungsbild ein wahrer Blickfang. Dies überrascht nicht nur, sondern verblüfft und überzeugt in dieser Preiskategorie allemal. Das Biostar UEFI BIOS ist ebenso leichtgängig und übersichtlich wie beispielsweise die Smart-Speed-LAN-Software zur Kontrolle und Überwachung der LAN-Aktivitäten und -Prioritäten. Wenn man nun noch bedenkt, dass man dieses System durch eine dedizierte Grafikeinheit erweitern kann, lässt sich damit doch schon ziemlich viel anstellen. Damit ist es nicht nur für Sparfüchse und Bürohengste eine Überlegung wert. Schade ist nur, dass Biostar nicht noch eine WLAN- beziehungsweise Wi-Fi-Lösung mit eingebracht hat. Das wäre aber auch schon der einzige Punkt, den man hier verbessern könnte.

Für die dargebotene Leistung, wenn man bedenkt wofür das Produkt eigentlich gedacht und gemacht ist, zu solch einem schmalen Preis, hat sich das Biostar A68N-5000 allemal unseren Hardbloxx Preis/Leistungstipp Award verdient!

PreisLeistungsTIPP Award

Biostar A68N-5000

69,90 €
Biostar A68N-5000

Positiv

  • - edles Erscheinungsbild
  • - sehr funktionelles Layout
  • - stets im niedrigen Temperaturen, trotz passivem Kühler
  • - spitzen Preis-/Leistungsverhältnis

Negativ

  • - keine integrierte WLAN-/Wi-Fi-Lösung

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: ASUS Z97I-PLUS

Neuer Chipsatz, neues Glück. Nachdem wir schon das ASUS Z87M-PLUS etwas genauer unter die Lupe genommen haben, folgt nun das neuere Geschwisterchen im kompakteren mITX-Format. So schauen wir uns mit ASUS Z97I-PLUS ein weiteres in Gold gefasstes Mainboard an. Wie schon beim ASUS Z87M-PLUS, das wir testeten, will man nun auch mit dem noch kleineren und kompakteren Formfaktor mITX einmal mehr sagen, dass Leistung nichts mit Größe zu tun hat.

Wie bei vielen Vorgängern setzt ASUS neben den goldenen Werten außen auch innen auf goldene Werte, allen voran natürlich einmal mehr das „ASUS 5x Protection“ System. Dazu kommen die bewährte Qualität – gesichert durch strenge, lange wie umfassende Tests. So haben die Mainboards von ASUS ihre Kompatibilität mit mehr als 1.000 Komponenten und Geräten unter Beweis gestellt und mindestens 7.000 Prüfstunden absolviert. Das heißt dauerhaft gesicherte hohe Qualität für ein dauerhaftes Vertrauen durch hohe Zuverlässigkeit und Stabilität.

Wie sich das ASUS Z97I-PLUS in der Praxis macht, ob sich wirklich einmal mehr ein Goldstück in der Verpackung befindet oder es doch nur vergoldeten Modeschmuck darstellt, erfahrt ihr in unserem Test.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASUS Z97I-PLUS
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt Intel Socket 1150 der  4., neuen 4. und 5. Generation Core  i7/Core i5/Core i3 Pentium/Celeron Prozessoren
– unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
– unterstützt Intel 22 nm CPU
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 3200(O.C.)/3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Grafik– unterstützt integrierte Intel HD Grafikprozessoren
– Multi-VGA Ausgaben Unterstützung : HDMI/DVI-D/RGB/DisplayPort Schnittstellen
– unterstützt HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 2560 x 1600 @ 60 Hz
– unterstützt RGB mit einer max. Auflösung von 1920 x 1200 @ 60 Hz
– unterstützt DVI-D mit einer max. Auflösung von 1920 x 1200 @ 60 Hz
– unterstützt DisplayPort mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz / 3840 x 2160 @ 60 Hz
VGA Output/InputD-Sub, DVI-D, HDMI, DisplayPort
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0/2.0 x16
Speichersystem1 x M.2 Socket 3, , with M Key, type 2260/2280 storage devices support (both SATA & PCIE mode)
4 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen, grau
LAN AnschlussGigabit Intel I218V LAN – 802.3az
WLAN Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac (unterstützt Dualband Frequenz 2.4/5 GHz)
AudioRealtek ALC892 8-Kanal High Definition Audio CODEC
USB-Schnittstellen6 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, blau, 2 intern), 6 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, , 2 intern)
Besondere FeaturesASUS 5X Protection :
– ASUS DIGI+ VRM – 6 Phase digital power design
– ASUS Enhanced DRAM Overcurrent Protection – Short circuit damage prevention
– ASUS ESD Guards – Enhanced ESD protection
– ASUS High-Quality 5K-Hour Solid Capacitors – 2.5x long lifespan with excellent durability
– ASUS Stainless Steel Back I/O – 3x more durable corrosion-resistant coating
ASUS EPU :
– EPU
ASUS Digital Power Design :
– Industry leading Digital 6 Phase Power Design
– Industry leading Digital 2 Phase DRAM Power Design
– CPU Power Utility
– DRAM Power Utility
ASUS Wi-Fi GO!
– Wi-Fi GO! Function: Cloud GO!, Remote Desktop, Remote Keyboard & Mouse, File Transfer
ASUS Exclusive Features :
– AI Suite 3
– Ai Charger
– USB Charger+
– Anti-Surge
– ASUS UEFI BIOS (EZ-Modus) inkl. benutzerfreundlicher, grafischer Oberfläche
– USB 3.0 Boost
– Disk Unlocker
– Turbo LAN
+ weitere ASUS Exclusive Features (siehe unten)

Verpackung & Lieferumfang:

Klein, kleiner, mITX – passend zum Mini-Formfaktor, kommt das ASUS Z97I-PLUS in einem Mini-Karton. Nicht gerade breit oder lang, dafür etwas tiefer beziehungsweise voluminöser, aber noch immer handlich und vor allem schön. Der Karton kommt, ebenso wie das Mainboard, vornehmlich im edlem Schwarz und Gold daher. Darüber hinaus ist die Verpackung auch stabil, robust und wirkt hochwertig bedruckt. Hauptaugenmerk bei dem Druck liegt auf so ziemlich allen Seiten auf dem „ASUS 5x Protection“ System, welches – zumindest auf der Verpackung – statt des Firmennamens „ASUS“ auf dem Chipsatzkühler zu liegen kommt. Somit zeigt die Verpackung, mit Ausnahme der Rückseite, nur einen kleinen Ausschnitt von dem Mainboard. Neben dem „ASUS 5x Protection“ System wird ansonsten noch auf die bereits angesprochene Qualität durch das große Test-Prozedere hingewiesen. Alles deutet also auf Qualität, Stabilität und Zuverlässigkeit hin, welches zusätzlich von der goldenen Schrift und den goldenen Akzenten unterstrichen wird. Wo sich Front und Seitenteile noch äußerst rar in Sachen Information halten, zeugt die Rückseite schon davon, was das Mainboard erreichen will – klein, aber oho! Denn ASUS knallt hier auf engsten Raum wirklich sehr viel Information über „ASUS 5x Protection“, Features und Spezifikationen sowie über die Sound- und LAN-Ausstattung, auf welche wir später noch genauer eingehen wollen.

Öffnen wir die Verpackung, indem wir den Deckel wie bei einer Schatulle nach hinten wegkippen, finden wir darunter zunächst einen weiteren Karton als Schutz und treffen dann auf das Mainboard. Dieses ist gut verpackt in einer Anti-Statik-Folie und wohl gebettet in einer Aussparung einer weiteren Lage Karton. Diese trennt das Mainboard von den restlichen Verpackungsbeilagen wie dem I/O Shield, einer Bedienungsanleitung, einer Treiber DVD, vier 6.0 GB/s SATA-Kabel, einer beweglichen ASUS 2T2R Dualband-WiFi-Antenne und einem Q-Connector zur Vereinfachung der Verkabelung mit dem Front-Panel. Wie schon bei dem von uns getestetem ASUS Z87M-PLUS, gibt es auch im Falle dieses goldenen Mainboards keine kleinen Extras oder Prestige-Objekte – schade, aber es gibt Schlimmeres.

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Aussehen & Design:

Das ASUS Z97I-PLUS hält sich einmal mehr in edlem Schwarz, garniert mit Kühler-Highlights in Gold gefasst. Anders als bei den vorangegangenen Modellen des Z87 Chipsatzes ist das Gold bei den Z97 Boards jedoch etwas matter, im Farbton dunkler und wirkt somit wesentlich goldener und edler als der bekannte gelbliche Ton der goldenen Mainboards aus der Z87-Serie – sehr schön und beide Daumen hoch! Zwar wird mit dem Gold schonend umgegangen und so findet sich auch nur etwas davon auf dem Spannungswandler-Kühler oberhalb des CPU-Sockels und auf dem nun bei der Z97-Serie sehr flachen Chipsatz-Kühler. Aber bei solch einem kleinen Board hat man auch nicht viel mehr Platz dafür. Ansonsten dominiert die Farbe Schwarz mit dem PCB und den Stromanschlüssn. Der PCIe 3.0/2.0 x16 Slot, die zwei RAM-Sockel sowie die vier 6,0 Gb/s  SATA-Anschlüsse sind in grau gehalten. Unterbrochen wird das Schwarz-Gold-Thema durch die silbernen Abdeckungen der rückseitigen Anschlüsse und durch das grüne PCD sowie dem fetten weißen Aufkleber der WiFi-Karte – hier könnte man vielleicht optisch noch nachbessern! Ansonsten wirkt das Board, wie von ASUS gewohnt, sehr aufgeräumt und durchdacht in der Anordnung der Anschlüsse – auch wenn zwei der vier 6,0 Gb/s  SATA -Anschlüsse (die beiden links von den RAM-Slots) bei eingebauter Grafikkarte und eingebautem RAM wohl etwas schwerer zu erreichen sind. Alle anderen Anschlüsse sind jedoch sehr gut zu erreichen, seien dies die beiden Stromanschlüsse für das Mainboard, die drei Anschlüsse für Lüfter (1x CPU in Weiß, 2x Gehäuse in Schwarz) oder die anderen zwei 6.0 Gb/s SATA-Anschlüsse sowie der auf der Rückseite zu liegen kommende und somit völlig freie M.2-Socket (Chipinstallation vor Einbau des Mainboards vorausgesetzt).

Der Clou: Um die ewige Suche nach dem richtigen Anschluss zu ersparen und um den Anschluss des Front-Panels so einfach wie möglich zu gestalten, legt ASUS dem ASUS Z97I-PLUS den sogenannten Q-Connector bei (dabei handelt es sich um ein Adapterkabel), die Front-Panel Anschlüsse für Power bzw. Reset und zugehörige LEDs, die zu einem Stecker zusammengefast sind, der auch nur auf eine Art und Weise an das Mainboard passt – toll!

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Verarbeitung:

Klein muss nicht heißen, dass nur am Platz gespart wurde. Ein Schelm, wer Böses denkt und meint, man würde auch an der Qualität sparen, denn durchweg alle Anschlüsse, Kühlkörper, Komponenten, sämtliche Slots und Sockets sowie die Hauptplatine selbst haben eine sehr hohe Verarbeitungsqualität- so wie wir es von ASUS kennen. Kratzer, Schlierer, scharfe Ecken oder Kanten sind hier ebenso nicht zu finden, wie wackelige oder schiefe Bauteile. Alles sitzt fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Halterungen an seinem Platz gehalten. Alle Buchsen halten ihr Gegenstück fest und stramm im Griff, so dass sich hier nichts lösen kann, was sich ungewollt lösen könnte – hervorragend!

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Technische Details:

Das ASUS Z97I-PLUS setzt natürlich auch, wie die Boards des Z87 Chipsatzes aus dem Hause ASUS, vor allem auf Zuverlässigkeit, Stabilität und gleichbleibend ausgezeichnete sowie störungsfreie Leistung. Gewehrleistet wird dies einmal mehr durch ihr „ASUS 5x Protection“-Programm, welches sich wie folgt zusammensetzt:

1.    Präzise digitale Leistungsregelung mit ASUS DIGI+ VRM

Spannungsregler (Voltage Regulator Modules, VRMs) zählen zu den wichtigsten Teilen eines Mainboards und versorgen den Prozessor je nach Bedarf intelligent und intuitiv mit der benötigten Leistung. ASUS ist ein Vorreiter bei digitalen Spannungsreglern und dem digitalen Power-Design, bei dem die Kommunikation zwischen Prozessor und Mainboard vollständig digital und somit schneller und präziser stattfindet als bislang. Dank dieser hohen Präzision wird einerseits der Verlust von Energie reduziert und andererseits die Systemstabilität durch eine beständige Spannungsversorgung verbessert.

2.    Umfassender RAM-Überstromschutz

Wie jeder weiß, können Überspannungen ziemlich böse enden und immensen Schaden an der Hardware anrichten. ASUS wirkt hier mit rückstellenden Sicherungen auf dem Mainboard entgegen. Diese vermeiden Schäden durch Überstrom und Kurzschlüsse, sowohl an allen Anschlüssen, wie auch an den RAM-Modulen. So werden nicht nur das System an sich, sondern auch angeschlossene Geräte bestens geschützt.

3.    ESD Guards zum Schutz vor Entladungen

Elektrostatische Entladungen, electrostatic discharge oder kurz ESD können eine ziemlich hässliche Geschichte sein, vor allem dann wenn die geliebte Hardware davon Schaden nimmt. Im Sinne des „ASUS 5x Protection“ müssen die ESD Guards von ASUS hohe Anforderungen erfüllen und können Luftentladung von bis zu +/-10 kV und Kontaktentladungen von +/-6 kV ableiten. Dazu verwendet ASUS eine aktive Schutzschaltung, die das System vor elektrostatischen Störungen und Schäden schützt. So findet man auch hinter den rückseitigen Anschlüssen für Maus, Tastatur, Grafikkarten sowie USB 2.0/3.0-Anschlüsse und dem LAN-Anschluss schützende TVS-Dioden und bei den Audio-Anschlüssen einen schützenden Varisator.

4.   5K-hr-Solid-State-Kondensatoren mit der 2,5-fachen Haltbarkeit

Die qualitativ hochwertigen Kondensatoren, die ASUS bei allen Boards verwendet, bieten eine Lebensdauer von 5.000 Stunden (=5K) und halten dabei erhöhte Temperaturen von bis zu 105°C aus. Das entspricht einer 2,5mal längeren Lebensdauer als herkömmliche Kondensatoren und dem hohen Standard der geschätzten japanischen Spitzen-Kondensatoren. Diese herausragende Temperaturbeständigkeit führt in der Praxis, sprich üblichen PC-Betriebstemperaturen, zu dieser außergewöhnlichen Haltbarkeit und ist ein Grund für die lange Lebensdauer von ASUS-Mainboards.

5.    Anschlussblende aus Edelstahl 3-mal so beständig

Die rückwärtigen E/A-Blenden der ASUS-Mainboards bestehen aus stabilem, korrosionsbeständigem Edelstahl, der mit einer dünnen Chromoxidschicht versehen ist. Dies erhöht die Korrosionsbeständigkeit und damit auch die Lebensdauer. Dafür haben die Edelstahl-Anschlussblenden von ASUS-Mainboards so einiges durchgemacht – einen 72-Stunden-Belastungstest mit Salzsprühnebel. Das Ergebnis ist eine 3-mal so lange Beständigkeit wie gewöhnliche Blenden.

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Neben diesem 5-fachen Schutz bietet ASUS aber noch ein ganz besonderes Schmankerl für all jene, die einerseits beim Auf- oder Umrüsten auf Probleme mit ihrem neuen RAM stoßen, andererseits bei den Einstellungen in BIOS vielleicht den einen oder anderen Bock geschossen haben: den MemOK!-Button und den BIOS-Clear-Button direkt auf dem Mainboard. In beiden Fällen werden die als zuletzt bekannten Einstellungen für einen sicheren und stabilen Betrieb beziehungsweise die Standard-Voreinstellungen geladen.

Daneben liefert mit der doppelten nativen Bandbreite von PCI Express 2.0 der M.2 Socket auf der Rückseite des Mainboards Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s.

Software und Treiber

Die Software bleibt aber nicht im Schatten des „ASUS 5x Protection“ stehen, sondern kann sich ebenso sehen lassen. Diese unterstützt zusätzlich die Pfeiler Zuverlässigkeit,  Stabilität und Langlebigkeit und rundet das Paket mit Leistung und Schnelligkeit ab.

ASUS AI Suite III

Anders als so manch andere Teile der Software-Ausstattung der ASUS-Boards bedarf es bei einem Programm noch kein Update, bei der Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite III. Wie auch bei vorangegangenen Boards kommt auch beim ASUS Z97I-PLUS die zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Tuning-Software in der dritten Version daher. Diese bietet, wie gewohnt, unter anderen nebst der softwareseitigen Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für leichte Bedienung, schnelle Einstellungen und besten Komfort. Darunter beispielsweise für die Sparfüchse unter euch, die Steuerung der ASUS EPU (Energy Processing Unit), die weltweit erste Echtzeit-PC-Stromsparlösung in Form eines Chips. Dieser Chip ermittelt, wenn aktiv, die aktuelle PC-Auslastung und senkt sämtliche Spannungen so weit wie möglich ab, um so im ganzen System effektiv Strom zu sparen – vollkommen automatisch. Man kann die Einstellungen aber auch den eigenen Bedürfnissen anpassen oder den Chip deaktivieren. In Sachen Übertaktung kann man wieder sowohl auf ASUS TurboV EVO, als auch auf GPU Boost zurückgreifen. Diese benutzerfreundlichen Tools ermöglichen Overclocking der CPU beziehungsweise der iGPU (den integrierten Grafikprozessor), ohne dafür das Betriebssystem verlassen zu müssen und ohne das System neu zu starten.

Turbo LAN

Vor allem Gamer – und noch mehr jene ohne Netzwerkkenntnisse – kommen mit Turbo LAN und der Traffic-Shaping-Technologie cFosSpeed in den Genuss einer Minimierung von Verzögerungen und einer intuitiven Oberfläche. So können Verzögerungen ohne Netzwerkkenntnisse um einen Faktor von bis zu 1,45 verringert werden. Darüber hinaus bietet es Netzwerk-Experten im erweiterten Modus noch zusätzliche Einstellmöglichkeiten. Ganz automatisch hingegen läuft mit dem Intel Gigabit Ethernet der UDP-Datentransfer bis zu  2-mal schneller ab.

Fan Xpert 3

Die bewährte Software für die Lüftersteuerung, wie sie bei den Boards mit Z87 Chipsatz (Fan Xpert 2) zum Einsatz kam, wird natürlich auch in einer neuen, verbesserten Version mit auf die Z97 Boards gepackt. Die Fan Xpert 3 Software ist ein leistungsfähiges Tool für das Lüftermanagement. Es dient als Schaltzentrale für drei- und vierpolige CPU- und Gehäuselüfter. Dabei erfasst die Lüftersteuerung die Eigenschaften aller Lüfter und nimmt für jeden einzelnen angepasste Einstellungen vor, die sich an den Temperaturen in verschiedenen „Zones“ des PCs orientieren. So wird für jeden Lüfter die optimale Balance zwischen Kühlleistung und Betriebsgeräusch gefunden.

Darüber hinaus unterstützt Fan Xpert 3 den hardwareseitigen PWM/DC-Kombimodus bei CPU- und Gehäuselüftern. Die Drehzahl des CPU-Lüfters kann dadurch sogar bis unter den Standard-Mindestwert verringert werden, sodass er besonders leise und stromsparend läuft.

USB 3.0 Boost

Was will man mehr als eine automatische Beschleunigung, ohne jegliches Eingreifen und ohne jegliches Zutun? Genau das macht USB 3.0 Boost. Es steigert die Übertragungsgeschwindigkeit  bis zu 170%. Dabei wird der aktuellste USB3.0-Standard UASP (USB Attached SCSI Protocol) in Windows 8 unterstützt.

ASUS HomeCloud

Mit der ASUS HomeCloud könnt ihr nicht nur eure Daten mit mehreren Geräten verwalten und natürlich mit mehreren Geräten die Daten abrufen, ihr könnt auch von unterwegs auf euren PC zu Hause zugreifen oder von dort auf euer mobiles Device streamen. Vereinfacht wird das auch noch durch die die integrierte Wake-on-WAN-Funktion, um den PC mit einem Mobilgerät sogar zu aktivieren und zu steuern – jederzeit, überall! Sollte die Cloud dabei nicht ausreichend sein, kann man per Software auch von der eigenen Festplatte Speicherplatz oder die gesamte Platte der Cloud zuweisen und ist so unabhängig von der Cloud-Einschränkung bezüglich Speicherplatz oder Funktion.

WiFi GO!

Mit Wi-Fi GO! und der ASUS PushNotice Applikation habt ihr die volle Kontrolle über euren PC, auch wenn ihr unterwegs seid. Greift auf Dateien zu, arbeitet sogar unterwegs am PC zu Hause oder überwacht einfach nur den PC-Status. Auch ein Zugriff auf Cloud-Dienste ist so möglich, beispielsweise zur Synchronisation der Geräte.

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Asus-Z97I-Plus-AIsuite-Lüfterabstimmung-3b

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Wir testeten zum einen unter Normalbedingungen mit aktiviertem Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS-Auswahl, zum anderen nahmen wir auch ein manuelles Overclocking (@4,3GHz , 1,25 VCore) vor.

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Mit Ausnahme von einer kleinen Schwäche im Multimedia-Bereich weiß sich das ASUS Z97I-PLUS nicht nur im Gegensatz zum etwas größeren Vorgänger-Modell der Z87-er Reihe, dem ASUS Z87M-PLUS, zu behaupten, sondern lässt im Schnitt auch viele andere Boards weit hinter sich. Dabei zeigt es sich laut SiSoft Sandra auch noch mit hoher Energieeffizienz, was will man mehr?

Overclocking & UEFI

ASUS‘ preisgekröntes UEFI-BIOS wird mit der Z97 Serie noch besser, noch einfacher in der Bedienung und bietet gleichzeitig auch mehr Möglichkeiten.

EZ-Modus – alles easy!

Egal ob einfache Dinge, wie Informationen über alle SATA schnell und einfach einsehen oder die Uhrzeit und das Datum bequem per Maus einzustellen oder etwas anspruchsvollere Dinge, wie Lüfterprofile, detaillierte CPU- und Gehäuselüfterwerte und einer intuitiven grafischen Lüftersteuerung mit Feintuning einzelner Lüfter durch Anpassung der Kurve mit der Maus, mit dem EZ-Modus beziehungsweise Easy-Modus wird die Bedienung des BIOS zum Kinderspiel. Sogar die Verbesserung der DRAM-Leistung geht voll automatisiert mit nur einem Klick (EZ XMP).

Erweiterter Modus

Wem das allerdings nicht reicht, dem steht natürlich auch ein erweiterter Modus zur Verfügung mit den bekannten erweiterten BIOS-Einstellungsmöglichkeiten für den Experten. Dies wird abgerundet von der Möglichkeit, Shortcuts zu erstellen, sich schnell und bequem Notizen rund um das BIOS zu machen, Änderungsprotokolle und Profile anzulegen sowie diese auf einem USB-Stick zu speichern und auch die Umbenennung von SATA-Anschlüssen zur besseren Orientierung.

Der Clou: Das BIOS lässt sich selbst, dank ASUS-USB-Flashback, dann aktualisieren, wenn nicht einmal eine CPU installiert ist. So werden etwaige Kompatibilitätsprobleme mit speziellen CPUs oder spezieller Hardware schon im Keim erstickt.

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ASUS-Z97I-Plus-BIOS-2

Leistungsaufnahme

Bei den Leistungs-Benchmarks bereits festgestellt und durch die direkte Messung der Leistungsaufnahme bestätigt, bringt das ASUS Z97I-PLUS viel Leistung bei vergleichsweise geringem Durst nach Energie. Dies spiegelt sich vor allem im non-OC Bereich, aber auch im OC-Bereich deutlich wieder. Einzige Ausnahme stellt der leicht erhöhte Verbrauch im Idle unter OC-Bedingungen dar. Dieser ist allerdings noch im Rahmen und fast schon vernachlässigbar.

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Persönliches Fazit

Mit dem ASUS Z97I-PLUS zeigt ASUS einmal mehr, dass Leistung absolut nichts mit der Größe zu tun hat. Außerdem wird dem User deutlich gezeigt, dass das Layout des Mainboards selbst mit so wenig Platz durchaus sehr funktionell und mit hoher Erreichbarkeit konzipiert sein kann. Dies wird natürlich noch von dem hohen Verarbeitungsgrad und der Systemstabilität von ASUS unterstrichen. Das neue Gold der Z97-Serie wirkt dabei wesentlich edler und ist schöner anzusehen, als das der Z87-Serie, welches wohl einen Tick zu viel Gelb im Farbton hatte. Darüber hinaus sorgt die herausragende Leistung bei gleichzeitig sehr hoher Energieeffizienz für ein Lächeln auf den Lippen. Gleichzeitig wird dabei auch noch der Geldbeutel geschont. Einziges Manko stellt die kleine Schwäche im multimedialen Bereich dar. Hier muss man leider Abstriche machen. Abgesehen davon weiß das ASUS Z97I-PLUS jedoch auf ganzer Linie zu überzeugen und ist nicht nur eine Überlegung, sondern direkt den Kauf wert!

Für die rundherum sehr zufriedenstellende Leistung, vor allem aber wegen der sehr herausragenden Energieeffizienz, hat sich das ASUS Z97I-PLUS den Hardbloxx Leistungs-Tipp Award verdient!

LeistungsTIPP Award

 

Asus Z97I-PLUS

132,90 €
Asus Z97I-PLUS

Positiv

  • - sehr gute Verarbeitung
  • - tolles und funktionelles Layout
  • - hohe System-Stabilität
  • - einfache Handhabung der Software
  • - sehr hoher Grad an Energieeffizienz

Negativ

  • - kleine Schwächen in Multimedia

Euer Hardbloxx-Team

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Test / Testbericht: ASRock Fatal1ty Z97 Killer

Die meisten Mainboard-Hersteller neigen inzwischen dazu, ihren Mainboards – je nach Aufgabengebiet – einen anderen Farbcode, andere Kühlkörper oder andere, eher wenig aussagende Bezeichnungen zu geben. ASRock hingegen bedient sich da – neben dem Farbcode – einer ganz anderen und einfacheren Möglichkeit, denn hier ist der Name Programm. So werden die puristischen Gamer-Editionen mit dem Namen eines Profi-Gamers geziert, in AsRocks Fall Fatal1ty. So kann die Firma mit Gründungsjahr 2002 nicht nur auf die firmeneigene Erfahrung von über einem Jahrzehnt zurückgreifen, sondern bedient sich auch noch an der professionellen Meinung von Johnathan „Fatal1ty“ Wendel, welcher 1999 seinen Durchbruch in der Pro-Gaming-Szene mit der Cyberathlete Professional League (CPL) feierte und so ebenfalls schon einige Jahre Erfahrung auf dem Buckel hat.

In enger Zusammenarbeit mit eben diesem Fatal1ty wirft AsRock ein Gaming-Mainboard mit Intel Z97 Chipsatz im gängigsten Format ATX auf den Markt, um sich gegen die anderen Mainboard-Hersteller zu behaupten. Dabei liegt das Hauptaugenmerkt natürlich nebst Leistung in Sachen CPU, GPU und Sound natürlich auch auf Zuverlässigkeit sowie Bedienbarkeit, vor allem im Hinblick auf Gaming-Komfort-Einstellungen und auf Gaming ausgelegte Peripherie-Schnittstellen, darunter beispielsweise Killer E2200 Game Networking, dem Fatal1ty Mouse Port oder der F-Stream Software.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASRock Fatal1ty Z97 Killer
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt die neuen Intel Xeon/Core i7/i5/i3/Pentium/Celeron Prozessoren (Socket 1150) der 4. und 5. Generation
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher4 x DIMM, DDR3 2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Grafikunterstützt AMD CrossFireX, NVIDIA SLI
VGA Output/InputD-Sub, DVI-D, HDMI
Erweiterungsschächte1 PCIe 3.0 x16, 1 PCIe 2.0 x16, 2 PCIe 2.0 x1, 1 PCI
Speichersystem1 SATA Express, 6 SATA3, 1 eSATA,1 M.2 (PCIe Gen2 x2 & SATA, Supports 30mm, 42mm, 60mm, 80mm, 110mm M.2 devices)
LAN AnschlussQualcomm Atheros Killer E2200 LAN
AudioPurity Sound 2 + TI NE5532 Premium Headset Amplifier
USB-Schnittstellen6 USB 3.0 (2 vorne, 4 hinten), 8 USB 2.0 (4 vorne, 3 hinten + 1 Fatal1ty Mouse Port)
Besondere FeaturesASRock Super Alloy
– XXL Aluminium Alloy Heatsink
– Premium Memory Alloy Choke (reduziert den Kernverlust um 70% im Vergleich zu Iron Powder Choke)
– NexFET MOSFET
– Nichicon 12K Platinum Kondensatoren (100% Japan-made High Quality Conductive-Polymer-Kondensatoren)
– Sapphire Black PCBGaming Armor
– CPU Power – Hi-Density Power Connector, Multiple Filter Cap (MFC)
– Memory – 15μ Gold Contact
– VGA Card – 15μ Gold Contact in VGA PCIe Slot (PCIE2)
– Qualcomm Atheros Killer E2200 LAN
– Audio – Purity Sound 2 7.1 CH HD Audio ASRock Full Spike Protection
ASRock Cloud
ASRock APP Shop
ASRock F-Stream
Full HD UEFI
+ weitere ASRock Exclusive Features (siehe unten)

Ob das ASRock Fatal1ty Z97 Killer hält, was es verspricht oder euch auf dem Weg zum King of the Hill doch nur ausbremst, erfahrt ihr nun in unserem Test.

[nextpage title=“Verpackung und Lieferumfang“]

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer kommt in einem stablien, für die üblichen ATX-Mainboards gewöhnlich großen, Karton. Dieser gestaltet sich einmal mehr rund herum qualitativ hochwertig bedruckt und wird auf der großen Front, nebst Produktnamen und Main-Features, wie beispielsweise dem ASRock Super Alloy Konzept, in der Hauptsache von dem Abbild eines von Kämpfen und Action stark mitgenommener Metallplatte geziert. Diese scheint stark zerkratzt, mit kleinen Blutspritzern versehen welche auch über das Wort „Killer“ des Mainboard-Namen reichen und das „Fatal1ty“-Logo befindet sich mittig darauf eingestanzt. Die Farbgestaltung hält sich dabei maßgeblich in gebürstetem schmutzigen Aluminium an den Rändern und wird zur Mitte hin mehr und mehr rostfarben bis rot – die Hausfarbe der Fatal1ty-Serie. Diese Farbgebung wird auf der Front, nur noch von einer weißen und silbernen Schrift für Firmen- und Modellname für eine auffällige Akzentsetzung durchbrochen. Ein Produktfoto auf der Front sucht man allerdings vergebens, einzig an der Unterseite finden sich noch all die Logos der Hardware- und Software-seitigen Features des Boards, wie beispielsweise vom E2200 Killer Gaming Network, Purity Sound 2, vom ASRock App Shop sowie das Logo der ASRock Cloud und der XSplit Streaming Software. Auf der Rückseite sieht das schon etwas anders aus, diese Seite der Verpackung wird für eine weitere Beschreibung der vielen Features des Boards und der verschiedenen ASRock-Technologien verwendet, auf die wir noch genauer eingehen werden. Auch findet sich hier vorab schon einmal ein kleines Produktfoto, quasi als Teaser auf den Inhalt, über den man bald herfallen darf.

Die Seiten des Kartons gestalten sich dagegen weniger interessant. Sie runden mehr das optische Erscheinungsbild durch Farbweiterführung ab. Diese sind natürlich auch nochmals mit dem Namen des guten Stücks der Hardware im Inneren versehen. Auf der Unterseite findet man zu guter Letzt noch die Standardinformationen wie Herkunft, Seriennummer, Artikelnummer, Abmessungen, Gewicht und so weiter.

Genug vom Äußeren, widmen wir uns dem wirklich Wichtigen – den inneren Werten! Wie heutzutage eigentlich schon gang und gäbe öffnen wir die Verpackung in Schatztruhen-Manier und klappen den Deckel nach hinten auf. Darunter verbergen sich im ersten Chamber der Verpackung erst einmal der Quick Install Guide, das Handbuch, eine ASRock-Cloud-Broschüre, eine XSplit-Broschüre, das I/O Shield, eine Treiber-/Software-CD sowie vier SATA-3-Kabel (zwei davon mit geradem Anschluss, zwei mit 90°-Anschluss). Bis auf die Anleitungen und Broschüren ist alles fein säuberlich, einzeln und für sich verpackt – vorbildlich! Im zweiten Chamber darunter, getrennt durch eine weiße Kartoneinlage, liegt, sicher verpackt mit einer Antistatik-Folie und wohl behütet von einer umrahmenden Schaumstoffhülle, das ASRock Fatal1ty Z97 Killer Mainboard. Für den perfekten Halt des schützenden Schaumstoffs ist dieser auch noch per Kabelbinder an den äußeren Bohrungen für die Verschraubung im Gehäuse befestigt.

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[nextpage title=“Aussehen und Design“]

Typisch für die Fatal1ty-Serie kommt auch das AsRock Fatal1ty Z97 Killer mit einem Sapphire Black PCB bestückt mit feuerroten Kühlkörpern und ebenso feuerroten PCIe-Slots sowie schwarz/roten RAM-Slots, schwarzen beziehungsweise grauen SATA-Slots daher. So ist alles, was für Performance und Gaming steht, mit dem auffälligen Rot hervorgehoben, so beispielsweise am I/O-Panel auch der spezielle Fatal1ty Mouse Port, auf welchen wir später noch genauer eingehen werden. Auf den ersten Blick macht das Board, trotz der Fülle an Features, einen aufgeräumten Eindruck, welcher von den roten Elementen perfekt unterstrichen wird und vorab schon einmal einen Hinweis auf die Leistung geben soll. Schließlich gibt es da ja so eine gewisse Sportwagen-Marke deren Hausfarbe dem Rot des AsRock Fatal1ty Z97 Killer sehr ähnelt und man auch fast schon den leistungsstarken Motor röhren hört – toll! Im Sinne der Keepout-Zone des CPU-Sockels mag der XXL-Kühler des Mainboards recht bullig und sperrig wirken. Dank schräger Abflachung zum CPU-Sockel hin stellt dieser aber kein Problem für voluminösere CPU-Kühler dar. Diese Abflachung trägt natürlich noch mehr zum bissigen und schnittigen Design bei und sorgz für ein markanteres Aussehen. Wie auch schon beim zuletzt aus dem Hause AsRock getesteten ASRock Z97E-ITX/ac werden auch hier in Sachen Kühlung andere hochwertige Materialien oder ein anderer Aufbau der einzelnen Komponenten verwendet. So hat man hier keinesfalls den Eindruck, dass minderwertige Metalle oder Materialien – oder gar übermäßig viel Plastik – verwendet wird.

In Sachen Layout trimmt ASRock das ASRock Fatal1ty Z97 Killer natürlich komplett auf Gaming und auch auf Multi-GPU-Nutzung wie AMDs CrossFire beziehungsweise NVIDIAs SLI. So kann es durchaus passieren, dass bei Benutzung mehrerer Grafikkarten der kleine PCIe-Slot oberhalb des zweiten roten PCIe-Slots für die Grafikkarte möglicherweise durch die Crossfire/SLI-Bridge unbrauchbar wird, doch das ist ja beim ambitionierten Gamer vernachlässigbar. Schließlich befindet sich ja sonst neben den Grafikkarten schon alles mit auf dem Board, was dem Gaming-Erlebnis zugutekommt. Qualcomm Atheros Killer E2200 LAN, Purity Sound 2 und ein onBoard M.2 Socket machen weitere Erweiterungskarten neben den Grafikkarten praktisch überflüssig. So hat man Platz für 100% Grafik- beziehungsweise Gaming-Power – klasse!

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Auch die restlichen Anschlüsse sind eigentlich so platziert, dass man selbst bei installiertem CPU-Kühler und installierten Grafikkarten spielend herankommt. Der PWM-Anschluss für den Lüfter des CPU-Kühlers befindet sich, in Aufsicht, wie das Mainboard auch im Standard-Gehäuse zum Liegen kommt, links oben neben den RAM-Sockets. Dazu gesellen sich noch zwei weitere 3pin-Anschlüsse für einen optionalen weiteren Lüfter des CPU-Kühlers sowie für einen Gehäuselüfter. Alle drei Anschlüsse sind selbst bei installiertem CPU-Kühler gut zu erreichen. Die Anschlüsse, um das Mainboard mit Strom zu versorgen, liegen im Falle des 8pin-Anschlusses direkt rechts neben dem Spannungswandler-Kühler. Der 24pin-Anschluss befindet sich auf der rechten Außenseite neben den RAM-Sockets und ist somit ohnehin leicht zu erreichen. Alle Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich an der Unterkante recht mittig bis leicht nach links eingerückt. Diese Anschlüsse sind dort natürlich auch alle mühelos zu erreichen. Ebenso die SATA-Anschlüsse, welche sich direkt rechts daneben an der unteren rechten Ecke des Boards angesiedelt haben.Sie sind auf Höhe des Chipsatz-Kühlers beziehungsweise direkt darunter und zeigen alle senkrecht nach oben. Einen SATA-Anschluss im 90°-Winkel zur Seite sucht man hier vergeblich. Dazwischen drängelt sich aber noch ein 4pin-Anschluss (PWM) für etwaige Lüfter die in der unteren Hälfte des Gehäuses angesiedelt sind.

Einzige Ausnahme der Erreichbarkeit, vor allem bei bereits installierter Dual- oder Triple-Slot Grafikkarte, ist der M.2-Steckplatz. Dieser sollten auf jeden Fall zuerst bestückt werden, da im Nachhinein ohne Ausbau anderer Teile absolut kein Herankommen mehr gewährleistet ist.

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[nextpage title=“Verarbeitung“]

In Sachen Verarbeitung konnten wir bei dem ASRock Fatal1ty Z97 Killer keinerlei Mängel feststellen. Optisch sind weder auf den ersten noch auf den genaueren zweiten Blick am Mainboard oder den einzelnen Bauteilen irgendwelche Mängel oder unsauber verarbeitete Einzelteile auszumachen. Alles strahlt, glänzt und weist keinerlei Schlieren oder Kratzer auf. Alle Ränder, Kanten sowie Bohrungen im PCB für etwaige Schrauben sind gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten. Dies gilt ebenso für alle verbauten Kühler oder herausragende Teile, wie beispielsweise die Klemmen für den RAM oder die Erweiterungskarten – klasse! Die rückseitigen Anschlüsse sowie die Chokes, Kondensatoren und weitere Mikrochips sitzen allesamt bombenfest und kerzengerade in ihrer Markierung auf dem Mainboard – sehr vorbildlich!

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[nextpage title=“Technische Details“]

Neben dem bei unserem letzten ASRock Mainboard Test (ASRock Z97E-ITX/ac, wir berichteten) schon ausführlich beschriebenen „ASRock Super Alloy Motherboard“-System mit den hochwertigen, legierten Chokes (Spulen), den NexFET-MOSFETs für den Speicher, den 12K-Platinkondensatoren von Nichicon und dem Sapphire Black PCB, legt ASRock bei dem neuen Gaming-Boliden das Hauptaugenmerk natürlich auf Performance, Zuverlässigkeit und Komfort in Sachen Gaming. Dies wird durch die sogenannte „ASRock Gaming Armor“ erreicht, welche in sechs verschiedenen Arealen mit allerlei Features und Finessen arbeitet, auf welche wir nun etwas genauer eingehen möchten.

CPU-Power

Im Falle der besseren CPU-Versorgung umfasst die Gaming Armor hier, um mehr aus der CPU herauszuholen beziehungsweise einen störungsfreieren Ablauf zu gewährleisten, den sogenannten Hi-Density Power Connector. Dabei sorgen die Hi-Density Power Connector dafür, dass der Energieverlust um bis zu 23% verringert wird, aber gleichzeitig auch die Temperatur der Pins beim Anschluss gesenkt wird. Dies sorgt für eine effizientere Stromversorgung bei gleichzeitig verminderter Abwärme für das System.

Memory

Dem Arbeitsspeicher spielen zwei Punkte gut zu. Einerseits sorgen Next-Gen NexFEt MOSFET bei geringerem Widerstand für eine effizientere Arbeitsweise bei geringerer Temperatur. Andererseits sorgen 15µ Gold Kontakte für einen verbesserten und effektiveren Schutz der Kontakte vor Korrosion.

VGA Card

Den Grafikkarten kommen, wie auch schon dem Arbeitsspeicher, ebenfalls die 15µ Gold Kontakte zu Gute, die hier ebenfalls für einen verbesserten und effektiveren Schutz vor Korrosion sorgen und so die Lebensdauer verlängern und die Stabilität im Betrieb erhöhen.

Cooling

In Sachen Kühlung sorgt der extragroße XXL-Kühlkörper aus einer speziellen Aluminiumlegierung für eine verbesserte und schnellere Abführung der im Betrieb entstehenden Hitze. Die MOSFET- und Chipsatz-Bereiche sind dabei komplett abgedeckt und vor Überhitzung geschützt, so dass MOSFETs und der Chipsatz mit niedrigeren Temperaturen operieren können. Dies erhöht natürlich Stabilität und Zuverlässigkeit für das gesamte Mainboard.

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Sound

Der Purity Sound 2 beinhaltet 7.1-CH-HD-Audio mit dem ALC1150 Realtek Audio-Codec, 115dB SNR DAC mit Differentialverstärker, einen hochwertiger Headset-Verstärker vom Typ TI NE5532, die kondensatorlose Technologie Direct Drive, EMI Shielding Cover, PCB Shielding und DTS Connect. Und da Audiokondensatoren von Nichicon das sind, wonach alle Audiophilen am PC gesucht haben, hat sich ASRock bei Purity Sound 2 für genau diese hochwertigen Kondensatoren entschieden.

Internet

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer wartet als typisches Gaming-Mainboard natürlich mit dem Killer E2200-Game-Networking-Anschluss auf, welcher allerlei Feinabstimmung und Prioritätensetzung für beste Performance im Gaming-Bereich liefert.

Neben dem ASRock Super Alloy Motherboard System und der ASRock Gaming Armor kommen aber natürlich auch noch die anderen ASRock-typischen technischen Feinheiten zum Zuge, die wir bereits im letzten Test des Z97E-ITX/ac schon kennenlernen durften, darunter beispielsweise Digi Power, SATA-Express, Dehumidifier (Luftentfeuchter) und dem wasserabweisenden, hochverdichteten Glasfaser-PCB.

Für alle Enthusiasten der Next-Gen-Anschlüsse ist das ASRock Fatal1ty Z97 Killer jedoch auch Thunderbolt 2 Ready. Im Detail heißt das, dass das Mainboard mit einem 5-Pin Thunderbolt AIC Connector für die ASRock Thunderbolt 2 AIC Erweiterungskarte (nicht im Lieferumfang enthalten) daherkommt. Diese unterstützt dann beispielsweise bis zu sechs in Durchschleife verbundene Thunderbolt-Endgeräte mit einer Datenübertragung von bis zu 20 GB/s oder auch, im Falle von optischer Ausgabe, 4K-Wiedergabe.

Das besondere Sahnehäubchen zum Schluss der technischen Ausstattung ist der Fatal1ty Maus-Port! Der Fatal1ty Mouse-Port ist eine flexible Technologie für PC-Gamer und Teil der F-Stream Software (auf welches wir im Punkt „Software und Treiber“ noch genauer zu sprechen kommen). Nachdem man seinen Nager aka. Maus an den Fatal1ty Mouse-Port angeschlossen hat, kann man automatisch die von Fatal1ty persönlich bevorzugte Pollingrate von 500 Hz genießen. Sollte diese Pollingrate einem nicht zusagen, kann man diese ganz einfach per F-Stream-Software je nach Wunsch von 25 Hz bis 1.000 Hz auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen. Dabei gibt es aber auch einige Einschränkungen, mit denen vor allem ältere Mäuse zu tun haben werden. Einerseits arbeiten nicht alle USB-Mäuse mit einer Pollingrate von 1.000Hz, der Fatal1ty Maus-Port unterstützt keine USB-2.0-Mäuse und auch mit einigen Funkmäusen kann es zu Komplikationen kommen. Außerdem lassen sich Mäuse nicht über einen an den Fatal1ty Maus-Port angeschlossenen USB-Hub nutzen.

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[nextpage title=“Software und Treiber“]

Auch beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer heißt es einmal mehr in Sachen Neuaufsetzen des Systems „ASRock got you covered“! Neben vielerlei Spielereien oder längst Bekanntem auf Seiten der Software-Versorgung kommt das ASRock Fatal1ty mit inzwischen ASRock-typischer Software-Ausstattung wie beispielsweise Google Chrome, dem ASRock APP Shop, ASRock App Charger, Orbweb ME, Easy Driver Installer, XFast RAM und XFast LAN, welches quasi den gleichen Zweck, wie der Killer Network Manager hinsichtlich der Verwaltung der LAN-Verbindung erfüllt, nur eben auch abseits das Gamings.

Daneben gibt es auch das sogenannte ASRock OMG (Online Management Guard). Damit setzt man dem Internet, beispielsweise im Falle von Kindern und Jugendlichen, ganz einfach Grenzen und kontrolliert die im Internet verbrachte Zeit. So bietet der ASRock OMG (Online Management Guard) auch die Einrichtung von Sperrzeiten für das Internet.

F-Stream

An die Stelle des A-Tuning wie beim ASRock Z97E-ITX/ac rückt beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer die sogenannte F-Stream Software. Diese ist Fatal1tys Mehrzweck-Waffe mit einem neuen Interface, mehr Features und verbesserten Werkzeugen, darunter Key Master, Fatal1ty Mouse Port, EZ OC, Auto Tuning, XFast RAM, OC Tweaker, System Browser, Live Update und Tech Services.

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[nextpage title=“Leistung“]

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir unter Normalbedingungen mit aktiviertem Performance- beziehungsweise Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS-Auswahl beziehungsweise die Voreinstellung des Tuning-Programms, andererseits nahmen wir auch ein manuelles Overclocking (@4,3GHz bei 1,25 VCore) vor.

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Die Benchmarks verdeutlichen, dass beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer die Zeichen eindeutig auf Gaming stehen. Während das Mainboard im Bereich Multimedia deutliche Schwächen zeigt, erweist es sich als umso stärker in den darstellenden Bereichen, was vor allem durch die Cinebenches deutlich wird. Dies zeigt sich gleichermaßen im non-OC sowie auch im OC-Modus. In beiden lässt das Board etwas betagtere Modelle oder relativ gleich alte Multimedia-Modelle hinter sich. So scheint sich einmal mehr das ASRock Super Alloy Konzept zu bewähren und zu bewahrheiten.

[nextpage title=“Overclocking und UEFI“]

Restart to UEFI

In Zeiten von SSDs und Fast Boot Features kann es schon einmal sein, dass man schwer bis gar nicht mehr in das UEFI während des POST-Vorganges kommt. Daher hat ASRock die Restart-to-UEFI-Funktion eingeführt. Diese bringt den PC beim nächsten Neustart automatisch in das UEFI, ohne darüber hinaus zu booten. Wer regelmäßig in das UEFI muss, findet hier eine angenehme Lösung.

Technischer Service für UEFI

Kundendienst in Verbindung mit der genauen Schilderung eines Problems ist oftmals ein Problem. Mit dem technischen Service für UEFI beim ASRock Fatal1ty Z97 Killer ist dies jedoch anders. Man kann bei Problemen den technischen Service von ASRock direkt aus dem UEFI heraus kontaktieren und im Falle eines Falles auch die Kategorie wählen, in der sich der vermeintliche Fehler versteckt, das Problem im Detail beschreiben und optional ein Bild oder einen Fehlerbericht für das Technikteam anhängen – spitze!

Neben dem leichtgängigen und übersichtlichen UEFI punktet das ASRock Fatal1ty Z97 Killer jedoch vor allem mit seiner Übertaktungs-Freundlichkeit. Nicht nur dank der Super Alloy Motherboard Innovationen, sondern auch wegen der ebenso leicht verständlichen und einfach zu bedienenden F-Stream Software wird Overclocking zum Kinderspiel. Entweder man verwendet zur CPU passende Voreinstellungen, lässt F-Stream das System selbstständig mit den besten Einstellungen übertakten (nur mit Intel Prozessoren der K-Serie möglich, funktioniert dafür aber erstaunlich gut) oder schraubt selbst an den Einstellungen. Die speziell auf Overclocking ausgelegten Komponente des Super Alloy Designs werden es einem jedenfalls nicht vergelten – genial!

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Leistungsaufnahme

Bei einem Gaming Mainboard könnte man nun meinen, dass es speziell in Sachen Energieeffizienz vielleicht etwas hinter anderen Boards hinterherhinken mag. In unserem Test zeigte sich, dass sich das ASRock Fatal1ty Z97 Killer Mainboard vor allem im Idle durchaus sehen lassen kann. Doch unter Last verschlingt es vergleichsweise weitaus mehr Energie.

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[nextpage title=“Persönliches Fazit“]

Ist man auf ein reines Gaming-System aus, macht man mit dem ASRock Fatal1ty Z97 Killer gewiss nichts verkehrt. Nicht nur, dass es gerade für Gaming eine sehr gute Leistung erbringt, diese wird auch noch durch einige Finessen und Kniffe, wie dem speziellen Maus-Port, Killer Networking und dem Purity Sound 2 abgerundet und weiter verfeinert. Hinzu kommt ein ausgefallenes Design, das auch Moddern gefallen dürfte. Auch die Verarbeitung und die Software sind hervorragend, wenn auch die einzelnen Programme nicht so übersichtlich sind, wie beispielsweise bei Asus. Sollte allerdings neben dem Gaming auch Multimedia im großen Stil möglich sein, muss man hier Abstriche machen. Für den nächsten Gaming-Rechner ist es aber eine Empfehlung wert.

Positiv:
+ tolles wie funktionelles Layout
+ reichliche Ausstattung an Features
+ jede Menge Extras für Gamer
Negativ:
– Schwächen im multimedialen Bereich
– unter Last von der Strom-hungrigeren Sorte

Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer gibt es derzeit bei amazon.de zu einem Preis von 119,30 Euro. 

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Euer Hardbloxx-Team

Test/Testbericht: ASRock Z97E-ITX/ac

ASRock ist wohl nicht erst seit der Kooperation mit Fatal1ty kein unbeschriebenes Blatt. Schließlich gibt es die Firma mit Gründungsjahr 2002 schon mehr als ein Jahrzehnt und auf ebenso viel Erfahrung können sie auch zurückblicken. Darüber hinaus ist ASRock natürlich nicht umsonst der weltweit drittgrößte Motherboard-Hersteller mit Hauptsitz in Taipeh, Taiwan und Niederlassungen in Europa und den USA. Ebenso wie die ASRock-Mainbaords breiten sich auch die mITX-Systeme, nicht erst seit dem Intel Z87 Chipsatz bzw. dem AMD A87 / A88X Chipsatz (die AMD Mainboard-Hersteller hinken hier leider noch etwas hinterher), mehr und mehr im Gaming-Bereich aus und erfüllen längst nicht mehr nur HTPC-Zwecke. Wir befassen uns aber mit einer Allzweck-Waffe unter den Kleinsten mit allerlei Raffinessen hinsichtlich Zuverlässigkeit, Clouding, Streaming, Audio, Video, LAN- und Speicherstärke – dem ASRock Z97E-ITX/ac.

Testsystem:

CPUIntel Core i5 4670K @ 4,3 GHz
MainboardASRock Z97E-ITX/ac
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäusePhobya Benchtable
KühlerNoctua NH-D15
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Technische Daten:

Prozessor / Sockelunterstützt die neuen Intel Xeon/Core i7/i5/i3/Pentium/Celeron Prozessoren (Socket 1150) der 4. und 5. Generation
ChipsatzIntel Z97
Arbeitsspeicher2 x DIMM, DDR3 2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
GrafikIntegrierter Grafikprozessor
VGA Output/Input1x DVI-I, 1x DisplayPort, 1x HDMI-Out, 1x HDMI-In
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0/2.0 x16
1x miniPCIe (belegt durch WiFi)
Speichersystem1x SATA Express
6 x SATA 3 6Gb/s-Schnittstellen (gelb)
unterstützt RAID 0, 1, 5, 10
1x M.2 (Gen2 x2/SATA)
LANIntel Gigabit LAN
WLAN1x 2T2R Dual Band 802.11ac WiFi + BT 4.0 Modul
Audio7.1 CH HD, unterstützt DTS Connect
USB-Schnittstellen6 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (4 hinten, 2 vorne/intern)
6 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (2 hinten, 4 vorne/intern)
Besondere FeaturesSuper Alloy Motherboard
-Premium 60A CPU Choke
– Premium Memory Alloy Choke
– Dual-Stack MOSFET (DSM)
– NexFET MOSFET
– Nichicon 12K Platinum Kondensatoren
– Sapphire Black PCBDigi Power
ASRock Full Spike Protection
ASRock Cloud
ASRock APP Shop
ASRock A-Tuning
Full HD UEFI
+ weitere ASRock Exclusive Features (siehe unten)

Ob das ASRock Z97E-ITX/ac nicht nur ein kleiner Felsen in der Brandung ist oder doch nur vielmehr ein hilfloser Kieselstein, erfahrt ihr nun in unserem Test.

Verpackung & Lieferumfang

Wie von den kleinen mITX-Mainboards gewohnt, kommt auch das ASRock Z97E-ITX/ac in einem recht kleinen, aber stabilen Karton daher. Dieser ist qualitativ hochwertig bedruckt und gestaltet sich überwiegend schwarz, um die in hellen Farbtönen hervorgehobenen Aufdrucke hervorzuheben. Auf der Oberseite sind dies, nebst Firmenname und Artikelbezeichnung, einige der Main-Features und natürlich das Hauptargument „Super Alloy Motherboard“ für höchste Stabilität und Zuverlässigkeit. Ein Produktfoto oder einen Teaser davon sucht man hier allerdings vergebens. Stattdessen findet man ein großes gold-blau strahlendes X vor, welches für das X in ITX oder die „Xtra“ Power oder die „Xtremen“ des kleinen Riesen steht. Drei der vier schmalen Seiten der Verpackung sind lediglich mit „ASRock Z97E-ITX/ac“ und dem sich bereits auf dem Deckel befindenden gold-blauen X bedruckt und tragen ansonsten, wenn überhaupt, nur Aufkleber mit Strichcodes sowie Standardinformationen wie Herkunft, Seriennummer, Artikelnummer, Abmessungen und Gewicht. Die vierte Seite (hinten) enthält in 11 Sprachen eine sehr knappe Übersicht der Spezifikationen beziehungsweise Features, wie welche Prozessoren und RAM-Riegel unterstützt werden, was es mit dem Super Alloy auf sich hat, M.2 Unterstützungen (30mm und 42mm) und ein paar Programme, die mitgeliefert werden.

Die Rückseite verspricht da schon mehr, denn hier finden sich neben einem Produktfoto auch noch genauere Beschreibungen des Super Alloy Konzepts, genauere Spezifikationen und weitergehende Erläuterungen zu einigen der Features des ASRock Z97E-ITX/ac, wie beispielsweise der M2 Sockel, dem 2T2R 802.11ac WiFi und dem SATA Express Connector, auf die wir aber später ohnehin noch genauer zu sprechen kommen.

Nachdem wir uns nun genug mit dem Äußeren beschäftigt haben, kommen wir zum Inhalt, öffnen die Verpackung in Schatztruhen-Manier und klappen den Deckel nach hinten auf. Zum Vorschein kommen erst einmal die Installations-CD (mit ASRock Sticker), die WiFi-Antenne (inklusive Klebepad), das I/O-Shield, zwei schwarze SATA-Kabel (einmal mit geradem und einmal mit gewinkeltem Anschluss), der Quick Installation Guide, der Software Setup Guide, einem kleinen Tütchen mit einer Schraube für den M2 Riegel und eine ASRock Cloud Broschüre. Darunter – und durch eine wegklappbare Lage weißen Kartons getrennt davon – liegt das ASRock Z97E-ITX/ac, weich gebettet und absolut sicher in einer antistatischen Folie und im Inneren davon noch umrahmt von Schaumstoff – top!

ASRock Z97E-ITX ac_2
ASRock Z97E-ITX ac_14

Aussehen & Design

Rein optisch kommt das ASRock Z97E-ITX/ac tief schwarz und dunkel daher. Einzig die Kühlungskomponenten in hellem Metallic-Blau, die zwei RAM-Slots in Hellblau, vier der SATA-Anschlüsse in Grau und das WiFi-Modul heben sich davon ab. Alles in allem jedoch ein sehr passendes Zusammenspiel mit einem äußerst edlen Eindruck auf wenig Platz – toll! Im Sinne der Keepout-Zone des CPU-Sockels und auch des CPU-Kühlers sind nicht alle Komponenten vom Kühlkörper eingefasst, wie man dies von den größeren Mainboards gewohnt sein mag. Um hier für ausreichend kühle Komponente zu sorgen, macht sich ASRock einen anderen Weg zu Nutze und verwendet andere Materialien oder einen anderen Aufbau der ganzen Sache an sich. Dies trägt nicht nur zur Kühlung bei, sondern macht auch optisch einiges her. Doch dazu später mehr bei den technischen Details.

In Sachen Layout macht ASRock bei dem ASRock Z97E-ITX/ac eigentlich alles richtig. Der PWM-Anschluss für den CPU-Kühler befindet sich direkt hinter den USB-2.0-Anschlüssen der rückseitigen Anschlüsse des Mainboards und kann selbst mit großen bereits installierten CPU-Kühlern noch problemlos erreicht werden – perfekt! Die Anschlüsse, um das Mainboard mit Strom zu versorgen, liegen im Falle des 8pin-Anschlusses direkt hinter den rückseitigen USB-3.0-Anschlüssen und unterhalb des Spannungswandler-Kühlers und ist ebenfalls gut zu erreichen, selbst wenn der CPU-Kühler schon installiert ist. Der 24-pin-Anschluss befindet sich auf der rechten Außenseite neben den RAM-Sockets. Alle Anschlüsse für das Front-Panel befinden sich in der rechten unteren Ecke des Mainboards und sollten eventuell vor Installation einer möglichen Grafikkarte bestückt werden, auch wenn diese nicht unbedingt blockierend wirkt. Die SATA-Anschlüsse sollten in den meisten Fällen auch, selbst mit einer bereits installierten dedizierten Grafikeinheit, gut zu erreichen sein. Diese sind oberhalb des PCI-Sockets und links der RAM-Sockets lokalisiert. Mit einer M.2-Speichereinheit sollte es keinerlei Probleme geben, denn der Sockel dafür wurde kurzerhand auf die Rückseite des Mainboards verfrachtet – innovativ! Alles in allem ergibt sich mit dem tiefschwarzen Sapphire Black des PCBs und dem Blau der Kühlereinheiten und der RAM-Sockel jedoch ein sehr edles Bild – nobel!

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ASRock Z97E-ITX ac_8

Verarbeitung

In Sachen Verarbeitung lässt sich ASRock beim ASRock Z97E-ITX/ac nicht lumpen. Optisch sind weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick am Mainboard Mängel festzustellen. Alles strahlt, glänzt und weist keinerlei Schlieren oder gar Kratzer auf. Alle Ränder, Kanten sowie Bohrungen im PCB für etwaige Schrauben sind gut verarbeitet und haben keine scharfen Kanten. Dies gilt ebenso für die beiliegende WiFi-Antenne. Die rückseitigen Anschlüsse sowie die Chokes sitzen allesamt bombenfest und gerade in Reih und Glied auf dem Mainboard. Selbst bei der ästhetisch schön dunkel getönten Halterung für die CPU wackelt nichts – vorbildlich!

ASRock Z97E-ITX ac_6
ASRock Z97E-ITX ac_5

Technische Details

Hochwertige, legierte Chokes (Spulen)

Dank der neuen Generation legierter Spulen erhöht sich der Sättigungsstrom um bis zu 90 Prozent. Dies bietet einerseits ein hochgradig resistentes Design gegen magnetische Einwirkungen und andererseits auch gegen Hitze. So bewahren auf der einen Seite die Spulen einen wesentlich kühleren Kopf im Vergleich zu den gängigen Ferrite Chokes, auf der anderen Seite arbeitet das Mainboard effizienter, stabiler und zuverlässiger.

Dual-Stack-MOSFET für die CPU-Versorgung

Als weiteres innovatives Element und Baustein des „Super Alloy Motherboards“ verwendet ASRock Dual-Stack-MOSFETs (DSM). Wie das Wort schon sagt, werden hierbei zwei Dies gestapelt. Je größer die Die-Fläche ist, desto geringer ist der Einschaltwiderstand beziehungsweise der minimale Durchgangswiderstand, den sogenannten Rds(on). Im Vergleich mit herkömmlichen MOSFETs bietet die DSM-Technik einen extrem niedrigen Rds(on) von 1,2 mΩ. Dieser niedrige Ohm-Wert ermöglicht eine effizientere Vcore-Versorgung der CPU und somit ebenfalls Stabilität.

NexFET-MOSFET für den Speicher

Die NexFET-MOSFETs der nächsten Generation sorgen, ebenso wie die DSM bei der CPU, für eine effizientere Steuerung der Stromversorgung. In diesem Falle jedoch für die RAM-Slots. Sie bieten im Vergleich zu herkömmlichen MOSFETs einen geringeren Rds(on)  von nur 2,9 mΩ, eine höhere Effizienz und niedrigere Temperaturen. Darüber hinaus liefern diese speziellen MOSFETs einen bis zu 7,5 Mal so hohen Schutz vor elektrostatischer Entladung (vor allem der, des menschlichen Körpers) wie die  traditionellen MOSFETs.

12K-Platinkondensatoren von Nichicon

Im Vergleich zu anderen High-End-Mainboards und deren Kondensatoren, die eine Lebensweise von etwa 10.000 Stunden und einen vergleichsweise erhöhten Verluststrom aufweisen, bietet ASRock etwas mehr für alle Audiophilen. Mit den 12K-Platin-Kondensatoren von Nichicon, mit einer Lebensdauer von etwa 12.000 Stunden und einem Verluststrom von vernachlässigbaren 10µA, sorgt man so für eine bessere Stabilität, eine höhere Zuverlässigkeit, eine um 20% längere Lebensspanne und einen gesenkten Störpegel.

M.2-Sockel (PCIe Gen2 x2 & SATA)

Mit der Onboard-Schnittstelle M.2  ist man bestens für den Next Generation Form Factor (NGFF) von SSDs und weiteren Geräten gerüstet. Das ASRock Z97E-ITX/ac unterstützt M.2-Module für SATA3 mit 6 Gb/s und M.2-Module für PCI Express (Gen2 x2) mit 10 Gb/s.

2T2R 802.11ac WiFi

Was wäre eine Allzweck-Waffe ohne mobiles Internet? Genau deshalb kommt in diesem Fall das exklusive MIMO-Funkmodul (2T2R) für WLAN nach 802.11ac und Bluetooth zum Einsatz. Dies ermöglicht kabellose Netzwerkgeschwindigkeiten von bis zu 867 Mbps. Das entspricht einer Steigerung von bis zu 289 Prozent gegenüber alten WLAN-Lösungen.

Digi Power

Anders als traditionell gebaute Mainboards mit einer analogen Stromversorgung, nutzt man hier ein Design mit digitaler Pulsweitenmodulation (PWM), wie man es bereits von Lüftern kennt. Dadurch wird die CPU mit einer effizienteren und gleichmäßigeren Vcore-Spannung versorgt, was die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Mainboards verbessert.

SATA-Express-Anschluss

Frei nach dem Motto „Heute schon an Morgen denken“ verfügt das ASRock Z97E-ITX/ac über das SATA-Express-Interface. Dieses bietet die Datenübertragungsrate von PCIe-Gen2-x2 (10 Gb/s).

PCB versus Wasser

Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann das Mainboard langsam, aber unhörbar zerstören. Todesursache: Kurzschluss. ASRock wartet hier gleich mit zwei Features auf. Einerseits hat ASRocks neues PCB-Design ein hochverdichtetes Glasfasergewebe, welches die Lücken im PCB verringert und das Mainboard auf diese Weise gegen einen durch Feuchtigkeit ausgelösten elektrischen Kurzschluss schützt. Andererseits verfügt es über eine Luftentfeuchter-Funktion. Ja, richtig gelesen: Eine Luftentfeuchter-Funktion. Die Dehumidifier-Funktion verhindert zusätzlich das vorzeitige Ableben durch einen Kurzschluss. Durch die Aktivierung dieses Luftentfeuchters startet der PC automatisch aus den Energiemodi S4 (Hibernation) und sogar S5 (Power off) und entfeuchtet das System.

HDMI-In

Mit HDMI-In könnt ihr bequem zwischen dem Computer und dem zweiten Gerät hin und her wechseln und das Zweitgerät sogar dann nutzen, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Ein lästiges Umstecken der Kabel entfällt auf diese Weise. Einfach wie gehabt den Monitor an den PC anschließen und das Zweitgerät an den HMDI-In des Computers, fertig – komfortabel!

Software und Treiber

Aller Anfang des Neuaufsetzens ist schwer oder besser gesagt, es kann seine Tücken haben. Doch „ASRock got you covered“! Neben vielerlei Spielereien oder längst Bekanntem auf Seiten der Software-Versorgung, wie beispielsweise Google Chrome, kommt das ASRock Z97E-ITX/ac auch mit allerlei raffinierten Sachen, die das Leben schöner machen.

Easy Driver Installer

Um einem die Treiberinstallation so angenehm wie möglich zu machen, beispielsweise auch, wenn man kein optisches Laufwerk angeschlossen hat oder anschließen möchte, kann man den Easy Driver Installer im UEFI verwenden, um den LAN-Treiber selbstständig von einem USB-Laufwerk aus einzuspielen. Ist dies erledigt, werden die weiteren Treiber automatisch aus dem Internet heruntergeladen und installiert – praktisch!

A-Tuning

Die Schaltzentrale des ASRock-Mainboards: A-Tuning – ASRocks Mehrzwecksoftware in neuem Gewand mit einem neuen Interface, mehr Features und verbesserten Tools. Es finden sich auch hier, unter den vielen Tuning, Overclock- und Optimierungsmöglichkeiten XFast RAM und XFast LAN. Ersteres erstellt im Arbeitsspeicher eine virtuelle Festplatte, um die Leistung zu verbessern. So kann zum Beispiel Photoshop auf diese Weise bis zu fünf Mal so schnell arbeiten. Das Zweite bügelt eine ineffiziente Verwaltung der vorhandenen Netzwerkbandbreite aus, denn um eine perfekten Internet-Umgebung herzurichten, benötigen man oft nur einen intelligenten Manager der Ressourcen und nicht unbedingt mehr Bandbreite.

ASRock APP Shop

Mit dem ASRock APP Shop können verschiedene Apps und Support-Software heruntergeladen, das System optimiert und das Mainboard auf dem neuesten Stand gehalten werden. Alles mit nur einem Programm – komfortabel!

ASRock App Charger

Mit dem App Charger-Treiber am PC kann man Apple-Endgeräte wie iPhone oder iPad bis zu 40 Prozent schneller laden. Darüber hinaus ermöglicht es der Apple App Charger, mehrere Geräte gleichzeitig zu laden und den Ladevorgang aufrecht zu erhalten, selbst wenn der PC in die ACPI-Zustände S1 (Standby-Modus), S3 (Suspend to RAM), S4 (Hibernation) oder S5 (Power off) geschaltet wird – praktisch!

Orbweb ME

Die ASRock Cloud verbindet alle gewünschten Mobilgeräte nahtlos mit dem PC. ASRock gibt darüber hinaus als kostenlose Dreingabe eine einjährige Mitgliedschaft für Orbweb.ME Professional (49,99 US-Dollar pro Jahr), einen persönlichen Cloud-Service. So kann man überall eine Verbindung zum PC aufzubauen und aus der Ferne auf Dateien, Musik, Fotos und Videos zugreifen. Dazu kommt noch ein einmonatiges Upgrade auf das Paket Orbweb.ME Ultimate mit einer Remote-Desktop-Funktion. Lasset das Streaming und Sharing beginnen!

ASRock A-Tuning Software_1
ASRock Z97E-ITX ac support CD_1b

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

 

Einerseits testeten wir unter Normalbedingungen mit aktiviertem Performance- beziehungsweise Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS Auswahl beziehungsweise die Voreinstellung des Tuning-Programms, andererseits nahmen wir auch ein manuelles Overclocking vor. Dies jedoch nur im Rahmen des Erhöhens des Multis, soweit es das Board mit dieser einfachen Einstellung eben mitmachte.

ASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_1_nOCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_1_OCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_2_nOCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_2_OCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_3_nOCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_3_OC

Die Benchmark Ergebnisse verdeutlichen, dass die Vorzüge des neuen Chipsatzes Z97 bei den meisten Aufgaben den alten Chipsatz Z87 übertreffen und der Neue mehr Leistung bringt. Auch wenn der Performance-Modus ohne weitere Einstellungen unter dem Punkt „Advanced“ etwas hinterherhinken mag, so zeigt sich schon bei Aktivierung des leichtesten OC-Protokolls sowie mit der Auto-Tuning Funktion deutlich mehr Potential. Das manuelle Overclocking mit den vielen Möglichkeiten, unterstützt von dem Super Alloy Konzept, mag selbst dies noch spielend übertreffen. So soll es natürlich sein und geht somit auch mit der Erwartung. Ob dies auf Kosten eines höheren Energieverbrauchs zustande kommt, schauen wir uns später einmal genauer an.

Overclocking & UEFI

Restart to UEFI

In Zeiten von SSDs und Fast Boot Features kann es schon einmal sein, dass man schwer oder gar nicht in das UEFI während des POST-Vorganges kommt. Daher hat ASRock die Restart-to-UEFI-Funktion eingeführt. Diese bringt den PC beim nächsten Neustart automatisch in das UEFI, ohne darüber hinaus zu booten. Wer regelmäßig in das UEFI muss, findet hier eine angenehme Lösung.

Technischer Service für UEFI

Kundendienst in Verbindung mit der genauen Schilderung eines Problems ist oftmals eine Herausforderung. Mit dem technischen Service für UEFI beim ASRock Z97E-ITX/ac ist dies jedoch anders. Man kann bei Problemen den technischen Service von ASRock direkt aus dem UEFI heraus kontaktieren und im Falle eines Falles auch die Kategorie wählen, in der sich der vermeintliche Fehler versteckt, das Problem im Detail beschreiben und optional ein Bild oder einen Fehlerbericht für das Technikteam anhängen – spitze!

Neben dem leichtgängigen und übersichtlichen UEFI punktet das ASRock Z97E-ITX/ac jedoch vor allem mit seiner Übertaktungs-Freundlichkeit. Nicht nur dank der Super-Alloy-Motherboard-Innovationen, sondern auch wegen der ebenso leicht verständlichen und einfach zu bedienenden A-Tuning Software wird Overclocking zum Kinderspiel. Entweder man verwendet zur CPU passende Voreinstellungen, lässt A-Tuning das System selbstständig mit den besten Einstellungen übertakten (nur mit Intel-Prozessoren der K-Serie möglich, funktioniert dafür aber erstaunlich gut) oder schraubt selbst an den Einstellungen. Die speziell auf Overclocking ausgelegten Komponente des Super-Alloy-Designs werden es einem jedenfalls nicht vergelten – genial!

ASRock A-Tuning Software_1b

Leistungsaufnahme und Temperaturen

ASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_4_nOCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_4_OCASRock Z97E-ITX ac Benchmarks_5

Nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch in Sachen Leistungsaufnahme zeigt sich der Trend vom alten zum neuen Chipsatz hin zu einem besseren Energie-Effizienz-Verhältnis. Allgemein wird weniger Strom verbraten, aber es kommt hinten mehr Leistung pro Watt raus. So soll es laufen und so beweist sich aus das ASRock Z97E-ITX/ac einmal mehr.

Persönliches Fazit

Das ASRock Z97E-ITX/ac ist ein wahrlich grundsolides Mainboard. Das Ass im Ärmel steckt hier vor allem im Multimedia-Bereich, denn es ist mit 2T2R 802.11ac WiFi, M.2 Sockel und SATA-Express nicht nur Bestens für Media von heute sondern auch von morgen ausgerüstet. Darüber hinaus kann man dank A-Tuning sehr einfach übertakten ohne dabei Stabilität oder Zuverlässigkeit einbüßen zu müssen und mit dem Super Alloy Prinzip bleibt dabei die Hardware auch noch recht kühl. So kommen nicht nur Media-Nutzer, sondern auch Overclocker und im Endeffekt auch Gamer auf ihre Kosten und das alles noch auf so wenig Platz. Zusammenfassend kann man also sagen, das ASRock Z97E-ITX/ac ist ein grundsolides und schnelles ITX Board mit guter Software und hervorragender Ausstattung. Dennoch gehört es im Bereich von 120 Euro eher zum Standard, was aber keinesfalls etwas Negatives ist. Wer ein ITX Board für seinen neuen kleinen Gamer-PC sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bei amazon.de bekommt ihr dieses Mainboard derzeit für rund 133€.

Positiv:
+ hohe Systemstabilität und Zuverlässigkeit
+ einfaches Overclocking
+ reichliche Ausstattung und kostenlose Cloud-Zugabe
Negativ:
– nur einer der beiden Lüfter-Anschlüsse gut zu erreichen (bei Luftkühlung der CPU)
– M.2-Sockel-Position gestaltet Wechsel schwierig

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: ASUS Z87M-PLUS

ASUS sorgt nicht nur mit dem speziell auf Gamer abgestimmten Segment ROG (Republic of Gamers) für Aufsehen, sondern ist auch abseits davon ein äußerst renommierter Hersteller von Hardware, explizit Mainboards und Grafikkarten. Ein Grund mehr, uns das, im wahrsten Sinne des Wortes, „Goldstückchen“ einmal etwas genauer anzuschauen – das ASUS Z87M-PLUS. Einmal mehr will man somit zeigen, dass Leistung nichts mit Größe zu tun hat und dass das Standard ATX-Format nicht die Mutter aller Dinge ist.

ASUS setzt mit dem goldenen Outfit vor allem auch auf Prestige-Features. So liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf dem „ASUS 5x Protection“, das heißt, es werden nur qualitativ hochwertige Komponenten für beste Ergebnisse in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität verwendet. Wie dies im Detail genau aussieht, dazu verraten wir später mehr.

ASUS selbst wurde bereits im April 1989 in Taipeh von vier ehemaligen Acer-Mitarbeitern, ursprünglich als Acertek, gegründet und gehört damit wohl zu den alten Eliten. ASUS ist dabei als Kurzform angelehnt an das geflügelte Pferd Pegasus der griechischen Mythologie, welches unter anderem für die Quelle der Weisheit steht.

Wie sich das ASUS Z87M-PLUS in der Praxis macht, ob wirklich alle Weisheit darin steckt oder ob es nicht doch eher ein trojanisches Pferd ist, erfahrt ihr in unserem Test.

ASUS Z87M-PLUS_1
ASUS Z87M-PLUS_1b

 

Testsystem:

CPU: Intel Core i5 4670K
Mainboard: Asus Z87M-PLUS
„Grafikkarte“: integrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSD: Kingston HyperX 3K 120GB
Netzteil: Seasonic G-750 / 750 Watt Gold Zertifiziert
Gehäuse: Phobya Benchtable
Kühler: Thermalright Archon

Technische Daten:

Prozessor / SockelIntel Socket 1150 for 4th Generation Core i7/Core i5/Core i3/Pentium/Celeron Processors
ChipsatzIntel Z87
Arbeitsspeicher4 x DIMM, Max. 32GB, DDR3 2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
GrafikIntegrierter Grafikprozessor
Multi-VGA Ausgaben Unterstützung : HDMI/DVI-D/RGB Schnittstellen
– Unterstützt HDMI mit einer max. Auflösung von 4096 x 2160 @ 24 Hz
– Unterstützt DVI-D mit einer max. Auflösung von 1920 x 1200 @ 60 Hz
Multi-GPU-UnterstützungUnterstützt die AMD Quad-GPU CrossFireX-Technologie
Erweiterungsschächte1 x PCIe 3.0/2.0 x16
1 x PCIe 2.0 x16
2 x PCIe 2.0 x1
Speichersystem6 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen (gelb)
Unterstützen RAID 0, 1, 5, 10
LANRealtek 8111GR, 1 x Gigabit LAN Controller
AudioRealtek ALC887 8-Kanal High Definition Audio CODEC
– optischer S/PDIF-Ausgang an der Gehäuserückseite
USB-Schnittstellen2 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (1 an der Gehäuserückseite, 1 intern)
4 x USB 3.0/2.0 Schnittstellen (4 an der Gehäuserückseite, blau)
8 x USB 2.0/1.1 Schnittstellen (2 an der Gehäuserückseite, 6 intern)
Besondere FeaturesASUS 5X PROTECTION
ASUS TurboV EVO
ASUS Digital Power Design
ASUS Power Design
ASUS Quiet Thermal Solution
ASUS EZ DIY
ASUS Q-Design
+ weitere ASUS Exclusive Features (siehe unten)
Anschlüsse (Rückseite)1 x PS/2 keyboard (purple)
1 x DVI-D
1 x D-Sub
1 x HDMI
1 x LAN (RJ45) Schnittstelle
4 x USB 3.0 (blau)
2 x USB 2.0
1 x S/PDIF-Ausgang (optisch)
6 x Audio-Anschlüsse
interne Anschlüsse1 x USB 3.0-Anschluss unterstützt zusätzlich 2 USB 3.0-Schnittstellen (19-pin)
3 x USB 2.0-Anschlüsse unterstützen zusätzlich 6 USB 2.0-Schnittstellen
1 x COM-Schnittstelle
6 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen
1 x TPM header
1 x Prozessorlüfteranschluss (1 x 4 -pin)
2 x Gehäuselüfteranschlüsse (2 x 4 -pin)
1 x S/PDIF-Ausgang
1 x 24-Pin EATX Netzanschluss
1 x 8-Pin ATX 12V Netzanschluss
1 x Audio-Anschluss an der Gehäusevorderseite (AAFP)
1 x MemOK!-Taste
1 x GPU Boost-Schalter
1 x System panel(s)
1 x Clear BIOS-Taste

Lieferumfang:

Passend zum Formfaktor kommt das ASUS Z87M-PLUS in einem Karton, in welchem man von der Größe schon solch ein µATX Mainboard vermutet. Man bekommt hier also keine Mogelpackung mit viel Luft darin und die Umwelt dankt ebenso dafür – top! Die Verpackung an sich ist sehr stabil, wirkt hochwertig und ist mit allen nötigen Informationen, einem Produktfoto und den hervorgehobenen Main-Features bedruckt. Die Farbwahl fiel hier genauso aus, wie für das Mainboard selbst, sprich, vornehmlich vielsagendes Gold, edles Schwarz und gelb-strahlende Akzente. Schlagwort der Hülle ist dabei das – wie eingangs bereits erwähnt – „ASUS 5x Protection“, auf welches wir später noch genauer eingehen werden. Die Schachtel lässt sich in der gewohnten Truhenmanier öffnen, indem man von an der Stirnseite zieht, wodurch sich die beiden kleinen Lippen aus den Seiten lösen und man den Deckel nach oben wegklappen kann. Direkt darunter befinden sich das Benutzerhandbuch, die Support CD, ein Standard ASUS Aufkleber, zwei 6.0 GB/s SATA Kabel und das ASUS Q-Shield (I/O Shield). Diese sind vom darunterliegenden Mainboard durch einen weißen Kartoneinsatz separiert. Das war es dann auch schon mit dem Verpackungsinhalt, zugegeben etwas mau und mager. Da könnte durchaus noch mehr drin sein und wenn es nur die üblichen Verdächtigen wie ein eigener Aufkleber für die Serie in passender Farbe oder andere Gimmicks wären. Gerade im Falle eines goldenen Mainboards wäre hier noch Luft nach oben für das eine oder andere kleine Extra als Prestige-Objekt – schade!

Wenn man jedoch den weißen Karton herausnimmt und das Mainboard von seiner Antistatikfolie befreit, sieht man schnell über dieses Manko des geringen Verpackungsinhalts hinweg.

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 Aussehen:

Das ASUS Z87M-PLUS Mainboard hält sich optisch weder an die typischen ASUS Mainboards, noch an das ROG-typische schwarz-rote Design. Zwar dominiert hier auch die Farbe Schwarz das PCB, doch die Heatspreader des Northbridge/Southbridge beziehungsweise des Chipsatzes sind prestige-verdächtig in Gold gefasst. So sorgt man bei diesem Mainboard für einen Look, welcher an die Welt von Stars und Sternchen oder das Universum mit Stil und Klasse von James Bond erinnert – super! Der PCIe 3.0/2.0 x16 Slot für die Grafikkarte, die beiden darunter liegenden kleineren PCIe 2.0 x1 Slots, die sechs 6,0 Gb/s SATA-Anschlüsse ebenso wie zwei der vier RAM-Slots sind passend dazu in Gelb gehalten. Die anderen beiden RAM-Slots sowie der am unteren Ende des Boards zum Liegen kommende zweite PCIe 2.0 x16 Slot sind in sehr dunklem Braun gehalten. Ansonsten wirkt das Board sehr aufgeräumt und durchdacht in der Anordnung der Anschlüsse – auch wenn einer der beiden PCIe 2.0 x1 Slots wohl durch die Grafikkarte verloren geht.

Alle anderen Anschlüsse sind jedoch sehr gut zu erreichen, seien es die beiden Stromanschlüsse für das Mainboard, die drei Anschlüsse für Lüfter (1x CPU, 2x Gehäuse) oder die sechs SATA-Anschlüsse (4x vertikal, 2x horizontal).

Der Clou: Neben den üblichen Front-Panel Audio-, Digital Audio- sowie den USB-2.0-Anschlüssen am unteren Rand des Mainboards und einem USB-3.0-Anschluss unterhalb es EATX 24pin Power Anschlusses, verfügt das ASUS Z87M-Plus ebenfalls über einen 10-1 Pin COM Serial Port-Anschluss und einen TPM-Anschluss (Trusted Module Platform).

So ergibt sich ein in sich stimmiges, durchdachtes und aufgeräumtes Bild eines weiteren visuell sehr ansprechenden ASUS Mainboards.

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Verarbeitung:

Durchweg haben alle Anschlüsse, Kühlkörper, Komponenten und Erweiterungskarten-Slots sowie die Hauptplatine selbst die von ASUS gewohnte sehr hohe Verarbeitungsqualität. Es konnten keinerlei Kratzer, scharfe Ecken oder Kanten ausgemacht werden. Außerdem konnten wir auch keine wackeligen oder schiefen Bauteile finden. Alles ist fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Halterungen fest an seinem Platz gehalten. Durchweg alle Sockel und Buchsen halten ihr Gegenstück fest und stramm im Griff, sodass sich nichts lösen kann, was sich ungewollt lösen könnte.

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Ausstattung und Technik:

Das ASUS Z87M-PLUS setzt vor allem auf Zuverlässigkeit, Stabilität und gleichbleibend ausgezeichnete sowie störungsfreie Leistung. Gewehrleistet wird dies durch ihr „ASUS 5x Protection“-Programm, welches sich wie folgt zusammensetzt:

1.      DIGI+ VRM

Spannungsreglermodule, kurz VRM, versorgen den Prozessor je nach Bedarf intelligent und intuitiv mit der benötigten Leistung und gehören damit zu den wichtigsten Komponenten des Mainboards. ASUS hat als erster Hersteller seine Mainboards mit einem digitalen Power-Design ausgestattet, bei dem die Kommunikation zwischen Prozessor und Mainboard vollständig digital und somit schneller und präziser stattfindet als bislang. Dank dieser hohen Präzision wird einerseits der Verlust von Energie reduziert und andererseits auch die Systemstabilität verbessert.

2.      Überspannungsschutz

Überspannungen sind eine hässliche Geschichte und können gerne gewaltigen Schaden in einem System anrichten. Diese schmerzliche Erfahrung haben bestimmt schon viele gemacht. ASUS wirkt hier mit umfassenden integrierten Sicherungen entgegen, welche Schäden durch Überströme und Kurzschlüsse verhindern sollen. Der Schutz reicht dabei von den E/A-Anschlüssen auf der Rückseite über die Erweiterungsslots bis hin zum Arbeitsspeicher.

3.      Erweiterter ESD Schutz

Jeder kennt sie und jeder flucht, wenn man mal eine gewischt bekommt beim Berühren einer leitenden Oberfläche: Elektrostatische Entladungen, electrostatic discharge oder kurz ESD. Diese passieren meist auch unvermittelt und hinterlassen weitaus größere Schäden am System, als oft angenommen. ASUS ESD Guards bietet ein aktives, geschütztes Schaltdesign, welches genau diese schädlichen Entladungen ableitet und somit eine erheblich längere Lebensdauer ermöglicht.

4.      5K-Hour Feststoffkondensatoren

Die qualitativ hochwertigen Kondensatoren, die ASUS bei allen Boards verwendet, bieten eine Lebensdauer von 5.000 Stunden (=5K) und somit eine 2,5mal längere Lebensdauer als herkömmliche Kondensatoren. Sie entsprechen den renommierten und geschätzten japanischen Industriestandards und garantieren so eine hervorragende Stabilität und eine optimale Wärmebeständigkeit.

5.      Stainless Steel I/O Shield

Die rückwärtigen E/A-Blenden der ASUS-Mainboards, welche sämtliche Anschlüsse der Rückseite beheimaten, bestehen aus besonders robustem und korrosionsbeständigem Edelstahl. Dieser wurde zusätzlich mit einer dünnen Schicht Chromoxid veredelt, welche den Widerstand gegenüber Korrosion noch weiter verstärkt. Dadurch sind die ASUS E/A-Blenden bis zu dreimal beständiger und langlebiger als herkömmliche Blenden.

Neben diesem 5-fachen Schutz bietet ASUS aber noch ein ganz besonderes Schmankerl für all jene, die beim Auf- oder Umrüsten auf Probleme mit ihrem neuen RAM stoßen, den MemOK!-Button direkt auf dem Mainboard.

MemOK!

Der altbekannten Problematik mit nicht ganz rund laufendem Arbeitsspeicher bei einem Upgrade, welches man unter Umständen nicht gleich ausmacht, wirkt ASUS mit MemOK! entgegen. Ein einfacher Knopfdruck am Mainboard genügt, um Kompatibilitätsprobleme mit dem eingesetzten Speicher zu beheben. Es werden so automatisch sichere Speichereinstellungen geladen und die Kompatibilität zwischen Mainboard und den Speichermodulen hergestellt. Das spart Zeit und Ärger bei der Fehlersuche – ausgezeichnet!

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Software und Features

Kommen wir nun zu der Software-seitigen Ausstattung des ASUS Z87M-PLUS, welche nicht weniger auf die Pfeiler Zuverlässigkeit, Stabilität und Leistung setzt. Kombiniert wird dies im Hinblick auf die Software noch mit einfachster Bedienung und zwar in jeglicher Hinsicht.

ASUS AI Suite III

Wie jedes andere ASUS-Board, verfügt natürlich auch das ASUS Z87M-PLUS über die hauseigene Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite, in diesem Falle die neueste Version mit AI Suite III. Diese bietet nebst Temperaturüberwachung und softwareseitiger Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für einfachste Bedienung, schnellste Einstellungen und besten Komfort. Darunter beispielsweise für die stromsparende Seite, die ASUS EPU (Energy Processing Unit), die weltweit erste Echtzeit-PC-Stromsparlösung in Form eines Chips. Dieser ermittelt die aktuelle PC-Auslastung und senkt sämtliche Spannungen so weit wie möglich ab, um so im ganzen System effektiv Strom zu sparen. Natürlich kann man auch manuell noch viele weitere Einstellungen vornehmen und noch mehr oder vielleicht hier und da auch etwas weniger Storm zu sparen. In Sachen Übertaktung gibt´s sowohl ASUS TurboV EVO als auch GPU Boost. Diese benutzerfreundlichen Tools ermöglichen Overclocking der CPU beziehungsweise der iGPU (den integrierten Grafikprozessor) live, ohne dafür das Betriebssystem verlassen zu müssen und ohne das System neu zu starten.

Network iControl

Mehr Bandbreite für den aktuellen Videostream ohne störendes Ruckeln verursacht durch Hintergrund-Downloads von irgendwelchen automatisierten Updates? Den gewissen Vorteil gegenüber seinem Gegner bei seinem Lieblingsspiel durch Ping-Vorteil? Kein Problem! Mit ASUS Network iControl könnt ihr mit einem Klick den Netzwerk-Traffic für aktuell genutzte Anwendungen priorisieren. Wenn man nicht ständig alles je nach Programm konfigurieren will, geht das auch ganz bequem über bevorzugte Profile und vordefinierte Zeiträume – genial!

Fan Xpert 2

Mit dem ASUS Fan Xpert 2 lässt sich ganz bequem entweder voll automatisiert, dank Fan Auto Tuning, oder natürlich auch manuell eine extrem präzise Lüftersteuerung auf Hardware-Ebene errichten. Es verfügt ebenso über eine automatische Lüftergeschwindigkeits-Erkennung, sodass die Geschwindigkeit jedes einzelnen Lüfters ganz individuell angepasst werden können. Ziel des Programms ist dabei eine Ausgewogenheit zwischen Geräuschpegel und Kühlung sowie gleichsam auch den perfekten Airflow zu kreieren. Sollte man dies alles nicht im Auge haben und eher auf ein lautloses System setzen, so kann man per „RPM Fixed Mode“ die Geräuschkulisse auf fast 0dB reduzieren und die Kühlleistung auf ein Minimum reduzieren oder sogar dennoch auf einem moderaten Level halten.

USB 3.0 Boost

Diese unterstützt den aktuellsten USB-3.0-Standard UASP (USB Attached SCSI Protocol) in Windows 8. Diese USB-3.0-Boost-Technologie sorgt dafür, dass die Übertragungsgeschwindigkeit um bis zu 170% gesteigert wird. Der Clou an der Software von ASUS: Die Datenübertragungsgeschwindigkeiten für kompatible USB-3.0-Peripheriegeräte wird automatisch beschleunigt, ohne dass man etwas dafür tun muss – komfortabel!

ASUS Boot Setting

Ein kleines aber feines Feature, welches euch nach dem nächsten gewollten oder ungewollten Neustart automatisch ohne weiteren Tastendruck in das BIOS schickt, um etwaige Änderungen an den Einstellungen vorzunehmen. Dank der ASUS Windows 8 Hardware-Optimierung ermöglicht ASUS Boot Setting aber auch eine höhere Flexibilität durch die individuelle Anpassbarkeit des PC-Startvorgangs. Im Falle von Windows 8 und der richtigen unterstützen Hardware lässt sich das System so beispielsweise innerhalb von nur 2 Sekunden hochfahren und man kann quasi binnen eines Atemzugs loslegen – Adieu an die Tasse Kaffee, die während des Boot-Vorgangs zubereitet wird!

Probe II Sense

Da wir gerade schon beim neuesten Windows sind, es gibt nun auch die beliebte ASUS Echtzeit-Systemüberwachungssoftware als konstenlose App im Windows-Store für Windows 8. Diese ermöglicht es dem Nutzer, den gesamten PC über eine Live-Kachel auf dem Windows-8-Startbildschirm zu überwachen und Anpassungen vorzunehmen. Nützlich und wichtig mag dies vor allem zur Temperaturüberwachung sein, denn wer kennt nicht die Problematik von guter Kühlung an einem heißen Sommertag in dem Zimmer direkt unter dem Dach?

 

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ASUS Z87M-PLUS_Software_4

 

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander über das Herzstück des Mainboards wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Einerseits testeten wir unter Normalbedingungen mit aktiviertem Turbo-Modus über die voreingestellte BIOS Auswahl, andererseits nahmen wir auch ein manuelles Overclocking vor. Dies jedoch nur im Rahmen des Erhöhens des Multis, soweit es das Board mit dieser einfachen Einstellung eben mitmachte.

ASUS Z87M-PLUS_Bench_1ASUS Z87M-PLUS_Bench_2ASUS Z87M-PLUS_Bench_3ASUS Z87M-PLUS_Bench_4

 

Persönliches Fazit

Mit dem ASUS Z87M-Plus beweist ASUS einmal mehr, dass Leistung ganz und gar nichts mit Größe zu tun hat und dabei auch noch verdammt gut aussehen kann. Das µATX-Goldstück kann mit den Großen mehr als nur gut mithalten und ist dabei in Sachen Stromverbrauch auch noch besonders sparsam, was Leistung pro Watt angeht. Ein wahrer Gentleman in Schwarz-Gold also!

Positiv:

– sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
– reichliche Hardware-seitige und Software-seitige Ausstattung
– klasse und edle Optik mit Gold

Negativ:

– etwas kleine Kühler
– wenig Verpackungsinhalt

Das Ganze bekommt ihr derzeit bei amazon.de zu einem Preis von gerade einmal 112,89€.

Diese dargebotene Leistung pro Watt im Zusammenspiel mit der Sicherheit, die einem durch das ASUS 5x PROTECTION geboten wird und darüber hinaus noch durch ein dickes Hardware- wie Software-seitiges Komfort-Paket abgerundet wird, verdient allemal unseren Hardbloxx Preis-Leistungs-Tipp Award.

PreisLeistungsTIPP

 

Hier geht es zum amazon.de Angebot.

Euer Hardbloxx-Team

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Test/Testbericht: Asus Maximus VI Formula

Ohne Fundament kein Haus, ohne Fahrwerk kein Auto und ohne Mainboard kein PC. Wie fast alles im Leben braucht auch euer PC eine Basis, auf die alles andere aufgebaut wird. Natürlich kann man auch auf ein dünnes Fundament kleine Häuser bauen. Doch möchte man hoch hinaus, ist ein dickes, kräftiges, stabiles Fundament zwingend notwendig. So auch bei einem PC. Nicht nur die CPU und GPU können hier die Leistung limitieren, sondern auch das Mainboard, welches im PC alle Komponenten miteinander verbindet. Verlangt ihr viel Leistung von eurem Rechenknecht solltet ihr auch auf ein schnelles und gutes Mainboard achten. Asus möchte euch mit seinen ROG Mainboards genau das bieten und trumpft mit allerlei technischer Finessen auf. Da gibt es besondere Kühlkonzepte, hochwertige Bauteile und abgestimmte Software. Doch bringen die in der Praxis auch das, was sie versprechen? Wir haben uns dazu das Asus Maximus VI Formula etwas näher angeschaut.

Asus Maximus VI Formula

Technische Daten

Prozessor / SockelIntel Socket 1150 for 4th Generation Core i7/Core i5/Core i3/Pentium/Celeron Processors
Unterstützt Intel 22 nm-Prozessoren
Unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
ChipsatzIntel Z87
FormfaktorATX
ArbeitsspeicherDual Channel, 4 x DIMM, Max. 32GB, DDR3 3100(O.C.)/3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/2500(O.C.)/2400(O.C.)/2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
Steckplätze3 x PCIe 3.0/2.0 x16 (x16 or dual x8 or x8/x4/x4)
1 x mini-PCIe 2.0 x1
3 x PCIe 2.0 x1
MassenspeicherIntel Z87 chipset6 x SATA 6Gb/s ports, red

    • Support Raid 0, 1, 5, 10

1 x M.2 (NGFF) Socket 2 on mPCIe Combo II expansion card (supports PCI Express 2.0 x1 and SATA 6Gbps)

    • Supports PCI Express 2.0 and SATA 6 Gbps standards
    • Supports M.2 (NGFF) Type 2242/22670/2280/22110 SSD card (up to 110mm in length)

ASMedia ASM1061

    • 4 x SATA 6Gb/s ports red
Externe Anschlüsse
  • 1 x DisplayPort
  • 1 x HDMI
  • 1 x LAN (RJ45) port
  • 6 x USB 3.0 (blue)
  • 4 x USB 2.0
  • 1 x Optical S/PDIF out
  • 6 x Audio jack
  • 1 x Clear CMOS button
  • 1 x ROG Connect On/ Off switch
Weitere Besonderheiten
  • Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac integriert, Bluetooth V4.0 und V3.0+HS integriert
  • Beidseitige Asus ROG Armor

Zum umfangreichen Lieferumfang gehören neben dem Board selbst insgesamt acht SATA-Kabel, eine WLAN-Antenne, ein Handbuch, die Treiber-CD, das I/O-Shield, die mPCIe Combo II Erweiterungskarte, Aufkleber für Kabelmanagement, Konnektoren für das Frontpanel und eine SLI-Brücke. Zusätzlich liegt noch ein Türschild bei, mit dem ihr herannahenden Besuch vor exzessiven Zockersessions vorwarnen könnt. Verpackt wurden das Zubehör und das Board je in einem separaten schwarzen Karton. Diese beiden Schatzkisten hat Asus dann in einem großen roten Karton verstaut. Dieser wurde aufwendig gestalteten und ist aufklappbar. Das dann erscheinende Sichtfenster gibt einen Blick auf die Platine frei und daneben werden noch einmal alle Top-Features des Mainboards für euch aufgezählt. Vorfreude auf das neue Stück Hardware beim Auspacken garantiert.

Asus Maximus VI Formula  (2)
Asus Maximus VI Formula  (9)

Besondere Features

ASUS Dual Intelligent Processors 4 with 4-Way OptimizationThe tuning key perfectly consolidates ASUS-exclusive DIGI+ Power Control, TPU, EPU, and Fan Xpert 2 optimize the digital power setting, system performance, power saving and whole system cooling configuration
CPU Level Up 
ASUS Wi-Fi GO!– Wi-Fi GO! Function: Cloud GO!, Media Streaming Hub, Smart Sensor Control, Remote Desktop, Remote Keyboard & Mouse, File Transfer, Capture & Send
– Wi-Fi Engine for network sharing and connection: Client Mode, AP Mode
– Wi-Fi GO! & NFC Remote for portable Smartphone/Tablet, supporting iOS & Androidsystems
ASUS Exclusive Features– GPU Boost
– USB BIOS Flashback
– AI Suite 3
– Ai Charger+
– USB Charger+
– USB 3.0 Boost
– Disk Unlocker
ASUS EZ DIY– ASUS O.C. Profile
– ASUS CrashFree BIOS 3
– ASUS EZ Flash 2
ASUS Q-Design– ASUS Q-Shield
– ASUS Q-Code
– ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
– ASUS Q-Slot
– ASUS Q-DIMM
– ASUS Q-Connector
Overclocking Protection– ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall)

Weitere Informationen findet ihr auf der Herstellerseite
http://www.asus.com/de/Motherboards/MAXIMUS_VI_FORMULA/

Aufbau

Schaut ihr euch das ausgepackte Mainboard an, fällt natürlich sofort die mächtige Kühlung der Spannungsversorgung und die Asus Armor auf. Letztere ist die Rüstung, welche Asus der nackten rot-weißen Platine auf Vorder- und Rückseite angezogen hat. Doch sie sieht nicht nur gut aus, sie hat auch noch andere durchaus nützliche Aufgaben. Zum einen sorgt sie für eine bessere Kühlung der Komponenten darunter, indem Sie entstehende Wärme über Thermalpads besser verteilt. Gleichzeitig schirmt sie die Elektronik auch gegen äußere Wärmeeinflüsse wie beispielsweise von der Grafikkarte ab und gibt auch dem gesamten Mainboard mehr Stabilität. Nutzer großer und schwerer CPU-Kühler brauchen so beim Bewegen und Transport des Gehäuses weniger Angst zu haben.

Asus Maximus VI Formula  (40)
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Die Armor bedeckt natürlich nicht das komplette PCB, sondern wurde an allen wichtigen Punkten großzügig ausgeschnitten, um das problemlose Anschließen von Hardware zu ermöglichen. Darunter natürlich die roten SATA-Anschlüsse, welche allesamt gewinkelt zur Seite ausgerichtet und sehr gut erreichbar sind. Wichtig ist dies vor allem bei Verwendung großkalibriger Grafikkarten, die sonst den eingesteckten SATA-Kabeln schnell in die Quere kommen könnten.
Auch der Chipsatzkühler wird nicht von der Armor verdeckt, um den Z87 effizient kühlen zu können. Daneben sind die drei PCI-E 2.0 4x in schwarz und drei PCI-E 3.0 16x Slots in rot zu erkennen. Durch letztere könnt ihr einen Dual-SLI/Crossfire oder auch einen Triple-Crossfire-Verbund aus bis zu 3 Grafikarten aufbauen. Die Steckplätze wurden dabei so angeordnet, dass auch zwei Grafikkarten mit Tripleslot-Kühlung eingebaut werden können. Sollen jedoch insgesamt drei Grafikkarten eingebaut werden, darf aufgrund von Platzmangel maximal eine davon mit einer Tripleslot-Kühlung ausgestattet sein, falls unter dem Mainboard nicht genug Platz zum Gehäuse oder Netzteil sein sollte.
Die Supreme FX getaufte Audiotechnik befindet sich, getrennt von der restlichen Elektronik, am Rand neben den PCI-E Steckplätzen.

Asus Maximus VI Formula  (22)
Asus Maximus VI Formula  (16)

Wer die Elektronik jedoch gerne als Ganzes betrachten möchte, kann den kompletten Panzer aber auch durch die Verschraubungen auf der Rückseite entfernen.

In der oberen linken Ecke des Mainboards findet dann die mPCIe Combo II Erweiterungskarte Platz, welche euch Wlan- und Bluetoothverbindungen ermöglicht und bereits vor der Mainboardmontage im Gehäuse von hinten mit dem Mainboard verschraubt werden muss.
Außerdem könnt ihr dort SSDs im Next Generation Form Factor (NGFF) in der M.2-Schnittstelle unterbringen – ebenfalls vor der Mainboardmontage zu empfehlen.

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Ein weiteres praktisches Feature ist der 4-Pin Molexanschluss am unteren Rand des Mainboards. Durch diesen könnt ihr möglicherweise auch einen Kabelstrang eures modularen Netzteils einsparen, um beispielsweise Lüfter über diesen Anschluss mit Spannung zu versorgen.

Das Layout des Asus Maximus VI Formula ist perfekt durchdacht, alle Anschlüsse und Taster sind sehr gut zu erreichen.

Verarbeitung

Hier gibt sich das Asus Maximus VI Formula keine Blöße. Das Mainboard selbst und auch das mitgelieferte Zubehör geben keinen Grund zur Beanstandung. Alles sitzt fest, nichts wackelt. Auch die massive Armor kann in Sachen Verarbeitung vollends überzeugen. Die Oberseite besteht dabei aus hartem Kunststoff und die Rückseite aus massivem Stahl.

Anschlüsse

Insgesamt acht Lüfter könnt ihr direkt auf dem Mainboard anschließen, die nach anfänglicher Suche rund um die CPU und die RAM-Steckplätze sowie am unteren Rand des Mainboards zu finden sind. Praktisch, hier kommen überall 4-Pin Anschlüsse zum Einsatz. So seid ihr bei der Wahl eurer Lüfter nicht eingeschränkt.

Am Mainboard-Anschlusspanel auf der Rückseite findet ihr dann insgesamt sechs USB3.0 und vier USB2.0 Anschlüsse für externe Peripherie. Zur Verbindung von weiteren USB-Anschlüssen, beispielsweise in der Front, gibt es Konnektoren für USB2.0 und 3.0 direkt Onboard.
Zusätzlich wurde ein HDMI- und ein Display-Port Anschluss für Monitore und Fernseher verbaut. Einen DVI-Anschluss sucht ihr hier jedoch vergeblich. Zur Soundausgabe bietet das Formula einen optischen Ausgang sowie fünf 3,5 Klinke Ausgänge plus Mikrofoneingang. Nicht zu vergessen, der Gigabit-Netzwerkanschluss von Intel.
Ganz oben am Backpanel wurden noch ein Reset- und ein ROG-Connect Taster angebracht.

Innen auf dem Mainboard gibt es ebenfalls noch Taster um ohne angeschlossenes Frontpanel den PC starten oder auch neustarten zu können.

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Weitere Features

CrossChill – ein hybrides Kühldesign der Spannungsversorgung. Der Betrieb ist passiv mit Lust möglich, oder aber ihr integriert den Kühlblock in eure vorhandene Wasser-Kühlung wodurch eine Temperatursenkung der MOSFETs von bis zu 23°C möglich sein soll. Angeschlossen kann die Kühlung durch die gängigen G1/4-Gewinde.

Extreme Engine DIGI+ III – die dank Premiumkomponenten extrem leistungsfähige 8+2 Phasen Spannungsversorgung sorgt für eine hohe Stabilität und Präzision der Leistung, welche dem Prozessor zur Verfügung gestellt wird. Durch die digitalen Spannungswandler habt ihr die Möglichkeit, euren Prozessor und den Arbeitsspeicher gezielt an die Grenzen des Machbaren zu bringen und noch mehr Rechenleistung erreichen. Die verbauten MOSFETS arbeiten mit einer Effizienz von bis zu 90% im Normalbetrieb und die BlackWing-Spulen bleiben sogar angenehm kühl, wenn sie mit 60 Ampere durchflossen werden. Auch die verbauten Kondensatoren sind für extreme Aufgaben gewappnet, wodurch euch insgesamt beim Übertakten der CPU auf Mainboardseite keine Hürden in den Weg gestellt werden.

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SupremeFX Formula – die Onboard-Soundlösung, die in der Impact-Version wegen Platzmangels noch als Erweiterungskarte zum Einsatz kam, sorgt für eine weitaus bessere Audioleistung im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Um das zu erreichen, wurde sie vom restlichen PCB physisch isoliert und bekam von Asus eine eigene Erdung sowie eine Abdeckung zur Verminderung elektromagnetischer Interferenzen verpasst. Weiter wurden hochwertige Verstärker und Digital/Analog-Wandler eingesetzt um einen erstklassigen Signal-Rausch-Abstand von 120dB zu erreichen.

ROG Connect – Durch dieses Feature habt ihr die Möglichkeit mit verbundenen Geräten durch eine Art Fernwartung euer System direkt zu übertakten. Dazu greift ihr per Notebook oder auch mit einem Smartphone (entsprechende App vorausgesetzt) direkt auf den ROG-Chip zu der in Echtzeit entsprechende Änderungen im UEFI durchführt.

Benchmarks

Testsystem

CPUIntel Core i5 4670K
MainboardAsus Maximus VI Formula
Grafikkarteintegrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
ArbeitsspeicherKingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSDKingston HyperX 3K 120GB
NetzteilSeasonic G-750/ 750 Watt Gold zertifiziert
GehäuseFractal Design Define XL
KühlerThermalright Archon
BetriebssystemWindows 7 Professional 64bit

Zum Messen der Leistungsfähigkeit des Mainboards griffen wir auf verschiedene Programme zurück und nutzten deren Benchmark Funktionen. Zum Einsatz kamen bei uns die CPU-Tests on SiSoft Sandra, Cinebench R11.5 und R15, den WinRar und der TrueCrypt Benchmark zum Einsatz. Auch durch den Work- und Home Test von PCMark8 haben wir unser Testsystem gejagt.
Um die reine CPU-Leistung inklusive der integrierten Grafikeinheit darzustellen, haben wir unsere Asus Matrix HD7970-P ausgebaut. So wird das Ergebnis von Tests mit einfließender Grafikleistung nicht beeinflusst.

Die einfachste Art und Weise einen K-Prozessor zu übertakten, ist das Setzen des Multiplikators, ohne weitere Maßnahmen lief unser Prozessor hier stabil mit dem Multiplikator 43 bei 4,3 Ghz. Entsprechende Benchmark-Ergebnisse haben wir ebenfalls in den Diagrammen hinzugefügt.

Asus Maximus VI Formula SandraAsus Maximus VI Formula CinebenchAsus Maximus VI Formula WinRarAsus Maximus VI Formula  TrueCryptAsus Maximus VI Formula PCMark8Asus Maximus VI Formula Leistung

Mehr Overclocking

Seid ihr jedoch Enthusiasten und das reine Setzen des CPU-Multiplikators reicht euch nicht aus? Ihr wollt das letzte Quäntchen Leistung herauspressen? So gibt euch Asus mit der AI Suite und den UEFI-Funktionen sehr viel Werkzeug zur Hand um Spannungen, DRAM-Timings, BCLK-Frequenz und vieles mehr zu optimieren. Im UEFI gibt es dazu einen riesigen Spielplatz. Zu finden gibt es diese Funktionen im Reiter Extreme Tweaker und im dort liebevoll benannten „Tweakers‘ Paradise“. Denkt dabei jedoch an ein ausreichendes Kühlkonzept, um keinen teuren Elektroschrott zu produzieren.

Software

AI Suite – Die von Asus mitgelieferte Software AI Suite hat es in sich. Ihr habt dort viele Möglichkeiten, die sonst nur direkt im UEFI möglich sind. Gleichzeitig habt ihr hier einen integrierten Hardwaremonitor, der nicht nur Spannungen und Frequenzen übersichtlich darstellt, auch Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten habt ihr hier direkt im Auge. Unzählige Spannungen können hier geändert und auch in Profilen gespeichert werden, um sie bei Bedarf abzurufen. Verschiedene Performance-Modi können eingestellt und ausgewählt werden, oder ihr verzichtet darauf und lasst die Software automatisch regeln. Auch eine automatische Lüfterabstimmung wurde integriert. Diese überprüft einige Minuten lang die Drehzahlen und Eigenschaften der Lüfter und passt danach die Lüfterprofile automatisch anhand der erreichten Werte an. So könnt ihr danach zwischen den Profilen Silent, Standard, Turbo und Full Speed wählen. Im Test funktionierte das hervorragend einfach.

Asus RAMDisk – In Zeiten von schnellen SSDs und günstigem Arbeitsspeicher schreit so mancher womöglich nach noch mehr Geschwindigkeit. Falls ihr dazu zählen solltet, könnt ihr freien Arbeitsspeicher eures Systems in eine schnelle RAMDisk umwandeln und auf dem so erstellten Datenträger ganz normal arbeiten. Was heißt ganz normal? Denn hier sind immerhin Datenübertragungsraten von mehreren Gigabyte pro Sekunde keine Seltenheit, sondern durchaus an der Tagesordnung.

GameFirst II – Diese Software hilft euch dabei euren Gigabit-LAN Anschluss, den Intel I217 auf eure aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Hierzu wählt ihr einfach das gerade passende Profil wie beispielsweise Gaming oder Voice Over IP aus, die Software erledigt den Rest. Verschiedenen Programmen könnt ihr hier auch unterschiedliche Prioritäten zuweisen, um die verfügbare Bandbreite den wichtigeren Dingen zu widmen.

MemTwekIt – Ähnlich wie auch in der AI Suite könnt ihr hier anstatt der CPU den Arbeitsspeicher genau auf eure Bedürfnisse anpassen und Eingriffe tätigen, die man sonst nur direkt im UEFI machen kann.

Asus Boot Setting – Hier könnt ihr einstellen, was nach dem nächsten Neustart passieren soll. Spielt ihr mit der Übertaktung und erwartet einen eventuellen Absturz, empfiehlt es sich direkt ohne weitere Maßnahmen ins UEFI einzusteigen, um die Einstellungen wieder rückgängig machen zu können.

HD Audio und Sonic Radar – Ergänzt wird die SupremeFX Soundlösung durch die High Definition Audio-Software welche eine optimierte Geräuschunterdrückung bei Internettelefonie und einen Equalizer mit vielen Voreinstellungen bietet. Auch DTS ist integriert.
Weiter liefert Asus die Software Sonic Radar mit, welche euch in Spielen anhand eines Radar-Overlays die Richtung und Entfernung der Soundquelle anzeigt. Zurecht ist diese Software sehr umstritten, vor allem im Multiplayer können sich Spieler dadurch Vorteile gegenüber anderen verschaffen. Es ist dadurch auch nicht ausgeschlossen, dass dies bei diversen Anticheat-Programmen als ein solcher erkannt wird. Wir empfehlen: Ausgeschaltet lassen!

ROG UEFI – Viel hat sich beim UEFI von Asus nicht geändert, aber neben unzähligen Funktionen, die das Overclocker-Herz höher schlagen lassen bietet euch das noch immer übersichtlich gestaltete ROG-UEFI-BIOS noch weitere praktische Einstellungsmöglichkeiten. Beispielsweise könnt ihr oft genutzte Funktionen als Favoriten speichern, die dann direkt im ersten Reiter angezeigt werden. Die LED-Beleuchtung verschiedener Taster des Boards könnt ihr auf Wunsch deaktivieren und auch die POST-Verzögerungszeit umstellen. Ebenfalls praktisch: Nach dem Ändern einiger Einstellungen wird euch vor dem fälligen Neustart noch einmal alles aufgelistet, was ihr denn gerade umgestellt habt. So lässt sich schnell prüfen, ob nicht doch etwas Ungewolltes geändert wurde.

Doch so gut die mitgelieferte Software auch ist und was sie euch für Funktionen bietet, ihr müsst alles separat installieren und viele Programme nisten sich dabei in der Taskleiste ein. Schnell kommt ihr hier auf mehr als fünf eigenständige Programme. Nutzt ihr nur wenige, dürfte es nur ein geringeres Problem sein. Wollt ihr jedoch alle Features nutzen, wird es schnell unübersichtlich. Empfehlenswert wäre hier eine Software mit mehreren Modulen, die je nach Bedarf aktiviert werden können.

Fazit

Das Maximus VI Formula stellt neben der Extreme-Version und des Z87 Deluxe die Speerspitze der neuen Z87 Mainboards von Asus dar, auch in Sachen Preis spielt es in der Oberliga. Es eignet sich vor allem für diejenigen unter euch, die das Beste aus der Hardware herausnehmen und ohne Limits übertakten möchten. Auch das intuitive Softwarepaket, das Asus euch mit diesem Mainboard zur Verfügung stellt, kann sich durchaus sehen lassen, wobei sich hier auch schnell ein Softwarehaufen aus vielen unterschiedlichen Programmen anhäufen kann.
Wenn ihr das nötige Kleingeld für das Maximus VI Formula habt und das letzte bisschen Leistung aus CPU und RAM kitzeln möchtet, macht ihr hier nichts falsch.

Leistung und Funktionen satt haben unseren Leistungstipp ohne Zweifel verdient.

Leistungs Tipp Award

für das Asus Maximus VI Formula

Erhältlich ist das Leistungswunder ASUS Maximus VI unter anderem bei Amazon für aktuell 275€.

Positiv

– viele Möglichkeiten zur Übertaktung

– ansehnliches Design

– große Anschlussvielfalt

– perfekte Verarbeitung

– viele praktische Features

– viele softwareseitige Möglichkeiten

Negativ

– hoher Preis

– Software nicht im Paket sondern viele einzelne Programme

Hier Preise vergleichen.
Bei Amazon kaufen und uns unterstützen.

(Hier Kommentare abgeben!)

Euer Hardbloxx-Team

Test/Testbericht: ASUS Maximus VI Impact

ASUS ist gewiss in Sachen Mainboards und Grafikkarten kein unbeschriebenes Blatt mehr und nicht zuletzt durch ihr speziell auf Gamer abgestimmtes Segment ROG (Republic of Gamers) meist die erste Wahl, wenn es um erstklassige Produkte für den heimischen Zocker-Boliden geht. Bislang waren solche Geräte aber meistens auch mit einem hohen Platzaufwand verbunden. Bislang? Richtig! Denn wer dachte, dass es in Sachen Leistung immer einen direkten Zusammenhang mit Größe gibt und dabei meinte, je größer desto besser, der wird von dem neuesten Geniestreich aus dem Hause ASUS eines Besseren belehrt. Mit dem ASUS Maximus VI Impact stößt ASUS erstmals mit ihrem speziellen Hardcore Gamer Segment ROG in die Welt der mITX Mainboards vor und beweist auf beeindruckende Art und Weise, dass ein Board von gerade einmal 17x17cm alles andere als ein kleiner, unbedeutender Wicht für Home-Theater PCs (HTPC) ist.

ASUS packt nebst Impact-exklusiven Features auch alle bekannten Features der großen ROG Boards, darunter beispielsweise die bewährte Dual Intelligent-Processors 4-Technologie, mPCIe Combo II und einer überarbeiteten Version der OC-freundlichen Extreme Engine Digi+ III-Technologie auf das kleine mITX-Wunder. Dabei werden aber trotzdem die mITX-typischen Spezifikationen und Abmessungen beibehalten, um keinerlei Abstriche in Mobilität und Platzersparnis machen zu müssen.

Wie sich das ASUS Maximus VI Impact in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

ASUS Maximus VI Impact_1
ASUS Maximus VI Impact_10

 Testsystem:

CPU: Intel Core i5 4670K
Mainboard: Asus Maximus VI Impact
„Grafikkarte“: integrierte Grafikeinheit des Prozessors (Intel HD Graphics 4600)
Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Blu Black 8GB 1600MHz
SSD: Kingston HyperX 3K 120GB
Netzteil: Seasonic G-750 / 750 Watt Gold Zertifiziert
Gehäuse: BitFenix Prodigy
Kühler: Thermalright AXP-200

Technische Daten:

  • Prozessor / Sockel:
    Intel Socket 1150 for 4th Generation Core i7/Core i5/Core i3/Pentium/Celeron Processors
    Unterstützt Intel 22 nm-Prozessoren
    Unterstützt die Intel Turbo Boost-Technologie 2.0
  • Chipsatz: Intel Z87
  • Arbeitsspeicher: 2 x DIMM, Max. 16GB, DDR3 3000(O.C.)/2933(O.C.)/2800(O.C.)/2666(O.C.)/2600(O.C.)/ 2400(O.C.)/
    2200(O.C.)/2133(O.C.)/2000(O.C.)/1866(O.C.)/1800(O.C.)/1600/1333 MHz Non-ECC, Un-buffered Memory
  • Dual Channel-Speicherarchitektur
    Unterstützt Intel Extreme Memory Profile (XMP)
ASUS Maximus VI Impact_3
ASUS Maximus VI Impact_4

 

Besondere Features:

ASUS Dual Intelligent Processors Technologie 4 with 4-Way Optimization :
CPU Level Up
ASUS Wi-Fi GO!
– Wi-Fi GO! Function: Cloud GO!, Media Streaming Hub, Smart Sensor Control, Remote Desktop, Remote Keyboard & Mouse, File Transfer, Capture & Send

ASUS Exclusive Features :
– USB BIOS Flashback
– MemOK!
– AI Suite 3
– Ai Charger
– USB Charger+
– USB 3.0 Boost
– Disk Unlocker

ASUS EZ DIY :
– ASUS O.C. Profile
– ASUS CrashFree BIOS 3
– ASUS EZ Flash 2

ASUS Q-Design :
– ASUS Q-Shield
– ASUS Q-Cable
– ASUS Q-Code
– ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
– ASUS Q-DIMM

Overclocking Protection :
– ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall)

Lieferumfang:

Passend zum Formfaktor kommt das ASUS Maximus VI Impact in einem ebenso recht winzigen, handlichen und nicht sonderlich schweren, aber dennoch sehr wertigen Karton im typisch roten und aufwändigen ROG-Design. Eine Klappe auf der Oberseite offenbart zunächst, unterstützt von Fotografien, einen Einblick auf die speziellen Funktionen des Mainboards. Darunter wären beispielsweise die Leckerbissen auf der Hardwareseite in Form der SupremeFX Impact Soundkarte, die mPCIe Combo II Erweiterungskarte, das Impact Power Modul und weitere softwareseitige Finessen wie GameFirst II, RAMDisk und das eher umstrittene Sonic Radar. Zu diesen ganzen Schmankerln kommen wir jedoch später noch genauer.

Öffnet man nun nach dieser Einführungsklappe die eigentliche Box per Truhenmechanismus, offenbart sich einem im schwarzen Innenraum, geschützt von einer durchsichtigen Plastikhaube, auch schon das kleine Wunderwerk der ASUS Ingenieure. Bettet man dieses vorsichtig und behutsam mitsamt dem einen kleinen schwarzen Karton aus, verbirgt sich darunter – unter einer weiteren Lade – der Stauraum des üppigen Zubehörs. Hier finden sich unter den üblichen Verdächtigen wie einer dicken Bedienungsanleitung, einem ASUS ROG Aufkleber, einer Treiber-CD, dem I/O-Shield und vier SATA Kabeln auch die ASUS 2T2R Wi-Fi Antenne, das mPCIe Combo II Modul, die SupremeFX Impact  Soundkarte, beschreibbare Aufkleber für Festplatten-Kabelmanagement und einem Adapter-Kabel für das Front-Panel für eine erleichterte Installation.

Alles in allem ist die Verpackung, wie eingangs schon erwähnt, wertig und durchaus interessant sowie ansprechend aufgebaut. Hier wurde viel mit aufwendigen Drucken, Beschreibungen und Spielereien gearbeitet, um einem allein schon das Auspacken angenehm wie aufregend zu gestalten.

ASUS Maximus VI Impact_11
ASUS Maximus VI Impact_13

 

Aussehen:

Das ASUS Maximus VI Impact Mainboard hält sich optisch an das ROG-typische schwarz-rote Design. Hier überwiegt neben den vier roten SATA-Anschlüssen, den zwei RAM-Sockets, dem PCIe 3.0-Socket, dem roten onBoard-Start-Button, dem internen USB-Connector und den dezenten roten Highlights auf dem Kühlkörper der Impact Power Karte jedoch eindeutig die Farbe Schwarz. Darüber hinaus prangert natürlich wie gewohnt hier und da auf einem Chip-Modul, einem Kühlkörper oder einer Erweiterungskarte das ROG-Logo.

Ansonsten wirkt das Board einerseits zwar prall gefüllt, vor allem mit den beiden installierten Erweiterungsmodulen (Soundkarte und Konnektivitätsmodul), andererseits aber auch durch die vermehrte vertikale Anordnung der separaten, funktionellen Einheiten gut durchdacht und aufgeräumt. Neben dem Bereich der CPU ist auf einem mITX-Motherboard ohnehin nicht mehr viel Platz für Unordnung. So sind auch die Anschlüsse für die CPU- und Gehäuse-Lüfter ordentlich und gut erreichbar in die Randbereiche gerückt.

Der Clou: Einerseits sind die Module so aufgebaut, dass sie weder anderen Komponenten im Wege stehen oder gar Sockel verdecken, andererseits sind auch die Kühlkörper ebenso funktionell wie platzsparend konzipiert.

So ergibt sich ein in sich stimmiges, durchdachtes und aufgeräumtes Bild eines weiteren visuell sehr ansprechenden ROG-Mainboards.

Verarbeitung:

Durchweg alle Anschlüsse, Kühlkörper und Erweiterungskarten sowie die Hauptplatine selbst haben die von ASUS und ROG gewohnte sehr hohe Verarbeitungsqualität. Es konnten keinerlei Kratzer, scharfe Ecken oder Kanten, wackelige Bauteile oder ähnliches gefunden werden. Alles ist von vornherein fest an seinem Platz oder wird durch passgenaue Schrauben und Halterungen fest an seinem Platz gehalten. Durchweg alle Sockel und Buchsen halten ihr Gegenstück fest und stramm im Griff, sodass sich nichts lösen kann, was sich nicht lösen soll.

 

ASUS Maximus VI Impact_6
ASUS Maximus VI Impact_5

 

Ausstattung und Technik:

Das ASUS Maximus VI Impact verfügt über viel, mehr und vielleicht sogar am meisten Ausstattung und Technik. Zunächst einmal kurz zu den rudimentären Dingen. Das Board unterstützt den neuen Intel Z87 Chipsatz und unterstützt Intel Prozessoren des Sockels 1150. Der integrierte Grafikprozessor bietet einerseits Multi-VGA Ausgaben Unterstützung  über HDMI/DisplayPort Schnittstellen und unterstützt hierbei HDMI mit einer maximalen Auflösung von 4096 x 2160 bei 24 Hz beziehungsweise 2560 x 1600 bei 60 Hz sowie DisplayPort mit einer maximalen Auflösung von 4096 x 2160 bei 24 Hz beziehungsweise 3840 x 2160 bei 60 Hz. Darüber hinaus werden ebenfalls Intel InTru 3D, Quick Sync Video, Clear Video HD Technology und Insider unterstützt.

Kommen wir zu den technischen Finessen und Feinheiten des ASUS Maximus VI Impact.

Impact Power

Die erste Auffälligkeit bei dem kleinen Boliden mag die Impact-Power-Erweiterung sein. Da bei einem mITX Board in der Horizontalen nicht allzu viel Platz ist, haben die ROG-Ingenieure sich mit der eigens für das Impact angefertigten Überarbeitung der Extreme Engine Digi+ III-Technologie schlicht für ein vertikales Design entschieden und bauen sozusagen in die Höhe. Die am oberen Ende der Karte angesiedelte Erweiterung stellt quasi das Kraftwerk oder den Generator des Mainboards dar. Dank der für den OC-Bereich renommierten 60A BlackWing Chokes und 10K Black Metallic Capacitors steht das ASUS Maximus VI Impact den großen Boards in Sachen Overvolting und Overclocking in nichts nach und ermöglicht punktgenaue manuelle Kontrolle über jegliche Einstellungen hinsichtlich der Energieversorgung.

SupremeFX Impact Soundkarte

Bleiben wir bei den vertikalen Erweiterungen und sehen uns die ebenfalls extra für das ASUS Maximus VI Impact entwickelte SupremeFX Impact-Soundkarte an. Diese bietet eine erstklassige Klangqualität dank eines hervorragenden Signal-Rausch-Abstands von 115dB (SNR) für den Ausgang und verlustfreien 110dB für den Eingang. Darüber hinaus verfügt die Karte über ein zweifach differentielles Design mit insgesamt vier Operationsverstärkern, welches einerseits aufgrund eines audiophilen Texas Instruments LM4562-Operationsverstärker das Klangerlebnis ungemein verbessert. Andererseits sorgt das durchdachte PCB-Design, welches die analogen Signale des SupremeFX Audio-Chips in zwei identische, aber gegenphasige Signale aufsplittet, dafür, dass die Audioausgabe störungsfreier und intensiver erfolgt.

Der Clou: Die Karte ist dabei einerseits so schmal und andererseits durch einen eigenen Anschluss so angesiedelt, dass sie weder mit dem CPU-Kühler, noch mit dem PCIe x16-Steckplatz ins Gehege kommt.

mPCIe Combo II mit 802.11ac/Bluetooth 4.0

Die Kombo-Karte wurde für das ASUS Maximus VI Impact ebenfalls weiterentwickelt und zu einer ebenfalls separaten, vertikalen Einheit geformt. Einerseits steigt dabei die Konnektivität des Computers dank der leichten Installation binnen Sekunden über die neuesten Übertragungsstandards in Form von integriertem Dualband 2,4GHz/5GHz, Wi-Fi 802.11ac und Bluetooth 4.0. Andererseits unterstützt das exklusive ASUS Wi-Fi GO! Remote sowie Wi-Fi Engine, zur Verbesserung der WLAN-Performance und rüstet einen gleichzeitig noch mit dem zukünftigen M.2-Verbindungsstandard (NGFF – Next Generation Form Factor) für SSDs aus (M.2 ist ein besonders schneller und energieeffizienter Standard, der mPCIe und mSATA ersetzen und die SSD-Performance optimieren soll).

Auch diese Erweiterungskarte ist ebenfalls sehr schmal, steht nicht im Wege und ist in Höhe und Anordnung ideal auf den Gebrauch in einem Kompaktsystem angepasst. Die Spezifikationen in der Höhe für ein typisches mITX System werden dabei auch nicht überschritten.

Anschlüsse

Über zahlreiche Anschlüsse, die eigentlich keinerlei Wünsche mehr übrig lassen und einem bei diesem Formfaktor in Staunen versetzen, verfügt das ASUS Maximus VI Impact ebenfalls:

Externe Anschlüsse

1x DisplayPort
1x HDMI
1x eSATA
1x LAN (RJ45; mit GameFirst II)
4x USB 3.0 (blau)
4x USB 2.0 (mit ROG Connect, USB Bios Flashback und USB Charger+)
1x S/PDIF-Ausgang (optisch)
3x Audio-Anschlüsse

Interne Anschlüsse

1 x USB 3.0 Anschluss (unterstützt zusätzlich 2 USB 3.0-Schnittstellen)
1 x USB 2.0-Anschluss (unterstützt zusätzlich 2 USB 2.0-Schnittstellen)
4 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen
1 x Prozessorlüfteranschluss
3 x Gehäuselüfteranschlüsse
1 x SupremeFX Impact Connector
1 x mPCIe Combo II Connector

ASUS Maximus VI Impact_8
ASUS Maximus VI Impact_9

 

Software

Kommen wir nun zu den Software-seitigen Schmankerl des ASUS Maximus VI Impact. Wenn ihr dachtet, dass mit den Innovationen auf Seiten der Hardware schon das Maß aller Dinge erreicht wurde, werdet ihr nun eines Besseren belehrt, denn ASUS legt mit der Software noch eine ordentliche Schippe drauf.

 

ASUS AI Suite III

Wie die anderen ASUS Boards verfügt natürlich auch das ASUS Maximus VI Impact über die neueste Version der hauseigenen Rundum-Wohlfühl-Software AI Suite (in der dritten Version). Diese bietet nebst Temperaturüberwachung und softwareseitige Übertaktung direkt in Windows eine Vielzahl weiterer Funktion für beste Bedienung, Einstellungen und Komfort.

AI Suite 3_1

 

ROG GameFirst II Gadget

GameFirst II

Das ohnehin schon starke Intel I217 Gb-LAN kommt mit einer Verfeinerung per Software in Form von GameFirst II daher. Diese sichert einem, dank intuitiv bedienbarer Oberfläche, ein optimiertes Spielerlebnis durch Senkung des Pings und individuelle Priorität der Bandbreite laufender Programme zu.

Besonderer Komfort bieten Zusatzfunktionen wie „Leitung einmessen“, „cFos Speedtest“, „Aktuelle Verbindungen“, „Bandbreite bevorzugen/Ping-Zeit bevorzugen“ und „Verbrauchsgrafik“. So hat man stets die totale Kontrolle über seine Verbindungen und die volle Übersicht.

 

ROG RAMDisk

Die hauseigene Software von ASUS, um aus eurem freien RAM-Speicher eine noch schnellere Festplatte als eine SSD zu machen.

ROG RAMDisk
ROG MemTweakIt

MemTweakIt

Dieses Programm liefert euch eine detailierte Übersicht über die Taktraten und Versorgungsspannungen eurer RAM-Riegel und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, direkt in Windows per Software einen Eingriff in sämtliche Einstellungen des RAMs hinsichtlich Optimierung, Overclocking, Undervolting und so weiter.

 

ASUS Boot Setting

Ein kleines, aber feines Programm, welches euch nach dem nächsten gewollten oder ungewollten Neustart automatisch ohne weiteren Tastendruck in das BIOS schickt, um etwaige Änderungen an den Einstellungen vorzunehmen.

ASUS Boot Setting

 

 

Sonic Radar

Zum Schluss kommen wir noch auf ein eher düsteres Kapitel von ASUS zurück, auf welches wir auch im Großen und Ganzen gar nicht weiter eingehen möchten. Nach ihrem ersten Versuch und Schritt in diese Richtung mit dem damaligen Projekt „3D SeeThrough“, wagen sie – trotz dem schon damaligen großen Protest – nun mit Sonic Radar einen weiteren Schritt in diese Richtung. Diese Overlay-Software gibt einem sowohl in Singleplayer-Spielen als auch in Multiplayer-Spielen (!) per eingeblendetem Radar Richtung und ungefähre Entfernung von Geräuschquellen an (sei dies durch Schüsse, Schritte, Nachladen oder sonstigen Ereignissen). Riecht verdächtig nach Schummelei, ist es im eigentlichen Sinne auch und wir haben kein Herz für Cheater.

Leistung

Für die Bestimmung der Leistung des Systems und der Harmonie der Komponenten untereinander wurden in unserem Test die Programme SiSoft Sandra (CPU Benchmarks), Cinebench R11.5, Cinebench R15, WinRAR (Benchmark), TrueCrypt (Benchmark) verwendet. Gerade im Falle der Cinebench Benchmarks wurde dabei explizit auf die Verwendung einer Grafikkarte verzichtet, um die reine Kommunikationsleistung des Mainboards mit der integrierten Grafikeinheit zu testen.

Über die Leistung unter gehobenen oder extremen OC-Bedingungen konnten wir soweit keine Daten sammeln, da die für den Test verwendete und dem Formfaktor entsprechende Hardware (ITX Gehäuse und HTPC Kühler) diesen Bedingungen nicht standgehalten haben. Ein OC-Test wird jedoch bei entsprechend großer Nachfrage unter passender OC-Umgebung nachgeholt.

ASUS Maximus VI Impact_sandra_1
ASUS Maximus VI Impact_sandra_2
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ASUS Maximus VI Impact_graph1
ASUS Maximus VI Impact_graph4
ASUS Maximus VI Impact_graph2

 

Persönliches Fazit

Mit dem ASUS Maximus VI Impact beweist ASUS eindrucksvoll, dass Leistung ganz und gar nicht in direkter Korrelation mit Größe einhergeht. Das mITX-Wunder kann mit den Großen mehr als nur gut mithalten beziehungsweise schafft es sogar, diese hinter sich zu lassen. Ein perfektes Zusammenspiel von geistreicher Innovation, optisch ansprechendem Design, brachialer Leistung und kompromissloser Zuverlässigkeit auf kleinstem Raum. Hier werden eindeutig und zweifelsfrei Maßstäbe gesetzt und Kinnladen gen Boden befördert.

Das ASUS Maximus VI Impact bekommt ihr derzeit bei amazon.de zu einem Preis von 205,32€.

Positiv:

– extreme Leistung auf engstem Raum
– perfekte Verarbeitung
– höchster Komfort dank der speziellen Erweiterungskarten

Negativ:

– Preis liegt unter Umständen eng an der Schmerzgrenze oder bereits darüber

 

Für die dargebotene Leistung bekommt das ASUS Maximus VI Impact von uns ohne jeglichen Zweifel den Hardbloxx-Leistungs-Award verliehen.

Leistungs Tipp Award

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Euer Hardbloxx-Team

 

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Performance Test / Testbericht: 3x Z77-Mainboards, Gigabyte, Sapphire & Asus

Ist es nicht die Grundlage, die alles entscheidet? Ob wir nun am Wochenende mit den Kumpels unterwegs sind, auf dem Snowboard stehen oder einfach nur daheim am Zocken sind – die Grundlage ist das Wichtigste! Jeder Hardcore Overclocker schreckt sofort vor kleinen mickrigen Mainboards zurück. Jeder Spieler will das kleinste Fünkchen Leistung aus seinem PC kitzeln. Wir haben uns insgesamt 3 aktuelle Boards für Intels Ivy Bridge Technologie angeschaut. Von Gigabyte über Sapphire bis hin zu Asus sind hier drei namhafte Hersteller vertreten und bieten mit ihren Boards eine Highend-Platine für die neuen Intel Ivy Bridge CPUs der dritten Generation. Wer dringend ein starkes Board sucht, sollte hier weiterlesen.

Sapphire PURE PLATINUM Z77

Sapphire ist vor allem aufgrund ihrer sehr guten Grafikkarten bekannt. Im Mainboardbereich dominiert der Boardpartner aktuell noch nicht so stark wie die Konkurrenz, möchte jedoch mit dem PURE PLATINUM Z77 aufholen. Das Board kam in einer auffälligen silber-grauen Verpackung bei uns an. Nach dem Öffnen des Kartons sprudelte vorerst etwas Ernüchterung aus uns heraus. Neben sechs SATA-Kabeln, einer USB 3.0 Blende, einer ATX Blende, einer Steckkarten Blende und dem Handheft fanden wir noch das Board – wie auch nicht anders erwartet.

Das Board selbst sticht nicht durch spezielle aufwendige Kühlsysteme heraus, dafür ist es mit vier PCI-e Steckplätzen gut ausgestattet. Von den vier Steckplätzen sind drei mit PCIe 3.0 und eins mit PCIe 2.0 bestückt. Sapphire bestückt die Geschwindigkeit der einzelnen Steckplätze jedoch vorbildlich und gewährt dem einem CrossFire Verbund 16 zu 8 Lanes. Unser Gigabyte-Pendant im Test liegt hier sogar noch hinter dem Sapphire Brett. Zudem findet ihr einen internen USB 3.0 Anschluss auf dem Board wieder. Mit der USB-Blende bekommt ihr somit weitere zwei Anschlüsse auf eure Rückseite des PCs und verdoppelt die bisherige Ausstattung. Die restliche Ausstattung gehört eher zum Standard und sticht nicht sonderlich heraus. Die Software ist mit Sapphire TrixX gut, jedoch nicht beeindruckend gewählt. Die Einstellungsmöglichkeiten halten sich in Grenzen und legen ihren Schwerpunkt vor allem auf das Übertakten. Die UEFI Version des Mainboards scheint wie ein aufgepeppeltes BIOS mit grafischer Oberfläche, das jedoch mit ein paar neuen Einstellmöglichkeiten aufwarten kann, im Gegensatz zu manch ein herkömliches BIOS. Alles in allem ist das Sapphire PURE PLATINUM Z77 ein normales Board für IVY Bridge CPUs.

Die Übertaktung des Sapphire-Boards verlief mit dem hauseigenen Tool einfach und schnell. Ihr müsst nicht unbedingt separat in das UEFI und den Takt umständlich hochschrauben. Die Stabilität war gegeben, jedoch erhielten wir ein einziges Mal einen Freeze bei 4,5GHz. Nach zahlreichen folgenden Tests trat das Problem jedoch nicht mehr auf, weshalb wir es nicht direkt auf das Sapphire-Board schieben möchten und können.

Gigabyte Z77X-UD5H

Das Gigabyte kommt, wie gewohnt, in einer weiß/grauen Verpackung zu euch nach Hause. Reichlich bunte Schrift zeigt euch die speziellen Features und belegt mit Diagrammen die Leistung des Mainboards. Zum Lieferumfang gehört auch hier eine USB Blende, SATA Kabel, eine ATX Blende und das Benutzerheftchen. Das Design des Boards gestaltete Gigabyte in einem sehr dunklen Grauton, der bereits ins Schwarze abrutscht. Einen perfekten Kontrast bieten dazu die blauen Kühlkörper für die Spannungswandler und die Southbridge. Das Kühlsystem ist aufwendig und stylish gestaltet – Gigabyte-typisch.

Der Hersteller bestückte sein Z77X-UD5H mit drei PCIe Steckplätzen für Grafikkarten, die jedoch nicht über eine perfekte Crossfire Unterstützung verfügen. Wird der erste Steckplatz bereits mit 16 Lanes angesprochen, fällt auf den nächsten nichts mehr ab. So müssen Grafikkartenbundles mit 8/8 oder 8/8/4 betrieben werden. Der Sapphire-Konkurrent macht dies hier wesentlich besser. Für Zusatzkarten platziert Gigabyte zusätzlich noch einfache PCIe Steckplätze auf dem Board. Für Nostalgiker gibt es zusätzlich noch einen normalen PCI-Steckplatz.

Doch was ist ein Gigabyte-Board ohne technische Feinheiten? Richtig – kein Gigabyte-Board! So hat der Hersteller wieder alle Feinheiten aus der Trickkiste gezaubert, um Stromversorgung und Leistung zu erhöhen. So nutzt das Board die Gigabyte All Digital Power Engine dafür, spezielle Komponenten mit mehr Strom zu versorgen, wenn sie es benötigen. Umgekehrt wird Leistung gekürzt, wenn sie nicht benötigt wird und somit einem anderen Bauteil zur Verfügung gestellt. Dadurch kann die Performance und auch die Leistungsaufnahme perfekt gesteuert werden. Für Overclocker wird zudem die Onboard-Power-Funktion und das LED Debug Display wichtig. Hier können beim Experimentieren Fehlercodes herausgelesen werden und bei einem Freeze wird das System bequem über den Reset-Button neugestartet. Solltet ihr es dann einmal mit dem Übertakten übertrieben haben, könnt ihr bequem zwischen dem Dual-UEFI wechseln und das zerschossene Profil reseten.

Die Software, die Gigabyte zu seinem Mainboard dazulegt, ist die gleiche, die es auch zu günstigeren Boards gibt. Doch das ist nichts Negatives – endlich können wir wieder das gute Touch Bios betrachten. Mit dem Gigabyte Touch BIOS muss man nicht mehr seinen PC neu starten, um Einstellungen vorzunehmen. Auf der Treiber-CD befindet sich ein EFI, das man auf dem Desktop bedienen kann. Das Programm verfügt leider noch nicht über sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und kann dem BIOS gefährlich werden, jedoch befindet sich das Touch BIOS noch im Anfangsstadium. Die Bedienung funktioniert bereits tadellos und auch die grafische Oberfläche kann überzeugen. Mit der Funktion “@BIOS” kann zudem das eigene interne BIOS extrem schnell aktualisiert werden. Auf Wunsch könnt ihr die neue Version selbst einspielen oder ihr lasst das Programm die neue Version direkt vom Gigabyte-Server laden.

Die Übertaktbarkeit des Gigabyte Boards funktioniert aufgrund des guten EasyTune vor allem für Anfänger sehr leicht. Es sind bereits vorgefertigte Profile vorhanden, mit denen der CPU-Takt im Handumdrehen hochgedreht werden kann. Wer jedoch selbst an der feinen Schraube drehen möchte, der kann das Tool natürlich auch manuell betätigen. Die Übertaktung im UEFI geht ebenso gut von der Hand, jedoch bevorzugten wir aufgrund der einfachen Übertaktung das EasyTune Tool.

Asus Sabertooth Z77

Beim Asus Sabertooth Z77 haben wir mal wieder gesehen, dass es doch sehr viel Spaß machen kann, ein Mainboard zu testen. Das Sabertooth ist kein normales Board mit langweiliger Platine und einfachen Steckplätzen – Asus hat sich hier etwas besonderes ausgedacht. Das gesamte Board erhielt vom Hersteller eine schwarze Verkleidung. Lediglich der Sockel und wichtige Steckplätze wurden frei gelassen. „Doch wozu das ganze?“, fragten wir uns beim Auspacken. Doch bereits als wir das Zubehör aus dem Karton holten, ahnten wir, warum. Asus legt dem Sabertooth Z77 zwei kleine Lüfter bei, die in die Verkleidung integriert werden. Dadurch wird unter der Verkleidung ein Luftstrom erzeugt, der die Temperaturen der Spannungswandler und umliegender Bauteile schnell ableitet. Das Konzept ist durchdacht und funktionierte im Test einwandfrei, auch wenn die neuen kleinen Lüfter eine zusätzliche Lautstärkequelle sind.

Das restliche Zubehör gesellt sich mit SATA-Kabeln, USB Blende und Handbuch zu den anderen Boards. Eine Treiber-CD ist natürlich ebenfalls enthalten. Besonders begeistert waren wir vor allem von der Asus Software. Hier hat sich der Hersteller sehr viel Mühe gegeben. Nicht nur, dass die Oberfläche sehr übersichtlich und leicht zu gestalten ist, nein, die programme sind sehr umfangreich und lassen alle möglichen Einstellungen zu. Hier wird jedem SilentFan und jedem Übertakter das Herz aufgehen. Es lässt sich der Multiplikator oder der Takt einzelner Komponenten leicht einstellen. Für die Temperaturverwaltung gibt es über das Mainboard verteilt zahlreiche Messpunkte, die dauerhaft überwacht werden können. Eine Lüftersteuerung für verschiedene Punkte ist ebenso mit an Board – einfacher war der übertaktete SilentPC nie gewesen. Wie bei Gigabyte findet man auch beim Asus-Mainboard eine Spannnungsregulierung. Hier werden einzelne Bauteile überwacht und gesteuert. Ein großes Lob geht zudem an das UEFI des Sabertooth Z77. Es ist aufgeräumt, übersichtlich und bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Fortgeschrittene und Profis.

Doch nicht nur die Software des Asus Sabertooth ist auf einem hohen Niveau. Auch die Bauteile wurden so ausgewählt, dass ihnen ein langes Leben gegönnt wird. die einzelnen Kondensatoren und Spulen erhielten ein spezielles Militär-Zertifikat, wodurch ihre Stabilität durch eine unabhängige Quelle geprüft wurde. Die Spulen wurden nicht, wie bei normalen Boards, aus reinem Eisen hergestellt, sondern erhielten speziell ausgesuchte Metalle, was es ihnen ermöglicht, einen Bemessungsstrom von 40A auszuhalten.

Die Übertaktbarkeit des Boards ist auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Bauteile. Die Übertaktung funktioniert über das UEFI, jedoch noch leichter über die mitgelieferte Software. Einfach den OC-Manager geöffnet, kurz am Balken gespielt und zack – der Prozessor läuft auf 4,2 GHz. Beim Übertaktungsversuch mussten wir nicht einmal viel im Voltbereich rumschrauben – sogar 4,5GHz waren problemlos möglich, ohne an der Voltschraube zu drehen.

Leistung:

Doch kommen wir nun zum wichtigsten und entscheidensten Teil – der Leistung. Besonders überraschend war der Test hier nicht, da Gigabyte mit seinem Z77-Mainboard dominierte, dicht gefolgt vom Asus Sabertooth Z77. Das einzige, was wirklich etwas bitter aufstieß, war die Leistungsaufnahme des Asus Sabertooth Z77, da dieses im Test am energiehungrigsten war. Überzeugt hat hier das Sapphire Pure Platinum, das weniger Strom „fraß“, jedoch auch mit der Leistung hinter der Konkurrenz blieb. Wir testeten vor allem die Arbeitsleistung der Boards und hielten uns in diesem Test bewusst von Spieletests fern. Die Abweichung der Spieletests war viel zu gering und lag im Bereich der Messungenauigkeit.

Testsystem:

CPU: Intel i7 3770

RAM: Kingston 4GB HyperX Plug&Play

Persönliches Fazit:

Der Test hat uns gezeigt, dass die Großen im Boardbereich mehr Erfahrung haben als Neulinge. Sapphire gehört zu den beliebtesten Grafikkartenherstellern am Markt, kann jedoch im High-End-Mainboardbereich nicht ganz mithalten. Klar, hier entscheidet vor allem der Preis. Liegt das Pure Platinum preislich unter 200€, schießen Asus und Gigabyte weit über die 200€ Marke hinaus. Doch was hier geboten wird, ist wirklich einsame Spitze.

Das Asus Sabertooth hat uns nicht ausschließlich durch sein Design überzeugt, sondern vor allem durch das durchdachte Konzept und die gute Software überrascht. Besonders das schöne und aufgeräumte UEFI bietet Anfängern sowie Fortgeschrittenen einige Spielmöglichkeiten. Die Software lässt zudem keine Wünsche offen und handled Lüfter, Temperaturen und Leistung spielend und rasend schnell. Das Asus Sabertooth hat aufgrund des Rund-um-Sorglos-Pakets unseren LeistungsSIEGER-Award verdient, da ringsherum einfach alles stimmt. Leistung + Software + Leistungsaufnahme liegen auf einem hohen Niveau und spielen die Konkurrenz gekonnt aus.

Das Gigabyte Z77X-UD5H ist ein wahnsinnig schnelles und rasantes Board. Die Rohleistung lag immer vor der Konkurrenz und die Stabilität überzeugte auf ganzer Linie. Es ist nicht verwunderlich, dass aktuelle Leistungsrekorde mit einem Gigabyte-Board erzeugt wurden. Einzig die Software könnte noch etwas ausgeklügelter werden und auch etwas umfangreicher zu bedienen sein. Auch das UEFI lag im Bereich der Benutzereffizienz noch hinter dem Asus Board zurück. Dennoch ist das Gigabyte das schnellste Mainboard unseres Tests, wodurch es unseren LeistungsTIPP-Award verdient hat. Jeder Overclocker und jeder Leistungsfetischist MUSS zum Gigabyte Z77 UD5H greifen.

Das Sapphire Pure Patinum Z77 machte trotz seiner Niederlage dennoch eine gute Figur. Vor allem die Ausstattung und die gute Bestückung konnte uns hier überzeugen. Auch die Leistungsaufnahme lag etwas vor der Konkurrenz. Leider war es auf ganzer Linie schwächer als die Konkurrenz. Große Defizite hat das Sapphire PURE Platinum Z77 vor allem im Bereich der Software, da das TrixX Tool noch nicht umfangreich genug ist und das UEFI noch in den Kinderschuhen steckt. Vor allem die hakelige Maussteuerung machte uns im EFI große Sorgen. Für Sapphire heißt es noch etwas Arbeit und Feintuning, um an die Konkurrenz heranzureichen – von uns gibt es aktuell leider keine Kaufempfehlung für das Sapphire-Board.

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Test / Testbericht: Gigabyte 970A-UD3

Ob beim Hausbau, beim Kochen oder beim Schreiben – es zählt was drunter ist. Natürlich verhält es sich genauso beim PC. Denn hier gibt das richtige Mainboard den Ton an. Ein PC läuft nur so stabil, wie auch die Grundlage es letztendlich hergibt. Vor allem Übertakter wissen ein gutes Mainboard zu schätzen. Im Laufe der Jahre haben sich viele Hersteller an der Spitze der Boards herauskristallisiert. Einer davon war und ist immer noch Gigabyte. Der Boardpartner und Hersteller von Mainboards, Grafikkarten und Peripherie ist unter Übertaktern ein Guru und auch im PC Einsteigermarkt setzen viele Anwender gerne auf Gigabyte Boards. Im heutigen Test schauen wir uns kein High-End Board an. Dieses Mal kommt ein günstiges Einsteigermainboard von Gigabyte zum Einsatz. Das 970A-UD3 möchte nicht mit Ausstattung und Prunk glänzen, sondern mit Stabilität und Einfachheit dem Einsteiger einen Mehrwert bieten.

Sockel:AM3+
Unterstützte Prozessoren:AMD FX Prozessoren, AMD Phenom II Prozessoren, AMD Athlon II Prozessoren
Chipsatz Northbridge:AMD 970
Chipsatz Southbridge:AMD SB950
RAM Unterstützung:DDR3 2000(O.C.)/1866/1600/1333/1066 MHz
Channelmode:Dual Channel
RAM Slots:4
Maximaler Ram-Ausbau:32GB
Steckplätze:1x PCIe 16fach (läuft mit 16 Lanes); 1x PCIe 16fach (läuft mit 4 Lanes); 3x PCIe 1fach; 2x PCI
Multigrafikkarten:ATI Crossfire Technologie
Audio:Realtek ALC889, 2/4/5.1/7.1-Kanal, S/PDIF Out
LAN:Realtek RTL8168 Chip (10/100/1000 Mbit)
Ports:6x SATAIII; 4x USB 3.0 (2 intern), 14x USB 2.0 (6 intern)
Interne Anschlüsse:
  1. 1 x 24-pin ATX Main Power
  2. 1 x 8-pin ATX 12V Power
  3. 6 x SATA 6Gb/s Anschluss
  4. 1 x CPU Fan Header
  5. 2 x System Fan Header
  6. 1 x Power Fan Header
  7. 1 x Front Panel Header
  8. 1 x Front Panel Audio
  9. 1 x S/PDIF Out
  10. 3 x USB 2.0/1.1
  11. 1 x USB 3.0/2.0
  12. 1 x IEEE 1394a
  13. 1 x Trusted Platform Module (TPM)
  14. 1 x Serielle Schnittstelle
  15. 1 x Clear CMOS Jumper

Das Gigabyte 970A-UD3 ist ein Einsteigermainboard für die neuen AMD FX sowie für ältere Phenom Prozessoren. Als Chipsatz kommt AMDs Einsteigervariante 970 zum Einsatz. Die Northbridge wird wie die größeren Varianten 990FX und 990X im 65nm Verfahren gefertigt. Der Einsteigerchip unterscheidet sich vor allem durch die geringere Bereitstellung von PCIe-Lanes. Anstatt 42 Bahnen, wie bei der großen Variante, kann der 970er nur eine Grafikkarte mit 16 Lanes versorgen, während der andere PCIe Steckplatz noch über 4 Bahnen verfügt. Aufgrund der geringeren Leistungsfähigkeit, sinkt auch die TDP von 19,6 Watt (990FX) auf 14 Watt beim 970er. Kombiniert wird die Northbridge mit einer SB950 Southbridge. Diese kommuniziert über einen A-Link Express III Port mit der Northbridge und ist mit 2 GB/s an sie angeschlossen. Durch den SB950 erhöhen sich die PCIe Lanes um weitere 4 Leitungen. Er bringt sechs SATA3 Ports mit sich und kann bis zu 14 USB 2.0 Ports ansteuern. Zudem gibt es HD-Audio, RAID-Modi in den Versionen 0, 1, 5 und 10. USB 3.0 wird vom SB950 leider noch nicht unterstützt, weshalb auch Gigabyte auf seinem Board auf Etron vertraut.

Der Lieferumfang ist für diese Preisklasse normal und nichts Besonderes. Neben dem Handbuch liegt die Treiber-CD, eine ATX-Blende mit farbiger Kennzeichung und ein 4x SATA3 Kabel. Auf der Treiber CD finden wir beliebte Programme wie das Touch BIOS, Easy Tune und auch eine Antiviren Software von Norton. Vor allem bei den Softwarebeigaben können sich Gigabyte Nutzer freuen, denn die Programme sind sehr gut und einfach in ihrer Anwendung. Besonders das Touch BIOS konnte uns im Test überzeugen und machte sogar Spaß. Das Gigabyte 970A-UD3 läuft auf einer normalen BIOS Version, wie man sie noch von früher kennt. Gigabyte entschied sich dafür, da vor allem die Stabilität des Systems vom altbewährten BIOS positiv beeinflusst wird. Wer sein BIOS dennoch einmal zerstören sollte, der kann auf die DUAL-BIOS Technologie zurückgreifen und mit einfachen Handgriffen das Haupt-BIOS zurücksetzen. Die Funktionen des Systems sind ausreichend bis gut und lassen einige Einstellmöglichkeiten zu.

           

       

Wer sich mit dem BIOS jedoch nicht anfreunden kann und lieber auf einen grafischen EFI-Modus setzt, für den hat Gigabyte ebenfalls etwas in petto. Mit dem Gigabyte Touch BIOS muss man nicht mehr seinen PC neu starten, um Einstellungen vorzunehmen. Auf der Treiber-CD befindet sich ein EFI, das man auf dem Desktop bedienen kann. Das Programm verfügt leider noch nicht über sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und kann dem BIOS gefährlich werden, jedoch befindet sich das Touch BIOS noch im Anfangsstadium. Die Bedienung funktioniert bereits tadellos und auch die grafische Oberfläche kann überzeugen. Mit der Funktion „@BIOS“ kann zudem das eigene interne BIOS extrem schnell aktualisiert werden. Auf Wunsch könnt ihr die neue Version selbst einspielen oder ihr lasst das Programm die neue Version direkt vom Gigabyte-Server laden.

       

Für Tuningspezialisten liefert Gigabyte zusätzlich noch sein beliebtes EasyTune in der 6. Version mit. Neben zahlreichen Informationen zum Prozessor habt ihr die Möglichkeit, eure Hardware schnell und einfach zu tunen. Das Anheben der einzelnen Werte wie FSB oder Multiplikator funktioniert sehr schnell und der PC läuft dauerhaft stabil. Zudem könnt ihr auch eure Lüftergeschwindigkeiten drosseln oder eure Grafikkarte übertakten.

         

 

Doch nicht nur die Software ist ein Hingucker. Denn für ein Einsteigermainboard ist das Gigabyte 970A-UD3 verdammt gut ausgestattet. Durch den AM3+ Sockel könnt ihr aktuelle FX-Prozessoren sowie ältere Phenom II Prozessoren einsetzen. Arbeitsspeicher kann bis zu 32 GB eingesetzt werden. Wer auf einen AMD FX Prozessor setzt, kann bis zu DDR3 2000 MHz einsetzen. Doch erfreulich sind vor allem die vier USB 3.0 Ports, 14 USB 2.0 Ports sowie sechs SATA 3 Ports und besonders freuen könnt ihr euch darüber, dass das Gigabyte 970A-UD3 auch einen internen USB 3.0 Anschluss bietet, um auch Front-USB zu ermöglichen.

Das Gigabyte 970A-UD3 ist im Vergleich zu seinen Artgenossen der höheren Riege einfacher gestaltet. Keine aufwendigen Kühler mit Heatpipes, keine Plastikabdeckungen – ein reines Board wie Mutter Nat…ääh Gigabyte es erschaffen hat. Die Platine ist Gigabyte blau und die auffälligen Farben sind weiß und blau. Der Sockel ist dunkelgrau und das Retention Modul Schwarz.

 

Die PCIe Steckplätze mit 16 Pipelines sind Babyblau und alle Steckplätze darunter im normalen weiß designed. Genauso verhält es sich mit den RAM-Bänken, jedoch sind hier die aufeinanderfolgenden Bänke blau und weiß, um einen DUAL-Channel Modus einfach zu erkennen. Damit auch die einzelnen Komponenten auf dem Mainboard gut gekühlt werden, platziert Gigabyte großzügige Kühlkörper auf dem Board. Die einzelnen Kühlblöcke sind großzügig eingesetzt und können somit ausreichend Wärme aufnehmen und an die Umgebung abgeben. Was bei den Mainboards von Gigabyte ebenfalls immer positiv auffällt, ist die einfache Beschriftung der einzelnen Plätze für USB, Audio usw. Hier können sogar Anfänger ohne Probleme die Anschlüsse finden, ohne vorerst im Handbuch nachschauen zu müssen. Wie gewohnt ist natürlich auch die Verarbeitung auf dem höchstem Niveau.

 

In der Praxis zeigte sich das Gigabyte Mainboard sehr stabil, jedenfalls solange man den Prozessor nicht übertaktet. Da es sich beim 970A-UD3 um ein Einsteigerboard handelt, könnt ihr den Prozessor nicht bis ins Maximale ausreizen. Im Idle und im normalen Arbeitsmodus mit Photoshop lief unser Testsystem mit 4,2 GHz stabil. Im Stresstest mit Prime95 kam es jedoch bereits nach einer Minute zu einem Freeze. Erst mit einem Multiplikator von 20 und 4 GHz lief das System auch im Stresstest ohne Absturz. Zudem solltet ihr immer für eine gute Kühlung des Gehäuses sorgen, da die Kühlblöcke des Mainboards schnell eine hohe Abwärme entwickeln.

Persönliches Fazit:

Das Gigabyte 970A-UD3 ist eine Platine für den Einsteiger, wie man es sich wünscht. Der Lieferumfang reicht für den Anfang aus und lässt in dieser Preisklasse keine Wünsche offen. Besonders begeistert sind wir jedoch von der Ausstattung des Mainboards. Zwei USB 3.0 Ports, acht USB 2.0 Steckplätze, zwei PCIe Plätze und sogar optischer Sound – was will man für rund 70€ denn mehr? Noch hinzu kommen die guten und leicht zu bedienenden Programme wie das TouchBIOS und EasyTune. Das macht es jedem PC-Einsteiger leichter, die ersten Schritte mit Übertaktung und Lüfterkontrolle zu gehen. Das Gigabyte 970A-UD3 ist ein grundsolides Einsteigerboard mit einer sehr guten Ausstattung zu einem sehr günstigen Preis. Für ein Systemupdate auf einen FX Prozessor macht man mit diesem Mainboard nichts verkehrt. Natürlich sollte man bei der Anschaffung beachten, dass man sich kein Übertaktungswunder holt, denn für diesen Bereich ist das 970A-UD3 nicht bestimmt. Für die Ausstattung, die Stabilität und den günstigen Preis bekommt das Gigabyte 970A-UD3 unseren Preis-Leistungs-Award.

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Test / Testbericht: Gigabyte GA-X58A-OC

Auf der Überholspur nach dem Taktrekord benötigt man die richtige Grundlage. Betrachtet man die großen Overclocker weltweit, erzielten diese ihre grandiosen Werte nicht auf 0815 Mainboards – Nein! Ein High-End Board für maximale Erfolge ist der ideale Begleiter im täglichen Kampf um die Krone. Auch wenn der Preis dieser Boards weit über dem von normalen Platinen liegt, werden sie gerne gekauft. Doch nicht nur das OC-Potenzial eines solchen Mainboards ist wichtig, auch die allgemeine Performance muss einem die Mütze vom Kopf ziehen. So können normale Benchmarks schon einen genauen Unterschied zwischen einem Billigboard und einem richtigen Mutterschiff zeigen. Bisher konnten sich nur wenige Hersteller in diesem Bereich etablieren. Asus und Gigabyte sind bisher die beliebtesten und bekanntesten unter den Overclockern. Doch zweitgenannter trägt mit seinem GA-X58A-OC die Krone und führt Spitzentabellen an. Im heutigen Test untersuchen wir das Board auf seine Eigenschaften und die Taktmöglichkeiten. Dabei wollen wir keine Taktrekorde brechen, sondern zeigen, dass dieses High-End Board auch für Anfänger ein Taktspielzeug sein kann.

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Test / Testbericht: MSI 870A-G54

Ob HTPC, Office-PC oder Hardcore-Gaming-Rechner, alle sind sie auf eines angewiesen: Das Mainboard. Was nützt einem Overclocker ein Billigboard ohne Übertaktungsfunktionen? Wozu braucht ein Office PC ein Riesenmainboard mit bis zu 4 Pci-e Steckplätzen? Die Konfiguration macht den Rechner. So wollen wir uns heute unserem ersten Mainboardtest widmen. Das 870A-G54, der Firma MSI setzt auf den Sockel AM3, der für aktuelle AMD Prozessoren vorgesehen ist. Für welchen Einsatzzweck sich das Board eignet, zeigen wir Euch in unserem Test, geben Einblick in den Stromverbrauch und die Leistung.

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