Kategorie: 1.4.6 Zubehör

Kurztest: CnMemory Hybrid Colour USB 2.0 Stick

USB-Sticks sind heute kaum noch wegzudenken. Ihr Speicher wächst, sie werden günstiger und dafür auch immer kleiner. Mit dem Hybrid Colour bietet der Hersteller CnMemory nun einen winzigen Stick für PC, Tablet und Smartphone. Der kleine verfügt über einen herkömmlichen USB 2.0 Anschluss sowie einen Micro-USB Anschluss. Neben den unterschiedlich farbigen Kappen, ist vor allem die Nutzung am Smartphone ein wichtiger Punkt. Wie sich der kleine schlägt und ob er sich lohnt, klären wir im Kurztest.

Lieferumfang & Verpackung

Der kleine Hybrid Colour von CnMemory kommt in eriner herkömmlichen Blister-Verpackung zu euch, bei der ihr immer vorsichtig sein müsst. Nachdem ihr die Verpackung aufgeschnitten habt, entstehen hier oftmals unschöne scharfe und spitze Kanten, die euren Fingern gehörig zusetzen können. Auf der Rückseite platzierte der Hersteller eine kleine Kammer für die Farbkappen.

Aussehen und Verarbeitung

Aufgrund der Größe ist an dem kleinen USB-Stick nicht viel dran. Er ist unauffällig und wirkt mit seinem metallischen Finish zwar edel, verspielt sich das jedoch durch die ganzen Farbkappen. Doch ist dies natürlich Geschmackssache, denn mit der schwarzen Abdeckung bleibt der Kleine weiterhin edel und stylish. Wer es gerne ausgefallen mag, der nutzt eine der anderen Farben. An beiden Enden verfügt der Hybrid Colour über einen USB-Anschluss. Zum einen habt ihr hier einen Micro-USB Anschluss und auf der gegenüberliegenden Seite einen herkömmlichen USB 2.0 Stecker. Der Stick selbst macht einen sehr guten Eindruck und ist dank seiner kompakten Maße (31 x 12 x 4,7 mm) und seines Gewichts von lediglich 4 Gramm in der Tasche kaum spürbar. Zudem könnt ihr den Kleinen stets am Notebook oder dem Tablet angeschlossen lassen, ohne dass ihr darum fürchten müsst. Auch die einzelnen farbigen Kappen wirken solide und nicht zu billig.

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Technische Details

Technisch gesehen gibt es beim Hybrid Colour keine Auffälligkeiten, da es sich um einen herkömmlichen USB-Stick handelt. Mit 16, 32 und 64 Gigabyte bietet er reichlich Platz für zahlreiche Daten und eignet sich unserer Meinung nach hervorragend viel Dokumente und somit für Arbeit und Uni. Angegeben wird der Stick in seinen unterschiedlichen Größen auch mit unterschiedlichen Brutto-Geschwindigkeiten.

16 GB – 12/3 MB/s
32 GB – 14/3 MB/s
64 GB – 15/3,5 MB/s

Leistung

CnMemory hält sich bei seinen Geschwindigkeitsangaben gekonnt zurück, auch wenn der klein Hybrid Colour mehr leistet als erwartet. Unser Stick las im Durchschnitt mit 14-20 MB/s und auch die Schreibrate konnte mit 10-14 MB/s im Praxistest überzeugen. Eine 3 Gigabyte große Datei schaufelte der Hybrid Colour demnach in 4 Minuten und 10 Sekunden auf den Stick. Auch die theoretischen Benchmarks bescheinigen dem Stick eine schnellere Rate als angegeben. Lediglich für viele kleine Dateien ist der Stick eher ungeeignet, denn hier sinkt die Schreibrate auf ein Mindestmaß.

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CnMemory-hybrid-Atto Overlapped

Persönliches Fazit

Was soll man zu einem minimalistischen USB-Stick schon sagen, der vor allem die mobile Nutzung erleichtern soll? Ja er ist klein! Ja er ist leicht! Und ja, er lässt sich an Smartphones und Tablets anschließen und das macht ihn auch so hervorragend hybride. Auch für die Uni oder die Arbeit, wenn man wenige Dokumente kopieren muss, ist der Hybrid Colour eine Empfehlung wert. Doch ein aktueller Preis von rund 30 Euro für die 32 Gigabyte Variante sollte noch einmal durchdacht werden. Verzichtet man auf die bunten Kappen und den Micro-Anschluss, erhält man für weniger als die Hälfte ähnliche Sticks, die die gleiche Arbeit verrichten. Passt CnMemory den Preis noch an und geht hier rund 10 Euro nach unten, dann können wir den Hybriden für sämtliche Geräte uneingeschränkt empfehlen.

Positiv:

+ Klein und praktisch
+ Gut verarbeitet
+ Schnellere Raten als angegeben

Negativ:

– Noch zu hoher Preis
– Langsame 4K-Schreibrate

Test / Testbericht: Corsair Flash Voyager GTX 256 Gigabyte

Externe Festplatten waren gestern, heute hat fast jeder User einen oder oder gar mehrere USB-Sticks in seiner Tasche. Größen von 16, 32 oder 64 Gigabyte sind längst keine interessante Geschichte mehr, denn sie sind aufgrund der aktuellen Dumpingpreise für Jedermann zu haben. Doch wer schon einmal eine 10 Gigabyte große Datei oder vielleicht einen riesigen Ordner auf einen günstigen USB Stick kopiert hat, wird feststellen, dass Größe nicht alles ist. Mit dem Corsair Flash Voyager zeigt der Hersteller der Konkurrenz den Finger und präsentiert nicht nur einen enorm schnellen USB-Stick, sondern mit 256 Gigabyte auch noch eine mobile Festplatte in Miniatur-Ausführung.

Lieferumfang & Verpackung

Wie jeder andere USB-Stick kommt auch der Flash Voyager GTX von Corsair nicht wirklich aufwendig verpackt zu euch nach Hause. Einziger großer positiver Punkt, es handelt sich hier nicht um eine „Blister-Verpackung“, bei der ihr tödliche Verletzungen befürchten müsst. Der USB-Stick ist angenehm und sicher in Pappe verpackt. Auch im Lieferumfang steckt nichts drin außer der kleine rot/schwarze Blitz. Besonders beeindruckend finden wir das Verhältnis zwischen Preis/Gigabyte. Auch wenn der Corsair Flash Voyager GTX eine fortschrittliche Technik verbaut hat, ist der Preis pro Gigabyte vergleichsweise gering. Dies liegt jedoch auch daran, dass der Stick mit 128 Gigabyte und 256 Gigabyte recht groß ausgestattet ist und dadurch der Preis pro Gigabyte sinkt.

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Design

Betrachtet man den kleinen Corsair Flash Voyager auf den ersten Blick, wirkt er unscheinbar und kaum auffällig, doch schlummert in diesem David ein wahrer Goliath. Das Gehäuse ist größtenteils schwarz und wird lediglich vom Hinterteil und der Spitze der Verschlusskappe mit roter Farbe etwas aufgelockert. Auf dem Stick steht auf beiden Seiten in weißer Farbe das Corsair-Logo sowie der Schriftzug „Flash Voyager GTX“, wobei das GTX in roter Farbe aufglüht. Auch die Seiten werden von von einem kleinen Bereich roter Farbe etwas aufgelockert und verziert. Alles in allem dominiert jedoch die Farbe schwarz. Wer den Voyager am Schlüsselbund oder an einer Schnur befestigen möchte, kann dies an der hinteren Öse machen, die Corsair speziell dafür vorsieht. Mit rund 8 Zentimeter Länge, 2,7 Zentimeter Breite und 0,8 Zentimeter Höhe, ist der Corsair USB-Stick kein Winzling, jedoch angenehm kompakt für seine Technik. Achtung: Nutzer von Notebooks müssen bedenken, dass der USB-Port neben dem Stick definitiv versperrt wird, da der Flash Voyager GTX für einen USB-Stick sehr breit ist.

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Verarbeitung & Material

Neben dem gelungenen, zeitlosen Design freuen wir uns auch über die unglaublich gute und angenehme Verarbeitung. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und kann daher auch die entstehende Wärme hervorragend ableiten. Lediglich die Kappe und der hintere Teil des Sticks bestehen aus Kunststoff, der hier jedoch hochwertig und sehr stabil wirkt. Kanten und Grade sind keine erkennbar und auch die Kappe weißt keinerlei negative Punkte auf. Für unseren Geschmack ist das Öffnen und Schließen etwas zu „knackig“. Das Abziehen benötigt unserer Meinung nach etwas zu viel Kraft und auch das Schließen geht nur mit einem markanten „Klack“ über die Bühne. Doch müssen wir auch sagen, dass dies schon fast Nörgeln auf hohem Niveau ist.

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Leistung

Die Performance zieht sich der Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte aus einem Phision S9 Controller, den man bereits von Corsairs SSDs gewohnt ist. Aus diesem Grund beherrscht der Voyager GTX S.M.A.R.T und sogar den TRIM Befehlt. Die Performance stellte sich im Test als tatsächlich enorm dar. Der Stick schaufelt nicht nur fleißig Daten auf seinen Speicher, sondern liest sie auch verdammt schnell. Das macht er sogar so fix, dass unsere Test-SSD in verschiedenen Situationen nicht mehr hinterherkam, was den Stick sogar leicht ausbremste. Etwas unschön ist, dass der Flash Voyager GTX etwas mehr als handwarm wird beim Kopieren, was auf Dauer kein guter Zustand für die Komponenten sein kann.

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Persönliches Fazit

Der Corsair Flash Voyager GTX mit 256 Gigabyte Speicher ist ein unglaublich schneller, gut verarbeiteter und schicker USB-Stick der Premium-Klasse. Wer sich nicht mit externen Festplatten abmühen möchte und immer eine extreme Performance braucht, der muss hier zugreifen, wenn er denn die 220 Euro für den USB-Stick locker drüber hat. Verglichen mit anderen Sticks liegt zwar der Preis-pro-Gigabyte-Wert etwas hoch, dafür erhaltet ihr eine verdammt schnelle Technik und sehr viel Speicherplatz auf kleinstem Raum.

Aufgrund der enormen Leistung verleihen wir unseren LeistungsTIPP-Award!

LeistungsTIPP

Positiv:

+ schönes und zeitloses Design
+ Metall-Gehäuse
+ unglaubliche Performance
+ große Speicherkapazitäten

Negativ:

– Stick wird im Betrieb recht warm
– hoher Anschaffungspreis

Hier könnt ihr Preise vergleichen

Test/Testbericht: ROCCAT Sense Meteor Blue

Genau wie bei Autos kommt es auch bei Mauspads auf den Grip an. Wo die Reifen eines Autos jedoch auf einen guten Grip ausgelegt werden, sollen Mauspads für das genaue Gegenteil sorgen. Denn hier möchten wir so wenig Haftung wie möglich, um ein angenehmes Gleiten der Maus zu erreichen. Wir haben uns das Sense Meteor Blue, ein Mauspad vom deutschen Hersteller ROCCAT aus Hamburg, näher angeschaut. Mit unterschiedlichen Mäusen wollten wir wissen, was das ROCCAT Sense Meteor Blue denn im Alltag und beim Zocken leistet.

Technsiche Daten

  • mikrokristalline Beschichtung
  • 400 x 280 x 2 mm groß
  • gummierte Unterseite

Das ROCCAT Sense Mauspad kommt in einer schlichten durchsichtigen Kunststoffverpackung, die sich frustfrei öffnen lässt. Hier müsst ihr also keine Schere ansetzen, nur um danach jede Menge scharfe Kanten an der Verpackung vorzufinden. Praktisch ist, dass außen auf der Verpackung zwei Teststücke des Mauspads angebracht wurden. Einmal die Vorder- und einmal die Rückseite. Das ist vor allem gut, wenn ihr das Pad noch nicht kennt und die Oberfläche vor dem Kauf oder Auspacken anfassen oder näher betrachten möchtet. Zusätzlichen Lieferumfang gibt es beim ROCCAT Sense nicht.

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Doch wie kamen wir mit dem Sense klar? Und noch wichtiger, wie kamen unsere Gamingmäuse damit klar? Durch die Größe von 400x280mm benötigt ihr schon mal einiges an Platz auf eurem Schreibtisch. Dadurch habt ihr auf dem Pad jedoch sehr viel Bewegungsfreiraum, was vor allem Low-Sense-Spieler gefallen dürfte. Doch auch wenn ihr die maximale Auflösung aus eurer Maus herausnehmen möchtet, macht das ROCCAT Sense Spaß, denn auch hier bietet es eine sehr gute Präzision und lässt pixelgenaue Manöver zu. Vorausgesetzt eure Hand ist dazu ebenfalls in der Lage.

Die Gleiteigenschaften sind hervorragend und haben uns in Kombination mit der kürzlich getesteten ROCCAT Kone Pure Optical am besten gefallen. Hier ist nahezu kein Reibungswiderstand spür- oder hörbar, weshalb der Nager aus eigenem Hause wie geschaffen dafür ist. Doch auch Gamingmäuse anderer Hersteller können problemlos auf dem Pad verwendet werden. Bei den etwas in die Jahre gekommenen Logitech G5 und Razer Deathadder war das Gleitgefühl fast identisch. Einzig mit einer FUNC MS-3 mit ihren extrem flachen Gleitpads war es nicht ganz so angenehm. Die MS-3 kratzte ganz leicht über das ROCCAT Sense, was als etwas störend empfunden wurde.

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In Spielen und auf dem Desktop wurden Bewegungen der Maus exakt übertragen. Auch wenn ihr in CAD-Anwendungen arbeitet, macht das Pad keine Probleme, denn was fürs Zocken gut ist, schließt nicht unbedingt andere Anwendungszwecke aus. Hänger oder gar Komplettausfälle gab es keine, ganz egal ob wir mit einem Laser oder optischen Sensor unterwegs waren. Jede Bewegung wurde genauestens übertragen.

Einen Negativpunkt gibt es dennoch. Da das Sense in der Verpackung zusammengerollt wurde, sind die Enden des Pads rechts und links leicht gewölbt. Auch nach einigen Tagen der Nutzung sind diese Wölbungen leider noch immer vorhanden.

Persönliches Fazit

ROCCAT hat mit seinem Sense Meteor Blue Mauspad eine gute und günstigere Alternative zu teuren Hartkunststoff oder Metall-Pads im Programm. Es fühlt sich gut an, hat gute Gleiteigenschaften und verrutscht nicht auf eurem Schreibtisch. Was soll ein Mauspad sonst noch können? Gut aussehen! Wenn euch auch das Design gefällt und ihr kein Vermögen für ein Mauspad ausgeben möchtet, macht ihr mit dem ROCCAT Sense für derzeit etwa 20€ bei Amazon nichts falsch.

PreisLeistungsTIPPfür das ROCCAT Sense Meteor Blue

Positiv

– angenehm groß
– gute Gleiteigenschaften
– verrutscht nicht
– akzeptabler Preis

Negativ

– Design nicht Jedermanns Sache
– Verformung durch Verpackung

Ihr könnt bei Amazon kaufen und uns unterstützen oder hier Preise vergleichen.

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Euer Hardbloxx-Team

Schnellcheck: Func Surface 1030L

Nachdem wir uns bereits die aktuelle Gamingmaus aus dem Hause Func angeschaut haben, wollen wir natürlich auch wissen, was der Hersteller für „drunter“ in petto hat. Die Werkzeuge sind die eine Sache, aber auch die Unterlage ist beim Erfolg auf dem Schlachtfeld wichtig und von großer Bedeutung. Jeder, der den Unterschied zwischen Stoffmatte, Blatt Papier und einem Hartplastik-Mouspad kennt, der wird dies auch bestätigen können. Wir haben uns einmal das aktuelle Surface 1030L aus dem Hause Func angeschaut und geprüft, was das Mouspad im täglichen Einsatz so leistet.

Das Surface 1030L kommt in einer aufwendig gestalteten Verpackung zu euch nach Hause. Zum Lieferumfang gehört das Mouspad und der rutschfeste Untergrund dafür.

In unserem Test konnten wir uns das Surface 1030L einmal genauer anschauen. Mit einer Gesamtgröße von 33x26cm nimmt es einiges an Platz auf eurem Schreibtisch ein und bietet somit sehr viel Platz für eure Maus. Vor allem in Gefechtssituationen im Panzer oder im Jet bei Battlefield 3 enttäuschte uns das Surface nicht und bot ausreichend Platz für Drehungen und Manöver. Ein besonderer Clou des Surface ist, dass beide Seiten des Pads verwendbar sind. Auf der einen Seite nutzt ihr die glatte Oberfläche und auf der anderen Seite die raue. Im direkten Test hat uns die raue Seite wesentlich besser gefallen, da die Maus schnell und leise darüber glitt.

Wundert euch nicht, denn mit dem Surface 1030 erhaltet ihr enormen Speed mit eurem Mauszeiger. Die Eingewöhnung des Pads dauerte vor allem im Spiel einige Zeit, bis die enorme Empfindlichkeit in das Gamer-Handgelenk eingedrungen ist. Nachdem ihr euch jedoch daran gewöhnt habt, werdet ihr es nie wieder loslassen wollen.

Vorteilhaft ist vor allem die rutschfeste Unterlage, in die das Surface reingelegt wird. Selbst mit erhöhtem Kraftaufwand, war es uns nicht möglich, das Pad zu bewegen. Möglich machen das kleine Gummifüße auf der Rückseite dieser Unterlage.

Doch was ebenfalls auf hohem Niveau ist, ist der Preis. Mit rund 33€ bei Amazon gehört das Surface schon zur High-End-Gamingklasse und wird wohl den einen oder anderen Geldbeutel ausschröpfen. Doch eins müssen wir ganz klar zugeben, das Mouspad ist jeden Euro Wert. Verarbeitung und Genauigkeit können beim Surface komplett überzeugen. Das Blatt Papier hat ausgedient, es ist wirklich Zeit für ein Surface. Ich für meinen Teil werde dieses überzeigende Stückchen Gamingzubehör nicht mehr von meinem Tisch lassen.

Dieses Mouspad hat ganz klar unseren LeistungsTIPP verdient!


Leistungs Tipp Award

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Euer Hardbloxx-Team

Schnellcheck erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Test / Testbericht: Speedlink Xeox Pro Analog Controller

Es gibt sie bereits seit über 30 Jahren, die Konsolen. Im Laufe der Zeit haben sie sich vom Nischendasein aus dem Schatten des PCs hervorgekämpft. Heutzutage zocken schon mehr Menschen auf der Konsole als auf dem PC, da es für viele einfach wesentlich gemütlicher ist, auf der Couch zu sitzen und durch virtuelle Welten zu streifen. Doch warum auf die vielen Nachteile einer Konsole setzen, wenn ich auch genauso vor dem PC auf der Couch chillen kann? Dafür benötigt ihr lediglich einen Controller, der dem eurer Konsole ähnlich ist. Heute testen wir einmal den Speedlink Xeox Pro USB-Controller und wollen wissen, ob sich dadurch das PC-Gaming wieder nach oben kämpft. Speedlink ist schon seit Anfang an im Peripheriegeschäft eine Hausnummer und fertigt günstige, jedoch gute Produkte. Ob sich der Xeox Pro Controller hier qualitativ richtig einbettet, erfahrt ihr im Test.

Der Controller kommt in einer normalen Verpackung daher und zeigt uns gleich, wer für ihn Model stand. Der Lieferumfang besteht lediglich aus dem Controller und einem kleinen Zusatzheft mit technischen Details – mehr nicht. Das ist jedoch auch nicht schlimm, da wir hier von einer Preisklasse von ca. 20€ sprechen – ein Schnäppchen also.

Doch kommen wir zurück zu seiner Form- und Designgebung, denn Vorbild war ganz klar der Xbox 360 Controller. Viele Spieler vertrauen auf den guten Xbox-Controller, da er für kleine sowie große Hände perfekt konzipiert ist. Auch der Speedlink Xeox verspricht sich davon viel. Lediglich die Farbe des Controllers wurde verändert und erstrahlt lieber in einem matten Schwarz als in grau/beige. Die Tasten A, B, X, und Y sind identisch zum Microsoft-Modell angeordnet und lassen sich somit auch mit kleinen Fingern sehr gut bedienen. Genauso verhält es sich mit den Analog-Sticks. Diese sind genau baugleich wie der Microsoft-Controller, wobei die des Xeox Pro ein klein wenig leichtgängier sind. Einzig und allein die Start- und Select-Tasten sitzen etwas weiter oben als beim bekannten Modell. Für kleine Hände ist dies ein großer Nachteil, da die Tasten somit schlecht erreichbar sind. Hier macht es das Microsoft-Modell besser. Zusätzlich haben wir ebenso die bekannten LB, LT und RB, RT Tasten. Genauso wie bei den Analog-Sticks sind diese etwas weicher zu bedienen als beim grauen Kontrahenten. Natürlich macht es hier das Original besser, jedoch gewöhnt man sich sehr schnell an die weicheren Tastenanschläge. Der mittlere „Xeox“-Knopf aktiviert bzw. deaktiviert den Controller. Am Steuerkreuz erkennt man, dass es sich um ein günstigeres Modell handeln muss, da dieses wesentlich klappriger und schwammiger ist.

Besonders hervorzuheben ist die weiche und rutschfreie Oberfläche des Controllers. Die matte Oberfläche ist mit einer Gummibeschichtung überzogen, wodurch der Controller sehr fest und sicher in der Hand liegt. Nach längeren Zockpartien konnte der Speedlink Controller hier sogar einen besseren Eindruck hinterlassen als das Original von Microsoft. Für die Finger befinden sich zudem auf der Rückseite geringe Vertiefungen – ob Vorteil oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Uns hat es nicht besonders gefallen, jedoch auch nicht gestört. Ein kleiner Nachteil ist auch das etwas starre Kabel. Leider wickelte es sich gerne immer mal wieder auf, wenn es nicht gespannt wurde – leider etwas nervig. Zusätzlich kann der XEOX Pro an der Playstation angeschlossen werden. Aufgrund einer fehlenden PS-Taste sind die Funktionen jedoch etwas eingeschränkt.

Getestet haben wir den Controller als erstes mit einem bekannten Uralt-Spiel – Super Mario 64. Ein Jump & Run in 3D, das es auch heute noch in sich hat. Eindeutig hat sich hier der Controller bewiesen und konnte Mario problemlos und verzögerungsfrei durch das Bild hüpfen lassen. Spaß ist also bei älteren Spielen garantiert. Der Controller wurde ebenso schnell erkannt und benötigte lediglich eine kleine Spieleinweisung der Tasten.

Doch der Controller lässt nicht nur unseren kleinen Italiener durch die Gegend hüpfen. Nach der Sternenjagd wollten wir etwas Action und haben Kingdoms of Amalur Reckoning ausgepackt. Das Action-Rollenspiel lässt sich mit der Tastatur, aber auch mit dem Controller bedienen. Das Zocken mit dem Gamepad funktioniert sogar noch um einiges bequemer. Der Speedlink Xeox verweigerte anfangs jedoch seinen Dienst. Nach kurzer Recherche ist uns dann aufgefallen, dass wir es mit einem Controller zu tun haben, der zwischen XInput und DirectInput umgeschaltet werden kann. Jedes Spiel hat unterschiedliche Funktionsweisen, Hardware anzusteuern. Aktuelle Spiele setzen größtenteils auf XInput und ältere auf DirectInput. Die unterschiedlichen Typen können bequem über einen Schalter auf der Rückseite des Controllers umgestellt werden. Nach der Umstellung auf XInput funktionierte der Controller in Kingdoms of Amalur hervorragend und war bereits von vornherein vorkonfiguriert. Die Steuerung war wesentlich einfacher als mit der Tastatur und Maus. Eine Verzögerung konnten wir kaum ausmachen.

Und nun wollten wir noch mehr Action und wechselten auf Battlefield 3. Gut, einige von euch werden sich jetzt sicherlich fragen, warum wir am PC einen Shooter mit einem Controller spielen. Ganz einfach, weil wir es wollten! Hier konnten wir jedoch schon nach kurzer Zeit feststellen, dass der XEOX Pro eher ungeeignet für Shooterspieler ist. Das Zielen mit dem Controller ist recht ungenau, da der rechte Analog-Stick zu spät, bzw. leicht verzögert funktioniert. Das kann euch im Gefecht um die entscheidende Sekunde bringen.

Persönliches Fazit:

Ich habe in meiner Laufbahn schon sehr viele Controller in der Hand gehalten. Ob es das uralte Nintendo-Gamepad war, zahlreiche Logitech Modelle oder die aktuellen Modelle für Xbox360 und PS3, jeder hat seinen ganz eigenen Eindruck hinterlassen. Seit jeher hat mir jedoch der Xbox360 Controller am besten gefallen und dieser Umstand katapultiert den Speedlink XEOX Pro natürlich nach ganz oben. Das Speedlink-Modell ist etwas leichter, griffiger und durch die matte Oberfläche auch noch zeitlos. Einziger Nachteil ist, dass die Verarbeitung nicht auf der Höhe des Originals ist. Zudem eignet er sich nur sehr stark eingeschränkt für Shooter-Spieler, da die Verzögerung einfach zu groß ist. Wer jedoch gerne Games wie Skyrim oder Kingdoms of Amalur spielt, der kann bedenkenlos zugreifen.

Positiv:

– schlichtes Design
– Xbox360 Ebenbild
– leichter als das original
– griffige Oberfläche
– gute Kompatibilität

Negativ:

– Verzögerung zu groß für Shooter
– klappriges Steuerkreuz
– zu weiche Schultertasten

Aufgrund des aktuellen Amazonpreises von ca. 20€ können wir den Controller empfehlen. Die gebotene Leistung, kombiniert mit dem günstigen Preis, verschaffen ihm zudem unseren PreisTIPP-Award.


Preis Tipp Award

Den besten Preis gibt es wie immer hier.

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka