Kategorie: 1.6 Peripherie

AOC U2868PQU 4K Monitor Test (Video-Review)

Es gab Zeiten, da wurde FullHD als das Nonplusultra angesehen und Grafikkarten hatten so ihre Probleme in dieser Auflösung überhaupt ein flüssiges Bild auf das Display zu zaubern. Doch wie immer bei Technikfragen war es nur eine Frage der Zeit bis 1080p zum Standard wurde. Wer heute weniger als FullHD nutzt, wird bereits belächelt, denn selbst untere Mittelklasse-Systeme haben damit keine Probleme mehr. Einige Zeit später kamen die ersten WQHD-Bildschirme auf den Markt, welche mit einer Auflösung 2560×1440 fast doppelt so viele Pixel darstellen können wie bei 1920×1080. Heutige Highend-Grafikkarten bekommen auch das inzwischen locker hin. In der Mittelklasse kann es bei aufwendigen Spielen aber auch bereits hier zu Problemen kommen. Etwa seit Mitte 2014 drängt nun ein neuer Standard auf den Markt mit dem auch die teuersten und leistungsstärksten PC-Systeme im Consumer-Bereich bis an ihre Grenzen und darüber hinaus belastet werden. Die Rede ist von UltraHD. Mit einer  Auflösung von 3840x2160ixeln haben wir hier schon eine viermal so hohe Pixelanzahl wie unter FullHD. Das sind so viele Pixel, dass auf handelsüblichen 27“ – 34“ Zoll Monitoren bereits die Kantenglättung wieder entfallen kann, da die Stufenbildung schon fast nicht mehr wahrnehmbar ist.

Bisher gab es neben dem Leistungshunger nur ein Problem: 4K-Monitor haben ein kleines Vermögen gekostet. Bis jetzt, denn der taiwanesische Hersteller AOC geht nun in die Offensive. Für gerade einmal 400€ bietet das Unternehmen mit dem U2868PQU einen sehr gut ausgestatteten 28“ 4K-Monitor an, der auch mit deutlich teureren Konkurrenten mithalten können soll.

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Test / Testbericht: TCL U55S7606DS 139 cm (55 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher

Ach, waren das noch Zeiten, als wir auf unseren 13- oder 15-Zoll-Röhrenmonitoren noch Spiele wie Gothic 1 oder Counter Strike 1.5 zockten. Der ein oder andere unter euch wird sich sicherlich noch an ganz andere Bildschirme und Spiele erinnern können. Mit der Markteinführung der ersten Flatscreens für den PC und dann später als Fernseher brach ein neues Zeitalter an, der nicht nur das Fernsehen selbst, sondern auch das Gaming-Erlebnis grundlegend veränderte. Heute kann der Bildschirm nicht größer, flacher und höher aufgelöst sein. Hinzu kommen immer kleiner werdende PCs, die auch zunehmend das Wohnzimmer erobern. Aus diesem Grund nehmen wir uns einmal einem Thema an, das eher untypisch für uns ist – Fernseher. Da dieses Gebiet immer wichtiger für PC- und Konsolenspieler wird, sind hier Gaming-Tests unerlässlich.
Den Start machen wir mit einem Hersteller, der vor allem aufgrund seiner recht geringen Preise sehr interessant für den Gamer von heute ist – TCL oder hierzulande besser bekannt unter dem Namen Thomson. Vertrieben wird die Marke vom deutschen Unternehmen Karcher AG. Der Hersteller stellte uns hierfür den TCL U55S7606DS zur Verfügung, den wir nicht nur mit unserer Xbox One auf Herz und Nieren testeten, sondern auch mit einem potenten Gaming-PC. Uns interessieren dabei vor allem der Input-Lag, das Menü und natürlich auch die Ausleuchtung des Bildes.

Lieferumfang & Verpackung

Dass wir bei Logistikern nicht sehr gut dastehen, wussten wir schon, aber nach der Lieferung dieses Fernsehers, gehen wir davon aus, dass bald ein Streik ausbrechen wird und wir wohl fliehen müssen. Der riesige Karton, der nicht nur ansehnlich, sondern auch noch sehr stabil wirkt, lies sich ausschließlich von zwei Personen befördern. Mit einem Gesamtgewicht von 23,6 Kilogramm und Maßen von 129,5 cm x 77,8 cm x 26,0 cm, gehört die 55-Zoll-Glotze wahrlich zu den Schlachtschiffen unter den Fernsehern. Die großflächige Vorder- und Rückseite zeigt eine ansehnliche junge Frau, brillant in Szene gesetzt. Daneben prangen sämtliche Logos, die ein Karton fassen kann. Von 3D über HbbTV bis hin zu UHD mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Der Fernseher selbst ist fest und sicher in Kunststoff verpackt, wackelt nicht und hat auch kein Spiel. Unser Test-Modell kam, dank dieser hervorragenden Polsterung, ohne Beschädigung bei uns an. Ganz oben vom Karton platzierte TCL die beiden 3D-Polarisationsbrillen, die bei jedem TCL-Fernseher der S76-Serie enthalten sind. Der Standfuß befindet sich unmittelbar vor dem Fernseher, ist aber von diesem durch eine dicke Styropor-Wand gesichert. Zum weiteren Lieferumfang gehören Kleinteile wie Schrauben für den Fuß, eine Fernbedienung sowie eine Kurzanleitung und der übliche Garantie-Hinweis.

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Aussehen & Design

Dass sich TCL beim Design nicht vor der großen Konkurrenz wie Samsung oder Sony verstecken muss, zeigt die U55S7606DS Serie ganz klar. Der Hersteller umrahmte das Display mit einem schmalen, schwarzen Rand, der kaum auffällt, wodurch das Bild größer erscheint. Durch dieses Design wirkt der TCL U55S7606DS zeitlos, schlicht und dennoch sehr edel. Im unteren Bereich, genau mittig des unteren silbernen Rands, prangt das TCL-Logo, das der Hersteller mit hellen LEDs beleuchtet. Wirklich nervend ist dabei allerdings, dass der Schriftzug auch im Standby-Modus durchweg pulsiert. So hat man stets ein auffälliges, langsames Blinken im Augenwinkel. Schaltet ihr den Fernseher an, verschwindet der pulsierende Effekt. Hervorzuheben ist auch der kräftige Metall-Fuß, der rückseitig und nahezu spielend einfach am Fernseher angebracht wird. Durch die großflächige, Trapezform steht der TCL U55S7606DS stets sicher, stand- und wackelfest. Zwar könnt ihr den Fernseher aufgrund des starren Fußes nicht schwenken oder drehen, dafür wird die Stabilität stark verbessert. Erfreulich ist auch, dass der Fuß die perfekten Maße für die ein oder andere Soundbar hat. Im Test fand der TCL U55S7606DS perfekten Halt auf einer NuPro-AS-250-Soundbar, auf der sich der Fernseher nahezu festbiss. Die Rückseite ist weniger auffällig und bietet kaum Überraschungen für einen Fernseher. Schwarz, matt und mit viel Kunststoff kommt der TCL U55S7606DS zu euch nach Hause und hebt sich dabei nicht von der Branchen-Konkurrenz ab, die nahezu identisch aufgebaut ist. Die Anschlüsse verteilte der Hersteller nicht nur auf der Rückseite, sondern auch seitlich am Fernseher, was die Erreichbarkeit erheblich verbessert.

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Verarbeitung & Materialien

Dass man an Marken wie TCL nicht mit großen Vorurteilen herangehen sollte, zeigt nicht nur das edle Design, sondern auch die hervorragende Verarbeitung. Der Rahmen schmiegt sich nahtlos an das Display an und zeigt keinerlei Mängel in seiner Qualität. Dabei erkennen wir weder auf der Front- noch auf der Rückseite auffällige Spaltmaße, Ecken oder Kanten. Für diese Preisklasse stimmt das Gesamt-Konzept von vorn bis hinten. Auch der Standfuß bekommt von uns ein Bienchen mit Stern, denn der stabile Fuß aus Metall leistet sich keinerlei Schwächen, bis auf das etwas hohe Gewicht von 2,7 Kilogramm, was bei einem Metall-Fuß aber nicht zu ändern ist. Stabilität erhält der Standfuß von vier dicken Schrauben, mithilfe derer der aufrechte Stand realisiert wird. Die Schrauben ließen sich bei unserem Testmodell butterweich in den Fernseher einschrauben. Etwas umständlich könnte es für kleine Menschen werden. Da das Display doch recht groß ist, werden die Maße schnell zu einer schier unüberwindbaren Hürde. In unserem Falle und einer Körpergröße von 1,70 Meter des Testers, fühlte es sich an, wie der Kampf zwischen David und Goliath. Ist der Fuß jedoch einmal dran und der Fernseher auf den Tisch gewuchtet, kann die Odyssee beginnen. Die gute Verarbeitung zieht sich weiter über die Anschlüsse und auch die Fernbedienung. Letztere besteht typischerweise aus Kunststoff mit eingelassenen Knöpfen aus Gummi.

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Fernbedienung & TCL App

Aufgrund der zahlreichen Funktionen und der damit verbundenen erhöhten Anzahl an Knöpfen auf der Fernbedienung, fällt diese vergleichsweise groß aus. Der überwiegende Teil der Knöpfe auf der Bedienung bestehen aus hartem Gummi und befinden sich in einer festen Halterung. Der Weg der einzelnen Knöpfe ist kurz und nach dem Drücken wird ein angenehmes und bestimmtes „Knacken“ ausgegeben. Die Menü-Schalter sind etwas kleiner als die Knöpfe zur Programmwahl, doch sind sie immer noch groß genug für große Hände. Direkt mittig befindet sich eine Art Steuerkreuz, mit vier Pfeilen, die nach oben, unten, links und rechts zeigen. Dazwischen klafft, nach unserer Meinung, ein etwas zu großer Freiraum, der in der Mitte durch eine „OK-Taste aufgelockert wird, mit der ihr im Menü wie beim Surfen eure Befehle bestätigen könnt. Diese Steuer-Tasten heben sich nicht nur in Sachen Design, sondern auch beim Material vom Rest ab, da sie nicht aus Gummi, sondern aus Kunststoff bestehen. Wer besonders weiche Haut hat, wird den Druck auf diese Richtungs-Tasten als etwas unangenehm empfinden, da sie recht hart und dünn sind.

Wer nicht unbedingt die klassische Fernbedienung nutzen möchte, greift auf die App für Android- und iOS-basierte Geräte zurück. Getestet haben wir die App auf einem Samsung Galaxy S5 und Android 4.4.2, wodurch wir die Funktionalität nur mit diesem Smartphone bestätigen können. Bewertet ist die App mit durchschnittlich 3,5 Sternen, wobei viele Nutzer schreiben, dass das Programm nicht funktioniert. In unserem Fall war die TCL-App sofort installiert und mit dem Fernseher verbunden, ohne auch nur eine Sekunde den Dienst einzurichten. Per Drag & Drop lassen sich Bilder, Musik sowie Filme problemlos auf dem TV anzeigen. Lediglich beim Öffnen unseres „Musik“-Ordners stürzte die Applikation dauerhaft ab, warum können wir uns auch nicht erklären. Zogen wir den gesamten Ordner auf den Fernseher, konnte dieser unsere Musik problemlos abspielen.

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Menü & Software

Softwareseitig hat der TCL einiges zu bieten und wartet mit zahlreichen Apps, HbbTV und einem eigenen Webbrowser auf. So findet ihr nicht nur eine Wetter-App oder eine Youtube-App auf dem U55S7606DS, sondern auch noch Nachrichten-Programme und Multimedia-Spielereien. Etwas schade ist dabei, dass ihr keine weiteren Apps auf dem Fernseher installieren könnt, sondern immer mit der gleichen Anzahl und den immer gleichen Applikationen auskommen müsst. Da der Großteil aber mittlerweile eine Konsole oder einen PC am Fernseher betreibt, sollte das nur ein kleineres Problem sein. Insgesamt wirkt der SmartTV-Bereich sehr aufgeräumt und lässt sich mittels des Steuerkreuzes der Fernbedienung auch einfach und intuitiv bedienen. Ähnlich sieht es auch beim Menü aus, denn die großen Symbole und auch die Schrift sind klar und deutlich lesbar und werden mit einem bunten Balken markiert, sobald ihr auf einen Bereich steuert. Subjektiv gesehen ist dieser bunte Balken etwas verspielt und wir dachten anfangs an einen Grafikfehler, doch stellte sich dann heraus, dass diese bunte Markierung durchaus gewollt ist. Die Navigation könnte allerdings etwas schneller von der Hand gehen, denn nach der Betätigung des Steuerkreuzes benötigt der Fernseher ein paar Millisekunden, bis er auf den gewünschten Menüpunkt springt. Dies ist aber noch zu verschmerzen. Etwas anders sieht es bei der Startzeit des Fernsehers aus. Während viele Mitbewerber bereits eine Schnellstartfunktion haben, mit deren Hilfe der TV innerhalb von 2-3 Sekunden betriebsbereit ist, schafft es TCL hier auf satte 19 Sekunden (gemessen) bis zum ersten Fernsehbild. Zwar sind wir geduldige Menschen, doch wenn man schnell den Fernseher einschalten möchte, da ein wichtiger Beitrag kommt oder Ähnliches, wird man eben diesen Beitrag schnell verpassen.

Technische Details & Ausstattung

Statt zu kleckern, klotzt der TCL U55S7606DS in seiner Preisklasse mit einer unglaublich umfangreichen Ausstattung. Nicht nur, dass er neben seiner 4K Auflösung noch eine aktive 3D-Unterstützung bietet, auch HbbTV und SmartTV sind mit an Board. Über Miracast könnt ihr euren Inhalt vom Smartphone oder Tablet auf den TV übertragen und dank der TCL-eigenen App lässt er sich mit eurem mobilen Begleiter sogar per Touchscreen steuern. Das Panel setzt auf eine LED-Hintergrundbeleuchtung und wird sichtbar von den Seiten her beleuchtet. Die genaue Modellbezeichnung lautet CSOT MT5461D01-3, welches von TCL selbst produziert wird. Dabei handelt es sich um ein herkömmliches a-Si TFT-Panel mit einem Betrachtungswinkel von 89° von allen Seiten. Je nachdem, wie hell die Umgebung ist, strahlen auch die LEDs etwas stärker, was man dann besonders bei dunklen Bildern deutlich erkennen kann. Beim Zocken oder beim normalen Fernsehen fällt es jedoch nicht weiter auf. Damit keinerlei Artefakte auftreten, stattet TCL den Fernseher mit einer 200 Hz Technologie aus, die Mosaik-Bildung und auch den typischen „Schweif“ hinter Bällen oder schnell fahrenden Autos gänzlich ausmerzen soll. Zudem sind auch zahlreiche Bildverbesserungen wie eine Rauschreduzierung oder verschiedene Modi wie „Kino“ oder „Benutzerdefiniert“ vorhanden. Normales Filmmaterial wird dank der UHD-Upscaling-Funktionalität zudem auf ein ansprechendes 4K-Bild hochgerechnet.

Für die Soundausgabe sorgen zwei 8-Watt-Lautsprecher, die der Hersteller auf der Rückseite verbaut hat. Außerdem unterstützt der TCL U55S7606DS DTS TruSurround und soll über einen eigenen Tieftöner verfügen. Im Test konnten wir davon nicht viel mitbekommen, denn der Sound ist recht kraftlos und zurückhaltend. Stimmen sind dennoch klar verständlich und auch die Mitten sind ausgewogen. Heimkino-Feeling kommt aber leider beim TCL U55S7606DS nicht wirklich auf. Hier empfiehlt sich wenigstens eine externe Soundbar oder Ähnliches. In unserem Fall führten wir sämtliche Tests mit einer Nubert NuPro AS-250 Soundbar durch.

Auch wenn kein USB-3.0-Port mit an Bord ist, so können sich auch die drei USB-2.0-Anschlüsse sehen lassen, die der Hersteller an der Seite des Fernsehers anbrachte. Die Anschlüsse sind gut erreichbar, wenn auch etwas nah an der Rückseite, was die Nutzung von sehr dicken USB-Sticks einschränkt. Weiterhin befinden sich zwischen den USB-Anschlüssen auch drei HDMI-2.0-Ports, die ebenso einfach erreichbar sind. Zwar ist ein vierter Port in dieser Preisklasse nicht unbedingt üblich, dennoch hätten wir uns einen gewünscht, da der Fernseher mit zwei Konsolen und einem Receiver bereits voll belegt ist. Wer noch einen PC anschließen möchte, der muss ständig umstecken. Für ältere Modelle steht aber zusätzlich ein VGA-Port zur Verfügung, der dann leider nicht die volle 4K-Auflösung bereitstellen kann. Zudem ist es etwas schade, dass die USB-Ports keinerlei 4K-Material abspielen können und somit nur auf 1080p beschränkt sind.

Die gesamte Liste mit sämtlichen technischen Eigenschaften findet ihr hier.

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Gaming-Check

Den Gaming-Check führten wir mit einer Xbox One, einer Xbox 360 und einem Gaming-PC durch. Dabei achteten wir vor allem auf Dinge wie den Input-Lag und auch die allgemeine Spielerfahrung. Erfreulicherweise konnten wir bei Assassins Creed Unity auf der Xbox One keinerlei Input-Lag erkennen, egal ob mit aktiviertem oder deaktivierten Spielemodus. Auf der Xbox 360 und dem Spiel Lost Odyssey fiel gelegentlich ein leichtes Clouding auf, was wir beim normalen Fernsehen nicht erkennen konnten. Auch auf der Xbox One lies sich das Clouding mit unseren Games nicht reproduzieren. Ähnlich sieht es auf dem PC aus, sofern ihr den ersten HDMI-Port verwendet, der als einziger über 4K mit 60Hz verfügt. Im Test mit einer Geforce GTX 780 Ti und Battlefield 4 war kein Input-Lag feststellbar, ob mit aktiviertem oder deaktiviertem Spielemodus.

Etwas negativer werden Fans von Horror-Games die Bildausleuchtung finden, denn an den Seiten ist das Bild deutlich heller als in der Mitte, das erkennt ihr auch an unseren Messungen weiter unten. Hier hilft es zwar, die Hintergrundbeleuchtung etwas zu dimmen, doch wird dafür die Bildmitte zu dunkel. Wer weniger Horror-Spiele spielt, wird sich an der Ausleuchtung weniger stören, auch wenn sie hier ebenfalls auffällt.

Nvidia-Treiber

Fernsehen & Blu-Rays

Ganz klar spielt der Fernseher hier seine Stärken aus, wobei die Qualität stark vom Sender und gewählten Signal sowie einem Zweitgerät, wie einem Receiver abhängt. Getestet haben wir die Bildqualität im Kino-Modus mit einem Kaon-HD-Receiver von TeleColumbus. HD-Signale werden vom Fernseher hervorragend hochgerechnet und umgesetzt. Dabei bleibt das Bild stets scharf und lässt auch keine Artefakt-Bildung zu, es sei denn, ihr deaktiviert die Bildbeschleunigung. Ist die Herz-Anzahl auf niedrig gesetzt, kommt es verstärkt zu Artefakten, was wir auf verschiedenen Sendern beobachten konnten. Umwerfend ist die Blu-Ray-Wiedergabe, wobei auch hier wieder die gewählte Blu-Ray bzw. der ausgesuchte Film eine große Rolle spielt. Stellt die Blu-Ray eine hochwertige Qualität zur Verfügung, kann der TCL U55S7606DS diese auch hervorragend umsetzen. Dabei fällt besonders die ausgeglichene und nicht übertriebene Farbdarstellung auf. Wie aber auch beim Gaming-Check, hat der Fernseher starke Probleme mit besonders dunklen Filmen, denn auch hier fallen die Lichthöfe an den Seiten negativ auf. Lebt ein Film von trüben und besonders dunklen Bildern, kann das Film-Erlebnis stark eingeschränkt sein. Animations-Filme oder Serien, die stets ein helleres Bild übertragen werden von den Lichthöfen kaum wahrnehmbar beeinflusst.

Messungen

Die Messungen des TCL U55S7606DS führten wir mit einem x-rite i1Display Pro Kolorimeter durch. Dabei ermittelten wir neben der Farbtemperatur noch den Kontrastwert und die Leuchtdichte des Fernsehers. Als Modus nutzten wir das „Kino-Preset“.

Laut unseren Messungen kann der TCL U55S7606DS in seiner Preisklasse vor allem mit einem hohen Kontrastverhältnis punkten. Der gemessene Kontrast von 1615:1 ist zwar keine Spitzenklasse, liegt aber im Mittelfeld, zumal es sich um ein herkömmliches TN-Panel handelt. Als nahezu perfekt stellte sich auch die Farbtemperatur heraus, die uns mit 6506K beeindruckte und somit auf perfektem Niveau liegt. Der Schwarzwert von 0,17 kann ebenso überzeugen und braucht sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Die Ausleuchtung ist in Ordnung, auch wenn man in besonders dunklen Ebenen vor allem den hellen Schein an den Seiten erkennen kann. Unser Bild zeigt, dass die Ränder wesentlich heller erscheinen als die Mitte. Der Messunterschied ist zwar etwas gering, dennoch fällt es bei einer Leuchtdichte von 220-270 cd/m² stärker auf, wenn die Ausleuchtung ungleichmäßiger ist. Gestört hat das beim Filme Schauen nicht wirklich. Auch in Games wie Assassins Creed auf der Xbox One oder Battlefield 4 auf dem PC kam es zu keinerlei Störungen durch die Helligkeitsverteilung. Wobei besonders dunkle Szenen in sämtlichen Games stärker von den Lichthöfen beeinflusst werden.

Luminanzverteilung-TCL

Kontrast: 1615:1
Farbtemperatur: 6506K
Maximale Leuchtdichte: 273 cd/m²
Leistungsaufnahme Standby (gemessen): 0,1 Watt
Leistungsaufnahme „Ein-Zustand“ (gemessen): 123 Watt

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Persönliches Fazit

Ob als Gamer oder als „normaler“ Fernseh-Liebhaber, wer den TCL U55S7606DS bei der Fernseher-Wahl in dieser Preisklasse nicht mit in die engere Wahl zieht, ist selbst Schuld. Nicht nur, dass er für einen 55-Zoll-UHD-Fernseher für 900 Euro unglaublich günstig ist, er bietet für diesen Preis auch noch eine umfangreiche Ausstattung. 3D, UHD, SmartTV und vieles mehr sind Eigenschaften, die kaum ein Fernseher dieser Preisklasse bietet. Die Ausleuchtung ist laut unserer Messungen zwar nicht perfekt, für seinen Einsatzbereich und seinen Preis aber durchaus angenehm. Besonders das Kontrastverhältnis und die schönen und ausgewogenen Farben haben uns im Test überzeugt. Auch die umfangreichen Möglichkeiten, verschiedene Geräte anzuschließen sind super, denn mit drei USB-2.0-Ports sollten ausreichend Festplatten und Sticks an den Fernseher passen. Ebenso kann sich die durchdachte und wirklich hervorragend funktionierende App durchaus sehen lassen. Für Konsolen- und auch für PC-Gamer eine absolute Kaufempfehlung. Für Heimkino-Enthusiasten und audiophile Nutzer vielleicht nicht die richtige Preisklasse. Auch Fans von Horror-Spielen und Horror-Filmen sollten sich weiter umschauen, denn die Lichthöfe an den Seiten können den Grusel-Faktor stark reduzieren.

Aufgrund der umfangreichen Ausstattung, der guten Bildqualität und dem niedrigen Preis vergeben wir unseren Preis-/LeistungsTIPP-Award.

PreisLeistungsTIPP

TCL U55S7606DS 139 cm (55 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher

TCL U55S7606DS 139 cm (55 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher

Positiv

  • - günstiger Anschaffungspreis
  • - gehobene Ausstattung
  • - drei HDMI-2.0-Ports
  • - guter Kontrastwert
  • - gute Bildqualität
  • - hervorragende Gaming-Eigenschaften

Negativ

  • - ungleichmäßige Ausleuchtung
  • - leichtes Clouding
  • - Lautsprecher kaum brauchbar


Test/Testbericht: Creative Soundblaster Evo Wireless

Ein kabelloses Headset, welches ihr am Handy, am PC oder an der PlayStation 4 betreiben könnt, ist nichts Ungewöhnliches. Wenn dieses Headset jedoch auch noch virtuellen 7.1 Surround Sound bietet, wird die Sache schon interessanter. Diese Funktion verspricht Soundblasters Evo Wireless. Ob das Headset wirklich die eierlegende Wollmilchsau oder nicht mehr als etwas heiße Luft ist, werden wir für euch herausfinden. 

Technische Daten:

  • 40mm Treiber
  • 1,2 m Klinken-Kabel / 1,8m Mikro-USB Kabel oder Bluetooth
  • Impendanz: 29 Ohm
  • 20-20000 Hz
  • Integriertes Mikrofon
  • Empfindlichkeit: 102dB/mW
  • Fernbedienung an der Ohrmuschel

Design und Verarbeitung:

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Was sofort an diesem Headset auffällt, ist seine sehr kompakte Bauweise. Für ein Headset mit 40mm Treibern ist das Soundblaster Evo Wirless erstaunlich schlank gehalten. Doch verstecken will sich das Headset, trotz seiner geringen Größe, ganz bestimmt nicht. Mit den Hauptfarben Schwarz und Rot werden deutliche Signale gesetzt. Das Zusammenspiel von glänzendem Rot mit Metallic-Effekt und Mattschwarz passt perfekt zusammen. Die Chromringe auf den Ohrmuscheln machen das Gesamtbild perfekt. An dem Evo Wireless werden Detailverliebte sicherlich gefallen finden.

Die Verarbeitung des Headsets ist in aller Hinsicht als sehr gut zu bezeichnen. Es gibt keine scharfen Kanten oder Kratzer, das Leder der Ohrmuscheln fühlt sich hochwertig an und die Nähte sehen auch sehr gut aus. Das einzige, was uns etwas störte, war das knarzende Geräusch beim Biegen des Bügels.

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Beim Design der Ohrmuscheln hat Creativ ganze Arbeit geleistet. Die Hörer in geschlossener Bauweise können um 120° gedreht werden. Damit ist es zum einen möglich, das Headset flach in der Aufbewahrungstasche zu verstauen, zum anderen drücken die Hörer nicht, wenn man es um den Hals liegen hat. Neben der Rotation können die Ohrmuscheln nach innen geklappt werden, wodurch ein noch geringeres Packmaß ermöglicht wird.

Der Kopfbügel ist in mattem Schwarz gehalten und bietet ein weiches Lederpolster. Wie fast alle Headsets ist auch das Soundblaster Evo Wireless am Bügel verstellbar. Die unterschiedlichen Größen rasten, im Gegensatz zu vielen Headsets, sauber ein und verstellen sich nicht aus Versehen. Wenn man den Bügel etwas vergrößert, kommt eine Metallschiene zum Vorschein, die dem Headset die nötige Stabilität bietet.

Die Ohrpolster sind sehr hochwertig verarbeitet. Bei vielen Headset liegt hier der Schwachpunkt, doch das Soundblaster Evo scheint das Wort „Schwäche“ nicht zu kennen. Das Leder fühlt sich angenehm an und die Ziernähte sind ebenfalls fehlerfrei. Die Innenseite der Hörer ist mit einem rotem Stoff überspannt und rundet damit das Farbbild ab.

Bedienung:

Dem Evo Wireless liegt keine Fernbedienung bei, da das Headset über die Knöpfe an der rechten Ohrmuscheln bedient wird. Dort findet ihr einen On/Off-Knopf, einen Vor- und Zurückknopf und ein Lautstärkerad. Die große runde Fläche ist ebenfalls mit Funktionen belegt. Die Knöpfe sind klein und dezent gehalten, um das Desgin nicht zu stören. Bei aufgesetztem Headset lassen sie sich, trotz der geringen Größe, ohne Probleme bedienen. Beim Musik Hören dient die große Taste als Play- und Pausetaste und beim Telefonieren könnt ihr damit Anrufe entgegennehmen oder auch beenden.

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Das Headset lässt sich durch eine 3,5mm Klinke oder durch ein Mirko-USB-Kabel mit einem Ausgabegerät verbinden. Dafür muss das Headset nicht angeschaltet werden. Ihr müsst nur das entsprechende Kabel mit Headset und Gerät verbinden, schon geht es los. Oder aber ihr nutzt die Möglichkeit, das Headset via Bluetooth / NFC (Near Field Communication) drahtlos mit einem Gerät zu verbinden. In dem Fall muss natürlich der integrierte Akku geladen sein. Wenn dieser geladen ist, haltet ihr die Anschalt-Taste kurz gedrückt, woraufhin die integrierten LEDs blau leuchten. Nun müsst ihr nur noch euer Gerät mit dem Headset verbinden. Sollte euer Gerät NFC unterstützen, reicht es, dieses in die Nähe des Headsets zu halten. Die Verbindung wird dann automatisch via Bluetooth hergestellt. Wenn euer Gerät NFC nicht unterstütz, müsst ihr die Verbindung manuell herstellen. Dazu aktiviert ihr Bluetooth und wählt in den Einstellungen das Headset an. In der Regel wird diese Verbindung gespeichert. Das heißt, beim nächsten Mal genügt es, beide Geräte einzuschalten und sie verbinden sich automatisch. Ob eine erfolgreiche Verbindung zustande gekommen ist, erkennt ihr daran, dass das Headset jetzt in einem dezenten Rot leuchtet. Wenn die Verbindung aufgebaut ist, reißt sie im Normalfall auch nicht wieder ab, denn selbst bei einer Entfernung von 10 Metern, durch mehrere Wände, blieb das Signal stabil. Mit vollgeladenem Akku und 50% Lautstärke hielt das Headset 7,8 Stunden durch, bevor ihm der Strom ausging.

Das Headset bietet euch außerdem ein integriertes Mikrophon. Damit könnt ihr mit dem Headset telefonieren und auch am PC chatten. Sowohl auf PC, als auch auf dem Smartphone, ist die Stimme sehr klar und deutlich. Jedoch muss dafür, auf Smartphone und PC, die Soundblaster – Software installiert sein. Sollte das nicht der Fall sein kann es passieren, dass der Ton sehr blechern ist.

Soundcheck:

Musik – Folk Rock – Saltatio Mortis: Eulenspiegel

Saltatio Mortis bringen mit Eulenspiegel einen sehr anspruchsvollen Folk-Rock Song in den Test. Das Lied lebt von der klaren Stimme des Sängers und den Dudelsäcken. Diese Kombination hat bei unseren Tests so manches Headset in die Knie gezwungen. Doch das Soundblaster Evo kann darüber nur müde lächeln. Die Höhen und Mitten sind kristallklar und heben sich sehr gut von den Tiefen ab. Auch bei den härteren Gitarrensounds bekommt das Headset keine Probleme. Das Evo Wireless bietet einen guten räumlichen Klang, wodurch man das gewisse „Mittendrin-Gefühl“ bekommt.

Musik – Pop – Zaz: Je Veux

Als Pop-Vertreterin haben wir Zaz gewählt. Je Veux verlangt den Headsets auch einiges ab. Das Headset bringt die Tiefen nicht zu sehr in den Vordergrund, sodass der Gesang nicht verloren geht. In den Höhen werden die Effekte sehr exakt wiedergegeben, selbst sehr leise Hintergundinstrumente lassen sich gut heraushören. Das Soundblaster Headset macht richtig Spaß bei diesem Lied und schnell hat einen der Rhytmus gepackt. Wen es dann nicht mehr auf dem Stuhl hält, kann auch direkt lostanzen. Denn dank Bluetooth besteht keine Stolpergefahr.

Musik – Reggae/HipHop – Sean Paul: Got2Luv U

It’s Reggea-Time. Sean Paul mischt in unseren Tests ebenfalls immer mit. Der Bass ist wieder einmal sehr gut, denn wo viele Headsets nur Matsch produzieren, kann das Evo mit knackigen Bässen punkten. Der Gesang von Sean Paul rückt leider etwas in den Hintergund, da sich die tiefe Stimme nicht wirklich aus dem Bass abheben kann. Sobald aber die Stimme von Alexis einsetzt, sieht die Welt wieder anders aus. Trotz des hohen Dynamikumfangs bleibt das Headset in der Spur und übersteuert nicht.

Musik – Elektro – Flux Pavillion: Bass Cannon

Den Elektro-Part bestreitet Flux Pavillion mit Bass Cannon. Bei diesem Track lässt das kleine Evo Wireless ordentlich die Muskeln spielen. Der Bass ist sehr kraftvoll. Doch es ist kein dumpfes Dröhnen, ganz im Gegenteil: die Bässe kicken ordentlich. Dabei gibt es kein Übersteuern und auch den hohen Tönen lässt das Evo die Chance hindurchzudringen.

Filme – The Last Samurai

The Last Samurai zeichnet sich durch schnelle aktionreiche Kampfszenen, aber auch ruhige Dialoge aus. In beiden Disziplinen schlägt sich das Soundblaster Evo hervorragend. Die Qualtiät der Dialoge ist extrem gut und in den Kampfszenen hat man das Gefühl, direkt dabei zu sein. Insgesamt war uns die Wiedergabe ein klein wenig zu basslastig. Über den Equalizer kann man dem aber leicht entgegenwirken, da die 40mm Treiber auf Veränderungen am Equalizer sehr sauber reagieren.

Spiele – Battlefield 3

Auch wenn das Soundblaster Evo Wireless kein Gaming-Headset ist, musste es sich im Spieletest in Battlefield 3 beweisen. Dank des virtuellen 7.1 Surround Sound macht das auch richtig Spaß. Dreht man dann noch das Headset richtig auf, hat man das Gefühl, man würde auf dem Schlachtfeld liegen. Wenn die Kugeln nahe an einem vorbei fliegen, kommt es schon einmal vor, dass man den Kopf beiseite nimmt. Die Möglichkeit, Gegner akkustisch zu Orten, besteht mit dem Headset, jedoch ist dies mit einem echten Surround-Sound-Headset präziser. Um das virtuelle 7.1. am Evo nutzen zu können, muss dieses per USB-Kabel mit dem PC verbunden sein. Leider ist das Kabel etwas zu starr, sodass es beim Tragen stört. Wer auf das virtuelle 7.1. verzichten kann, hat jedoch die Möglichkeit, das Headset auch bequem über das 3,5mm-Klinken-Kabel zu verbinden.

Fazit

Als Hardware-Tester müssen unsere Ohren des öfteren grausame Dinge ertragen. Doch das Soundblaster Evo Wireless bot statt Ohrenschmerzen ein super Klangerlebniss. Bei der Musikwiedergabe waren wir positiv überrascht. Man vergaß teilweise, dass es sich beim Evo um ein Bluetooth-Headset handelt. Das Headset bietet eine große Dynamik und stellt Höhen sowie Tiefen sauber dar. Beim Gaming-Test machte das Headset ebenfalls eine gute Figur und punktet mit dem virtuellem 7.1.-Effekt. Viele Hersteller schicken Headsets ins Rennen, bei denen einem die Haare zu Berge stehen. Doch Soundblaster bietet mit seinem Evo Wireless ein kleines kompaktes Headset, welches den Namen „Alleskönner“ verdient hat. Außerdem bekommt es auf Grund seiner sehr guten Leistung unseren Leistungstipp. Die Qualität in Klang und Verarbeitung lässt sich Soundblaster zwar mit aktuell 157,43€ gut bezahlen, jedoch ist der Preis unserer Meinung nach durchaus gerechtfertigt.

Positiv:

  • sehr gute Verarbeitung
  • klarer Sound
  • angenehmer Tragekomfort
  • vielfältig einsetztbar

Negativ:

  • je nach persönlichem Empfinden etwas zu basslastig
  • zu starres USB-Kabel

Den besten Preis zum Soundblaster Evo Wireless findet ihr hier.

Oder bei Amazon kaufen und uns unterstützen.

LeistungsTIPP

Euer Hardbloxx-Team

Test / Testbericht: Vier SD-Karten im Vergleich

In vielen von euren mobilen Begleitern gibt es einen Steckplatz für microSD-Karten, um den internen begrenzten Speicher zu erweitern. Doch auch in Kameras und Camcordern werden Speicherkarten gebraucht, um die Datenmengen zu speichern. Wenn ihr dann im Stil der Paparazzi mehrere hochauflösende Fotos in schneller Bildfolge speichern möchtet oder wenn ihr FullHD-Videos mit hoher Bitrate aufzeichnen möchtet, benötigt ihr schnelle Speicherkarten, die mit der Übertragung der Daten fertig werden.
Wir haben uns für euch Speicherkarten verschiedener Hersteller angeschaut und mit unserer bereits vorhandenen Class 10 von Trancend verglichen. Welche dabei am besten abgeschnitten haben, könnt ihr im folgenden Test lesen.

Technische Daten

Auf technischer Seite gibt es bei den uns zur Verfügung gestellten Speicherkarten neben der Speicherkapazität auch Unterschiede bezüglich der Datenraten und der Garantie.

ADATA PremierKingston UltimateXX 233xSanDisk Extreme ProVerbatim
Größe16GB64GB64GB16GB
BUS InterfaceUHS-IUHS-IUHS-IHigh Speed
KlasseClass 10Class 10Class 10Class 10
TypSDHCSDHCSDXCSDHC
Lesen30 MB/s60 MB/s95 MB/s10 MB/s
Schreiben10 MB/s35 MB/s90 MB/s10 MB/s
GarantieLebenslangLebenslang30 Jahre3 Jahre
Besonderheiten////

 

SD-Preise

Testfeld

SDKarten2Alle unserer Testkandidaten haben – wie bei SD-Karten üblich – Abmessungen von 24 x 32 x 2,1 mm. Jede der Karten besitzt am Rand den obligatorischen Lock-Slider, mit dem die Speicherkarte vorm Überschreiben geschützt werden kann. Wie bei vielen Angaben in Datenblättern werden auch bei SD-Karten die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten als Maximalwerte angegeben. Nicht so bei der Angabe der Klasse. Denn diese gibt die Mindestgeschwindigkeit beim Schreiben an. In unserem Test sollte also jedes Modell Daten mit mindestens 10 Mbyte pro Sekunde auf die Speicherchips schreiben können.

Die ADATA Premier SDHC 32GB und die Verbatim SDHC 16GB liegen bei der Betrachtung der Verarbeitung hinter der Kingston UltimateXX 233x SDHC 32GB und SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB zurück. Denn Erstere haben eine weniger hochwertige Materialwahl und auch bei den Kanten wurde hier weniger sauber gefertigt. Zu beachten ist bei unserem SanDisk Modell der Typ, denn SDXC-Karten müssen nicht unbedingt in jedem Kartenleser und jeder Kamera erkannt werden. Hier solltet ihr also explizit auf die Unterstützung von SDXC-Karten achten.

Testsystem

Viele Faktoren können ein Ergebnis von Benchmarks beeinflussen. Deshalb wurden von uns die Rahmenbedingungen bei jedem der Tests soweit wie möglich vereinheitlicht.
Getestet wurden die Speicherkarten auf folgendem System:

Intel Core i5 2500K
Gigabyte Z77x-D3H
16GB TeamGroup Elite DDR3 1333Mhz

Über einen Sharkoon External USB3.0 Cardreader mit einer maximalen Transferrate von 625 Mbyte pro Sekunde führten wir die Benchmarks am selben USB3.0 auf der Rückseite des Mainboards durch. Dieser Cardreader bietet neben vielen anderen Karten-Standards auch die benötigte Unterstützung für SDHC und SDXC-Speicherkarten.
Beim Betriebssystem kam Windows 8 Professional auf einer Samsung SSD 830 mit 128GB zum Einsatz.
Die theoretischen Benchmarks Crystal DiskMark, AS SSD und HD-Tune wurden auf den frisch formatierten Speicherkarten durchgeführt.

Benchmarks

Crystal DiskMark

Beim Crystal DiskMark wurden fünf Durchgänge mit 50MB Blöcken durchgeführt. Das Programm gibt dann jeweils die höchste erreichte Datenrate als Ergebnis aus.
Die Testdaten, die hier verarbeitet werden, sind zufällig generiert und entsprechen so eher der realen Beanspruchung einer SSD. Diese Daten sind in den seltensten Fällen komprimierbar, wodurch Sandforce Controller ihre Schwierigkeiten damit haben.

SD-Crystal

Hier sind beim sequenziellen Lesen bis auf den Verbatim-Vertreter alle Karten auf einem ähnlich hohen Niveau. Auch beim 512K Lesen sind hier nur geringe Unterschiede bei den ersten drei zu erkennen.
Beim sequenziellen Schreiben jedoch zieht die SanDisk Extreme Pro dem Rest davon und bringt die Daten fast doppelt so schnell in die Speicherchips.

Random 4K und 512K Zugriffe entsprechen nicht dem normalen Anwendungsgebiet einer Speicherkarte, wodurch die entsprechenden Ergebnisse zum Teil sehr schlecht ausfallen. Speicherkarten werden im Normalfall sequenziell beschrieben, das heißt, die Chips werden aufeinanderfolgend beschrieben und nicht durcheinander.

AS SSD

Auch der AS SSD Benchmark testet unsere Kandidaten ebenfalls mit Daten, die nicht komprimierbar sind. Als Ergebnis wird hier jedoch das Mittel aus 5 Messungen dargestellt.

SD-ASSSD-Data

Beim AS SSD Benchmark ist das Bild sehr ähnlich wie beim Crystal DiskMark. Die Leseraten sind fast identisch und auch beim Schreiben liegt die SanDisk-Karte weit vor der Konkurrenz.

Den 4K und 4K-64Thrd Test haben wir hier bei jeder Karte abgebrochen, weil keine brauchbaren Messdaten ausgegeben wurden. Hier gilt Gleiches wie beim Crystal DiskMark. Speicherkarten sind für solche Anwendungsfälle nicht geeignet.

SD-ASSSD-MS

Bei den Zugriffszeiten hat die SanDisk Extreme Pro ebenfalls die Nase vorn und reagiert vor allem beim Schreiben sehr viel schneller. Dicht gefolgt von der ADATA-Karte, welche auch nur knapp die Hälfte der Zugriffszeit der anderen Testsamples benötigt. Die Zugriffszeit beim Lesen ist jedoch bei allen auf etwa gleichem Niveau.

HD Tune

Der HD-Tune lässt sich hervorragend als Benchmark heranziehen, wenn es darum geht, die Kontinuität eines Laufwerks zu testen, da hier alle Sektoren bei Festplatten, und alle Chips bei SSDs und anderen Flashspeichern wie Speicherkarten angesprochen werden und hier die Geschwindigkeit sowie die Zugriffszeit gemessen werden.

SD-HD-Data

Die höchste durchschnittliche Transferrate bietet im HD Tune die ADATA Premier, dicht gefolgt von der Kingston UltimateXX. Das Verbatim-Modell liegt auch hier weit hinter den anderen Modellen zurück. Ähnliches gilt für Burst-Rate, nur dass hier die SanDisk erneut den ersten Platz belegt.

SD-HD-MS

HD Tune misst ebenfalls die Zugriffszeit, welche bei allen Karten außer der Verbatim auf gleichem Niveau liegt. Die Verbatim hängt dabei fast um den Faktor 2 hinterher.

Persönliches Fazit

Liest man sich die Datenblätter der verschiedenen Speicherkarten durch und vergleicht diese mit den erzielten Benchmark-Ergebnissen, so sehen wir, dass die versprochenen Geschwindigkeiten realistisch sind und zum Teil auch übertroffen werden.


VerbatimIm Vergleich zu den anderen Modellen ist die Karte aus dem Hause Verbatim leider nicht empfehlenswert. Ist jedoch jeder Euro wichtig, kann auch zu dieser gegriffen werden, denn für viele Anwendungsbereiche in normalen Kameras ist auch diese ausreichend schnell.






Kingston UltimateXXMit Blick auf die Kingston UltimateXX kann man ebenfalls von einer sehr schnellen und guten Speicherkarte sprechen. Jedoch wird ihre Leistung oft von der ADATA Premier übertroffen, die auch noch etwas günstiger ist. Einzig bei der Zugriffszeit Lesen im AS SSD-Benchmark und beim 4K Lesen im Crystal DiskMark war dieses Modell das schnellste.






SanDisk ExtremeDie schnellste Speicherkarte des Tests ist ohne Zweifel die SanDisk Extreme Pro. Diese Premium-Leistung hat jedoch auch einen Premium-Preis, wodurch sie nur für Profis oder Enthusiasten interessant sein dürfte. Dies ist genau die richtige Karte für die Aufnahme von Videos mit sehr hohen Bitraten oder die Aufnahme hochauflösender Bilder bei schnellen Bildfolgen. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistung hat die SanDisk Extreme Pro unseren Leistungs-Sieger-Award zweifellos verdient.


Leistungs Sieger Award
für die SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB
 


ADATA PremierBetrachtet man jedoch das Preis-/Leistungsverhältnis, so sticht die ADATA Premier hervor, welche eine durchweg gute Leistung bei einem guten Preis bietet und fast an die SanDisk heranreicht. So hat auch diese einen unserer begehrten Awards verdient, unseren Preis-/Leistungs Tipp Award.








Preis Leistungs Tipp Award
für die ADATA Premier SDHC 32 GB

Die günstigsten Preise der Speicherkarten findet ihr auf Geizhals.at:
ADATA Premier SDHC 32GB
Kingston UltimateXX 233x SDHC 32GB
SanDisk Extreme Pro SDHC 64GB
Verbatim SDHC 16GB

Kauft bei Amazon und unterstützt uns dadurch.
ADATA Premier SDHC 32 GB
Kingston SDHC 32GB UltimateXX
SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB
Verbatim Class 10 SDHC 16GB

Benötigt ihr Speicherkarten für Hobbyfotografie? Oder nutzt ihr sie für den professionellen Einsatz? Erzählt es uns im Forum.

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Euer Hardbloxx-Team
Test erstellt von Hardbloxx.Fonzy

Test / Testbericht: 6 USB 3.0 Sticks im Vergleich

USB-Sticks werden von vielen Nutzern dazu verwendet, Daten hin und her zu kopieren oder Wichtiges unterwegs schnell griffbereit zu haben. Doch auch bei solch simplen Geräten wie USB-Sticks gibt es teils extreme Unterschiede. Einer davon ist beispielsweise der verwendete USB-Standard. Stand der Technik ist heute der USB 3.0 Port, der Datenraten von bis zu 600 Mbyte pro Sekunde ermöglicht. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Geschwindigkeit circa um den Faktor 20 angestiegen. Dennoch, um diese enorme Geschwindigkeit zu erreichen, muss das Gesamtpaket aus hochwertigen und schnellen Komponenten stimmen.

Wie schnell sind aktuelle USB-Sticks und sind die Schnellsten sehr viel teurer als günstige Exemplare? Lest es im folgenden Test.

Testfeld

ADATA DashDrive ELITE UE700Kingston DTHX30SanDisk Cruzer ExtremeSharkoon Flexi-Drive GoSharkoon Flexi-Drive ExtremeVerbatim Store `n` Go V3
Größe16GB64GB64GB16GB32GB16GB
Lesen155 MB/s225 MB/s190 MB/s80 MB/s130 MB/s60 MB/s
Schreiben25 MB/s135 MB/s170 MB/s10 MB/s130 MB/s12 MB/s
Garantie /5 Jahre5 Jahre//2 Jahre
Besonderheiten Band inklusive / ////

 


USB Preise

[nextpage title=“ADATA DashDrive Elite UE700 16GB“]

Unser Exemplar aus dem Hause ADATA kommt in edlem Gehäuse und einem Schiebemechanismus. Zur Verwendung des Sticks muss der USB 3.0 Anschluss aus dem Gehäuse hinausgeschoben werden. Dies geschieht problemlos und leicht. Am Ende rastet der Schieber leicht ein, sodass ein ungewolltes Zurückziehen des Anschlusses ins Gehäuse verhindert wird.
Am anderen Ende des Sticks wurde eine Öse angebracht, wo ihr das mitgelieferte Lederband einhängen könnt.


ADATA Dash (3)
ADATA Dash (2)ADATA Dash (1)

[nextpage title=“Kingston DataTraveler HyperX 64GB“]

Von Kingston erreichte uns der größte Stick des Testfeldes. Und dabei handelt es sich nicht um ein vorweggenommenes Testergebnis, sondern es bezieht sich auf die physischen Ausmaße des Sticks. Dieser ist nämlich annähernd doppelt so dick wie die anderen Sticks im Test.
Der USB 3.0 Anschluss wird hier durch eine Kappe aus Kunststoff geschützt. Die Kappe hält sehr fest und ihr könnt sie beim Benutzen des Sticks auf dessen Rückseite befestigen, um sie nicht zu verlieren. Das Gehäuse des Sticks selbst besteht hier aus Aluminium, wobei die schwarzen Bereiche mit Gummi überzocken wurden. Dadurch ist der Stick sehr griffig. Am hinteren Ende findet ihr auch hier eine Öse, wo ihr ein Band oder ähnliches einhängen könnt.


Kingston HyperX (3)
Kingston HyperX (1)Kingston HyperX (2)

[nextpage title=“SanDisk Cruzer Extreme 64GB“]

Von SanDisk kommt der zweite Stick mit 64GB Speicherkapazität. Auch hier fühlt sich das Gehäuse und der Schiebemechanismus sehr wertig an. Letzter arretiert den USB 3.0 Anschluss mit einem angenehmen und laut hörbaren „KLACK“. Am Ende des Sticks findet ihr hier ebenfalls eine Öse.
Trotz der hohen Speicherkapazität und des Schiebemechanismus ist der Stick angenehm schlank.


Sandisk Extreme (1)
Sandisk Extreme (3)Sandisk Extreme (2)

[nextpage title=“Sharkoon Flexi-Drive Go 16GB“]

Der erste Stick, der uns von Sharkoon erreichte hat eine Kapazität von 16GB und kommt in einem einfachen schwarzen Klavierlack-Gehäuse mit Kappe und einer Öse an der Rückseite. Die Kappe lässt sich bei Benutzung nicht am Stick selbst befestigen. Aus persönlicher Erfahrung wird diese Kappe irgendwann plötzlich verschwunden sein.
Die Verarbeitung des Sticks ist solide aber die Materialwahl wirkt eher billig.


Sharkoon Go (3)
Sharkoon Go (2)Sharkoon Go (1)

[nextpage title=“Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo 32GB“]

Der Extreme Duo ist der zweite Stick von Sharkoon im Testfeld und kommt mit 32GB Speicherplatz. Er hat ein sehr wertiges schwarzes Gehäuse, welches sich sehr nach Metall anfühlt. Der USB-Anschluss wird durch eine transparente Kunststoffkappe geschützt. Am anderen Ende findet ihr eine Öse aus dem gleichem Material.


Sharkoon Extreme 32 (3)
Sharkoon Extreme 32 (2)Sharkoon Extreme 32 (1)

[nextpage title=“Verbatim Store n Go V3 16GB“]

Der Store ’n‘ Go hat eine Kapazität von 16GB und kommt in einem gut verarbeiteten schwarzen Kunststoffgehäuse. Gleichzeitig ist er der dritte Stick im Testfeld mit einem Schiebemechanismus, um den USB-Anschluss zu schützen. Der Slider selbst ist in unserem Fall blau, er ist aber in verschiedenen Farben erhältlich. Leider ist der Schieber etwas schwergängig und auch die Arretierung ist nicht perfekt gelöst. So kommt es des Öfteren vor, dass der Anschluss beim Einstecken wieder im Gehäuse des Sticks verschwindet.


Verbatim (5)
Verbatim (4)Verbatim (1)

[nextpage title=“Testsystem und Benchmarks“]

Getestet wurden die USB 3.0 Sticks auf folgendem System:

Intel Core i5 2500K
Gigabyte Z77x-D3H
16GB TeamGroup Elite DDR3 1333Mhz

Angeschlossen wurden sie immer am gleichen USB 3.0 Port direkt am Mainboard.
An diesem sind prinzipiell Datenraten von bis zu 500 MB/s möglich.
Beim Betriebssystem kam eine frische Installation von Windows 8 Professional auf einer Samsung SSD 830 mit 128GB zum Einsatz.

Alle Benchmarks wurden auf den frisch formatierten USB-Sticks durchgeführt.

 

Benchmarks

Bei allen angegebenen Werten handelt es sich um das arithmetische Mittel aus 3 Testdurchläufen.

Crystal DiskMark

Beim Crystal DiskMark werden fünf Durchgänge mit 50MB Blöcken durchgeführt. Das Programm gibt dann jeweils die höchste erreichte Datenrate als Ergebnis aus. Bei den geschriebenen Daten handelt es sich um zufällig generierte Daten.


USB Crystal DiskMark

Hier verweisen unsere beiden Modelle mit 64GB die Konkurrenz nach hinten, wobei besonders der SanDisk Cruzer hervorzuheben ist, der bis auf einen Fall immer die Speerspitze darstellt.
Doch auch der Sharkoon Extreme Duo bringt hier zum Teil beachtliche Geschwindigkeiten zu Tage.

 

ATTO

Im Atto Benchmark wird mit komprimierten Daten gearbeitet, mit welchen nicht jeder Chip perfekt umgehen kann.


USB ATTO Disk Benchmark

Hier dominieren der SanDisk Cruzer Extreme und der Kingston DataTraveler HyperX mit ihren enorm hohen Leseraten. Beim Schreiben ist der Cruzer Extreme die Spitze und wird vom Sharkoon Extreme verfolgt. Letzterer bietet hier sogar eine höhere Schreibrate gegenüber seiner Leserate.

 

HD Tune

Der HD-Tune lässt sich hervorragend als Benchmark heranziehen, wenn es darum geht, die Kontinuität eines Laufwerks zu testen, da hier alle Sektoren bei Festplatten und alle Chips bei Flashspeichern angesprochen werden und die Geschwindigkeit sowie die Zugriffszeit gemessen werden.


USB HD Tune1

Hier lässt der Kingston HyperX die Muskeln spielen und bringt die höchste durchschnittliche Datenrate und auch die höchste Burstrate.


USB HD Tune2

Bei der Zugriffszeit liegen unsere beiden günstigsten Modelle von Verbatim und Sharkoon sogar auf gleichem Niveau wie der SanDisk Extreme und sind mit 0,3ms angenehm schnell.

 

USB-Test (5)

[nextpage title=“Persönliches Fazit“]

Wie erwartet liefern uns die getesteten USB-Sticks je nach Preiskategorie unterschiedliche Ergebnisse. Doch vergleicht man den Preis pro Gigabyte mit der Geschwindigkeit und der Speicherkapazität der Sticks, fällt auf, dass die auf den ersten Blick höheren Preise nicht ungerechtfertigt sind. Denn hier bekommt ihr als Käufer nicht einfach nur mehr Speicherplatz, sondern auch sehr viel mehr Leistung.

Im Bereich der günstigeren Vertreter im Testfeld kann sich der Verbatim Store ’n‘ go beweisen und bietet eine akzeptable Leistung. Dennoch können diese mit den Geschwindigkeiten der „großen“ nicht mithalten, was durch die geringere Anzahl an Speicherchips, die angesprochen werden, begründet werden kann.

Am besten hat uns im Test der SanDisk Cruzer Extreme gefallen, er bietet neben hervorragender Leistung auch eine ansehnliche Optik, bei angenehmer Größe im Vergleich zum relativ großen und dicken Kingston HyperX. Doch auch letzterer sticht durch sehr gute Leistungen hervor und lässt den SanDisk auch das eine oder andere Mal Staub schlucken, ist aber auch geringfügig teurer.

Dennoch hat der SanDisk Cruzer Extreme mit 64GB Speicherkapazit uns im Test am besten gefellan. Daher erhält er unseren Leistungsaward und eine volle Kaufempfehlung.


Leistungs Sieger Award
für den SanDisk Cruzer Extreme 64GB

Abschließend lässt sich festhalten, dass nur die USB 3.0 Sticks mit viel Speicherkapazität auch eine spürbare Geschwindikeitssteigerung mit sich bringen und dass die von den Herstellern versprochenen Datenraten in den meisten Fällen erreicht oder gar übertroffen werden.

Hier findet ihr die günstigsten Preise der Sticks:

ADATA DashDrive Elite 16GB
Kingston DataTraveler HyperX 64GB
SanDisk Cruzer Extreme 64GB
Sharkoon Flexi-Drive Go 16GB
Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo 32GB
Verbatim Store ’n‘ Go V3 16GB

Platz für Diskussionen rund um USB-Sticks und vieles Weitere, bietet euch unser Forum.

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Euer Hardbloxx-Team
Test erstellt von Hardbloxx.Fonzy

Kurztest: HP ZR24w IPS-Monitor

Grandiose Bilder, prächtige Farben und ein gestochen scharfes Bild – das ist es, was einen guten Monitor ausmacht. Ob man einen Monitor für Multimedia nutzt, für professionelle Video- und Bildbearbeitung oder man ein Hardcore-Zocker ist – ein schönes Bild bringt den wahren Spaß. Wir haben uns den HP ZR24w einmal angeschaut. HP will mit einem fortschrittlichen S-IPS-Panel überzeugen und jedes Fachgebiet ansteuern. Der Hersteller gliedert den ZR24w in die Performance Klasse seiner Arbeitsmonitore ein. Leider konnten wir uns dem Gerät nicht sehr lange widmen, sodass dies leider nur ein Kurztest des Monitors wird.

Diagonale:61,0cm, 24 Zoll im 16:10 Format
Farbe:Schwarz
Auflösung:1920 x 1080, Full HD
Darstellbare Farben:16,7
Max. Helligkeit:400 Candela/Quadratmeter
Max. Kontrast:1000:1; 3000:1 dynamisch
Max. Blickwinkel:178° Horizontal, 178° Vertikal
Verwendetes Panel:S-IPS Panel
Reaktionszeit:5 Millisekunden
Besonderheiten:Full HD, VGA, DVI-D, DisplayPort

Der HP ZR24w ist ein 24 Zoll (Jumbo) Monitor. Sein unauffälliger, schwarzer Rahmen verleiht ihm von vorn ein schlichtes Design. Auch der Standfuß und die Halterung wurden in schwarz gehalten, womit er auf jeden Tisch passt. Um den HP ZR24w jedoch platzieren zu können, sollte man ausreichend Platz auf seinem Arbeitstisch zur Verfügung haben. Das Display selbst hat eine Tiefe von 5,4cm und ist somit nicht gerade schlank. Rechnet man zusätzlich den Standfuß hinzu, genehmigt sich der 24 Zoller ganze 23cm in der Tiefe.

Der Aufbau des Monitors ging schnell und angenehm von der Hand. Das Display lässt sich schnell in die Vorrichtung stecken und rutscht förmlich von selbst hinein. Durch die ausgezeichnete Ergonomie hatten wir lediglich leichte Aufstellprobleme, da sich das Display dauernd selbst bewegte – doch dies soll kein negativer Punkt sein. Die Ergonomie ist vor allem für Arbeitsplätze perfekt geeignet, da der Monitor einfach gedreht werden kann. Zudem lässt sich das Displays butterweich neigen. Auf unserem Testtisch war der HP ZR24w der dritte Monitor im Bunde und ließ sich an allen Seiten einfach ausrichten. Die Anschlüsse befinden sich wie bei vielen Monitoren auf der Rückseite und wurden nach unten gerichtet angebracht. Die Erreichbarkeit ist in Ordnung, wird jedoch durch den Standfuß leicht erschwert.

Das S-IPS Panel arbeitete im Test ausgesprochen gut. Das Bild konnten wir perfekt mit unseren anderen Geräten von LG und Samsung vergleichen – wobei diese Geräte über normale TN-Panels verfügen – der Vergleich hinkt somit etwas. Beim S-IPS Panel werden die Elektroden nebeneinander platziert. Sobald Strom fließt, drehen sich die Moleküle, wodurch der Blickwinkel positiv beeinflusst wird.

Im Test konnten vor allem die Farben überzeugen. Ob es sich im Spiel um das Farbenfrohe World of Warcraft handelte oder das eher grau gehaltene Left 4 Dead 2. Farben und Kanten wurden einwandfrei und sauber dargestellt. Beeindruckt waren wir von der Leuchtintensität von Effekten. Ein Blitz war ein Blitz! So machte das Zocken erst richtig Spaß und wir fühlten uns wie mittendrin – gut, dass es bei Left 4 Dead nicht der Fall war 😉 Im Vergleich zu einem langsamen PVA-Panel kann das S-IPS mit guten Farben und einer schnellen Reaktion überzeugen. Wir konnten in keinem Spiel Schlieren erkennen. Somit ist das HP Z24w ebenfalls ein perfekter Mitspieler.

Im Filmebereich kann der ZR24w erst ab DVD Qualität sein Können ausspielen. Steigt die Qualität in Richtung HD kann man farbenfrohes HD-Feeling zu Hause genießen. Eine Blu-Ray wird auf dem HP ZR24w ganz anders wahrgenommen als man denkt. Die Leuchtstärke und die Farben wirkten plastisch und real.

Doch der Monitor ist ein Arbeitsmonitor und das mussten wir natürlich prüfen. Was eignet sich da nicht besser als Photoshop? Da wir unsere Bilder mit Photoshop nachbearbeiten, konnten wir den HP ZR24w direkt in Aktion erleben. Tatsächlich war es einfacher, einzelne Bilder zu bearbeiten. Vor allem durch den hohen Kontrast war die Nachbearbeitung weniger problematisch als mit unseren Standardmonitoren. Auch das „Ausbessern-Werkzeug“ konnten wir sauberer bedienen, da wir nun Stellen leichter erkennen konnten, die wir auf anderen Monitoren nie sahen.

Durch die sehr hohe Helligkeit und den starken Kontrast sollte man jedoch ausreichend Abstand zum Monitor lassen. Im Laufe der Zeit könnten empfindliche Augen sonst etwas gereizt reagieren. Doch hier kann die Helligkeit bequem über das Panel geregelt werden. Einen weiteren positiven Punkt sahen wir im entspiegelten Display. Auch wenn viel Helligkeit vorhanden war, konnten wir mit dem Monitor noch hervorragend arbeiten.

Persönliches Fazit:

Auch wenn wir uns den HP ZR24w nur kurz anschauen konnten, hinterließ er einen bleibenden Eindruck. Abgesehen von seinem enormen Platzbedarf konnte uns das Bild in allen Bereichen überzeugen. Ob wir nun arbeiteten, zockten oder in der Pause einen Film schauten – der HP ZR24w ist kein reiner Arbeitsmonitor, sondern eignet sich auch als Allrounder. Gut, dafür ist er mit rund 400€ deifnitiv zu teuer, doch wer sein Hauptaugenmerk auf das Arbeiten legt und dennoch am Abend gerne eine Runde spielt oder einen Film schaut, der macht mit dem HP ZR24w keinfalls einen Fehler. Uneingeschränkt empfehlen wir den Monitor auf jedenfall für Photoshop und Videobearbeitung.

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Test / Testbericht: SilverStone TS07 Externes USB 3.0 Gehäuse

Die mobile Datenspeicherung ist eine Erfindung, die so einigen das Leben erleichtert hat. Fotos, Videos und Games sind für den Transport zur nächsten LAN oder zum Kumpel immer bereit. Doch was bringt es einem, wenn man mit den neuesten Filmen zum Kumpel will und der Kopiervorgang dauert gefühlte drei Tage? Nichts! Dafür hat der Gehäusehersteller SilverStone eine einfache Antwort parat: das SilverStone TS07. Das externe USB 3.0 Festplattengehäuse ist in Geschwindigkeit und Anwenderfreundlichkeit nicht zu überbieten. Warum? Das lest Ihr im Test.
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Kurztest / Testbericht: Sharkoon SATA QuickPort H3 USB3.0

Seitdem es sie gibt, sind sie die beste Möglichkeit, große Datenmengen für unterwegs zu speichern – externe Festplatten. Ob man die letzten Urlaubsbilder an Omas und Opas neuem Flachbildfernseher sehen möchte oder dem Kumpel die neueste Musik geben möchte, externe Festplatten passen zu Jedermann. Doch seitdem es die mobilen Wunder gibt, gibt es auch eine andere Möglichkeit, den Festplatteninhalt mit anderen zu teilen. Dafür können sogenannte DockingStations herhalten. Hierfür benötigt man keinerlei Geschick beim Einbau. Im heutigen Test betrachten wir eine Station vom Hersteller Sharkoon. Der QuickPort H3 USB 3.0 möchte mit Kompatibilität und Ausstattung punkten. Mal sehen, wie gut es ankommt.

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Test / Testbericht: Kingston HyperMax 3.0

Ein spontaner Filmabend steht an und man möchte noch schnell einen Film auf die eigene externe Festplatte kopieren. Schließlich sollen auch die Freunde den hochauflösenden Urlaubsfilm sehen. Doch was gibt es Schlimmeres als unter Druck einen langsamen Kopiervorgang zu beobachten. Kingston hat sich dieser Problematik angenommen und löst das Ärgernis mit dem HyperMax 3.0. Der Kleine Flashspeicher konkurriert mit seinen großen HDD-Veteranen. Eine SSD im externen Gewand möchte man sagen. Was es bringt und wie sich der kleine Blaue schlägt erfahrt Ihr in unserem Test.

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Test / Testbericht: Asus VK278Q

Seit der Einführung des LCD-Fernsehers ist das Heimkino nicht mehr wegzudenken. Grandiose Farben und gestochen scharfe Bilder verwandeln jede DVD in ein Spektakel. Doch nicht nur am Fernseher genießt man gerne seine Lieblingstitel. Auch PC-Spieler setzen verstärkt auf große schwere Monitore. Das Gefühl, vor einem riesigen Bildschirm zu sitzen und durch seine Fantasiewelt zu streifen, versetzt einen Spieler noch tiefer in seine Spielewelt. In unserem heutigen Testpool befindet sich ein Schmuckstück der Firma Asus – der VK278. Ein 27″ Monitor mit 2.0 Megapixel Webcam und gestochen scharfen Farben. Wir stürzen uns in Spiele, schauen Filme und surfen, was das Zeug hält. Schon nach wenigen Stunden merken wir: Nie wieder kleiner!

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Test / Testbericht: Eizo Foris FS2331

Saftig grünes Blattwerk, blau schimmerndes Meereswasser oder schneebedeckte Berggipfel. Um diese Grafikpracht genießen zu können, brauchen Spieler oder Multimedia Fans nicht nur eine starke Grafikkarte, sondern auch ein geeignetes Ausgabegerät. Der Eizo Foris FS2331 möchte hier durch sein fortschrittliches PVA Panel besonders auffallen. Ob der 23 Zöller neben üppiger Ausstattung gefallen kann, haben wir für Euch getestet.

EIZO ist ein Displayhersteller, der vor allem in Japan und Deutschland stark vertreten ist. Jahrelange Erfahrung, Qualität und Kundennähe halten EIZO noch heute gemeinsam mit anderen Herstellern an der Spitze der Displayhersteller.

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