Kategorie: 1.7.3 mobile Lautsprecher

Cocktail Audio Multiplay 8 Vorstellung (Video)

Was kommt dabei raus, wenn man einen klassischen mobilen Lautsprecher und ein Tablet miteinander kombiniert?

Der deutscher Hersteller Noveltech hat genau dies probiert und heraus gekommen ist das Cocktail Audio Multiplay 8. Eine einzigartige Symbiose aus den Vorzügen beider Einzelgeräte. Anwendungsgebiete gibt es viele. Ob als Kochbuch in der Küche, Spielekonsole, Wecker oder Multimedia-Center, all das und noch vieles mehr ist möglich.

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Kurztest: Arctic S111 & S111 BT Stereo Lautsprecher

Ob Tablets oder Notebooks, heutzutage hat man seine Musik überall mit dabei. Doch oftmals sind die kleinen eingebauten Lautsprecher mehr schlecht als recht, sodass ein wirklicher Musik-Genuss nie zustande kommt. Arctic bringt mit den supergünstigen S111 Lautsprechern zwei Modelle auf den Markt, die das Klangerlebnis am Tablet und am Notebook erheblich verbessern sollen. Wahlweise als Kabel- oder als Bluetooth-Ausführung sollen die kleinen Lautsprecher wieder etwas mehr Klangerlebnis herzaubern.

Lieferumfang & Verpackung

Für rund 15 Euro beim Kabel-Modell bekommt ihr eine kleine Tasche aus Hartplastik sowie das nötige USB-Kabel zum Laden des Soundsystems. Weiterhin enthält das Päckchen eine Kurzanleitung mit den wichtigsten technischen Aspekten. Das kabellose S111 Bluetooth enthält zudem noch ein separates 3,5mm Klinkekabel für den direkten Anschluss an euer Gerät. Da es sich um ein sehr günstiges Modell handelt, erwarten wir auch nicht mehr im Lieferumfang. Die Verpackung selbst ist sehr klein und überschaubar. In typischen blau-weißen Farben sehen wir sofort, dass die Würfel-Lautsprecher zu Arctic gehören. Auf der Front sind die Lautsprecher auf den ersten Blick erkennbar. Zudem seht ihr auch hier schon die ersten technischen Eigenschaften der Arctic S111.

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Aussehen und Design

Das Arctic S111 ist ein Stereo Lautsprechersystem, das uns an die kleinen Musikwürfel von Lasmex und MusicMan erinnert. Die Front enthält einen kleinen silbernen Treiber, den ihr nach vorn richtet und der euch unmittelbar beschallt. Umrandet ist er mit einer schwarzen Gummimembran. Den S111 und S111 BT könnt ihr in vielen verschiedenen Farben wählen und kaufen. Wir haben uns passend zum Sommer für ein grünes Modell entschieden. Auf der Unterseite platzierte der Hersteller jeweils vier kleine Gummifüße, damit die Lautsprecher auf ihrem Platz nicht umherrutschen. Die Rückseite hält etwas mehr für euch bereit. So hat ein Lautsprecher ein Drehrad für die Lautstärke und das Deaktivieren des Arctic S111. Anstatt eines Drehrades verfügt der S111 mit Bluetooth über einen „Plus“- und einen „Minus“-Knopf, über die ihr die Lautstärke regeln könnt. Zudem befindet sich beim kabellosen Modell noch ein Power-Off-Schalter auf der Rückseite. Hier brachte Arctic eine blaue LED an, die signalisiert, ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet ist. Beim kabelgebundenen S111 gehen auf der Rückseite ein 3,5 mm Klinkekabel sowie ein Verbindungskabel zum anderen Lautsprecher ab.

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Die Verarbeitung ist für diese Preisklasse sehr gut. Für 15 Euro kann man natürlich kein Holzgehäuse erwarten, doch auch das verwendete Kunststoff ist angenehm und wirkt keinesfalls billig. Ebenso verhält es sich mit dem vorn eingebauten Treiber, der fest und stabil im Chassis sitzt. Auch die Kabel und das Drehrad lassen keinen Grund zur Beanstandung. Vor allem die feste und gut verarbeitete Volumenregelung hat uns im Test sehr gut gefallen. Beim S111 BT habt ihr auf der Rückseite ein Kabel weniger, ansonsten sind beide Modelle baugleich.

Technische Details

Mit lediglich 7 cm x 7 cm x 7 cm gehört der S111 von Arctic zu den kleinsten Notebook- und Tablet-Lautsprechern und passt daher perfekt in jede Einrichtung und auf jeden Schreibtisch. Die Impedanz beträgt sehr niedrige 4 Ohm und die Leistungsfähigkeit liegt bei 2x 2 Watt RMS Leistung. Der integrierte Akku sorgt mit 2000 mAh für eine Laufzeit von rund 12 Stunden und benötigt rund 4-5 Stunden zum Aufladen. Als Notebook-Lautsprecher kann der S111 dauerhaft am USB-Port angeschlossen werden, wodurch der Akku immer geladen bleibt. Das Klinke- und Verbindungskabel ist mit 1 Meter ausreichend lang. Die Farbpalette erstreckt sich von Schwarz über Weiß und Blau bis hin zu Lime und Pink. Lime ist dabei die Farbe Grün, die wir im Test haben.

Soundcheck

Den Soundcheck führen wir beim Arctic S111 nicht so umfangreich durch, wie bei anderen Soundsystemen, da es dem S111 einfach an einer umfangreichen Ausstattung fehlt. Vor allem, da kein Tieftöner verbaut ist, sind Bässe und tiefe Töne kaum wahrnehmbar. Dennoch erzeugt er bei Youtube-Videos und Radiomusik ausreichend „Druck“. Im Vergleich zu Notebook-Lautsprechern und Tablet-Lautsprechern kann der Arctic S111 überzeugen und punktet mit einer höheren Lautstärke und wesentlich detailierterem Klang. Besonders positiv sind wir von der Wiedergabe von Soundtracks überrascht, die das kleine System fast besser als ein günstiges 2.1 System überträgt. Im Folk- und Metal-Bereich solltet ihr darauf aufpassen, dass ihr das kleine System nicht zu sehr überfordert, da die Lautsprecher schnell blechern und metallisch klingen. Ähnliches gilt für den Elektro- und HipHop-Bereich, wobei hier vielmehr der fehlende Bass etwas enttäuscht.

Persönliches Fazit

Alleine die Farbauswahl macht Freude und kann den S111 von Arctic von der Konkurrenz abheben. Klar, das kleine Lautsprechersystem will keine großen, teuren und basslastigen Lautsprecher ablösen, das ist schon beim Blick auf den Preis von rund 15 Euro bei Amazon für das kabelgebundene Modell sichtbar. Als Ersatz für das Küchenradio, angeschlossen an ein Smartphone oder ein Tablet, ist das Arctic S111 die perfekte Soundmaschine. Für den mobilen Einsatz würde ich persönlich lieber zu einem Musikwürfel wie dem Lasmex S01 greifen. Doch da dieser noch einmal 10 Euro kostet und nur Mono-Klang bietet, hinkt dieser Vergleich. Wer eine Alternative zu seinen Notebook-Lautsprechern sucht oder sein Smartphone als Küchenradio nutzen möchte, kann beim Arctic S111 bedenkenlos zugreifen. Die Bluetooth-Variante kostet mit 30 Euro fast das Doppelte, kann dafür aber kabellos betrieben werden.

Für 15 Euro hat das kabelgebundene Arctic S111 unseren PreisTIPP redlich verdient.

PreisTIPP

Positiv:

+ sehr kompakte Bauweise
+ ausreichende und schöne Farbauswahl
+ gute Verarbeitung
+ unglaublich günstiger Preis
+ super Ersatz für Serienlautsprecher (Notebook & Tablet)

Negativ:

– Drehrad auf der Rückseite schwierig zu erreichen
– Bluetooth-Variante etwas zu teuer

Hier könnt ihr Preise vergleichen

Test / Testbericht: Teufel Aureol Fidelity In-Ear

Sozusagen jungfräulich durfte ich die Aureol Fidelity In-Ear-Kopfhörer entgegennehmen. Zwar durfte unsere Redaktion bereits die namensgleichen On-Ear(Teufel Aureol Real) Kopfhörer testen, diese blieben mir allerdings verwehrt. Vergeben und vergessen, da ich bereits 2 Wochen später ebenfalls von Teufel Post bekam.

Nun, wie erwähnt, war es mein „erstes Mal“ mit Teufel-Produkten, weshalb meine Vorfreude natürlich umso größer war. Aber Teufel und In-Ear-Kopfhörer oder besser gesagt, Teufel und Kopfhörer? Da stimmt doch etwas nicht. Aber nene, wir haben uns nicht verlesen, es stimmt schon so. Der bereits über 32 Jahre alte deutsche Hersteller von feinsten Heimkinoanlagen bereichert uns nun auch mit seinen Meisterwerken, welche wir aber in diesem Fall in die Ohren stecken können – näher können wir Teufel also nicht kommen. Ob die teuflischen Ohrstöpsel allerdings auch im Test überzeugen konnten? Um das herauszufinden müsst ihr ganz einfach weiterlesen.

Aber um euch auf Nachfolgendes erst einmal einzustimmen, hier die wichtigsten Facts:

Nennimpedanz:16 Ohm
Frequenzbereich von/bis:20 – 20000 Hz
Kabellänge:1,25 m
Anschluss:3,5-mm-Stereo-Miniklinke und 6,3-mm-Stereo-Klinke (per mitgelifertem Adapter)
Gewicht0,01 kg
Sonstiges:Magnet: Neodym

Teufel Aureol Fidelity In-Ear Verpackung Design

Lieferung/Lieferumfang

Schon beim Öffnen des Paketes wird klar, warum man fast 100€ in Kopfhörer investiert hat. Hier wurden keine halben Sachen gemacht und nach dem Entfernen sämtlichen Verpackungsmaterials liegt die, sehr edel anmutende, matt schwarze und mit einem Magnetclip verschlossene Schachtel vor einem. Dahinter verbirgt sich im Grunde genau jenes Zubehör, welches in einer solchen Preisklasse schon fast Vorraussetzung ist.Teufel Aureol Fidelity In-Ear Lieferumfang, gesamtes Zubehör
Neben der obligatorischen Transportbox befindet sich sogar noch ein Mikrofaserputztuch darunter. Um auch für verschiedene Anschlüsse optimal gerüstet zu sein, liefert Teufel noch einen 3,5 zu 6,3mm Klinke Adapter sowie einen Flugzeug-Adapter mit. Dazu gibt es, um den Umfang abzurunden, noch einen Befestigungsclip. Was aber absolut positiv hervorsticht und bei einigen Herstellern noch nicht selbstverständlich ist, ist das Mitliefern von genügend Silikonadaptern, um den Kopfhörer perfekt an das eigene Ohr anzupassen. Auch in diesem Bereich trumpft Teufel mit insgesamt 14 Silikonadaptern auf, hier allerdings immer 2 selbige um natürlich an beiden Stöpseln die gleiche Größe verwenden zu können.

 

Materialien/Verarbeitung/Qualität

Wer die Teufel Aureol Fidelity zum ersten Mal in der Hand hält, wird vergeblich nach klapprigen oder undurchdacht produzierten, teil unnötigen Teilen an seinem Kopfhörer suchen. Denn hier ist nichts, wo es nicht hingehört. Alles sitzt fest und dies ist einer der wenigen Kopfhörer bei dem, egal woran man wie auch immer zieht oder rüttelt, man nie auf die Idee kommen würde, dass sich irgendetwas lösen könnte oder verrutschen würde. Jedes Teil sitzt bombenfest und auch die Ohrstöpsel selbst sind vollständig aus Aluminium gefertigt, wodurch schon beim Anfassen ein sehr hochwertiger Eindruck Teufel Aureol Fidelity In-Ear Detail ohne Silikonaufsatzentsteht, welcher sich, gerade für Kopfhörer, welche natürlich auch im Alltag viel getragen werden, sehr wichtigen Kabel fortsetzt. Dieses wurde mit einer speziellen Schicht umgeben, wodurch wir den ersten Kopfhörer in der Hand halten durften, welcher sich nicht in der Hosentasche, beim Einstecken und wieder Herausnehmen, selbstständig macht und nach einiger Zeit aus selbiger als Kabelsalat wieder auftaucht.
Bei all diesen Lobeshymnen haben wir natürlich auch das Haar in der Suppe, nicht unbedingt gesucht, aber gefunden. Denn so hochwertig und gut der komplette Kopfhörer verarbeitet ist, setzt sich dieser Eindruck am hinteren Teil des Kopfhörers, auf welchem das Teufellogo aufgebracht ist, nicht fort. Dieser zerkratzt leider unglaublich schnell. Bei unserem Testmuster waren bereits nach einem Tag normalem Alltagsgebrauch deutliche Spuren zu finden. Da dies aber wirklich nur auf einen Ring am hinteren Teil des Kopfhörers zutrifft, welcher nicht unbedingt auffällig ist und der Rest komplett frei von Kratzern geblieben ist, trübt dass den Gesamteindruck nur marginal.

Soundqualität

Sound auf verschiedenen Wiedergabegeräten

Nun aber zum wohl wichtigsten Teil dieses Tests, der Soundqualität. Um diese beurteilen zu können, haben wir die Kopfhörer an so gut wie alles angeschlossen, was uns unter die Finger kam. Getestet wurde mit einem Lumia 900, einem iPhone 4S, einem günstigen Netbook, einem iMac und einem PC. Deshalb ist es schwierig, die Soundqualität allgemein zu beurteilen, es muss immer das Wiedergabegerät miteinbezogen werden. Daher muss man ganz klar sagen, wer mit seinem ultragünstigen Netbook Musik hören möchte, der wird auch mit wesentlich günstigeren Kopfhörern glücklich werden, denn die minderwertigen Soundkarten liefern auch auf den Teufel Aureol Fidelity einen sehr dumpfen und minderwertigen Sound. Ganz anders sieht dies auf hochwertigeren Smartphones aus. Auf dem von uns getesteten Lumia 900 und dem iPhone 4S brachten die Teufel je nach Equalizer-Einstellungen einen beeindruckend präzisen und sehr pegelfesten Sound.Teufel Aureol Fidelity In-Ear Silikonaufsätze, Ohrstöpsel

Soundqualität allgemein

Auf hochwertigen Wiedergabegeräten sorgen die Teufel Aureol, dank des breiten Frequenzspektrums von 20-22000 hz, für sehr klare Klänge, auch bei tiefen Bässen gehen diese nicht unter, sondern werden auf einem angenehmen Niveau wiedergegeben, ohne jemals aufdringlich zu wirken, was ja bei vielen günstigeren Modellen anderer Hersteller der Fall ist.

So, nun gehen wir aber auch bei der Soundqualität ins Detail und auch die Teufel Aureol Fidelity müssen den Hardbloxx.de Genreparkour durchlaufen:

Klassik,Jazz/Blues – Erstmal legen wir eher trocken los

Auch bei dem Klang von typischen Radioklassikern setzen die kleinen Beschallungswunder nicht aus. Hier sticht wieder die sehr klare Wiedergabe von Gesängen und Stimmen positiv heraus, welche selbst bei hoher Lautstärke nie zu kriseln beginnen und auch klanglich mit Hintergrundinstrumenten harmonieren. Vor allem bei Blues können die Fidelity nicht nur überzeugen, sondern auch herausstechen. Denn hierbei sind Gesang sowie Instrumente und sehr oft auch, um den Song zu unterstreichen, ein etwas herausstechender Bass sehr wichtig. Die Aureol können all diese Elemente bildlich gesprochen auf eine Ebene heben und dadurch harmoniert jeder Blues- und Jazz-Song sehr gut mit diesen Kopfhörern. Um die Liste noch zu komplettieren, kann kann ich diese Kopfhörer auch jedem Liebhaber von Klassik ans Herz legen. Zwar konnten hier die Aureol Fidelity nicht ihre ganzen Stärken ausspielen, aber trotzdem durchaus überzeugen.

So, nun aber Schluss mit den ganzen ernsten Worten, jetzt werden wir mal sehen, wie sich die Aureol so im Alltag schlagen:

Dance/Elektropop – Scream & Shout
Angesteckt, Aufgedreht und ooohhh, was ist das? Plötzlich offenbart sich so mancher Gesang oder der ein oder andere Beat, welchen ich bei diesem Song vorher noch nie gehört hatte. Denn die Aureol Fidelity schaffen es, dass Songs so klar und präzise wiedergegeben werden und auch wirklich nichts verloren geht und sich ein vollkommenes Klangbild bietet. Noch beeindruckender war allerdings die Lautstärke, wo andere neben „Scream and Shout wuhuuu…“ nur noch knackende, undefinierbare Laute von sich geben, welche eigentlich der Bass sein sollten, hämmern die Teufel Aureol Fidelity mit voller Wucht auf das Trommelfell ein, allerdings eben nicht auf den Kopf selbst, denn dazu fehlt einfach ein entsprechend großer Resonanzkörper.

Persönliches Fazit:

Gänsehaut. Begeisterung. Was, ihr braucht wirklich noch mehr? Na gut. Also bis auf einige wenige Mankos, wie das zu kurze Kabel und den leicht verkratzten Ohrstöpseln bin ich restlos begeistert, ob andere Konkurrenten in

Teufel Aureol Fidelity In-Ear Detail

diesem Preissegment mit ähnlich hochwertigen Produkten aufwarten können, wage ich fast zu bezweifeln. Zwar ist man klanglich hier wohl mit jedem In-Ear-Kopfhörer für ca 100€ auf Augenhöhe, aber was die Verarbeitung betrifft, ist Teufel wohl ein harter Konkurrent. Denn hier legt Teufel die Latte sehr hoch. Aber auch in Sachen Sound können die Teufel in so gut wie jedem Segment überzeugen und liefern ein sehr harmonisches, perfekt abgestimmtes Klangbild ab. Wer nach diesen Zeilen nun daran denkt, die Teufel Aureol Fidelity auch gerne neben sich liegen zu haben, dem kann ich nur gratulieren , denn er wird vermutlich begeistert sein.

Aufgrund der hervorragenden Leistung, erhält das Teufel Aureol Fidelity unseren LeistungsTIPP Award.


Leistungs Tipp Award

Positiv:

– Sehr gute Verarbeitung
– Ausgeglichener Sound auf hohem Niveau
– Umfangreicher Lieferumfang
– Große Auswahl an Silikonadaptern für jedes Ohr
– Herausragend gut geeignet für den täglichen Gebrauch

Negativ:

– Hinterteil der Ohrhörer mit dem darauf geprägten Teufel Logo verkratzt unheimlich schnell
– Etwas zu kurzes Kabel

Den besten Preis gibt es mal wieder hier. Oder unterstützt uns und bestellt direkt bei Amazon

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Nimas

Test / Testbericht: Lasmex S-01 & Technaxx MusicMan

Stellt euch einmal in Gedanken vor, ihr sitzt bei angenehmen 25°C draußen am Strand, grillt mit euren Besten ein leckeres, saftiges Steak, genehmigt euch dabei einen kühlen…Saft und habt einfach Spaß. Doch irgendetwas fehlt – irgendwie ist die Stimmung auf dem Nullpunkt – na klar! Musik muss her! Doch ist es absoluter Nonsense, große, schwere und hässliche Kofferradios mitzunehmen. Schade, dass die neue 5000 Watt Bose Anlage nicht mit Batterien läuft! Doch gibt es eine Erfindung, die eure Strandparties ab sofort aufwertet – Musik-Würfel! Wir haben uns einmal zwei dieser kleinen Wunder näher angeschaut und geprüft, welcher der beiden der bessere Begleiter ist. Auf der einen Seite steht der Lasmex S-01 und auf der anderen der Technaxx MusikcMan. Welcher der putzigen Brüllwürfel konnte uns überzeugen? Oder sind beide wirklich nur BRÜLL-Würfel?

Technaxx MusicMan

Der Technaxx MusicMan kommt in einer kleinen Plaste-Ummantelung zu euch nach Hause. Die Verpackung macht hier leider nicht wirklich viel her, jedoch sollte man bei dem Kleinen unbedingt den Preis beachten. Bei einem aktuellen Preis von ca. 18€ muss auch keine aufwändige Verpackung genutzt werden. Auch das Zubehör gehört mit einem USB-Kabel samt Aux Anschluss und einer orangenen Handschlaufe zur Standardkost. Eine Bedienungsanleitung wird ebenso mitgeliefert, doch ist diese scheinbar nicht für die Nutzung bestimmt. Der Hersteller hat den kleinen Beipackzettel so „perfekt“ in die Verpackung „integriert“, dass ihr ihn nur mit langen Fingernägeln oder spitzen Gegenständen herausbekommt. Ohnehin ist er nicht wirklich zu gebrauchen, da die Schrift fast eine negative Größe aufweist, so klein wie sie ist.

Doch schauen wir uns den Kleinen einmal genauer an. Er ist ringsherum mit einer glatten Kunststoff-Ummantelung umgeben, die mit verschiedenen Farben lackiert wurde. In unserem Fall haben wir die matt-schwarze Version. Jedoch ist noch etwas Glanz enthalten, wodurch man schnell Fingerabdrücke erkennen kann. Auf der Vorderseite prangert der Name „MusicMan“. Direkt darunter erkennt man drei Anschlüsse für 3,5″ Klinke, USB und MicroSD Karten. Dreht ihr den Würfel, dann findet ihr den On/Off-Schalter. Auf der Unterseite des MusicMan habt ihr schließlich das Bedienfeld. Hier könnt ihr die Lautstärke verändern, bei den Songs nach vorn oder zurück springen oder Play/Pause betätigen. Die Unterseite wurde mit einem stark glänzenden, silbernen Lack überzogen. Auf der Oberseite sitzt letztendlich die 3cm breite Membran, die durch ein Alugitter von äußeren Einflüssen geschützt wird. Alles in allem macht der MusicMan einen wertigen Eindruck. Mit seinen 111 Gramm ist er auch nicht zu schwer. Die Bedienung ist einfach und die einzelnen Knöpfe lassen sich knackig bedienen. Einziges Manko ist, dass das Wechseln der Songs recht träge geschieht und der MusicMan eine relativ lange Wartesekunde einlegt.

           

Lasmex S-01

Der Lasmex S-01 ist schon eine ganze Ecke besser verpackt als sein direkter Konkurrent. Eine aufwendig und schön gestaltete Schachtel beherbergt das gute Stück und sichert es vor äußeren Einflüssen. Hebt man den Deckel von der Schachtel, strahlt der S-01 euch direkt ins Gesicht. Daneben befindet sich ein zusammengerolltes Schlüsselband in einem satten Lilaton. Daran könnt ihr den Würfel auch für unterwegs direkt befestigen. Unter der Halterung für den Würfel findet ihr zudem noch eine kleine Trage-„Tasche“, eine Handschlaufe und das nötige USB- und AUX-Kabel. Die Bedienungsanleitung ist ebenso etwas klein gehalten, jedoch ausreichend und umfassender als beim MusicMan.

Das S-01 ist etwas stylisher als der MusicMan gestaltet. Den Kleinen gibt es wahlweise in rot und in einem bronzenen Metallicton. In unserem Fall haben wir die Bronze-Version im Einsatz. Die Überfläche sieht aus wie Aluminium, doch ist es ebenso eine Kunststoffabdeckung, die jedoch gut kaschiert wurde. Die Oberfläche nimmt zudem keine Fingerabdrücke auf und sieht auch nach längerer Nutzung noch edel aus. Im Allgemeinen ist der Aufbau des S-01 genau der gleiche wie beim MusicMan. Jedoch befindet sich hier das Logo auf der Seite mit dem On/Off-Schalter. Die Anschlüsse sind eine Seite weiter und sind die gleichen wie beim Konkurrenten. Auch die Unterseite ist identisch bestückt, jedoch sind die Gummifüße größer, wodurch der S-01 noch besser am Boden haftet. Alles in allem fühlt sich das Lasmex Modell einen ticken wertiger an als der MusicMan. Auch Kleinigkeiten, wie der Übergang vom Gehäuse zur oberen Abdeckung sind nicht spürbar, wo der Technaxx eine kleine Wölbung hat.

 

         

Die Funktionen beider Würfel sind identisch. Es können MicroSD-Karten bis 32 Gigabyte eingesteckt werden. Zudem ist es möglich, beide Würfel an Smartphones, Tablets oder PCs zu betreiben. Wichtig hierbei ist jedoch, dass beide Geräte im Smartphone- und MP3-Player-Betrieb schwächer sind. Hier wird auf den Equalizer des Gerätes vertraut. Auch die Akkulaufzeit war in etwa gleich, da beide Würfel auf einen 600 mA Akku verbaut haben. Insgesamt halten sie etwa 6-8 Stunden. Sehr gestört hat jedoch die Trägheit des MusicMan. Das Durchschalten dauerte wesentlich länger als beim Lasmex S-01.

Soundcheck

Hier war bei manchen Songs wirklich ein gutes Ohr gefragt – doch letztendlich war die Entscheidung einfach! Getestet haben wir die Songs mit einer Micro-SD-Karte, da im Smartphone- oder Mp3-Player-Betrieb der Equalizer der Geräte die Leistung stark beeinflusst.

Rock – Saltatio Mortis: Eulenspiegel

Rock ist für viele portable Lautsprecher ein kleines Problem, da Instrumente schnell untergehen und stimmen sehr dumpf klingen. Die beiden Würfel haben sich hier wacker geschlagen.

Der Lasmex S-01 gab den Song glasklar und kräftig wieder. Die Sängerstimme war sogar auf der höchsten Lautstärke noch sehr gut wahrnehmbar und auch die Instrumente gerieten nicht ins Straucheln. Vor allem die Dudelsäcke wurden nicht leiernd oder schief wiedergegeben. Der Lasmex S-01 blieb erstaunlich pegelfest.

Der Technaxx MusicMan konnte den Song ebenso gut wiedergeben. Doch merkt man hier ganz klar, dass versucht wurde, das kleine Gerät auf Bass zu trimmen. Die Sängerstimme geriet etwas in den Hintergrund und wurde leicht dumpf wiedergegeben. Instrumente wurden vor allem in der höchsten Lautstärke zu einem Brei. Insgesamt ist der MusicMan auch etwas leiser als das Lasmex Modell.

Pop – Zaz: Je veux

Bei Je Veux nahmen sich beide Würfel kaum etwas. Hier war der Sound auf fast ähnlichem Niveau. Erst bei der höchsten Lautstärke konnte man beim MusicMan wieder ein leichtes Dröhnen ausmachen, das jedoch nicht so schwer wiegt. Der S-01 blieb erneut sehr pegelfest und konnte auch bei höchster Lautstärke noch einen guten Klang abliefern.

Hip/Hop/reagea – Sean Paul: Got 2 Luv U

Wow – hier gab es richtig große Unterschiede und das hätten wir so niemals erwartet.

Der Lasmex S-01 gab den Song wahnsinnig sauber und pegelfest wieder. Bässe waren kräftig, Stimmen waren Klar und Instrumente konnten für den kleinen Würfel sehr überzeugen. Hier hat das Hören wirklich Spaß gemacht und brachte die Redaktion zum Swingen.

Der MusicMan musste hier jedoch gehörig einstecken. Aufgrund der starken Basslastigkeit, die dennoch nicht wesentlich stärker ist als beim S-01, dröhnte der Kleine schnell bei höherer Lautstärke. Die Pegelfestigkeit verlor er sehr schnell und konnte den Song, im Vergleich zum S-01, nicht so hervorragend abspielen. Vor allem auf höchster Lautstärke blieb er weit hinter dem Lasmex Würfel.

Persönliches Fazit:

Dieses Ergebnis haben wir nicht erwartet! Oftmals haben wir den MusicMan gesehen und von ihm gehört und letztendlich verliert er gegen einen unbekannten Konkurrenten. Das Lasmex S-01 kostet lediglich 12€ mehr. Dafür hat er einen besseren Lieferumfang, ist etwas besser verarbeitet und hat im Bereich der Lautstärke und Soundqualität die Hosen an. Die Pegelfestigkeit auch bei höchster Lautstärke ist unglaublich. Für diesen kleinen Würfel ist die gebotene Leistung 1A und man kann wirklich ins Schwärmen kommen. Der MusicMan bleibt hier leider in allen Punkten hinter dem S-01 zurück und kann lediglich im Preis punkten. Unsere Meinung: Gebt gerne die 12€ mehr aus und freut euch über eine bessere Soundqualität und ein tolles lilafarbiges Schlüsselband! Aktuell kostet der Lasmex S-01 ca. 30€ bei Amazon

Der Lasmex S-01 erhält von uns den LeistungsTipp-Award. Er kann im Bereich der Pegelfestigkeit sogar vollwertige günstige PC-Boxen ausstechen.


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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka