Kategorie: 2.6.1 Action & Adventures

One Piece: Pirate Warriors 3 im Test [PS4]

Mit One Piece: Pirate Warriors 3 erscheint bereits der dritte Ableger der Hack’n’Slay Reihe, die stark an Dynasty Warriors erinnert. Dabei trefft ihr im typischen One Piece Universum auf eine Vielzahl von bekannten Gesichtern, könnt die Crew von Ruffy übernehmen und gegen die klassischen Bösewichte der Story antreten. Neben euren normalen Angriffen könnt ihr dann natürlich auch auf die aus Manga und Anime bekannten Sonderangriffe zurückgreifen und direkt ganze Armeen mit einem Schlag vernichten. Dazu gibt es noch Sammelgegenstände, Zwischensequenzen und eine bunte Grafik. Ob das jedoch alles ausreicht um für langanhaltenden Spielspaß zu sorgen, erfahrt ihr in unserem Test.

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Test/Testbericht: The Witcher 3: Wild Hunt [PS4]

Der dritte Teil der Witcher-Reihe ist endlich da und The Witcher 3: Wild Hunt wurde nicht nur im Vorfeld enorm gehypt, sondern war bereits vor dem Release für viele Fans der Serie das Spiel des Jahres. Dabei führt es nicht nur die Geschichte der ersten beiden Teile fort, sondern soll außerdem durch viele Neuerungen und eine enorm schöne Grafik punkten können. Wir haben uns selbstverständlich auch gefragt, ob die Entwickler halten, was sie versprechen und verraten euch in den folgenden Zeilen unsere Meinung zum Titel. Weiterlesen

Test/ Testbericht: The Order 1886

Ein Steampunk-Setting im guten alten London, blutrünstige Werwölfe, schneidige Ritter und eine Menge beeindruckende Schnauzbärte: The Order 1886 möchte auf der PlayStation 4 neue Maßstäbe vor allem in Sachen Grafik und Erzählkunst setzen. Der Titel aus der Feder von Ready at DawnSCE  und dem Santa Monica Studio verspricht Action und ein interessantes Setting. Aber kann er diese Versprechen auch halten? Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt und verraten euch in unserem Testbericht, ob der Titel uns überzeugen konnte.

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

Die Ritter der Tafelrunde – mit Flinte?

Die Story setzt im viktorianischen London im Jahre – wer hätte es gedacht? – 1886 ein. Wir finden uns wieder in Gestalt eines geschundenen Gefangenen, der nur knapp dem Tod durch Wasserfolter entgeht, bevor er zurück in seine Zelle geworfen wird. Wer sind wir? Und wieso sitzen wir im Gefängnis? Diese Fragen beantwortet Stück für Stück der Rückblick, der uns in einer ausladenden Schleife durch die Geschichte führt, bis sie schließlich an der Szene im  Gefängnis fortgesetzt wird.

In London kann im Jahre 1886 von Langeweile nicht die Rede sein. Jack the Ripper treibt sein Unwesen, Rebellen begehren gegen das Königreich auf und obendrein machen Werwölfe die Straßen unsicher. Viel zu tun also für den Ritterorden ihrer Majestät. Wir selbst  schlüpfen in die Rolle von Sir Galahad, mit bürgerlichem Namen Grayson, seines Zeichens ein wichtiges Mitglied des Ritterordens. Der Orden setzt sich zusammen aus vielen Männern und einer Frau, die die Namen der Artusritter als Titel tragen und wird geführt vom Lordkanzler und seinem Sohn, dem Ritterkommandanten.

Wie erwähnt haben die Ritter alle Hände voll zu tun, die Werwölfe zurückzudrängen und gleichzeitig die Rebellion in Schach zu halten. Letzteres wird nicht eben leichter dadurch, dass der Lordkanzler weitere Untersuchungen im Viertel Whitechapel untersagt – was unseren Sir Galahad und seine engsten Vertrauten natürlich misstrauisch werden lässt. Und so begeben sich Sir Galahad, Sir Parzival und Lady Igraine tiefer in den Sumpf des Verbrechens.

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

Verdammt ansehnlich

Optisch ist The Order 1886 bombastisch. Der Detailgrad ist immens, alles sieht gestochen scharf aus und lädt zum Verweilen und Betrachten ein. Ob gemusterte Wandteppiche oder Gaslaternen, die sich in Pfützen auf dem Kopfsteinpflaster spiegeln – der Titel wirkt extrem echt und macht einen großen Schritt in Richtung Fotorealismus. Dabei halten sich die Charaktere dankenswerterweise vom Uncanny Valley fern und überzeugen mit glaubwürdiger Mimik. Stellenweise ist gar nicht sofort klar, ob wir uns gerade in einer Cutscene oder uns bewegen können, denn grafisch gibt es hier keinen Unterschied.

Das Gameplay verdient eigentlich kaum einen eigenen Absatz – es gibt nämlich fast keins. Der Titel versteht sich als Actionfilm mit überschaubaren Interaktionsmöglichkeiten und ist entsprechend linear aufgebaut. Wir sind mehr Zuschauer als Spieler und so werden wir von Cutscene zu Cutscene gezogen, müssen hin und wieder ein paar Quicktime Events überstehen und dürfen uns zwischendurch Deckungsschießereien mit den Gegnern liefern. Hier sind wir in klassischer Shooter-Manier unterwegs und können aus jeweils zwei Waffentypen (Gewehr und Pistole) und zwei Granatentypen (Rauch oder Sprengstoff) wählen. Natürlich können wir auch gefallenen Gegnern ihre Flinten abnehmen.

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

Mit einigen Gewehren könnt ihr auch anstelle von scharfer Munition mit einem starken Luftstoß schießen, um so beispielsweise Gegner mit einer Geisel umzuwerfen, ohne letztere zu verletzen. Die meisten Gegner sind tatsächlich nur Kanonenfutter und auch für Ungeübte relativ leicht zu erledigen. Spannend wird es mit gepanzerten Kontrahenten, die unbeirrbar mit ihrer Schrotflinte auf euch zukommen und eine ganze Menge vertragen, bevor sie endlich zu Boden gehen. Gehen wir selbst zu Boden, haben wir unter Umständen noch ein Ass im Ärmel. Unter unserer Munitionsanzeige befindet sich eine Schwarzwasser-Leiste – ist diese gefüllt, können wir einmal einen Schluck aus unserer Phiole nehmen und uns damit vor dem Tod bewahren. Allerdings kriechen wir während dieser kurzen Zeit im Schneckentempo auf dem Boden, was uns zur leichten Beute für alle umstehenden Gegner macht. Das Zielen funktioniert ordentlich, allerdings tut sich unser guter Sir Galahad häufiger mal schwer damit, in Deckung zu gehen und dort auch zu bleiben, was teilweise im Eifer des Gefechts mehr als nervig ist.

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

Schlauchig-atmosphärisch

Ab und zu laufen wir auch von A nach B und können uns gelegentlich Zeitungsartikel oder Flugblätter anschauen, die uns ein bisschen über die aktuelle politische Lage auf dem Laufenden halten. Ein wenig mehr Adventure hätte sich durchaus angeboten, doch auch hier bleiben die interagierbaren Objekte einfach nur nice-to-see und sind sonst nicht weiter von Belang. Generell sind die Level der Inbegriff von schlauchig. Es gibt genau einen Weg, der genommen werden muss und nur einen Ausgang für jede Situation – sofern ihr’s nicht versemmelt und wiederholen müsst, versteht sich. Die Quicktime Events sind gnadenlos; einmal falsch gedrückt, folgt unmittelbar der Bildschirmtod. Auch sonst haben wir keinerlei Einfluss auf das Geschehen; es gibt keine Infos, die gesammelt werden müssen, keine Fragen, die gestellt werden können und keine Entscheidungen, um das Spiel zu lenken. Einzig das Schlösserknacken und Kurzschließen von Schaltkreisen sind noch als nette Minigames zu erwähnen und neben den Feuergefechten die einzigen Elemente, bei denen wir sonst noch tätig werden können.

Tatsächlich ist man, selbst wenn man sich in Ruhe die Umgebung anschaut und ein paar Mal stirbt, in weniger als acht Stunden durch.

Was absolut mehr Präsenz verdient hätte, ist der Soundtrack. Treffend untermalt er das Geschehen und die Steampunk-Atmosphäre, doch er bleibt fast durchweg im Hintergrund, wenn die Szenerie nicht gerade mehr Action vorgibt. Schade eigentlich!

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

The Order 1886

Persönliches Fazit

Der Titel verlässt sich voll und ganz auf seine Atmosphäre und die Grafik und ich muss zugeben, dass ich auf der PS4 noch nichts gesehen habe, was besser aussah. Er versteht den Spieler als Zuschauer und gibt ihm nur wenig Spielraum für Handlungen. Hatte Beyond – Two Souls schon einen geringen Aktionsradius, so verkürzt The Order 1886 diesen noch einmal deutlich, sodass es lange Passagen gibt, in denen man einfach nur den Controller in der Hand hält. Kann man mögen, muss man aber nicht. Bei diesem Titel sollte man sich sehr im Klaren darüber sein, was einen hier erwartet, andernfalls droht die bittere Enttäuschung. Wer mit solchen „spielbaren Filmen“ nichts anfangen kann, sollte am besten die Finger davon lassen, auch wenn die Grafik noch so verlockend ist.
Ich persönlich mag solche spielbaren Filme gern und habe begeistert Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond – Two Souls gespielt, aber es ist völlig klar, dass sich an diesem Genre die Geister scheiden werden. The Order 1886 hat mich definitiv mitreißen können, auch wenn der Titel für mich persönlich am Ende den Eindruck gemacht hat, als hätten die Entwickler gesagt „Ach was soll’s, ich geh heim..“.

The Order 1886

59,95 €
The Order 1886
81
81

Gameplay

70 / 100

Wenig zu tun, aber alles funktioniert sauber

    Story

    80 / 100

    Interessanter Krimi, der aber erst kurz vor dem Ende richtig in Fahrt kommt

      Grafik

      95 / 100

      Hochauflösende Texturen, Detailverliebtheit und viel zu sehen

        Umfang

        75 / 100

        Relativ kurz

          Spielspaß

          85 / 100

          Spannende Story und hitzige Gefechte

            Positiv

            • - Extrem gute Grafik
            • - Gute deutsche Synchronisation
            • - Hervorragend in Szene gesetzt

            Negativ

            • - Relativ kurz
            • - Sehr wenig Gameplay

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            Euer Hardbloxx-Team

            Test/Testbericht: DMC: Devil May Cry Definitive Edition [PS4]

            Seitdem die neuste Konsolengeneration erschienen ist, wurden einige Spiele der letzten Generation aufgepeppt und als Neuauflagen für die PS4 und XBOX One veröffentlicht. Diese bieten neben dem kompletten Content-Paket mit DLCs auch bessere Grafik und Balancinganpassungen, teilweise sogar neue Spielmodi und Anpassungen der Spielmechanik. Nach Titeln wie Diablo 3, Tomb Raider und The Last of Us wurde nun auch DMC: Devil May Cry für PS4 und XBOX One von Ninja Theory neu aufgelegt und zusammen mit allen bislang veröffentlichten Download-Inhalten, neuen Modi und angepasster Performance von Capcom released. Wie sich der Hack and Slash-Titel auf den Next-Gen-Konsolen macht, erfahrt ihr in unserem Testbericht zu DMC: Devil May Cry Definitive Edition, getestet auf der Playstation 4.

            DMC

            DMC

            DMC

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            Engel oder Dämon

            In DMC: Devil May Cry übernehmen wir die Rolle des jungen Mannes Dante, welcher die Kräfte von Engeln und Dämonen benutzen kann, um seine Gegner zu besiegen. Nach einer wilden Nacht wird Dante von dem Mädchen Kat aufgeweckt, welche ihn darauf aufmerksam macht, dass er in die Dämonenwelt Limbus gezogen wurde. Von dort kommt er erst weg, wenn er sich des Hunters entledigt, ein Dämon, der Dante in der Dämonenversion eines Rummelplatzes jagt. Nachdem der Dämon besiegt wurde und Kat ihm zurück in die richtige Welt verhilft, wird er zum Anführer der Organisation “ The Order“ geführt, der sich als Dantes Zwillingsbruder Vergil herausstellt. Von ihm erfährt er, dass er der Sohn des Engels Eva und des Dämons Sparda ist. Er schließt sich der Organisation an, um mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Limbo City, die Stadt, in der die Mitglieder der Organisation leben, wurde vom Dämon Mundus korrumpiert, welcher Eva das Herz herausriss und Sparda auf ewig in der Hölle gefangenhält. Mundus manipuliert die Menschen in der Stadt durch das Nachrichtenprogramm Raptor News und den Energiedrink Virility, wodurch die Organisationsmitglieder als Terroristen abgestempelt werden. „The Order“ hat sich der Sache verschrieben, die Dämonen zu stürzen und die Stadt vor der Korruption zu befreien. In typischer Hack and Slash-Manier kämpfen wir uns durch Horden von unterschiedlichen Gegnern, die alle verschiedene Mechaniken mit sich bringen. An jedem Levelende wartet ein Boss auf uns, den wir mit unseren Fähigkeiten und Waffen besiegen müssen, um weiterzukommen. Haben wir ein Level abgeschlossen, wartet eine Punkteübersicht auf uns, in der unsere Performance zusammengefasst wird. So erhalten wir bei lang anhaltenen Combos und nicht benutzten Heiltränken mehr Punkte, für die wir Erfahrungspunkte für neue Moves und Spielwährung erhalten.

            DMC

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            Stylisches Schlachten

            Dante kann auf eine Auswahl an verschiedenen Waffen zugreifen, um seine Gegner stilvoll umzubringen. Neben seinem Schwert Rebellion und seinen beiden Pistolen Ebony and Ivory erhält er während des Spieles auch Zugriff auf den Engel- und Dämonenmodus, mit denen er seine Waffe verändern kann. Im Engelmodus wechselt Rebellion zu Osiris, einer Sense mit schnellen Flächenangriffen. Später erhalten wir noch Zugriff auf die Aquila, welche Shuriken darstellen, die Dante werfen kann, um Energiewellen auszulösen. Im Dämonenmodus können wir die Waffe Arbiter benutzen, eine Axt, um schwere, verteidigungsbrechende Angriffe auszuführen. Im Verlauf des Spieles werden hier noch die Eryx freigeschaltet, ein Paar dämonischer Panzerhandschuhe, die für starken Einzelzielschaden sorgen. Neben Ebony und Ivory werden im weiteren Spielverlauf noch zwei weitere Fernkampfwaffen freigeschaltet. Dazu gehören die Shotgun Revenant und die Kablooey, eine Waffe, die explodierende Nadeln verschießt. Neben den Waffen erhalten wir in den Modi Zugriff auf Movement-Fähigkeiten. Die Ophion-Kette bietet uns je nach Modus die Möglichkeit, uns an den Gegner heranzuziehen (Engelmodus) oder Gegner an uns ranzuziehen (Dämonenmodus). Die Kette müssen wir ebenfalls verwenden, um in den Leveln weiterzukommen, indem wir Trümmer beseitigen oder uns durch die Luft schwingen. Später im Spiel erhalten wir zusätzlich Zugriff auf den Devil Trigger, eine Fähigkeit, die durch Kämpfe aufgeladen werden muss, und bei Benutzung alle Dämonen in der Nähe hilflos in die Luft wirft, während wir unser Leben regenerieren und schweren Schaden verursachen. Während der Kämpfe wird ein Style-Counter angezeigt. Je mehr wir Combos benutzen oder je öfter wir in der Luft kämpfen und verschiedene Waffenangriffe aneinanderreihen, desto mehr Style-Punkte erhalten wir, die dann am Ende des Levels Boni freischalten. So können wir zum Beispiel neue Moves und Fähigkeiten für unsere Waffen freischalten und Orbs kaufen, mit denen wir unser Leben regenerieren oder sogar nach dem Tod wiederauferstehen können.

            DMC

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            Hier spielt die Musik

            Für die neue Konsolengeneration unterstützt DMC: Devil May Cry Definitive Edition 1080p und 60FPS. Die Performance und Grafik der Zwischen- und Spielsequenzen wurde verbessert und fügt sich immer noch sehr stimmig ins Gesamtbild. Vor allem die Zwischensequenzen sind sehr schön anzusehen und die Mimik der Figuren wurde sehr gut animiert. Begleitend zum Spielgeschehen wird ein eigens für DMC erstellter Soundtrack von Noisia und Combichrist benutzt. Damit wechseln sich Dubsteb-Rythmen und aggressiver Electro mit Stimmenverzerrer ab. Die Performance macht keine Probleme, es gibt keine Ruckler oder Grafikfehler zu bemängeln. Die Steuerung ist wie in der Originalversion gehalten, damit ist das Spiel sehr handlich spielbar und macht keine Probleme bei der Auswahl von Waffen und Benutzung von Combo-Fähigkeiten.

            DMC

            DMC

            DMC

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            Aus Alt mach Neu: Definitive Edition

            Neben der verbesserten Performance und Grafik bringt DMC: Devil May Cry Definitive Edition alle bereits erschienenden DLCs mit. Damit sind mehrere Skins für Dante und Vergil verfügbar sowie einige Waffenskins. Das DLC „Vergil’s Downfall“ bietet weitere Spielstunden und erzählt die Geschichte nach DMC, in der man Dantes Zwillingsbruder Vergil spielt. Ein neuer Spielmodus wird mit dem „Bloody Palace“ geboten, in dem man mit Vergil Wellen von Gegnerhorden überleben muss. Einige neue Optionen bieten im Spiel weitere Feinheiten: Mit dem Tempomodus kann das Spiel um 20% beschleunigt werden. Ein alternativer Zielmodus bietet manuelles Zielen, wie es in den früheren Devil May Cry-Teilen benutzt wurde. Auch eine komplett neue Zwischensequenz bringt das Spiel mit, die im Hauptspiel nicht vorhanden war. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Schwierigkeitsmodi bietet die Definitive Edition noch den „Gods must Die“-Modus, in dem alle Gegner sofort mit „Devil Trigger“ spawnen, also unverwundbar sind und schweren Schaden verursachen. Außerdem können keine Items und Orbs verwendet werden, um sich zu heilen oder wiederzubeleben. Im „Must Style“-Modus muss Dante erst den Stylerang S erreichen, bevor er Gegnern Schaden zufügen kann. Außerdem wurde der Hardcore Modus erschwert, indem der Devil Trigger von Dante Gegner nicht mehr in die Luft wirft, Style-Ränge schwieriger zu erreichen sind und schneller wieder ablaufen, Gegner mehr Schaden zufügen und Parieren mehr Können erfordert. Mit Hilfe der Community konnte das Balancing des Spieles ebenfalls angepasst werden.

            DMC

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            DMC

            DMC

            Persönliches Fazit

            Als Fan der DMC-Reihe freut es mich selbstverständlich, das mit DMC: Devil May Cry Definitive Edition nun der erste DMC Titel für die neuen Konsolen verfügbar ist. Das Spiel bietet Hack and Slash-Fans das bekannte Spielprinzip von DMC, welches durch einige neue Gameplay-Elemente neu aufgelegt und verbessert wurde. Da ich das Hauptspiel bereits vorher gespielt habe, fallen mir die Änderungen und Anpassungen auf und sehe diese positiv. Das Hauptspiel und der DLC bieten zusammen einige Stunden Spielspaß und bieten durch verschiedene Schwierigkeitsgrade und optionale Modi auch einen Anreiz, das Spiel mehrmals durchzuspielen. Als Fan der beiden involvierten Bands fügt sich der Soundtrack für mich sehr gut in das Gesamtbild ein. DMC: Devil May Cry Definitive Edition ist meiner Meinung nach einer der besten Titel der neuen Konsolengeneration und ich kann ihn ohne Zögern jedem DMC-Fan und jedem Hack and Slash-Fan weiterempfehlen.

            DMC: Devil May Cry Definitive Edition [PS4]

            DMC: Devil May Cry Definitive Edition [PS4]
            91.3
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            GAMEPLAY

            92 / 100

            Schnelles, einfach zu bedienendes Kampfsystem, Gegner mit verschiedenen Fähigkeiten und Mechaniken

              STORY

              90 / 100

              Innovative Story, die über Zwischensequenzen und Ingame erzählt wird

                GRAFIK

                88 / 100

                Für die neue Konsolengeneration aufbereitete Grafik, gute Performance

                  SOUND

                  93 / 100

                  Passende Soundtracks von den namenhaften Bands Combichrist und Noisia

                    UMFANG

                    90 / 100

                    Hauptspiel mit mittelmäßiger Spieldauer, jedoch viele Sammelobjekte sowie massig Spielmodi und Schwierigkeitsgrade

                      SPIELSPASS

                      95 / 100

                      Zusammenspiel zwischen der Story, dem Kampfsystem, der Grafik und dem Soundtrack bietet ein einzigartiges Spielerlebnis

                        Positiv

                        • - Unterhaltsames, einfach zu erlernendes Kampfsystem
                        • - Professioneller Soundtrack
                        • - Sehr großer Umfang mit Spielmodi und Schwierigkeitsgraden

                        Negativ

                        • - Hauptspiel nicht sehr lange
                        • - Level müssen wiederholt gespielt werden, um 100% zu erreichen

                        Wenn ihr wissen möchtet, wie Hardbloxx Spiele bewertet, findet ihr unser Bewertungssystem hier.

                        Ihr könnt hier die Preise vergleichen.

                        Euer Hardbloxx-Team

                         

                        Test/Testbericht: Dead or Alive 5 : Last Round [PS4]

                        Neben Ninja Gaiden sind die Entwickler von Tecmo vor allem für die Beat-Em-Up-Reihe Dead or Alive bekannt. Wie auch in anderen Vertretern des Genres wie Tekken und Street Fighter vermöbelt man alleine oder im Tag Team einen oder zwei Gegner. Dead or Alive 5: Last Round ist der zuletzt erschienene Vertreter der Reihe und eine Neuaufsetzung mit Updates des 2012 erschienenen Dead or Alive 5. Ob sich der neuste Teil des Beat-Em-Ups von den vorherigen Teilen abheben und noch immer neben den anderen beliebten Vertretern des Genres bestehen kann, erfahrt ihr in unserem Testbericht zu Dead or Alive 5: Last Round.

                        DeadOrAlive5_1
                        DeadOrAlive5_2

                        Fingerakrobatik

                        In Dead or Alive 5 treten wir in verschiedenen Spielmodi wahlweise gegen einen oder zwei Gegner an. Das Ziel ist es, die Lebenspunkte des oder der Gegner auf Null zu bringen und eine vorher bestimmte Anzahl an Runden zu gewinnen. Hierzu haben wir ein sehr großes Repertoire an Moves, die wir einsetzen können. Aufgrund der Vielzahl an Angriffen, Verteidigungsbewegungen und Spezialattacken müssen wir für viele Moves nicht nur einen einzigen Button, sondern eine Combo drücken. Und selbst wenn wir diese Buttonreihenfolge auswendig gelernt haben, ist es dennoch schwierig, diese im Kampf auch richtig anzuwenden. Meist müssen hier mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt werden und wenn auch nur eine Taste Millisekunden zu spät gedrückt wird, geht die Combo in die Hose. Timing ist allerdings nicht nur beim Angriff gefragt; wir können auch gegnerische Angriffe greifen und den Gegner zu Boden werfen. Vorausgesetzt, wir schalten schnell genug, um die richtige Tastenkombination für den richtigen Angriffsgriff rechtzeitig auszulösen. Jeder der Charaktere bringt dabei noch unterschiedliche Moves mit sich, die wir jedes Mal von Neuem lernen müssen. 34 verschiedene Charaktere können in Dead or Alive 5: Last Round gespielt werden. Viele davon wurden aus den Vorgängern übernommen, einige mit Updates dem fünfen Teils hinzugefügt. Jeder Kämpfer bietet dazu noch unterschiedliche Skins an, die wir im Kampf benutzen können. Hier wartet auch das „Markenzeichen“ von Dead or Alive auf uns. Jeder weibliche Kämpfer besitzt nämlich neben Kampfanzügen in verschiedenen Stylen auch noch Skins, in denen etwas mehr Haut gezeigt wird. Und so kämpfen wir im nächsten Kampf mit unserem nur in Unterwäsche bekleideten Mädchen gegen Feinde.

                        DeadOrAlive5_3
                        DeadOrAlive5_4

                        Willkommen im Film

                        Mehrere Spielmodi warten in Dead or Alive 5: Last Round auf uns. Im Kampagnenmodus kämpfen wir uns durch die Story. Diese schließt direkt an den Vorgänger an und erzählt weiterhin die Geschichte über die Dead or Alive-Turniere und die Forschungen um Project Alpha. Dabei springen wir von Charakter zu Charakter, um die Geschichte durch ihre Augen zu sehen. Begleitend zu den Kämpfen werden hier ansehnliche Zwischensequenzen gezeigt. Allerdings könnte man eher sagen: Begleitend zu den Zwischensequenzen können wir hier auch zwischendurch kämpfen. Die Story nimmt nämlich sehr viel Zeit in Anspruch. Neben der Kampagne können wir in Einzelkämpfen gegen die KI oder andere Spieler lokal oder online spielen. Im Onlinemodus sorgt ein Matchmaking-System dafür, dass wir mit ungefähr gleichstarken Gegnern zusammengeworfen werden. Beim Sieg bekommen wir Punkte, die unser Rating sowohl insgesamt, als auch mit dem gewählten Charakter erhöhen. Somit haben wir nicht nur ein Gesamtrating, sondern auch ein Einzelranking für jeden Kämpfer, welches jedoch nicht weiter zum Matchmaking beiträgt, da der Charakter erst nach der Spielersuche gewählt wird. Neben der Spielersuche gibt es außerdem noch Lobby-Spiele, in denen unter anderem Onlinetraining und Turniere gespielt werden können. Wer ganz neu im Beat-Em-Up-Genre ist, der kann im Trainingsmodus entweder die Moves der einzelnen Charaktere trainieren oder ein Tutorial für das Spiel durchspielen. Doch Vorsicht, in einigen Versionen des Spieles (unter anderem der deutschen) sorgt das Spielen der Tutorialmissionen 40.8 und 40.9 auf allen Plattformen zum Verlust der Spieldaten. Tecmo bemüht sich derzeit, diesen Fehler aus dem Spiel zu entfernen. Im Arcade-Modus kämpfen wir in mehreren Kämpfen gegen eine Auswahl an Gegnern, im Time Attack-Modus spielen wir gegen die Zeit und im Survival-Modus werden unsere Lebenspunkte durch die Kämpfe mitgenommen. Das Spiel bietet für Kämpfe eine Vielzahl an Karten an, die sich vom Aussehen her sehr unterscheiden. Einige Karten besitzen auch mehrere Ebenen, zu denen wir durch Angriffe am Rand wechseln können.

                        DeadOrAlive5_5
                        DeadOrAlive5_6

                        Extras

                        Neben den Spielmodi in Dead or Alive 5: Last Round gibt es noch einige Features, in denen wir selber nicht kämpfen. Im Zuschauermodus können wir wahlweise gespeicherte Kämpfe noch einmal sehen oder uns Kämpfe zwischen KI-Spielern anschauen. Weiterhin können wir uns die Filme aus der Kampagne noch einmal ansehen, Statistiken der verschiedenen Charaktere und unserem Umgang mit diesen nachlesen und verschiedene Titel freischalten. Eine Rangliste zeigt die Onlinerankings an, in denen jedoch auch nach langem Scrollen in den oberen Rängen nur japanische Spieler zu sehen sind. Außerdem können wir die Hintergrundmusik der Kämpfe ändern, indem wir anpassen, ob die Musik von der Map oder dem Charakter abhängt, und unterschiedliche Musikstücke auswählen. Im Playstation-Store können wir weitere Skins und Frisuren für unsere Kämpfer erwerben.

                        DeadOrAlive5_7
                        DeadOrAlive5_8

                        Persönliches Fazit

                        Ich sehe mich selbst als einen der schlechtesten Beat-Em-Up-Spieler aller Zeiten. Dennoch hinterlässt Dead or Alive 5: Last Round einen sehr guten Eindruck, auch wenn die Kämpfe eher in sinnloses Button-Smashing ausarten, als in geplante Angriffe und Verteidigung. Dies erschwert auch den Erfolg im Onlinemodus, da die Gegner dann doch meilenweit besser sind. Auch die Story zieht nach wenigen Kämpfen stark mit der Schwierigkeit an, ist jedoch nach einigen Versuchen immer noch machbar. Und die Verluste lassen sich verkraften, wenn man dafür den weiblichen Charakteren Skins geben kann. Alles in allem ist Dead or Alive 5 ein solides Beat-Em-Up, welches sich auch nach vielen Kamprunden noch immer mit Spaß spielen lässt. Vor allem die Trainingsmissionen sind sehr gut angelegt und wenn der Spielstandlösch-Bug nicht vorhanden wäre, könnte man hier auch noch mehr lernen. Die Grafik passt sehr gut zum Spiel. Es handelt sich zwar nicht um Next-Gen Grafik, ist aber auch nicht unansehnlich.

                        Dead or Alive 5: Last Round [PS4]

                        ab 31,97€
                        Dead or Alive 5: Last Round [PS4]
                        82.5
                        82.5

                        GAMEPLAY

                        86 / 100

                        Sehr gutes Kampfsystem, welches bei guten Fingerfertigkeiten sehr viele Möglichkeiten bietet

                          STORY

                          76 / 100

                          Schwerer Einstieg als Neuling, sehr lange Zwischensequenzen im Kampagnenmodus

                            GRAFIK

                            80 / 100

                            Solide, passende Grafik, jedoch kein Next-Gen

                              SOUND

                              85 / 100

                              Passende, auch anpassbare Musik und Soundeffekte

                                UMFANG

                                80 / 100

                                Viele Spielmodi, auch abseits vom Spielen viele Extras

                                  SPIELSPASS

                                  88 / 100

                                  Langzeitmotivation durch Ranglisten und Storymodus, Perfektionieren von Charakteren...

                                    Positiv

                                    • - Sehr gutes Kampfsystem
                                    • - Schöne Stages
                                    • - Anpassbare Musik

                                    Negativ

                                    • - Sehr lange Zwischensequenzen
                                    • - Schwerer Einstieg ins Spielgeschehen
                                    • - Nur eine Kampfart

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                                    Test/Testbericht: How to Survive [PS4]

                                    Survival-Games mit Zombie-Geschnetzel sind derzeit absolut angesagt und sprießen wie Pilze aus dem Boden. DayZ hat es vorgemacht und mit dem Erfolg der einstigen ArmA II – Mod haben sich immer mehr Entwickler auf das Genre gestürzt. Mit How to Survive ist bereits 2013 für den PC ein Indie-Survival-Spiel erschienen, das jedoch nicht auf riesige Areale oder das militärisch geprägte Überleben setzt, sondern das Ganze etwas einfacher und dennoch unterhaltsam in Szene gesetzt hat. Nun hat der Titel auch den Sprung auf die PlayStation 4 geschafft, was für uns Grund genug ist, um uns das Spiel etwas näher anzuschauen. Wie die Version abgeschnitten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

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                                    Eine gemütliche Insel – oder?

                                    Ihr übernehmt die Rolle eines Überlebenden, der noch vor kurzem auf einem Schiff unterwegs war, das jedoch gekentert ist und alle seine Passagiere dabei mit unter die Oberfläche gezogen hat. Überlebt habt nur ihr und könnt auch nur durch Glück an der nahe gelegenen Insel den Strand erreichen. Doch Inseln scheinen niemals einfach nur Inseln zu sein. Das ging schon in Lost nicht gut, in Legend of Grimrock 2 ebenfalls nicht und auch in How To Survive habt ihr einfach Pech mit der Insel, die unter dem Namen Los Riscos bekannt ist. Denn auf ihr haben sich, genauso wie auf den Nachbarinseln, Zombies eingenistet, die nur ein Ziel haben: Sie wollen euer Gehirn futtern. Glücklicherweise gibt es auch noch einige wenige normale Menschen, die euch gleich am Anfang helfen. Einige davon haben einen Flugzeugabsturz überlebt und andere waren in einer nahegelegenen Forschungseinrichtung stationiert. Nun kämpft jedoch jeder ums Überleben und um eine Möglichkeit, die Inselgruppe zu verlassen. Außerdem trefft ihr auch auf einen russischen Überlebenden, der schon länger auf den Zombie-Inseln verweilt und euch mit wertvollen Tipps und Tricks versorgt. Diese Hilfestellung fungiert als Tutorial und bringt euch so nach und nach die Spielmechaniken bei. Nur wenn ihr wirklich alle Funktionen nutzt, könnt ihr auch in der unwirklichen Welt von How To Survive überleben und werdet nicht sofort von Zombies und mutierten Tieren aufgefressen.

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                                    How-To-Survive - 08

                                    Das Handbuch des Überlebens

                                    So erlernt ihr zunächst, wie ihr euch gegen die untoten Gegner zur Wehr setzen könnt. Dazu nehmt ihr zunächst Stücke auf, mit denen ihr den Zombies so lange auf den Kopf haut, bis sie umkippen. Später könnt ihr auch eine Machete finden, Pfeil und Bogen selbst herstellen und sogar Nagelpistolen und Ähnliches zusammenbauen. Es gibt also sowohl Nah- als auch Fernkampfwaffen, die sich unterschiedlich spielen: Mit einer Machete haut ihr den Angreifern auf den Körper, könnt darüber hinaus auch besonders starke Angriffe auslösen, die vorher zwei – drei Sekunden aufladen müssen. Ähnliches gilt für Fernkampfwaffen, mit denen ihr entweder die ganze Zeit herumschießen könnt oder länger zielt und dann direkt den Kopf trefft. Denn ein Kopftreffer ist wesentlich effektiver und spart zudem Munition. Das ist besonders effektiv, wenn ihr direkt gegen mehrere Feinde auf einmal antreten müsst. In solchen Fällen bewegt ihr euch rückwärts, während ihr gleichzeitig nach vorne zielt und Schüsse abgebt. Das funktioniert über die Gamepad-Steuerung einwandfrei, indem ihr den linken Stick zum Bewegen nehmt und mit dem rechten auf die verschiedenen Feinde zielt. Mit dieser Hit-and-Run-Taktik kommt ihr am besten zurecht und schont außerdem euren Gesundheitsbalken. Dieser schrumpft nämlich durch jeden Angriff und kann nur durch Heil-Items, Essen oder Schlafen aufgefüllt werden.

                                    Neben dem Gesundheitsbalken gibt es außerdem noch andere Anzeigen, die ihr im Auge behalten solltet. Ein Mensch überlebt nämlich nicht nur durch gutes Kämpfen und etwas Hoffnung, sondern braucht darüber hinaus auch noch Nahrung, etwas zu Trinken und den bereits erwähnten Schlaf. Nahrung findet ihr entweder in der Natur, indem ihr Tiere jagt, Beeren aufsammelt oder in Verstecken findet. Wenn ihr Durst habt, müsst ihr einen Brunnen aufsuchen und könnt euch dort satt trinken. Clevere Überlebenskünstler haben außerdem immer ein paar leere Flaschen dabei, in denen Wasser eingefüllt und transportiert werden kann. Schlafen könnt ihr allerdings nicht überall, denn schon am Tage sind ständig Zombie-Horden unterwegs, in der Nacht hingegen kommen noch fieserer Gegner, die euch regelrecht jagen. Also sucht ihr einen sicheren Schlafplatz, bei dem es sich meistens um ein Gebäude mit dicken Stahltoren handelt, tötet alle Zombies in diesem Gebäude, verschließt die Tür und legt euch dann schlafen. Solltet ihr jedoch einmal gezwungen sein, Nachts umherwandern zu müssen, so solltet ihr eure Taschenlampe anlassen, denn die Kreaturen der Nacht haben große Angst vor Licht. Sind die Batterien leer, solltet ihr mit Feuersteinen, die ihr immer mal wieder finden könnt, ein Feuer machen und aus Stöcken Fackeln herstellen. Sollte auch dies gerade nicht möglich sein – nun, so solltet ihr rennen. So schnell es geht. Zu einer Feuerstelle oder eben zu einem Schlafplatz, denn sonst seht ihr euch schnell einer Armee an Untoten gegenüber, die zur Jagd auf euch aufgerufen haben.

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                                    Überleben hat seine Vorteile

                                    Es ist höchst unwahrscheinlich, dass ihr How To Survive komplett durchspielen werdet, ohne jemals zu sterben. In so einem Fall werdet ihr an eurem letzten Speicherpunkt wiederbelebt. Diese sind großzügig verteilt, sodass ihr selten wirklich viel Spielfortschritt durch einen unbedachten Tod verliert. Je länger ihr überlebt und je mehr Zombies ihr erledigt, desto mehr Erfahrung sammelt ihr übrigens. Dafür gibt es immer wieder Level-Ups und neue Skillpunkte, die ihr dann in einem Fertigkeitenbaum in verschiedene Skills investieren könnt. So lernt ihr zum Beispiel neue Dinge herzustellen, hungert langsamer oder müsst seltener schlafen. Wie genau ihr euren Charakter formt, bleibt euch überlassen, allerdings sind die Möglichkeiten recht übersichtlich, sodass ihr nicht allzu viel erwarten solltet. Zwar werden die Gegner mit jeder neuen Insel immer stärker, doch irgendwann seid ihr so gut ausgerüstet, dass sie eigentlich keine Gefahr mehr für euch darstellen – selbst in großen Gruppen. Sobald ihr ein effektives Gewehr zusammengebaut habt, lauft ihr einfach weg, schießt, lauft weg, schießt und nutzt diese Taktik, bis jeder Zombie auch wirklich für immer tot ist. Denn die KI ist eben nicht besonders helle und kann sehr einfach ausgetrickst werden. Dafür ist sie zahlreich und komischerweise auch sehr hartnäckig. Denn wenn ihr eine Insel komplett von Monstern befreit habt und euch nach der harten Arbeit schlafen legt, trefft ihr auf genau die gleichen Zombies wieder, sobald ihr am nächsten Morgen das sichere Versteck verlasst. Das ist ziemlich nervig, zieht aber immerhin die Spielzeit in die Länge. Apropos Spielzeit, diese ist recht kurz und selbst mit den vielen Nebenquests, die ihr auf eurem Weg durch die Inseln findet, seit ihr nach ungefähr sechs Stunden durch.

                                    Grafisch gesehen wird Hot To Survive wohl auch keine Preise gewinnen, denn gerade dort fällt auf, dass das Budget der Entwickler nicht so groß war, wie bei den großen Titeln. Trotzdem sieht der Titel gut aus, auch wenn die Zombies und Gebiete recht generisch sind und immer wieder kleinere Grafik-Glitches auftauchen. Gleiches gilt für die Vertonung: Die NPCs sind richtig gut gelungen und hören sich echt passend an. Dafür sind jedoch die Geräusche der immer gleichen Zombies eben auch immer gleich.

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                                    Persönliches Fazit

                                    „Ein Indie-Titel mit Zombies und Survival? Nicht schon wieder!“, war mein erster Gedanke, als ich mich an How To Survive gesetzt habe. Doch der Titel hebt sich allein vom Gameplay stark von den üblichen Titeln des Genres ab und sorgt so für frischen Wind. Er macht Spaß, ist gut durchdacht und besitzt eine ordentliche, wenn auch nicht besonders originelle Story. Auch sind die sechs Stunden Spielzeit sehr schnell vorbei. Da helfen auch die Nebenquests nicht besonders, die oftmals nach dem Schema „Suche X und bringe mir Y!“ aufgebaut sind. Spaß macht es trotzdem und der Titel ist absolut für gemütliche Stunden für zwischendurch geeignet. Vor allem der geringe Preis sorgt dafür, dass man mit dem Kauf wirklich nicht viel falsch machen kann. Dafür bekommt man ordentliche Zombie-Schnetzelei mit einigen witzigen Szenen und ein wenig Survival.

                                    How To Survive

                                    How To Survive
                                    72.5
                                    72.5

                                    Gameplay

                                    79 / 100

                                    Schießen, Sammeln, Laufen - funktioniert alles gut, aber ist nicht besonders innovativ.

                                      Story

                                      71 / 100

                                      Zombie-Story, die nicht besonders kreativ ist, aber immerhin unterhält.

                                        Grafik

                                        75 / 100

                                        Generische Umgebungen und Gegner, aber immerhin sieht alles gut aus.

                                          Sound

                                          80 / 100

                                          Gute Vertonung der NPCs, dafür immer die gleiche Geräuschkulisse.

                                            Umfang

                                            60 / 100

                                            Sechs Stunden Spielzeit, mit insgesammt 100 Items. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

                                              Spielspaß

                                              70 / 100

                                              Zombie-Töten wird recht schnell langweilig und die Gegnertypen ändern sich zu selten. Auch Survival ist nicht besonders anspruchsvoll.

                                                Positiv

                                                • - gute NPC-Vertonung
                                                • - witzige Dialoge
                                                • - einige Nebenquests

                                                Negativ

                                                • - nur sechs Stunden Spielzeit
                                                • - Essen, Trinken und Schlafen nervt recht schnell
                                                • - generische Gegner

                                                Wenn ihr wissen möchtet, wie Hardbloxx Spiele bewertet, findet ihr unser Bewertungssystem hier.

                                                Euer Hardbloxx-Team