Kategorie: 2.7.1 Action & Adventures

Test / Testbericht: Dead or Alive 5+ (PS Vita)

Beat’em’Ups sind doch immer wieder was Feines. Wenn man sich an früher erinnert, haben wir da Tekken, Street Fighter und natürlich Mortal Kombat. In Zeiten, in denen selbst diese Größen nur wenig von sich hören lassen und das, was auf den Markt geschmissen wird, nicht zwingend die Must-Haves sind, freut man sich über „frischen“ Wind. Dieses Mal in Form von Dead or Alive 5+ für die PlayStation Vita. Klar ist auch Dead or Alive ein alter Hase, aber mal sehen, was man davon so erwarten kann.

Leidliche Themen zuerst

Fangen wir mal mit der Story an. Helena, bekannt aus den alten Teilen, hat mittlerweile DOATEC übernommen und will alte Schäden wieder gut machen. Nachdem in den vorherigen Episoden, DOATEC dafür verantwortlich war, Klone zu erschaffen, die übermenschlich stark und agil sind, gilt es nun diese Entwicklung aufzuhalten und auch den letzten Klon zu vernichten.

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Da tritt allerdings die Unterorganisation M.I.S.T. auf den Plan, welche seit dem Beenden des Klonprogramms seitens DOATEC fleißig weiter an dieser Technologie geforscht hat. Letztendlich ruft DOATEC also einmal mehr zum berühmten Dead or Alive-Turnier auf, um die besten Kämpfer der Welt zusammenzubringen und so den Besten der Besten zu küren. Alles etwas verwirrend und ein wenig zusammenhanglos wird man nun denken, allerdings ist es recht erfrischend, eine Art Story in einem Kampfspiel vorzufinden.

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Es gibt zu jedem Charakter ein Stück Geschichte mit Vorspann und Erklärung. Viele Zwischensequenzen treiben die Geschichte voran und die Kämpfe dazwischen dienen als Beiwerk.

„Sir, Wir haben Grafik (und Gameplay)“

Der Überschrift zufolge geht es dann wohl jetzt um das Aussehen von DoA5+ für die Vita.
Viel ist dazu nicht zu sagen. Die Grafik sieht sehr gut aus. Die Charaktere und Kämpfe sind wunderschön animiert. Auch der Sound passt natürlich dazu.

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Die 24 Charaktere haben natürlich individuelle Tritte und Schläge. Dazu kommen noch zahlreiche Kombo-Möglichkeiten, die ihr im Herausforderungs-Modus, im Training oder auch in der detaillierten Komboliste ausprobieren und erlernen könnt.
Wie in DoA üblich, geizen die teils spärlich bekleideten Damen auch hier nicht mit übertrieben großer Oberweite und die Herren sind natürlich alle komplett durchtrainierte Kämpfer ohne ein einziges Grämmchen Fett.
Die Steuerung geht sehr gut von der Hand. Eine Revolution darf man natürlich nicht erwarten, allerdings muss ich bei der Vita-Steuerung sagen, dass es wesentlich leichter und besser zu bedienen ist, als z.B. auf der PlayStation 3. Das habe ich auch schon bei PlayStation Allstars: Battle Royal gemerkt.

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Verschiedene Kostüme dürfen natürlich auch hier nicht fehlen und so gibt es zahlreiche als DLC und einige zum Freispielen.

Grundsätzliches/Features

Das Spiel läuft nach dem gewohnten Muster ab. Ihr startet links, euer Gegner auf der anderen Seite. Wie sollte es auch anders sein? Dann wird sich so lange beharkt, bis die Lebensleiste von euch oder dem Gegner leer ist. Nicht sonderlich innovativ, aber hier wäre zu viel Innovation sowieso fehl am Platz. Die Schauplätze hingegen unterscheiden sich stark voneinander. Von Bohrinsel bis Tempel ist alles dabei. Insgesamt warten 22 Stages darauf, von euch betreten zu werden. Manche davon bieten außerdem ein paar Extras, wie zum Beispiel elektrische Zäune.

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Neben dem Story-Modus gibt es natürlich noch zahlreiche andere Möglichkeiten, das Spiel zu bestreiten. Trainings-, Versus-, Herausforderungs- und Einzelmodus sind hier nur ein paar Beispiele.
Neu auf der Vita zum Vergleich zur PS3 Version von DoA5 ist unter anderem der Touchmodus. In diesem spielt ihr in der Ego-Perspektive und bekämpft den Gegner mit Touchbefehlen, also berühren, streichen und drücken. Außerdem könnt ihr für jeden Charakter die Musik auswählen, die euch am besten gefällt und seid nicht gezwungen, die Musik der jeweiligen Arena zu hören.

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Auch mit dabei ist die Möglichkeit, sich die Cutscenes aus der Story noch einmal anzuschauen.

Persönliches Fazit:

Ja, mir hat es gefallen. Ich bin bestimmt kein Beat’Em‘Up-Spieler, aber um ehrlich zu sein, wer hat nicht ab und an Spaß an diesem Genre? Die Präsentation des Spiels ist wirklich gut gelungen und macht ab dem ersten Moment an Spaß. Gerade das ausschweifende Tutorial hilft einem ungemein, in die Spielwelt zu finden. Klar, die Story ist bestimmt kein Brüller, aber trotzdem kann ich nicht behaupten, dass es vollends uninteressant gewesen wäre.
Zusammenfassend kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich ein Ausflug in die Welt von DoA auf der Vita lohnt, gerade weil man ja sonst nicht sonderlich viel auf dem System geboten bekommt.

Positiv:

– Steuerung
– Grafik
– Umfang
– Story lockert auf

Negativ:

– nichts „Besonderes“
– Story eher Beiwerk

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