Kategorie: 3.3.2 Hardware

Alles rund um das Montieren von Kühlern oder Modding, findet Ihr im Hardwarebereich.

Gaming PC für 400 Euro mit AMD, Nvidia, Asus und Thermaltake

Es ist mal wieder soweit. Die beliebte Serie der Systemzusammenstellungen, in der auch schon ein 500€, 750€ und 1000€ PC zu finden sind, geht in die nächste Runde. Für die Sparfüchse unter euch stellen wir heute einen Gaming PC für gerade einmal 400€ vor. Kann man damit wirklich noch zocken oder sollte man doch etwas tiefer in die Tasche greifen. Dieser Frage werden wir heute nachgehen.

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Gaming PC für 1000 Euro mit Intel, AMD, Asus, MSI, XFX

Es ist noch gar nicht lange her, da haben wie euch mit unser Beispielkonfiguration für einen 500€ und einen 750€ Gaming PC gezeigt, dass man auch mit einem schmaleren Budget durchaus eine gute Performance erreichen kann. In der heutigen Videoreihe haben wir nun die Prioritäten etwas anders gesetzt. Wichtig war uns ein sehr kleiner Formfaktor und eine farbliche Abstimmung der Komponenten, wobei dies vor allem eher den Spaßfaktor erhöhen sollte. Trotzdem spielte natürlich auch der Preis keine unwesentliche Rolle. Wer also eine solide Gaming Performance und ein ansprechendes Äußeres mit einander verbinden will, der ist hier genau richtig.

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Guide: Cat Helix Tablet als Home-Office Workstation nutzen

Noch vor einigen Jahren waren Tablets als zusätzliche Spiele-Konsole verschrien, die vor allem für die Freizeit eingesetzt werden kann. Doch mittlerweile ist ein Tablet wie das Cat Helix ein vollwertiges Media-Gerät, das eben auch als günstiger Arbeits-Rechner eingesetzt werden kann. Um es richtig einsetzen zu können, muss man zwar ein paar Dinge beachten, doch sind die Einstellungen nicht schwierig. Wir verraten euch, worauf genau ihr achten müsst und welche Schritte ihr vornehmen solltet.

Als Erstes solltet ihr zum Beispiel auf einen größeren Bildschirm wechseln, wenn ihr das HDMI-Gerät besitzt. Dann könnt ihr nämlich das Tablet einfach bequem an einen geeigneten Monitor oder sogar an euren HD-Fernseher anschließen und dann mit einem wesentlich größeren Bildschirm arbeiten. Dafür benötigt ihr lediglich das passende Kabel und schon funktioniert alles fast von alleine. Besitzt ihr allerdings die 3G-Variante des Helix, so müsst ihr euch im Zweifelsfall mit dem 8 Zoll Bildschirm begnügen. Möchtet ihr trotzdem längere Zeit an diesem Gerät arbeiten, dann ist es sinnvoll, wenn ihr einen passenden Standfuß einsetzt. Solltet ihr jedoch einen Bildschirm besitzen, der über den Miracast-Standard verfügt, könnt ihr mit Hilfe einer WiFi-Verbindung die Darstellung vom Tablet auf den Bildschirm übertragen. Diese Wahl solltet ihr jedoch nur treffen, wenn euer WLAN-Netzwerk schnell genug arbeiten kann.

So könnte eine Homeoffice-Station mit dem Cat Helix aussehen

So könnte eine Home-Office Workstation mit dem Cat Helix aussehen

Das Cat Helix besitzt die Möglichkeit, Geräte per USB anzuschließen

Das Cat Helix besitzt die Möglichkeit, Geräte per USB anzuschließen

Vielleicht noch wichtiger als ein passender Bildschirm sind vor allem die Eingabegeräte, die ihr zum Arbeiten einsetzen möchtet. In Frage kommen natürlich Tastatur und Maus, die nicht nur für enormen Komfort sorgen, sondern darüber hinaus auch die Zeit verringern, die ihr für verschiedene Aufgaben braucht. Dabei habt ihr die Wahl zwischen Bluetooth-Varianten oder dem Anschluss per USB, die beide ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Bluetooth ist zum Beispiel recht praktisch, da es erstens keinen Kabelsalat gibt und zweitens könnt ihr euer Cat Helix per USB aufladen, denn schließlich braucht die Bluetooth-Verbindung auch einiges an Akku-Leistung. Außerdem kann es natürlich immer kurzzeitig passieren, dass die Verbindung selbst unterbrochen wird – dafür gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Gründen. Außerdem sind natürlich die Kosten für eine Tastatur mit Bluetooth wesentlich höher als dies bei einer USB-Tastatur der Fall ist: Um die 60 Euro muss man für eine ordentliche Bluetooth-Tastatur schon einplanen. Dafür bringt diese Version natürlich eine enorme Flexibilität mit sich, da ihr die Tastatur locker drei Meter vom Empfänger auf eurem Schoß, der Couch oder einem Tisch platzieren dürft.

Die USB-Varianten haben dabei den großen Vorteil, dass sie extrem preiswert sind: Egal ob Maus oder Tastatur, hier bekommt man bereits für 10 Euro und weniger Exemplare, die ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Darüber hinaus gibt es natürlich keine Verzögerungen bei der Eingabe, da alles über Kabel innerhalb von Millisekunden am Cat Helix ankommt. Es gibt sogar kabellose Funk-Kombinationen wie zum Beispiel die Rapoo E2800P, die neben dem normalen Tastatur-Layout auch ein Touchpad mitbringt und damit die Maus ersetzt. Der große Nachteil an USB-Geräten ist natürlich, dass das Helix nur einen einzigen microUSB-Port besitzt, sodass ihr gegebenfalls einen Adapter braucht, um euer Kabel überhaupt anschließen zu können – und dann ist nur Platz für ein Gerät vorhanden. Allerdings gibt es auch hier eine Lösungsmöglichkeit: Ihr könnt spezielle Adapter zwischenschalten, die es bereits für um die 15 Euro gibt und die Anzahl an USB-Slots auf vier oder mehr erhöht. Solltet ihr nicht darauf zurückgreifen, müsst ihr außerdem auf den Akku-Stand achten, denn aufladen und andere USB-Geräte anschließen, ist dann nicht möglich.

Ein Adapter sorgt für mehr USB-Solts

Ein Adapter sorgt für mehr USB-Solts

Microsoft Word ist auch für Android Geräte zu haben

Microsoft Word ist auch für Android Geräte zu haben

Als letzter Punkt steht außerdem noch die Wahl des Office-Programmes an, mit dem ihr arbeiten wollt: Dabei könnt ihr zwischen vielen verschiedenen Möglichkeiten wählen, einige davon kostenfrei, andere müssen für um die zehn Euro gekauft werden. Kostenlos ist zum Beispiel das Google-Programm mit Google Docs, das wirklich ordentlich funktioniert und eine Vielzahl an Möglichkeiten mit sich bringt. Möchtet ihr hingegen Word, PowerPoint oder Excel nutzen, dann gibt es auch hier eine Android-Version von Microsoft. Da das Cat Helix einen 8 Zoll Bildschirm besitzt, ist die Nutzung kostenfrei, ab einem 10 Zoll Bildschirm müsst ihr zehn Euro zahlen. Natürlich gibt es auch viele andere Anbieter, die ihr ganz einfach im App-Store finden könnt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Nutzung eines Cat Helix Tablets fürs Homeoffice gar nicht so kompliziert ist, wie man sich das zunächst denken mag: Einen Bildschirm finden, bei Bedarf Tastatur und Maus anschließen und das richtige Office-Paket installieren bedarf nicht viel Zeit und mit ein paar Euro Investition bekommt ihr richtig viel Komfort für die Heimarbeit. Eine absolut zufriedenstellende Lösung.

Guide: Cat Helix Tablet als Spielekonsole nutzen

Für Android-Geräte gibt es neben sehr vielen Spielen mittlerweile auch eine ganze Hand voll Emulatoren. Damit lassen sich beispielsweise alte NES-, N64– oder sogar PS1-Klassiker auf eurem mobilen Gerät zocken. Dabei kommt allerdings nicht jeder mit der Touch-Steuerung seines Tablets oder Smartphones klar. In unserem Guide zeigen wir euch, wie ihr euer Smartphone oder Tablet im Handumdrehen in eine mobile Videospielkonsole verwandelt. Wir haben hierfür das Cat Helix Tablet benutzt.

Doch was genau benötigt man denn nun für dieses Vorhaben? Zum einen natürlich ein Smartphone oder Tablet, welches ihr benutzen möchtet. Des weiteren benötigt ihr ein passendes Gamepad und, zumindest für einen USB-Controller, ein sogenanntes OTG-Kabel. Dabei handelt es sich um einen Micro-USB zu USB Adapter, da typische Smartphones und Tablets lediglich über einen Micro-USB-Anschluss verfügen. Schlussendlich benötigt ihr noch die passende App und optional ein HDMI-Kabel, doch hierzu später mehr.

Neben eurem Tablet benötigt ihr unter anderem ein OTG-Kabel für das Vorhaben.

Neben eurem Tablet benötigt ihr unter anderem ein OTG-Kabel für das Vorhaben.

Doch auch ein passender Controller darf natürlich nicht fehlen.

Doch auch ein passender Controller darf natürlich nicht fehlen.

Grundsätzlich bietet Android seit der Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) grundlegenden Gamepad-Support. Ihr nehmt euch also einen passenden Controller, den ihr zu Hause herumliegen habt und schließt diesen an das OTG-Kabel an. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich dabei um einen PlayStation 3-, Xbox 360– oder einen ganz normalen PC-Controller handelt. Ihr verbindet nun also das OTG-Kabel mit eurem Gerät und steckt euren Controller in den Port des OTG-Kabels. Damit ist der erste Schritt schon einmal getan.

Kleiner Hinweis: Wir hatten Probleme mit dem original USB-Xbox 360-Controller. Dieser ließ sich zwar über das OTG-Kabel verbinden, funktionierte aber nicht. Da es allerdings im WWW viele Leute gibt, bei denen dieser funktioniert, gehen wir davon aus, dass es an unserem Controller liegt, da am Tablet andere Controller problemlos funktionierten.

Zunächst müsst ihr euer Gamepad mit eurem Gerät verbinden.

Zunächst müsst ihr euer Gamepad mit eurem Gerät verbinden.

Das Ergebnis schaut in etwa so aus.

Das Ergebnis schaut in etwa so aus.

Unterstützen eure Spiele den Controller standardmäßig, so seid ihr an diesem Punkt bereits fertig. Prüfen könnt ihr das zum Beispiel mit der App Android Gamepad Games. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die euch über einen Großteil der Android-Spiele Auskunft gibt, was die Controller-Kompatibilität angeht. Doch was tun, wenn das eigene Lieblings-Spiel leider nicht kompatibel ist? Mit ein wenig Arbeit kann auch dieses Problem gelöst werden. Eine große Hilfe ist hier die App Game Controller Touch 2. Damit lässt sich der gesamte Touchscreen mit den Tasten eures Controllers koppeln. Das bietet euch die Möglichkeit, nahezu jedes Android-Spiel mit eurem Gamepad kompatibel zu machen. Allerdings bedarf es hier einiger Arbeit, bis das Konfigurieren der einzelnen Tasten erfolgreich abgeschlossen ist.

Neben den kabelgebundenen Gamepads gibt es natürlich auch noch jene, die sich kabellos über eine Bluetooth-Verbindung mit eurem Gerät verbinden. Allerdings ist das Angebot hier noch recht klein. Neben dem idroid:con von Snakebyte und den Controllern von MOGA gibt es momentan noch kaum Alternativen. Sobald ihr diese mit eurem Tablet verbunden habt, ist das Prozedere jedoch genau das gleiche, wie oben beschrieben.

Bei fehlender Kompatibilität schaffen diverse Apps von Drittanbietern Abhilfe.

Bei fehlender Kompatibilität schaffen diverse Apps von Drittanbietern Abhilfe.

So lassen sich sogar während des Zockens Einstellungen vornehmen.

So lassen sich sogar während des Zockens Einstellungen vornehmen.

Seid ihr mit dem Konfigurieren soweit fertig, kann das Zocken schlussendlich beginnen. Besitzt ihr ein Cat Helix WiFi, welches einen HDMI-Ausgang bietet, so könnt ihr dieses sogar an euer Fernseh-Gerät anschließen. Dabei geht das ganze denkbar simpel von der Hand. Ihr verbindet beide Geräte mit einem HDMI-Kabel, stellt am Tablet die passende Auflösung ein und schon könnt ihr es euch auf dem Sofa gemütlich machen, um von dort aus euer neues Spielerlebnis zu genießen.

Euer Hardbloxx-Team

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Cat-Sound zur Verfügung gestellt.

Arctic Audio Relay Einrichtung

Das Arctic Audio Releay ist eine bequeme Multimedia-Verteilerstation, die einfach in das Netzwerk eingebunden werden kann. Dadurch lassen sich Musiktitel hervorragend durch das gesamte Haus verteilen. Da die Einrichtung jedoch für Laien etwas kompliziert sein kann, haben wir euch hier einmal ein kleines Video erstellt. (Videoerstellung Mai 2012)

Das Arctic Audio Relay ist bei Amazon erhältlich.

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Euer Hardbloxx-Team

Video erstellt von Hardbloxx.Bujaka

Guide: USB-Stick auf NTFS formatieren

Folgenden Artikel möchte ich kurz mit einer persönlichen Erfahrung beginnen. Vor kurzem erhielt ich eine Mail eines Bekannten. Er kaufte sich einen 16 Gigabyte großen USB-Stick und wollte eine fast 9 Gigabyte große Datei darauf speichern. Etwas verwirrt schrieb er mir und teilte mir mit, dass sein Stick defekt sei. Jedesmal erhält er die Meldung, dass die Speicherkapazität seines Sticks nicht für die Datei ausreicht. Doch dieses Problem liegt keinesfalls an einem defekten Stick. Sehr viele Anwender hatten bereits mit diesem Phänomen zu tun. Die Kapazitätsaufnahme pro Datei hängt lediglich von dem Dateisystem des Sticks ab. Die meisten Sticks sind bereits mit dem FAT32-Dateisystem formatiert. Und hier liegt der Knackpunkt des Problems. Doch bevor wir uns der Lösung widmen, möchten wir Euch eine kurze Erläuterung zum Thema geben.

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Guide: Lüfterdrehzal regulieren/Voltmodding

Heute erhaltet Ihr einen kurzen Guide, wie man aus einem normalen 4 poligen 12 Volt Stromkabel ein 7 Volt bzw. 5 Volt Kabel macht.

Achtung! Umbauarbeiten erfolgen auf eigene Gefahr

Wer kennt nicht das leidige Problem eines zu lauten Lüfters im eigenen Rechner?
Teure Lüfterregulierungen durch einen Potentiometer oder eines Adapterkabels würden schnelle Abhilfe schaffen, kosten aber Geld.
Wir zeigen, wie man schnell und ohne Unkosten aus einem 12V Lüfter einen 7V oder einen 5V Lüfter machen kann.

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einfaches Übertakten Intel/Nvidia

Achtung!: alle hier beschriebenen Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr und der Garantieanspruch geht verloren.

Ihr möchtet mehr Leistung, wollt aber noch nicht aufrüsten? Euer Lieblingsspiel ruckelt unangenehm an den besten Stellen? Mit wenigen Klicks habt Ihr die Möglichkeit, noch mehr Leistung aus eurem System herauszuholen und müsst nicht einmal das BIOS (Basic input output System: Lädt während des Startens die wichtigsten Komponenten des Computers) benutzen.

Wir zeigen Euch heute ein Beispiel mit folgenden Komponenten:

Intel Core2Quad Q9450 (Standarttakt: 2,66GHz)
EVGA Geforce 8800GT 512MB (Standarttakt: 602MHz Grafikprozessortakt, 1512MHz Shadertakt, 900Mhz Speichertakt)
4GB DD2 800Mhz RAM GEiL Black Dragon Series

Für ein sicheres Übertakten empfehlen wir eine gute Kühlung. Dies muss aber nicht, wie oft erwähnt, teures Material für über 50€ sein. Auf unserer Testgrafikkarte arbeitet ein Arctic Cooling Accelero L2 Pro (12,90€ bei Caseking). Dieser Kühler arbeitet selbst unter Vollast mit 1200 Umdrehungen pro Minute und bleibt dabei sehr leise. Maximal kann der Accelero 2000 Umdrehungen erreichen, was aber sehr selten geschieht.

Für unseren Prozessor haben wir uns für einen Alpenföhn Groß Clockner entschieden (31,90€ ebenfalls bei Caseking). Dieser Kühler hält den Prozessor angenehm kühl, bleibt dabei leise und kostet nicht zu viel.
Gehäuselüfter können ebenfalls eingesetzt werden, sind bei moderater Übertaktung aber kein Muss.

Unser Testsystem haben wir mit Bedacht gewählt. Ein Großteil der Spieler setzen immernoch auf Intel´s sehr gute Core2 Reihe und auf eine Grafikkarte der 8000er Reihe.
Neue Prozessoren sind sehr interessant, jedoch muss man sein altes Mainboard und den Arbeitsspeicher austauschen. Dies ist oftmals mit sehr hohen Kosten verbunden, die nicht Jedermann decken kann.
Mit unseren Taktversuchen konnten wir die Leistung unseres 3 Jahre alten Systems je nach Programm um 13-16% erhöhen.

Für die Grafikkarte raten wir zum leicht zu bedienenden EVGA Precision Tool ([download id=“2″]). Mit diesem Programm könnt Ihr ganz einfach über Regler die Taktung erhöhen. Unsere Testgrafikkarte konnten wir auf 726MHz Grafikprozessortakt, 1809Mhz Shadertakt und 1028MHz Speichertakt erhöhen. Mit diesen Einstellungen lief die 8800GT stabil und erreichte maximal 80°C im Furmarktest. Der Lüfter drehte dabei mit ca. 1500 Umdrehungen pro Minute und blieb weiterhin leise. Wurde die Grafikkarte nicht belastet, lagen die Temperaturen bei sehr angenehmen 50°C.

Für den Prozessor empfehlen wir die Tools von den Mainboard Herstellern. Diese sind sehr leicht zu bedienen und man muss sich bei geringer/mittlerer Übertaktung nicht mit Volterhöhungen herumschlagen.
Da in unserem Test ein Mainboard der Firma AsRock zum Einsatz kam, übertakteten wir unseren Prozessor mit dem AsRock OC Tuner (ausführliche Beschreibung). Jeder Mainboardhersteller setzt auf sein eigenes Tool. Gigabyte nennt es EasyTune und MSI beschreibt es mit OverClocking Center.

Mit dem AsRock OC Tuner erreichten wir eine stabile Taktung von 3,12Ghz und mussten dazu nicht einmal an der Voltschraube drehen. Auch hier funktioniert die Taktung sehr einfach über Regler und Schalter.

Startet Ihr eure ersten Taktversuche mit den Programmen, empfehlen wir die stetige Erhöhung der Taktraten in 10er Schritten. Testet zwischendurch eure Einstellungen mit Programmen wie 3D Mark Vantage/06 oder Cinebench, um zu testen ob eure Einstellungen ein stabiles System garantieren.
Schäden können bei sorgsamer Steigerung normalerweise nicht auftreten, da neuere Systeme bereits genügend Schutzmechanismen bieten, um Schäden zu vermeiden.

Um die Ergebnisse unserer Taktsteigerungen zu verdeutlichen haben wir einige Benchmarks durchgeführt, um Euch die Effektivität aufzuzeigen.

3D Mark Vantage, Standarttaktraten, Core2Quad @ 2,66/ 8800GT @ 602/1512/900 (GPU/Shader/VRAM)

3D Mark Vantage, Übertaktet, Core2Quad @ 3,12/ 8800GT @ 726/1809/1028 (GPU/Shader/VRAM)

3D Mark 06, Standarttaktraten, Core2Quad @ 2,66/ 8800GT @ 602/1512/900 (GPU/Shader/VRAM)

3D Mark 06, Übertaktet, Core2Quad @ 3,12/ 8800GT @ 726/1809/1028 (GPU/Shader/VRAM)

Cinebench 11.5, CPU Test (Orangene Balken)

Cinebench hat die erhöhte Taktfrequenz nicht erkannt. Der höhere Wert in beiden Bildern ist jeweils der mit der Taktsteigerung.

Wie Ihr allerdings erkennen könnt, reicht auch ein älteres System noch für aktuelle Spiele und Anwendungen aus. In unseren Spieletests konnten wir alle Spiele ruckelfrei zocken. Battlefield Bad Company 2 lief mit der Taktsteigerung mit maximal 35 Frames, nur gelegentlich brach die Framerate auf 18 ein ( Auflösung: 1680×1050, maximale Details, 8x AA, 8AF). Auch World of Warcraft lief durchgehend stabil mit 45-55 Frames auf maximalen Details. Left4Dead2 gab unsere Rechenmaschine mit durchgehend 51 Frames wieder.

Natürlich besteht die Möglichkeit den Prozessortakt noch weiter zu erhöhen, jedoch sollte man dabei immer mit Bedacht vorgehen und einige Tools (wie unser AsRock OC Tuner) riegeln ab einer gewissen Taktung ab. Der Takt unserer Grafikkarte ist bereits der höchste stabile Wert, der keine Grafikfehler produzierte.

Das Geld für die nächste Aufrüstung kann also noch einmal zur Seite gelegt werden. Da freut sich das Sparschwein und die Freundin über einen Blumenstrauß 🙂

Sobald wir die nötigen Komponenten haben, werden wir uns noch einem AMD/Radeon Guide zuwenden.

Euer Hardbloxx Team

Guide erstellt von Hardbloxx.Bujaka