Kategorie: 4.1.1 Programme

Ausprobiert: Immowelt.de App

Egal ob man als angehender Student, Berufstätiger oder Rentner auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, in vielen Städten Deutschlands kann sich dies als ziemlich schwierig, langwierig und nervenaufreibend herausstellen. Ein wenig Abhilfe möchte das Portal Immowelt.de mit ihrer neuen App für mobile Geräte schaffen. Wir haben uns die App mal angeguckt und werden euch ein wenig über die Funktionsweise und Benutzerfreundlichkeit berichten.

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Die Wohnungssuche

Die Funktionsweise der App ist sehr intuitiv: Zunächst wählt ihr aus, ob ihr Mieten oder Kaufen möchtet. Als nächstes tragt ihr euren Standort ein, indem ihr entweder den Ort oder die Postleitzahl angebt – oder die Techniken des 21. Jahrhundert nutzt und euch per GPS finden lasst. Außerdem könnt ihr direkt angeben, in welchem Umkreis ihr um den von euch gewählten Ort nach Wohnungen und Häusern gesucht werden soll. Natürlich könnt ihr auch nach vielen anderen Immobilienarten, wie Grundstücken, Büro- und Praxisflächen,Gewerbegrundstücken, Renditeobjekten und vielen anderen Sachen suchen. Sogar Flächen für die Land- und Forstwirtschaft werden in der App behandelt.

Als Nächstes könnt ihr bequem die Anzahl der Zimmer, Wohnfläche, Angepeilter Mietpreis sowie zusätzliche Ausstattung und Merkmale in die Suchmaske eintragen. Wer also unbedingt eine Dusche im Bad haben möchte, einen Hund oder eine Katze mitbringen will oder einen Aufzug in die höheren Stockwerke braucht, kann so unkompliziert die passenden Angebote finden. Außerdem könnt ihr auch in die Deutschlandkarte gehen und so die Standorte der Anbieter direkt auf der Karte sehen. Das hilft sowohl beim Entscheiden, ob eine Wohnung geeignet ist, als auch später beim Finden der Wohnung für den Besichtigungstermin.

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Nutzt die Filter

Um möglichst effektive Treffer zu bekommen, ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Filter möglichst so einzustellen, dass nur passende Ergebnisse angezeigt werden. Die Liste mit Angeboten selbst könnt ihr zudem auch noch vorsortieren lassen: Nach Datum, sodass die aktuellsten Angebote zuerst erscheinen, nach den Preisen, Fläche, Orte sowie der geringsten Entfernung zum derzeitigen beziehungsweise gewollten Standort. So bekommt ihr eine gute Übersicht über die Angebote, die euch auch wirklich interessieren und müsst euch nicht durch eine große Anzahl an unpassenden Wohnungsvorschlägen quälen. Zudem bietet die App eine gute Übersicht über all die Termine, die ihr vereinbart habt, ihr könnt Notizen speichern und zudem alles ordentlich überblicken. Eine ebenfalls sehr schöne Funktion: Mit einem integrierten Kompass, der sich „Sonnenbalkon“ nennt, könnt ihr sehen, von wo die Sonne zu den verschiedenen Tageszeiten scheinen wird. Brutzelt sie den Balkon zur Mittagszeit gnadenlos oder wird erst gegen Abend das Sonnenlicht auf euch fallen?

Bei allem Lob über die App wollen wir euch natürlich ihre kleinen Macken nicht verschweigen: Manchmal funktioniert das GPS einfach nicht, obwohl es aktiviert wurde. Außerdem haben sich einige Nutzer darüber beschwert, dass die App immer wieder mal einfach abstürzt. Liest man sich zudem die Nutzer-Beschwerden durch, findet man noch den einen oder anderen Bug, aber immerhin scheint der Support sehr daran interessiert, diese Fehler zu beheben.

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Persönliches Fazit

Wenn ihr im näheren Umkreis nach einer neuen Wohnung sucht, dann ist die App von Immowelt.de durchaus zu empfehlen: Eine gute Filterfunktion sorgt dafür, dass ihr nur das bekommt, was ihr auch möchtet. Außerdem könnt ihr bequem Kontakt zum Anbieter aufnehmen und euch eine gute Übersicht über eure Termine machen. Sie ist sehr einfach zu bedienen und jede Funktion ist selbsterklärend. Allerdings gibt es hier und da noch ein paar Bugs, die durchaus frustrierend sein können. Zudem läuft sie unbeendet im Hintergrund weiter und zieht unnötig Akku. Als kostenlose App kann man jedoch mit einem Versuch nichts falsch machen.

Positiv:
+ gute Filterfunktion
+ Deutschlandkarte
+ Sonnen-Kompass
+ intuitive Bedienung
+ kostenlos
Negativ:
– läuft im Hintergrund weiter
– einige nervende Bugs

Die App könnt ihr direkt hier finden.

Euer Hardbloxx-Team

Ausprobiert: Quicken 2014 Deluxe

Onlinebanking ist heutzutage für viele Menschen die einfachste Art, seine Finanzen zu planen. Ob den Kontostand im Auge behalten, Überweisungen tätigen oder Daueraufträge einrichten und das alles bequem von Zuhause. Etwas unübersichtlich wird es, wenn man mehrere Konten im Blick haben muss. Hierfür eignet sich ein Homebanking Programm wie Quicken, mit dem man seine gesamten Finanzen direkt im Programm administrieren kann. Damit man seine Bankgeschäfte auch unterwegs erledigen kann, stellt Lexware passend zum Desktop-Programm noch eine Android und iOS App zur Verfügung. Dies ist vor allem sehr nützlich, wenn man berufsbedingt wie reisen muss. Wir haben beides ausprobiert.

Die ersten Schritte des Online-Bankings mit Quicken sind recht einfach. Ihr kauft die Version bei Lexware und erhaltet zusätzlichen Support und noch ein Steuerprogramm, um die eigenen Steuerangelegenheiten zu bearbeiten. Alternativ kann die Quicken Software bei Chip für 12 Monate kostenlos heruntergeladen werden. Wir empfehlen jedoch, die kostenlose Version, da sich das Kaufprogramm von Quicken nicht wirklich lohnt, zumal es rund 50€ kostet. Nach der Installation könnt ihr das Programm auf den aktuellen Stand bringen und damit die aktuellsten Updates erhalten. Wenn ihr auch diesen Schritt abgeschlossen habt, geht es los mit dem Quicken. Sobald ihr Quicken 2014 startet, öffnet sich das Willkommens-Fenster mit einem verspielten Ton, den ihr euch später aber nicht mehr anhören müsst. Nun könnt ihr auswählen, ob ihr euch mit der Quicken App verbinden möchtet oder eine Quicken Datei für eure Konten anlegt. Und damit geht die Leidensgeschichte des Programms auch los. Die erste Einrichtung einer Quicken Datei funktionierte recht schnell und unkompliziert. Ihr wählt den Pfad zur Speicherung und ein Passwort für die Datei. Danach registriert ihr eure Konten. Mit der Such-Hilfe von Quicken findet ihr eure Konten mit der Bankleitzahl und der Kontonummer angenehm schnell. Zuerst sollte ein Postbank-Account mit 3 Konten und einer Visa synchronisert werde. Das Girokonto, ein Sparkonto sowie die Visa Karte fand Quicken. Das 3. Sparkonto wollte sich jedoch nicht verbinden lassen, dauerhaft erhielten wir einen Synchronisationsfehler. Danach sollte noch ein Comdirect-Konto hinzugefügt werden, was ebenfalls mit zwei Synchronisations-Fehlern nicht funktionierte. Auch das Verbinden mit einem ING-Diba Konto gelang uns nach mehrmaligem Versuch nicht. Trotz korrekter Angaben war Quicken nicht in der Lage, das Konto zu synchronisieren. Auch ein Neustart konnte das Problem nicht lösen, vielmehr brachte eben dieser Neustart neue Fehlermeldungen. Zum einen konnte die Quicken Datei nicht gelesen werden und zum anderen gab es einen Fehler mit irgendwelchen Synchronisationsdateien. Den Fehler mit dem fehlenden Laufwerk zur Quicken Datei könnt ihr durch mehrmaliges, extrem nerviges klicken auf „Abbrechen“ umgehen, dann startet Quicken das programm samt Datei.

Synchronisationserfolg: 2 von 5 Konten
Visa-Synchronisation: 1 von 1 – Falsche/Keine Umsätze

Nun gut, die erste Hürde hat Quicken 2014 schon einmal komplett eingerissen und fiel zu Boden. Doch sind die Angaben denn wenigstens korrekt? Fast! Die Visa-Karte zeigte keine korrekten Angaben, und auch die Gesamtübersicht auf der ersten Seite zeigte durchweg einen Betrag von 0,00 Euro. Tja auch wenn ich Student bin, habe ich doch ausreichend Geld für Dosensuppe und trockene Brötchen! Also auch bei der Anzeige wollte Quicken 2014 nicht wie wir. Dafür sind die einzelnen Funktionen angenehm und erleichtern das Bankleben mit schnellen Überweisungen und einem Terminkalender. Doch auch hier müssen wir sagen, das alles können wir auch in meinem Web-Banking Accounts nutzen und dort funktioniert es problemlos.

Die Android App von Quicken verhält sich noch seltsamer und weiß anscheinend gar nicht, was sie machen soll. Vorerst müsst ihr bei Lexware ein Benutzerkonto erstellen, dass bei uns erst nach 30 Minuten aktiv war. Danach konnten wir uns in die Android App einloggen und unsere Konten synchronisieren. Das funktionierte ebenso willkürlich wie das Desktop-Programm, doch der Reihe nach. Der Weg zur Synchronisation war nervenaufreibend. Der erste Schritt besteht darin, dass ihr auch hier wieder eine PIN für euch hinterlegt und danach die erste Bankleitzahl eintragt. Gemacht getan, dachten wir geht es weiter zur Kontonummer. Stattdessen durften wir erneut die PIN eintragen und dann wieder die Bankleitzahl… geschafft…doch nicht. Und wieder beförderte uns die App zur PIN-Eingabe, woraufhin wir erneut die Bankleitzahl eingeben durften. Schon bis hierher bekamen wir graue Haare. Nach der dritten Eingabe lies uns die App letztendlich zur Eingabe der Kontonummer und unserer Bank-PIN. Daraufhin wurden die Konten synchronisiert, aber auch hier fehlte wieder eins. Dieses Mal nicht das vermisste Sparkonto vom Desktop-Programm, sondern die VISA Karte – tja… was soll man dazu sagen? Eventuell muss die VISA separat eingestellt werden und so versuchten wir in die Einstellungen zu gelangen. Ein Klick auf das richtige Symbol und – die App beförderte uns komplett aus dem Programm zur Anmeldung, ohne Worte. Um Nerven und Zeit zu sparen, legten wir das Smartphone gänzlich beiseite.

persönliches Fazit:

Woran es nun liegt, dass Quicken bei mir streikt und sich derart zickig verhält, kann ich nicht sagen. Evtl. liegt es am Betriebssystem oder an anderen inkompatiblen Programmen, ich weiß es nicht. Ich kann zum derzeitigen Stand nur sagen, dass ich Quicken so schnell wieder deinstalliere wie ich es installiert habe. Die Synchronisation ist fehlerhaft, ich werde mit reichlich Fehlermeldungen konfrontiert, die Anzeige ist falsch und die Android App sperrt mich trotz korrekter Eingabe einfach aus und arbeitet wie sie will – tja, wer nicht will der hat schon. Ich werde auch zukünftig meinen Browser für das Online-Banking nutzen und habe meine Ruhe vor diesen Programmen. Quicken 2014 mag evtl. funktionieren und den ein oder anderen glücklich machen, ich für meinen Teil habe schon wesentlich bessere Programme gesehen. Die App ist zusätzlich ein Schlag ins Gesicht für jeden Programmierer. Wer sich Quicken unbedingt kaufen möchte, kann das tun, jedoch sind die 50€ in einen vollen Einkaufskorb besser investiert.

Euer Bujaka

Ausprobiert: Die Zalando App für Modebegeisterte

Nach Runtastic und Cloudly musste nun auch die App von Zalando für eine Prüfung herhalten. Kein anderes Unternehmen in der Modebranche hat sich in den letzten Jahren wohl so schnell auf dem Markt etabliert wie Zalando. Das Motto „Schrei vor Glück“ ist deshalb auch den Männern ein Begriff. Doch kann die App da mithalten?

Zalando war laut einer Umfrage von Statista bereits im Jahre 2012 auf Platz vier der größten Onlineshops und das, obwohl das Unternehmen erst 2008 gegründet wurde. Die aktuelle Version 2.2 der App gibt es für alle Android Smartphones, die mindestens mit der Version 2.3.3 ausgestattet sind, in einer Größe von 8,4 MB. Für Apple Produkte wie iPhone, iPad und iPod touch erfordert die Installation der neuesten Version 3.0.2 mindestens iOS 7. Auch für das Windows 8 Tablet kann die Zalando App mit einer beachtlichen Größe von 18,8 MB heruntergeladen werden.

Was macht die App besonders?

Die Zalando App verbindet Stilberatung mit dem Einkauf für zwischendurch. Außerdem ist sie dabei kinderleicht zu bedienen, da sie dem Internetauftritt fast haargenau gleicht. Leider fehlt bei der App der Preis-Filter, sodass man beim Stöbern Angebote in allen Preiskategorien erhält. Die Produktinformationen fallen ebenfalls etwas klein aus. Der sogenannte Style Shaker soll durch ein einfaches Schütteln Looks zum Nachkaufen erstellen, die dem eigenen Modegeschmack entsprechen. Also einfach Shaken und gestylt mit einer App. Dabei kann man sich tatsächlich neu inspirieren lassen, aber irgendwann sind auch die Möglichkeiten des Shakers erst einmal ausgeschöpft. Dann kann man immer noch einen Blick ins Online-Magazin werfen. Beim Einkauf im Geschäft ist die App praktisch zum Preisvergleich. Der integrierte Barcode-Scanner macht’s möglich und man kann man sich schnell eine Übersicht über die Preislage verschaffen.

Fazit: Die App steht dem Online-Auftritt von Zalando in fast nichts nach. Wer gerne online shoppt und sich Klamotten lieber zur Auswahl nach Hause bestellt, kann auch unterwegs den Artikel im Geschäft einscannen und auf die Wunschliste setzen. Die Extras sind eine ganz nette Idee, auf Dauer sind sie aber nicht sonderlich spannend. Trotzdem bringt auch die App sicherlich den „Schrei vor Glück“-Effekt.

Ausprobiert: Datensicherung per Cloud mit Cloudly

Wer kennt das Problem nicht? Man arbeitet gerade an einer äußerst wichtigen Datei, an welcher ein ganzes Sammelsurium an Bildern, Videos, Textdateien, Tabellen und dergleichen einfließen. Man speichert zwar immer wieder akribisch und sorgfältig zwischen, doch irgendwann ist der Akku leer und man fährt den Computer herunter und haut sich müde und erschöpft hin. Morgen ist ja schließlich auch noch ein Tag. Man fährt den Computer wieder hoch, doch mit einem ungewohnten Ton quittiert er den Dienst, verabschiedet sich aus dem Diesseits und wenn er schon einmal dabei ist, nimmt er gleich auch noch die Festplatte mit… die Festplatte!? Richtig! Dieser eine Datenträger mit all den wichtigen Dateien. Die einen verlieren durch solch ein unschönes Erlebnis eine ganze Ära an gesammelten Musikstücken oder Filmen, die anderen verlieren dadurch Tausende von Fotos mit Familien und Freuden, wertvolle und unwiederbringliche Erinnerungsstücke. Sowas ist doch verdammt ärgerlich, oder? Wünscht man da sich nicht eine Art Schutzengel für seine Daten?

Mit diesem Hilfeschrei beschäftigen sich in letzter Zeit immer mehr Firmen und das Wort „Cloud“ wird dabei immer lauter, sprich das Auslagern von Dateien von der heimischen Festplatte per Internet auf einen oder mehrere Sicherheitsserver.

Einer dieser Cloud-Dienste ist „Cloudly“. Cloudly bietet aber nebst einer Auslagerung der Dateien (Backup) auch noch weitere Dienste wie Synchronisation und gemeinsames Arbeiten an Daten auf einer „Online Festplatte“ (Sync), einer Kombination aus Backup und Sync und sogar automatisiertes Online Backup von NAS an. So ist man einerseits immer durch doppelte Absicherung auf der sicheren Seite und kann anderseits auch immer und überall auf diese zugreifen, sei dies per Computer oder Laptop (Windows oder Mac), Smartphone oder Tablet (iOS oder Android).

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Damit sichergestellt wird, dass die Daten auch nur diejenigen zu Gesicht bekommen, die es auch sollen, sichert Cloudly die Daten mit militärischen Sicherheitsstandards der AES-256 und neuesten Firewalls ab.

All dies geht ganz bequem über die hauseigene Cloudly Software, welche sich wie bei anderen Cloud Diensten in den Windows Explorer (oder ein ähnliches Datenverwaltungsprogramm) integriert und dort – je nach ausgewähltem Service – einen Ordner erstellt, welcher fortan unter Synchronisation mit dem Cloud-Service steht (Sync), eine virtuelle Festplatte schafft (Backup) oder Beides anlegt (Backup+Sync). Der Download so wie die Installation der Software beziehungsweise der Synchronisation von dem eigenem System mit dem Cloud-Server dauert nur Sekunden und man ist in Windeseile startklar für den doppelten Daten-Boden per Direktspeicherung oder einfachem Drag&Drop.

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Nebst der einfachen Synchronisation durch den eigenen Bereich in der Datenverwaltung des Systems besticht der Cloudly Service allerdings noch durch eine ganze Reihe von Einstellungsmöglichkeiten über die Software. Angefangen von Prioritätenlisten für die Speicherung und Synchronisation können unter anderem noch die Geschwindigkeiten von Up- und Download geregelt, einzelne Dienste temporär deaktiviert oder eine geplante Synchronisation statt Echtzeitsynchronisation eingestellt werden. Darüber hinaus können Änderungen am Datenvolumen beziehungsweise Up- und Downloads von Daten, vor allem im gemeinschaftlich genutzten Synchronisations-Bereich, auch live per Statusbericht verfolgt werden. Als besonderer Clou können auch Daten von einem anderen Gerät via LAN in die Cloud gepackt oder synchronisiert werden. Alles ist dabei so einfach und simpel wie möglich gehalten, damit auch Einsteiger eine einfache Bedienungsoberfläche vorfinden – toll!

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Persönliches Fazit:

Cloudly ist, so wie man das eben soweit sagen kann, durchaus ein sehr wertiger Dienst. Schnell installiert, schnell mit dem System abgeglichen und schon kann es auch losgehen. Gegenüber vielen anderen Cloud-Diensten spricht für Cloudly aber vor allem der Punkt der vielen Möglichkeiten hinsichtlich der Einstellungen und die umfassenderen Dienste, wie unter anderen Datenübertragung in die Cloud via LAN von einem anderen Gerät, volle Bedienbarkeit auch übergreifend je nach Betriebssystem sowie Endgerät und natürlich auch die NAS-Sicherung. Für so einen umfassenden Service zahlt man auch gern ein wenig für seine unbezahlbaren Daten, Erinnerungen und Sammlungen.

Wer nun dieser Sache gegenüber noch immer skeptisch sein sollte, kann von einer kostenlosen und vollkommen unverbindlichen Probezeit von 30 Tagen (Backup) beziehungsweise 14 Tage (Sync; Backup+Sync) Gebrauch machen, um sich zu überzeugen. Kostenlose Probezeit und dann? Richtig, wie bereits erwähnt ist der Cloudly Dienst nicht vollkommen umsonst, aber wer investiert nicht gerne pro Monat ein paar wenige Euros damit seine Daten ein Backup haben, welches nicht so schnell flöten geht wie eine abrauchende Festplatte?

Überzeugt euch selbst auf http://www.cloudly.de !

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Euer Hardbloxx-Team
Bericht erstellt von MisterGentleman

ausprobiert: Runtastic Jogging-App

Ich war sehr lange Zeit auf der Suche nach vernünftigem Equipment für das Laufen. Nun seitdem das Wetter endlich wieder besser geworden ist, ging die Suche nach einer guten Pulsuhr auch wieder los. Doch dabei war nicht wichtig, wie schnell mein Herz schlägt, sondern eher wie weit ich denn in welcher Zeit gelaufen bin. Nach einer recht großen angestrengten Suche, fiel mein Blick auf mein Smartphone und ich dachte mir, ich gebe einfach mal Jogging im Google Playstore ein. Nach kurzer Recherche interessierte mich eine App ganz besonders – Runtastic vom gleichnamigen Unternehmen. Also runtergeladen und angemeldet.

Der Anmeldevorgang ist kinderleicht. Entweder legt ihr ein neues eigenes Konto an oder meldet euch mit euren Facebookdaten direkt an. Dabei gebt ihr euer Geschlecht, euer Gewicht und auch eure Größe an. Für das eigene Konto braucht Runtastic dann noch euren Namen und das Geburtsdatum. Nach der Anmeldung kann es auch schon direkt losgehen. Auf der ersten Seite werden euch Daten wie „Kalorien“, „Entfernung“, „Zeit“ und „Km/min“ angezeigt. Mit einem klick auf Start, fängt Runtastic nach einem Countdown an mit der Aufnahme. In unserem Test waren wir recht begeistert, als die App Anfangs eine Startgeschwindigkeit von 156km/h angezeigt hat, ich hätte dann doch den Kaffee mit Red Bull sein lassen sollen 🙂 Nach kurzer Gewöhnungszeit fand die App jedoch das richtige GPS-Signal und fing an zu zählen. In der normalen Version erhaltet Ihr nach den ersten beiden Kilometern eine Ansage, die euch eure Kilometer, die gelaufene Zeit sowie euren Kalorienverbrauch anzeigt. Das sorgt vor allem auf halber Strecke noch einmal für etwas mehr Power, da man sich natürlich selbst überholen will. Zudem erhaltet ihr eine zusätzliche Auswertung am Ende eures Trainings. In der Lite-Version bekommt ihr nach den ersten beiden Kilometern jedoch keine Ansage mehr.


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Und wo wir bereits die Auswertung ansprechen, diese ist wirklich hervorragend und überschaubar. Nachdem ihr den Lauf beendet habt, habt ihr die Möglichkeit, die Strecke, euer Befinden, das Wetter und auch die Temperatur zu „bewerten“. Dadurch lassen sich die Daten im Nachhinein am besten auswerten. Runtastic speichert die Daten und lädt diese auf den eigenen Server hoch. Wenn ihr möchtet, könnt ihr zudem noch eure Strecke, die gelaufenen Kilometer und die Zeit auf Facebook, Twitter oder Google+ hochladen und mit euren Freunden vergleichen. Eine sehr gute Idee war es zudem, die gelaufene Strecke auf Googlemaps für euch einzuzeichnen und farblich hervorzuheben. Somit wisst ihr immer ganz genau, wie lang welche Strecke ist und könnt somit einzelne Routen für euch auswählen.


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persönliches Fazit:

Die Lite-Version ist eine hervorragende Alternative zu einer teuren Pulsuhr. Zudem könnt ihr das Ergebnis leicht mit Freunden teilen und Euer Laufverhalten auch noch auswerten. Mit der Gold-Version habt ihr mit der App einen super Motivator an der Seite. Hauptkritikpunkt ist hier leider noch die unfreundliche Computerstimme, die euch nach einer Weile auf den Geist gehen könnte. Wenn diese jedoch noch verbessert wird, steht Runtastic nichts im Wege, den gewohnten Schrittzähler abzulösen. Die Goldversion erhaltet ihr im Jahresabo für ca. 35€. Ob euch das die App wert ist, müsst ihr selbst entscheiden. Ich für meinen teil laufe erst einmal Lite weiter. Sport-Frei!

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Euer Hardbloxx-Team

Test erstellt von Hardbloxx.Bujaka